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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Allgemeine Technische Vorbemerkungen Allgemeine Technische Vorbemerkungen
Der Auftragnehmer hat dafür Sorge zu tragen, dass während der Ausführung seiner Leistungen immer mindestens ein fließend deutsch sprechender Vorarbeiter des Auftragnehmers auf der Baustelle anwesend ist.
Zu den auf der Baustelle vorzuhaltenden Ausführungsunterlagen zählt neben den Ausführungsplänen auch eine Ausfertigung dieser Leistungsbeschreibung.
Allgemeine Technische Vorbemerkungen
Technische Vorbemerkungen Fliesen- und Plattenarbeiten Technische Vorbemerkungen
Fliesen- und Plattenarbeiten
Allgemeines
Es gelten jeweils die Normen und Regeln in der zum Vertragsschluss gültigen Fassung einschließlich der Änderungen, Berichtigungen und Beiblätter.
Soweit in der Leistungsbeschreibung auf Technische Spezifikationen, z. B. nationale Normen, mit denen Europäische Normen umgesetzt werden, europäisch technische Bewertungen, gemeinsame technische Spezifikationen, Internationale Normen, Bezug genommen wird, werden auch ohne den ausdrücklichen Zusatz: "oder gleichwertig", immer gleichwertige Technische Spezifikationen in Bezug genommen.
DIN 18534-1
Abdichtung von Innenräumen - Teil 1: Anforderungen, Planungs- und Ausführungsgrundsätze.
DIN 18534-2
Abdichtung von Innenräumen - Teil 2: Abdichtung mit bahnenförmigen Abdichtungsstoffen.
DIN 18534-3
Abdichtung von Inenräumen - Teil 3: Abdichten mit flüssig zu verarbeitenden Abdichtungsstoffen im Verbund mit Fliesen und Platten.
DIN 18534-4
Abdichtung von Innenräumen - Teil 4: Abdichten mit Gussasphalt oder Asphaltmastix.
DIN 18534-5
Abdichtung von Innenräumen - Teil 5: Abdichtung mít bahnenförmigen Abdichtungsstoffen im Verbund mit Fliesen und Platten.
DIN 18534-6
Abdichtung von Innenräumen - Teil 6: Abdichtung mit plattenförmigen Abdichtungsstoffen im Verbund mit Fliesen und Platten.
DIN EN 12808-1
Klebstoffe und Fugenmörtel für Fliesen und Platten - Teil 1: Bestimmung der Chemikalienbeständigkeit von Reaktionsharzmörteln
DIN EN 12808-2
Klebstoffe und Fugenmörtel für Fliesen und Platten - Teil 2: Bestimmung der Abriebfestigkeit
DIN EN 12808-3
Klebstoffe und Fugenmörtel für Fliesen und Platten - Teil 3: Bestimmung der Biege- und Druckfestigkeit
DIN EN 12808-4
Klebstoffe und Fugenmörtel für Fliesen und Platten - Teil 4: Bestimmung der Schwindung
DIN EN 12808-5
Klebstoffe und Fugenmörtel für Fliesen und Platten - Teil 5: Bestimmung der Wasseraufnahme
DIN EN 13888
Fugenmörtel für Fliesen und Platten - Anforderungen, Konformitätsbewertung, Klassifikation und Bezeichnung
AGI-Richtlinie S 10
Anforderungen und Hinweise für beständige Plattenbeläge als Ausführung von Dichtflächen in Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen gemäß Wasserhaushaltsgesetz (WHG) vom 19. August 2002
Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Industriebau e.V. (AGI)
AGI-Arbeitsblatt S 10-1
Schutz von Baukonstruktionen mit kombinierten Auskleidungen gegen chemische, thermische und mechanische Einwirkungen (Säureschutzbau). Anforderungen an den Untergrund.
Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Industriebau e.V. (AGI)
AGI-Arbeitsblatt S 10-2
Schutz von Baukonstruktionen mit Plattenbelägen gegen chemische Angriffe (Säureschutzbau). Dichtschichten
Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Industriebau e.V. (AGI)
AGI-Arbeitsblatt S 10-3
Schutz von Baukonstruktionen mit Plattenbelägen gegen chemische Angriffe (Säureschutzbau). Plattenlagen
Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Industriebau e.V. (AGI)
AGI-Arbeitsblatt S 10-4
Schutz von Baukonstruktionen mit Plattenbelägen gegen chemische Angriffe (Säureschutzbau). Ausführungsdetails
Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Industriebau e.V. (AGI)
BEB-Hinweisblatt 8.5
Hinweise zur Verlegung großformatiger keramischer Fliesen und Platten, Beton-, Natur- und Kunstwerkstein auf calciumsulfatgebundenen Estrichen
Herausgeber: Bundesverband Estrich und Belag e.V.
BEB-Hinweisblatt 8.6
Hinweise zur Planung und Verlegung großformatiger, keramischer Fliesen und Platten, Beton-, Natur- und Kunstwerkstein auf Zementestrichen im Innenbereich
Herausgeber: Bundesverband Estrich und Belag e.V.
BEB-Hinweisblatt 8.6.1
Verlegung von keramischen Fliesen und Platten, Beton- und Naturwerksteinen auf schwimmend und auf Trennschicht verlegten Zementestrichen mit erhöhter Restfeuchte
Herausgeber: Bundesverband Estrich und Belag e.V.
BEB-Hinweisblatt 8.6.2
Hinweise zur Planung und Verlegung keramischer Fliesen und Platten auf Bodenplatten und Geschossdecken aus Beton und Stahlbeton
Herausgeber: Bundesverband Estrich und Belag e.V.
BEB-Hinweisblatt 8.7
Hinweise für die Verlegung von Belägen auf Gussasphaltestrichen in normal beheizten Gebäuden (Innenräume)
Herausgeber: Bundesverband Estrich und Belag e.V.
BVF Merkblatt
Schnittstellenkoordination bei Flächenheizungs- und Flächenkühlungssystemen in Neubauten
Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V.
BVF Merkblatt
Schnittstellenkoordination bei Flächenheizungs- und Flächenkühlsysteme in bestehenden Gebäuden
Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V.
BVF Richtlinie 1
Wärme- und Trittschalldämmung beheizter und gekühlter Fußbodenkonstruktionen
Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V.
BVF Richtlinie 2
Rohrsysteme und elektrische Heizleitungen in Flächenheizungen und Flächenkühlungen
Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V.
BVF Richtlinie 3
Herstellung beheizter / gekühlter Fußbodenkonstruktionen im Wohnungsbau
Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V.
BVF Richtlinie 7
Herstellung von Wandheiz - und - kühlsystemen im Wohnungs-, Gewerbe- und Industriebau
Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V.
BVF Richtlinie 8
Herstellung beheizter und gekühlter Fußbodenkonstruktionen im Gewerbe- und Industriebau
Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V.
BVF Richtlinie 9
Einsatz von Bodenbelägen auf Flächenheizungen und -kühlungen - Anforderungen und Hinweise
Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V.
BVF Richtlinie 10
Installation von Flächenheizungen und Flächenkühlungen bei der Modernisierung von bestehenden Gebäuden - Anforderungen und Hinweise
Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V.
BVF Richtlinie 11
Bauteilintegrierte Systeme der Flächenheizung und Flächenkühlung - Aufbau und Funktionsweise
Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V.
BVF Richtlinie 12
Herstellung dünnschichtiger, beheizter / gekühlter Verbundkonstruktionen im Wohnungsbestand
Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V.
BVF Richtlinie 13
Beheizte Fußbodenkonstruktionen im Sporthallenbau
Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V.
DGUV Regel 108-003
Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr
Herausgeber: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)
(bisher: BGR 181)
IVD-Merkblatt Nr. 1
Abdichtung von Bodenfugen mit elastischen Dichtstoffen
Herausgeber: Industrieverband Dichtstoffe e.V. (IVD)
IVD-Merkblatt Nr. 3-1
Konstruktive Ausführung und Abdichtung von Fugen in Sanitär- und Feuchträumen. Teil 1: Abdichtung mit spritzbaren Dichtstoffen
Herausgeber: Industrieverband Dichtstoffe e.V. (IVD)
IVD-Merkblatt Nr. 3-2
Konstruktive Ausführung und Abdichtung von Fugen in Sanitär- und Feuchträumen. Teil 2: Abdichtung von Wannen und Duschwannen in Verbindung mit flexiblen Zargenbändern/Wannenrand-Dichtbändern
Herausgeber: Industrieverband Dichtstoffe e.V. (IVD)
IVD-Merkblatt Nr. 4
Abdichten von Fugen im Hochbau mit aufzuklebenden Elastomer-Fugenbändern
Herausgeber: Industrieverband Dichtstoffe e.V. (IVD)
IVD-Merkblatt Nr. 14
Dichtstoffe und Schimmelpilzbefall. Ursachen - Vorbeugung - Sanierung
Herausgeber: Industrieverband Dichtstoffe e.V. (IVD)
IVD-Merkblatt Nr. 17
Anschlussfugen im Schwimmbadbau
Herausgeber: Industrieverband Dichtstoffe e.V. (IVD)
IVD-Merkblatt Nr. 27
Abdichten von Anschluss- und Bewegungsfugen an der Fassade mit spritzbaren Dichtstoffen
Herausgeber: Industrieverband Dichtstoffe e.V. (IVD)
IVD-Merkblatt Nr. 28
Sanierung von defekten Fugenabdichtungen an der Fassade
Herausgeber: Industrieverband Dichtstoffe e.V. (IVD)
IVK TKB-Merkblatt 6
Spachtelzahnungen für Bodenbelag-, Parkett- und Fliesenarbeiten
Herausgeber: Industrieverband Klebstoffe e.V.
IVK TKB-Merkblatt 9
Technische Beschreibung und Verarbeitung von Bodenspachtelmassen
Herausgeber: Industrieverband Klebstoffe e.V.
IVK TKB-Merkblatt 10
Bodenbelags- und Parkettarbeiten auf Fertigteilestrichen - Holzwerkstoff- und Gipsfaserplatten
Herausgeber: Industrieverband Klebstoffe e.V.
Merkblatt
Putz und Trockenbau in Feuchträumen mit Bekleidungen aus keramischen Fliesen und Platten oder Naturwerkstein
Herausgeber: Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB
Merkblatt
Mechanisch hochbelastbare keramische Bodenbeläge
Herausgeber: Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB
Merkblatt
Hinweise für Planung und Ausführung keramischer Beläge im Schwimmbadbau
Herausgeber: Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB
Merkblatt
Hinweise für die Ausführung von Abdichtungen im Verbund mit Bekleidungen und Belägen aus Fliesen und Platten für den Innenbereich
Herausgeber: Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB
Merkblatt
Keramische Fliesen und Platten, Naturwerkstein und Betonwerkstein auf zement- und calciumsulfatgebundenen Estrichen im Wohnungsbau oder bei ähnlicher Nutzung
Herausgeber: Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB
Merkblatt
Fliesen und Platten aus Keramik, Naturwerkstein und Betonwerkstein auf Gussasphaltestrich (AS)
Herausgeber: Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB
Merkblatt
Bewegungsfugen in Bekleidungen und Belägen aus Fliesen und Platten
Herausgeber: Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB
Merkblatt
Belagskonstruktionen mit Fliesen und Platten außerhalb von Gebäuden
Herausgeber: Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB
Merkblatt
Höhendifferenzen in keramischen, Betonwerkstein- und Naturwerksteinbekleidungen und Belägen
Herausgeber: Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB
Merkblatt
Treppen aus keramischen Fliesen und Naturstein im Außenbereich
Herausgeber: Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB
Merkblatt
Verlegung von Fliesen und Platten auf Entkopplungssysteme im Innenbereich (euroFEN Merkblatt Nr. 8)
Herausgeber: Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB
Merkblatt
Grossformate
Herausgeber: Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB
Merkblatt 1
Calciumsulfat-Fließestriche in Feuchträumen
Herausgeber: Industrieverband WerkMörtel e.V. (IWM) und andere
Merkblatt 4
Beurteilung und Behandlung der Oberflächen von Calciumsulfat-Fließestrichen
Herausgeber: Industrieverband WerkMörtel e.V. (IWM) und andere
Merkblatt 5
Fugen in Calciumsulfat-Fließestrichen
Herausgeber: Industrieverband WerkMörtel e.V. (IWM) und andere
Merkblatt 6
Farbige Fließestriche
Herausgeber: Industrieverband WerkMörtel e.V. (IWM) und andere
Merkblatt 9
Oberbeläge auf Fertigteilestrichen
Herausgeber: Bundesverband der Gipsindustrie e.V. Industriegruppe Gipsplatten
Porenbetonbericht 7
Oberflächenbehandlung Putze Beschichtungen Bekleidungen
Herausgeber: Bundesverband Porenbeton
VdS 2021
Baustellen - Unverbindlicher Leitfaden für ein umfassendes Schutzkonzept
Herausgeber: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV)
Angaben zu Stoffen und Bauteilen
Das eingebaute Material muss dem Muster entsprechen; eine Bestätigung des Musters durch den Auftraggeber ist einzuholen.
Angaben zur Ausführung
Allgemeines
Art und Beschaffenheit des Untergrundes: Zementestrich
Art und Umfang anderer / angrenzender Konstruktionen: Parkett/ Blendrahmen Fenster Kunststoff/ Holz/ Aluminium.
Vor Ausführungsbeginn hat der Auftragnehmer mit dem Auftraggeber festzulegen, wo das zu verwendende Material auf der Baustelle gelagert werden kann, um gegenseitige Störungen der am Bau beteiligten Handwerker während der Bauausführung zu vermeiden.
Vor der Durchführung von Stemm-, Bohr- und Einsetzarbeiten an Estrichen sowie geputzten Wänden und Decken sind Leitungen mit einem Suchgerät zu orten.
Säulen von Schwenkarmaufzügen dürfen nicht zwischen Balkonen oder Kragplatten eingespannt werden; beim Einspannen in Mauerwerksöffnungen sind diese vor Beschädigungen zu schützen, nach Möglichkeit sind Fensterwinkel zu verwenden.
Alle Maße sind vor der Ausführung am Bau zu überprüfen, sofern keine Detailzeichnungen mit verbindlichen Maßangaben vorliegen.
Vor Beginn der Arbeiten sind die tatsächlichen Einbauhöhen bezogen auf das gesamte Ausbausystem mit der Bauleitung abzustimmen, falls unzulässige Toleranzen oder Änderungen des geplanten Fußbodenaufbaus festgestellt oder vermutet werden.
Die belegten Flächen sind besenrein und frei von Bindemittelschleiern und anderen Verunreinigungen zu übergeben. Mörtel- und Fugmaterialreste sind vom Verursacher zu beseitigen.
Zu verlegendes Material innerhalb einer zusammenhängenden Fläche muss aus einer gemeinsamen Charge stammen. Ist es aus produkttechnischen Gründen unvermeidbar, dass leichte Struktur- und Farbunterschiede auftreten können, so ist der Auftraggeber vorher auf diesen Umstand hinzuweisen und um sein Einverständnis zu ersuchen.
Während der Ausführung ist zu beachten, dass Öffnungen von Abläufen, Rohren u. dgl. verschlossen sind und dass Einrichtungsgegenstände vor Verschmutzung geschützt werden.
Abdichtungen in Feuchträumen, auch häuslichen Bädern, sind unter und hinter Wannen und Duschwannen nahtlos durchzuführen. Anschlüsse und Ecken sind mit Dichtband zu schließen und mit Dichtungsmittel zu überdecken.
Für den Bereich der Wassereinwirkungsklasse W3-I ist die Dokumentation der Nassschichtdickenkontrolle dem Auftraggeber zu übergeben.
Stellt der Auftragnehmer fest, dass vorhandene Bauteile, die den Anschluss an den Potentialausgleich erfordern und dieser noch nicht erfolgt ist, hat er die Bauleitung rechtzeitig zu informieren, wenn der Anschluss nach der Fertigstellung der Fliesen- und Plattenarbeiten nicht mehr problemlos erfolgen kann.
Vor Beginn der Arbeiten sind die Verlegerichtung, der Einsatz von Schmuckelementen u. dgl. mit Bauleitung und Auftraggeber festzulegen. Bei gleichen Kantenlängen von Wand- und Bodenfliesen sollen die Fugen entsprechend durchlaufen. Ist das wegen der Geometrie des Raumes nicht möglich, ist eine Abstimmung vorzunehmen.
Bei Außenbekleidungen sowie bei Bekleidungen in Nassräumen sind Hohlräume im Ansatzmörtelbett zu vermeiden.
Passstücke dürfen nicht kleiner als eine halbe Platte sein; das Verlegen von Streifen kleiner als 10cm ist untersagt.
Die Ausführung als Dünnbettverlegung erfolgt - falls nicht anders beschrieben - mit hydraulisch erhärtendem Dünnbettmörtel.
Für Außenbeläge, Feuchträume und über Fußbodenheizungen sind die besonderen Anforderungen an den Belag auch für den Fugenmörtel zu berücksichtigen. In der Regel sind hierbei flexiblere Mörtel einzusetzen.
Trennfugen, Bewegungsfugen und Anschlussfugen an andere Bauteile sind von Mörtelbrücken und Verunreinigungen, die die Funktion der Fugen beeinträchtigen, freizuhalten.
Dichtmaterial elastischer Fugen muss auf Fliesen und Untergrund abgestimmt sein. Weichmacherwanderung und chemische Reaktionen müssen ausgeschlossen sein.
Elastische Fugen sind grundsätzlich zu hinterfüllen, um eine Dreiflankenhaftung zu vermeiden. Als Hinterfüllung sind geschlossenzellige, nicht saugende Materialien zu verwenden.
Bodenbeläge
Der Auftragnehmer ist angehalten, vor dem Verlegen von Belägen die Belegreife festzustellen. Bei Zementestrich darf ein Feuchtigkeitsgehalt von 2 CM-% bzw. 1,8 CM-% bei beheizten Estrichen, bei Calciumsulfatestrich von 0,5 CM-% nicht überschritten werden.
Scheinfugen und Risse im Estrich sind kraftschlüssig mit Kunstharz vor dem Verlegen der Beläge zu schließen.
Fußbodeneinläufe erhalten im Anschlussbereich zusätzlich ein leichtes Gefälle. Die wasserführende Schicht muss grundsätzlich mit Gefälle zu den Einläufen verlaufen. Werden vor oder bei der Ausführung diesbezügliche Probleme erkennbar, ist die Bauleitung zu informieren und mit ihr gemeinsam eine Lösung der Probleme zu suchen.
Es darf keine starre Verbindung zwischen Sockelleisten bzw. Sockelplatten und dem Belag entstehen; eine elastische Verfugung ist hier erforderlich. Hierauf ist insbesondere bei Stufenbelägen zu achten.
Werden Bodenbeläge mit rutschhemmenden Eigenschaften verlangt, ist der Nachweis für den jeweiligen Anwendungsfall vor Ausführungsbeginn zu erbringen.
Die Dickbettverlegung von Bodenplatten ist erst nach ausreichender Erhärtung des Verlegemörtels zu verfugen. Ist eine Imprägnierung vorgesehen (z.B. bei Cotto-Platten), ist erst nach der Imprägnierung (gemäß Herstellervorschrift) zu verfugen.
Wandbekleidungen
Der Fliesenschnitt ist in Abhängigkeit vom Rastermaß auf die Lage sanitärer Einrichtungen, Befestigungen, Armaturen, Schalter, Steckdosen u. ä. mit der Bauleitung abzustimmen. Sofern Dosen oder Kästen für Installationen nur lose oder geheftet angebracht sind, sind sie bei der Verlegung der Platten endgültig zu fixieren.
Der Auftragnehmer hat sich beim Befestigen von Bauteilen zu vergewissern, dass durch die Befestigungsmittel keine Beschädigungen nicht sichtbarer Leitungen und Rohre entstehen
Einrichtungsgegenstände
Wannen, Brausetassen u. dgl. auf schwimmendem Estrich müssen durch geschlossenzelligen Schaumstoffstreifen, 10 mm dick, von den flankierenden, ungefliesten Wänden getrennt werden.
Sind vom Auftragnehmer Bauteile einzubauen, die den Anschluss an den Potentialausgleich erfordern, darf dieser nur von einem Elektrofachbetrieb ausgeführt werden.
Fehlt ein solcher, ist die Bauleitung zu informieren.
Einläufe mit Geruchverschluss sind mit Wasser zu füllen.
Technische Vorbemerkungen Fliesen- und Plattenarbeiten
Allgemeine Angaben zur Baustelle Angaben zur Baustelle
Lage und Transportwege
Die Arbeiten sind in folgenden Geschossen auszuführen: EG -5.OG
Gerüste
Gerüste werden bauseits gestellt als Fassadengerüst:
Lastklasse: 4
Breitenklasse: W06
Höhe der obersten Gerüstlage in m: ca. 18,00m
Standort: Straßen- und Hofseitig entlang der Fassade.
Geplanter Abbautermin: 6 Wochen nach Fertigstellung Verblendmauerwerk/Fassade
Es werden bauseits keine Gerüste als Raumgerüste gestellt.
Es werden bauseits keine Gerüste als fahrbare Arbeitsbühne gestellt.
Gerüste für eine Arbeitshöhe bis 5,00m sind in die Leistungen, für die diese Gerüste erforderlich sind, einzurechnen.
Art des Daches
Dachform: Satteldach
Dachneigung: 50°
Traufhöhe/Attikahöhe: ca. 12,75 m
Tragkonstruktion: Stahlbeton/Kalksandstein
Zahl der Hauptdachflächen: 1
Allgemeine Angaben zur Baustelle
01 Neubau 121+ Aufstockung
01
Neubau 121+ Aufstockung
01.01 Bodenfliesen
01.01
Bodenfliesen
01.02 Wandfliesen
01.02
Wandfliesen
02 Bestandsgebäude 123
02
Bestandsgebäude 123
02.01 Bodenfliesen
02.01
Bodenfliesen
02.02 Wandfliesen
02.02
Wandfliesen
03 Treppenhaus
03
Treppenhaus
03.__.0001 Feinsteinzeug, Bodenfliese, Dünnbett, 30x60 cm, R10 Einbauort: Treppenhaus, UG-4.OG, Neubau 121+ Bestandsgebäude 123.
Bodenbelag aus keramischen Fliesen, in Innenräumen, im Dünnbettverfahren mit einem hydraulisch erhärtenden, flexiblen Dünnbettmörtel verlegen und mineralisch verfugen.
Untergrund: Zementestrich
Einsatzbereich: Bodenfliesen
Art der Fliese/Platte: Feinsteinzeug
Nennmaß: 30 x 60 cm, rückseitig netzverklebt
Dicke Fliesen/Platten: 0,90 cm
Farbe d. Fliese: mid gray matt, nach Angabe Bauherr.
Oberfläche: matt
Rutschhemmung: R10A
Bettungsverfahren: Dünnbett
Material Bettung: zementhaltiger Mörtel Typ C (DIN EN 12004)
Verlegeart: Kreuzverband bzw. gem. Architektenplanung
Fugenmörtel: zementhaltiger Fugenmörtel (CG) (DIN EN 13888)
Farbe der Fuge: passend zur Fliese ,bzw. gem. Bemusterung AG.
Richtfabrikat: RAK Ceramics surface o. glw.
Angeb. Fabrikat: Angeb. Serie:
Es ist der reine Materialpreis für einen Quadratmeter der
angegebenen Fliesen anzugeben: Euro/m2
03.__.0001
Feinsteinzeug, Bodenfliese, Dünnbett, 30x60 cm, R10
42,60
m²
03.__.0002 Feinsteinzeug, Bodenfliese Verlegung im Aufzug Einbauort: Treppenhaus, Aufzugkabine, Bestandsgebäude 123.
Fliesenbelag wie vorstehend beschrieben, hier jedoch:
Verlegung in Aufzugkabine
Breite: 0,96 m
Tiefe: 1,03 m
inkl. Material und Verlegung
Angeb. Fabrikat. .
03.__.0002
Feinsteinzeug, Bodenfliese Verlegung im Aufzug
1,00
m²
03.__.0003 Feinsteinzeug, Sockelfliese, Dünnbett, h=5,0cm Einbauort: Treppenhaus, UG-4.OG, Bestandsgebäude 123.
Sockelfliesen, passend zu den beschriebenen Bodenfliesen, im Dünnbett mit einem hydraulisch erhärtenden, flexiblen Dünnbettmörtel verlgen und mineralisch verfugen. Die Sockeloberkante darf nicht scharfkantig sein.
Untergrund: Wand
Einsatzbereich: Sockelfliese
Art der Fliese/Platte: Feinsteinzeug
Höhe Sockel: 5,0 cm
Dicke Fliesen/Platten: 0,90 cm
Farbe d. Fliese: mid gray
Oberfläche: matt
Bettungsverfahren: Dünnbett
Material Bettung: zementhalltiger Mörtel Typ C (DIN EN 12004)
Verlegeart: gem. Architektenplanung
Fugenmörtel: zementhaltiger Fugenmörtel (CG) (DIN EN 13888)
Farbe der Fuge: passend zur Fliese, gem. Bemusterung AG
Richtfabrikat: RAK ceramics surface o. glw.
Angeb. Fabrikat: Angeb. Serie:
Es ist der reine Materialpreis für einen lfd. Meter der
angegebenen Sockelfliese anzugeben: Euro/m
03.__.0003
Feinsteinzeug, Sockelfliese, Dünnbett, h=5,0cm
120,80
m
03.__.0004 Trittstufe, Feinsteinzeug, ca. 18,7/26,4 cm, gerader Treppenlauf Einbauort: Treppen, UG-4.OG, Bestandsgebäude 123.
Trittstufen aus Keramik im Dünnbettverfahren verlegt, einschl. sämtlicher Zuschnitte, Anpassungen und Verfugung.
Als Einheit wird je eine Trittstufe gerechnet.
Untergrund: Beton
Oberfläche: matt
Farbton: mid gray
Rutschhemmung: R10
Verlegemuster: gem. Architektenplanung
Farbton Fuge: passend zur Fliese, gem. Angabe AG.
Treppenform: gerader Treppenlauf
Länge Stufe: ca. 1,05 m
Tiefe Stufe: 26,4 cm
Kantenausbildung: Fliese mit Treppenkante
Richtfabrikat: RAK ceramics surface o. glw.
Angeb. Fabrikat: .
Angeb. Serie: .
Es ist der reine Materialpreis für einen Quadratmeter der
angegebenen Fliesen anzugeben: . €/m²
03.__.0004
Trittstufe, Feinsteinzeug, ca. 18,7/26,4 cm, gerader Treppenlauf
60,00
St
03.__.0005 Trittstufe, Feinsteinzeug, ca. 18,7/27 cm, auf gewendeltem Treppenlauf Einbauort: Treppenhaus, EG-1.OG, Bestandsgebäude 123.
Trittstufen aus Keramik wie in vorstehender Position beschrieben, hier jedoch abweichend:
Treppenform: gewendelter Treppenlauf
Lauflinienbreite: 27 cm
Länge Stufe: 1,05 m
Tiefe Stufe: 10 - 50 cm gewendelt / 27 cm gerade Stufen
03.__.0005
Trittstufe, Feinsteinzeug, ca. 18,7/27 cm, auf gewendeltem Treppenlauf
20,00
St
03.__.0006 Setzstufe, Feinsteinzeug, ca. 18,7 cm, gerader Treppe Einbauort: wie in Position 03.04 beschrieben.
Setzstufen aus Keramik im Dünnbettverfahren verlegt, einschl. sämtlicher Zuschnitte, Anpassungen und Verfugung.
Als Einheit wird je eine Setzstufe gerechnet.
Untergrund: Beton
Nennmaß: 30 / 60 cm
Oberfläche: matt
Farbton: mid gray
Rutschhemmung: R10
Farbton Fuge: gem. Architektenplanung
Treppenform: gerader Treppenlauf
Höhe Setzstufe: 18,7 cm
Richtfabrikat: RAK ceramics surface o. glw.
Angeb. Fabrikat: .
Angeb. Serie: .
Es ist der reine Materialpreis für einen Quadratmeter der
angegebenen Fliesen anzugeben: €/m²
03.__.0006
Setzstufe, Feinsteinzeug, ca. 18,7 cm, gerader Treppe
63,00
St
03.__.0007 Setzstufe, Feinsteinzeug, ca. 18,7 cm, auf gewendeltem Treppenlauf Einbauort: wie vorstehender Position 03.05 beschrieben.
Setzstufen aus Keramik, wie in vorstehender Position beschrieben, hier jedoch abweichend:
Treppenform: gewendelter Treppenlauf
03.__.0007
Setzstufe, Feinsteinzeug, ca. 18,7 cm, auf gewendeltem Treppenlauf
20,00
St
03.__.0008 Sauberlaufmatte, ca. 110x110 cm Einbauort: TRH, Eingangsbereich, Bestandsgebäude 123.
Fußabstreifer als äußerst strapazierfähige Sauberlaufzone im Eingangsbereich, bestehend aus Edelstahl-Winkelrahmen, auf Gehrung geschnitten und aufrollbarer Eingangsmatte mit Aluminium-Trägerprofile, trittschallgedämmt mit eingelassenen Rauhaar-Ripsstreifen.
Liefern und ´gem. Herstellervorschrift einschließlich entsprechender Bodenabsenkung, in Gefälle gelegtem Unterbau und aller Anpassungen ebenengleich mit Fliesenbelag einbauen, einschließlich elastischer Verfugung zwischen Fliesenbelag und Mattenrahmen.
Richtfabrikat: Emco Sauberlaufmatte diplomat o. glw.
Farbe: nach Wahl des AG
Breite: ca. 110 cm
Tiefe: ca. 110 cm
Angeb. Fabrikat: .
03.__.0008
Sauberlaufmatte, ca. 110x110 cm
1,00
St
03.__.0009 Fuge elastisch, Silikon, 4-8 mm, horizontal, Innenbereich Einbauort: alle Fliesenübergänge Boden zu Wand/Sockelleiste bzw. Wand/Wand horizontal, Bestandsgebäude 123.
Fugenverschluss in Innenräumen, an allen horizontalen Wandanschlüssen sowie an Türbekleidungen. Die Fugen sind vorzureinigen und mit einer passenden Hinterfüllung auszuführen. Die Ausführung erfolgt als Dreiecksfuge.
Es ist bei der Ausführung darauf zu achten, dass keine drei-Flankenhaftung entsteht.
Material: Silikon vernetzend
Bauteil: Fuge elastisch
Verwendung: Wandanschluss, horizontal
Breite d. Fuge: 4-8 mm i.M.
Farbe der Fuge: passen zur Fliese, gem Angabe AG.
Einbauort: Innenbereich
Angeb. Fabrikat: .
03.__.0009
Fuge elastisch, Silikon, 4-8 mm, horizontal, Innenbereich
120,80
m
03.__.0010 Abdecken von Fliesenbelägen, begehbar Einbauort: TRH, UG-4.OG, Bestandsgebäude 123.
Liefern und Abdecken des Fliesenbodens mit geeigeneter Schutzfolie, Abdeckpapier oder nach Wahl des Bieters, Stöße überklebt, einschließlich Entfernen und fachgerechter Entsorgung vor der Abnahme.
Angeb. Fabrikat:
03.__.0010
Abdecken von Fliesenbelägen, begehbar
42,60
m²
03.__.0011 Abdecken von Treppenstufen mit Fliesenbelag, begehbar Einbauort: TRH, UG-4.OG, Bestandsgebäude 123.
Liefern und Abdecken der Treppenstufen mit Fliesenbelag mit geeigeneter Schutzfolie, Abdeckpapier oder nach Wahl des Bieters, Stöße überklebt, einschließlich Entfernen und fachgerechter Entsorgung vor der Abnahme.
Angeb. Fabrikat:
03.__.0011
Abdecken von Treppenstufen mit Fliesenbelag, begehbar
80,00
St
04 Fensterbänke
04
Fensterbänke
04.__.0001 Fensterbank, innen, 3 cm. Einbauort: gem. Angabe Bauleitung.
Fensterbank aus Kunststein im Innenbereich,sichtbare Vorderkanten allseitig gefast, alle Sichtkanten geschliffen/poliert, in unterschiedlichen Längen liefern und im Mörtelbett satt verlegen, Mörtelbett an Vorderkante malerfertig abziehen/spachteln, inkl. Plattenstöße sowie sämtlicher Anschlüsse durch dauerelastische Verfugung, örtlichem Aufmaß vor Fertigung der Fensterbänke, werkseitiger Schutzfolie etc.
Untergrund: MW-/Stb.-Brüstung
Material: geschliffener Kunststein
Farbe: weiß
Oberfläche: geschliffen und poliert
Plattendicke: 3 cm
Ausladung: 2 cm bzw. gem. Angabe
Plattenbreiten: bis 30 cm
Angegebenes Fabrikat: Agglo-Marmor.
Angeb. Fabrikat:
04.__.0001
Fensterbank, innen, 3 cm.
86,70
m
04.__.0002 Abdecken von Fensterbänken, begehbar Einbauort: gem. Angabe Bauleitung.
Liefern und Abdecken der Natursteinfensterbänke mit geeigneter Schutzfolie, Abdeckpapier oder nach Wahl des Bieters, Stöße überklebt, einschließlich Entfernen und fachgerechter Entsorgung vor der Abnahme.
Gewählte Abdeckung: .
04.__.0002
Abdecken von Fensterbänken, begehbar
86,70
m
05 Stundenlohnarbeiten
05
Stundenlohnarbeiten
05.__.0010 Stundensatz Meister, Fliesenarbeiten Arbeiten, welche nicht in den Positionen erfasst sind und auf besondere Anweisung der Bauleitung gegen Nachweis zur Ausführung kommen, einschl. aller Nebenkosten, Zuschläge etc.
Stundensatz: Meister
05.__.0010
Stundensatz Meister, Fliesenarbeiten
E
1,00
h
05.__.0020 Stundensatz Vorarbeiter, Fliesenarbeiten Arbeiten, welche nicht in den Positionen erfasst sind und auf besondere Anweisung der Bauleitung gegen Nachweis zur Ausführung kommen, einschl. aller Nebenkosten, Zuschläge etc.
Stundensatz: Vorarbeiter
05.__.0020
Stundensatz Vorarbeiter, Fliesenarbeiten
E
1,00
h
05.__.0030 Stundensatz Fachwerker, Fliesenarbeiten Arbeiten, welche nicht in den Positionen erfasst sind und auf besondere Anweisung der Bauleitung gegen Nachweis zur Ausführung kommen, einschl. aller Nebenkosten, Zuschläge etc.
Stundensatz: Fachwerker
05.__.0030
Stundensatz Fachwerker, Fliesenarbeiten
E
1,00
h
05.__.0040 Stundensatz Helfer, Fliesenarbeiten Arbeiten, welche nicht in den Positionen erfasst sind und auf besondere Anweisung der Bauleitung gegen Nachweis zur Ausführung kommen, einschl. aller Nebenkosten, Zuschläge etc.
Stundensatz: Helfer
05.__.0040
Stundensatz Helfer, Fliesenarbeiten
E
1,00
h