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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Allgemeine Vorbemerkungen Allgemeine Vorbemerkungen
Das Niedersächsische Forstliche Bildungszentrum (NFBz) beabsichtigt den Um- und Neubau (Umbau, Teilabriss und einen Ersatzneubau mit Erweiterungsflächen) eines derzeit bestehenden Gebäudes (Geb. F „Meistergebäude“) in der Liegenschaft Sautalstrasse 5, in dem zur Zeit ein Werkraum, Büroarbeitsplätze und Umkleiden der Forstwirtschaftsmeister, Lagerräume für Geräte, Maschinen, Gefahrstoffe (Benzinlager) und Material untergebracht sind.
Die Anlage ist derzeit wesentlich zu klein und wird seiner eigentlichen Aufgabe nach heutigen Ansprüchen nicht mehr gerecht.
Das NFBz ist die zentrale Aus- und Fortbildungsstätte der Niedersäschsichen Landesforsten und nimmt die damit im Zusammenhang stehenden Aufgaben der Aus-, Fort- und Weiterbildung rund um den Wald selbständig wahr.
Den Schwerpunkt bildet die praktische überbetriebliche Ausbildung zum Forstwirt/ Forstwirtin,sowie die Fortbildungen zum Forstmaschinenführer/innen und Forstwirtschaftsmeister/innen.
Zudem werden Weiterbildungen angeboten, die von den Bereichen Waldarbeit, Forsttechnik, Waldnatur- und Forstschutz über die Umweltbildung bis zu Kursen zur sozialen und digitalen Kompetenzerweiterung führen.
Das NFBz entwickelt und erprobt außerdem neue Maschinen, Geräte, Arbeitsausstattungen
sowie –verfahren.
Durchgeführt werden diese Kurse durch die Forstwirtschaftsmeister/innen, die ihr Büro für Vorbereitungen der Kurse als auch für Konsultationen in geplanten Neubau erhalten sollen.
Derzeit sind 10 Forstwirtschaftsmeister am NFBz beschäftigt.
Das Gebäude beinhaltet zukünftig neben den o.g. Meisterbüros mit Teeküche und Gemeinschaftsraum auch Umkleidebereiche für die Lehrenden in geeigneter Größe und auch für mögliche weibliche Lehrende.
Dazu kommt ein neuer Werkraum mit direktem Zugang zu den Lagerbereichen für Material, Motor- und Elektrogeräten und einem direkt angeordneten Reparatur- und Wartungsbereich für die Maschinen.
Allgemeine Vorbemerkungen
Besondere Vorbemerkungen Besondere Vorbemerkungen
Baustelleneinrichtung
Das Gelände ist über eine ausgebaute Straße in Münchehof anfahrbar. Die Materialanlieferungen müssen beim AG angemeldet und abgestimmt erfolgen.
Für den privaten PKW-Verkehr stehen nur eingeschränkte Flächen auf der Baustelle zur Verfügung.
Wasser- und Elektroanschluss sind vorhanden.
Die Kosten für den Verbrauch trägt der AG. Die Anschlusswerte sind vom AN festzustellen.
Die Baustellenlagerflächen auf dem Gelände sind begrenzt.
Lagerräume können dem AN nicht zur Verfügung gestellt werden. Eigene Container zum Aufenthalt und zur Materiallagerung sind in die Positionen einzukalkulieren und frühzeitig abzustimmen. Feuerwehrzufahrten sind freizuhalten.
Die Baustelleneinrichtung ist auf die auszuführenden Leistungen abzustimmen, zu liefern und für die gesamte Bauzeit der kompletten Baumaßnahme vorzuhalten und nach Beendigung der Leistung wieder zu entfernen.
Die Baustelleneinrichtung umfasst alle erforderlichen Geräte, Maschinen, Lagercontainer, Absperrungen, Sicherheitseinrichtungen, Beleuchtung etc. für den eigenen Bedarf während der gesamten Bauzeit. Die Containergestellung für den eigenen Bedarf, werden nicht gesondert vergütet und sind hier einzurechnen. Das Einrichten, Vorhalten, Unterhalten und Räumen der Baustelleneinrichtung ist unter Einhaltung der Arbeitsstättenrichtlinien, einschlägigen Gesetzen, Verordnungen, Durchführungsvorschriften und Richtlinien des Landes für sämtliche in der Leistungsbeschreibung aufgeführten Leistungen in die Einzelpreise der einzelnen Positionen der Leistungsbeschreibung einzukalkulieren und wird nicht gesondert vergütet. Aufstellflächen, Lager- und Aufenthaltsräume sind mit dem AG abzustimmen.
Angaben zur Ausführung:
Mit den Arbeiten ist kurzfristig nach Auftragserteilung gemäß Bauzeitenplan zu beginnen.
Der Bieter (AN) bestätigt durch seine Unterzeichnung und Abgabe des Angebotes, dass er sich in geeigneter Weise umfassend über die örtlichen Gegebenheiten sowie Anfahrtswege, vor Abgabe seines Angebotes, an der Baustelle unterrichtet hat.
Sollte der Bieter annehmen, dass einzelne Positionen im Leitungsverzeichnis nicht ausreichend geklärt sind, so ist er verpflichtet, vor Abgabe eines Angebotes eine Richtigstellung durch den Auftraggeber herbeizuführen. Spätere Einwendungen bleiben unberücksichtigt.
Das Angebot umfasst die fertige Herstellung, Lieferung und Montage aller Bauteile und Stoffe, die für die Erbringung einer betriebsfertigen Leistung erforderlich sind.
Alle Einheitspreise gelten für abgeschlossene Leistungen samt Lieferung aller Bauhaupt- und Baunebenstoffe und allen sonstigen zur Fertigstellung der Bauleistung erforderlichen Aufwendungen.
Bauablauf / Bauzeitenplan / Ausführungsfristen:
Ein vorläufiger Bauzeitenplan wird Bestandteil des Bauvertrages. Die endgültige Aufstellung bleibt der Anlaufberatung vorbehalten. Die Baustelle ist entsprechend den Terminvorgaben, mit ausreichend Personal und Gerätschaften auszustatten.
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, für die Dauer der Bauzeit einen verantwortlichen Fachbauleiter für die
Baustelle abzustellen. Dieser oder ein verantwortlicher Fachbauleiter hat an den wöchentlichen Bauberatungen teilzunehmen. Bei unentschuldigtem Fehlen werden eventuell daraus entstehende Kosten für zusätzlichen Koordinierungsaufwand geltend gemacht.
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, ein Baustellentagebuch zu führen. Aus diesem muss nach täglicher Gliederung hervorgehen, mit wie viel Personen die Baustelle besetzt ist und welche Personen welche Arbeiten ausgeführt haben.
Das Bautagebuch ist wöchentlich unaufgefordert als Kopie der Bauleitung zuzuleiten.
Anforderungen an die Baustellen- und Entsorgungseinrichtungen
Jeder Unternehmer hat seine Abfälle und in seinem Arbeitsbereich anfallenden Bauschutt in selbst beschafften Containern zu sammeln und ordnungsgemäß zu entsorgen. Die Aufstellung der Container ist mit der Auftraggeber-Bauleitung abzustimmen. Bauschutt und Baustellenabfälle sind grundsätzlich schon an den Anfallstellen in verwertbaren Fraktionen getrennt zu erfassen und jeweils getrennt einer Verwertung / Entsorgung zuzuführen.
Besondere Vorbemerkungen
Technische Vorbemerkung Gebäudebeschreibung:
Das Grundstück liegt im Siedlungsbereich „Dorfgebiet“ des Ortsteils Münchehof Flächennutzungsplan als „Flächen für den Gemeinbedarf“ ausgewiesen. Die Anschlüsse von Wasser, Abwasser, Strom und Telefon
sind auf dem Baugrundstück vorhanden. Die technische Ausrüstung des Gebäudes wurde nach Fachingenieurplanung erstellt.
Das neue Gebäude soll als eingeschossiges Vollholzgebäude geplant und errichtet werden. Die Verwendung von nachhaltigen und umweltschonenden Baumaterialien soll mit der besonderen Betonung auf Holzbaukonstruktion umgesetzt werden.
Technische Beschreibung
Los 2 KG 410 - Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen
Die Errichtung der Entwässerungsanlage erfolgt auf Basis der DIN EN 12056 und DIN 1986 in der zum
Zeitpunkt der Ausführung jeweils geltenden Fassung. Zudem sind die Normen zum Schallschutz im Hochbau
DIN 4109 und DIN EN 12354-1 zu beachten.
Die Entwässerung der Einrichtungen erfolgt innerhalb des Gebäudes mittels PP- Rohr und Formstücken mit Steckmuffensystem, an die bauseits hergestellten Grundleitungsanschlüsse des Neubaus. Diese Grundleitungsanschlüsse werden bauseits durch das Gewerk Tiefbau ausgeführt bzw. hergestellt.
Die Trinkwasseranlage wird auf Basis der Trinkwasserverordnung (TrinkwV), der Energieeinsparverordnung (ENEV), der DIN 1988,
DIN EN 1717, VDI 6023, DIN 4109, DVGW Richtlinien
sowie den aaRdT in der zum Zeitpunkt der Bauausführung jeweils gültigen Fassung errichtet.
Die Trinkwasserversorgung (Kalt) erfolgt über einen neuen Hauswasseranschluss in der Technikzentrale des Neubaus. Die TW Warmwasserbereitung erfolgt zentral, mittels einer Frischwasserstation, welche über einen Heizungs- Pufferspeicher versorgt wird. Die Aufstellung erfolgt in der Technikzentrale des Neubaus.
Die FriWa dient zur Versorgung des Sozialbereiches bestehen aus Duschen, WC Anlagen und Umkleiden.
Die Teeküchen und Ausgussbecken des Gebäudes
werden dezentral über Kleinspeicher oder Durchlauferhitzer versorgt.
Die Sanitärinstallation werden in VA- Edelstahl Rohrleitung und Pressfittingsystem errichtet. .
Die Rohrleitungsisolierung dient gleichzeitig dem Schutz vor Tauwasserbildung. Alle Längs- und Querstöße
sind diffusionsdicht abzukleben. Im Sichtbereich erhalten die isolierten Rohrleitungen eine Ummantelung aus PVC- Folie.
Bei der Sanitärinstallation sind die derzeit geltenden Normen und Richtlinien zu berücksichtigen.
U.a. sind dies:
- ENEV 2014 - Energieeinsparverordnung, Fassung 2014
- DIN 1986 und DIN EN 12056 - Gebäudeentwässerung
- DIN 1988 und DIN EN 806 - Schutz des Trinkwassers
- VDI 6023 - Hygiene in Trinkwasser- Installationen
- DIN 4102 - Brandschutz im Hochbau
- DIN 4109 - Schallschutz im Hochbau
Besonderes Augenmerk ist auf den vorbeugenden
baulichen Brandschutz zu richten.
Die Rohrdurchführen der Neuinstallation sind in F-90
brandschutztechnisch zu schotten.
Die F-90 Schottungen sind entsprechend den Herstellerangaben bzw. den Prüfzeugnissen der bauaufsichtlichen Zulassung einzubauen und mit einem Aufkleber/ Bezeichnungsschild dauerhaft zu kennzeichnen. Die Kennzeichnung muss die Feuerwiderstandsdauer der Schottung, das Datum des Einbaus und den Namen der Errichterfirma enthalten.
Mit den Revisionsunterlagen ist eine Übereinstimmungserklärung zu übergeben, in der der Errichter die Übereinstimmung der Ausführung mit den Einbaurichtlinien der Bauartzulassung erklärt.
Los 2 KG 420 - Wärmeversorgungsanlage
Die Wärmeversorgung erfolgt über einen Anschluss
an das bestehende Nahwärmenetz in der Technikzentrale des Neubaus und ist wie folgt vorgesehen:
3 Stück Verteiler/ Fußbodenheizung für die Bereiche
WCs, Duschen Umkleiden, Verwaltung und Werkraum
2 Stück Umluft Heizgeräte für Werkstatt Lager
2 Stück Deckenstrahlplatte für Benzinlager und
Lager Motorgeräte
1 Stück Heizregister KWL Gerät für Sozialbereich
1 Stück Warmwasserbereitung / Pufferspeicher
Die Heizungsinstallationen werden in C-Stahl Rohrleitung und Pressfittingsystem errichtet.
Im Fußbodenaufbau wird für die Anschlussleitungen
zu den FBHZ Verteilern ein vorisoliertes Kunststoffrohrsystem auf Ringen vorgesehenen.
Im Werkraum werden zusätzlich Infrarotplatten zur kurzfristigen Aufheizung im Bedarfsfall vorgesehen.
Die Rohrdurchführen der Neuinstallation sind in F-90
brandschutztechnisch zu schotten.
Die F-90 Schottungen sind entsprechend den Herstellerangaben bzw. den Prüfzeugnissen der bauaufsichtlichen Zulassung einzubauen und mit einem Aufkleber/ Bezeichnungsschild dauerhaft zu kennzeichnen. Die Kennzeichnung muss die Feuerwiderstandsdauer der Schottung, das Datum des Einbaus und den Namen der Errichterfirma enthalten.
Los 2 KG 430 Lufttechnische Anlagen
Sozialbereich Umkleide/ Duschen/ WCs
Zur Unterstützung der Fensterlüftung und unter der Berücksichtigung des Feuchteschutzes wird der Sozialbereich mittels einem KWL Gerät mit einem Luftvolumenstrom von 925 m³/h und Wärmerückgewinnung .
mechanisch be- und entlüftet.
Die Aufstellung des "KWL" Gerätes erfolgt als Deckenmontage im Dachboden über dem Sozialbereich
in unmittelbarer Nähe zur Technikzentrale.
Das Gerät verfügt über ein Warmwasser- Heizregister mit einer Temperaturregelung durch ein 3- Wege Motorventil.
Die Ansteuerung des Ventils erfolgt vom Regelgerät des Lüftungsgerätes aus.
Das Lüftungsgerät ist mit einem Kondensatanschluss
zur Abführung des anfallenden Kondensates in das Entwässerungssystem auszurüsten.
Die Regelungstechnik des Gerätes sind unterschiedliche Modi der Temperaturregelung sowie diverse Zusatzfunktionen möglich:
- Raumtemperaturregelung mit Sommerkompensierung
- Zuglufttemperaturregelung mit Außenkompensation
- freie Nachtkühlung
- Frostsicherung des Heizregisters
- Bypass- Enteisung der WRG
- Klappensteuerung von AU- und FO- Klappe
- Zeitgesteuerte Umschaltung zwischen den Betriebsebenen:
Stop, Economy, Standby, Comfort
Die Fort- und Aussenluft werden über Lüftungskanäle/ Auslässe über Dach geführt.
Die Luftführung erfolgt durch über ein Kanalsystem aus verzinktem Wickelfalzrohr. Welches in der Abhangdecke
des Sozialbereiches verteilt wird. Die Außen- und Fortluft ist entsprechend gegen Wärmeverluste und Tauwasserbildung zu isolieren.
Die Befestigung der Rohrleitungen wird mittels schallgedämmter Rohrschellen mit Gummieinlage vorgenommen.
Lager Motorgeräte
Hier ist eine passive Querlüftung ausreichend. Diese soll mit einer Öffnung an der südlichen Außenwand im oberen Bereich sowie eine Öffnung an der Westseite
des Raumes unten, bodennah realisiert werden.
Durchmesser der Öffnungen ca. 250mm,
mit Fliegen/Mäuseschutzgitter.
Benzin Lager
Hier wird die vorhandene Lüftungsanlage des Bestands mit Sauerstoff Reduzierung und in APEX Ausführung wiederverwendet.
Die Anlage soll am derzeitigen Standort demontiert, eingelagert und anschließend an neuer Stelle wieder montiert und in Betrieb genommen werden.
Technische Vorbemerkung
41 Los 2 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen Los 13
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Los 2 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen Los 13
41.10 Abwasserinstallationen: Rohrleitung und Zubehör
41.10
Abwasserinstallationen: Rohrleitung und Zubehör
41.20 Sanitär: Objekte, Armaturen und Zubehör
41.20
Sanitär: Objekte, Armaturen und Zubehör
41.30 Wasserinstallationen: Rohrleitung und Zubehör
41.30
Wasserinstallationen: Rohrleitung und Zubehör
41.40 Dämmung Isolierung
41.40
Dämmung Isolierung
41.90 Sonstiges
41.90
Sonstiges
42 Los 2 Wärmeversorgungsanlagen Los 13
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Los 2 Wärmeversorgungsanlagen Los 13
42.10 Wärmeerzeugungsanlagen
42.10
Wärmeerzeugungsanlagen
42.20 Wärmeverteilung- Rohrleitungen
42.20
Wärmeverteilung- Rohrleitungen
42.30 Raumheizflächen
42.30
Raumheizflächen
42.40 Wärmeverteilung: Wärmedämmung
42.40
Wärmeverteilung: Wärmedämmung
42.90 Wärmeversorgungsanlagen, Sonstiges
42.90
Wärmeversorgungsanlagen, Sonstiges
43 Los 2 Lüftungsanlagen
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Los 2 Lüftungsanlagen
43.10 Lüftungsanlagen
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Lüftungsanlagen
43.90 Luftechnische Anlagen , Sonstiges
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Luftechnische Anlagen , Sonstiges