Estricharbeiten
GS WEG Schiller Heizer Freising
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bis
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Vorbemerkung Objektbeschreibung Die vorliegenden Ausschreibungsunterlagen beziehen sich auf ein Mehrfamilienhaus. Das Objekt befindet sich in 85354 Freising, Kulischstr. 12. Aufgrund eines Brandschadens am zuvor genannten Gebäude ist die Wiederherstellung (Keller) erforderlich. Die Ausführung der Arbeiten hat dabei analog zum Bestand zu erfolgen. Abweichungen von der vorgefundenen Ausführungsart oder den Vorgaben dieses Leistungsverzeichnisses sind ausschließlich auf schriftliche Anweisung des Auftraggebers zulässig. Massen, Aufmaß und Nachträge Die in den Leistungsverzeichnissen angegebenen Massen und Leistungen dienen der ersten groben Erfassung und können sich im Zuge der weiteren Bearbeitung und Ausführung noch ändern. Dies resultiert aus der Tatsache, dass die notwendigen Arbeiten zum Zeitpunkt der Ausschreibung noch nicht vollständig absehbar sind. Die für das Angebot abgegebenen Einheitspreise behalten auch bei Veränderung der zur Ausführung kommenden Massen ihre Gültigkeit. Alle Massen sind durch ein eigenständiges Aufmaß vor Ort zu prüfen. Zusätzliche Arbeiten, die nicht Bestandteil des Angebotes sind und nachträglich zur Ausführung kommen, werden in Regie nach detailliertem Material- und Zeitaufwand abgerechnet. Vollständigkeit Das vorliegende Leistungsverzeichnis erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Weitere Positionen, welche für die fachgerechte und vollständige Ausführung der Leistung notwendig sind, sind bei Bedarf zu ergänzen und im Angebot als Zusatzpositionen kenntlich zu machen und zu bepreisen. Estricharbeiten Für die Ausführung gelten die anerkannten Regeln der Technik, insbesondere die ATV DIN 18353 (Estricharbeiten), die DIN 18560 (Estriche im Bauwesen), die DIN EN 13813 (Estrichmörtel und Estriche) sowie die DIN 18202 (Toleranzen im Hochbau). Die geforderten Ebenheitstoleranzen ergeben sich aus DIN 18202, Tabelle 3, sofern nicht abweichend angegeben. Der Estrichaufbau (Dämmung, Trittschalldämmung, Trennlage, Estrich) ist als Komplettleistung je Position kalkuliert, sofern nicht anders angegeben. Randdämmstreifen an allen aufgehenden Bauteilen, Stützen, Rohrdurchführungen und Einbauten sind in den jeweiligen Positionen enthalten. Die Fußbodenheizung (Rohrsystem, Verteiler, hydraulischer Abgleich) wird bauseitig durch das Heizungsgewerk geliefert und verlegt. Der Estrichleger hat vor Einbau des Estrichs die ordnungsgemäße Verlegung und die vorliegende Dichtheitsprüfung zu prüfen und gegenzuzeichnen. Für Wohnungstrenndecken ist mindestens der bauordnungsrechtliche Schallschutz nach DIN 4109 einzuhalten. Schnittstellen Die Höhenkoten (OKFF) sind der Planung zu entnehmen. Der AN hat vor Ausführung den Meterriss und die geplanten Aufbauhöhen zu prüfen und Abweichungen unverzüglich zu melden. Bedenken gegen den Untergrund sind gemäß VOB/B § 4 Abs. 3 schriftlich anzumelden. Brandschutz Die vorliegenden Brandschutzanforderungen sind zwingend zu berücksichtigen, insbesondere hinsichtlich Baustoffklassen der Dämmstoffe und Randdämmstreifen in Flucht- und Rettungswegen sowie im Bereich von Brandschutztüren. Bestandssituation Maßgeblich für die Ausführung ist stets die im Bestand tatsächlich vorgefundene Bausituation und Konstruktion. Der Auftragnehmer hat sich vor Ausführung über die örtlichen Gegebenheiten zu informieren. Dies betrifft insbesondere den vorhandenen Untergrund, bestehende Aufbauhöhen und Anschlüsse an angrenzende Gewerke. 3D-Scan und Anlagen Zur besseren Einschätzung des Schadensumfangs steht für das Objekt ein 3D-Scan-Link zur Verfügung, mit dem das Projekt virtuell begangen werden kann. Nachfolgend der Link zum betreffenden Objekt: 200138_WEG Schiller Heizer Freising https://my.matterport.com/show/?m=AnbhKGZ4zfX Zusätzlich finden sich als Anlage zu den Ausschreibungsunterlagen folgende Dokumente: Massenermittlung Estricharbeiten (Anlage 1) Link zum 3D-Scan (Anlage 2)
Vorbemerkung
Hinweis Der in dieser Leistungsbeschreibung zugrunde gelegte Bodenaufbau stellt den aktuellen Planungsstand dar und wird voraussichtlich in dieser Form zur Ausführung kommen. Änderungen am Bodenaufbau bis zur Beauftragung sind jedoch nicht auszuschließen. Für die Angebotsabgabe ist der hier beschriebene Bodenaufbau verbindlich zugrunde zu legen. Der Raum 109 ist in der aktuellen Massenermittlung enthalten und wird voraussichtlich zur Ausführung kommen; ein Entfall dieses Raumes ist derzeit jedoch nicht auszuschließen. Eine abschließende Mitteilung hierzu erfolgt spätestens bis zur Beauftragung.
Hinweis
1 Vorbereitende Arbeiten
1
Vorbereitende Arbeiten
1.01 Baustelleneinrichtung Einrichten, Vorhalten über die vereinbarte Leistungszeit sowie Räumen der Baustelle nach Fertigstellung und Abnahme der Estricharbeiten. Reinigen und Wiederherstellen der benutzten Flächen entsprechend dem ursprünglichen Zustand. Einschließlich Abtransport und ordnungsgemäße Entsorgung von Restsand und sonstigem Baustellenabfall.
1.01
Baustelleneinrichtung
P
1,00
psch
1.02 Schutzmaßnahmen angrenzende Bauteile Sch ützen von angrenzenden Bauteilen (z. B. Wände, Türen, Fenster, Einbauten) während der Estricharbeiten gegen Verschmutzungen und mechanische Beschädigungen durch geeignete Schutzmaßnahmen, einschließlich Anbringen und Entfernen des Schutzmaterials.
1.02
Schutzmaßnahmen angrenzende Bauteile
P
1,00
psch
1.03 Untergrund reinigen Reinigen des Untergrundes von grober Verschmutzung. Aufgenommene Stoffe zur Entsorgung sammeln, sortieren und fachgerecht entsorgen.
1.03
Untergrund reinigen
129,00
1.04 Abdichtung gegen Bodenfeuchte, selbstklebende Abdichtungsbahn Abdichtung von erdberührten Bodenplatten gegen Bodenfeuchtigkeit gemäß DIN 18533, einlagig, mit einer selbstklebenden Abdichtungsbahn, vollflächig, einschließlich Reinigung des Untergrundes und gegebenenfalls Voranstrich, nach den technischen Richtlinien des Herstellers.
1.04
Abdichtung gegen Bodenfeuchte, selbstklebende Abdichtungsbahn
82,00
2 Schwimmender Heizestrich
2
Schwimmender Heizestrich
2.01 Schwimmender Heizestrich 65 mm, CT-C25-F4, 20 mm WD, 30 mm TSD / Tackerplatte Herstellen eines schwimmenden Heizestrichs gemäß DIN 18560-2. Randdämmstreifen aus PE-Schaum, Dicke 8 mm, Höhe mindestens bis Oberkante Estrich (OKFFB), Überstand nach Fertigstellung bündig abschneiden. Wärmedämmschicht DEO für Fußboden, Dicke 20 mm, Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit max. 0,035 W/(mK), unter Heizestrich. Trittschalldämmplatte mit integrierter Rohrbefestigung (Tackerplatte), Lieferdicke 30 mm, Zusammendrückbarkeit ≤ 3 mm (CP3) gemäß DIN 4108-10, Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit max. 0,035 W/(mK), Anwendungsgebiet gemäß DIN 4108-10 DES, geeignet als Unterlage für Heizestriche mit Fußbodenheizung. Trennschicht aus PE-Folie, einlagig, Dicke 0,15 mm, Stöße überlappend, auf Dämmschicht, als Trennlage für Zementestrich. Heizestrich als Zementestrich CT, schwimmend auf Wärme- und Trittschalldämmung, unbewehrt, lotrechte Nutzlast bis 2 kN/m², Biegezugfestigkeitsklasse F4 nach DIN EN 13813, Estrichnenndicke 65 mm, Überdeckung der Heizrohre mindestens 45 mm, zur Aufnahme von nachfolgendem Bodenbelag, Oberfläche geglättet. Liefern sowie fachgerechtes Einbauen/Verlegen, gemäß DIN 18202, Tabelle 3, Zeile 3, der vorgenannten Leistungen. Fußbodenheizung bauseitig.
2.01
Schwimmender Heizestrich 65 mm, CT-C25-F4, 20 mm WD, 30 mm TSD / Tackerplatte
82,00
3 Zulagen
3
Zulagen
3.01 Zulage Erstarrungsbeschleuniger, 14 Tage Zulage zu vorher genannten Estrichaufbauten f ür die Ausführung mit einem Erstarrungsbeschleuniger. Erreichen der Belegreife 14 Tage nach Herstellung (Restfeuchte < 2 %). CM-Messung, Protokollierung und Freigabe in gesonderter Position.
3.01
Zulage Erstarrungsbeschleuniger, 14 Tage
M
82,00
3.02 Zulage Erstarrungsbeschleuniger, 7 Tage Zulage zu vorher genannten Estrichaufbauten f ür die Ausführung mit einem Erstarrungsbeschleuniger. Erreichen der Belegreife 7 Tage nach Herstellung (Restfeuchte < 2 %). CM-Messung, Protokollierung und Freigabe in gesonderter Position.
3.02
Zulage Erstarrungsbeschleuniger, 7 Tage
E
1,00
3.03 Zulage Erstarrungsbeschleuniger, 3 Tage Zulage zu vorher genannten Estrichaufbauten f ür die Ausführung mit einem Erstarrungsbeschleuniger. Erreichen der Belegreife 3 Tage nach Herstellung (Restfeuchte < 2 %). CM-Messung, Protokollierung und Freigabe in gesonderter Position.
3.03
Zulage Erstarrungsbeschleuniger, 3 Tage
E
1,00
3.04 Höhenausgleich / Niveauausgleich zwischen Räumen Herstellen eines definierten Höhenausgleichs im Estrich zwischen angrenzenden Räumen oder Bereichen mit unterschiedlichen Aufbauhöhen. Leistungsumfang: Ermittlung der Höhendifferenz und Abstimmung mit der Bauleitung Ausbildung eines fachgerechten Übergangs (Keil, Rampe, Stufe oder Angleichung) im Estrich Einschließlich aller erforderlichen Abstellungen, Randausbildungen und Anpassungen an angrenzende Estrichflächen Art und Geometrie des Übergangs nach Einbausituation und Anweisung AG. Abrechnung je Übergangsstelle.
3.04
Höhenausgleich / Niveauausgleich zwischen Räumen
E
1,00
St
3.05 Nachträgliches Schließen von Kleinflächen bis 0,5 m² Fachgerechtes Verschließen von Fehlstellen im vorhandenen Estrich, z. B. infolge von Abplatzungen, Bohrlöchern oder sonstigen Fehlstellen. Je nach Art der Fehlstelle Verschluss durch Auffüllen/Verspachteln der Abplatzung bzw. Verschließen der Bohrung mit geeignetem, an den Bestand angepasstem Material. Herstellung einer ebenen, glatten Oberfläche im Übergang zur angrenzenden Bestandsfläche. Abrechnung je Stelle / Fläche.
3.05
Nachträgliches Schließen von Kleinflächen bis 0,5 m²
M
47,00
3.06 Estrichversiegelung Kellerbereiche Oberflächenversiegelung des Zementestrichs in Kellerbereichen, die keinen weiteren Bodenbelag erhalten. Auftragen einer Staubschutzbeschichtung auf Acrylat- oder Epoxidharzbasis in einem Arbeitsgang.
3.06
Estrichversiegelung Kellerbereiche
47,00
4 Fugen und Bewehrung
4
Fugen und Bewehrung
4.01 Faserbewehrung für Zementestrich Einlegen von Faserbewehrung (alkaliresistent) in den Estrich. Einsetzbar bei schwimmenden Estrichen nach DIN 18353 und DIN 18560 zur Verminderung von Fr ühschwundrissen und Schrumpfrissbildung. Faserverteilung im Estrich homogen, in entsprechender Dosierung nach Herstellervorschrift direkt in den Estrichmischer eingeben. Die Wirksamkeit der Fasern bei vorgegebener Zugabemenge und gleichmäßiger Verteilung im Estrichmörtel ist durch ein Prüfzeugnis nachzuweisen.
4.01
Faserbewehrung für Zementestrich
E
1,00
4.02 Dehnfuge / Bewegungsfuge ausbilden (Türbereich) Dehnfuge / Bewegungsfuge in vorbeschriebenem Estrich ausbilden, Füllstoff elastische Fugendichtmasse, beständig gegen Säuren, Fugenunterfüllung und Fugenvorbehandlung nach Vorschrift des Fugenstoffherstellers. Fugenprofil aus Aluminium, Fugenbreite 10 mm, Fugentiefe 40 mm.
4.02
Dehnfuge / Bewegungsfuge ausbilden (Türbereich)
E
1,00
m
5 Prüfungen & Zulagen
5
Prüfungen & Zulagen
5.01 CM-Messung Prüfung des Feuchtigkeitsgehaltes des Estrichs mit der CM-Methode, gemäß Arbeitsanweisung des Bundesverbandes Estrich und Belag, inklusive genauer Protokollierung der Messstellen und Messergebnisse. Ausführung nach Angabe der Bauleitung. Die Messergebnisse sind der Bauleitung vorzulegen.
5.01
CM-Messung
E
1,00
St
5.02 Zulage Mehrstärke Trittschalldämmung, je 10 mm Zulage zu den vorher beschriebenen Estrichaufbauten für die Ausführung der Trittschalldämmplatte mit jeweils 10 mm Mehrstärke gegenüber der in der Grundposition enthaltenen Dicke. Gleiche Ausführungsqualität und Anwendungsgebiete wie Grundposition. Abrechnung je m² je angefangene 10 mm Mehrstärke.
5.02
Zulage Mehrstärke Trittschalldämmung, je 10 mm
E
1,00
5.03 Zulage Mehrstärke Wärmedämmung, je 10 mm Zulage zu den vorher beschriebenen Estrichaufbauten für die Ausführung der Wärmedämmschicht mit jeweils 10 mm Mehrstärke gegenüber der in der Grundposition enthaltenen Dicke. Gleiche Ausführungsqualität und Anwendungsgebiet wie Grundposition. Abrechnung je m² je angefangene 10 mm Mehrstärke.
5.03
Zulage Mehrstärke Wärmedämmung, je 10 mm
E
1,00
5.04 Zulage Mehrstärke Zementestrich, je 5 mm Zulage zu den vorher beschriebenen Estrichpositionen für die Ausführung des Zementestrichs mit jeweils 5 mm Mehrstärke gegenüber der in der Grundposition enthaltenen Nenndicke. Gleiche Estrichgüte und Oberflächenbearbeitung wie Grundposition.
5.04
Zulage Mehrstärke Zementestrich, je 5 mm
E
1,00
5.05 Minderung Minderstärke Zementestrich, je 5 mm Minderung zu den vorher beschriebenen Estrichpositionen für die Ausführung des Zementestrichs mit jeweils 5 mm Minderstärke gegenüber der in der Grundposition enthaltenen Nenndicke, sofern die Mindestestrichdicke nach DIN 18560 sowie die Mindestüberdeckung der Heizrohre (bei Heizestrichen min. 45 mm) eingehalten werden. Gleiche Estrichgüte wie Grundposition.
5.05
Minderung Minderstärke Zementestrich, je 5 mm
E
1,00
5.06 Randdämmstreifen Liefern und fachgerechtes Anbringen von Randdämmstreifen aus PE-Schaum, Dicke ca. 8 mm, Höhe mindestens bis Oberkante Estrich, einschließlich aller erforderlichen Nebenarbeiten.
5.06
Randdämmstreifen
E
1,00
m
5.07 PE-Folie Liefern und Verlegen einer Trennschicht aus PE-Folie, einlagig, Dicke ca. 0,15 mm, auf der Dämmschicht, Stöße überlappend ausgeführt, als Trennlage für Zementestrich, einschließlich aller erforderlichen Nebenarbeiten.
5.07
PE-Folie
E
1,00
6 Stundenlohnarbeiten
6
Stundenlohnarbeiten
6.01 Vorarbeiter Vorarbeiter
6.01
Vorarbeiter
E
1,00
h
6.02 Facharbeiter Facharbeiter
6.02
Facharbeiter
E
1,00
h
6.03 Helfer Helfer
6.03
Helfer
E
1,00
h
6.04 Anfahrtspauschale Pauschale für die Anfahrt zur Baustelle je Einsatztag
6.04
Anfahrtspauschale
F
0,00
St