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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Baubeschreibung Errichtet wird ein siebengeschossiges Premier Inn Hotel mit 202 Zimmern in Modulbauweise ab dem 1.OG.
Das UG als Tiefgarage und das EG mit Gemeinschafts- und Serviceräumen werden monolithisch aus Ortbeton und Fertigteilen hergestellt.
Das Neubauvorhaben befindet sich auf dem Grundstück
De-Saint-Exupéry-Straße 17, in 60549 Frankfurt
Baubeschreibung
DGNB Das Gebäude wird nach DGNB silber zertifiziert. Der AN hat für seinen Leistungsumfang den Anforderungskatalog zu beachten. Der Nachweis für Kriterium PRO1.4 Sicherung der Nachhaltigkeitsaspekte in Ausschreibung und Vergabe Schadstoffmatrix nach Gewerken sowie die zugehörige Kriterienmatrix EVN1.2_Anlage 1 liegen der Ausschreibung bei. Die notwendigen Unterlagen, z.B. PDB, Blauer Engel, FSC u.ä., sind rechtzeitig vor Ausführungsbeginn dem AG zur Prüfung zu übergeben. Mit den Arbeiten darf erst nach Freigabe der Produkte durch den Auditor begonnen werden.
Die Kosten für die Bereitstellung der Unterlagen sind mit den angebotenen Einheitspreisen der einzelnen Positionen abgegolten.
Zeile 47
DGNB-Anforderung an Raum-in-Raum-Systeme,konstruktive Holzwerkstoffplatten bei Doppel - und Hohlböden, WC-Trennwände
Betrachtete Stoffe / Aspekte: VVOC, VOC, SVOC Emissionen
Bezugsnorm: ChemVerbotsV, Emissionswerte nach DIN EN 16516
Vorgabe QS3: Emission nach 28. Tg = DE-UZ 76
Nachweis: Prüfnachweis gemäß DIN EN 16516
Gleichwertigkeitsnachweis: DE-UZ 76 Ausgabe Februar 2016, Abschnitt 3.3.1 AgBB Version 2024 ohne sensorische Prüfung
Zeile 47d
DGNB-Anforderung an Deckenbekleidungen, Wandbekleidungen (Paneele), Innentüren aus Holzwerkstoffen
Betrachtete Stoffe / Aspekte: VVOC, VOC, SVOC Emissionen
Bezugsnorm: Emissionswerte nach DIN EN 16516
Vorgabe QS3: Emission nach 28. Tg = DE-UZ 176...
Nachweis: Prüfnachweis gemäß DIN EN 16516
Gleichwertigkeitsnachweis: DE-UZ 176 Ausgabe Januar 2013, Abschnitt 3.2.1 AgBB Version 2024 ohne sensorische Prüfung
Zeile 48
DGNB-Anforderung an Holzbau und Fertigholzhäuser: Holzwerkstoffe im konstruktiven Holzbau (z. B. aussteifend): Spanplatten, Furnierplatten, Faserplatten
Betrachtete Stoffe / Aspekte: Formaldehyd Emissionen
Bezugsnorm: ChemVerbotsV, Emissionswerte nach DIN EN 16516 oder DIN EN 717-1 (mit Faktor 2)
Vorgabe QS3: Formaldehyd = 0,10 ppm (entspricht 0,124 mg/m3)
Nachweis: Prüfnachweis gemäß DIN EN 16516 oder DIN EN 717-1 oder Eintrag aus der QDF Liste "Holzwerkstoffe gemäß QDF Anforderungen"
Alle Hölzer, Holzprodukte und Holzwerkstoffe müssen (zu mindestens 50% der Masse) aus nachweislich nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Generell hat der Lieferant von Holz und Holzwerkstoffen, die geregelte, nachhaltige Bewirtschaftung des Herkunftsforstes durch Vorlage eines "Chain of Custody"-Zertifikates nachzuweisen. Als Nachweis werden ausschließlich Zertifikate akzeptiert,
welche die Konformität mit einem von der DGNB anerkannten Standard belegen und von einer akkreditierten Zertifizierungsgesellschaft nachprüfbar ausgestellt sind:
minus; FSC
minus; PEFC
minus; Holz von Hier
minus; Ecolabel
Der Lieferant muss zusätzlich das Herkunftsland und die Holzart und Masse deklarieren. Alternativ kann eine vollständige Zertifizierung nach dem FSC- oder PEFC-Projektzertifizierungsstandard erfolgen.
Als Nachweis werden anerkannt:
- Lieferschein oder Rechnung des Lieferanten (Nennung der CoC-Zertifizierungsnummer sowie des Namens des zu zertifizierenden Projektes). Auf dem Lieferdokument muss, sofern vom jeweiligen Standard gefordert, der Zertifizierungsstatus der nachzuweisenden Position vermerkt sein (z. B.FSC/PEFC zertifiziert).
- Streckengeschäft, Drop-Shipping: Wird ein Händler eingeschaltet, der die Originalgebinde lediglich weiterleitet, ist von diesem der Lieferschein/die Rechnung seines Lieferanten vorzulegen, in dem dessen CoC-Zertifizierungsnummer, der Zertifizierungsstatus der nachzuweisenden Position sowie der Name des Händlers und des zertifizierten Projektes vermerkt sind.
Der Auftragnehmer hat für jedes zum Einbau vorgesehene Produkt, die Nachweise, die materialspezifisch in den Ausschreibungstexten aufgeführt sind, zur Prüfung durch den DGNB-Auditor digital einzureichen inkl. Angabe der Einbaumenge und des Einbauortes.
Nicht freigegebene Produkte dürfen nicht verbaut werden. Bei Nicht-Konformität von Bauprodukten und Baumaterialien ist von Seiten des Auftragnehmers ein alternatives Produkt vorzuschlagen.
DGNB
01 mobile Trennwand
01
mobile Trennwand
Beschreibung mobile Trennwand, einpunkt, inkl. Deckenschott Bewegliche Trennwand aus manuell, unabhängig voneinander verfahrbaren Einzelelementen mit einer Rahmenkonstruktion aus verwindungssteifen Aluminium- und Stahlrohrprofilen.
Beidseitig beplankt mit 16 mm dicken Dreischicht-Gütespanplatten (E 1) nach DIN, akustisch freischwingend, gummigelagert aufgehängt.
Manuelle Bedienung der Druckbalken durch Handkurbel.
Geringe Körperschallübertragung durch akustisch getrennte Vertikalprofile. Integrierte Hohlkammer-Dichtlippen in Aluminiumfarbe.
Elementdicke ca.100 mm.
In geschlossenem Zustand sind keine Schrauben sichtbar.
Die Elemente müssen oben und unten bewegliche federgelagerte Doppeldichtleisten aufweisen, welche über eine Spindelmechanik (Trapezgewinde) gegen Fußboden und Deckenschiene gepresst werden und selbsttätig Fußbodenunebenheiten ausgleichen. Um eine optimale vertikale Abdichtung zwischen den ausgefahrenen Dichtleisten zu gewährleisten, sind die Dichtleisten-Endstücke aus Polyurethan-Formteilen einzusetzen. Die Dichtleisten sind aus Aluminium, vorgerichtet für höchste Anforderungen an Akustik und Standfestigkeit. Ausfahrhub der Dichtleisten oben und unten bis zu je 30 mm. Anpressdruck mindestens 800 N.
Elementverbindung untereinander bestehend aus form- und kraftschlüssigen, ineinander tauchenden ummantelten konkav/konvexen Aluminiumprofilen mit integriertem Magnetband und einer Anzugskraft von mindestens 40 N/m.
Zusätzliche vertikale außenliegende Dichtungen am Elementstoß.
Die Schalldämmung der beweglichen Trennwand ist geprüft nach DIN EN 20 140-3: 1995 und muss durch entsprechende Prüfzeugnisse nachgewiesen werden.
Jedes Element ist an einem Punkt in eine Aluminiumdeckenlaufschiene zu hängen und mittels wartungsfreiem Kugellager-Mehrfach-Rollwagen zu verfahren. Die Rollenwagen sind mit horizontalen Kugellagern im Rollenbolzen am Element zu befestigen. Keine Kugel- oder Gleitscheiben.
Jedes Element ist ohne Öffnen der Decke oder des Elementes leicht höhenjustierbar, um eine eventuelle geringfügige bauseitige Deckensenkung auszugleichen. Bei Oberflächenschäden kann die Deckplatte ohne Elementausbau oder Zerlegung am Bau ausgewechselt werden.
Die Laufschienenanlagen sind mittels verstellbarer Stahlabhängekonstruktionen an bauseitigen, statisch tragenden Bauteilen (z.B. Stahlkonstruktionen, Beton etc.) zu befestigen. Die Abhängekonstruktionen sind vom Bieter mitzuliefern. Durch die Verstellbarkeit müssen spätere Deckensenkungen aufgefangen werden können. Keine starren, nicht verstellbaren Abhängekonstruktionen. Die verwendeten Materialien sind mit einem Korrosionsschutz-Anstrich zu versehen. Bei den anzubietenden Trennwandanlagen sind die Laufschienenkonstruktionen sowie die Abhängungen "einfache Stahlbauten" im Sinne der DIN 4100 (s. auch VOB, Teil C, DIN 18 335).
Kreuzungen, T- und Eckpunkte sind mit gesenktgeschmiedeten Formteilen mit Stützrolleneinrichtungen zu versehen. Um eine leichte Verfahrbarkeit der Elemente auch in Schienenabzweigungen und im Parkbereich zu gewährleisten, ist in allen Punkten eine rollende Reibung vorzusehen. Kurven und Weichen aus gebogenen Aluminium-Strangpressprofilen. Um eine leichte Bedienung beim Verfahren der Elemente zu gewährleisten, ist eine mechanisch-codierte Verfahrtechnik zu integrieren.
Oberhalb der Trennwand ist ein Schallschutzschott in der Qualität der Trennwand einzubauen. Die Kosten dafür sind in die Position mit einzurechnen.
Der gewählte Dämmstoff für das Schallschutzschott muss, je nach Materialität, die Anforderungen aus der DGNB - Kriterienmatrix erfüllen. Dies kann bspw. Zeile 38, 40, 40b, 45, etc. sein.
Farbe, Oberfläche Standard nach Wahl des AG
Parkposition Standard, 90 Grad zur Laufschiene, vor einer Wand.
Beschreibung mobile Trennwand, einpunkt, inkl. Deckenschott
01.__.01 mobile Trennwand 57dB einpunkt, Deckenschott mobile Trennwand wie beschrieben,
Schalldämmung:
Prüfwert erforderlich: 57 dB
eingebaut erforderlich: 47 dB
lichte Öffnungsmaße:
Breite: 6,16 m
Höhe: 3,20 m
Laufschiene an Vollbeton befestigt, in abgehängter Decke, Abhängehöhe ca. 151 cm, beidseitig Auflagewinkel für die angrenzende GK-Decke.
Ein Deckenschott mit der erforderlichen Schalldämmung oberhalb der Laufschiene ist in dieser Position enthalten.
01.__.01
mobile Trennwand 57dB einpunkt, Deckenschott
1,00
St