Übertragungsnetze
Ernst-Reuter-Schule, Berlin
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
__.__.0010 Übertragungsnetze - KGR 457 Kommunikationsinfrastruktur Für die Daten- und Sprechkommunikation ist ein Anwendungsunabhängiges, flexibles Verkabelungssystem als passives EDV-Netz auf Basis „International Standard“ ISO/IEC 11801 sowie der DIN EN 50173, EDIN 443 12-5 vorgesehen. Die Anzahl der Datendosen ist den aktuellen Katalogen für die Muster-Medienausstattung ISS ergeben zu entnehmen. Ein Allgemeiner Stammgruppenraum „Klassenraum“ wird als Referezaustattung im Anhang für die Medienausstattung dargestellt. Für die Fachbereichsräume der Naturwissenschaften (wie zum Beispiel für Physik, Bio, Chemie, Sammlung) ist die Musterausstattung Fachraumbereich Naturwissenschaften auch für die elektrischen Ausstattungen (wie z. B. Beleuchtung, Steckdosen und Datendosen) umzusetzen. Die Ausstattung mit Daten- und Steckdosen (Position) im Verwaltungsbereich hängt maßgeblich vom Möblierungsplan ab und ist im Rahmen der Planung mit dem Nutzer abzustimmen. Die Verbindungen zwischen den FM-Verteilern und den Kommunikationsanschlüssen werden sternförmig als strukturierte Verkabelung aufgebaut. Für die Installationsstrecke ist Kabel der Kategorie 7 vorgesehen. Als Komponenten werden nur Komponenten der Kategorien 6A bis 500 MHz eingesetzt. Als Anwendungsklasse wird die für Standardanforderungen für den Einsatz bis 10-Gigabit-Ethernet Klasse EA umgesetzt. Die Verkabelung muss flächendeckend im Gebäude sternförmig vom dazugehörigen Verteiler zu den Anschlussdosen erfolgen und es ist besonders auf ausreichende Reserven bei den Übertragungsbandbreiten und Sicherstellung der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) gemäß EN 55022, EN 55024, EN 61000- 6-1 und EN 61000-6-3 zu achten. Die Installation muss entsprechend allen relevanten Normen insbesondere der Reihe EN 50174 und nach den entsprechenden Herstellerangaben ausgeführt werden. Bei Übergabe sind die geforderten Funktionalitäten mit Messprotokollen und Datenblättern nachzuweisen. Grundsätzlich ist mit dem AG zu klären, bei welchen Messungen in Ergänzung zu den geforderten Permanent-Link Messungen, Channel-Link Messungen durchgeführt werden müssen. Alle Schränke/Datenschränke sind so zu errichten, dass im Fluchtweg zur Raumtür die Schranktüren zu fallen. Es ist eine vollständig passive Cat.7A-Verkabelung (tertiär Verkabelung) zwischen den Anschlussdosen und dem Datenverteiler auszuführen. Leitungen sind auf 24 Port-Patchfelder Kat.6A im Datenverteiler aufzulegen. Die Installationen erfolgen mit zwei RJ45-Ports Kat 6A (je Datendoppeldose). Innerhalb der Bereiche sind Netzwerkdosen zum späteren Anschluss bauseitig durch den Bauherrn zu liefernden WLAN-Access-Points (Schnittstelle unter der Decke als 2xRJ45 AP-Datendose) vorzusehen. Die Rangierschnüre müssen für den Klasse EA Channel-Link zertifiziert sein und zusätzlich die Anforderungen für 10 GBit gemäß IEEE 802.3an erfüllen. Diese Rangierschnur mit dem dazugehörigen RJ45 Stecker (Patchkabel) sind grundsätzlich in geschirmter Technik auszuführen. Das flexible Kabel muss eine Folienpaarschirmung und ein geflechtsbasierenden Gesamtschirm besitzen. Klasse EA-Messung: Zum Nachweis der Qualität der installierten Klasse EA Verkabelungsstrecke ist eine Permanent-Link Messung gemäß EN 50173-1 bzw. ISO/IEC 11801 Edition 2.2 (FPDAM) vorzunehmen. Die installierte Verkabelungsstrecke ist im Netzwerk vom Patchfeld bis zur Anschlussdose definiert. Die Messung ist entsprechend der Norm über alle vier Paare des Verkabelungssystems und über die volle Bandbreite bis 500 MHz durchzuführen und zu dokumentieren. Zur Messung sind Testgeräte, die über die Normen entsprechende Permanent- Link-Adapter der Kategorie 6A verfügen zu benutzen. Hierbei ist der aktuelle Ausgabezustand der normgerechten Messgerätesoftware nachzuweisen. Im Einzelnen sind folgende Parameter zu messen und zu dokumentieren: • Rückflussdämpfung • Einfügedämpfung • Nahnebensprechdämpfung (NEXT) • Leistungssummierte Nahnebensprechdämpfung (PSNEXT) • Dämpfungs-Nahnebensprechdämpfungs-Verhältnis (ACR-N) • Leistungssummierte Dämpfungs-Nahnebensprechdämpfungs-Verhältnis (PSACR-N) • Dämpfungs-Fernnebensprechdämpfungs-Verhältnis (ACR-F) • Leistungssummierte Dämpfungs-Fernnebensprechdämpfungs-Verhältnis (PSACR-F) • Gleichstrom-Schleifenwiderstand • Gleichstrom-Widerstandsunterschied • Laufzeit • Laufzeitunterschiede • Leistungssummierte Fremd-Nahnebensprechdämpfung (PSANEXT) • Mittlere leistungssummierte Fremd-Nahnebensprechdämpfung (PSANEXTmittel) • Leistungssummiertes Dämpfungs-Fremdnebensprechdämpfungsverhältnis (PSAACR-F) • Mittlere Leistungssummiertes Dämpfungs-Fremdnebensprechdämpfungsverhältnis • (PSAACR-Fmittel) • Verdrahtung • Länge • Unterbrechungsfreiheit Zudem sind auf dem Messprotokoll folgende Angaben zu machen: • Verkabelungsstrecke (lt. Kabelplan) • Nummer des Verteilers(raum) und Anschlussdosenbezeichnung • Typ und Ausgabestand des verwendeten Messgerätes und der Software sowie des • Permanent Link Adapters • Datum, Uhrzeit, Name und Unterschrift des Prüfers • NVP-Wert Abnahmemessung für 10 GBit/s: Voraussetzung ist die Permanent-Link Abnahmemessung nach Klasse EA. Zusätzlich kann eine Channel- Link Messung nach Klasse EA ISO/IEC 11801 Edition 2.2 (FPDAM) bis 500 MHz durchgeführt werden. Bei diesen Messungen werden 2 Meter Hersteller System Patchkabel am Verteilerfeld bzw. an der Anschlussdose einbezogen. Die Herstellerspezifischen Richtlinien für das jeweilige Messgerät sind einzuhalten. Die Verlegung der Kabel hat normkonform ausschließlich nach den Maßgaben der Hersteller zu erfolgen. Die Bündelung der Kabel muss grundsätzlich unter Einhaltung der vom Hersteller vorgesehenen Angaben wie z.B. Querbelastung, Bündelungsdichte, Biegeradien Biegeradien und Befestigungsabständen erfolgen; die Bündelung wird mittels Klettbändern empfohlen. Bei Datendosen, Komponenten und Patchfeldern ist grundsätzlich normkonforme Kat. 6A Ausführung inklusive 10Gbit/s-Funktionalität anzubieten. Alle Datendosen sollen in RAL 1013 oder in RAL 9010 lieferbar und designfähig sein. Die Datendosen müssen einen separaten Erdungsanschluss haben. Die Produkte müssen Power-over-Ethernet (PoE) bzw. Power-over-Ethernet-plus (PoE+) geeignet sein, entsprechend IEEE 802.3 af (PoE) bzw. IEE 802.3 at (PoE+). Modulare Anschlusstechnik: • Cat.6A Komponentenprüfung bis 500 MHz nach ISO/IEC 11801 Edition 2.2 (FPDAM), TIA/EIA-568- C.2 (2009-08) und IEC 60603-7-51 Ed.1 (12/2008) zertifiziert von einem akkreditierten Prüflabor. • Einhaltung des 4-Connector Channel-Link Klasse EA / 500 MHz auf allen Paarbelegungen nach ISO/IEC 11801:2008 Ed.2.1 und TIA/EIA 568B.2-10, und Einhaltung der 2- und 3-Connector Permanent- Link Klasse EA / 500 MHz auf allen Paarbelegungen nach ISO/IEC 11801 Edition 2.2 (FPDAM) • 10 Gigabit Ethernet nach IEEE 802.3an • Einzelgeschirmtes RJ45 Modul, rundum geschlossenes Zinkdruckgussgehäuse, Oberfläche veredelt • Einteiliges robustes Modulgehäuse • 360° Schirmanschluss • Zugentlastung rastbar am Ladestück • Intelligentes Adermanagement im Ladestück, auch für stark verdrillte Adern geeignet • Führung der Aderpaare ohne Aufdrehung der Verseilung bis zum IDC-Schneidkontakt • Montage ohne Spezialwerkzeug • Vollgeschirmt • EMV sicher nach 55022-B, EN 61000-6-1 • Anschließbare Kabelquerschnitte AWG 26-7 bis AWG 22-1 • Module wiederverwendbar, einfach zu öffnen • Power over Ethernet (PoE und PoE+) geeignet nach IEEE 802.3 af (PoE) bzw. IEEE 802.3 at (PoE+) Modulare Anschlussdose: • Die Modulträger sollen in 1-fach, 2-fach Ausführung verfügbar sein • Schalterprogrammhersteller kompatibel • Farbige Staubschutzklappen • Steckrichtung der Module 45° • Power over Ethernet (PoE und PoE+) geeignet nach IEEE 802.3 af bzw. IEEE 802.3 at Modulares Patchfeld 19“: • Modulträger aus Edelstahl oder aus silbereloxiertem Aluminium • Integrierte Kabelabfangung mit zusätzlicher Zugentlastung ohne Kabelbinder • Sichtfenster für Beschriftungseinlagen • Erdungsbolzen M6 x 10 mit Mutter und Zahnscheibe • Verbindung aller vollgeschirmter Einzelmodule mittels Erdungsschienen • Montage und Demontage der Einzelmodule von vorn und hinten möglich • Farbige Staubschutzklappen • Power over Ethernet (PoE und PoE+) geeignet nach IEEE 802.3 auf bzw. IEEE 802.3 at ohne zusätzliche elektronische Bauteile im Patchfeld Sonstiges: Die Produkte müssen von einem akkreditierten Prüflabor zertifiziert sein. Ein entsprechendes Zertifikat muss vorgelegt werden. Das installierende Unternehmen muss herstellerzertifiziert sein. Im Lieferumfang der Patchfelder sollen Beschriftungseinlagen und ein 30 cm Erdungskabel enthalten sein. Weiterhin muss ein Gewährleistungspaket bis 15 Jahre mit Option auf 20 Jahre auf die Einhaltung der Technischen Eigenschaften des Systems, die Einhaltung der Kategorie 6A / Klasse EA nach ISO/IEC 11801 Edition 2.2 (FPDAM) und die Übertragungseigenschaften von 10 GBit/s nach IEEE 802.3an bis 500 MHz im System mit dem Kabel angeboten werden. Lichtwellenleiter (LWL) Patchfelder: Die LWL- Produkte sind normkonform zu EN 50173-1:2007/prAB:2009 anzubieten. Die Verbindung vom Hausanschlussraum zum Haupt-Serverraum erfolgt mittels LWL Single Mode Kabel 1x12 Fasern 9/125μm OM3 und wird im Serverraum auf einem 19“ Patchfeld 6x LC-Duplex abgelegt. Die Verbindung zu den Etagen-Netzwerk-Unterverteilern erfolgt sternförmig mittels LWL Multi-Mode Kabel 1x12 Fasern 50/125μm, beidseitig auf 19“ Patchfeld mit 6x LC-Duplex abgelegt. Der LWL-Abschluss im Hausanschlussraum bleibt offen und wird lediglich geschützt. Hier spleißt der Versorger dann ggf. selbst. Lichtwellenleiter Patchfeld 19“: • Ausbrüche für 12 Simplex oder 6 Duplex Kupplungen • Einbaumöglichkeit in 19“ Systemschränke • Gehäuse aus Aluminium • Eloxierte Aluminiumprofilfront • Min. 4 auswechselbare Beschriftungsstreifen oberhalb der Kupplungen • verdrehsichere Aufnahme von 2 Standard Spleißkassetten • Variable Kabeleinführung über Verschraubung oder Kabelbinder • Möglichkeit von Kabelmanagement durch freipositionierbare Führungselemente. Sonstiges: Der Serverschrank als Gebäudeverteiler und Serverschrank (SV und GV) im Haupt-Server-Raum ist mit Datenverteilerschränken (Maße BxHxT 800x2000x1200mm, mit 42 HE) auszurüsten, um Server aufnehmen zu können. Für die Etagenverteilerschränke (EV) sind Datenverteilerschränke (Maße BxHxT 800x2000x800mm, mit 42 HE) ausreichend. Alle Serverschränke sind mit beidseitigen Türen auszustatten. Für die Komponenten, die der Sprachkommunikation, ggf. auch dem Aufzugsnotruf und der Gefahren_x005F_xfffe_meldung dienen, ist eine zentrale USV-Anlage im GV vorzusehen. Im Raum des GV ist eine separate Unterverteilung vorzusehen, an die die zentrale USV anzuschließen ist. hat 42HE, und die. Vorn eine Sicht-Tür und hinten eine zweiflüglige Tür. Für die Installation ist eine Hersteller-Systemgewährleistung von mindestens 10 Jahren auf Einhaltung der Übertragungseigenschaften nach EN 50173 10 GBit/s anzubieten. Die Installation muss entsprechend allen relevanten Normen insbesondere der Reihe EN 50174 und nach den entsprechenden Herstellerangaben ausgeführt werden. Bei Übergabe sind die geforderten Funktionalitäten mit Messprotokollen und Datenblättern nachzuweisen.
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Übertragungsnetze - KGR 457
1,00
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