Fliesenarbeiten
Dreifachsporthalle Erkner
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
10 Fliesenarbeiten
10
Fliesenarbeiten
Allgemeine Vorbemerkungen 1 Leistungsbeschreibung Ausgeschrieben werden sämtliche Fliesenarbeiten für den Sozialtrakt des Neubaus einer Sporthalle einschließlich aller erforderlichen Nebenleistungen, Hilfsstoffe, Geräte, Transporte, Schutzmaßnahmen sowie aller Arbeiten, die zur vollständigen, funktionsfähigen und mangelfreien Herstellung der Fliesenflächen erforderlich sind. Der Auftragnehmer übernimmt die vollständige Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen einschließlich der Koordination mit angrenzenden Gewerken. Die Fliesenarbeiten sind gemäß den anerkannten Regeln der Technik sowie den einschlägigen DIN-Normen und der VOB/C, ATV DIN 18352 „Fliesen- und Plattenarbeiten“ auszuführen. Es sind ausschließlich Fliesen aus Steinzeug zu verwenden. Folgende Fliesenformate kommen zur Ausführung: 60 × 60 cm 60 × 30 cm 60 × 20 cm Die endgültige Auswahl der Formate erfolgt entsprechend den Ausführungsplänen bzw. den Vorgaben der Bauleitung. Die Verlegung erfolgt im geraden Verband. Die Fugenfarbe ist vor Ausführung anhand von Mustern mit dem Bauherrn und der Bauleitung abzustimmen und freigeben zu lassen. Alle erforderlichen Nebenleistungen, Zuschnitte, Aussparungen, Bohrungen, Anpassarbeiten sowie die Reinigung der Flächen sind Bestandteil der Leistung. Auf folgende Rutschhemmungsklassen ist bei der Ausführung zu achten: -Technikräume, Toiletten und WC-Räume R10 -Umkleideräume R10/A -Duschräume, Treppenhäuser R10/B 2 Wandfliesen Die Wandbekleidungen sind mit keramischen Wandfliesen des Herstellers Agrob Buchtal, Serie Plural oder ähnlich zu verlegen. Format: 30 x 60 cm Farbe: Grün Dunkel, gem. Farbkonzept Fugenbreite: nach Wahl AG Farbe der Verfugung: Farbe nach Wahl AG Spezielle Anforderungen: Die Sanitärräume sind vom Boden bis Höhe der Türzarge zu fliesen. Die Wasch- und Duschräume in der Sporthalle sind allseitig raumhoch zu fliesen. In folgenden Räumen ist ein Fliesenspiegel hinter den Sanitärobjekten vom Boden bis Höhe der Türzarge mit einer Breite von mindestens 1,20 m vorzusehen: -UG 2 Außengeräteraum -UG 6 1. HF / Regie -UG 7 Putzmittelraum -UG 12 Heizungsraum 3 Bodenfliesen Die Bodenbeläge sind mit Bodenfliesen aus Feinsteinzeug des Herstellers Agrob Buchtal, Serie Ascona oder ähnlich zu verlegen. Verlegen auf Estrich im Dünnbett mit hydraulisch erhärtetem Mörtel nach DIN EN 12004 jeweils im Fugenschnitteinschließlich aller An- und Abschlüsse Die Verfugung ist mit einem werkseitig hergestellten Fugenmörtel auszuführen. Format: 60 x 60 cm Farbe: mud, gemäß Farbkonzept Fugenbreite: nach Wahl AG Farbe der Verfugung: Farbe nach Wahl AG Die Sockelbereiche sind aus dem Material der Bodenfliese, einschließlich einer dauerelastischen Verfugung im Farbton der Fliesenverfugung anzulegen. Bodenfliesen und Sockelleisten (in Räumen ohne Wandfliesen) sind im Fugenbild zu verlegen. 4 Ausführung Stark saugende Untergründe sind entsprechend der ausgeschriebenen Verlegeart (Dünnbett) vorzubehandeln (z.B. Grundierung). Passstücke dürfen nicht kleiner als eine halbe Platte sein; das Verlegen von schmalen Streifen ist zu vermeiden. Fliesenausschnitte für Sanitäranschlüsse o.ä. sind gem. beiliegender Planung mit einzukalkulieren. Für Bodeneinläufe sind systemgerechte Dichtmanschetten zu verwenden. Bodeneinläufe sind in Decken mit Abdichtung mit Klebeflansch einzubauen. Ist das Einspannen der Abdichtung gefordert, sind Abläufe mit Pressdichtungsflansch erforderlich. Fußbodeneinläufe erhalten im Anschlussbereich zusätzlich ein leichtes Gefälle. Es ist darauf zu achten, das keine starre Verbindung zwischen Sockelleisten bzw. Sockelplatten und dem Belag entstehen; eine elastische Verfugung ist hier erforderlich. Werden Bodenbeläge mit rutschhemmenden Eigenschaften verlangt, ist auf Verlangen ein Nachweis einzureichen. 5 Elastische Fugen Anschlüsse von Wand- an Bodenflächen, von Gegenständen (Waschtische u. ä.) sowie von Türschwellen an geflieste Flächen sind wasserbeständig und elastisch auszufugen, sofern im einzelnen nichts anderes beschrieben ist. Eine elastische Verfugung ist weiter vorzunehmen bei Flächen von mehr als 4 m Länge, einspringenden Ecken sowie an den Berührungslinien verschiedener Untergründe. Die Fugenkanten sind mit Haftprimer vorzustreichen. Die Ränder sind abzukleben. Fugen müssen frei von Mörtelresten sein und bis zum Untergrund durchgehen. Das Material der Fugen muss auf Fliesen und Untergrund abgestimmt sein. Weichmacherwanderung und chemische Reaktionen müssen ausgeschlossen sein. Elastische Fugen sind grundsätzlich zu hinterfüllen, um eine Dreiflankenhaftung zu vermeiden. Als Hinterfüllung sind geschlossenzellige, nicht saugende Materialien zu verwenden. 6 Verlegung Die Fliesenarbeiten sind generell entsprechend der beigefügten Pläne auszuführen. Falls nicht anders beschrieben, sind die Fliesen und Platten im Fugenschnitt, Kreuzfuge und parallel zu den Wänden zu verlegen. Die Lage der sanitären Einrichtungen, Befestigungen, Armaturen, Schalter, Steckdosen u. ä. ist ebenfalls auf den Fugenschnitt exakt auszurichten. Die Abstimmung ist mit dem TGA-Gewerken vorzunehmen. Bei gleichen Kantenlängen von Wand- und Bodenfliesen sollen die Fugen entsprechend durchlaufen. Elemente aus verschiedenen Chargen innerhalb einer zusammenhängenden Fläche sind grundsätzlich nicht zulässig. Ist es aus produkttechnischen Gründen unvermeidbar, dass leichte Struktur- und Farbunterschiede auftreten können, so sind die Einzelteile aus verschiedenen Paletten zu entnehmen und zu mischen. Der Bauherr ist vorher auf diesen Umstand hinzuweisen und um sein Einverständnis zu ersuchen. Verlegung im Dünnbett aus zementhaltigem Mörtel Typ C DIN EN 12004-1, Klasse 2 T E S1 (erhöhte Anforderungen, verringertes Abrutschen, verlängerte offene Zeit, verformbar), verfugen durch Einschlämmen mit passendem (gem. Farbkonzept) Fugenmörtel, zementhaltig (CG) DIN EN 13888, Mörtelklasse 2 W (verbesserter zementhaltiger Fugenmörtel mit verringerter Wasseraufnahme) 7 Gestalterische Vorgaben und weitere Anforderungen: Wand-/ Sockel- und Bodenfliesen sind im Fugenschnitt zu verlegen. Entsprechend der Ausführung im Fugenschnitt sind die Wand- und Bodenfliesen vom gleichen Hersteller zu beziehen. Bodenabläufe sind oberflächenbündig im Fliesenraster zu integrieren. Wenn unter dem Punkt Gestalterische Vorgaben und weitere Anforderungen" beschriebene Vorgaben aufgrund technischer Regeln/ DIN-Normen, Herstellerrichtlinien oder Berechnungen des AN nicht eingehalten werden können, ist der AG zu informieren und eine Freigabe des AG für die alternative Ausführung einzuholen.
Allgemeine Vorbemerkungen
10.10 Wand- und Bodenfliesen
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Wand- und Bodenfliesen
10.20 Sonstige Leistungen
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Sonstige Leistungen