Fenster- und Türelemente in Aluminium und Kunststoff
Hölderlinweg DA
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Allgemeine Vorbemerkungen Lage Die Liegenschaft befindet sich in der Gemarkung Darmstadt, Flur 23, Flurstück 155/31, Hölderlinweg 18, 64285 Darmstadt. Auf dem Grundstück entsteht der Neubau eines Einfamilienwohnhauses. Das Grundstück grenzt im Westen an den Hölderlinweg. Im Norden und Süden grenzen Grundstücke mit Einfamilienhausbebauung an. Das Baugrundstück weist eine Hanglage auf. Von der straßenseitigen Zufahrt steigt das Grundstück in Richtung Südosten an. Das Grundstück ist als terrassiertes Gartengrundstück ausgebildet. Nutzung Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau eines Einfamilienhauses mit einer Wohneinheit. Das Gebäude wird gemäß HBO als Gebäudeklasse 1 eingestuft. Es erstreckt sich über zwei Vollgeschosse und ein Untergeschoss mit Garage. In der Garage sind vier PKW-Stellplätze vorgesehen. Baukonstruktion u. Innenausbau Das Gebäude wird in Massivbauweise errichtet. Das Untergeschoss wird als WU-Konstruktion in Stahlbeton hergestellt, zum Teil mit einer Frischbetonverbundfolie. Die Obergeschosse werden in Massivbauweise mit Stahlbeton und Kalksandstein-Mauerwerk ausgeführt. Die Flachdächer werden als Warmdächer ausgebildet und mit Ausnahme der Dachterrassen extensiv begrünt. Die Fassade wird als Wärmedämmverbundsystem hergestellt; Teilbereiche des Erdgeschosses erhalten zusätzlich einen Belag mit Klinkerriemchen. Im Innenausbau kommen neben massiven Bauteilen auch Leichtbaukonstruktionen zur Ausführung. Das Bauvorhaben weist mehrere planerisch und handwerklich anspruchsvolle Sonderbauteile und Schnittstellen auf, die bei der Preisbildung zu berücksichtigen sind. Energieversorgung / energetischer Standard Die Wärmeversorgung des Gebäudes erfolgt über eine Luft/Wasser-Wärmepumpe. Das Gebäude erhält eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung sowie eine flächige Fußbodenheizung. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Insgesamt ist von einem gehobenen Ausstattungs- und Qualitätsstandard auszugehen. Außenanlagen Die Außenanlagen werden entsprechend der Freiflächenplanung hergestellt. Neben der Garagenzufahrt und den Zugangsbereichen sind Terrassen-, Wege- und Gartenflächen vorgesehen. Im südwestlichen Grundstücksbereich befindet sich ein zu erhaltender Bestandsbaum. Ebenso sind bestehende Vegetationsstrukturen an den Grundstücksgrenzen während der Bauausführung zu berücksichtigen und entsprechend schonend zu behandeln. Anfahrbarkeit Vor Abgabe des Angebots ist eine vor Ort Erkundung durchzuführen und die Zufahrtsituation zu kontrollieren sowie Lagerungsmöglichkeiten zu prüfen. Die örtlichen Verhältnisse, insbesondere Zufahrt, Anlieferung, Rangiermöglichkeiten, Lagerflächen, Höhenverhältnisse und mögliche Erschwernisse der Baustellenlogistik, sind vom Bieter eigenverantwortlich zu prüfen. Öffentlich verfügbare Kartendienste können ergänzend zur Vorinformation herangezogen werden; maßgeblich bleiben die tatsächlichen Verhältnisse vor Ort. Aufgrund der örtlichen Situation ist von eingeschränkten Zufahrts-, Anliefer- und Rangiermöglichkeiten auszugehen. Öffentliche Verkehrsflächen stehen nicht als Lager- oder Parkflächen für den Baustellenverkehr zur Verfügung. Lagerflächen, Materialumschlag, Kranstellung und sonstige Flächen der Baustelleneinrichtung sind grundsätzlich auf dem Grundstück vorzusehen. Ein Wenden größerer Lieferfahrzeuge auf dem Grundstück wird voraussichtlich nicht möglich sein. Begrenzte Parkmöglichkeiten im Umfeld sind bei der Kalkulation zu berücksichtigen. Ebenso sind Erschwernisse des inneren Materialtransports, insbesondere bei späteren Ausbauarbeiten innerhalb des Gebäudes, in die Einheitspreise einzukalkulieren. Es steht weder ein Außen- noch ein Innenaufzug zur Verfügung. Straße und Gehweg sind während der Bauzeit sauber zu halten. Ausführungsfristen Die Ausführung ist ab Ende Januar 2027 geplant.
Allgemeine Vorbemerkungen
Allgemeine Beschreibung der auszuführenden Leistung Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen die vollständige Herstellung, Lieferung und Montage der Fenster-, Fenstertür-, Tür- und Beschattungsanlagen für den Neubau des Einfamilienwohnhauses. Der Leistungsumfang beinhaltet insbesondere: Kunststoff-Fensterelemente, Aluminium-Fenster und Festverglasungen, Aluminium-Fenstertüren, ein Aluminium-Hebe-Schiebeelement, Aluminium-Außen- und Hauseingangstüren, Aluminium-Innentürelemente, Feuer- und Rauchschutztüren, außenliegende Raffstoreanlagen, zugehörige Verglasungen, Beschläge, Griffe und Schließsysteme, Fensterbankanschlussprofile und Außenfensterbänke, Rahmenaufdopplungen und Blendrahmenverbreiterungen, niveaugleiche Schwellen und Bodeneinstandsprofile, Wetterschenkel und sonstige äußere Anschlussprofile, absturzsichernde Verglasungen, elektronische Öffnungs- und Verschlussüberwachungen. Die Fenster- und Fenstertürelemente werden überwiegend als Aluminiumkonstruktionen mit eloxierter Oberfläche in einem Bronzeton, entsprechend C33 oder gemäß Bemusterung und Freigabe durch den Auftraggeber, ausgeführt. Die Kunststoff-Fensterelemente im Untergeschoss werden mit weißen Profiloberflächen hergestellt. Die einzelnen Elemente bestehen abhängig von der jeweiligen Position aus Festverglasungen, ein- oder mehrflügeligen Dreh-, Drehkipp- und Stulpkonstruktionen sowie kombinierten Elementen mit Festfeldern und Öffnungsflügeln. Die Fenster- und Fenstürtüren erhalten eine Dreifach-Wärmeschutzverglasung. Die Anforderungen an Wärmeschutz, Schallschutz und Einbruchhemmung richten sich nach den jeweiligen Einzelpositionen. Für die Fenster sind überwiegend Gesamt-U-Werte von höchstens 0,90 W/(m²K), ein Schalldämmmaß entsprechend Schallschutzklasse 2 sowie unterschiedliche Einbruchhemmungsklassen von RC1 bis RC3 vorgesehen. Die Anforderungen gelten jeweils für das vollständige Element einschließlich Rahmen, Verglasung, Beschlag, Verriegelung, Befestigung und Baukörperanschluss. In den Obergeschossen sind vor mehreren bodentiefen Öffnungsflügeln absturzsichernde Verglasungen vorgesehen. Diese sind als systemgerechte, seitlich gehaltene Glaskonstruktionen herzustellen und mit den Fensterprofilen, Befestigungspunkten und den Anforderungen aus der jeweiligen Elementposition abzustimmen. Die außenliegenden Raffstoreanlagen werden entsprechend den einzelnen Elementpositionen als kabelgebundene, motorisch betriebene Anlagen mit Kästen, Führungsschienen, Lamellen und den erforderlichen Befestigungs- und Anschlussbauteilen ausgeführt. Die Raffstorekästen sind einschließlich Hinterdämmung und Putzträger in den Fassadenaufbau zu integrieren. Die elektrische Verkabelung, der Anschluss sowie die Einbindung in die Gebäudeautomation erfolgen durch das Elektrogewerk. Sämtliche öffenbaren Außenfenster, Fenstertüren, das Hebe-Schiebeelement sowie die hierfür vorgesehenen Außentüren werden für die Einbindung in die Einbruchmeldeanlage und die übergeordnete Smart-Home-Steuerung ausgerüstet. Jeder bewegliche Flügel ist einzeln auf die Zustände „ordnungsgemäß geschlossen und verriegelt“ sowie „nicht verriegelt“ zu überwachen. Festverglasungen erhalten keine Kontakte. Das im Untergeschoss vorgesehene Aluminium-Innentürelement zwischen Saunaruheraum und Flur ist hiervon ausgenommen. Zu den Leistungen gehören alle zur vollständigen und funktionsfähigen Herstellung erforderlichen Neben- und Ergänzungsleistungen, auch soweit diese nicht in jeder Einzelposition erneut aufgeführt sind. Hierzu zählen insbesondere die konstruktive Bemessung der Elemente und Befestigungen, Aufmaß, Werk- und Montageplanung, Befestigungs- und Verankerungsmittel, Dichtungs- und Anschlussmaterialien, Profilergänzungen, Unterlagen, Formteile, Transport, Montage, Einstellung, Funktionsprüfung, Schutzmaßnahmen sowie die Übergabe der erforderlichen Prüf-, Zulassungs- und Revisionsunterlagen.
Allgemeine Beschreibung der auszuführenden Leistung
Allgemeine Ausführungs- und Koordinationshinweise Sämtliche Fenster-, Tür-, Verglasungs- und Beschattungsanlagen sind als vollständige, funktionstüchtige und aufeinander abgestimmte Systeme herzustellen. Die Ausführung hat nach den anerkannten Regeln der Technik, den jeweils gültigen Zulassungen, Prüfzeugnissen, System- und Herstellervorgaben sowie den Angaben der Planungsunterlagen und des Leistungsverzeichnisses zu erfolgen. Die in den Planunterlagen und Einzelpositionen angegebenen Abmessungen sind grundsätzlich Rohbaurichtmaße. Vor Beginn der Fertigung hat der Auftragnehmer sämtliche Öffnungen, Anschlusshöhen, Wandstärken, Einbauachsen und angrenzenden Bauteile am Bau eigenverantwortlich zu überprüfen. Abweichungen zwischen Planung und tatsächlich ausgeführtem Rohbau sind der Bauleitung vor der Fertigung schriftlich mitzuteilen. Aus der Prüfung des Rohbaus resultierende notwendige Anpassungen der Blendrahmen, Aufdopplungen, Rahmenverbreiterungen, Bodeneinstandsprofile, Befestigungen und Anschlusskonstruktionen sind rechtzeitig mit der Objektplanung abzustimmen. Eine Fertigung ausschließlich auf Grundlage ungeprüfter Planmaße ist nicht zulässig. Vor Fertigungsbeginn sind Werk- und Montagezeichnungen für die wesentlichen Elemente vorzulegen. Darzustellen sind insbesondere: Elementabmessungen und Profilaufteilungen, Öffnungsrichtungen und Flügelfunktionen, Profil- und Beschlagssysteme, Verglasungsaufbauten, Rahmenverbreiterungen und Aufdopplungen, Bodeneinstands- und Schwellenprofile, Befestigungs- und Verankerungspunkte, Anschlüsse an Stahlbeton, Mauerwerk und Stahlbauteile, Baukörperanschlussfugen, Fensterbank- und Fassadenanschlüsse, Raffstorekästen und Führungsschienen, absturzsichernde Verglasungen, Anschlüsse an Dach- und Terrassenabdichtungen, Überwachungskontakte und Leitungsführungen. Die Prüfung oder Freigabe der Werkstatt- und Montageplanung durch den Auftraggeber oder dessen Planer entbindet den Auftragnehmer nicht von seiner Verantwortung für die technische Richtigkeit, Maßhaltigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Übereinstimmung mit den vertraglichen Anforderungen. Baukörperanschlüsse Die Befestigung der Elemente ist entsprechend der Elementgröße, dem Eigengewicht, den auftretenden Wind- und Verkehrslasten, den Anforderungen an Einbruchhemmung sowie der jeweiligen Rohbaukonstruktion zu bemessen. Sämtliche Befestigungsmittel müssen dauerhaft korrosionsbeständig und für den jeweiligen Untergrund geeignet sein. Die Baukörperanschlüsse sind mehrstufig und dauerhaft funktionsfähig herzustellen. Die innere Anschlussebene ist luftdicht, die mittlere Ebene wärme- und schalldämmend und die äußere Anschlussebene schlagregendicht auszubilden. Die Anschlussmaterialien müssen untereinander sowie mit Fensterprofilen, Rohbau, Abdichtungen und Fassadenaufbau verträglich sein. Die Elemente sind lot-, waage- und fluchtrecht einzubauen. Verformungen der Rahmen, unzulässige Fugenbreiten, Beeinträchtigungen der Bedienbarkeit oder Zwängungen aus der Befestigung sind nicht zulässig. Anschlüsse an Stahlkonstruktionen Mehrere großformatige Elemente werden seitlich an HEB-Profilen oder in Kombination aus Stahlbeton, Mauerwerk und Stahlkonstruktionen befestigt. Die hierfür vorgesehenen Blendrahmenverbreiterungen, Befestigungsmittel und gegebenenfalls erforderlichen Unterkonstruktionen sind entsprechend den Detailplanungen auszubilden. Die Befestigung an den Stahlbauteilen ist so herzustellen, dass Lasten sicher übertragen werden und gleichzeitig die Anforderungen an Luftdichtheit, Wärmeschutz, Schallschutz, Korrosionsschutz und Bewegungsaufnahme erfüllt werden. Schwellen und Abdichtungsanschlüsse Die bodentiefen Fenster, Fenstertüren, das Hebe-Schiebeelement und die Außentüren sind mit den angrenzenden Boden-, Terrassen-, Dachabdichtungs- und Fassadenaufbauten abzustimmen. Niveaugleiche bzw. reduzierte Schwellen sind in ihrer Höhenlage auf den fertigen Fußbodenaufbau innen und den fertigen Terrassen- oder Außenbelag abzustimmen. Die erforderlichen Abdichtungs-, Entwässerungs- und Fassadenrinnen sowie die Anschlusshöhen der Abdichtung sind zu berücksichtigen. Untere Aufdopplungs- und Bodeneinstandsprofile, an die Flüssigkunststoff oder andere Abdichtungen angeschlossen werden, müssen eine durchgehende, ausreichend breite, ebene, feste und haftfähige Anschlussfläche aufweisen. Offene Profilkammern, unebene Verschraubungen, vorstehende Verbindungsmittel oder nicht tragfähige Abdeckungen im Anschlussbereich sind nicht zulässig. Die genaue Lage und Ausbildung der Anschlüsse ist vor Fertigung mit dem Dachabdichtungs-, Fassaden- und gegebenenfalls Außenanlagengewerk abzustimmen. Verglasungen und Absturzsicherungen Die Verglasungen sind entsprechend den Abmessungen, Lagerungsbedingungen und auftretenden Belastungen zu bemessen. Die Anforderungen der jeweiligen Positionen hinsichtlich Wärme-, Schall-, Sicherheits- und Einbruchschutz sind einzuhalten. Sicherheitsverglasungen sind in allen erforderlichen Bereichen entsprechend ihrer Nutzung und Einbausituation vorzusehen. Dies betrifft insbesondere Türen, bodentiefe Verglasungen, absturzgefährdete Bereiche und die gesondert ausgeschriebenen Glasabsturzsicherungen. Die Bemessung, Befestigung und Nachweisführung der absturzsichernden Verglasungen ist Bestandteil der Leistung des Auftragnehmers. Die Befestigungen sind auf das angebotene Fensterprofil und die vorhandene Rohbaukonstruktion abzustimmen. Einbruchhemmung Die in den Einzelpositionen angegebenen Einbruchhemmungsklassen gelten für das vollständige, eingebaute Element einschließlich Verglasung, Beschlag, Verriegelung, Schließblechen, Griffen, Profilen, Befestigung und Baukörperanschluss. Der Auftragnehmer hat vor Fertigung zu prüfen, ob die angebotenen Elementgrößen, Öffnungsarten, Beschläge, Schwellen, Sonderprofile, Rahmenverbreiterungen, Überwachungskontakte und sonstigen Einbauten von den jeweiligen Prüfungen und Nachweisen des angebotenen Systems erfasst werden. Soweit Abweichungen vom geprüften System erforderlich werden, sind diese vor Ausführung anzuzeigen und durch geeignete Nachweise abzusichern. Elektronische Öffnungs- und Verschlussüberwachung Alle zu überwachenden beweglichen Flügel sind werkseitig mit verdeckt liegenden, kabelgebundenen und beschlaggesteuerten Verschlusssensoren auszustatten. Für normale Dreh-, Drehkipp- und Stulpflügel ist ein System entsprechend Winkhaus activPilot Control VS.B.06, VdS-Klasse B, mit mitlaufendem Magnetkontaktgeber, oder technisch gleichwertig, vorzusehen. Die Überwachung muss den tatsächlichen Verriegelungszustand des Beschlags erfassen. Ein starrer Kontakt, der ausschließlich erkennt, ob ein Flügel am Rahmen anliegt, ist nicht ausreichend. Für die Zustandsabfrage ist jeweils die Kombination aus rahmenseitigem Verschlusssensor und flügelseitigem, beschlaggesteuertem Kontaktgeber erforderlich. Bei mehrflügeligen Elementen erhält jeder bewegliche Flügel einen eigenen Überwachungssatz. Festfelder erhalten keinen Kontakt. Für Hebe-Schiebe- und Türelemente sind zum jeweiligen Beschlag- und Schlosssystem passende, verdeckte Überwachungskomponenten vorzusehen. Bei Türen sind sowohl die geschlossene Türblattstellung als auch die vollständige Verriegelung des Schlosses bzw. der Mehrfachverriegelung zu erfassen. Bei Feuer- und Rauchschutztüren dürfen ausschließlich Komponenten verwendet werden, die für das angebotene Türsystem zugelassen bzw. durch dessen Verwendbarkeitsnachweis abgedeckt sind. Nachträgliche, nicht systemkonforme Veränderungen an den Feuer- und Rauchschutztüren sind nicht zulässig. Die Originalleitungen der Verschlusssensoren sind unbeschädigt und ungekürzt bis zu einem mit dem Elektrogewerk abgestimmten Übergabepunkt zu führen. Am Übergabepunkt ist mindestens 1,0 m frei verfügbare Leitungslänge vorzuhalten. Die Leitungen sind eindeutig nach Element und Flügel zu kennzeichnen. Die werkseitig angegossenen Anschlussleitungen sind Bestandteil der geprüften Sensorbaugruppe. Ein Auftrennen, nachträgliches Anstückeln oder Verändern der Leitungen innerhalb des Fenster- oder Türsystems ist nicht zulässig. Die Leitungen sind nach Möglichkeit austauschbar in einem Leerrohr zu führen und im Rahmen mit einer ausreichenden Kabelschlaufe zur späteren Justierung des Sensors zu versehen. Der elektrische Anschluss an die Einbruchmeldeanlage, die Installation von Anschluss- und Abzweigdosen außerhalb der Elemente, die Montage von Abschlusswiderständen sowie die Einbindung, Parametrierung und Darstellung in der Smart-Home-App erfolgen durch das Elektrogewerk. Raffstoreanlagen Die Raffstoreanlagen sind in Abmessung, Teilung, Kastenlage und Führungsschienenanordnung auf die jeweiligen Fenster- und Fassadenelemente abzustimmen. Raffstorekästen, Putzträger und Hinterdämmungen sind so auszubilden, dass eine durchgehende und wärmebrückenarme Einbindung in das Wärmedämmverbundsystem möglich ist. Die Leitungsführung der Motoren und die Lage der elektrischen Übergabepunkte sind rechtzeitig mit dem Elektrogewerk abzustimmen. Der Fenster- bzw. Beschattungsunternehmer liefert und montiert die Motoren und führt deren Anschlussleitungen bis zum vereinbarten Übergabepunkt. Der elektrische Anschluss und die Einbindung in KNX bzw. die Gebäudeautomation erfolgen durch das Elektrogewerk. Prüfungen und Dokumentation Sämtliche Fenster, Türen, Beschläge, Raffstoreanlagen und Überwachungskontakte sind vor Übergabe einzustellen und auf vollständige Funktionsfähigkeit zu prüfen. Die Verschlusssensoren sind mindestens: nach dem werkseitigen Einbau, nach der Montage der Elemente auf der Baustelle, vor dem Einschäumen, Verkleiden oder Verputzen der Anschlussbereiche zu prüfen. Die Prüfung ist element- und flügelbezogen zu dokumentieren. Die Dokumentation muss mindestens enthalten: Element- und Positionsnummer, Einbauort, verwendetes Fenster-, Tür- und Beschlagsystem, verwendeten Verschlusssensor, verwendeten Kontaktgeber, Lage des Kontaktes, Zuordnung der Anschlussleitung, Ergebnis der Funktionsprüfung, Datum und ausführende Person. Mit den Revisionsunterlagen sind sämtliche Produktdatenblätter, Prüfzeugnisse, Zulassungen, Leistungserklärungen, Einbruchschutznachweise, Glasnachweise, Bedienungs- und Wartungsanleitungen sowie die gültigen VdS-Nachweise der eingebauten Überwachungskomponenten zu übergeben. Der Hersteller empfiehlt hierfür ein detailliertes, elementbezogenes Abnahmeprotokoll.
Allgemeine Ausführungs- und Koordinationshinweise
01 Fenster, Türen und Beschattung
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Fenster, Türen und Beschattung
01.01 Kunststoff-Fensterelemente
01.01
Kunststoff-Fensterelemente
01.02 Aluminium-Fensterelemente und -Terrassentüren
01.02
Aluminium-Fensterelemente und -Terrassentüren
01.03 Aluminium-Türelemente
01.03
Aluminium-Türelemente
01.04 Elektronische Öffnungs- und Verschlussüberwachung
01.04
Elektronische Öffnungs- und Verschlussüberwachung