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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Vorbemerkungen 6.6 TÜREN
Die Beschlagart sowie die Öffnungsrichtung ergibt sich aus dem Brandschutzkonzept bzw. aus dem Vertragsplan. Alle Türen in Fluchtwegen bzw. in gefangenen Räumen erhalten entsprechend dem Brandschutzkonzept bzw. der Türliste Anti-Panik-Schlösser.
Sämtliche Türen/Tore, außer den Türen der WC-Anlagen, sind mit Schlössern für die Ausstattung mit Profilzylindern auszurüsten. Der Schließplan und die Schließanlage werden durch den AG festgelegt bzw. eingebaut.
Alle Stahltüren und Zargen im Außen- und Innenbereich sind mit Farbe nach Wahl des AG zu lackieren (siehe Ausführung gem. 6.4 und Festlegungen in der Türliste).
Alle Brandabschnittstüren sind mit Magnethaltern und Rauchmeldern, die bei Gefahr die Türen selbständig schließen, auszustatten. Die elektrische Entriegelung dazu ist Leistungsbestandteil des AN.
Für Notausgangstüren aus den Verkaufsräumen müssen Signalhörner, Türwächter oder eine Alarmsicherung nach Angabe des AG installiert werden (z. B. Tagalarmgeber).
Alle Türen erhalten im Öffnungsbereich zum Schutz der Türen sowie angrenzender Bauteile Türstopper/Türpuffer. Diese sind nicht auf dem Boden zu installieren.
Alle WC-Türen, sowie Türen zu Umkleideräumen sind mit den entsprechenden Nutzungssymbolen zu kennzeichnen.
6.6.1 Außentüren
Alle Außentüren inklusive der Beschläge müssen die Kriterien der Einbruchswiderstandsklasse RC 2 erfüllen.
Alle Stahltüren, die nach außen führen, müssen über einen verdeckten Magnet- und Riegelkontakt für den Anschluss an die Einbruchmeldeanlage verfügen. Die Einbruchmeldeanlage wird durch den AN entsprechend 7.1.5.7 installiert. Die Installation ist über ein Leerrohrsystem (nicht sichtbar) mittels Schließblechkontakt/potentialfreiem Kontakt auszuführen.
Die Beschläge der Außentüren sind in der Oberfläche Alu-Natur auszuführen.
Die Außentüren des Personaleinganges sind zusätzlich mit einem elektrischen Türöffner auszustatten.
Türen in Schaufensteranlagen sind systemkonform zur Schaufensteranlage herzustellen.
An den Außentüren ist außen über den Türen eine Regenleiste anzubringen.
Türen zu Technikräumen sind von außen begehbar herzustellen. Türen zu lärmbelasteten Räumen, wie z. B. Kühlmaschinenraum sind mit erhöhtem Schallschutzwert entsprechend der Schallimmissionsprognose auszuführen.
In der Türlaibung zur Pappenpresse ist eine Absturzsicherung mit einer Höhe von 1,0 m bestehend aus Handlauf, Knie- und Fußleiste einzubauen.
Bei der Wahl des Fabrikates der Außentüren ist die thermische Beanspruchung durch Sonneneinstrahlung zu berücksichtigen (eine Verformung ist auszuschließen).
Sofern in den Plänen Kapitel 1 Nr. 1. bis Nr. 4. ein Außenverkauf in die Gebäudehülle integriert vorgesehen ist, so ist vor dem Außenverkauf ein elektrisch betriebenes Rolltor über die gesamte Breite des Außenverkaufs einzubauen. Der Behang des Rolltores muss gedämmt ausgeführt werden. Die Steuerung erfolgt über einen Schlüsselschalter im Außenbereich. Die Notöffnung ist von außen bedienbar einzubauen.
6.6.2 Automatiktüranlagen
Die Türen in den Ein- und Ausgangsanlagen mit Kundenverkehr sind als Automatik-Schiebetüren einzubauen. Die lichte Türöffnung muss eine Höhe von mind. 2,35 m und eine Breite von mind. 2,30 m aufweisen. Die Türflügel erhalten ein Vollrahmenprofil. Die Verglasungen sind als Isolier-Sicherheitsglas mit dem Werten entsprechend der GEG-Berechnung auszuführen.
Es dürfen nur Antriebe der Automatikschiebetüren eingebaut werden, die über eine Bauartzulassung nach der AutSchR als Fluchtwegtür verfügen.
Die Schiebetürantriebstechnik ist in Modulbauweise mit einer Antriebshöhe von maximal 100 mm und einer Antriebstiefe von 185 mm auszuführen. Die Antriebe sollen steckerfertig eingebaut werden und über eine redundante 2-Motoren-Technik verfügen. Ein Notöffnungs-Akku-System mit intelligenter Ladeschaltung zur Überwachung der Akkukapazität muss eingebaut werden. Die Schließkräfte müssen den aktuellen Vorschriften entsprechen.
Die Antriebe müssen mit einer intelligenten Mikroprozessor-Steuerung, selbstlernend ausgestattet sein. Insbesondere soll Offenhaltezeit sowie die Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit einstellbar sein. Die Antriebe der äußeren Automatiktüren müssen innen installiert werden. Die Antriebe an den inneren Automatiktüren werden auf der Seite
des Verkaufsraumes installiert.
Die Sensoren über den Türen sollen als richtungsempfindliche Ansteuer- und Absicherungssensoren mit Selbstüberwachung sowie 3D-Absicherungsvorhang ausgeführt werden. Im Außenbereich muss eine transparente Regenabdeckhaube über dem Radarmelder angebracht werden.
Die Steuerung muss über Eingänge für potentialfreie Kontakte verfügen. Hierüber werden externe Geräte wie Öffnung bei Auslösung der BMA oder RWA, Zutrittskontrollsysteme und Kartenleser angeschlossen.
Die Steuerung muss ebenso über Ausgänge für potentialfreie Kontakte zum Anschluss externer Geräte, wie die Verriegelungsüberwachung für die Einbruchmeldeanlage, verfügen.
Für die Bedienung werden Programmschalter eingesetzt. Die Programmschalter müssen mit Schlüsselschalter für den Einbau von Profilhalbzylindern als Schutz vor unbefugter Bedienung ausgestattet sein. Zusätzlich werden in Abstimmung mit dem AG im Außenbereich bei Bedarf Schlüsseltaster für die einmalige Öffnung eingebaut.
Das Trägerprofil zur Aufnahme der Antriebstechnik soll mit integrierter, gummigelagerter Laufschiene für hohen Laufkomfort ausgestattet sein. Die Antriebsverkleidung wird mit von außen nicht sichtbarer, innenliegend konzipierter Befestigungsvariante ausgeführt. In den Antriebsprofilen sind für die verdeckte Kabelführung vom Wandanschluss bis zu den Anschlüssen der Antriebe Leerrohre mit Zugdraht einzubauen.
Bei der Planung der Automatikschiebetüranlage ist eine Risikobewertung zu erstellen und bei Bedarf eine Absicherung der Gefahrenstellen an den Nebenschließkanten insbesondere bei P/R-Konstruktionen mittels Schutz- oder Sicherungsflügeln auszuführen. Eine Absicherung der Nebenschließkanten mit Sensorik wird nicht zugelassen.
6.7 FENSTER
Die Fenster sind entsprechend dem GEG und dem Brandschutzkonzept auszulegen.
Bei Holzbauweise können die Fenster mit Holzrahmen installiert werden.
6.7.1 Schaufensteranlagen festverglast
Sämtliche Schaufensteranlagen sind aus pulverbeschichteten Aluminiumprofilen im Farbton RAL 7016 bzw. nach Wahl des AG, thermisch getrennt zu liefern und montieren. Die Glashalteleisten mit Deckleiste, mit maximal 12 mm Dicke, sind in der Farbe der Profile einzubauen.
Die Schaufensterverglasungen sind als VSG-Verglasung herzustellen.
Anschlüsse an Boden, Decken und seitlichen Bauteilen sind gemäß DIN wärmebrückenfrei, schlagregendicht und dichtend gegen Bodenfeuchte auszuführen.
6.7.2 Fenster in WC- und Umkleideräumen, Büros und Aufenthaltsräumen
Die Büro- und Aufenthaltsräume sind in der Grundrissplanung so anzuordnen, dass über Fassadenfenster ein direkter Sichtbezug nach außen gewährleistet werden kann.
Raumfenster sind aus thermisch getrennten Leichtmetallprofilen, Oberfläche pulverbeschichtet RAL 7016 mit Dreh-kippbeschlag, verdeckt liegend, herzustellen.
In WC- und Umkleideräumen wird das Glas blickdicht ausgeführt.
Alle Fenster erhalten Fliegenschutzgitter aus Edelstahl-Gewebe V2A, alternativ Alu-Gewebe, im Außenfalz der Rahmen auszuführen. Diese müssen so befestigt sein, dass die Schutzgitter zu Reinigungszwecken nach innen demontiert werden können (Clipsystem).
Die äußeren Fensterbleche werden aus pulverbeschichteten Alu-Strangprofilen mit vorderer Abkantung und seitlichen Aufkantungen ausgeführt.
Die raumseitigen horizontalen unteren Fensterlaibungen erhalten Fensterbänke aus leicht zu reinigendem, wasserfestem, versiegeltem Material (Kunststein, Naturstein, Fliesen, Metall, Kunststoffbeschichtung). Die Fensterbänke sind mit 2 cm Überstand auszubilden.
Für Natursteine gilt: Natursteine aus EU-Ländern müssen über eine CE-Kennzeichnung verfügen. Natursteine aus Nicht-EU-Ländern müssen ein XertifiX-Zertifikat oder ein Fair-Stone-Siegel aufweisen.
Bei gefliesten Räumen sind die Fensterlaibungen komplett mit dem Fliesenbelag der angrenzenden Wände auszubilden.
An der Fensteraußenseite sind Rollläden als Sonnen- und Sichtschutz herstellerkonform zu den Fenstern einzubauen.
Die Einbruchsicherheit RC 2 ist bei allen öffenbaren Fenstern zu gewährleisten. Dies gilt bis zu einer Höhe von 3,00 m von OK Außenbereich bis UK Fensterbrett. Die Rahmen-Flügelkonstruktion erhält Kontakte zum Anschluss der Einbruchmeldeanlage.
6.7.3 Glasanlagen im Bereich Bedienungsabteilung
Im Bereich der Bedienungsabteilung sind Ganzglasanlagen entsprechend dem Leitdetail 11.26 auszuführen. Die Planung ist vor der Ausführung mit dem AG abzustimmen.
Die Ganzglasanlage ist rahmenlos auszuführen.
Die Glasanlagen müssen aus ESG-Verglasung bestehen.
6.7.4 Sonnen- und Einbruchschutz
Sämtliche Schaufenster, welche zur Ost-, Süd- bzw. Westseite gerichtet sind, erhalten eine Sonnenschutzeinrichtung im Innenbereich. Alternativ erfolgt nach Wahl des AG die Ausführung der Sonnenschutzeinrichtung im Außenbereich. Die Planung und Ausstattung ist mit dem AG abzustimmen.
Der Motorantrieb muss über einen 230 V- Anschluss verfügen.
Der Montageort für die manuellen Steuerungselemente muss vor Ausführung mit dem AG abgestimmt werden.
Vorbemerkungen
01 Alufenster und -türen, Pfosten-Riegel-Konstruktion
01
Alufenster und -türen, Pfosten-Riegel-Konstruktion
01.01 Ansicht Ost
01.01
Ansicht Ost
01.02 Ansicht Süd
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Ansicht Süd
01.03 Ansicht West
01.03
Ansicht West
01.04 Innentüren
01.04
Innentüren