Das angefragte Bauvorhaben umfasst eine 3-geschossigen
Schulanbau.
Adresse: Vogelsanger Str. 79b, 58300 Wetter/Ruhr
Bei Rückfragen, Ergänzungen oder Hinweisen zum LV
wenden Sie sich bitte an
Runkel Hochbau GmbH
Herr Achim Spies
Tel . 0271 695 - 132
E-Mail: achim.spies@runkelbau.de
Das angefragte Bauvorhaben umfasst eine 3-geschossigen
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen
ALLGEMEINES UND GELTUNGSBEREICH
- Ausführungsgrundlage
Zur technischen Ausführung sind alle nach DIN 18299
(ATV) sowie DIN 18451
gültigen Regeln zu beachten. Darüber hinaus gelten alle
zum Ausführungszeit-
punkt gültigen EN- und DIN-Normen,
Unfallverhütungsvorschriften, behörd-
lichen Erlasse und Gesetze sowie die anerkannten Regeln
der Technik und
Auflagen der Feuerwehr.
- Angaben zur Baustelle und Ausführung
siehe "allgemeine Vorbemerkungen"
- Auf und Abbau
Die Grundeinsatzzeit und die Vorhaltung der
verschiedenen Bauteile beginnt mit der schriftlichen
Freimeldung (Aufbau) der jeweiligen Gerüstfläche durch
den AN inkl. der Markierung/ Kennzeichnung der Freigabe
vor Ort am Gerüst mit Angabe der Gerüstklasse. Die
Freimeldung zum Abbau erfolgt durch den AG, jeweils
zwei Tage vor dem Abbau.
Der Aufbau muss mit den jeweiligen Gewerken
(Dachdecker, Zimmerarbeiten, Aussenputzer etc.) in
Abstimmung mit der Bauleitung erfolgen.
STOFFE UND BAUTEILE
- Korrosionsschutz verwendeter Bauteile müssen ihrem
Verwendungszweck entsprechend dauerhaft und
korrosionsgeschützt sein.
AUSFÜHRUNGSHINWEISE
- Verankerung
Nicht vorgeschriebene Gerüstverankerungen sind so zu
wählen, dass die Ver-
ankerungstechnik und das Schließen der
Verankerungsbohrungen auf den Fassadenaufbau abgestimmt
sind. Über die gewählte Art der Verankerung ist der
Auftraggeber vor Gerüstaufbau zu informieren.
Die Verankerungslängen sind entsprechend des
Wandaufbaues anzubieten.
- Gerüstaufstellung auf Bauwerksteilen
Sind Gerüste auf Bauwerksteilen (z.B. Vordächer,
Terrassen, Flachdächer, Decken, u.ä.) aufzustellen, hat
der Auftragnehmer dafür zu sorgen, dass max.
zulässigen Belastungen nicht überschritten werden. Im
Zweifelsfall ist die örtliche Bauleitung zu
informieren. Vorhandene Abdichtungen sind durch
geeignete Maßnahmen vor einer Beschädigung zu schützen.
Die Aufstellung auf Bauwerksteilen muss so ausgeführt
werden, dass Konstruktionen und Abdichtungen nicht
beschädigt werden können. Dieser Punkt ist in den
Einheitspreisen zu berücksichtigen.
NEBENLEISTUNGEN
Ergänzend zu den in VOB/C DIN 18451 genannten
Leistungen gelten als
Nebenleistungen:
Aufgrund der Größe der Maßnahme erfolgt der Auf- und
Abbau in Teilschritten.
AUFMASS UND ABRECHNUNG
Als eingerüstete Fläche gelten die Flächen und
Bauteile, für deren Bearbeitung oder Schutz das Gerüst
erstellt ist.
Auskragende Traufen und Dachüberstände bleiben
unberücksichtigt, seitdenn das Gerüst wurde eigens für
diese Bauteile errichtet.
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen
1 Arbeits- und Schutzgerüste
Arbeits- und Schutzgerüste
1. 10 Arbeits- und Schutzgerüst, Gerüstgruppe 3 Arbeits- und Schutzgerüst, nach UVV, längenorientiert,
Mindestbreite der Belagfläche 90 cm nach DIN 4420 Teil
1, Gerüstgruppe 3, flächenbezogenes Nutzgewicht 2,00
kN/m², Höhenabstand der Gerüstlagen 2 m, liefern,
aufstellen, verankern in Mauerwerkswänden und abbauen.
Als eingerüstete Fläche gelten die Flächen und
Bauteile, für deren Bearbeitung oder Schutz das Gerüst
erstellt ist.
Auskragende Traufen und Dachüberstände bleiben
unberücksichtigt, seitdenn das Gerüst wurde eigens für
diese Bauteile errichtet.
Der Auf- und Abbau erfolgt in 3-4 Teilabschnitten gemäß
Baufortschritt
Grundeinsatzzeit: 12 Wochen
Untergrund Wand: Mauerwerk, Stahlbeton oder...
Einbauort: Aussenfassade Gebäude und STG
bis +1,00 m über OK Wand
Arbeits- und Schutzgerüst, Gerüstgruppe 3
1. 20 Gebrauchsüberlassung des vorbeschriebenen Gerüstes je weitere Woche Gebrauchsüberlassung je angefangene weitere Woche des
zuvor beschriebenen Gerüstes, über die vereinbarte
Grundeinsatzzeit hinaus vorhalten.
Gebrauchsüberlassung des vorbeschriebenen Gerüstes je weitere Woche
1. 30 Zulage Konsole 0,36 m, 1-Bohlig, als Innenliegende Absturzsicherung Zulage Konsole, 1-Bohlig, als innenliegende Ausladung
gemäß UVV und DIN 4420 neuste Fassung an zuvor
beschriebenen Arbeits- und Schutzgerüst montieren.
Gerüstgruppe : 3
Konsolenausladung: 0,36m
Grundeinsatzzeit: 16 Wochen
Zulage Konsole 0,36 m, 1-Bohlig, als Innenliegende Absturzsicherung
1. 40 Gebrauchsüberlassung der vorbeschriebenen Konsole 0,36 m Gebrauchsüberlassung je angefangene weitere Woche der
zuvor vorbeschriebenen Konsole ca. 0,36m, 1- bohlig,
über die vereinbarte Grundeinsatzzeit hinaus.
Gebrauchsüberlassung der vorbeschriebenen Konsole 0,36 m
1. 50 Pos. wie vor, jedoch 2- Bohlig Zulage Konsole, 2-Bohlig, als innenliegende Ausladung
gemäß UVV und DIN 4420 neuste Fassung an zuvor
beschriebenen Arbeits- und Schutzgerüst montieren.
Gerüstgruppe : 3
Konsolenausladung: ca. 0,72m
Grundeinsatzzeit: 16 Wochen
Pos. wie vor, jedoch 2- Bohlig
1. 60 Pos. wie vor, jedoch Gebrauchsüberlassung der vorbeschriebenen Konsole
0,72 m Gebrauchsüberlassung je angefangene weitere Woche der
zuvor vorbeschriebenen Konsole ca. 0,72 m, 2- bohlig,
über die vereinbarte Grundeinsatzzeit hinaus.
Pos. wie vor, jedoch Gebrauchsüberlassung der vorbeschriebenen Konsole
0,72 m
1. 70 Pos. wie vor, jedoch 3- Bohlig Zulage Konsole, 3-Bohlig, als innenliegende Ausladung
gemäß UVV und DIN 4420 neuste Fassung an zuvor
beschriebenen Arbeits- und Schutzgerüst montieren.
Gerüstgruppe : 3
Konsolenausladung: ca. 1,08 m
Grundeinsatzzeit: 16 Wochen
Pos. wie vor, jedoch 3- Bohlig
1. 80 Pos. wie vor, jedoch Gebrauchsüberlassung der vorbeschriebenen Konsole
1,08 m Gebrauchsüberlassung je angefangene weitere Woche der
zuvor vorbeschriebenen Konsole ca.1,08 m, 3- bohlig,
über die vereinbarte Grundeinsatzzeit hinaus.
Pos. wie vor, jedoch Gebrauchsüberlassung der vorbeschriebenen Konsole
1,08 m
1. 90 Zulage Dachdeckerfangschutz, auch als Aufstockung und Umbau Dachdeckerfangschutz zuvor, Höhe 1,00 m, nach DIN 4420
Teil 1, Mindestabstand zwischen Schutzwand und
Traufkante DIN 4420 Teil 1,die Belagteile und
Schutzwände müssen den "Grundsätzen für die Prüfung von
Belagteilen in Fang- und Dachfanggerüsten (ZH 1/585)
entsprechen, oberhalb der einzurüstenden Flächen auch
als Aufstockung und Umbau gem.
Unfallverhütungsvorschriften aufbauen und für die
gesamte Grundeinsatzzeit vorhalten und nach Abschluss
der Dachdeckerarbeiten wieder abbauen.
Grundeinsatzzeit: 16 Wochen
Zulage Dachdeckerfangschutz, auch als Aufstockung und Umbau
1. 100 Gebrauchsüberlassung des vorbeschriebenen Dachdeckerfangschutz je
weitere Woche Gebrauchsüberlassung je angefangene weitere Woche der
zuvor beschriebenen Dachdeckerfamgschutz, über die
vereinbarte Grundeinsatzzeit hinaus vorhalten.
Gebrauchsüberlassung des vorbeschriebenen Dachdeckerfangschutz je
weitere Woche
1. 110 Treppenaufgang als Zulage Treppenaufgang als Zulage, nach den gültigen
Vorschriften
liefern, aufbauen, 8 Wochen vorhalten und demontieren,
Höhe bis 10,00 m
Vorhaltedauer: 12 Wochen.
Treppenaufgang als Zulage
1. 120 Gebrauchsüberlassung des vorbeschriebenen Treppenaufganges Gebrauchsüberlassung des vorbeschriebenen
Treppenaufganges über die vereinbarte Grundeinsatzzeit
hinaus.
Gebrauchsüberlassung des vorbeschriebenen Treppenaufganges
2 Sonstiges
2. 10 Überbauung Zuwegungen l <= 4,00 m Überbauung Zuwegungen, mit Gitterträgern nach System
des Gerüstherstellers.
Überbauungslänge: bis ca. 4,00 m
Grundeinsatzzeit: 12 Wochen
Überbauung Zuwegungen l <= 4,00 m
2. 20 Gebrauchsüberlassung Überbauungslänge l< = 4,00 m Gebrauchsüberlassung Überbauung l <= 4,00 m, je
angefangene weitere Woche, über die vereinbarte
Grundeinsatzzeit hinaus.
Gebrauchsüberlassung Überbauungslänge l< = 4,00 m
2. 30 Überbauung Zuwegungen l <= 8,00 m Überbauung Zuwegungen, mit Gitterträgern nach System
des Gerüstherstellers.
Überbauungslänge: bis ca. 8,00 m
Grundeinsatzzeit: 16 Wochen
Überbauung Zuwegungen l <= 8,00 m
2. 40 Gebrauchsüberlassung Überbauungslänge l <= 8,00 m Gebrauchsüberlassung Überbauung l <= 8,00 m, je
angefangene weitere Woche, über die vereinbarte
Grundeinsatzzeit hinaus.
Gebrauchsüberlassung Überbauungslänge l <= 8,00 m
2. 50 Zulage Gerüstschutzplanen Zulage Gerüstschutzplanen nach UVV aufbauen und für die
gesamte Grundeinsatzzeit vorhalten.
Grundeinsatzzeit: 4 Wochen
Zulage Gerüstschutzplanen
2. 60 Gebrauchsüberlassung der vorbeschriebenen Gerüstschutzplanen Gebrauchsüberlassung je angefangene weitere Woche der
vorbeschriebenen Gerüstschutzplanen, über die
vereinbarte Grundeinsatzzeit hinaus.
Gebrauchsüberlassung der vorbeschriebenen Gerüstschutzplanen
2. 70 Zulage Gerüstschutznetze Zulage Gerüstschutznetze im Bereich der Gerüstfläche
gem. Unfallverhütungsvorschriften aufbauen und für die
gesamte Grundeinsatzzeit vorhalten.
Grundeinsatzzeit: 4 Wochen
2. 80 Gebrauchsüberlassung der vorbeschriebenen Gerüstschutznetze Gebrauchsüberlassung je angefangene weitere Woche der
vorbeschriebenen Gerüstschutznetze, über die
vereinbarte Grundeinsatzzeit hinaus.
Gebrauchsüberlassung der vorbeschriebenen Gerüstschutznetze
2. 90 Zulage Gerüstüberdachung mit Folie Zulage Gerüstüberdachung mit Folie auf dem zuvor
beschriebenen Arbeits- und Schutzgerüst gem.
Unfallverhütungsvorschriften aufbauen und für die
gesamte Grundeinsatzzeit vorhalten und nach Abschluss
der Baumassnahme wieder demontieren und entsorgen.
Systembreite: ca. 1,10 m
Grundeinsatzzeit: 4 Wochen
Zulage Gerüstüberdachung mit Folie
2. 100 Gebrauchsüberlassung der vorbeschriebenen Gerüstüberdachung mit Folie Gebrauchsüberlassung je angefangene weitere Woche der
vorbeschriebenen Gerüstüberdachung über die vereinbarte
Grundeinsatzzeit hinaus.
Gebrauchsüberlassung der vorbeschriebenen Gerüstüberdachung mit Folie
2. 110 Raumgerüst im Außenbereich Raumgerüst im Aussenbereich der Eingangshalle,nach UVV,
zur bauseitigen Ausführung der Blecharbeiten für die
fliegenden Dächer, Belagfläche nach DIN,
flächenbezogenes Nutzgewicht 2,00 kN/m², liefern,
aufstellen, verankern und nach Abschluss der
bauseitigen Trockenbauarbeiten wieder abbauen.
Als eingerüstete Fläche gelten die Flächen und
Bauteile, für deren Bearbeitung oder Schutz das Gerüst
erstellt ist.
Raumhöhe: bis 3,00 m von OKFF
Grundeinsatzzeit: 16 Wochen
Einbauort: DG, Dachterrasse
Raumgerüst im Außenbereich
2. 120 Gebrauchsüberlassung des vorbeschriebenen Raumgerüst je weitere Woche Gebrauchsüberlassung je angefangene weitere Woche des
zuvor beschriebenen Gerüstes, über die vereinbarte
Grundeinsatzzeit hinaus vorhalten.
Gebrauchsüberlassung des vorbeschriebenen Raumgerüst je weitere Woche
2. 130 Fahrbares Arbeitsgerüst Fahrbare Arbeitsbühne (Fahrgerüst) DIN 4422, Lastklasse
3, gleichmäßig verteilte, Verkehrslast 2,00 kN/m², Höhe
der obersten Gerüstlage 'bis 3 m',
mit allseitigem Seitenschutz, Aufstellung im Gebäude im
Bereich der Dachterrassen, Vorhaltedauer: '4' Wochen.
3 Stundenlohnarbeiten
3. 10 Stundensatz Gerüstbau-Monteur Stundenlohnarbeiten die notwendig werden, sind nur auf
ausdrückliche vorherige Genehmigung durch die
Bauleitung auszuführen. Die Stundenzettel müssen
spätestens 3 Tage nach Ausführung (keine Anerkennung
bei einer späteren Vorlage) der Bauleitung vorliegen.
Für evtl.erforderliche Arbeiten, die nicht im
Leistungsverzeichnis erfaßt sind und gegen Nachweis zur
Ausführung kommen: Monteur
Stundensatz Gerüstbau-Monteur
3. 20 Stundensatz Gerüstbau-Helfer Stundenlohnarbeiten die notwendig werden, sind nur auf
ausdrückliche vorherige Genehmigung durch die
Bauleitung auszuführen. Die Stundenzettel müssen
spätestens 3 Tage nach Ausführung (keine Anerkennung
bei einer späteren Vorlage) der Bauleitung vorliegen.
Für evtl.erforderliche Arbeiten, die nicht im
Leistungsverzeichnis erfaßt sind und gegen Nachweis zur
Ausführung kommen: Helfer
Stundensatz Gerüstbau-Helfer