Projektbeschreibung
Der Erweiterungsbau erstreckt sich in Längsrichtung über ca. 39,55m und in Querrichtung
über ca. 29,15m. Die Höhe des Gebäudes über zwei Vollgeschosse liegt bei max. ca. 8,50m
über Gelände. Die Erschließung des benachbarten Bestandsgebäudes der IGS erfolgt über einen
für sich frei stehenden Verbindungsbau mit einer Länge von ca. 27,10m bei einer Breite
von ca. 6,50m. Die Höhe über Gelände befindet sich ebenfalls bei ca. 8,50m.
Das Tragwerk des Erweiterungsbaus wird mit einachsig gespannten Decken (über EG und
Dachdecke über 1.OG) in Holz-Beton-Verbundbauweise (HBV) erstellt, die in einem regelmäßigen
Achsraster von 6,50m auf Pfeifer Hybridbeam BHM 27-500 (EG) bzw. BHM 22-500
(1.OG) aufliegen, welche auf Stützen aus Brettschichtholz auflagern. Im Bereich der massiven
Stahlbeton-Treppenhauskerne lagern die HBV-Decken auf Stahlwinkeln auf. Größere Deckenöffnungen
werden mittels Balkenkonstruktionen ausgewechselt. Die HBV-Decke wird
als Scheibe ausgebildet und erhält einen umlaufenden Stahlbeton-Ringbalken.
Im Eingangsbereich zum Verbindungsbauwerk wird ein massiver, einseitig offener Schacht in
Stahlbetonbauweise vorgesehen.
Die Außenwände sind größtenteils aufgelöst in tragende Holzstützen zwischen den Fensterelementen.
Geschlossene Wandbereiche werden in Holrahmenbauweise mit einer einseitigen,
tragenden OSB-Beplankung erstellt.
Die nicht tragenden Innenwände sind als Ständerwände und Glaswände vorgesehen.
Die Gründung des Erweiterungsbaus erfolgt auf einer elastisch gebetteten Stahlbetonsohlplatte.
Der Verbindungsbau wird aus zweigeschossigen Stahlrahmen im Abstand von ca. 3,00m mit
aufgelagerten Stahlbetondecken erstellt. Zur Reduzierung von Verformungen der Stahlrahmen,
werden die Stützen in Stahlbeton-Blockfundamente eingespannt. Innerhalb des Verbindungsbaus
wird eine Treppenanlage vorsehen, aus der sich in der Decke über dem EG eine
Öffnung von ca. 14,50/3,50m (Achsmaße) ergibt. An dieser Stelle können lediglich Stahlrahmen
über die gesamte Gebäudehöhe hinweg erstellt werden. Die Stahlriegel der Zwischendecke
über dem EG werden hier an dem Rahmenriegel über dem 1.OG abgehängt.
Der Verbindungsbau wird durch Fugen vom Bestandsgebäude und dem Erweiterungsbau getrennt
und steht somit frei vor diesen Gebäuden.