Um Ihr Angebot auszufüllen und abzugeben, . Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Sie mit Cosuno neue Ausschreibungen finden können.
Angebot einreichen
bis
Sobald Sie Ihr Angebot abgeben, wird es dem ausschreibenden Unternehmen zugeschickt.
Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Technische Vorbemerkungen Fensterelemente
Fensterelemente aus gedämmten Aluminiumprofilen
Profilsystem: Schüco AWS 75.SI+ / AD UP 75 / ADS 75.SI o. glw.
Oberfläche: Pulver Metallic RAL 7016 SDGL S28 Anthrazitgrau
seidenmatt
Glas: außen ESG/Float / VSG
Ug-Wert: 0,60 W/m²K
Einbruchschutz: keine Anforderungen
Vogelschutzverglasung: keine Anforderungen
Schlagregendichtheit: mind. Klasse 4A
Öffnungsbegrenzung: Eigenanschlag 90° Öffnungswinkel
Fensterbänke außen:
- stranggepresstes Leichtmetallprofil einschl. Entdröhnungsschicht,
- seitl. Abschlüsse mit gleitenden Aufkantprofilen, diese mit Moosgummistreifen dicht und
gleitfähig beklebt
- Farbton RAL bzw. nach Wahl AG
- Halterung und längsstöße im, System des Herstellers
- mit Antidröhn-Ausstattung,
- Montage am Fensterelement mit deutlichem Gefälle nach aussen
Sonnenschutz
Vorbeschrieb:
Zur Ausführung kommen freitragende Raffstoren
Um den Verschleiß an den Raffstoren über die Gewährleistungsfrist hinaus einzugrenzen, werden folgende Forderungen zwingend vorgeschrieben:
Die angebotenen Raffstoren müssen die Lebensdauerklasse 3 nach DIN EN 13659:2009-01 - Abschlüsse außen - erfüllen.
Um eine bessere Kräfteverteilung zu erreichen sind die Motoren als Mittelmotoren mit angeflanschtem Planetengetriebe und beidseitigem Wellenabgang auszuführen. Außerdem vereinfacht sich dadurch das Ankuppeln von Behängen bei einer nachträglichen Raumaufteilung.
1. Oberschiene
Ca. 60 mm breit und ca. 50 mm hoch, aus 1,5 mm starkem, stranggepresstem Aluminiumprofil ohne Oberflächenbehandlung (kein rollgeformtes Aluminium-Band oder verzinkte Stahlbänder). Aus optischen Gründen muss die Oberschiene nach unten geschlossen ausgeführt werden. Weiterhin ist hierdurch ein Verschieben oder Wandern der Einbauteile ausgeschlossen.
Wendewelle aus verzinktem Vierkant-Stahlrohr. Wartungsfreie, gekapselte, teflonhaltige Lager mit Wenderolle und Bandspule aus Kunststoff, Segmentwendung zur Verhinderung der selbsttätigen Verstellung der Lamellen.
2. Lamellen
ca. 80mm breit, ca. 0,5 mm dick, aus speziallegiertem, mit lichtechtem Lack im Spezialverfahren korrosionsbeständig einbrennlackiertem Aluminium. Die Lamelle ist aufgeteilt in zwei konkav-gewölbte Reflexionsflächen für eine optimale Raumausleuchtung bei gleichzeitiger Blendfreiheit. Beidseitige Randbördelung, Abkantung im Randbereich und mittige
Stufenabkantung führen zu erhöhter Lamellenstabilität gegen Durchbiegung, sorgen bei maximal zulässiger Windbelastung für ein ruhiges Behangbild und wirken dem Verschleiß durch Reibung entgegen. Bei Laibungsmontage und Behangbreiten bis 2000 mm ist eine Windbelastbarkeit bis max. 22 m/s zu erfüllen. In die vordere Randbördelung ist zur besseren Abdunkelung ein licht-, ozon- und alterungsbeständiges Dichtungsprofil aus weichelastischem Kunststoff eingewalzt. Bei geschlossenem Behang schließen alle Lamellen senkrecht stehend zueinander ab. Zwischen Endschiene und letzter Lamelle darf hinsichtlich Abdunkelung kein durchlaufender Lichtschlitz durch nicht senkrecht abschließende Lamellen entstehen. Die Stanzungen für Aufzugsbänder müssen zur Verringerung der Lichtpunkte ins Rauminnere bei geschlossener Lamellenstellung vertikal eingestanzt sein. Farben gemäß Standardkollektion des Herstellers. Der Raffstore fährt geschlossen tief und waagerecht hoch.
3. Lamellenaufhängung
In seitlich angebrachten Schlaufenkordeln aus spinndüsengefärbtem, schwarzem (Standard) oder grauem, witterungs- und UV- beständigem Polyester mit eingewebter Aramidfaser zur Verbesserung von Schrumpf, Dehnung und Reißfestigkeit, sowie Sollknickstellen zur kontrollierten Schlaufenbildung.
Die Verbindung der Schlaufenkordel zum Wendelager erfolgt durch eine Kupplung aus Edelstahl über ein Kupplungsband, wodurch eine exakte Justierung der Lamellenstellung möglich ist.
4. Aufzugsbänder
Aus spezialbeschichtetem, schwarzen (Standard) oder grauen Polyester. Das Aufzugsband wird durch nur ca. 3 x 8 mm große Stanzungen geführt, wodurch der Lichteinfall in den Innenraum im Bereich der Stanzungenauf ein Minimum reduziert wird. Größere Stanzungen für das Aufzugsband sind nicht zulässig. Zur Vermeidung von Verschleiß und Geräuschbildung muss das Aufzugsband durch die Lamellenachse verlaufen. Achs-Abweichungen von größer 5% zur Lamellenachse sind nicht zulässig
5. Endschiene
Ca. 80 mm breit, stranggepresstes Aluminiumprofil, welches gleichzeitig die Befestigungsteile des Aufzugsbandes aufnimmt. Seitenschluss durch schwarze, UV-stabile und witterungsbeständige Endkappen aus Kunststoff. In den Endkappen sind verschiebbare Führungsnippel mit Hinterschnitt, um ein Aushängen des Behanges zur verhindern. Um ausreichende Torsionssteifigkeit zu gewährleisten sind nicht geschlossene Endschienenprofile bzw. ein Verschließen durch eine aufgeclipte Lamelle nicht zulässig. Gegen seitlichen Lichteinfall muss bei geschlossenem Behang die letzte Lamelle senkrecht stehend an der eingezogenen Gummilippe der Endschiene anliegen.
6. Seitliche Führung
Durch schwarze Führungsnippel aus glasfaserverstärktem Polyamid, schlagfest, mit den Lamellen verschweißt. Bei der Anbindung des Führungsnippels auf der Lamellenoberseite muss eine umlaufende Mindestüberlappung von 1 mm gegeben sein. Geclippte sowie Druckguss-Führungsnippel sind aufgrund der erhöhten Gefahr des Ausreißens ausgeschlossen. Zudem sind Druckguss-Führungsnippel aufgrund zu hoher Geräuschentwicklung und des durch Reflektion bedingten Lichteintrages im seitlichen Bereich nicht zulässig. Lamellen wechselseitig genippelt, Führungsnippel sind zur Verringerung von Verschleiß (einseitige Belastung) nahe der Lamellenachse angebracht, Achsabweichungen
Lamellenachse/Führungsnippelachse von größer 10% sind nicht zulässig. Führungsschienen 25/50 mm, C-Profil aus stranggepresstem Aluminium, mit eingezogenen schwarzen Kedern zur Geräuschdämmung, einschließlich der erforderlichen Befestigungswinkel. Spannseile jeder Art sind nicht zulässig!
7. Antrieb
Verdeckt eingebauter, 230V-Mittelmotor, Schutzart IP 54, mit angeflanschtem Planetengetriebe und beidseitigem Wellenabgang, eingebauten Endschaltern und Thermoschutzschalter. Es sind Motore mit einstellbaren oberen und unteren Endschaltern einzusetzen. Die Motore sind generell mit einem geräuschoptimierten Oberschienenträger zu verse-
hen, um die Körperschallübertragung auf ein Minimum zu reduzieren. Für die Verbindungsleitung vom Motor zum bauseitigen Stromanschluss ist eine Kabellänge von 7,5m vorzusehen. Die Kabeleinführung durch das bestehende Kunststoff-Fenster ist Sache des AN und mit dem Einheitspreis abgegolten.
8. Bedienung
Hoch- und Tieffahren der Raffstoren durch Bedienung eines Schalters. Wenden der Lamellen durch leichtes Antippen der jeweiligen Richtung. Bei Erreichen der oberen oder unteren Endlage bewirken die im Motor eingebauten Endschalter das automatische Abschalten des Antriebes.
9. Oberflächenbehandlung
Die sichtbaren Aluminiumteile sind in den Pulverfarben gemäß Farbwelt des Herstellers pulverbeschichtet. Die Pulverfarben stehen in bis zu 5 unterschiedlichen Oberflächenqualitäten zur Verfügung. Die Pulverbeschichtung ist mit einem Polyesterpulver in einer Schichtdicke von 60 - 120 my auszuführen. Die Vorbehandlung muss chromfrei im No-Rinse-Verfahren nach Qualitätsrichtlinie GSB AL 631 erfolgen. Die Beschichtung muss die Qualität „GSB-Sea-Proof“ erfüllen.
10. Befestigung
Ein Prüfnachweis über die Dichtigkeit des Befestigungssystems ist auf Verlangen nachzureichen. Die Befestigung erfolgt für die äusseren Führungsschienen mit Winkeln seitlich in der Fensterlaibung an Stahlbetonstützen, die wärmegedämmt sind. Die inneren Führungsschienen können auf die Fensterrahmen abgestützt werden.
11. Blende
U-Blende aus gekantetem Aluminium, 2 mm stark, seitlich geschlossen, als freitragende Blende auf die Führungsschienen aufgesetzt. Oberseite gerundet oder schräg, um das Absitzen von Vögeln zu behindern. Sämtliche sichtbaren Schürzen müssen aus einem Profil sein. Fugen durch Anhängeprofile werden nicht akzeptiert. Die maximale Einzellänge ohne Stoßverbindung beträgt 4000 mm. Bei Einzellängen über 4000 mm, wird
die Blende mittig gestoßen.
Die Sonnenschutzzentrale muss über vorkonfigurierte Steuerungsprogramme für Sonnenschutz und Beleuchtung verfügen.
Alle Einstellungen für die Produkte müssen individuell vorgenommen werden können und die Messwertgeber für Wetterdaten müssen den einzelnen Produkten frei zuordenbar sein.
Alle Produkte und Automatiken sind mit eigenen Namen individualisierbar.
Eine automatische Datum- und Zeiteinstellung über einen integrierten GPS-Empfänger der Wetterstation versorgt das System mit den richtigen Informationen.
Zur Umsetzung und Differenzierung unterschiedlicher Automationsanforderungen des Bauherrn, wie z.B. Sommer- Winter-, Urlaubs-, Ferienprogramm oder Heiz- / Kühlperiode, muss das System über 12 Stück frei parametrierbare Umschalt-Modi verfügen. Die Bedienlogik der an den Aktoren angeschlossenen Taster muss in der Zentrale durch Auswahl des Produktes richtig voreingestellt, sowie jederzeit änderbar sein.
Die Kommunikation zwischen der Zentrale, den Schaltaktoren und den Wetterstationen erfolgt über ein proprietäres Busprotokoll. Dieses muss mindestens 38400 Baud betragen, um Informationen ohne zeitlichen Verlust übertragen zu können. Die Erfassung der Wetterdaten erfolgt mit bis zu 16 busfähigen kompakten Wetterstationen oder mittels des Universal-Interfaces. Sicherheitsrelevante Wetterdaten, wie z.B. Wind oder Niederschlag, müssen sekündlich ins Netz übertragen und ausgewertet werden.
Die Parametrierung der Sonnenschutzzentrale kann durch eine Software auf PC und Mac erfolgen, aber auch über jedes Gerät, welches über einen Browser und WLAN verfügt.
Mit der zu liefernden Software kann die Programmierung offline ohne eine direkte Verbindung zur Zentrale erfolgen.
Die Zentrale muss über ein änderbares Passwort vor unbefugten Zugriff geschützt sein.
Die Inbetriebnahme und der Datenaustausch wird per Hotspot über WLAN oder LAN durchgeführt.
Über eine Browseranwendung und zur Verfügung gestellter Apps muss die Sonnenschutzsteuerung von jedem verbundenen Endgerät bedienbar sein.
Die Zentrale, als auch die Software, verfügen über einen Inbetriebnahmeassistenten, der eine zielgerichtete und einfache Inbetriebnahme der gesamten Steuerung ermöglicht.
Die Produkteinstellungen für den Sonnenschutz werden automatisch im System hinterlegt. Per Software lassen sich die Parameter in eine Textdatei zum Ausdrucken ausgeben.
Fehlermeldungen, Auslöser für Fahrbewegungen und Wetterhistorie sind in der Oberfläche der Zentrale und auch per App ablesbar. Hierzu verfügt die Zentrale über eine integrierte Nutzerverwaltung zur Ansteuerung definierter Teilbereiche.
Jeder der 500 Funktionsblöcke der Zentrale verfügt wahlweise über eine der folgenden Funktionalitäten:
· Windüberwachung
· Auswertung der Windrichtung
· Niederschlagsüberwachung
· Eisüberwachung
· Zeitschaltuhr Woche/Jahr
· Automatikfreigabeuhr Woche/Jahr
· Wendeautomatik bei Lamellenprodukten
· Sonnenautomatik Photozellen- oder sektorgesteuert
· Lamellennachführung
· Dämmerungsautomatik
· Temperaturautomatik
· Differenztemperaturautomatik
Technische Vorbemerkungen
01 Untergeschoss
01
Untergeschoss
01.01 Ansicht West
01.01
Ansicht West
01.02 Ansicht Nord
01.02
Ansicht Nord
01.03 Ansicht Süd
01.03
Ansicht Süd
01.04 Automatiktüren
01.04
Automatiktüren
02 Obergeschoss
02
Obergeschoss
02.01 Ansicht West
02.01
Ansicht West
02.02 Ansicht Nord
02.02
Ansicht Nord
02.03 Ansicht Ost
02.03
Ansicht Ost
02.04 Ansicht Süd
02.04
Ansicht Süd
02.05 Verbindungsgang
02.05
Verbindungsgang