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bis
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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Vorbemerkungen Vorbemerkungen:
Sämtliche Leistungsbeschreibungen beinhalten Herstellung, Lieferung und Einbauen sowie Ausbauen, Abnehmen, Laden bis inkl. Containerlagerung (Baustelle).
Zusätzliche Leistungen:
Wird die Ausführung von Leistungen erforderlich, die in diesem Leistungsverzeichnis nicht erfasst sind, so ist vor Beginn der Arbeiten der Einheitspreis festzulegen bzw. ein prüfbares Zusatzangebot der auftraggebenden Stelle einzureichen.
Für die Ausführung von Leistungen im Stundenlohn bedarf es einer schriftlichen Anweisung der auftraggebenden Stelle.
Ergibt sich bei der Ausführung, dass der Umfang der Leistungen größer als angenommen sein wird und die vorgesehene Auftragssumme überschritten wird, hat der Auftragnehmer dies der auftraggebenden Stelle unverzüglich anzuzeigen. Entsprechendes gilt für die Ausführung nicht vorgesehener Leistungen.
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Arbeiten zügig auszuführen und für einen ausreichenden Einsatz von Arbeitskräften zu sorgen. Entstehen durch eine vom Auftragnehmer zu vertretende Verzögerung des Arbeitsbeginns oder duch schleppende Ausführung Mehrkosten (z.B. für längere Gerüstvorhaltung), so gehen diese Mehrkosten zu Lasten des Auftragnehmers; sie werden von der Vergütung abgezogen.
Stundenlohnzettel sind der Bauleitung des AG, für jede Arbeitsstelle getrennt, zweifach zur Anerkennung durch Unterschrift vorzulegen. Eine Ausfertigung behält die Bauleitung.
Der Auftragnehmer hat Verunreinigungen und Rückstände, die von seinen Arbeiten herrühren, während der Ausführung täglich zu beseitigen.
Die Abnahme der fertig gestellten Leistungen erfolgt zu einem zwischen Auftragnehmer und Bauleitung zu vereinbarenden Termin.
Der Abrechnung werden, wenn nicht anderes vereinbart ist, das gemeinsame örtliche Aufmaß zu Grunde gelegt. Auf Verlangen der Bauleitung hat der Auftragnehmer Aufmassskizzen mit Maßangeben zu liefern.
In den Einheitspreisen ist die Stellung der erforderlichen Leitern und Gerüste, deren Arbeitsbühnen nicht höher als 2,0 m über Gelände oder Fußboden liegen, enthalten. Für Arbeiten über 4,0 m Höhe wird das Erstellung von Gerüsten ggfs. besonders vereinbart.
Die Unfallverhütungsvorschriften sind bei der Baustelleneinrichtung und sämtlichen durchzuführenden Arbeiten besonders zu beachten und genauestens einzuhalten. Gut lesbare Vordrucke der Unfallverhütungsvorschriften sind mitzuliefern und an geeigneten Stellen in und außerhalb des Gebäudes deutlich sichtbar und dauerhaft fest anzubringen.
Vorbemerkungen
Angaben zur Baustelle, zu Stoffen und Bauteilen und zur Ausführung Angaben zur Baustelle
Das Einzelgebäude der Aula der Schule an der Haveldüne wurde Anfang der 1970er Jahre errichtet und gehört zum Ensemble der Schulbauten in der Jaczostr. Die vorhandene WDVS-Fassade wurde 2013 / 2014 ergänzt. Die anderen Gebäude der Schule sind nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
Die Arbeiten werden während des laufenden Schulbetriebes ausgeführt, alle Gebäudeteile der Schule sind in Nutzung. Daher sind besondere Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten, damit für alle Anwesenden keine Gefahren bestehen. Dies ist in die jeweiligen Einheitspreise miteinzukalkulieren.
Mindestens ein deutschsprachiger Mitarbeiter hat täglich auf der Baustelle vor Ort anwesend zu sein.
Hinweis: Ein Bauzaun um das Gebäude der Aula wird bauseitig gestellt.
Eine Besichtigung der baulichen Situation wird vor Angebotsabgabe empfohlen. Ein Besichtigungstermin kann über den zuständigen Schulhausmeister Herrn Klaus Kuhns (Mobil: 01512-9255824) vereinbart werden.
Lage und Transportwege
Die Zufahrt für Materialanlieferungen und Schuttabfuhr kann nur über die Jaczostraße erfolgen. Auf dem Schulgelände können in begrenztem Umfang in direkter Nähe zum Einbauort (der Aula) Flächen für Materiallagerung und Baustelleneinrichtung des AN zur Verfügung gestellt werden.
Die Arbeiten sind in folgenden Geschossen auszuführen: EG und OG
Arbeitsbereiche, Lagerflächen und Transportwege sind durch einen bauseitig zur Verfügung gestellten Bauzaun abgesperrt. Ordnung, Sauberkeit und Verkehrssicherheit sind vom AN im Zuge der Durchführung seiner Arbeiten stets zu gewährleisten.
Vorhandene Plattenbeläge, Asphaltflächen etc. und andere Wege auf dem Gelände der Einrichtung sind vor dem Befahren durchgeeignete Maßnahmen zu schützen, soweit erforderlich. Die Kosten hierfür sind in die Einheitspreise mit einzukalkulieren.
Aula, Südwestansicht mit Schadensbereich
(Vorh. Fassade wurde infolge mangelhafter Befestigung durch Windsog tlw. abgerissen.)
Gerüste
Ein Fassadengerüst wird bauseits zur Verfügung gestellt, die Arbeiten finden nur im Außenbereich, an der Fassade statt. Arbeitshöhe bis max. 7,50 m.
ZTV Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen
Grundlagen
Alle Ausführungen müssen der ATV DIN 18345 Wärmedämm-Verbundsysteme, den Allgemein Anerkannten Regeln der Technik sowie den jeweils gängigen, neuesten DIN-Vorschriften zum Zeitpunkt der Ausführung entsprechen.
Ergänzend zu den in VOB Teil C aufgeführten Normen gelten die Regelwerke der nachstehend genannten Herausgeber in der zum Zeitpunkt der Ausführung gültigen Fassung als Grundlage von Kalkulation und Arbeitsausführung:
- BAF: Bundesverband Ausbau und Fassade im ZDB,
- BFS: Bundesausschuss Farbe und Sachwertwschutz e.V.,
- Deutsche Bauchemie e.V.,
- DGUV: deutsche Gesetzliche unfallversicherung e.V.,
- DIN: deutsches Institut für Normung e.V.
- RAL: Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.,
- SAF: Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade,
- VDPM: Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V.,
- WTA: Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V.
Vorbereitung und Planung
Innerhalb von 10 Tagen nach Auftragserteilung, in jedem Fall rechtzeitig vor Materialdisposition und Ausführungsbeginn, wird der AN dem AG unaufgefordert den Teil seiner späteren Dokumentation übergeben, aus dem alle bauaufsichtlichen Zulassungen, Prüfungszeugnisse, Einbaubedingungen und technischen Eigenschaften der vom AN zum Einbau vorgesehenen Produkte ersichtlich sind.
D er AN hat den AG auf die für die angebotenen Leistungen erforderlichen bauseitigen Vorleistungen rechtzeitig vor Ausführungsbeginn der an ihn beauftragten Leistungen hinzuweisen.
Soweit Toleranzen aus Vorleistungen über die im Leistungsverzeichnis beschriebenen Toleranzen hinausgehen und vom AN beseitigt werden, erstellt der AN vor Beseitigung oder Ausgleich der Toleranzen ein Aufmaß über diese Leistungen. Nach Leistungserbringung ist die Abrechnung des Aufwands zur Toleranzbeseitigung nicht mehr nachvollziehbar und wird im Zweifelsfall nicht vergütet. Daher hat der AN ein entsprechendes Aufmaß vom AG rechtzeitig vor Arbeitsausführung als Grundlage seines Vergütungsanspruchs prüfen zu lassen.
Der AN hat seinen baustelleninternen Arbeitsablauf eigenverantwortlich zu planen. Daraus folgernd sind alle eventuellen bauablaufbedingten Aufwendungen für Siloaufstellungen, Hebezeuge, Mobilkraneinsätze, Bauzwischenzustände, Provisorien, Unterstützungen, Tragrüstungen (mit Ausnahme von Traggerüsten der Klasse B nach DIN EN 12812), Lehren etc. integraler Leistungsbestandteil des AN und werden nicht gesaondert vergütet, soweit nicht in den Leistungspositionen dieses LV ausdrücklich abweichend beschrieben.
Vor Beginn der Arbeiten ist vom AN eine Werk- und Montageplanung zu erstellen und dem AG vor Ausführung zur Prüfung und Freigabe vorzulegen. Bestandteil der Werk- und Montageplanung des AN sind u.a.:
- vollständiges Wärmedämm-Verbundsystem nach EnEV-Nachweis
- (Anpassung des WDVS an den Geländeverlauf),
- Anordnung von Brandschutzriegeln
- statische Bemessung, Windsog, Dübelberechnung
- Gefahr von Veralgung,
- (Sockelausbildung)
- Dachrandanschluss
- Dehungsmöglichkeiten an Fensterbankanschlüssen
Ausführung und Konstruktion
Allgemeine Hinweise
Im Falle von Zugerscheinungen durch "Kaminwirkung" bei Gerüsten mit Gerüstverkleidung hat der AN bei Erfordernis für temporäre Öffnungen in der Verkleidung zu sorgen.
Werden dem AN Gerüste bauseitig zur Verfügung gestellt werden, sind diese von groben Verschmutzungen, die durch die Arbeiten des ANs entstanden sind, täglich zu Arbeitsende zu reinigen.
Materialien, Systembindung
Das herzustellende WDVS-Fassadensystem ist ausnahmslos und durchgängig mit den vom Systemhersteller vorgesehenen Systemkomponenten auszuführen. Die Verarbeitungsrichtlinien der WDVS-Hersteller sind ebenso einzuhalten, wie die Vorgaben aus DIN 55699. Polystyrol-Hartschaumplatten sind nur in graphitgeschäumter Ausführung zulässig.
Zur Gewährleistung der Verträglichkeit der einzelnen Stoffe müssen alle verwendeten Stoffe von ein und demselben Hersteller stammen bzw. bei Ausnahmen von diesem lizensiert und zugelassen sein.
Zur einwandfreien, fachhgerechten Ausführung sind die vom Systemhersteller empfohlenen Werkzeuge und Hilfsmaterialien zu benutzen sowie die Ausführungshinweise der Technischen Merkblätter des Herstellers zu beachten.
Verarbeitungsbedingungen
Grundsätzlich sind die Ausführungsanweisungen und/oder die technischen Merkblätter der Hersteller genauestens zu beachten.
Bei allen verwendeten Materialien dürfen die angegebenen Mindesttemperaturen in keinem Fall unterschritten werden. Putz- und Beschichtungsarbeiten sind bei Unterschreitung von der jeweiligen Taupunkttemperatur + 3K einzustellen. Dabei ist die jeweilige Bauteiltemperatur zugrunde zu legen.
Dem AN obliegt, rechtzeitig vor Ausführungsbeginn die Prüfung des Untergrunds in Bezug auf Ebenheit, Trockenheit, Saugfähigkeit, Materialeignung, Festigkeit der Oberfläche etc. Sämtliche Untergründe sind nach den jeweiligen Bestimmungen / Herstellervorgaben zu bearbeiten.
Das BFS-Merkblatt 21 ist grundsätzlich zwingend zu beachten.
Bei brandschutztechnischen Anforderungen sind die amtlichen Nachweise (Prüfzeugnis oder Prüfbescheid oder allgemeine bauaufsichtliche Zulassung) der Bauleitung zu übergeben.
Aula, Eingangsbereich Ostseite zum Schulhof
Angaben zur Ausführung
Rahmen, Gewände, Fensterbänke u.ä. dürfen keine kraftschlüssige Verbindung zum Putz haben, sie sind durch geeignete Maßnahmen, z.B. durch entsprechende An- und Abschlussprofile, Kompribänder und dergleichen, zu trennen. Des Weiteren ist bei Anschlüssen zwischen Bauteilen im Innen- und Außenbereich eine thermische Trennung auszubilden; der Isothermenverlauf ist zu beachten.
Der AN hat unaufgefordert die größten zu erwartenden Fugen und Setzungsbewegungen zu erfragen. Der AN hat die Auswahl geeigneter Fugenprofile hierauf abzustimmen. Die Ausbildung aller Fugen sowie der An- /Abschlüsse erfolgen nach Vorgaben des Systemherstellers. Fugen sind im WDVS direkt oberhalb der Fugen im Untergrund des WDVS auszuführen.
Auf gleichmäßige Färbung und Oberflächenausbildung des Oberputzes ist zu achten. Flecken und Ansätze im Oberputz gelten als wesentlicher Mangel. Besonders bei Oberputzschichten mit Farbzusatz ist darauf zu achten, dass für zusammenhängende Flächen nur Material einer Charge verwendet wird.
Alle nichtmineralischen, getönten Oberputze erhalten einen abschließenden Deckanstrich (Egalisationsanstrich) mit Silikonharzfarbe zur Vermeidung von Flecken/Farbunterschieden.
Bei außenseitiger Deckendämmung (hier nur im Eingangsbereich, siehe Foto oben) sind vorderseitig systemzugehörige Tropfkantenprofile mit mindestens 10 mm Überstand/Abkantung einzubauen. Als Deckendämmung sind ausschließlich nicht brennbare Baustoffe zulässig, Polystyroldämmung darf nicht zum Einsatz gebracht werden.
Dem AG ist bekannt, dass Jahre nach der Herstellung des WDVS ein Algen- und Pilzbefall an Fassadenflächen auftreten kann. Biozide Einstellungen der Oberputze oder Anstriche können diesen Effekt als Opferschicht nur verzögern, jedoch nicht dauerhaft unterbinden. Aus Gründen des Umweltschutzes soll der AN, soweit nicht ausdrücklich abweichend beschrieben, in bewitterten Lagen keine biozid eingestellten Materialien verwenden, um keine Biozide ins Grundwasser einzutragen.
Fensterlaibungen in schwach dämmenden Bauteilen (Betonwände, KS-Wände etc.) müssen grundsätzlich gedämmt werden.
Metallprofile, z.B. Sockelprofile sind, wenn der Untergrund nicht aus schwach dämmendem Baumaterial wie z.B. aus Kalksandstein oder Beton besteht, thermisch durch Unterlegen von Streifen aus geeignetem Dämmstoff, z.B. extrudiertem Polystyrolhartschaum, thermisch von den Wänden zu trennen. In das WDVS einbindende oder dieses tangierende Bauteile sind mit dauerelastischen Materialien oder bewegungsaufnehmenden Fugenprofilen so anzuarbeiten, dass die auftretenden Längenänderungen zwängungsfrei aufgenommen werden können.
Zur Befestigung des WDVS sind nur eingesenkte Dübel mit wärmegedämmten Kopfscheiben zulässig.
Im WDVS mit brennbaren Dämmstoffen sind Brandschutzriegel aus nichtbrennbaren Dämmstoffen (Mineralwolle A1, Flammpunkt > 1.000°C) mindestens an folgenden Stellen einzubauen:
1. < 90 cm über OK Gelände als sockelstreifen,
2. Im Gebäudeabschluss unterhalb Traufe/Attika.
3. vollständig umlaufend in mindestens jedem zweiten Geschoss
Beim Einbau von Polystyroldämmstoffen an Fassaden bewohnter oder genutzter Gebäude besteht während des Anbringens der Polystyrolplatten bis zu deren Überdeckung mit Armierungsmörtel ein deutlich erhöhtes Brandrisiko mit schlimmstmöglicher Personengefährdung! Aus diesem grund ist der AN für die einhaltung bzw. Umsetzung der nachfolgenden Sicherheitsmaßnahmen verantwortlich:
- Aufklärung der Bewohner/Nutzer der Gebäude zu den Brandgefahren durch Aushänge und Flugblätter.
- Der AN wird so viele unverputzte Polystyrol-Dämmstoffflächen erstellen, wie es arbeitsablauftechnisch
unverzichtbar ist, um ansatzfreie Armierungsputzflächen zu bekommen.
- Dämmstoffe aus Polystyrol dürfen vom AN nur in mindesterforderlicher Menge und stets nur unmittelbar vor
ihrer Verarbeitung auf dem Gerüst zu lagern.
- Das Arbeitsgerüst und die unmittelbar angrenzenden Bereiche des Schulgeländes sind vom AN
arbeitstäglich komplett von Polystyrolresten abzufegen; alle übrigen
brennbaren Stoffe sind vom Gerüst und unter dem Gerüst arbeitstäglich zu entfernen.
- Der AN benennt dem AG bis spätestens 5 Tage vor Ausführungsbeginn den für den Brandschutz
verantwortlichen Bauleiter namentlich.
Der AN schuldet im Rahmen seiner Werkstatt- und Montageplanung eine Dübelstatik und als deren Grundlage eine Windsogberechnung samt deren Prüfung. Alle erforderlichen Eingangswerte für die Statik ermittelt der AN nach Auftragserteilung selbstständig.
Aula, Südseite zum Schulhof - (Der Verbindungsgang im Vordergund ist nicht Bestandteil der Ausführung).
Der Auftraggeber behält sich vor, durch eventuelle Ausführungsänderungen die Herstellungskosten zu senken. Treten demzufolge Massenverschiebungen auf bzw. kommen Leistungspositionen nach der Submission oder nach der Auftragserteilung in Fortfall, können daraus keine Ansprüche seitens des Auftragnehmers geltend gemacht werden.
Um einen reibungslosen Ablauf und Fortgang der Arbeiten zu gewährleisten, sind sämtliche Leistungen im engsten Einvernehmen mit der Bauleitung des AG abzuklären.
Vor Ausführungsbeginn hat der Auftragnehmer mit dem Auftraggeber festzulegen, wo das zu verwendende Material auf der Baustelle gelagert werden kann, um gegenseitige Störungen der am Bau beteiligten Handwerker während der Bauausführung sowie insbesondere Störungen im laufenden Schulbetrieb zu vermeiden.
Für die Unterbringung von Arbeitskräften und Geräten hat der Auftragnehmer selbst zu sorgen. Für Diebstahl und Beschädigungen an firmeneigenem Material, Geräten, Unterkünften sowie für etwaige Beschädigungen an den bereits ausgeführten Arbeiten haftet bis zur Übergabe der Auftragnehmer.
Eventuell erforderliche, aber nicht beauftragte Zusatzleistungen sind unverzüglich anzuzeigen, schriftlich anzubieten und dürfen erst nach schriftlicher Nachbeauftragung des AG ausgeführt werden. Nachträgliche Forderungen werden ausdrücklich nicht anerkannt.
Alle Einheitspreise gelten jeweils für fix- und fertige Arbeiten ohne Rücksicht darauf, ob diese fortlaufend oder in mehreren Abschnitten ausgeführt werden können.
Der AN ist verpflichtet, tägliche Bautagesberichte zu führen und wöchentlich der Bauleitung des AG zu übergeben. Die Bautagesberichte müssen mindestens Angaben über das Wetter, Temperatur, Zahl und Art der auf der Baustelle beschäftigten Arbeitskräfte, Stundenaufwand, Zahl und Art der eingesetzhten Geräte, Verbrauch beigestellter Stoffe und Bauteile sowie den wesentlichen Baufortschritt (Beginn und Ende der Leistungen) enthalten.
Angaben zur Baustelle, zu Stoffen und Bauteilen und zur Ausführung
01 Baustelleneinrichtung
01
Baustelleneinrichtung
01.__.0001 Baustelleneinrichtung für WDVS-Arbeiten Baustelleneinrichtung für WDVS-Arbeiten wie nachfolgend beschrieben liefern, für die Dauer der eigenen Arbeiten vorhalten und zum Abschluss wieder abfahren.
Baustelleneinrichtung bestehend aus Personalunterkunft (Bauwagen/Container) sowie sämtlichen für die Ausführung der WDVS-Arbeiten erforderlichen Werkzeuge, Geräte, Maschinen und Hilfsmittel.
Ansatz für die Dauer der Arbeiten: 2 Monate
Hinweis: Ein Flächen-Arbeitsgerüst sowie ein Bauzaun mit 2 Türen/Toren werden bauseitig gestellt.
01.__.0001
Baustelleneinrichtung für WDVS-Arbeiten
P
1,00
psch
01.__.0002 Baustellen-WC liefern und vorhalten Baustellen-WC liefern, aufstellen und für die Dauer der Baumaßnahme vorhalten (2 Monate), inkl. Zahlenvorhängeschloss und mindestens wöchentlicher Reinigung.
01.__.0002
Baustellen-WC liefern und vorhalten
1,00
St
01.__.0003 Verlängerung der Vorhaltung Baustellen-WC Verlängerung der Vorhaltung zur Vorposition Baustellen-WC über die 2-monatige Grundstandzeit hinaus, je angefangene Woche
01.__.0003
Verlängerung der Vorhaltung Baustellen-WC
1,00
Wo
02 Abbrucharbeiten vorhandene WDVS-Fassade
02
Abbrucharbeiten vorhandene WDVS-Fassade
Hinweise zur Ausführung Hinweise zur Ausführung der Abbrucharbeiten:
Die vorhandene WDVS-Fassade datiert aus dem Jahr 2013 und besteht aus EPS-Dämmung mit Armierungsputz. Die WDVS-Fassade ist mangelhaft und wurde u.a falsch geklebt und nicht verdübelt, wodurch die Gefahr besteht, dass z.B. durch Windsog die Fassade abgelöst wird.
Aus den vorstehenden Gründen muss die WDVS-Fassade bis auf die Sockelbereiche, die erhalten bleiben sollen, komplett erneuert werden.
Damit die angrenzenden Bauteile wie die Attikaverblechung des Daches und die Sockelprofile im Bestand erhalten bleiben können, muss die neue WDVS-Fassade in den gleichen Dimensionen und Materialstärken der vorhandenen Fassade neu hergestellt werden.
Bei den Abbrucharbeiten ist daher der vorhandene Aufbau an den verschiedenen Bauteilen und Fassadenbereichen genau zu ermitteln und zu dokumentieren. Diese Leistung ist in die Einheitspreise der Abbruchpositionen einzukalkulieren.
Hinweise zur Ausführung
02.__.0001 Vorh. WDVS-Fassade bis auf Sockel abbrechen Vorhandene WDVS-Fassade bestehend aus EPS-Dämmplatten verschiedener Stärken mit armiertem Kunstharzputz, Gesamtaufbaustärke von ca. 16 cm bis 22 cm vorsichtig, vom Sockeltrogprofil bis zur Blechabdeckung Dach (Attika) komplett abbrechen.
Dazu die vorh. Fassade in Abschnitten einschneiden und abschnittsweise abnehmen. Das Abbruchmaterial ist in Big Bags unverzüglich vom Gerüst zum Container (Entsorgung in gesonderter Position) zu bringen. Das Abbruchmaterial darf nicht auf dem Gelände zwischengelagert werden.
Die vorh. Sockeldämmung inkl. Sockelprofilen bleibt bestehen und wird nicht erneuert!
Die Blecheinfassung des Dachrandes bleibt bestehen und darf nicht beschädigt werden.
Fassadenhöhe: ca. 3,5 bis 7,1 m
02.__.0001
Vorh. WDVS-Fassade bis auf Sockel abbrechen
605,00
m²
02.__.0002 Vorh. Fensterbänke zur Wiederverwendung ausbauen u. lagern Vorhandene Fensterbankabdeckungen, weiß beschichtet, verschiedene Breiten, vorsichtig und beschädigungsfrei ausbauen, seitlich zum Wiedereinbau lagern.
Längen: 2,55 m und 3,60 m
Breiten: ca. 20 cm bis 38 cm
02.__.0002
Vorh. Fensterbänke zur Wiederverwendung ausbauen u. lagern
11,00
St
02.__.0003 Vorh. Installationen und Einbauteile sichern Vorhandene Installationen und Einbau- bzw. Anbauteile im Zuge des Abrisses des vorhandenen WDVS als Zulage vorsichtig freilegen und am Objekt sichern, bestehend aus:
- 4 Stück Blitzschutzfahnen (l = 7 m) mit Trennstellenkästen
- 1 Stück Alarmleuchte mit Kabel
- 3 Stück Langfeldleuchten mit Kabel
- 1 Stück Dämmerungs- / Zeitschalter mit Kabel
- 1 Stück Außenwasserhahn
Die Installationen dürfen nicht demontiert werden und müssen im Zuge der Abbruch- und Freilegungsarbeiten direkt an Ort und Stelle im eingebauten Zustand gesichert und dokumentiert werden, damit diese bei Neuherstellung der Fassade wieder in der ursprünglichen Position eingearbeitet werden können.
02.__.0003
Vorh. Installationen und Einbauteile sichern
10,00
St
02.__.0004 Entsorgung WDVS-Fassade, EPS mit Kunstharzputz Entsorgung des Abbruchmaterials der vorhandenen WDVS-Fassade, bestehend aus EPS-Platten mit Klebe-, Armierungsmörtel und Putz.
Das Abbruchmaterial ist in verschließbaren Schuttcontainern bis zur Abfuhr zu sammeln.
Hier nur Entsorgungskosten! Die Verbringung des Abbruchmaterials zum Schuttcontainer ist Bestandteil der Abbruchposition 01.02.1.
Es liegt bereits ein Beprobungszertifikat für das Fassadenmaterial vor (siehe Anlage)
02.__.0004
Entsorgung WDVS-Fassade, EPS mit Kunstharzputz
120,00
m³
03 Neue WDVS-Fassade
03
Neue WDVS-Fassade
03.__.0001 Werk- und Montageplanung, Dübelstatik für WDVS Werk- und Montageplanung für WDVS-fassade, bestehend aus:
- Planung der Lage von Brandschutzriegeln und mineralischer
Dämmung
- Ausführungsdetails zu allen An- und Abschlüssen
- Prüfung toleranzen im Untergrund
- Prüfung vorh. ENEV- oder Wärmeschutznachweis auf
konkrete bauphysikalische Anforderungen
- Planung des Isotheremenverlaufs an Grenzflächen sowie
Material- und Bauteilübergängen
- Dübelstatik samt Windlastberechnung nach Vorgaben des
gewählten Systemherstellers
- inkl. Prüfung der vom AN erstellten Statik
- Prüfung zum späteren Auftreten von Streiflicht
03.__.0001
Werk- und Montageplanung, Dübelstatik für WDVS
P
1,00
psch
03.__.0002 Haftgrundbeschichtung auf Beton Haftgrundbeschichtung mit Quarzsand zur Haftvermittlung / Grundierung schwach / nicht saugender Untergründe zur Aufnahme eines WDVS-Systems nach Herstellerangaben aufbringen, inkl. Lieferung.
Zweck: Haftgrundvermittler
Vorleistung: Betonoberflächen, schwach bzw. nicht saugend
Folgeleistung: WDVS
03.__.0002
Haftgrundbeschichtung auf Beton
400,00
m²
03.__.0003 Grundierung, unterschiedlich saugend Grundierung / Aufbrennsperre für unterschiedlich saugende Untergründe zur Aufnahme eines WDVS-Systems nach Herstellervorschriften aufbringen.
Zweck: Haftgrundverbesserung
Vorleistung: Kalksandstein-, Ziegel- und/oder
Porenbeton- Mauerwerk
Folgeleistung: WDVS
03.__.0003
Grundierung, unterschiedlich saugend
205,00
m²
03.__.0004 WDVS, Wand, EPS, B1, d = 160 mm inkl. Armierung u. Putz WDVS, Wand, organischer Oberputz, geklebt inkl. Armierung und Egalisierungsanstrich sowie zeitversetztes Schließen der Gerüstankerlöcher begleitend beim (bauseitigen) Abrüsten.
Leistungsumfang:
- Untergrundprüfung
- Untergrundausgleich bis 10 mm
- Wärmedämmung
- Armierungsspachtelung mit Gewebe
- Oberputz
- Schließen der Gerüstankerlöcher
Vorleistung: Beton, KS-Stein, monolithisch
Folgeleistung: endfertige Oberfläche /
Anti-Graffiti-Beschichtung
Dämmung: Polystyrolhartschaum (EPS) nach
DIN EN 13163, graphitgeschäumt
Anwendungsgebiet: WAP, zh nach DIN 4108-10
Dämmstoffstärke: 160 mm
WLS: 035
Baustoffklasse: B 1/E nach DIN 4102 bzw. EN 13501
im System mit Hartschaumdämmplatten
Oberputz: PII nach DIN 18550 als Dünnschicht-
leichtputz
Struktur: Kratzputz, Körnung 4 mm
Max. Wandhöhe: < 8,0 m über GOK
Windlastzone: II
Einbauort: Straßenseite / Nordseite
03.__.0004
WDVS, Wand, EPS, B1, d = 160 mm inkl. Armierung u. Putz
140,00
m²
03.__.0005 WDVS, Wand, EPS, B1, d = 200 mm inkl. Armierung u. Putz WDVS, Wand, organischer Oberputz, geklebt inkl. Armierung und Egalisierungsanstrich sowie zeitversetztes Schließen der Gerüstankerlöcher begleitend beim (bauseitigen) Abrüsten.
Leistungsumfang:
- Untergrundprüfung
- Untergrundausgleich bis 10 mm
- Wärmedämmung
- Armierungsspachtelung mit Gewebe
- Oberputz
- Schließen der Gerüstankerlöcher
Vorleistung: Beton, KS-Stein, monolithisch
Folgeleistung: endfertige Oberfläche /
Anti-Graffiti-Beschichtung
Dämmung: Polystyrolhartschaum (EPS) nach
DIN EN 13163, graphitgeschäumt
Anwendungsgebiet: WAP, zh nach DIN 4108-10
Dämmstoffstärke: 200 mm
WLS: 035
Baustoffklasse: B 1/E nach DIN 4102 bzw. EN 13501
im System mit Hartschaumdämmplatten
Oberputz: PII nach DIN 18550 als Dünnschicht-
leichtputz
Struktur: Kratzputz, Körnung 4 mm
Max. Wandhöhe: < 8,0 m über GOK
Windlastzone: II
Einbauort: Hofseite (Süd)/ Giebelseiten (O / W)
03.__.0005
WDVS, Wand, EPS, B1, d = 200 mm inkl. Armierung u. Putz
445,00
m²
03.__.0006 WDVS, Sockel, XPS, B1, d = 200 mm Sockelausbildung mit Abdichtung, Perimeterdämmung aus Polystyrolhartschaumplatten und mineralischem Oberputz.
Leistungsbestandteile:
- Sockelabschlussprofil ist im Bestand vorhanden
- Spachtelung Rückwandoberfläche
- Abdichtungsbeschichtung mit Mörtelschlämme, FBK A
- Wanddämmung
- 2-lagiger Oberputz
Zweck: feuchtigkeitsbeständige Sockeldämmung,
Abdichtung
Vorleistung: KS-MW oder Stb.-Wand
Folgeleistung: endfertige Oberfläche
Einbauhöhe: ca. 50 cm über Dachebene
Material: extrudierter Polystyrolhartschaum, XPS
Anwendungstyp: PW nach DIN 4108-10
Druckfestigkeit: CS (10\Y) 300, 30 N/cm²
Plattendicke: 200 mm
WLS: 035
Baustoffklasse: B1/E nach DIN 4102 bzw. EN 13501
Oberputz: PIII nach DIN 18550
Oberfläche: Kratzputz, Körnung 4 mm
Einbauort: Über tiefer liegenden Anschlussdachflächen
an der Süd- und Westseite
03.__.0006
WDVS, Sockel, XPS, B1, d = 200 mm
21,50
m²
03.__.0007 WDVS, Decke, MIWO, A2, d = 140 mm inkl. Armierung u. Putz WDVS, Decke, mineralischer Oberputz, geklebt, Verdübelung nach statischer Erfordernis, inkl. Armierung und Egalisierungsanstrich.
Leistungsumfang:
- Untergrund prüfen
- Untergrundausgleich bis 10 mm
- Wärmedämmung
- Armierungsspachtelung mit Gewebe
- Oberputz
Vorleistung: Stb.-Decke
Folgeleistung: endfertige Oberfläche
Dämmung: Mineralwolle (MW) nach DIN
EN 13162
Schmelzpunkt: >= 1.000°C
Anwendungsgebiet: DAA, zh nach DIN 4108-10
Dämmstoffstärke: 140 mm
WLS: 035
Baustoffklasse: A2 nach DIN 4102 bzw. EN 13501
im System mit Mineralwolledämmplatt.
Oberputz: P II nach DIN 18550 als Dünnschicht-
leichtputz
Struktur: Kratzputz, Körnung 2 mm
Max. Deckenhöhe: < 4,00 m
Winlastzone: II
Einbauort: Eingangsbereich an der Ostseite
03.__.0007
WDVS, Decke, MIWO, A2, d = 140 mm inkl. Armierung u. Putz
12,00
m²
03.__.0008 Zulage für Brandriegel A1, horizontal Zulage zum WDVS-System mit Polystyroldämmung der Vorposition für die Ausbildung eines horizontalen Brand-
ausbreitungs-Verhinderungsstreifens (Brandschutzriegel)
inkl. Dübelbefestigung für den Mehraufwand des Einarbeitens der Brandriegel gegenüber durchlaufendem WDVS.
Anordnung nach Systemhersteller-Richtlinien (hier: unterhalb der Attika und oberhalb der Sockeldämmung, jeweils vollständig umlaufend).
Zweck: Verhinderung vertikaler Brandausbreitung
Vorleistung: Rohbauwand aus Beton / KS-Stein
Dämmung: Mineralwolle A 1 (MW) nach DIN EN 13162
Schmelzpunkt: >= 1.000°C
Baustoffklasse: A1 nach DIN 4102 bzw. EN 13501
WLS: 035
Streifen-Höhe: >= 20 cm
03.__.0008
Zulage für Brandriegel A1, horizontal
180,00
m
03.__.0009 Zulage Verdübelung, B2-System Zulage zur Pos. 01.03.04 + 05 für die flächige Verdübelung von WDVS aus PS-Hartschaum-Dämmung zusätzlich zur Verklebung der Dämmung.
Ausführung nach statischer Erfordernis gem. Systemhersteller-
Richtlinien bzw. auf Untergründen mit auszugleichenden Toleranzen > 10 mm
Anzahl Dübel: nach statischer Erfordernis gemäß
Hersteller
Art Dübel: wärmegedämmte Köpfe, eingesenkt
Untergrund: Beton, KS-Mauerwerk
03.__.0009
Zulage Verdübelung, B2-System
605,00
m²
03.__.0010 Zulage farbige Putzoberfläche Zulage für die Ausführung durchgefärbter Putzoberflächen inkl. Egalisierungsanstrich.
Farbton: Mittlerer Hellbezugswert nach Farbkarte des
Putzherstellers
Festlegung des Farbtons nach Bemusterung durch den AG
03.__.0010
Zulage farbige Putzoberfläche
605,00
m²
03.__.0011 Außenecken mit Gewebeeckwinkel Kunststoff-Gewebeeckwinkel liefern und in die Armierungslage einbauen, als Außeneckausbildung z.B. an Gebäudeecken, Fensteröffnungen etc.
03.__.0011
Außenecken mit Gewebeeckwinkel
136,00
m
03.__.0012 Zulage Stoßfeste Oberfläche Zulage für stoßfeste Oberfläche durch Ausführung einer zweiten Gewebearmierungslage bzw. Ausführung eines verstärkten Panzergewebes anstelle der normalen Armierung.
Material: Panzergewebe
Höhe: bis ca. 2,00 m über GOK
Einbauort: Eingangsbereich und Hofseite
03.__.0012
Zulage Stoßfeste Oberfläche
85,00
m²
03.__.0013 Gebäudebewegungsfugen, WDVS Ausbilden von Gebäudebewegungsfugen mit Dehnfugenprofil,
Lieferung und fachgerechter Einbau von Kunststoff-Dehnfugen-Profilen in die Dämmung / Armierung
Zweck: Aufnahme von Bewegungen in Wandlängs-
richtung (z.B. Schwind- und Dehnfugen)
Vorleistung: Wanddämmung
Folgeleistung: Oberputz
Profil: PVC mit Gewebeanschluss
Breite: ca. 30 mm
Bewegung: +/- 20 mm
Einbauort:
03.__.0013
Gebäudebewegungsfugen, WDVS
14,00
m
03.__.0014 Zulage Putzträger- / Anpassungsplatten Zulage für Putzträgerplatte mit reduzierter Dämmstoffstärke im Bereich von vorspringenden Bauteilen wie z.B. Stützen oder Raffstorekästen, etc.
Anpassungsplatten aus Hartschaum mit erhöhter WLS-Anforderung < 32 in verschiedenen Dicken zum flächenbündigen Einbau in die Hauptdämmung inkl. Lieferung, Zuschnitt Montage als Zulage zur Pos. 03.01.02.
Höhe / Breite der Platte: bis ca. 30 cm
Plattendicke: 2 cm bis 6 cm
Einbauort: Fensteröffnungen an der Nordseite (Straße) und an der Südseite (Hof)
03.__.0014
Zulage Putzträger- / Anpassungsplatten
50,00
m
03.__.0015 Aussparung WDVS, < 1,0 m² Aussparungen im WDVS an vorh. Treppenpodest der Spindeltreppe durch Anarbeitung des WDVS an die bauseitigen Massivbauteile, inkl. Anschlussprofilen und Kompriband in fix-und-fertiger Leistung komplett herstellen.
Hier: Giebelseite West
03.__.0015
Aussparung WDVS, < 1,0 m²
1,00
St
03.__.0016 Laibungen, WDVS, Profile, Breite über 15 bis 30 cm Fenster- und Türlaibungen, passend zum zuvor beschriebenen WDVS inkl. Anputzprofilen mit Dichtlippe herstellen.
Leistungsbestandteile:
- Anputzprofile mit Dichtlippe zum Fenster-/ Türrahmen
- Laibungsdämmung und -putz
(Gewebeeckwinkel unter Pos. 01.03.7 gesondert)
Vorleistung: Beton und/oder Mauerwerk
Folgeleistung: Endfertige Oberfläche / Anti-Graffiti-
Beschichtung
Dämmung: Wie WDVS Wand (Pos. 01.03.2)
Oberputz: Wie WDVS Wand
Putzprofile: Kunststoff
Laibungstiefe: über 15 cm bis 30 cm
Einbauort:
03.__.0016
Laibungen, WDVS, Profile, Breite über 15 bis 30 cm
90,00
m
03.__.0017 Diagonalbewehrung Fensteröffnung Diagonalbewehrung an Ecken von Fensteröffnungen zur Minderung der Rissgefahr liefern und zusätzlich in die Armierungslage einbauen.
Zweck: Kerbrissvermeidung an Fensterecken
Bewehrung: Glasfasergewebe
Maschenweite: ca. 4 mm
Einbauort: alle Ecken einer Fensteröffnung
Abrechnung: je Fensteröffnung
03.__.0017
Diagonalbewehrung Fensteröffnung
12,00
St
03.__.0018 Sohlbankdämmung, b = bis ca. 200 mm Sohlbankdämmung im Gefälle als Befestigungs-
untergrund für Außenfensterbänke.
Leistungsumfang:
- Dämmung im Gefälle ca. 5 %
- Dehnmöglichkeit an Stirnenden, elastisch
- Abdichtung oberseitig (epdm oder mineralisch)
- Nachträgliches Anarbeiten der Laibung
Ausladung: bis ca. 200 mm
Einbauort: Nordseite (Straße)
03.__.0018
Sohlbankdämmung, b = bis ca. 200 mm
18,00
m
03.__.0019 Sohlbankdämmung, b = bis ca. 350 mm Sohlbankdämmung im Gefälle als Befestigungs-
untergrund für Außenfensterbänke.
Leistungsumfang:
- Dämmung im Gefälle ca. 5 %
- Dehnmöglichkeit an Stirnenden, elastisch
- Abdichtung oberseitig (epdm oder mineralisch)
- Nachträgliches Anarbeiten der Laibung
Ausladung: ca. 300 mm
Einbauort: Südseite (Hof)
03.__.0019
Sohlbankdämmung, b = bis ca. 350 mm
15,50
m
03.__.0020 Vorh. Fensterbänke wieder einbauen, b = bis 200mm Vorhandene Fensterbänke, seitlich gelagert, auf neuer Sohlbankdämmung der Vorposition fachgerecht wieder einbauen, inkl. Klebemörtel und Befestigungsmitteln.
Hier Nordseite: Maße der Fensterbänke ca. 3,60 m x 0,18m
03.__.0020
Vorh. Fensterbänke wieder einbauen, b = bis 200mm
5,00
St
03.__.0021 Vorh. Fensterbänke wieder einbauen, b = bis 350mm Vorhandene Fensterbänke, seitlich gelagert, auf neuer Sohlbankdämmung der Vorposition fachgerecht wieder einbauen, inkl. Klebemörtel und Befestigungsmitteln.
Hier Südseite: Maße der Fensterbänke ca. 2,55 m x 0,35m
03.__.0021
Vorh. Fensterbänke wieder einbauen, b = bis 350mm
6,00
St
03.__.0022 Vorh. Ersatznistkästen an Fassade wieder montieren Vorhandene, bauseitig vorab demontierte und eingelagerte Ersatz-Nistkästen nach Bestandsvorbild zum Abschluss der WDVS-Arbeiten an der Fassade vor Abbau des bauseitigen Fassdengerüstes unterhalb der Attikaabdeckung mit Dämmstoff-Spezialdübeln wieder montieren, inkl. Lieferung der Befestigungsmittel.
Ansatz: Befestigung mit je 2 Stück Schraubbolzen und Dämmstoffdübeln (Kunststoff).
03.__.0022
Vorh. Ersatznistkästen an Fassade wieder montieren
16,00
St
04 Stundenlohnarbeiten
04
Stundenlohnarbeiten
04.__.0001 Stundensatz Fachandwerker Stundensatz für Leistungen eines Fachandwerkers, welche nicht in den vorstehenden Positionen des Leistungs- verzeichnisses erfasst sind und nur auf ausdrückliche Anweisung der Bauleitung des AG gegen Nachweis zur ausführung kommen.
04.__.0001
Stundensatz Fachandwerker
10,00
h
04.__.0002 Stundensatz Bauhelfer Stundensatz für Leistungen eines Bauhelfers, welche nicht in den vorstehenden Positionen des Leistungsverzeichnisses erfasst sind und nur auf ausdrückliche Anweisung der Bauleitung des AG gegen Nachweis zur Ausführung kommen.
04.__.0002
Stundensatz Bauhelfer
10,00
h