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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
3 KG 450 IuK LOS 1 GRUNDAUSBAU
3
KG 450 IuK LOS 1 GRUNDAUSBAU
Technische Anlagenbeschreibung Technische Anlagenbeschreibung
452.1 Türsprechanlage mit Videofunktionalität (VTSA)
Ist-Zustand
Im Gebäude ist eine Videotürsprechanlage (Türsprechanlage mit Videofunktionalität bzw. VTSA) des Herstellers Elcom vorhanden und in Betrieb.
Die Anlage besteht aus den folgenden Komponenten:
Zentraleinheit, installiert im IuK-Technikraum (Raum -1.0.21 Werkstatt / Haustechnik) Videotürstation (VTS) am Haupteingang (in einer freistehenden Stele) Videotürstation (VTS) am Lieferanteneingang (rechte Seite der Türleibung) Videotürstation (VTS) an der Tiefgarageneinfahrt (rechte Seite Fassade) Videohaustelefon (Video-Innensprechstelle) im EG im Empfangstresen
Umfang der Maßnahme
Im Zuge der Maßnahme wird der Empfangstresen mit allen dort installierten Komponenten ersatzlos demontiert. Hierbei wird auch das installierte Videohaustelefon demontiert und entsorgt.
Im Rahmen der Umbaumaßnahme werden eigenständige Mietbereiche im Gebäude geschaffen, welche an ihrem Eingang (je 2 x EG, 1. OG und 7. OG sowie je 3 x im 2. OG, 3. OG, 4. OG, 5. OG und 6. OG) eine Türstation mit Vorrüstung für eine Videokamera erhalten.
Ferner wird jeder Mietbereich mit einem eigenen Haustelefon (Innensprechstelle) ausgestattet. Hierbei wird jedes Haustelefon (installiert innerhalb des Mietbereiches) der vor dem Eingang zum Mietbereich installierten Türstation zugeordnet.
Ergänzend dazu soll möglich sein jeden Mietbereich vom Haupteingang, vom Lieferanteneingang sowie von der Tiefgarageneinfahrt aus zu erreichen.
Bedingt durch die gewünschte Funktionalität bzw. den geplanten Umfang der Erweiterungen kann die bestehende Anlage nicht übernommen werden und wird komplett (inkl. der Zentraleinheit) demontiert und entsorgt
Vielmehr kommt eine moderne IP-fähige Videotürsprechanlage (VTSA) zum Einsatz. Die vorhandenen Standorte der drei Videotürstationen (VTS) werden nach einer architektonischen Anpassung an die neuen Anforderungen beibehalten.
Hierbei wird allerdings der Standort der freistehenden Stele am Haupteingang einige Meter nach rechts verschoben (der Beobachter steht vor dem Gebäude und schaut in Richtung des Haupteingangs).
Die Versorgung aller innerhalb des Gebäudes liegenden Türstationen (TS) sowie Haustelefone (HT) findet über PoE aus den dazugehörigen Etagenswitchen statt. Die Etagenswitche werden Ihrerseits jeweils über ein Cat-7 Kabel an den zentralen VTSA-Switch (installiert im Raum -1.0.21 Werkstatt / Haustechnik) angebunden.
Aus Sicherheitsgründen findet die Anbindung der drei außenliegenden Videotürstationen nicht über eine IP-Strecke sondern über ein IP / analog-Interface und ein herkömmliches Installationskabel statt (kein IP-Anschluss / Komponente von außen zugänglich).
Korrespondierend mit dem Wunsch der MKK wird die neue Anlage mit zwei Telefonanlage-Interface ausgestattet, über welche eine Aufschaltung auf die MKK-eigene Telefonanlage bzw. Weiterleitung des Rufe zu zwei Telefonnebenstellen realisiert werden kann.
Die Struktur der Anlage bzw. Umfang der Maßnahme ist in einem Schema (Videotürsprechanlage, Anlage zum LV) dokumentiert.
452.2 Notrufanlage für die barrierefreien WCs
Für die geplanten 2 barrierefreien WC (im EG sowie innerhalb der Mietfläche der MKK im 7. OG) ist jeweils eine Notrufanlage nach der DIN VDE 0834-1 vorgesehen.
Jede Notrufanlage wird mit zwei Zugtastern, einem Rufabstelltaster sowie einer sogenannten Zimmerelektronik mit optischer Anzeige ausgestattet.
Der Notruf in der MKK-Mietfläche wird auf den Empfangstresen der MKK im 7. OG aufgeschaltet.
Der Notruf aus dem EG wird mit Hilfe eines GSM-Moduls mit einer integrierten Antenne über Mobilfunk (GSM) zu einer ständig besetzten Stelle (Wachdienst) weitergeleitet.
Der Wachdienst wird direkt durch den Bauherren beauftragt. Der Umfang der übertragenen Meldungen wird durch den Bauherren direkt dem Wachdienst gegenüber definiert.
Korrespondierend mit der Information der Projektbeteiligten (Versorgung für dem mobilen Netz von Telekom ist gut bzw. ausreichend) kommt ein GSM-Interface für das Telekom-Netz zum Einsatz.
Die Struktur der Anlage bzw. Umfang der Maßnahme ist in einem Schema (Notrufanlage für barrierefreie WCs, Anlage zum LV) dokumentiert.
455 Fernseh- und Antennenanlagen
455.1 Mobilfunkversorgung
Im Gebäude ist eine Gebäudefunkanlage vorhanden, welche nicht mehr benötigt wird bzw. nicht in Betrieb ist. Die Anlage wurde / wird nicht für die Versorgung des Gebäudes mit dem Mobilfunknetz verwendet.
456 Gefahrenmelde- und Alarmanlagen
456.1 Brandmeldeanlage
Allgemeines
Das Gebäude verfügt über eine Brandmeldeanlage der Kategorie 1 (Vollschutz) des Herstellers Notifier, welche auf die Feuerwehr Hamburg aufgeschaltet ist und auch für akustische Alarmierung des Gebäudes verantwortlich zeichnet.
Es sind durchweg optische Rauchmelder installiert. Zu den wenigen Ausnahmen gehören die Teeküchen sowie die Tiefgarage, welche mit Thermomeldern (Wärmemeldern) ausgestattet sind.
Hinweis:
Daraus resultiert die Annahme von Pinck Ingenieure, dass die vorhandene BMA in der Betriebsart OM (ohne Maßnahmen zur Vermeidung von Fehlalarmen) errichtet wurde und betrieben wird.
FIBS und FSD / FSE
Die üblichen für die Feuerwehr vorgesehenen Komponenten (FAT, FBF sowie Laufkarten integriert im FIBS) sind in dem Empfangstresen im EG installiert.
Das FSD sowie FSE sind in einer freistehenden Stele im Bereich des Haupteingangs installiert. In der freistehenden Stele ist auch die Videotürstation (VTS, gehört zur Videotürsprechanlage) sowie die Briefkastenanlage integriert.
Wie bereits geschrieben wird im Zuge der Baumaßnahme der Empfangstresen ersatzlos demontiert inklusive allen dort installierten Komponenten. Unter anderem wird auch das zurzeit dort installierte FIBS (FBF, FAT und Feuerwehr Laufkarten) demontiert.
Bedingt durch die Tatsache, dass die Brandmeldeanlage für die Überwachung des gesamten Gebäudes mit Aufschaltung auf die Feuerwehr während der kompletten Baumaßnahme in Betrieb bleibt (bleiben muss) bzw. auf die Feuerwehr aufgeschaltet bleibt (bleiben muss), muss zu jedem Zeitpunkt die Funktionalität eines FIBS gegeben sein.
Aus diesem Grund wird an dem festgelegten neuen Standort (Rückseite der freistehenden Informationsstele im Foyer, einige Meter vom aktuellen FIBS-Standort entfernt) parallel das neue FIBS installiert.
Wie bereits geschrieben wird im Zuge der Baumaßnahme die freistehende Stele mit dem u. A. installierten FSD und FSE um einige Meter verschoben.
Bedingt durch die Tatsache, dass die Brandmeldeanlage für die Überwachung des gesamten Gebäudes mit Aufschaltung auf die Feuerwehr während der kompletten Baumaßnahme in Betrieb bleibt (bleiben muss) bzw. auf die Feuerwehr aufgeschaltet bleibt (bleiben muss), muss zu jedem Zeitpunkt die Funktionalität eines FSD und FSE gegeben sein.
Aus diesem Grund wird an dem festgelegten neuen Standort parallel das neue FSD und FSE installiert. Hierbei kommt wiederum eine freistehende Stele, welche architektonisch und planerisch vom Architekturbüro betreut wird.
Melder
Bedingt durch die architektonische Umgestaltung der Nutzflächen (inkl. Wandabbruch und Errichtung neuer Wände) wird die Anordnung der vorhandenen Melder bzw. falls notwendig die Anzahl der Melder angepasst. Hierbei wurde seitens Pinck Ingenieure davon ausgegangen, dass die vorhandenen Ringe (maximal 127 Elemente pro Ring) nicht voll belegt sind und Reserve (Stand der Technik) für einige neue Melder beinhalten.
Falls notwendig wird auch die Verkabelung korrespondierend mit der neuen Aufteilung / Zuordnung der Brandabschnitte angepasst. Die Laufkarten werden den Änderungen entsprechend angepasst.
Erweiterung der BMA im Zusammenhang mit Nachrüstung der PV - Anlage
Im Rahmen der Maßnahme wird unter anderem eine PV - Anlage auf dem Dach errichtet.
Korrespondieren mit dem Stand der Technik ist auch eine Abschaltung der Wechselrichter bei einem Brandalarm vorgesehen. Die hierfür zwei erforderlichen Steuermodule (Steuerbus-Koppler) für die Ansteuerung der beiden PV - Wechselrichter werden im ELT-Raum 1 (Raum Nummer 7.1.03) beziehungsweise im ELT-Raum 2 (Raum Nummer 7.2.02) installiert bzw. in den vorhandenen Ring eingebunden.
Die Ansteuerung findet potenzialfrei statt. Das zu den Wechselrichtern jeweils gehende Installationskabel wird über ein Überspannungsmodul aufs Dach geführt.
Die Struktur der Anlage bzw. Umfang der Maßnahme ist in einem Schema (BMA, Anlage zum LV) dokumentiert.
456.2 Zugangskontrolle (ZUKO) - global
Allgemein Ist Zustand
Zurzeit ist im Gebäude eine Zutrittskontrolle (ZUKO) des Herstellers AZS in Betrieb. Zu diesem Zeitpunkt ist die MKK der einzige Mieter im Gebäude, sodass diese Zutrittskontrolle ausschließlich durch die MKK genutzt wird.
Die ZUKO des Gebäudes stellt einen Bestandteil der bundesweiten MKK-ZUKO dar und ist mit dem zentralen MKK-ZUKO-Server vernetzt bzw. an diesen angebunden. Nach Pinck Ingenieure vorliegenden Informationen befindet sich dieser ZUKO-Server in Hannover.
Basierend auf den Pinck Ingenieure zur Verfügung gestellten Informationen stellt der EM 4102 Chip eine fundamentale Basis der vorhandenen ZUKO dar. Der Chip nutzt die RFID-Technologie, eine Arbeitsfrequenz von 125 kHz und verfügt über eine weltweit einmalige Nummer.
Der Chip kann / wird in Transpondern in Schlüsselanhänger-Format oder in Kreditkarten-Format eingebaut und erlaubt grundsätzlich die Anwendung in mehreren ZUKO-Anlagen und zwar gleichzeitig.
Bei jedem ZUKO-Server muss hierzu die weltweit einmalige Chip-Nummer in die white list aufgenommen werden und nach Vergabe der Berechtigung für einen, mehrere oder alle Kartenleser ist der Transponder Schlüsselanhänger oder Codekarte) eingerichtet.
Dieses Prozedere kann bei einem oder mehreren weiteren ZUKO-Servern bzw. mehreren ZUKO-Anlagen wiederholt werden. Beim Verlust eines Transponders muss / wird die weltweit einmalige Chip-Nummer in allen white lists gelöscht werden, um einen Missbrauch auszuschließen.
Umfang der Maßnahme Soll-Zustand
Im Zuge der Maßnahme wird sich der Status der MKK ändern: aus dem einzigen Mieter wird die MKK zu einem der vielen Mieter des Gebäudes werden.
Aus diesem Grund wird die Anbindung der vorhandenen Zutrittskontrolle an den MKK-Server getrennt und es wird ein eigener ZUKO-Server des Herstellers AZS im Gebäude installiert.
Der Zeitpunkt der Trennung der Verbindung zum MKK-Server kann durch die MKK selbst bestimmt werden, wobei die Abtrennung spätestens einige Wochen vor dem Ende der Phase 4 stattfinden muss.
In diesen einigen Wochen muss / wird seitens des IuK-AN der neue ZUKO-Server installiert und parametriert werden um mit dem Ende der Phase 4 eine funktionsfähige Global-ZUKO für das Gebäude allen Mietern zur Verfügung zu stellen.
In diesen einigen Wochen werden ferner alle neu geplanten Kartenleser installiert und in Betrieb genommen.
Hinweis:
MKK beabsichtigt ein eigenes ZUKO-System innerhalb der selbst genutzten Flächen zu installieren. Hierfür wird durch den IuK-AN bis Ende der Phase 2 ein Leitungsnetz (siehe nächster Kapitel) bereitgestellt.
Die hierfür erforderlichen aktiven Komponenten (Kartenleser, ZUKO-Controller und der ZUKO-Switch) werden durch die MKK in Eigenregie beliefert, installiert und in Betrieb genommen. Dies findet vermutlich in der Phase 3 statt. Der ZUKO-Switch wird nach den uns vorliegenden Informationen im Serverraum 5.1 im 5. OG installiert.
Im Rahmen dieser Inbetriebnahme obliegt der MKK auch die Herstellung einer Verbindung zwischen dem vorgenannten ZUKO-Switch und dem eigenen MKK-ZUKO-Server (in Hannover?), basierend u. A. auf der in der Phase 2 errichteten LWL-Verbindung zwischen dem Serverraum im 5. OG und dem HA-Raum.
Zwecks Nachvollziehbarkeit sind nachfolgend alle 4 Phasen der Maßnahme dokumentiert:
Phase 1:
Die MKK zieht aus einem Teil des UG sowie komplett aus dem 5. OG, 6. OG und 7. OG aus und nutzt nur die übrigen Etagen (EG, 1. OG, 2. OG, 3. OG und 4. OG) Phase 2:
Ein Teil des UG sowie komplett, das 5. OG, 6. OG und 7. OG werden für die MKK umgebaut. Phase 3:
Die MKK zieht aus einem Teil vom EG und komplett aus dem 1. OG, 2. OG, 3. OG und 4. OG aus. Anschließend zieht die MKK in einen Teil vom UG, sowie komplett ins 5. OG, 6. OG und 7. OG ein. Phase 4:
Ein Teil vom EG sowie komplett das 1. OG, 2. OG, 3. OG und 4. OG werden für die anderen Mieter umgebaut.
Globale ZUKO für das HP-Gebäude, für alle Mieter
Im Zuge der Maßnahme wird demnach der Status der vorhandenen Zutrittskontrolle geändert: aus der MKK-ZUKO wird eine globale ZUKO für das HP-Gebäude, für alle Mieter.
Der neue Server wird im IuK Raum (-1.0.21 Werkstatt/Haustechnik) installiert.
Für Einrichtung und Verwaltung der Stammdatensätze der Nutzer (aller Nutzer bzw. aller Mieter) wird ein ZUKO-Client PC im gleichen Raum installiert.
Systemarchitektur
Folgende Systemarchitektur ist vorhanden bzw. installiert:
im Raum -1.0.21 ist ein zentraler ZUKO-Switch installiert, welcher an lokale Etagen-ZUKO-Controller über Cat-7-Kabel angebunden ist (IP-Strecken). Die Kommunikation zwischen den Etagen-ZUKO-Controllern und den Kartenlesern (im AZS-Jargon als Terminals bezeichnet) findet über Installationskabel mit 2 DA (vermutlich 2 x 2 x 0,6) statt. Die Kommunikation zwischen den Etagen-ZUKO-Controllern und den Verriegelungselementen (Türöffner) findet über Installationskabel mit 2 DA (vermutlich ein 2 x 2 x 0,8) statt.
Grundsätzlich wird die vorhandene Systemarchitektur übernommen.
Im Zuge der Maßnahme werden jedoch etliche Zutrittskontrollstandorte aufgegeben und die dazugehörigen Komponenten demontiert.
Im Zuge der Maßnahme werden ferner etliche Zutrittskontrollstandorte hinzugefügt.
Die vorhandenen Controller werden übernommen und sind summa summarum mit einer Ausnahme (Controller U3 und U4 im UG kommen neu) für die Versorgung der Kartenleser ausreichend.
Folgende Systemarchitektur ist für alle neuen ZUKO-Komponenten avisiert:
neue Etagen-ZUKO-Controller werden über ein Cat-7-Kabel an den zentralen ZUKO-Switch im Raum -1.0.21 angebunden ist (IP-Strecke) Die Kommunikation zwischen Etagen-ZUKO-Controllern und neuen Kartenlesern findet über ein Datenkabel Cat-7 statt (anstelle des 2 x 2 x 0,6 Installationskabels, da u. E. die Anbindung eines Kartenlesers über ein Datenkabel heute einen defacto-Standard darstellt. Die Kommunikation zwischen Etagen-ZUKO-Controllern und den Verriegelungselementen (vermutlich Türöffner) findet über ein Installationskabel mit 2 DA (2 x 2 x 0,8) statt.
Die Struktur des Systems ist in einem Schema (ZUKO, Anlage zum LV) dokumentiert.
456.3 Zugangskontrolle (ZUKO) für MKK
Ergänzend zum vorbeschriebenen Global-ZUKO-System kommt ein weiteres, zweites ZUKO-System zum Einsatz, ausschließlich für die MKK, welches innerhalb der MKK-Mietfläche eingesetzt wird.
Korrespondierend mit der seitens der MKK vorgegebenen Schnittstelle (Leistungsabgrenzung) ist seitens Bauherren bzw. Pinck Ingenieure nur das Leitungsnetz planerisch vorgesehen.
Alle aktiven Komponenten werden seitens der MKK in Eigenregie beschafft, installiert und in Betrieb genommen.
Für jeden seitens der MKK vorgegebenen ZUKO-Standort werden folgende Kabel verlegt:
ein Datenkabel Cat-7 für den Kartenleser sowie ein Installationskabel 2 x 2 x 0,8 für die Ansteuerung des Verriegelungselementes (z. B. Türöffner)
Die Lage die beiden Kabelenden im Bereich der Tür ist in einem Schema (ZUKO für die MKK, Anlage zu diesem Dokument bzw. Bestandteil der Entwurfsplanung) dokumentiert.
Alle anderen (zweiten) Kabelenden werden korrespondierend mit der Vorgabe der MKK im Serverraum im 5.OG mit ausreichend Reserve geparkt. Die Datenkabelenden werden nicht mit RJ-45 Jacks konfiguriert (keine waschechte IP-Strecke).
Die Struktur der Anlage bzw. Umfang der Maßnahme ist in einem Schema (ZUKO für MKK, Anlage m LV) dokumentiert.
456.4 Einbruchmeldeanlage vorhanden
Das Gebäude verfügt über eine Einbruchmeldeanlage, die allerdings nicht mehr in Betrieb ist und im Zuge der Maßnahme so gut es geht demontiert wird. Mit so gut es geht ist an dieser Stelle gemeint, dass vor allem die sichtbaren und die im Wege stehenden Komponenten demontiert und entsorgt werden.
Insgesamt wird bei der Demontage das Kosten-Nutzenverhältnis berücksichtigt um nicht z. B. unverhältnismäßig viel Geld für die Demontage eines Kabelstücks zu investieren, welches auf der Kabelbahn zusammen mit 30 anderen Kabeln liegt und nicht stört.
456.5 Einbruchmeldeanlage neu für die MKK
Allgemein und Überwachungsumfang
Für die MKK wird im Zuge der Maßnahme eine Einbruchmeldeanlage in allen durch die MKK genutzten Bereichen (voll oder zum Teil genutzte Etagen) errichtet.
Folgender Überwachungsumfang ist geplant:
Alle Zugangsturen zu den MKK-Mietflächen werden mit Riegelkontakten auf Verschluss und mit Magnetkontakten auf Öffnung überwacht.
Im Untergeschoss findet die Überwachung von Fenstern mit integrierten Alarmglasspinnen (AGS) statt. Zusätzlich werden die zu öffnenden Fenster mit Magnetkontakten in Kombikontakt-Ausführung (KK) auf Verschluss und Öffnung überwacht.
Bei den vorgenannten 2 Überwachungskomponenten (AGS und KK) handelt es sich um vorhandene Komponenten, welche zu der vorhandenen, globalen Einbruchsmeldeanlage des Gebäudes gehören. Die vorhandene Einbruchsmeldeanlage ist nicht mehr in Betrieb und soll im Zuge der Maßnahme demontiert werden. Allerdings mit Ausnahme der vorgenannten AGS und KK, welche auf die neue EMA aufgeschaltet werden
Hinweis:
Die vorhandenen Alarmglasspinnen im EG im Bereich des Servicepointes werden nicht in die neue EMA integriert.
Zusätzlich zu der vorgenannten Überwachung von Türen und Fenstern ist eine fallenmäßige Überwachung der Flure mit IR-Bewegungsmeldern vorgesehen. Standorte wurden hierbei durch die MKK vorgegeben.
Die Einbruchsmeldezentrale (EMZ) wird im 5. OG im Büro Haustechnik / Hauspost installiert.
Alarmierung
Die Alarmierung / Weiterleitung von Alarmen und Meldungen findet über Mobilfunk bzw. über ein GSM-Interface (GSM-Modul) mit einer integrierten Antenne zu einem Wachdienst statt.
Die EMA/EMZ wird derart ausgestattet / ausgeführt, dass zusätzlich zu der Übertragung der Meldungen ZUM Wachdienst die Bedienung der EMZ / EMA AUS DER FERNE durch den Wachdienst möglich ist, wie z. B. die Scharfschaltung eines / mehreren Scharfschaltebereichen.
Der Wachdienst wird direkt durch die MKK beauftragt. Der Umfang der übertragenen Meldungen wird durch die MKK direkt dem Wachdienst gegenüber definiert.
Korrespondierend mit der Information der MKK (Versorgung für dem mobilen Netz von Telekom ist gut bzw. ausreichend) kommt ein GSM-Interface für das Telekom-Netz zum Einsatz.
Scharfschaltung
Bedingt durch die Struktur der durch die MKK genutzten / gemieteten Flächen werden mehrere eigenständige Scharfschaltebereiche (SSB) errichtet bzw. geschaffen.
Scharfschaltebereiche werden hierbei etagenweise gebildet um eine Flexibilität der Nutzung der Etagen sicherzustellen. Die Scharfschaltung findet jeweils über eine elektronische Scharfschalteeinrichtung (SSE) mittels Transponder (Schlüsselanhänger-Format oder Codekarte) statt.
Die Organisation der Scharfschaltung (entweder durch den letzten Mitarbeiter oder durch einen externen Wachdienst) findet seitens MKK in Eigenregie/Eigenverantwortung statt.
Pro Scharfschaltebereich kommt ferner auf der gesicherten Seite ein MG-Tableau (Meldegruppen-Tableau) zum Einsatz, auf welchem der Zustand aller Meldegruppen (Fenster, Türen, Bewegungsmelder) angezeigt wird.
Die Struktur der Anlage bzw. Umfang der Maßnahme ist in einem Schema (EMA für MKK, Anlage zum LV dokumentiert.
456.6 Videoüberwachungsanlage vorhanden (VÜA)
Das Gebäude verfügt über eine Videoüberwachungsanlage des Herstellers Lilin, die allerdings nicht mehr in Betrieb ist und im Zuge der Maßnahme so gut es geht demontiert wird. Mit so gut es geht ist an dieser Stelle gemeint, dass vor allem die sichtbaren und die im Wege stehenden Komponenten demontiert und entsorgt werden.
Insgesamt wird bei der Demontage das Kosten-Nutzenverhältnis berücksichtigt um nicht z. B. unverhältnismäßig viel Geld für die Demontage eines Kabelstücks zu investieren, welches auf der Kabelbahn zusammen mit 30 anderen Kabeln liegt und nicht stört.
457. Datenübertragungsnetze
Allgemein
Im Zuge der Maßnahme wird das vorhandene Daten- und Kommunikationsnetz (Datenübertragungsnetz) den heutigen Anforderungen bzw. dem Stand der Technik angepasst.
Nach dem Ende der Maßnahme werden folgende Räume in das Daten- und Kommunikationsnetz eingebunden bzw. von diesem Bestandteil sein:
7. OG 2 EDV-UVT-Räume (genannt Patchräume), für MKK 6. OG 3 EDV-UVT-Räume (genannt Patchräume), für MKK 5. OG 2 EDV-UVT-Räume (genannt Patchräume) u. 1 Serverraum, für MKK 4. OG 3 EDV-UVT-Räume (genannt Patchräume), für Mietung 4.1, 4.2 und 4.3 3. OG 3 EDV-UVT-Räume (genannt Patchräume), für Mietung 3.1, 3.2 und 3.3 2. OG 3 EDV-UVT-Räume (genannt Patchräume), für Mietung 2.1, 2.2 und 2.3 1. OG 2 EDV-UVT-Räume (genannt Patchräume), für Mietung 1.1 u. 1.2 EG 2 EDV-UVT-Räume (genannt Patchräume), für Mietung 0.1 u. 0.2 UG 1 EDV-UVT-Raume (genannt Patchraum) und 1 Serverraum (-1.1.23), für MKK, UG Hausanschlussraum 2 (-1.0.28)
Folgende Verbindungen sind geplant:
Jeder der vorgenannten EDV-UVT-Räume (EG - 7. OG) wird mit einem LWL-Kabel mit 4 Fasern (2 Ports) in der Qualität OM4 an den Hausanschlussraum 2 angebunden. Die zu diesem Zeitpunkt in jedem dieser Räume (aus dem Serverraum -1.1.23) ankommenden 20 Datenkabel werden zurückgebaut.
Der MKK-UVT-Raum im UG sowie der MKK-Serverraum im UG (-1.1.23) wird mit einem LWL-Kabel mit 4 Fasern (2 Ports) in der Qualität OM4 an den Hausanschlussraum 2 angebunden. Ergänzend dazu wird der MKK-UVT-Raum im UG sowie der MKK-Serverraum im UG (-1.1.23) mit einem LWL-Kabel mit 24 Fasern (12 Ports) in der Qualität OM4 sowie mit einem 20x2x0,8 Kabel (Cat-3) an den Serverraum im 5.OG angebunden.
Jeder MKK-UVT-Raum (Patchraum) im 5. OG, 6. OG sowie 7. OG wird mit einem LWL-Kabel mit 24 Fasern (12 Ports) in der Qualität OM4 sowie mit einem 20 x 2 x 0,8 Kabel (Cat-3) an den MKK-Serverraum im 5. OG angebunden.
Der Serverraum der MKK im 5. OG wird mit zwei LWL-Kabeln mit 48 Fasern (24 Ports) in der Qualität OM4 an den Hausanschlussraum 2 angebunden.
Wie bereits aufgezählt werden die vorhandenen und nicht mehr benötigten Datenkabel für die vertikale Versorgung der EDV-UVTs aus dem Serverraum im UG demontiert bzw. zurückgebaut.
Gleichermaßen werden alle vorhandenen und horizontal verlegten Datenkabel der Kategorie Cat-6 zu den Bodentanks zurückgebaut und durch Cat-7 Kabel ersetzt (dem heutigen Stand der Technik entsprechend).
Im Hausanschlussraum 2 (Raum -1.0.28) werden drei 19-Schränke mit jeweils 42 HE durch den IuK-AN installiert: ein Schrank für die Aufnahme aller zu den EDV-UVTs in den einzelnen Mietbereichen gehenden LWL- Kabel. Links und rechts von diesem Schrank werden die zwei übrigen Schränke aufgestellt, in welchen die Komponenten von den zwei avisierten Providern durch die Provider selbst installiert werden.
Analog dazu werden alle 19-Schränke mit jeweils 42 HE für die UVTs im EG, 1. OG, 2. OG, 3. OG sowie 4.OG durch den IuK-AN geliefert und installiert.
Im Gegensatz dazu werden alle Schränke für die MKK (2 Stück im UG, 8 Stück im 5. OG, 3 Stück im 6. OG sowie 2 Stück im 7. OG durch die MKK selbst geliefert und aufgestellt,
Versorgung der Peripherie und Arbeitsplätze
Die Versorgung der Datenanschlüsse für die Arbeitsplätze erfolgt über Bodentanks und Daten-Doppeldosen in UP-Ausführung.
Wie bereits erwähnt werden die zurzeit vorhandenen Cat-6 Leitungen verlegt zu den Bodentanks zurückgebaut.
In Technikbereichen ohne DoBo und ohne Brüstungskanäle kommen Datendosen in der AP-Ausführung zum Einsatz.
Ergänzend zu den vorgenannten Anschlüssen sind Dosen für WLAN-Accesspoints vorgesehen.
Grundsätzlich richtet sich die Ausstattung der Mietbereiche nach der Mieterbaubeschreibung.
Die passiven Komponenten sind Bestandteil der Planung / Kosten bzw. werden durch den IuK-AN geliefert und installiert.
Alle aktiven Netzwerkkomponenten obliegen der Verantwortung der Mieter. Die Schnittstelle stellen die Patchfelder dar, auf welche die von der Peripherie kommenden Datenkabel aufgelegt werden.
MKK-Servicepoint
Die Anbindung der Arbeitsplätze im Servicepoint ist über diverse Deckenbohrungen aus dem UG zum EG realisiert und soll in seinen Grundzügen nicht verändert werden. Dies beinhaltet auch eine Verlegung durch allgemeine Flächen im Bereich unter dem Servicepoint.
Die Anbindung der Arbeitsplätze wird zukünftig über ein eigenes Patchfeld im Raum 1.407 realisiert und die Anschlüsse aus dem Rechenzentrum hier her umverlegt.
MKK-Leistungsumfang
Sämtliche Datenschränke der MKK inkl. der aktiven Komponenten werden durch die MKK selbst geliefert und installiert.
Nach der Lieferung und Aufstellung der Datenschränke durch die MKK werden alle passiven Komponenten installiert und die Kabel aufgelegt.
Die Endgeräte für die Accesspoints werden seitens der MKK gestellt.
Die Struktur der Anlage bzw. Umfang der Maßnahme ist in einem Schema (EDV, Anlage zu diesem Dokument bzw. Bestandteil der Entwurfsplanung) dokumentiert.
Technische Anlagenbeschreibung
3.01 Videotürsprechanlage (VTSA, 452.1)
3.01
Videotürsprechanlage (VTSA, 452.1)
3.04 Zutrittskontrollanlage global (456.2)
3.04
Zutrittskontrollanlage global (456.2)
3.05 Zutrittskontrollanlage für MKK - Leitungsnetz (456.3)
3.05
Zutrittskontrollanlage für MKK - Leitungsnetz (456.3)
3.08 Videoüberwachungsanlage vorhanden - Demontage (456.6)
3.08
Videoüberwachungsanlage vorhanden - Demontage (456.6)
4 KG 450 IuK LOS 2 MIETERAUSBAU
4
KG 450 IuK LOS 2 MIETERAUSBAU
4.01 Videotürsprechanlage (VTSA, 452.1)
4.01
Videotürsprechanlage (VTSA, 452.1)