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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Projektbeschreibung Projekt: Errichtung zweier Wohngebäude mit 45 Wohneinheiten sowie zwei gewerblicher Nutzungen im Erdgeschoss auf einer gemeinsamen Tiefgarage mit 45 Stellplätzen Anschrift und Grundstücksdaten: Alte Leimengrube 9, Sandgewannstraße, 68526 Ladenburg Gemarkung Ladenburg, Flurstücke 12230 Auftraggeber: Strenger Frankfurt GmbH, vertreten durch Herrn O. Stöhr, Hahnstraße 10, 60528 Frankfurt am Main Gebäudedaten: Zwei 4-geschossige Gebäude in offener Bauweise auf gemeinsamer Tiefgarage. Eingeschossige unterirdische Großgarage mit natürlicher Be- und Entlüftung Gebäudeklasse: GK 4 Art der Nutzung: Wohnnutzung (45 WE) mit gewerblicher Nutzung im Erdgeschoss (Tagespflege und Quartierszentrum) Lage und Zuwegung: Das Bauvorhaben befindet sich im Geltungsbereich des rechtskräftigen Bebauungsplan "Nordstadt - Kurzgewann" Stadt Ladenburg. Die verkehrstechnische Erschließung des Gebäudes erfolgt über öffentliche Verkehrswege. Die Erschließung der Tiefgarage erfolgt über die Straße "Alte Leimengrube". Beschreibung: Bei der zu errichtenden Anlage handelt es sich um zwei 4-geschossige Wohngebäude mit gewerblicher Nutzung im Erdgeschoss auf einer gemeinsamen Tiefgarage mit 45 Stellplätzen. Besonderheiten Brandschutz: Beide Gebäude werden mit einem außenliegenden Sicherheitstreppenraum errichtet. Konstruktion: Das Untergeschoss wird in Stahlbetonbauweise errichtet. Bewehrter WU-Stahlbetonboden mit Gefälle zu einer Verdunstungsrinne. Die TG-Rampe wird bis zur Rinne der TG-Einfahrt in Beton-Pflaster ausgeführt. Oberirdisch entsteht ein Holz-Hybridbau. Tragende und aussteifende Bauteile, Treppenraumwände, Treppenraumaußenwände, Wände notwendiger Flur, Trennwände, Giebelaußenwände und Geschossdecken werden in Stahlbetonbauweise errichtet. Die Außenwände werden als nicht tragende Holzrahmenbauwände mit nichtbrennbaren Wärmedämm-Verbundsystem und Außenputz (Dämmstärken gem. QNG-Siegel bzw. BiRN-Zertifizierung) gebaut. Putzfarben gem. Farbkonzept Exposé Strenger Frankfurt GmbH. Baustellenumfeld Arbeitszeit: 24 Stunden täglich an 6 Tagen/Woche Lärmeinschränkungen: ggf. Auflagen der Baugenehmigung beachten Anlieferung/Logistik Parkmöglichkeiten: auf dem Baufeld gem. Angabe AG Durchfahrtbeschränk.: keine Durchfahrthöhe: keine Beschränkungen Zeitfenster: entsprechend Arbeitszeit Erschließung/Medien Das Baugrundstück wird im Rahmen der gesamtheitlichen Quartiersentwicklung neu erschlossen. Das Gebäude wird an die Abwasser-, Wasser-, und Stromleitungen der Versorgungsunternehmen angeschlossen. Erforderliche Leitungsauskünfte sind durch den AN eigenverantwortlich vorzunehmen. Anpassungen sind in Abstimmung mit dem AG durch den AN auszuführen. Werden Genehmigungen notwendig, sind diese durch den AN für den AG vorzubereiten, damit diese durch den AG eingeholt werden können. Baustrom/Bauwasser Übergabestationen für Bauwasser und Baustrom werden vom Bauherrn auf dem Grundstück zur Verfügung gestellt. Die Baustellenversorgung erfolgt durch den AG und wird über eine Pauschale anteilig mit dem AN verrechnet. Alle von der Entnahmestelle zu verlegenden Versorgungsleitungen, die für die Leistung des AN notwendig sind, sind einzukalkulieren. Bauabfälle Sämtliche Abfälle des AN (z.B. Papier, Folien, Verpackungen, Reste von Betriebs-/Arbeits-/Gefahrstoffen etc.) sind arbeitstäglich aus den Arbeitsbereichen bzw. aus den Gebäuden zu entfernen und zu entsorgen. Die Entsorgung von Verpackungen, Behältnissen und Restmaterial ist gem. VOB, DIN 18299 Nebenleistung und wird nicht gesondert vergütet. Für Baustellenabfälle sind die verbindlichen Regelungen der Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzte zu beachten. Die Entsorgung ausgebauter Materialien ist in die entsprechenden Einheitspreise einzurechnen. Sämtliche Nachweise über die ordnungsgemäße Entsorgung sind dem AG, spätestens mit der Schlussrechnung unaufgefordert vorzulegen. Das Entsorgen in bauseits aufgestellte Baustellencontainer ist nicht zulässig.
Projektbeschreibung
Allgemeine technische Vertragsbedingungen (ATV) Allgemeine Angebots- und technische Vertragsbedingungen (ATV) 1.1 Grundlagen der Angebotslegung und Ausführung Nachfolgend aufgeführte Unterlagen sind bei der Angebotslegung und der späteren Ausführung zu beachten. Alle Aufwendungen hieraus resultierend sind mit den Angebotspreisen abgegolten. Regionale und kommunale Vorgaben für das Bauvorhaben einschließlich der Baugenehmigung sowie aller dazu gehörenden, geprüften Bauvorlagen, Sachverständigen-Gutachten und aller sonstigen, von der zuständigen Baubehörde einschließlich seiner nachgeordneten Ämter und Einrichtungen (z.B. Feuerwehr) getroffenen Festlegungen, über deren Inhalt und Geltung sich der AN im Zweifel eigenverantwortlich zu informieren hat. Alle technischen Vorschriften der am Standort des Bauvorhabens tätigen Ver- und Entsorgungsunternehmen, sofern diese für die Anbindung des Bauvorhabens an die öffentliche Ver- und Entsorgung maßgebend sind. Verarbeitungsrichtlinien und Anwendungsvorschriften nationaler öffentlich-rechtlicher Organisationen und Fachverbände (DVGW, RAL, VdS, TÜV, VDMA, UVV, ASR etc.). Alle europäischen Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und Durchführungsbestimmungen, sofern diese für den Standort des Bauvorhabens nationale Geltung besitzen. Nationale Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und Durchführungsbestimmungen. Nationale und europäische Normen und technische Richtlinien (DIN, DIN EN, VDE, VDI, etc.) sofern diese für den Standort des Bauvorhabens Geltung besitzen. Regionale und kommunale Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und Durchführungsbestimmungen, sofern diese für den Standort des Bauvorhabens Geltung besitzen. Im Übrigen gelten alle Gesetze, Verordnungen, Erlasse, Bestimmungen, Normen und Richtlinien etc., soweit diese für das beschriebene Bauvorhaben anwendbar sind bzw. zu den anerkannten Regeln der Technik gehören. Infolge der im Zeitraum der Planung und Ausführung des Bauvorhabens noch nicht abgeschlossenen europäischen Harmonisierung der vorgenannten Vorgaben sowie einer ständigen Fortschreibung der nationalen Gesetzgebung wird besonders darauf hingewiesen, dass, unabhängig von den der Planung sowie den Leistungsbeschreibungen zugrunde liegenden Vorgaben, die Leistung des Bieters /Auftragnehmers den anerkannten Regeln der Technik zum Zeitpunkt der Abnahme entsprechen muss. Nachforderungen des Bieters / Auftragnehmers oder zusätzliche Vergütungen, die aus der Missachtung der zuvor beschriebenen allgemeinen Ausführungsvorgaben resultieren, sind ausgeschlossen. Für den Fall, dass in den ZTV oder in den Leistungspositionen keine anderweitigen Maßgenauigkeiten definiert sind, sind die einschlägigen DIN-Vorschriften mit den höheren Anforderungen maßgebend. Amtssprache in der Projektabwicklung und auf der Baustelle ist deutsch. Der Wortlaut der vom Auftraggeber übergebenen Leistungsbeschreibung ist verbindlich. Bei Widersprüchen zwischen der Leistungsbeschreibung und ATV gelten vorrangig die Angaben in der Leistungsbeschreibung. Einwände oder Bedenken gegen das vorliegende Leistungsprogramm oder einzelne Inhalte in technischer Hinsicht und ergänzende fachliche Gutachten und Stellungnahmen sind vom Bieter bis spätestens zur Abgabe seines Angebots in schriftlicher Form vorzubringen und zu begründen. 1.2 Prüfpflichten AN Der Bieter hat sich vor Abgabe seines Angebotes über sämtliche Umstände, die für seine Leistungen und ihren Preis von Bedeutung sein könnten, umfassend zu informieren. Er kann sich nicht darauf berufen, diese Umstände nicht gekannt, Unterlagen oder notwendige Angaben nicht oder nicht rechtzeitig erhalten zu haben, es sei denn, er habe hierauf spätestens bei Abgabe des Angebotes ausdrücklich schriftlich hingewiesen. Der AN kann aus etwaiger Nichtkenntnis keinerlei Ansprüche gegen den Auftraggeber herleiten. Er hat insbesondere etwaige Unklarheiten oder Widersprüche in dem ihm zur Kalkulation übergebenen Unterlagen zu klären und auf Bedenken gegen die vorgesehene Ausführung in technischer oder rechtlicher Hinsicht schriftlich hinzuweisen; sich über die örtlichen Verhältnisse der Baustelle auch bezüglich der Baustelleneinrichtung, des Transportes zur und auf der Baustelle, der Lagerung, der Anschlüsse für Wasser und Energie etc. zu unterrichten und im Rahmen der vorgeschriebenen Ortsbesichtigungen, die Durchführbarkeit und die Kalkulationseckdaten zu überprüfen; zu prüfen, ob die im Inhalts- und Anlagenverzeichnis aufgeführten Unterlagen vollständig in seinen Besitz gelangt, verstanden, geprüft und ausgewertet worden sind. 1.3 Geschuldeter Leistungsumfang Der AN hat alle Leistungen im öffentlichen Straßenbereich mit den Ämtern der Stadt, den Versorgungsunternehmen und seinen Leistungen für die AG kostenfrei zu koordinieren. Alle erforderlichen Genehmigungen für die Tätigkeiten im öffentlichen Straßenbereich sind vom AN einzuholen sowie die hierdurch entstehenden Kosten zu tragen. Der Bieter verpflichtet sich im Rahmen der Einheitspreisabfragen sowie sonstige Preisabfragen innerhalb der Leistungsbeschreibung, diese für den AG kostenfrei zu kalkulieren und auszufüllen. Zu berücksichtigen sind hierbei unten genannte Grundsätze. Die in den Positionen beschriebenen Leistungen sind u.a. gemäß den zusätzlichen technischen Vorbemerkungen geschuldet und auszuführen. Alle Positionen sind als komplette, in sich geschlossene, betriebsfertige, abnahmereife, gebrauchsfähige, funktionsgerechte und voll funktionsfähige Leistungen anzubieten und auszuführen. Alle Preise sind in netto EUR anzugeben. Die Mehrwertsteuer ist gesondert auszuweisen. Mit den Preisen werden alle Leistungen abgegolten, die durch die Vertragsunterlagen und nach der gewerblichen Verkehrssitte zur vertraglichen Leistung gehören. Nach der gewerblichen Verkehrssitte sind u.a. folgende Leistungen abgegolten: Lieferung der einzubauenden Stoffe und der Hilfsstoffe, einschließlich aller Lade- und Transportleistungen. Vorhaltung und Unterhaltung der Maschinen, Geräten und der nicht körperlich in das Bauwerk eingehenden Stoffe Einbau der gelieferten oder ggf. AG-seits bereitgestellten Stoffe. Zu den angebotenen Preisen sind ebenfalls geschuldet: alle Aufwendungen und Kosten, die sich aus der Einhaltung der allgemein für Bauarbeiten sowie für das Gewerk geltenden Unfallverhütungsvorschriften ergeben, auch wenn sie im Einzelfall eine „Besondere Leistung“ darstellen. Alle Aufwendungen aus der DIN 18299 "Allg. Regelungen für Bauarbeiten jeder Art", auch wenn es sich um „Besondere Leistungen“ handelt, für die Ausführung der Leistung des Bieters/AN jedoch notwendig sind. 1.4 Nebenangebote Nebenangebote, die die örtlichen Randbedingungen berücksichtigen, sind jederzeit willkommen. Alle technischen und wirtschaftlichen Veränderungen des Nebenangebotes gegenüber dem Hauptangebot sind gesondert aufzuzeigen. Insbesondere gilt dies auch für Kostenveränderungen bei Nachfolgegewerken. Die technischen Beschreibungen, Verarbeitungsrichtlinien etc. der Nebenangebote sind dem Angebot zur korrekten Bewertung unbedingt beizufügen. Nebenangebote sind mit dem Hauptangebot abzugeben. Gibt der Bieter/AN ein Nebenangebot ab und wird dies beauftragt, so schuldet der AN ebenfalls eine komplette, funktionstaugliche und abnahmefähige Leistung einschließlich sämtlicher hierfür erforderlichen Planungs- und sonstigen Ingenieurleistungen zu dem von ihm angebotenen Preis. Wird beabsichtigt eine ARGE zu bilden oder bestimmte Leistungen durch Subunternehmer ausführen zu lassen, so ist dies mit Angebotsabgabe spätestens jedoch im Rahmen der Verhandlungsgespräche zu erklären. Es gelten auch hier die vertraglichen Regelungen. Eigene Vertragsbedingungen oder die eines Subunternehmers  / ARGE-Partners werden nicht Vertragsbestandteil. 1.5 SiGeKo Der SiGeKo wird durch den AG gestellt. Sämtliche Schutz- und Sicherungsmaßnahmen sind einzuhalten bzw. durchzuführen. Entsprechend notwendige Erste- Hilfe-Einrichtungen sind inkl. entsprechend erforderlichen Wartungen und Reparaturen vorzuhalten. Der Auftragnehmer verpflichtet sich vor Beginn der abgerufenen Leistungen dem AG und ggf. dem beauftragten SiGeKo folgende Unterlagen zur Verfügung zu stellen: - ggf. Baustelleneinrichtungsplan - Gefährdungsbeurteilung gem. § 5 / § 6 Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) - Unterweisungsnachweis der Beschäftigten - Angabe des Namens der Sicherheitsfachkraft - Angabe der Namen der Sicherheitsbeauftragten - Angabe der Namen der Ersthelfer - Gefahrstoffliste mit Mengenangaben, sofern erforderlich Der Auftragnehmer ist verpflichtet Bautagesberichte zu führen und dem Auftraggeber wöchentlich zu übergeben. Für die gesamte Bauzeit hat der AN einen Bauleiter zu benennen. 1.6 Baustelleneinrichtung Der Bieter schuldet alle zur Ausführung seiner vertraglichen Leistungen notwendigen Baustelleneinrichtungen zu den angebotenen Einheitspreisen. Der Bieter hat sich die Zufahrtswege und Lagerungsmöglichkeiten auf dem Baugelände anzusehen und sich über alle für das Angebot maßgebenden und sonstigen preisbildenden Faktoren eingehend zu informieren. Dem Bieter werden auf dem Baustellengelände in Abstimmung mit der AG nach Erfordernis und Umfang seines Gewerks BE-Flächen zur Verfügung gestellt. Sollte der Bieter weitergehende Baustelleneinrichtungsflächen als die auf dem Baustellengelände vorhandenen benötigen, so hat der Bieter diese in eigener Verantwortung und Kosten mit den städtischen Behörden abzustimmen und sich genehmigen zu lassen. Alle Aufwendungen hierfür schuldet der Bieter zu den angebotenen Einheitspreisen. Die Lage und Ausführung der Baustelleneinrichtung incl. der Abstimmung über Arbeitszeiten, Anlieferzeiten etc. mit den öffentlichen Behörden, u. a. auch bzgl. der zu berücksichtigenden öffentlichen Logistik wie Müllabfuhr und dergleichen, wird in einem gemeinsamen Termin von Bieter und AG bzw. Bauleitung des AG festgelegt. Nach Beendigung der Arbeiten sind die benutzten Flächen zu reinigen und im ursprünglichen Zustand an den AG zu übergeben. Flurschäden, die vom AN oder seinem Beauftragten während der Bauzeit verursacht werden, gehen zu Lasten des Bieters/AN. Alle vom Bieter benutzten Flächen, Wege und Straßen sind dauernd zu unterhalten, zu säubern und nach Beendigung aller Arbeiten wieder vollständig instand zu setzen. Behördliche Anordnungen zur Reinigung des öffentlichen Verkehrsraums sind vom Bieter zu beachten. Straßenkanten sind an den Abfahrtsstellen gegen Beschädigung zu schützen. Alle insofern erforderlichen Maßnahmen werden vom AN zu den Vertragspreisen geschuldet. Vor Benutzung bzw. Aufnahme von öffentlichen Straßenbelägen ist mit einem öffentlichen Vertreter der Belagszustand festzustellen und in Form eines „Pflasterprotokolls“ zu dokumentieren. Die Aufnahme/Sicherung und Wiedereinbringung von Pflasterflächen hat in Abstimmung mit den Behörden durch ein zugelassenes Unternehmen zu erfolgen. Die Koordination obliegt dem AN. Nach Fertigstellung ist das mangelfreie Pflasterprotokoll dem AG bzw. seinem Vertreter vorzulegen. Entsorgung von kontaminierten Abwasser obliegt dem Bieter auf seine Kosten. Alle Arbeitsgerüste, Baubehelfe, etc. für seine eigenen Leistungen schuldet der AN zu den Vertragspreisen. In Ergänzung der DIN-Vorschriften sind nachstehende Leistungen ebenfalls mit dem Angebotspreis abgegolten und im Auftragsfall vom AN geschuldet: Zwischenlagerung; Erschwernisse, die jahreszeitlich oder witterungsbedingt sind und mit denen normalerweise gerechnet werden muss; Umsetzen (auch mehrmalig) von Maschinen und Geräten im Bereich der Baustelle; Verkehrssicherung und laufende Reinigung (auch gem. evtl. behördlicher Auflagen) der benutzten öffentlichen Straßen und Wege von Schmutz und dergleichen, soweit er durch die Arbeiten des AN bzw. seiner Subunternehmerentstanden ist.
Allgemeine technische Vertragsbedingungen (ATV)
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen Allgemein (ZTV) Die Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen gelten ergänzend zu den ATV. Bezüglich der Baustelleneinrichtung und Lagerung von Baumaterialien ist eine gründliche Klärung vor Angebotsabgabe herbeizuführen. Die Anweisung der Bauleitung und Rücksichtnahme auf andere Handwerker sind zu beachten.Alle Leistungen umfassen auch die Lieferung der dazugehörigen Materialien und dessen Umschlag auf der Baustelle sowie die Schuttbeseitigung. In den Einheitspreisen sind u. a. enthalten: Die Gerüststellung für die Arbeiten des AN sofern in EP-Positionen nicht anders beschrieben. Die regelmäßige und arbeitstägliche Grundreinigung während der Ausführung der Arbeiten ist ganz besonders sorgfältig durchzuführen.Die Ausführung aller Arbeiten muss entspr. der jeweiligen LBO von einem erfahrenen Fachbauleiter des Auftragnehmers bzw. einem für die Ausführung der Arbeiten geeigneten Verantwortlichen überwacht werden.Er ist für die Einhaltung der am Leistungsort jeweils geltenden Unfallverhütungs- und Arbeitsvorschriften, für die ordnungsgemäße Durchführung der Arbeiten unter Beachtung der anerkannten Regeln der Technik und aller sonstigen erforderlichen Vorkehrungen während der Ausführung bis zur Abnahme durch die Bauleitung verantwortlich. Name und Wohnort des verantwortlichen Fachbauleiters sowie seines Stellvertreters sind der Bauleitung des Auftraggebers und der Bauaufsichtsbehörde vor Inangriffnahme der Arbeiten unaufgefordert schriftlich bekannt zu geben.Der Auftragnehmer ist für Vollständigkeit und Sicherheit der Gerüste und Schutzvorrichtungen allein verantwortlich. Die Benutzung fremder Gerüste geschieht auf eigene Verantwortung und Gefahr. Der Auftragnehmer hat mit anderen beteiligten Unternehmen so zusammenzuarbeiten, dass eine Verzögerung der Arbeiten nicht entsteht. Etwaige Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit sind dem Auftraggeber unverzüglich schriftlich, in dringenden Fällen telefonisch oder per Mail mitzuteilen. VergütungIn den Einheitspreisen sind auch alle Aufwendungen enthalten für: die Kosten für die Fachbauleitung und das erforderliche Aufsichtspersonal, etwaige Trennungsentschädigungen, Auslösungs-, Fahr- und Wegegelder sowie Zuschläge für Überstunden, Nachtarbeit, Sonn- und Feiertagsarbeiten u. dgl., soweit diese für die Einhaltung der vertraglich vereinbarten Termine erforderlich sind, die Erteilung der erforderlichen Genehmigungen durch die Aufsichtsbehörden, TÜV u. a., die Inanspruchnahme fremder und öffentlicher Grundstücke, für die hierfür erforderlichen Genehmigungen sowie die eventuelle Beseitigung von durch die Benutzung entstandener Schäden. die erforderlichen Maßnahmen u. Sicherheitsvorkehrungen zum Schutze der Arbeiter, Nachbarn und Verkehrsteilnehmer der anliegenden Straßen vor jeglicher Belästigung und Schädigung bei Durchführung der Bauarbeiten, besondere Feuerschutzmaßnahmen bei Schweißarbeiten und Arbeiten mit offener Flamme, insbesondere bei Arbeiten an in Betrieb befindlichen Gebäuden, die Anfertigung von Mustern/Handmustern, die notwendige Verpackung und deren freie Rücksendung, alle Transportkosten zur und von der Baustelle bzw. Verwendungsstelle, die Kosten für Aufsichtspersonal sind in den vereinbarten Stundensätzen enthalten, sodass keine gesonderte Vergütung erfolgt. Das gleiche gilt für Fahrgelder, Auslösungen u. dgl., sofern die Tagelohnarbeiten in zeitlichem Anschluss an die Vertragsarbeiten geleistet werden, die zum Leistungsumfang gehörenden Nebenleistungen, wie Bereitstellung der Bau-WCAnlagen, der Baustellenunterkünfte, der Baustellenbeleuchtung usw., sofern sie nicht in einer Einheitspreisposition abgefragt sind. Das jeweils anfallende Schutt/Abbruchmaterial ist unverzüglich zu beseitigen. Die Teilnahme eines vom AN für die Leitung der Ausführung bestellten Vertreters (Bauleiter) an den regelmäßig stattfindenden Bausitzungen ist Vertragsbestandteil und mit den Einheitspreisen abgegolten.
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen Allgemein (ZTV)
ZTV Bodenbelagarbeiten ZTV Bodenbelagarbeiten 1 Grundlagen Für die Leistungen dieses Gewerks gelten die VOB Teil C, insbesondere ATV DIN 18365 Bodenbelagarbeiten und die Allgemein Anerkannten Regeln der Technik. Ergänzend hierzu gelten die Regelwerke der nachstehend genannten Herausgeber in der zum Zeitpunkt der Ausführung gültigen Fassung als Grundlage von Kalkulation und Arbeitsausführung: - BGR, BGV, BGI: Berufsgenossenschaftliche Regeln, Vorschriften und Informationen - RAL: Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. - GUV: Gesetzliche Unfallversicherung - ETG: Europäische Teppichgemeinschaft e.V. - GUT: Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden e.V. - EPLF: Verband der Europäischen Laminatfußbodenhersteller e.V. - FEB: Fachverband der elastischen Bodenbelagshersteller e.V. - ZDB: Zentralverband des Deutschen Baugewerbes - BEB: Bundesverband Estrich und Belag e.V. - IGE: Industriegruppe Estrichstoffe im Bundesverband der Gipsindustrie e.V. und IWM: Industrieverband Werk Mörtel e.V. - BVF: Bundesverbands Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V. - BVS: Bundesverbandes Systemböden e.V. - IVK: Industrieverband Klebstoffe e.V. - IVD: Industrieverband Dichtstoffe e.V. - GEV: Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerk- und Klebstoffe und Bauprodukte e.V. - DKV: Deutscher Kork-Verband e.V. - Deutsche Heimtextilien-Industrie e.V. - Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V. - Zentralverband Parkett und Fußbodentechnik - Informationsdienst Holz - Beratungsstelle für Gussasphaltanwendungen e.V. 2 Vorbereitung und Planung Der AN hat den AG auf die für die angebotenen Leistungen erforderlichen bauseitigen Vorleistungen rechtzeitig hinzuweisen. Rechtzeitig vor Ausführungsbeginn prüft der AN die genannten Höhen, Meterrisse und die Maßgenauigkeit des Rohbodens eigenverantwortlich durch Nivellement. Bei Überschreitung der Toleranzgrenzen ist der Auftraggeber zu verständigen. Vor Beginn der Arbeiten ist vom AN eine Werkstatt- und Montageplanung zu erstellen und dem AG vor Ausführung zur Prüfung und Freigabe vorzulegen. Bestandteil der Werkstatt- und Montageplanung des AN sind u.a. - Überprüfung der bauseitige Untergrundbeschaffenheit auf Eignung für die beschriebenen Bodenbelagsarbeiten. Hierzu zählt auch die Überprüfung der Belegreife - Ausbildung der Sockel - Feststellung der tatsächlichen Einbauhöhen bezogen auf das gesamte Ausbausystem - Erstellung sämtlicher Detailpunkte sofern nicht nach Text oder Zeichnung beschrieben Als Nebenleistung wird das Ausgleichen von Untergrundunebenheiten bis d= 1 mm verstanden. Eventuell anfallende Mehrstärken, die über die v.g. Grundspachtelung (d= 1 mm) hinaus geht, wird der AN vor Ausführung der Arbeiten durch ein Messprotokoll in Form eines Messrasters, Raster 50x50 cm, nachweisen. Das Protokoll hat eine Mehrstärkeoptimierung nachzuweisen und ist vor Beginn der Arbeiten durch die Bauleitung des AG freigeben zu lassen, da anderenfalls kein Vergütungsanspruch besteht. 3 Ausführung und Konstruktion 3.1 Allgemeine Grundlagen zur Ausführung/Kalkulation Alle Bodenbeläge sind so auszubilden, dass die Anschlüsse der Beläge untereinander ohne Höhendifferenzen im fertigen Belag erfolgen, sofern keine Höhensprünge geplant sind. Entgegen Nr. 3.4.4 DIN 18365 wird die Verlegerichtung durch den Auftraggeber festgelegt. Als Kalkulationsgrundlage ist Längsorientierung anzunehmen. Die Bahnen müssen in gleicher Richtung verlaufen. Entgegen Nr. 3.4.6 Satz 2 DIN 18365 dürfen Türnischen nicht mit Streifen belegt werden. Entgegen VOB/C sind Kopfstöße nicht zulässig. Alle Bodenbeläge müssen für die geplanten Nutzungsanforderungen geeignet sein. Dazu ist auf Verlangen des AG der Herstellernachweis vom AN zu erbringen (z.B. über Eignungsklasse, Komfortwert, Ableitfähigkeit, Stuhlrolleneignung). Entsprechend den Forderungen des Auftraggebers sind auf Verlangen u.a. die Herstellernachweise bzw. Gütezertifikate über - Brandverhalten - Trittschallverbesserungsmaß - Schallabsorptionsgrad - Wärmedurchlasswiderstand - Eigengewicht zu erbringen. Wenn Bodenbelaghersteller keine Bescheinigungen u.a. über schmutzabweisende Eigenschaften, antibakterielle Wirkung, elektrische Eigenschaften, Licht- und Wasserechtheit, Rutschfestigkeit vorweisen können, sind vom AN soweit erforderlich Gutachten vorzulegen. 3.2 Untergrund Die Oberfläche ist vor der Verlegung mit einem Industriestaubsauger gründlich zu reinigen, Öl-, Fett-, und Farbrückstände müssen vollständig beseitigt werden. Haftbrücken müssen grundsätzlich vollständig abtrocknen. Trennschichten - mit Ausnahme von Dampfdruck-Ausgleichsschichten - müssen eine glatte Oberfläche besitzen. Je nach Art des ausgeführten Estrich-, Hohlraum- oder Doppelbodens erfolgt eine entsprechende, auf das Estrichmaterial abgestimmte Grundierung und Spachtelung. Gegebenenfalls ist ein Anschleifen der Estrichoberfläche erforderlich. 3.3 Produkt/Material Die Gleitsicherheit muss als rutschhemmend eingestuft sein. Die Beläge müssen, soweit nicht anders beschrieben, mindestens der Brandstoffklasse schwer entflammbar entsprechen, im Brandfall dürfen keine ätzenden oder sonstigen gesundheitsschädlichen Gase freigesetzt werden. Elastische Beläge werden mit einer gleichfarbigen Schweißschnur verschweißt. Ist Bahnenware zugelassen, so ist sie in den Gängen so zu verlegen, dass links und rechts ein gleich breiter Anschnitt vorhanden ist. Die Stöße sind zu verschweißen. Innerhalb eines Raumes dürfen gleichmäßige Beläge keine Farb- und Strukturabweichungen aufweisen. Auf gleiche Chargen-Nummer ist zu achten. 3.4 Abschlüsse Sind Befestigungen von Bauteilen an Vorsatzschalen erforderlich, hat der AN dafür zu sorgen, dass verdeckte Rohre und Leitungen nicht beschädigt werden. Die Bodenbeläge sind sorgfältig an durchdringende Bauteile anzuarbeiten. Nur nach Rücksprache mit dem AG dürfen Abdeckrosetten zur Ausführung kommen. Beim Einbau von Trennschienen bei Belagswechsel oder als Begrenzung sind alle Anforderungen an den Schall- und Brandschutz einzuhalten. 3.5 Rutschhemmung von Oberflächen Die Vorgaben der BGR 181 zur Rutschhemmung sind auch für nicht gewerbliche Bereiche mindestens einzuhalten. Die Rutschhemmungsklassen benachbarter Bereiche dürfen sich um nicht mehr als eine Rutschhemmungsklasse von einem Bereich zum benachbarten Bereich unterscheiden. Soweit die Bodenbelagauswahl des AG die erforderlichen Rutschhemmungen nicht berücksichtigt, teilt der AN dies dem AG rechtzeitig vor Materialbestellung unaufgefordert mit. Soweit keine Rutschhemmungsanforderung im Positionstext beschrieben ist, gilt R10 als mindestens geschuldete Anforderung. Soweit Nassräume als Einsatzzweck erwähnt sind, gilt R10-B als Mindestanforderung.
ZTV Bodenbelagarbeiten
ZTV Parkett- und Holzpflasterarbeiten ZTV Parkett- und Holzpflasterarbeiten 1 Grundlagen Für die Leistungen dieses Gewerks gelten die VOB Teil C, insbesondere ATV DIN 18356 Parkettarbeiten und ATV DIN 18367 Holzpflasterarbeiten und die Allgemein Anerkannten Regeln der Technik. Ergänzend hierzu gelten die Regelwerke der nachstehend genannten Herausgeber in der zum Zeitpunkt der Ausführung gültigen Fassung als Grundlage von Kalkulation und Arbeitsausführung: - BGI: Berufsgenossenschaftliche Regeln, Vorschriften und Informationen - AGI: Arbeitsgemeinschaft Industriebau e.V. - GUV: Gesetzliche Unfallversicherung - ZDB: Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes - BVF: Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V. - BEB: Bundesverband Estrich und Belag e.V. - IGE: Industriegruppe Estrichstoffe im Bundesverband der Gipsindustrie e.V. und IWM: Industrieverband Werk Mörtel e.V. - VDP: Verband der Deutschen Parkettindustrie - EFP: Europäische Föderation Parkettindustrie - DKV: Deutscher Kork-Verband e.V. - BVS: Bundesverbandes Systemböden e.V. - IVK: Industrieverband Klebstoffe e.V. - IVD: Industrieverband Dichtstoffe e.V. - GEV: Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerk- und Klebstoffe und Bauprodukte e.V. - Zentralverband Parkett und Fußbodentechnik - Informationsdienst Holz - Fachverband Holzpflaster e.V. - Beratungsstelle für Gussasphaltanwendungen e.V. Fachbuch - Remmert, Heller, Spang, Dr. Haferkorn: Fachbuch für Bodenleger 2 Vorbereitung und Planung Der AN hat den AG auf die für die angebotenen Leistungen erforderlichen bauseitigen Vorleistungen rechtzeitig hinzuweisen. Rechtzeitig vor Ausführungsbeginn prüft der AN die genannten Höhen, Meterrisse und die Maßgenauigkeit des Rohbodens eigenverantwortlich durch Nivellement. Bei Überschreitung der Toleranzgrenzen ist der Auftraggeber zu verständigen. Das gilt insbesondere für vorhandene und nicht vorgesehene Winkeltoleranzen. Vor Beginn der Arbeiten ist vom AN eine Werkstatt- und Montageplanung zu erstellen und dem AG vor Ausführung zur Prüfung und Freigabe vorzulegen. Bestandteil der Werkstatt- und Montageplanung des AN sind u.a. - Überprüfung der bauseitige Untergrundbeschaffenheit auf Eignung für die beschriebenen Parkettarbeiten. Hierzu zählen die Messung der Restfeuchte, Dampfdruck, Haftzugfestigkeit, chemische Verträglichkeit, Vorhandensein erforderlicher Abdichtungen ggf. erforderliches Gefälle, Mindesttemperatur von 5°C, Eignung der vorgesehenen Baustoffe und vorhandene Toleranzen. Eine möglicherweise nicht gegebene Haftzugfestigkeit des Untergrunds ist als Grundlage eines Vergütungsanspruchs für Strahlen oder Verfestigen von Oberflächen nachzuweisen - Feststellung der tatsächlichen Einbauhöhen bezogen auf das gesamte Ausbausystem 3 Ausführung und Konstruktion 3.1.1 Allgemeine Hinweise Werden dem Angebot ausländische Fabrikate zugrunde gelegt, sind Güte- oder Gleichwertigkeitsnachweise nach deutschen Normen von einer amtlich anerkannten Materialprüfstelle vom AN mit Angebotsabgabe zu übergeben. Nicht genormte bzw. nicht zu genormten Materialien gleichwertige Materialien sind unzulässig. Der AN weist den AG bei Erfordernis rechtzeitig vor Ausführung der Baustellenmontage darauf hin, wie die Räumlichkeiten der Baustelle zu klimatisieren sind, um Schäden und Verformungen durch Temperatureinflüsse und Feuchtigkeit zu vermeiden. Für Ebenheits- und Maßtoleranzen gilt DIN 18202. Bei Fußböden mit reflektierenden Oberflächen und wandbündigen, unterschnittenen Sockelleisten sind darüberhinaus die Werte der Tabelle 3 Zeile 4 um mindestens 50 % zu unterschreiten. Sofern Bodenbeläge auf Trägerlagen aus Holzwerkstoff zum Einbau gelangen, prüft der AN die Möglichkeit des planmäßigen Auftretens von Nässe und Feuchtigkeit (bspw. Eingänge von außen) und teilt dem AG rechtzeitig vor Ausführung mit, wenn er die vorgesehenen Materialien für ungeeignet hält. Sind Befestigungen von Bauteilen an Vorsatzschalen erforderlich, hat der AN dafür zu sorgen, dass verdeckte Rohre und Leitungen nicht beschädigt werden. 3.1.2 Brandschutz Unterhalb der Türblätter von Brand- und Rauchschutztüren dürfen Höhendifferenzen nicht mehr als 3 mm betragen, um einen dichten Abschluss der Türen zu gewährleisten. Die Oberkante der Bodenbeläge unter Brand- und Rauchschutztüren ist so vorzusehen, dass solche Türen keinesfalls mehr als 20 mm gekürzt werden müssen, da diese ansonsten in der Regel ihre Zulassungen verlieren. Unabhängig von der Beschaffenheit des Untergrunds ist es Sache des AN, diese Anforderungen einzuhalten. Hieraus ggf. entstehende Mehraufwendungen zeigt der AN dem AG rechtzeitig vor Ausführung an. 3.2 Verlegung Eindrücke und Kratzer gelten bei werkseitig versiegeltem Parkett als wesentlicher Mangel. Der Einbau hat daher mit besonderer Vorsicht zu erfolgen. Eine Nachversiegelung werkseitig versiegelten Parketts auf der Baustelle wird nicht anerkannt. Sofern nicht anders vorgegeben sind bei vorgesehener Längsstab- oder Schiffsbodenverlegung die Längsfugen senkrecht zur Hauptfensterfront anzuordnen. Elemente aus verschiedenen Chargen innerhalb einer zusammenhängenden Fläche sind grundsätzlich zu vermeiden. Ist es aus produkttechnischen Gründen unvermeidbar, dass leichte Struktur- und Farbunterschiede auftreten können, so sind die Einzelteile aus verschiedenen Paletten zu entnehmen und so zu mischen, dass kein negativer optischer Eindruck entsteht. Der Bauherr ist vorher auf diesen Umstand hinzuweisen, die Mischung unterschiedlicher Chargen ist vom AN exemplarisch für den AG zur Ansicht auszulegen und vom AG vor Ausführung freigeben zu lassen. Bei größeren Flächen sind in Abstimmung mit dem AG Fugen zur Aufnahme von Volumenänderungen vorzusehen. 3.3 Oberflächen Bei Schleif- und Spachtelarbeiten obliegt dem AN die Festlegung über die Anzahl der Schleifgänge sowie über die Spachtelaufträge. Der AN legt auch die richtige Körnung, abgestimmt auf die vorgesehene Oberflächenbeschichtung, fest. Bei Verwendung von Bandschleifmaschinen ist, auch beim Vorschliff, ausschließlich Längsschliff in Richtung der Holzmaserung zulässig. Vor feinstauberzeugenden Arbeiten sind alle Räume entsprechend abzudichten und während der Arbeit Absauggeräte zu verwenden. Ist keine abweichende Angabe an anderer Stelle getätigt, so sollen massive Holzbodenbeläge (Parkett, Dielen, etc.) mit geölter Oberfläche hergestellt werden. Laminatböden sind mindestens für "normale" Beanspruchung nach EN 13329 auszulegen, von "mäßiger" Beanspruchung ist in keinem Fall auszugehen. Laminatbodenbeläge in Räumen mit direktem Zugang von außen sind in jedem Fall für "starke" Beanspruchung auszulegen. 3.4 Sockelleisten Sockelleisten sollen, soweit nicht nachfolgend abweichend beschrieben, aus selben Material mit selber Oberflächenbehandlung hergestellt sein wie die davor liegenden Flächen. Ecken sind auf Gehrung zu schneiden. Sofern Sockelleisten rückseitig nicht vollflächig wandbündig aufliegen, etwa durch Hohlkehlen, unterseitige Abschrägungen usw., sind alle sichtbaren Stirnflächen (frei Wandenden) mit auf Gehrung geschnittenen Enden zu verdecken. Sockelleisten sollen, soweit nicht an anderer Stelle abweichend beschrieben, nach Möglichkeit auf dem Untergrund verklebt werden. Kann eine Dauerhaftigkeit der Verklebung aufgrund des Untergrunds nicht erwartet werden, so sollen Holzwerkstoffleisten mit Stahlstiften, Massivholzleisten mit Schrauben befestigt werden. Als Schrauben sind, soweit nicht an anderer Stelle abweichend beschrieben, Messing-Linsenkopf- schlitzschrauben, Schlitze waagerecht eingestellt, zu verwenden. Anschlüsse von nicht ausreichend bieg- oder verformbaren Sockelleisten an runde Wände oder Rundstützen sollen gänzlich ohne solche Profile ausgeführt werden, soweit nicht an anderer Stelle abweichend beschrieben. In diesen Fällen ist der Bodenbelag oberflächenfertig sichttauglich mit umlaufend gleichmäßig breiter, korkgefüllter Randfuge auszuführen. 3.5 Fugen, Übergänge, Anschlüsse Abschlüsse und Übergänge zu anderen Belägen sind, soweit nicht an anderer Stelle abweichend beschrieben, nach Wahl des AG mit Messing- oder Edelstahlprofilen auszuführen. 3.6 Treppen Ein Belag von Treppenstufen mit kleinteiligem Parkett soll nur bei ausdrücklicher Anforderung durch den AG zur Ausführung gelangen. 3.7 Fertigstellung, Einpflege, Ingebrauchnahme Fertigparkettbodenbeläge sind vom AN unmittelbar nach Einbau regelmäßig mindestens vollflächig mit stabilem, fugenverklebtem Abdeckpapier zu schützen, wenn nicht eine sofortige Inbetriebnahme der Flächen ausdrücklich beschrieben ist. Die Entfernung der Schutzabdeckung samt Entsorgung zu einem Zeitpunkt nach Aufforderung durch den AG ist Leistung des AN. Alle Böden sind fertig oberflächenbehandelt und ersteingepflegt vom AN an den AG zu übergeben, soweit nicht anderweitig abweichend beschreiben. Weiterhin übergibt der AN eine Pflegeanleitung an den AG und lässt sich den Empfang der Pflegeanleitung durch den AG schriftlich bestätigen. Bei geölten Fußböden ist neben der Pfleganleitung 1 Liter des zur Oberflächenbehandlung verwendeten Öls vom AN mit an den AG zu übergeben. 4.0 Abrechnung Parkett- und Holzpflasterarbeiten Für die Kostenabgrenzung nach Neben- und Besonderen Leistungen gilt der Abschnitt 4 und für die Abrechnung der Abschnitt 5 der ATV. Abweichend zur ATV werden folgende Besondere Leistungen und Aufwendungen nicht gesondert vergütet, sie gelten als Nebenleistungen und sind in die Angebots- bzw. Einheitspreise einzurechnen: - Ausführung nach Vorgabe vorstehender ZTV - Schaffung und Vorhaltung von Aufenthalts- und Lagerräumen als Bestandteil AN-eigener Baustelleneinrichtung, auch außerhalb der Baustelle - Bauphysikalische Nachweise, soweit erforderlich und nicht vom AG beigestellt - Entsorgung jeglichen Demontagematerials - Leistungen, die nicht im Zuge der Hauptleistungen ausgeführt werden können - Arbeitsgerüste für Innenarbeiten über 2,00 m Höhe bis 4,00 m Höhe samt Höhenzulagen für die Arbeitsausführung - Aufwendungen für Montagezwischenzustände, auch im Zusammenspiel mit anderen Gewerken - Bearbeiten aller sichtbar verbleibenden Oberflächen - Erstellen von Innen- und Außennecken an Sockelprofilen - Anarbeitung von Einbauteilen, Installationen usw. - Abschneiden überstehender Papp- oder Randstreifen des Estrichbelages - Übergeben von Pflegeanleitungen - Herstellen von Verlege- und Fugenplänen 5. Hinweise 5.1 Mindermengen Mindermengen gegenüber der dem LV zugrunde liegenden Mengenermittlung, auch wenn sie mehr als 10 % betragen, führen nicht zu einer Preisanpassung des Einheitspreises.
ZTV Parkett- und Holzpflasterarbeiten
01 Bodenbelagsarbeiten Haus A
01
Bodenbelagsarbeiten Haus A
01.01 Haftzugfestigkeit prüfen Prüfung der Oberflächengüte des Estrichs oder der Betonfläche durch Haftzugprüfung mit Prüfgerät, inkl. Ergebnisprotokoll; für nachfolgenden Bodenbelag pro Raum. Art des Untergrundes: Calciumsulfat-Fließestrich
01.01
Haftzugfestigkeit prüfen
89,00
St
01.02 CM-Messung, Untergrund Prüfung des Feuchtigkeitsgehaltes des Verlege-Untergrundes mittels CM-Methode, inkl. des genauen Protokollierens von Messstellen und Messergebnissen; für nachfolgenden Bodenbelag. Untergrund: Calciumsulfat-Fließestrich.
01.02
CM-Messung, Untergrund
89,00
St
01.03 Estrich anschleifen Oberfläche des Estrichs anschleifen inkl. Bürsten und Absaugen. Zweck:Haftverbund (Entfernung der Sinterhaut) Untergrund:Calciumsulfat-Fließestrich
01.03
Estrich anschleifen
1.164,00
m2
01.04 Nivellierausgleich, bis 5 mm Spachteln der Estrichfläche, vollflächig mit Ausgleichs- bzw. Nivelliermasse, stuhlrollengeeignet. Inkl. Haftgrund. Auftragsdicke 1 bis 5 mm. Vorleistung:    ZE- bzw. CAF-Estrichflächen Angebotenes Fabrikat:
01.04
Nivellierausgleich, bis 5 mm
E
1,00
m2
01.05 Designboden DISANO ClassicAqua Designboden DISANO by HARO liefern u. verlegen. Verlegung schwimmend im Klicksystem. Serie: ClassicAqua Dekor: Bergeiche, Sandeiche oder Räuchereiche             nach Wahl des AG Design/Dielenformat: Landhausdiele XL 4V Nutzungsklasse (privat/gewerblich): 23 / 32 Geeignet für Fußbodenheizung: ja Wärmedurchlasswiderstand: 0,085 m² K/W Rutschfestigkeit: R9 Inkl. Verlegung von PE-Folie unter dem Designboden gemäß Herstellerangaben. Untergrund: Calciumsulfatestrich mit Fußbodenheizung
01.05
Designboden DISANO ClassicAqua
1.164,00
m2
01.06 Mehrschichtparkett Eiche, 11 mm Mehrschichtparkett nach EN 13489, vollflächig mit einem lösemittelfreiem Dispersionklebstoff (EC 1 geprüft) verklebt, ggf. mit Haftgrund, inkl. Anarbeiten an Bauteile (aufgehende Bauteile teilweise ohne Sockelleiste) und Entsorgung der Abfälle. Liefern und Verlegen. Material mit dem Nachweis aus kontrollierter Forstwirtschaft und dem Nachweis der Wertschöpfungskette (FSC). Untergrund: Calciumsulfatestrich mit Fußbodenheizung Holzart: Eiche Nutzschicht:3,5 mm Stärke:11 mm Verlegemuster:Landhausdiele im Verband Sortierung: markant Oberflächenstruktur: strukturiert Oberflächenbehandlung: naturgeölt Fabrikat: Haro Parkett 4000, Landhausdiele Maxim Farbton: Eiche natur, sandgrau oder Bernsteineiche                nach Wahl des AG
01.06
Mehrschichtparkett Eiche, 11 mm
E
1,00
m2
01.07 Mehrschichtparkett Eiche, 10 mm Stärke:10 mm Sortierung: sauvage Fabrikat: Haro Parkett 4000, Landhausdiele Prestige Farbton: Eiche natur oder sandgrau nach Wahl des AG
01.07
Mehrschichtparkett Eiche, 10 mm
E
W
1,00
m2
01.08 MDF-Sockelleisten,lackiert,h=60mm Sockelleisten aus MDF, rechteckig, eben, Oberkante gefast, liefern und einbauen. Inkl. aller Gehrungsschnitte, Stöße und Ecken. Profilhöhe:ca. 60 mm Profilbreite:max. 15 mm Oberfläche: weiß,deckend lackiert Befestigung:verdeckt befestigt ohne Kleber
01.08
MDF-Sockelleisten,lackiert,h=60mm
1.151,00
m
01.09 Massivholz-Sockelleisten,lackiert,h=60mm Sockelleisten aus Massivholz.
01.09
Massivholz-Sockelleisten,lackiert,h=60mm
E
W
1,00
m
01.10 Fugendichtung innen, Acryl, 10 mm Elasto-plastische Verfugung auf der Oberseite der Sockelleiste mit Dichtstoff auf Acryldispersionsbasis (überstreichbar), im Innenbereich, inkl. reinigen, abkleben und grundieren. Fugen anschließend glätten. Fugenbreite: bis 10 mm Angebotenes Fabrikat:
01.10
Fugendichtung innen, Acryl, 10 mm
E
1,00
m
01.11 Korkstreifen, B=10mm Korkstreifen als Anschluss an andere Bodenbeläge, über Bewegungsfugen im Estrich und im Bereich von Schallschotts sowie als Abschlussfuge im Bereich von aufgehenden Bauteilen ohne Sockelleiste. Ausführung oberflächengleich zu angrenzenden Bodenbelägen. Breite:10 mm
01.11
Korkstreifen, B=10mm
207,00
m
01.12 Versiegelung Korklack Versiegelung der Korkstreifen mit wasserbasiertem Korklack. Lösemittelfreies, einkomponentiges PUR- Korksiegel mit hoher Elastizität, klar-transparent, abrieb- und kratzfest, extrem strapazierfähig. Angebotenes Fabrikat:
01.12
Versiegelung Korklack
E
1,00
m
01.13 Abschlussprofil, Edelstahl, ca. 15 mm Bodenbelags-Abschlussschiene in unterschiedlichen Einbaulängen mit gelochten Befestigungsschenkel fachgerecht einbauen. Material:Edelstahl, gebürstet (V2A) Profilhöhe:ca. 15 mm Richtqualität: Schlüter Schiene ES Angeb. Fabrikat:
01.13
Abschlussprofil, Edelstahl, ca. 15 mm
E
1,00
m
01.14 Erstpflege Parkettboden Erstpflege des zuvor beschriebenen Parkettbodens, bestehend aus gründlicher Reinigung und mehrmaligem Auftrag des Erstpflegemittels gem. Herstellerangaben. Abrechnung nach m2 Bodenfläche.
01.14
Erstpflege Parkettboden
1.164,00
m2
01.15 Überstand von Randstreifen entfernen Überstand von Randstreifen anderer Gewerke an Wänden und Estrichbegrenzungen nach dem Verlegen und Verfugen des Bodenbelages entfernen.
01.15
Überstand von Randstreifen entfernen
1.283,00
m
01.16 Zulage Aussparung Parkett Zulage für das Anlegen von Aussparungen im Parkettboden. Größe:bis 0,10 m2 Einzelgröße
01.16
Zulage Aussparung Parkett
E
1,00
Stk
01.17 Schutzabdeckung, Abdeckfilz Schutzabdeckung für neu eingebauten Bodenbelag vor Beschädigung, Verschmutzung u. Staub aus folienverstärktem diffusionsoffenem Abdeckfilz liefern u. verlegen. Stöße u. Wandanschlüsse staubdicht verkleben. Inkl. Ausbau nach Anweisung der örtlichen Bauleitung u. Entsorgung.
01.17
Schutzabdeckung, Abdeckfilz
1.164,00
m2
02 Bodenbelagsarbeiten Haus B
02
Bodenbelagsarbeiten Haus B
02.01 Haftzugfestigkeit prüfen Prüfung der Oberflächengüte des Estrichs oder der Betonfläche durch Haftzugprüfung mit Prüfgerät, inkl. Ergebnisprotokoll; für nachfolgenden Bodenbelag pro Raum. Art des Untergrundes: Calciumsulfat-Fließestrich
02.01
Haftzugfestigkeit prüfen
65,00
St
02.02 CM-Messung, Untergrund Prüfung des Feuchtigkeitsgehaltes des Verlege-Untergrundes mittels CM-Methode, inkl. des genauen Protokollierens von Messstellen und Messergebnissen; für nachfolgenden Bodenbelag. Untergrund: Calciumsulfat-Fließestrich.
02.02
CM-Messung, Untergrund
65,00
St
02.03 Estrich anschleifen Oberfläche des Estrichs anschleifen inkl. Bürsten und Absaugen. Zweck:Haftverbund (Entfernung der Sinterhaut) Untergrund:Calciumsulfat-Fließestrich
02.03
Estrich anschleifen
856,00
m2
02.04 Nivellierausgleich, bis 5 mm Spachteln der Estrichfläche, vollflächig mit Ausgleichs- bzw. Nivelliermasse, stuhlrollengeeignet. Inkl. Haftgrund. Auftragsdicke 1 bis 5 mm. Vorleistung:    ZE- bzw. CAF-Estrichflächen Angebotenes Fabrikat:
02.04
Nivellierausgleich, bis 5 mm
E
1,00
m2
02.05 Designboden DISANO ClassicAqua Designboden DISANO by HARO liefern u. verlegen. Verlegung schwimmend im Klicksystem. Serie: ClassicAqua Dekor: Bergeiche, Sandeiche oder Räuchereiche             nach Wahl des AG Design/Dielenformat: Landhausdiele XL 4V Nutzungsklasse (privat/gewerblich): 23 / 32 Geeignet für Fußbodenheizung: ja Wärmedurchlasswiderstand: 0,085 m² K/W Rutschfestigkeit: R9 Inkl. Verlegung von PE-Folie unter dem Designboden gemäß Herstellerangaben. Untergrund: Calciumsulfatestrich mit Fußbodenheizung
02.05
Designboden DISANO ClassicAqua
856,00
m2
02.06 Mehrschichtparkett Eiche, 11 mm Mehrschichtparkett nach EN 13489, vollflächig mit einem lösemittelfreiem Dispersionklebstoff (EC 1 geprüft) verklebt, ggf. mit Haftgrund, inkl. Anarbeiten an Bauteile (aufgehende Bauteile teilweise ohne Sockelleiste) und Entsorgung der Abfälle. Liefern und Verlegen. Material mit dem Nachweis aus kontrollierter Forstwirtschaft und dem Nachweis der Wertschöpfungskette (FSC). Untergrund: Calciumsulfatestrich mit Fußbodenheizung Holzart: Eiche Nutzschicht:3,5 mm Stärke:11 mm Verlegemuster:Landhausdiele im Verband Sortierung: markant Oberflächenstruktur: strukturiert Oberflächenbehandlung: naturgeölt Fabrikat: Haro Parkett 4000, Landhausdiele Maxim Farbton: Eiche natur, sandgrau oder Bernsteineiche                nach Wahl des AG
02.06
Mehrschichtparkett Eiche, 11 mm
E
1,00
m2
02.07 Mehrschichtparkett Eiche, 10 mm Stärke:10 mm Sortierung: sauvage Fabrikat: Haro Parkett 4000, Landhausdiele Prestige Farbton: Eiche natur oder sandgrau nach Wahl des AG
02.07
Mehrschichtparkett Eiche, 10 mm
E
W
1,00
m2
02.08 MDF-Sockelleisten,lackiert,h=60mm Sockelleisten aus MDF, rechteckig, eben, Oberkante gefast, liefern und einbauen. Inkl. aller Gehrungsschnitte, Stöße und Ecken. Profilhöhe:ca. 60 mm Profilbreite:max. 15 mm Oberfläche: weiß,deckend lackiert Befestigung:verdeckt befestigt ohne Kleber
02.08
MDF-Sockelleisten,lackiert,h=60mm
847,00
m
02.09 Massivholz-Sockelleisten,lackiert,h=60mm Sockelleisten aus Massivholz.
02.09
Massivholz-Sockelleisten,lackiert,h=60mm
E
W
1,00
m
02.10 Fugendichtung innen, Acryl, 10 mm Elasto-plastische Verfugung auf der Oberseite der Sockelleiste mit Dichtstoff auf Acryldispersionsbasis (überstreichbar), im Innenbereich, inkl. reinigen, abkleben und grundieren. Fugen anschließend glätten. Fugenbreite: bis 10 mm Angebotenes Fabrikat:
02.10
Fugendichtung innen, Acryl, 10 mm
E
1,00
m
02.11 Korkstreifen, B=10mm Korkstreifen als Anschluss an andere Bodenbeläge, über Bewegungsfugen im Estrich und im Bereich von Schallschotts sowie als Abschlussfuge im Bereich von aufgehenden Bauteilen ohne Sockelleiste. Ausführung oberflächengleich zu angrenzenden Bodenbelägen. Breite:10 mm
02.11
Korkstreifen, B=10mm
144,00
m
02.12 Versiegelung Korklack Versiegelung der Korkstreifen mit wasserbasiertem Korklack. Lösemittelfreies, einkomponentiges PUR- Korksiegel mit hoher Elastizität, klar-transparent, abrieb- und kratzfest, extrem strapazierfähig. Angebotenes Fabrikat:
02.12
Versiegelung Korklack
E
1,00
m
02.13 Abschlussprofil, Edelstahl, ca. 15 mm Bodenbelags-Abschlussschiene in unterschiedlichen Einbaulängen mit gelochten Befestigungsschenkel fachgerecht einbauen. Material:Edelstahl, gebürstet (V2A) Profilhöhe:ca. 15 mm Richtqualität: Schlüter Schiene ES Angeb. Fabrikat:
02.13
Abschlussprofil, Edelstahl, ca. 15 mm
E
1,00
m
02.14 Erstpflege Parkettboden Erstpflege des zuvor beschriebenen Parkettbodens, bestehend aus gründlicher Reinigung und mehrmaligem Auftrag des Erstpflegemittels gem. Herstellerangaben. Abrechnung nach m2 Bodenfläche.
02.14
Erstpflege Parkettboden
856,00
m2
02.15 Überstand von Randstreifen entfernen Überstand von Randstreifen anderer Gewerke an Wänden und Estrichbegrenzungen nach dem Verlegen und Verfugen des Bodenbelages entfernen.
02.15
Überstand von Randstreifen entfernen
936,00
m
02.16 Zulage Aussparung Parkett Zulage für das Anlegen von Aussparungen im Parkettboden. Größe:bis 0,10 m2 Einzelgröße
02.16
Zulage Aussparung Parkett
E
1,00
Stk
02.17 Schutzabdeckung, Abdeckfilz Schutzabdeckung für neu eingebauten Bodenbelag vor Beschädigung, Verschmutzung u. Staub aus folienverstärktem diffusionsoffenem Abdeckfilz liefern u. verlegen. Stöße u. Wandanschlüsse staubdicht verkleben. Inkl. Ausbau nach Anweisung der örtlichen Bauleitung u. Entsorgung.
02.17
Schutzabdeckung, Abdeckfilz
856,00
m2
03 Vinylboden Haus B
03
Vinylboden Haus B
03.01 Haftzugfestigkeit prüfen Prüfung der Oberflächengüte des Estrichs oder der Betonfläche durch Haftzugprüfung mit Prüfgerät, inkl. Ergebnisprotokoll; für nachfolgenden Bodenbelag pro Raum. Art des Untergrundes: Calciumsulfat-Fließestrich
03.01
Haftzugfestigkeit prüfen
15,00
St
03.02 CM-Messung, Untergrund Prüfung des Feuchtigkeitsgehaltes des Verlege-Untergrundes mittels CM-Methode, inkl. des genauen Protokollierens von Messstellen und Messergebnissen; für nachfolgenden Bodenbelag. Untergrund: Calciumsulfat-Fließestrich
03.02
CM-Messung, Untergrund
15,00
St
03.03 Estrich anschleifen Oberfläche des Estrichs anschleifen inkl. Bürsten und Absaugen. Zweck:Haftverbund (Entfernung der Sinterhaut) Untergrund:Calciumsulfat-Fließestrich
03.03
Estrich anschleifen
351,00
m2
03.04 Nivellierausgleich, bis 5 mm Spachteln der Estrichfläche, vollflächig mit Ausgleichs- bzw. Nivelliermasse, stuhlrollengeeignet. Inkl. Haftgrund. Auftragsdicke 1 bis 5 mm. Vorleistung:    ZE- bzw. CAF-Estrichflächen Angebotenes Fabrikat:
03.04
Nivellierausgleich, bis 5 mm
E
1,00
m2
03.05 Vinyl-Belag, 2 mm Bodenbelag aus Vinylbahnen, Oberfläche glatt, marmoriert, auf vollflächig gespachtelten Untergrund, vollflächig kleben, inkl. sämtlicher Nebenarbeiten wie Nahtschnitt, Anarbeiten an aufgehende Bauteile, Entsorgung der Abfälle etc. Untergrund    :    Calciumsulfat-Estrich Bodenbelag    :    Vinyl, elastisch Ausführung    :    Bahnen Dicke Bodenbelag    :    2,0 mm Oberseite    :    glatt Farbton    :   nach Wahl des AG Baustoffklasse (DIN 4102-1)    :    B2 Beanspruchungsklasse    :    Klasse 32 (mittel) Stuhlrolleneignung    :    geeignet für Rollen Typ W (weich) Antistatisch    :   nein FB-Heizungsgeeignet    :    ja Zigarettenglutbeständig    :    ja UV-beständig    :    ja Emicode    :    EC 1 Angeb. Fabrikat Belag  : Angeb. Fabrikat Kleber :
03.05
Vinyl-Belag, 2 mm
351,00
m2
03.06 Vinyl-Belag verfugen, 4 mm Verfugen des vorgenannten Bodenbelages mit belagskonformer Schweißschnur, dem Bodenbelag angepasst. Farbton nach Wahl des AG. Angebotenes Fabrikat:
03.06
Vinyl-Belag verfugen, 4 mm
137,00
m
03.07 Sockelleisten,lackiert,h=60mm Sockelleisten aus MDF, rechteckig, eben, Oberkante gefast, liefern und einbauen. Inkl. aller Gehrungsschnitte, Stöße und Ecken. Profilhöhe:ca. 60 mm Profilbreite:max. 15 mm Oberfläche: weiß,deckend lackiert Befestigung:verdeckt befestigt ohne Kleber
03.07
Sockelleisten,lackiert,h=60mm
218,00
m
03.08 Fugendichtung innen, Acryl, 10 mm Elasto-plastische Verfugung auf der Oberseite der Sockelleiste mit Dichtstoff auf Acryldispersionsbasis (überstreichbar), im Innenbereich, inkl. reinigen, abkleben und grundieren. Fugen anschließend glätten. Fugenbreite: bis 10 mm Angebotenes Fabrikat:
03.08
Fugendichtung innen, Acryl, 10 mm
E
1,00
m
03.09 Bewegungsfugenprofil, Edelstahl Bewegungsfugenprofil in unterschiedlichen Einbaulängen mit Befestigungsschenkeln fachgerecht einbauen. Material:Edelstahl Fugenfarbe: Standardfarbe nach Wahl des AG Profilhöhe: 2,5-4,5 mm Richtfabrikat: Schlüter DILEX EKSB Angeb. Fabrikat:
03.09
Bewegungsfugenprofil, Edelstahl
25,00
m
03.10 Bewegungsf.schließen,inn,Silikon,horiz. Fugenverschluss in Innenräumen, an Bodenabschlüssen ohne Sockelleiste, einschl. Vorreinigung der Fugen. Die Ausführung erfolgt als Rechteckfuge unter Verwendung eines geeigneten geschlossenzelligen Hinterfüllmaterials. Fugenbreite: 10 mm i.M. Fugenfarbe: nach Wahl des AG Material:Silikonacetat vernetzend Angeb. Fabrikat:
03.10
Bewegungsf.schließen,inn,Silikon,horiz.
E
1,00
m
03.11 Überstand von Randstreifen entfernen Überstand von Randstreifen anderer Gewerke an Wänden und Estrichbegrenzungen nach dem Verlegen und Verfugen des Bodenbelages entfernen.
03.11
Überstand von Randstreifen entfernen
273,00
m
03.12 Zulage Aussparung Vinylbelag Zulage für das Anlegen von Aussparungen im Vinylbelag. Größe:bis 0,10 m2 Einzelgröße
03.12
Zulage Aussparung Vinylbelag
E
1,00
Stk
04 Stundenlohnarbeiten
04
Stundenlohnarbeiten
Vorbemerkungen Stundenlohnarbeiten Stundenlöhne enthalten die Zulagen für Feiertags-, Samstags- und Sonntagsarbeit sowie für Überstunden. Mit den Stundenlöhnen sind im Weiteren Fahrkosten, Aufwendungen für Verpflegung, Übernachtung sowie Kleinmaterialien, Einsatz von Kleinmaschinen und Verbrauchsmaterialien usw. abgegolten. Ein Anspruch auf Ableistung der nachstehend genannten Stunden besteht generell nicht. Ein Vergütungsanspruch für Zeitaufwendungen entsteht nur, wenn die voraussichtlich benötigten Aufwendungen vor Arbeitsausführung von der Bauleitung bestätigt/beauftragt wurden. Für einfache Tätigkeiten, wie Transport, Reinigung, Stemm- und Abbrucharbeiten etc., gelangen grundsätzlich nur die Stundensätze für Bauhelfer zur Abrechnung. Die vom AN angegebenen Stundensätze werden als Grundlage wechselseitiger Zeitaufwandsverrechnung zwischen AN und AG herangezogen.
Vorbemerkungen Stundenlohnarbeiten
04.01 Stundensatz Meister Meister-Stundensatz für Leistungen, welche nicht in den Positionen erfasst sind und nur auf ausdrückliche Anweisung der Bauleitung gegen Nachweis zur Ausführung kommen.
04.01
Stundensatz Meister
E
1,00
h
04.02 Stundensatz Vorarbeiter Vorarbeiter-Stundensatz für Leistungen, welche nicht in den Positionen erfasst sind und nur auf ausdrückliche Anweisung der Bauleitung gegen Nachweis zur Ausführung kommen.
04.02
Stundensatz Vorarbeiter
E
1,00
h
04.03 Stundensatz Facharbeiter Facharbeiter-Stundensatz für Leistungen, welche nicht in den Positionen erfasst sind und nur auf ausdrückliche Anweisung der Bauleitung gegen Nachweis zur Ausführung kommen.
04.03
Stundensatz Facharbeiter
E
1,00
h
04.04 Stundensatz Bauhelfer Bauhelfer-Stundensatz für Leistungen, welche nicht in den Positionen erfasst sind und nur auf ausdrückliche Anweisung der Bauleitung gegen Nachweis zur Ausführung kommen.
04.04
Stundensatz Bauhelfer
E
1,00
h