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Kalkulationsangebot einreichen
bis
Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
1 Übergeordnete Leistungen
1
Übergeordnete Leistungen
1.1 Wartungsarbeiten
1.1
Wartungsarbeiten
1.2 Bestandsdokumentation
1.2
Bestandsdokumentation
2 FT 5.1 Bauteil 6 (BT6)
2
FT 5.1 Bauteil 6 (BT6)
Modellausschnitte
Winterlicher Wärmeschutz:
Die Anforderungen des zum Zeitpunkt der Baugenehmigung
gültigen Gebäudeenergiegesetzes sowie der DIN 4108 in
ihrer aktuellen Fassung sind zwingend einzuhalten.
Darüber hinaus sind die Angaben aus dem Bauteilkatalog
zu beachten und zu erfüllen.
Die nachfolgend aufgeführten U-Werte sind verbindlich
einzuhalten und nachzuweisen. (gem. Abstimmung mit
Bauphysik)
Opake Bauteile: Anforderungen gem. Bauteilkatalog; s.
auch Leitdetailplanung und Ausführungsbeschreibungen
Fenster: Uf= 1,1 W/m2K
Brandschutz:
S. Brandschutzkonzept
Einbruchhemmung:
RC 2 bzw. RC 2 (N)
Dichtigkeit (Fenster und Türen):
Nachfolgend sind die gewählten
Mindest-Leistungsanforderungen an die Vorhangfassade,
Fenster und Türen gemäß den Anforderungen der
entsprechenden Normung dargestellt.
Anforderung: Schlagregendichtigkeit
Normung: DIN EN 12154
Klasse: R5
Mindestprüfdruck: 300 Pa
Anforderung: Luftdurchlässigkeit
Normung: DIN EN 12152
Klasse: A4
Mindestprüfdruck: 600 Pa
Windlasten:
Die auf das Gebäude wirkenden Windlasten sind nach DIN
EN 1991-4 zu ermitteln. Ein Innendruck gemäß DIN EN
1991-1-4, Abschnitt 7.2.9 (6), Anmerkung 2 ist
zusätzlich zu überlagern cpi = +0,2 / -0,3.
Durchbiegungsanforderungen
Unter den aufgebrachten Windlasten darf die maximale
frontale Durchbiegung der Rahmenelemente der
Vorhangfassade nach Produktnorm DIN EN 13830 :2015-07
nicht überschritten werden.
Zusätzlich sind die zulässigen Grenzen der
Durchbiegung der Ausfachungen (u.a.
Mehrscheiben-Isolierglas) zu beachten.
Die Durchbiegung der Auflagerung entlang der Kanten
einer Einzelscheibe ist gemäß DIN 18008-2 auf L/300 +
5mm der Scheibenlänge zu begrenzen. Eine Begrenzung
des Absolutwerts der Verformung ist mit dem
Isolierglashersteller abzustimmen. Der
Durchbiegungswert muss vom Isolierglashersteller als
zulässig bestätigt werden.
Vorhangfassade nach Produktnorm DIN EN 13830:2015-07
Unter den aufgebrachten Windlasten darf die maximale
frontale Durchbiegung (d) der Rahmenelemente der
Vorhangfassade die folgenden Grenzwerte nicht
überschreiten:
d<= L/200, wenn L <= 3 000 mm;
d<= 5 mm + L /300, wenn 3 000 mm < L < 7 500 mm;
d<= L /250, wenn L >= 7 500 mm,
wenn zwischen den Auflagepunkten oder den
Verankerungspunkten an der Gebäudestruktur (L)
gemessen wird.
Modellausschnitte
Ausführungsbeschreibung VHF aus Streckmetall
Leitdetails:
s. Objektplanung
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_DE_SMF_5308_V_-
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_DE_SMF_5305_V_-
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_DE_SMF_5306_V_-
Allgemeine Angaben:
Streckmetall aus Aluminium für hinterlüftete
Außenwandbekleidung, direkt auf UK befestigt, mit
zugelassenen Verbindungsmitteln laut Hersteller,
liefern und fachgerecht, entsprechend den
Montagerichtlinien des Herstellers, inkl. aller
Zuschnitte und Aussparungen, liefern und montieren.
Streckmetall:
Achsraster (gerade): ca. 600 mm bis ca. 1500 mm
Achsraster (polygonal): von ca. 600 bis 1200 mm
Höhe: ca. 1680 mm bis 2240 mm
Material: Aluminium
Maschenform: Trapez
Maschenlänge: 150 mm
Maschenbreite: 56 mm
Stegbreite: 21,5 mm
Materialstärke: 2 mm
Freier Querschnitt: 23% bzw. 29,8%
Oberfläche: Pulverbeschichtet, RAL n. Wahl Architekt
Verlegerichtung: horizontal
Befestigung: Schrauben sichtbar
Hinterlüftung: ca. 140 mm bzw. ca. 124 mm (hinter
Agepanplatte)
Richtprodukt Streckmetall: Maschentyp "Milan" von Fa.
POHL, "Lucerna" von Fa. BGM oder gleichwertig
Dämmung: variiert (60mm bzw. 100mm)
Fugenmaß: ca. 6 - 8 mm
Konstruktion:
Dreidimensional justierbare, thermisch getrennte,
Metall-Unterkonstruktion aus vertikalen Vierkantrohren
und Aluminiumwandhaltern für eine planebene vertikal
verlegte vorgehängte hinterlüftete Fassadenbekleidung
mit großformatigen Streckmetallpaneele. Befestigung
der Streckmetallpaneele erfolgt punktuell direkt auf
die UK.
Mit Fest- und Gleitpunkten auf dem tragfähigen
Untergrund befestigt.
Der Abstand von Vorderkante Wand bis Vorderkante
Unterkonstruktion variiert zwischen:
Ansicht Nord + Süd: ca. 200 mm
Ansicht West: ca. 240 mm
Untergrund: Stahlbeton/Stahl
UK ist so auszuführen das eine exakte Ausrichtung und
Justierung der Bleche und Fugen in drei Dimensionen
möglich ist. Bleche sind vom Aushängen mit einer
Schraubverbindung in der Vertikalfuge punktuell zu
sichern. Mineralwolle ist über Dämmstoffdübel an den
Rohbau zu befestigen. Unebene Außenflächen und
sichtbare Befestigungen sind grundsätzlich zu
vermeiden.
Im Bereich der Fassadenbegrünung ist die Dämmung durch
eine Holzfaserplatte zu schützen.
Im Bereich des TRH 6 ist die Streckmetallfassade an
die Stahlunterkonstruktion ungedämmt auszuführen. Die
Stahlkonstruktion ist von AN Fassade zu bringen. Die
Fassade-UK vertikal, horizontal sowie zur Aussteifung
besteht in diesen Bereichen aus MSH Profile nach
statischer Erfordernis. Die Sekundär-UK zur
Befestigung der Streckmetallpaneele erfolgt aus
Aluminiumprofile.
Material:
Wärmedämmung: Mineralischer Dämmstoff 60mm-100mm WLG
035, nicht brennbar A1, hydrophobiert, vlieskaschiert
Holzfaserplatte: hydrophobiert und diffusionsoffen,
zum Schutz der Dämmung hinter Fassadenbegrünung.
Richtprodukt Holzfaserplatte:Agepan DWD black o. glw.
Unterspannbahn (in den Bereichen ohne
Fassadenbegrünung)
Stahl: Stahl S235, Feuerverzinkt
Aluminium-UK: En AW 6060
Oberflächenqualität:
Alle sichtbaren Aluminiumoberflächen sind
Pulver-beschichtet in Qualicoatklasse 2 bzw. GSB
Master in den entsprechenden Farbangaben auszuführen.
Ausführung gem. Freigabe durch AG nach Bemusterung
Ausführungsbeschreibung VHF aus Streckmetall
Ausführungsbeschreibung VHF aus Faserzementplatten
Leitdetails:
s. Objektplanung
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_DE_SMF_5307_V_-
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_DE_SMF_5401_V_-
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_DE_SMF_5301_F_E - IA
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_DE_SMF_5303_V_-A - IA
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_DE_SMF_5402_V_-
Allgemeine Angaben:
Faserzementplatten hinterlüftete Außenwandbekleidung,
mit zugelassenen Verbindungsmitteln laut Hersteller,
liefern und fachgerecht, entsprechend den
Montagerichtlinien des Herstellers, inkl. aller
Zuschnitte und Aussparungen, liefern und montieren.
Faserzementplatte:
Achsraster (gerade): bis ca. 1250 mm
Höhe: bis ca. 2890 mm
Material: Faserzement
Farbe: Anthrazit / Grau (Annahme) n. Wahl Architekt
Materialstärke: 12 mm (nach Erfordernis Statik)
Verlegerichtung: vertikal
Befestigung: Agraffenhalter
Richtprodukt: Equitone natura PRO o. glw.
Dämmung: variiert (60 mm bzw. 100 mm bzw. 160 mm)
Hinterlüftung: ca. 88 mm
Fugenmaß: 10 mm
Abstand von VK Rohbau: ca. 260 mm bzw. ca. 100 mm
(Abstand von VK Querprofile TRH 6)
Konstruktion:
Dreidimensional justierbare, thermisch getrennte,
Metall-Unterkonstruktion aus vertikalen Aluminium
L-Profilen und Aluminiumwandhaltern für eine planebene
vertikal verlegte vorgehängte hinterlüftete
Fassadenbekleidung mit großformatigen
Faserzementplatten. Befestigung der Platten erfolgt
über Agraffenhalter, die in horizontale Schienen
eingehängt werden.Mit Fest- und Gleitpunkten auf dem
tragfähigen Untergrund unsichtbar befestigt.
UK ist so auszuführen das eine exakte Ausrichtung und
Justierung der Platten und Fugen in drei Dimensionen
möglich ist. Platten sind vom Aushängen mit einer
Schraubverbindung in der Vertikalfuge punktuell zu
sichern. Mineralwolle ist über Dämmstoffdübel an den
Rohbau zu befestigen. Unebene Außenflächen und
sichtbare Befestigungen sind grundsätzlich zu
vermeiden.
Material:
Wärmedämmung: Mineralischer Dämmstoff, nicht brennbar
A1, hydrophobiert, vlieskaschiert
WD 60 mm und 100 mm, WLG 035
WD 160 mm, WLG 032
Einhängung: Agraffen-Profile, Aluminium EN AW 6060
UK: Aluminium EN AW 6060
Ausführungsbeschreibung VHF aus Faserzementplatten
Ausführungsbeschreibung VHF aus Blechkassetten
Leitdetails:
s. Objektplanung
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_DE_SMF_5309_V_-
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_DE_SMF_5310_V_-
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_DE_SMF_5401_V_-
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_DE_SMF_5302_F_D - IA
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_DE_SMF_5303_V_-A - IA
Allgemeine Angaben:
Metallkassetten aus Aluminium für hinterlüftete
Außenwandbekleidung, nicht sichtbar eingehängt auf UK,
mit zugelassenen Verbindungsmitteln laut Hersteller,
liefern und fachgerecht, entsprechend den
Montagerichtlinien des Herstellers, inkl. aller
Zuschnitte und Aussparungen, liefern und montieren.
Breite Blechkassette: bis ca. 1200 mm
Höhe Blechkassette: bis ca. 2350 mm
Plattendicke: 3mm
Farbton:Standard RAL Töne nach Bemusterung Wahl des
Architekt
Oberfläche: glatt
Verlegeart: vertikal
Dämmung: 80 mm bzw. 160 mm bzw. 180 mm
Hinterlüftung: variiert
Fugenmaß: ca. 15 mm
Untergrund: Stahlbeton
Konstruktion:
Dreidimensional justierbare, thermisch getrennte,
Metall-Unterkonstruktion aus vertikalen Aluminium
U-Profilen und Aluminiumwandhaltern für eine planebene
vertikal verlegte vorgehängte hinterlüftete
Fassadenbekleidung mit großformatigen Blechkassetten.
Befestigung der Blechkassetten an der UK durch
einhängen in Schiebebolzen, mit zugelassenen
Verbindungsmitteln aus Edelstahl. Mit Fest- und
Gleitpunkten auf dem tragfähigen Untergrund befestigt.
UK ist so auszuführen das eine exakte Ausrichtung und
Justierung der Bleche und Fugen in drei Dimensionen
möglich ist. Bleche sind vom Aushängen mit einer
Schraubverbindung in der Vertikalfuge punktuell zu
sichern. Mineralwolle ist über Dämmstoffdübel an den
Rohbau zu befestigen. Unebene Außenflächen und
sichtbare Befestigungen sind grundsätzlich zu
vermeiden.
Insektenschutz:
Fugen zwischen Metallbekleidung und Wärmedämmung sind
mit einem Insektenschutzgitter aus Edelstahl,
Maschenweite 2,3 x 2,3 mm zu schließen.
Material:
Wärmedämmung: Mineralwolle 80 mm (WLG 035) / 160 mm
(WLG 032) / 180 mm (WLG 035) b2, hydrophobiert,
vlieskaschiert
Blechkassetten: 3mm Aluminium EN AW 6060
Wandhalter: U-Profile, Aluminium EN AW 6060
Konsole: Stahl S235, Feuer-verzinkt
Oberflächenqualität:
Alle sichtbaren Aluminiumoberflächen sind
Pulver-beschichtet in Qualicoatklasse 2 bzw. GSB
Master in den entsprechenden Farbangaben auszuführen.
Ausführung gem. Freigabe durch AG nach Bemusterung
Ausführungsbeschreibung VHF aus Blechkassetten
Ausführungsbeschreibung Einsatzelemente
Fenster
s. DE_SMF_5401, -5402
Material: Thermisch-getrennte Aluminium
Strangpressprofile
Fabrikat: Schüco AWS 75. SI+ o. glw.
Öffnungsart: Kipp-Flügel (+1x Dreh-Kipp)
Füllung: 3-fach Isolierverglasung
Teilung: 2-oder-3-teilig (s. Objektplanung)
Öffnungsrichtung: nach innen
Oberfläche: Pulverbeschichtung in RAL-Farbtönen oder
matt, NCS oder DB, nach Wahl AG
Montage in Rohbauebene
Schlagregendichtigkeit: Klasse 7A (300 Pa) nach EN
12208
Luftdurchlässigkeit: Klasse 4 (600 Pa) nach EN 12207
Anforderungen gem. Bauphysik:
- Wärmedurchgangskoeffizient Rahmen: ca. 2,40 W/m²K
- Wärmedurchgangskoeffizient Verglasung: ca. 0,70 W/m²K
- Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters:
ca. 1,10 W/m²K
- Bau-Schalldämm-Maß erforderlich
(Mindestschallschutz): = 41 dB
- Geforderte gesamte Bewertete Bau-Schalldämm-Maß des
Außenbauteils: = 41 dB
Ausführungsbeschreibung Einsatzelemente
Ausführungsbeschreibung Fassadenbegrünung
Leitdetails:
s. Objektplanung
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_DE_SMF_5302_F_D - IA
Allgemeine Angaben:
Seilkonstruktion aus Edelstahl als Rankhilfe für
Fassadenbegrünung.
Konstruktion:
Die Konstruktion besteht aus einem oberen und einem
unteren Rundrohr, punktuell an den Rohbau befestigt,
welche als Unterkonstruktion zur Anbringung der
Edelstahlseilen dienen.
Konsolen für die Befestigung an den Rohbau
dreidimensional justierbar, thermisch getrennt, um
Wärmeverluste zu minimieren.
Anzahl und Abstände der Befestigungspunkte nach
statischen Erfordernissen. Position und Montage der
befestigungspunkte an den Rohbau soll zudem die
Konstruktion der Streckmetallfassade beachten und
erfolgt mittig in den Lagerfugen der
Streckmetallpaneele.
Die Seilen sind schräg anzuordnen; der Seilabstand
beträgt ca. 60cm.
Der Abstand zwischen Fassade und Begrünung beträgt ca.
20cm.
Gem. Brandschutzanforderung ist das Begrünungssystem
mit einem Abstand von 1m zur Attika geplant. Der
untere Bereich ist mit einem Abstand von ca. 50cm bis
zum Erdbereich(Pflanzensubstrat in BT5) vorzusehen.
Inkl. Unterkonstruktion und alle für die
Seilkonstruktion notwendige Komponenten (insbesondere
Spannschlösse mit Aussengewinde Seilkreuze,
Klemmringe, Öse, Seilführungen, usw.)
Material:
Edelstahl
Ausführungsbeschreibung Fassadenbegrünung
Ausführungsbeschreibung Attiken
Leitdetails:
s. Objektplanung
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_DE_SMF_5302_F_D - IA
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_DE_SMF_5305_V_-
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_SC_X-X_3201_F_H - IA
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_SC_X-X_3202_F_H - IA
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_SC_X-X_3203 F_I - IA
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_DE_SMF_5308_V_-
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_DE_SMF_5310_V_-
DEVK_Z_BT6-0_ARC_5_DE_SMF_5401_V_-
Konstruktion:
Attika-Abdeckungen aus gekanteten Aluminiumblechen in
verschiedenen Formen, teilweise gebogen. Blechstärke
gemäß den konstruktiven Erfordernissen. Anordnung der
Abdeckungen inklusive Abdichtung und Wärmedämmung auf
einer stabilen und thermisch getrennten
Unterkonstruktion. Die Oberflächenbeschichtung erfolgt
pulverbeschichtet in RAL Standardtönen nach
Bemusterung und Wahl des AG.
Anschlüsse:
Fachgerechte Abdichtung der Anschlüsse an höher- und
tieferliegende sowie seitliche Fassaden- und
Attikabereiche.
Stoßverbindungen:
Die Stoßfugen werden im Fassadenraster gemäß der Werk-
und Montageplanung des AN geplant und mit
Rillenstoßverbindern gesichert.
Schallschutz und Dehnung:
Es sind Antidröhn-Vorkehrungen zu treffen, um
Körperschall zu vermeiden. Dehnungen müssen
geräuschlos aufgenommen werden.
Gefälle und Tropfkanten:
Herstellung der Abdeckungen gemäß Planunterlagen mit
Gefälle zur Dachseite. Integration von Tropfkanten an
Fassaden- und Dachseite, sofern keine andere
Ausbildung angrenzender Bauteile erforderlich ist.
Sonderausführungen:
Außenecken (inkl. gebogener Ecken) sowie komplexe
Formteile werden als schlagregendicht geschweißte
Formstücke ausgeführt, mit sauber verputzten
Schweißnähten, die nach der Oberflächenbeschichtung
nicht sichtbar sind.
Durchdringungen:
Eventuell erforderliche Durchdringungsöffnungen werden
fachgerecht abgedichtet.
Blitzschutz:
Die Attika-Abdeckungen sind gem. ZTV mittels Bohrungen
und Schleifleitungen elektrisch zu verbinden um den
Blitzschutz sicherzustellen.
Ausführungsbeschreibung Attiken
Ausführungsbeschreibung Türen
Maße und Öffnungsart der Türkonstruktionen sind aus
der Türliste, aus den Architektenplänen und den
Leitdetails ersichtlich. Den Türkonstruktionen ist der
Qualitätsmaßstab (konstruktiv und gestalterisch) der
benachbarten Fassaden zugrunde zu legen. Allgemein
gelten für die Türkonstruktionen die in den
Technischen Vorbemerkungen aufgestellten technischen
Anforderungen. Im Einzelnen werden die Konstruktionen
in den LB beschrieben. Die genannten Profilabmessungen
(Ansichtsbreiten und Profiltiefen) sind bindend.
Maßliche Abweichungen sind nur nach Genehmigung des AG
zulässig.
Türschwellen sind rutschhemmend, mind. R11 auszuführen.
Sämtliche Türsysteme sind mit doppelten, elastischen
Lippendichtungen herzustellen.
Es ist besonders auf eine einwandfreie saubere
dampfdichte Andichtung der Türelemente zum Rohbau zu
achten. Dies gilt vor allem für die unteren Anschlüsse
an die Gebäudeabdichtungen. Die Lieferung und Montage
der Verglasungsprofile sowie der Verglasung ist in die
Einheitspreise der Metallbauarbeiten einzukalkulieren.
Leistung Metallbau ist es, die Kabel für elektrische
Einbauten verdeckt durch die Türelemente zu führen.
Die Kabel sind durch flexible, sabotagegeschützte
Kabelübergänge aus Edelstahl zu schützen. Die Kabel
werden im Rahmen bis nach oben in den Sturzbereich
bzw. nach unten in Bodenbereich geführt und dort mit
min. 15 m langen, aufgerollten Kabelschwänzen
übergeben.
Technische Anforderungen und systemspezifische
Nachweise
Entsprechend den Systemprüfungen auf Grundlage der
Produktnorm EN14351-1; 2016-12, Fenster und Außentüren
sind folgende Klassifizierungen gefordert und müssen
nachgewiesen werden:
Dauerfunktion nach DIN EN 12400: Klasse 6
Differenzialklimaverhalten DIN EN 12219 Klimaklasse C
Klasse 2 (bis max. 4 mm
Verzug), Türfunktion muss uneingeschränkt gegeben sein
-ansonsten Klasse 3 (bis 2
mm Verzug) einzuhalten
Bedienkräfte nach DIN EN 12217 Klasse 2
Windwiderstand gem. DIN EN 13116 C4
Schlagregendichtheit nach DIN EN 12208 mind. Klasse 7A
Luftdurchlässigkeit nach DIN EN 12207 Klasse 4
Mechanische Festigkeit nach DIN EN 14019 Klasse 5
Wärmeschutz nach DIN 10077 bzw. DIN 4108-4
U - Werte nach DIN 10077-2:2003-10, Uf = 1,3 - 1,9
W/m²K je nach Profilgeometrie
Einbruchhemmung: gemäß Türliste bzw. LV Positionen
Füllungselemente Transparente Füllungen, opake
Füllungen, andere feste Füllungen, öffenbare Elemente
Der Einbau von Einfach- und Isolierglas mit
Einbaustärken von 6 - 60 mm ist mit Systembauteilen zu
gewährleisten. Dies gilt ebenfalls für Paneele. Die
erforderliche Füllungsdicke ist vom AN
eigenverantwortlich zu ermitteln.
Glasscheiben in Türen, an welche herangetreten werden
kann oder an Arbeitsbereiche und Aufenthaltsbereiche
von Personen angrenzen, müssen auf zugänglichen Seiten
in Sicherheitsglas (VSG/ESG mit Heat-Soak Test)
ausgeführt werden, damit im Schadenfall Personen nicht
durch scharfe Glasteile gefährdet werden.
Beschläge
Leitprodukte: Edelstahl
- Drücker: FSB Design 09 1016 (gerade)
- Drücker Fluchttüren/Notausgänge: FSB Design 06 1016
(gekröpft)
- Knauf: 07 0809
- Edelstahlstange vertikal, rund D=3,5mm, H=an
Türrahmen oben und unten befestigt (passend zur
Türhöhe)
- Balkontür 5.OG
außen: FSB Knopfdrücker 08 0829 Edelstahl
innen: Balkontürgriff (Drehbeschlag) mit
verriegelbarem Druckknopf
Oberflächenbehandlung / Oberflächenschutz
Oberflächen von Aluminiumprofile entsprechend der
Fassadenprofile.
Oberflächen Stahlprofile und Stahlteile:
Korrosionsschutz gemäß ZTV 38.1.4 Duplex mit
Nasslack-Beschichtung.
Will der AN hiervon abweichen und eine
Duplexbeschichtung mit Pulverlack ausführen, sind
entsprechende Nachweise des Beschichtungsbetriebes
vorzulegen. Es sind nur Betriebe und Materialien mit
einem Zertifikat für die Beschichtung von verzinkten
Stahlteilen nach GSB International oder nach
Qualisteelcoat zugelassen.
Verarbeitung des Systems
Die Verarbeitung des Systems muss nach den jeweils
gültigen Verarbeitungsrichtlinien des
Systemherstellers mit den dafür vorgesehenen
Werkzeugen erfolgen.
Montage und Bauanschluss
Die Montageart der Türen ist vom Auftragnehmer
eigenverantwortlich festzulegen. Die auf die Türen
einwirkenden Kräfte müssen sicher in das Bauwerk
übertragen werden. Bewegungen aufgrund der thermischen
Längenänderung der Profile oder aus dem Bauwerk müssen
zwängungsfrei aufgenommen werden.
Die Bauanschlüsse sind in den Leitdetails mit Angaben
zur Ausführung schematisch dargestellt. Die Details
entsprechend dieser Vorgaben müssen vom Auftragnehmer
ausgearbeitet werden. Eine funktionsgerechte
Ausführung der Anschlusskonstruktion zwischen Bauwerk
und Türe gehört zum Lieferumfang des Auftragnehmers.
Der Einbau von Aluminiumanschlusswinkeln oder
Blechkantteilen muss wärmebrückenfrei ausgeführt
werden.
Für die Kondensatfreiheit im Bauanschluss gilt für
normale Umgebungs-Bedingungen der Grundsatz innen
dichter als außen. Anschlussfolien im Innenbereich der
Fassadenkonstruktion müssen dampfdicht ausgeführt
werden. Zum Erreichen der Dampfdichtigkeit ist ein
Sd-Wert von mindestens 220 m erforderlich.
Abdichtungsfolien im äußeren Bereich der Fassade
müssen dampfoffen ausgeführt werden, um ein
Entfeuchten der Anschlussfugen zu gewährleisten. Zum
Erreichen der dampfoffenen Ausführung darf der Sd-Wert
der Folie maximal 3,0 m betragen.
Anschlussfolien müssen mit Spezial-Kleber am Bauwerk
sauber verklebt sein. Bei umlaufendem Einbau muss
sichergestellt sein, dass diese in der gleichen Ebene
liegen, sodass sie im Eckbereich dicht und dauerhaft
miteinander verklebt werden können. Das Ausfüllen der
Anschlussfugen muss mit mineralischen Dämmstoffen nach
DIN 18165 ausgeführt werden. Werden Anschlussfugen mit
spritzbaren elastischen Dichtstoffen ausgeführt,
müssen diese Fugen mit geschlossenzelligem
Füllmaterial hinterlegt werden, um eine
Dreiflankenhaftung zu vermeiden. Diese Fugen müssen
nach Vorgaben der Dichtstoffhersteller dimensioniert
werden. Die Vorgaben der DIN 18195 sind einzuhalten.
Einbruchschutz
Die Türelemente sind gemäß Türliste in der
Sicherheitsklasse RC2N (UG und EG) auszuführen. Das in
der Norm genannte Schutzziel muss erreicht werden. Bei
Abweichungen von den geprüften Abmessungen ist die
Sicherheitsklasse RC2N mittels Gutachten nachzuweisen.
Die Türelemente sind in Bezug auf die Befestigung und
die Beschlagstechnik in der Widerstandsklasse RC2N
gem. Zulassung auszustatten. Eine Kennzeichnung der
Tür ist nicht notwendig.
Ausführungsbeschreibung Stahltür
Leitdetails: s. DE_SMF_5305, -5306, -5307
Stahltüranlage mit Blockzarge (THR 6) bzw. Eckzarge
(NSHV AV) als witterungsbeständige Mehrzwecktür für
den Außenbereich.
Türblatt und Zarge bestehen aus verzinktem Stahlblech,
sind korrosionsgeschützt und für den dauerhaften
Einsatz im Außenbereich geeignet.
Dichtung: 4-seitig umlaufend, aus witterungs- und
UV-beständigem Material.
Die Zarge wird als Blockzarge bzw. Eckzarge aus ca. 2
mm starkem, verzinktem Stahlblech ausgeführt. Sie ist
umlaufend geschlossen, mit Aufnahmen für die
Dichtungen versehen. Die Abdichtung zum Baukörper
erfolgt umlaufend mit geeignetem, dauerelastischem
Dichtstoff. Im unteren Bereich ist eine wetterfeste
Bodendichtung oder Absenkdichtung vorzusehen.
Türblatt und Zarge sind verzinkt und
pulverbeschichtet, der RAL-Farbton wird nach Vorgabe
des Auftraggebers ausgeführt.
Die Lieferung umfasst sämtliche Beschläge, Dichtungen
und Befestigungsmaterialien. Die Montage ist lot- und
fluchtgerecht gemäß Herstellervorschriften
durchzuführen. Anschlussfugen sind dauerhaft elastisch
zu versiegeln. Nach Abschluss der Arbeiten sind
Justierung, Funktionsprüfung und eine saubere Übergabe
sicherzustellen.
Ausführungsbeschreibung Lamellentür
Leitdetails: s. DE_SMF_5305, -5306
Witterungsbeständige Lamellentür für den Außenbereich.
Rahmenprofil aus Aluminium für Wetterschutz-/
Lüftungsgitter zur einliegenden Montage, Profiltiefe
ca. 50 mm, Oberfläche eloxiert.
Halter: Aluminium-Klipshalter für Lamellenfassaden und
Wetterschutz-/Lüftungsgitter, Oberfläche eloxiert.
Türfüllung: Wetterschutzlamellen als Z-Lamelle,
schiebewassersicher, Aluminium, Oberfläche eloxiert.
Die Lieferung umfasst sämtliche Beschläge und
Befestigungsmaterialien. Die Montage ist lot- und
fluchtgerecht gemäß Herstellervorschriften
durchzuführen. Anschlussfugen sind dauerhaft elastisch
zu versiegeln. Nach Abschluss der Arbeiten sind
Justierung, Funktionsprüfung und eine saubere Übergabe
sicherzustellen. Rahmenprofil wird dreiseitig über
Stahlwinkel an Rohbau befestigt.
Ausführungsbeschreibung Streckmetalltür
Leitdetails: s. DE_SMF_5305, -5306
Türrahmen aus Stahlprofile, rechteckig, Profiltiefe
nach statischem Erfordernis, ca. 60mm.
Türblatt als Streckmetall, Typ und Ausführung gem.
Ausführungsbeschreibung Streckmetallfassade.
Halter für Türblatt nach Erfordernis.
Die Tür ist an den Rohbau zu befestigen, optisch und
konstruktiv jedoch in der Streckmetallfassade
integriert. Dabei ist sicherzustellen, dass das
Türblatt bündig in einer Ebene mit der angrenzenden
Fassadenfläche liegt, sodass ein durchgängiges,
homogenes Erscheinungsbild entsteht. Die konstruktive
Integration darf die Funktionalität der Tür nicht
beeinträchtigen; insbesondere sind die volle
Öffnungsfunktion und ein Öffnungswinkel von 180° zu
gewährleisten. Streckmetalltür muss von außen jeweils
oben und unten verriegelbar sein.
Geschlossenes Türblatt
Für geschlossene Türblätter sind auf die
Türflügelrahmen 4 mm starke LM-Bleche verdeckt
aufzuschrauben. Zum Innenraum hin werden die Bleche
verdeckt in die Rahmenprofile verschraubt. Die
Blechbeplankungen müssen bündig mit den Rahmenprofilen
bzw. den Flügelprofilen des Standflügels ausgebildet
werden. Die Türblätter sind in sich dampfdicht
auszuführen und satt mit schwerer Mineralfaser
Brandschutzklasse A 1 nach DIN 4102, nicht brennbar
bis 1000°C, auszustopfen. Die Profile der verkleideten
Türelemente sind zu Vermeidung des Bi-Metall-Effektes
mit geteilter thermischer Trennung auszuführen.
Geschlossene Türblätter und Tapetentür
In die Türen sind zusätzliche aussteifende
Kämpferprofile einzusetzen. In die Türprofile ist
innen ein LM-Winkelrahmen über Folienzwischenlagen
dampfdicht zu verschrauben. An diese Winkel sind,
ebenfalls über Folienzwischenlagen, min. 3 mm starke
Aluminiumbleche flächenbündig mit den Türprofilen
verdeckt einzuschrauben. Die Verbindungen müssen
dampfdicht hergestellt werden. Außenseitig sind 3 mm
LM-Bleche über Folienzwischenlagen dampfdicht auf die
Türprofile aufzuschrauben. Der Zwischenraum dieser
rundum dampfdichten paneelartigen Fläche der Türen ist
satt mit schwerer Mineralfaser Typ WZ, WLG 035, Klasse
A nach DIN 4102, nicht brennbar bis 1.000°C,
Rohgewicht min. 50 kg/m³, gem. Technischer
Vorbemerkungen
auszustopfen. Das Material der anschließenden
Fassadenverkleidung ist in einem Rahmen einzusetzen
und als angekoppeltes Türblatt auszubilden. Das
Tapetentürblatt ist mit verschieblichen Beschlägen an
das Haupttürblatt zu koppeln. Das angekoppelte
Türblatt wird gemeinsam mit der Tür geöffnet. Der
Abstand zwischen Haupttürblatt und Außenkante
Tapetentür wird bestimmt durch den Abstand der
anschließenden Kaltfassade zum Rohbau.
Magnet- und Riegelkontakte
In jedes Türelement sind vom AN Fassade Öffnungs- und
Verriegelungsmelder vollkommen verdeckt einzubauen. Es
handelt sich je Türelemente um zwei Schaltkontakte,
die geöffnet werden, sobald die Tür a) nicht mehr
verriegelt und b) nicht mehr geschlossen ist.
Die Öffnungs- und Verriegelungsmelder sind zu liefern
und in das Türelement einzubauen und anzuschließen.
Die Kabel sind verdeckt liegend innerhalb der
Konstruktion zu führen. Die Kabelübergänge sind
ebenfalls verdeckt liegend und mit Edelstahlspiralen
ummantelt innerhalb der Konstruktion auszuführen. An
einer mit der Bauleitung festzulegenden Stelle der Tür
sind die aufgerollten Kabelschwänze der Kontakte von
je min 10,0 m Länge für den Anschluss an das Gewerk
Elektro zu übergeben. Als Öffnungsmelder kommen
Rundreedkontakte inklusive Permanentmagnet mit
VdS-Anerkennung gemäß Klasse C zur Ausführung.
Die Verriegelungsmelder sind Verschlussüberwachungen
für Türen mit Mehrfachverriegelung bei verdeckter
Schubstange und VdS-Anerkennung gemäß Klasse C. Die
Montage erfolgt am beweglichen Türflügel. Die
Verschlussüberwachungen werden ohne Kabelübergang
zwischen dem beweglichen und feststehenden Teil
ausgeführt und müssen manipulationssicher durch einen
individuellen Code sein.
Leerrohre
Alle Türen sind mit Leerrohren zu versehen, die mit
Ziehdrähten so auszustatten sind, dass auch im
eingebauten Zustand eine nachträgliche Verkabelung
ausführbar ist. Die Leerrohre sind so auszuführen,
dass sämtliche elektrische Verkabelungen innerhalb der
Türelemente durch diese Leerrohre zu führen sind. Die
Verkabelung ist grundsätzlich verdeckt liegend
auszuführen.
Notausgangsausweisung
Seitens des Gewerkes Elektro ist eine
Notausgangsausweisung am oberen, horizontalen Rahmen
der Tür anzubringen. Die Kabel sind verdeckt im Rahmen
zu führen. Leistung Fassade ist die Vorrichtung der
Konstruktion für die Befestigung der
Notausgangsausweisung (Einnietmuttern) sowie die
verdeckte Führung der Kabel innerhalb der
Türkonstruktion. Die Kabel werden durch das Gewerk
Elektro gestellt. Die Notausgangsausweisung wird durch
das Gewerk Elektro geliefert und montiert; die
Verdrahtung erfolgt ebenfalls durch das Gewerk
Elektro. Wird die Notausgangsausweisung unabhängig von
der Tür- oder Fassadenkonstruktion im Raum angebracht,
so ist hier nicht weiter darauf verwiesen.
Türterminal / Schlüsselschalter
Die Türterminals, z.B. mit Schlüsselschalter, sind
Leistung Elektro. Sie werden, wenn nicht anders
beschrieben, vom Gewerk Elektro raumseitig an den
Wänden montiert oder an dem Pfosten der Fassade. Es
sind Bohrungen für Kabelauslässe in den Pfosten
vorzusehen. Bohrungen sind von Fassadenbauer
vorzusehen!. Die Türfunktion muss über diese
Impulsgeber angesprochen werden können (z.B. E-Öffner,
Automatikantrieb).
Türpuffer innen zur Wandmontage - für schwere
Außentüren
Sämtliche nach innen öffnenden Türelemente sind mit
einem Türpuffer zur Wandmontage pro Türblatt nach Wahl
des AG auszustatten. Als Kalkulationsgrundlage ist ein
Edelstahltürpuffer mit gefedertem, kreisrundem,
schwarzem Gummiring, Form KWS 2049 o.glw., anzubieten.
Der Türpuffer muss zur Wandmontage geeignet sein. Die
Lage des Türpuffers für die nach innen öffnenden Türen
ist mit dem Gewerk Innenausbau und mit den Architekten
abzustimmen, wobei darauf zu achten ist, dass sich ein
möglichst kleiner Hebelarm ergibt, wenn das Türblatt
auf der Schlossseite gegen den Türpuffer gedrückt
wird. Türpuffer mit Feststeller werden mit Fanghaken
entsprechend Form KWS 1011 o.glw. ausgeführt. Die
Feststellfunktion muss ein- und ausgestellt werden
können.
Türpuffer außen im Gelände - für schwere Außentüren
Sämtliche nach außen öffnenden Türelemente sind mit
einem Türpuffer pro Türblatt nach Wahl des AG
auszustatten. Art des Türpuffers nach örtlichen
Gegebenheiten, z.B. Bodenstopper, Wandstopper, Säule
mit integriertem Stopper bzw. Stoppern, Oberfläche
Edelstahl, Fabrikat KWS, FSB nach Wahl des AG o.glw..
Als Kalkulationsgrundlage ist ein Säule zum
Aufschrauben mit gefedertem, kreisrundem, schwarzem
Gummiring, Form KWS 2920 mit Puffer KWS 2049 o.glw.
anzubieten. Die Lage des Türpuffers für die nach außen
öffnenden Türen ist mit dem Gewerk Außenanlagen und
mit den Architekten abzustimmen, wobei darauf zu
achten ist, dass sich ein möglichst kleiner Hebelarm
ergibt, wenn das Türblatt auf der Schlossseite gegen
den Türpuffer gedrückt wird; zudem darf der Türpuffer
nicht zur Stolperfalle werden.
Panikbeschläge
Die Fluchttüren (NA = Notausgang) erhalten einen
Panikbeschlag in Griffform nach DIN EN 179, für nach
außen öffnende Türen in abgekröpfter Form gem.
Einzelbeschreibung. Beschlag gem. ZTV. Es dürfen nur
bauaufsichtlich zugelassene Panikbeschläge zur
Ausführung kommen. Befinden sich Türen mit
Türflügelhöhen oder Türflügelbreiten außerhalb des
Anwendungsbereiches der o.g. EN-Normen (meist
Türflügelhöhen über 2,50 m oder Türflügelbreiten über
1,30 m), so ist für diese Türen eine gesonderte
Prüfung der Beschläge notwendig und Teil der Leistung.
Ein entsprechendes Gutachten einer anerkannten
Prüfstelle ist mit Beginn der Werkplanung vorzulegen.
Die Freigabe des Auftraggebers ist hierfür jedoch
explizit für jede einzelne dieser Türen einzuholen. In
diesem Zusammenhang wird explizit auf die
EG-Konformitätszertifikate
0432-CPD-0003 der Fa. BKS GmbH und 0432-CPD-0064 der
Fa. Gretsch Unitas GmbH Baubeschläge verwiesen. Diese
Konformitätsbescheinigungen sind gültig für
Paniktürverschlüsse nach DIN EN 1125 und DIN EN 179
für Türen mit maximalen Abmessungen Breiten von 1,50
m, maximalen Höhen von 4,50 m und einem maximalen
Gewicht von 300 kg.
Elektrischer Türöffner (elektrische Fallenentriegelung)
Über die Ausführung elektrischer Türöffner zur
Fallenfreigabe entscheidet der AG im Einzelfall.
Elektrische Türöffner sind zu allen Türen mit
Klingelanlage oder Kartenlesegerät einzubauen. Die
zugehörigen Schließbleche müssen Winkelschließbleche
sein. (Arbeitsstromprinzip; 6 - 12 V, AC/DC)
Elektrische Türöffner sind inkl. der Kabelführung
durch die Türelemente Leistung AN Fassade. (Es handelt
sich nicht um Automatikantriebe sondern um eine
elektromagnetische Fallenentriegelung.) Als
Schnittstelle zum Gewerk Elektro ist ein Kabelschwanz,
von min. 15 m Länge ab einer mit diesem Gewerk
festzulegenden Stelle der Tür, aufgerollt und
geschützt zu übergeben. Allgemeiner Hinweis:
Verkabelung ab Steuerung von Fachplaner Elektro UND
Verlängerungen bis Steuerung falls Steuerung nicht
direkt an Tür sitzt (keine Abhangdecke oder DoBo)
Fluchttürsteuerung
zur Sicherung einer Tür im Verlauf von Flucht- und
Rettungswegen mit elektrischer Verriegelung gemäß
EltVTR. Geeignet zum Anschluss an Drehtürantriebe,
Motorschlösser, Brandmeldeanlagen,
Einbruchmeldeanlagen sowie zur Weiterleitung von
Meldungen an die Gebäudeleittechnik.
Die Komponenten zur Fluchttürsteuerung werden durch
ELT gestellt und verbaut. Vorrüstung und Verkabelung
innerhalb der Türen durch den AN Fassade.
Gleitschienenobentürschließer mit integriertem
Türfeststeller
Es kommen Gleitschienenobentürschließer gem.
Technischer Vorbemerkungen zur Ausführung, zu 2-flg.
Türen mit Schließfolgeregelung. Oberfläche wie
Türprofile.
Wie in der Türliste benannt sind Türelemente mit im
Türschließer integriertem Türfeststeller nach Wahl des
AG auszustatten. Türen über 2,50 m Höhe erhalten den
Feststeller am Türpuffer.
Zugangskontrollsysteme und Klingelanlagen
Die Einbauten zu Zugangskontrollsystemen und
Klingelanlagen sind Leistung Elektro. Die notwendigen
Abdeckungen etc. sind Leistung Fassade. Klingelanlage
befinden sich in vorgehängten hinterlüfteten Fassade.
Schnittstelle: Paneelfeld inkl. Ausschnitt für
Klingelanlage herstellen >> Gewerk Fassade.
Klingelanlage >> Gewerk Elektro, Zugangskontrollsystem
>> Gewerk Elektro. Die Türfunktion muss über diese
Impulsgeber angesprochen werden können (z.B. E-Öffner,
Automatikantrieb).
Anschluss an die EMA, GLT bzw. BMZ
Die elektrischen Einbauten zum Anschluss der Türen an
die EMA (Einbruchmeldeanlage), GLT
(Gebäudeleittechnik) oder BMZ (Brandmeldezentrale)
d.h. die elektrische Türverriegelung und die auf der
Gegenseite befindlichen Einsteckfallenschlösser sowie
die Glasbruchmelder, sind Teil der Leistung des AN
Fassade, Die zur Verwendung kommenden Elemente müssen
mit dem Gewerk Elektro abgestimmt sein. Der
elektrische Anschluss an die EMA, GLT oder BMZ erfolgt
durch das Gewerk Elektro. Sonst wie zuvor
beschrieben.
Ausführungsbeschreibung Türen
2.1 Türen BT6
2.1
Türen BT6
2.2 Sektionaltor BT6
2.2
Sektionaltor BT6
3 FT 5.2 Fahrradparkhaus (FPH)
3
FT 5.2 Fahrradparkhaus (FPH)
Modellausschnitte
Brandschutzanforderungen:
RA-Fenster inkl. aller DIN-Anforderungen gem.
Brandschutzkonzept!
Freier Querschnitt min. 1 m²
Anforderungen gem. Brandschutzkonzept:
- Rauchabzugsöffnung an höchster Stelle im notwendigen
TRH 5.2 mit einem freien Querschnitt mind. 1 m² (S.42)
- Öffnungen in den Umfassungswänden des notwendigen
TRH 5.2 müssen mir feuerhemmenden, rauchdichten und
selbstschließenden Abschlüssen hergestellt werden
(S.32)
Einbruchhemmung:
RC 2 bzw. RC 2 (N)
Dichtigkeit (Fenster und Türen):
Nachfolgend sind die gewählten
Mindest-Leistungsanforderungen an die Vorhangfassade,
Fenster und Türen gemäß den Anforderungen der
entsprechenden Normung dargestellt.
Anforderung: Schlagregendichtigkeit
Normung: DIN EN 12154
Klasse: R5
Mindestprüfdruck: 300 Pa
Anforderung: Luftdurchlässigkeit
Normung: DIN EN 12152
Klasse: A4
Mindestprüfdruck: 600 Pa
Windlasten:
Die auf das Gebäude wirkenden Windlasten sind nach DIN
EN 1991-4 zu ermitteln. Ein Innendruck gemäß DIN EN
1991-1-4, Abschnitt 7.2.9 (6), Anmerkung 2 ist
zusätzlich zu überlagern cpi = +0,2 / -0,3.
Durchbiegungsanforderungen:
Unter den aufgebrachten Windlasten darf die maximale
frontale Durchbiegung der Rahmenelemente der
Vorhangfassade nach Produktnorm DIN EN 13830 :2015-07
nicht überschritten werden.
Zusätzlich sind die zulässigen Grenzen der
Durchbiegung der Ausfachungen (u.a.
Mehrscheiben-Isolierglas) zu beachten.
Die Durchbiegung der Auflagerung entlang der Kanten
einer Einzelscheibe ist gemäß DIN 18008-2 auf L/300 +
5mm der Scheibenlänge zu begrenzen. Eine Begrenzung
des Absolutwerts der Verformung ist mit dem
Isolierglashersteller abzustimmen. Der
Durchbiegungswert muss vom Isolierglashersteller als
zulässig bestätigt werden.
Vorhangfassade nach Produktnorm DIN EN 13830:2015-07
Unter den aufgebrachten Windlasten darf die maximale
frontale Durchbiegung (d) der Rahmenelemente der
Vorhangfassade die folgenden Grenzwerte nicht
überschreiten:
d<= L/200, wenn L <= 3 000 mm;
d<= 5 mm + L /300, wenn 3 000 mm < L < 7 500 mm;
d<= L /250, wenn L >= 7 500 mm,
wenn zwischen den Auflagepunkten oder den
Verankerungspunkten an der Gebäudestruktur (L)
gemessen wird.
Hauptfassadentypen:VHF aus
StreckmetallMetallgewebeBegrünte Fassadeinkl. ggf.
Attiken, Türen, Einsatzelemente
Modellausschnitte
Ausführungsbeschreibung VHF aus Streckmetall
Leitdetails:
s. Objektplanung
DEVK_Z_BT5-0_ARC_5_DE_SMF_5201_V_- - IA
DEVK_Z_BT5-0_ARC_5_SC_SBA_6403VC - IA
Allgemeine Angaben:
Streckmetall aus Aluminium für hinterlüftete
Außenwandbekleidung, direkt auf UK befestigt, mit
zugelassenen Verbindungsmitteln laut Hersteller,
liefern und fachgerecht, entsprechend den
Montagerichtlinien des Herstellers, inkl. aller
Zuschnitte und Aussparungen, liefern und montieren.
Streckmetall:
Achsraster: ca. 500 mm bis ca. 2400 mm
Höhe: Regelbereich ca. 1800mm, Sonderbereiche ca.
2025mm, 1200mm, 750mm
Material: Aluminium
Maschenform: Rautenmasche
Maschenlänge: 200 mm
Maschenbreite: 75 mm
Stegbreite: 24 mm
Materiastärke: min 3 mm
Freier Querschnitt: 52,3 %
Oberfläche: Pulverbeschichtet, RAL n. Wahl Architekt
Verlegerichtung: horizontal,Montagehinweis: hier
Masche um 180° gedreht für maximalen Lichteinfall
Befestigung: Schrauben sichtbar
Hinterlüftung: ca. 190 mm im Bereich der
Stahlbetonwand, sonst offene Stahlkonstruktion
z.B. Maschtentyp "Coliseum" BGM oder gleichwertig
Abstand zum Rohbau: variiert, ca. 190mm zwischen
VK-Rohbau und VK-UK
Fugenmaß: ca. 6 mm
Konstruktion:
Dreidimensional justierbare, Metall-Unterkonstruktion
aus:
Aufbau von innen nach außen:
- horizontales Omega-Profil n. stat. Erf., an
Stahlstützen befestigt (nur im Bereich Primärtragwerk
aus Stahl)
- Wandhalter: U-Pofil Aluminiumwandhaltern für eine
planebene horizontal verlegte vorgehängte
hinterlüftete Fassadenbekleidung mit großformatigen
Streckmetallpaneele.
- vertikales Vierkantrohr n. stat. Erf.,
- Punkthalter Streckmetall
- Streckmetall
Befestigung der Streckmetallpaneele erfolgt punktuell
direkt auf die UK.
Mit Fest- und Gleitpunkten auf dem tragfähigen
Untergrund befestigt.
Gesamttiefe Streckmetallfassade variiert zwischen ca.
215mm
Untergrund: Stahlbeton/Stahl
UK ist so auszuführen, dass eine exakte Ausrichtung
und Justierung der Bleche und Fugen in drei
Dimensionen möglich ist. Bleche sind vom Aushängen mit
einer Schraubverbindung in der Vertikalfuge punktuell
zu sichern. Unebene Außenflächen sind grundsätzlich zu
vermeiden.
Im Bereich der Fassadenbegrünung ist die Konstruktion
mit der der Fassadenbegrünung abzustimmen.
Oberflächenqualität:
Alle sichtbaren Aluminiumoberflächen sind
Pulver-beschichtet in Qualicoatklasse 2 bzw. GSB
Master in den entsprechenden Farbangaben auszuführen.
Ausführung gem. Freigabe durch AG nach Bemusterung
Ausführungsbeschreibung VHF aus Streckmetall
Ausführungsbeschreibung Metallgewebe
Leitdetails:
s. Objektplanung
DEVK_Z_BT5-0_ARC_5_DE_SMF_5203_V_-
DEVK_Z_BT5-0_ARC_5_DE_SMF_5202_V_-
Allgemeine Angaben:
Metallgewebe aus Edelstahl für hinterlüftete
Außenwandbekleidung, an UK angebracht, mit
zugelassenen Verbindungsmitteln laut Hersteller,
liefern und fachgerecht, entsprechend den
Montagerichtlinien des Herstellers, inkl. aller
Anschlüsse, liefern und montieren.
z.B. Gaudi F von BGM oder gleichwertig
Material: Edelstahl
Offene Fläche: 84%
Gewicht: 2,70 kg/qm
Konstruktion:
Dreidimensional justierbare, Metall-Unterkonstruktion
aus:
- Rundrohraus Edelstahl, in der Gewebespirale
eingesetzt
- Befestigungsösen mit Gewindestange ausEdelstahl,
Abstand n. stat. Erfordernis bzw. gem.
Herstellerangabe, ca. 300mm
- Rand-UK z.B. U-Profil, an Primärtragwerk angebracht,
zur Ösenbefestigung; Abmessungen n. stat. Erfordernis
Die UK soll die Bewegungen aus dem Primärtragwerk
aufnehmen können, ohne dass die Funktion und die Optik
beeinträchtigt werden. Alle dafür benötigten
Komponenten sind im Einheitspreis zu kalkulieren.
Untergrund: Stahl
Oberflächenqualität:
Alle sichtbaren Aluminiumoberflächen sind
Pulver-beschichtet in Qualicoatklasse 2 bzw. GSB
Master in den entsprechenden Farbangaben auszuführen.
Ausführung gem. Freigabe durch AG nach Bemusterung
Ausführungsbeschreibung Metallgewebe
Ausführungsbeschreibung Fassadenbegrünung
Leitdetails:
s. Objektplanung
DEVK_Z_BT5-0_ARC_5_SC_SBA_6403VC - IA
DEVK_Z_BT5-0_ARC_5_DE_SMF_5201_V_- - IA
Allgemeine Angaben:
Seilkonstruktion aus Edelstahl als Rankhilfe für
Fassadenbegrünung.
Konstruktion:
Die Konstruktion besteht aus einem oberen und einem
unteren Rundrohr, punktuell an den Rohbau befestigt,
welche als Unterkonstruktion zur Anbringung der
Edelstahlseilen dienen.
Konsolen für die Befestigung an den Rohbau
dreidimensional justierbar, thermisch getrennt, um
Wärmeverluste zu minimieren.
Anzahl und Abstände der Befestigungspunkte nach
statischen Erfordernissen. Position und Montage der
befestigungspunkte an den Rohbau soll zudem die
Konstruktion der Streckmetallfassade beachten und
erfolgt mittig in den Lagerfugen der
Streckmetallpaneele.
Die Seilen sind schräg anzuordnen; der Seilabstand
beträgt ca. 90cm.
Der Abstand zwischen Fassade und Begrünung beträgt ca.
25cm.
Gem. Brandschutzanforderung ist das Begrünungssystem
mit einem Abstand von 1m zur Attika geplant. Der
untere Bereich ist mit einem Abstand von ca. 50cm bis
zum Erdbereich(Pflanzensubstrat in BT5) vorzusehen.
Inkl. Unterkonstruktion und alle für die
Seilkonstruktion notwendige Komponenten (insbesondere
Spannschlösse mit Aussengewinde Seilkreuze,
Klemmringe, Öse, Seilführungen, usw.)
Material:
Edelstahl
Ausführungsbeschreibung Fassadenbegrünung
Ausführungsbeschreibung Attiken
Leitdetails:
s. Objektplanung
Konstruktion:
Attika-Abdeckungen aus gekanteten Aluminiumblechen in
verschiedenen Formen. Blechstärke gemäß den
konstruktiven Erfordernissen. Anordnung der
Abdeckungen inklusive Abdichtung und Wärmedämmung auf
einer stabilen und thermisch getrennten
Unterkonstruktion. Die Oberflächenbeschichtung erfolgt
pulverbeschichtet in RAL Standardtönen nach
Bemusterung und Wahl des AG.
Anschlüsse:
Fachgerechte Abdichtung der Anschlüsse an höher- und
tieferliegende sowie seitliche Fassaden- und
Attikabereiche.
Stoßverbindungen:
Die Stoßfugen werden im Fassadenraster gemäß der Werk-
und Montageplanung des AN geplant und mit
Rillenstoßverbindern gesichert.
Schallschutz und Dehnung:
Es sind Antidröhn-Vorkehrungen zu treffen, um
Körperschall zu vermeiden. Dehnungen müssen
geräuschlos aufgenommen werden.
Gefälle und Tropfkanten:
Herstellung der Abdeckungen gemäß Planunterlagen mit
Gefälle zur Dachseite. Integration von Tropfkanten an
Fassaden- und Dachseite, sofern keine andere
Ausbildung angrenzender Bauteile erforderlich ist.
Sonderausführungen:
Außenecken (inkl. gebogener Ecken) sowie komplexe
Formteile werden als schlagregendicht geschweißte
Formstücke ausgeführt, mit sauber verputzten
Schweißnähten, die nach der Oberflächenbeschichtung
nicht sichtbar sind.
Durchdringungen:
Eventuell erforderliche Durchdringungsöffnungen werden
fachgerecht abgedichtet.
Blitzschutz:
Die Attika-Abdeckungen sind gem. ZTV mittels Bohrungen
und Schleifleitungen elektrisch zu verbinden um den
Blitzschutz sicherzustellen.
Ausführungsbeschreibung Attiken
Ausführungsbeschreibung Türen
Leitdetails:
s. Objektplanung
Fingerklemmschutz zu automatisch öffnenden Türen
Die automatisch öffnenden Türen sind mit
Fingerklemmschutz an der Bandseite (Nebenschließkante)
auszuführen. Die Art des Fingerklemmschutzes ist im
Zuge der Werkplanung mit dem AG abzustimmen.
Der Fingerklemmschutz (z.B. Silikonbänder) darf sich
farblich nicht von der Konstruktion abzeichnen.
Ausführungsbeschreibung Streckmetalltür
Türrahmen aus Stahlprofile, rechteckig, Profiltiefe
nach statischem Erfordernis.
Türblatt als Streckmetall, Typ und Ausführung gem.
Ausführungsbeschreibung Streckmetallfassade.
Halter für Türblatt nach Erfordernis.
Die Tür ist an die Stahlprimärkonstruktion befestigt,
optisch und konstruktiv in der Streckmetallfassade
integriert. Dabei ist sicherzustellen, dass das
Türblatt bündig in einer Ebene mit der angrenzenden
Fassadenfläche liegt, sodass ein durchgängiges,
homogenes Erscheinungsbild entsteht. Die konstruktive
Integration darf die Funktionalität der Tür nicht
beeinträchtigen; insbesondere sind die volle
Öffnungsfunktion und ein Öffnungswinkel von 90° zu
gewährleisten.
Ausführungsbeschreibung Türen
Ausführungsbeschreibung Einsatzelemente
Leitdetails:
s. Objektplanung
Fenster
Material: Aluminium Strangpressprofile, ungedämmt
Fabrikat: Schüco AWS 50.NI o. glw.
Öffnungsart: Dreh-Flügel (75° Öffnungswinkel)
Füllung: 2-fach Isolierverglasung
Öffnungsrichtung: nach außen
Oberfläche: Pulverbeschichtung in RAL-Farbtönen oder
matt, NCS oder DB, nach Wahl AG
Montage in Rohbauebene
Schlagregendichtigkeit: Klasse 7A (300 Pa) nach EN
12208
Luftdurchlässigkeit: Klasse 4 (600 Pa) nach EN 12207
Wärmedurchgangskoeffizient gesamtes Fenster: ca. 1,30
W/m2K
Ausführungsbeschreibung Einsatzelemente
3.1 Fenster
3.1
Fenster
3.2 Türen
3.2
Türen
4 FT 5.3 Fassaden Technikzentrale Dachgesc
4
FT 5.3 Fassaden Technikzentrale Dachgesc
Winterlicher Wärmeschutz:
Die Anforderungen des zum Zeitpunkt der Baugenehmigung
gültigen Gebäudeenergiegesetzes sowie der DIN 4108 in
ihrer aktuellen Fassung sind zwingend einzuhalten.
Darüber hinaus sind die Angaben aus dem Bauteilkatalog
zu beachten und zu erfüllen.
Die nachfolgend aufgeführten U-Werte sind verbindlich
einzuhalten und nachzuweisen. (gem. Abstimmung mit
Bauphysik)
U opake Wand = 0,24 W/m²K
U opake Wand inkl. Einfluss von
Verbindungskonstruktionen = 0,26 W/m²K
Einbruchhemmung:
keine Anforderungen
Dichtigkeit Türen:
Die nachfolgenden Tabellen stellen die gewählten
Mindest-Leistungsanforderungen an die Türen gemäß den
Anforderungen der entsprechenden Normung dar.
Anforderung: Schlagregendichtigkeit
Normung: DIN EN 12154
Klasse: R5
Mindestprüfdruck: 300 Pa
Anforderung: Luftdurchlässigkeit
Normung: DIN EN 12152
Klasse: A4
Mindestprüfdruck: 600 Pa
Windlasten:
Die auf das Gebäude wirkenden Windlasten sind nach DIN
EN 1991-4 zu ermitteln. Ein Innendruck gemäß DIN EN
1991-1-4, Abschnitt 7.2.9 (6), Anmerkung 2 ist
zusätzlich zu überlagern cpi = +0,2 / -0,3.
Durchbiegungsanforderungen:
Unter den aufgebrachten Windlasten darf die maximale
frontale Durchbiegung der Rahmenelemente der
Vorhangfassade nach Produktnorm DIN EN 13830 :2015-07
nicht überschritten werden.
Zusätzlich sind die zulässigen Grenzen der
Durchbiegung der Ausfachungen (u.a.
Mehrscheiben-Isolierglas) zu beachten.
Die Durchbiegung der Auflagerung entlang der Kanten
einer Einzelscheibe ist gemäß DIN 18008-2 auf L/300 +
5mm der Scheibenlänge zu begrenzen. Eine Begrenzung
des Absolutwerts der Verformung ist mit dem
Isolierglashersteller abzustimmen. Der
Durchbiegungswert muss vom Isolierglashersteller als
zulässig bestätigt werden.
Vorhangfassade nach Produktnorm DIN EN 13830:2015-07
Unter den aufgebrachten Windlasten darf die maximale
frontale Durchbiegung (d) der Rahmenelemente der
Vorhangfassade die folgenden Grenzwerte nicht
überschreiten:
d<= L/200, wenn L <= 3 000 mm;
d<= 5 mm + L /300, wenn 3 000 mm < L < 7 500 mm;
d<= L /250, wenn L >= 7 500 mm,
wenn zwischen den Auflagepunkten oder den
Verankerungspunkten an der Gebäudestruktur (L)
gemessen wird.
Winterlicher Wärmeschutz:
Typen / Ausführung allgemein
Die Fassadenkonstruktion besteht aus mehreren
Konstruktionsarten.
Die Fassadentypen können je nach Untergrund und
Konstruktion an unterschiedlichen Bereichen so
zusammengefasst werden (s. Leitdetails Objektplanung):
Typ a:
Untergrund: Stahlbeton
Fassadenkonstruktion (von innen nach außen):
Sandwich-Paneele
Streckmetall
Begrünung
Leitdetail Objektplanung: s. SC_X-X_3401
Typ b:
Untergrund: Stahl
Fassadenkonstruktion (von innen nach außen):
Sandwich-Paneele
Streckmetall
Begrünung (Fassadenbegrünung außen umlaufend,
ausgenommen Teilbereiche der Westfassade)
Typ c:
Untergrund: Stahlbeton mit Attikastiel im oberen
Fassadenbereich
Fassadenkonstruktion (von innen nach außen):
Sandwich-Paneele
Streckmetall
Begrünung (Fassadenbegrünung außen umlaufend,
ausgenommen Teilbereiche der Westfassade)
Eine Leuchtwerbeanlage soll in die Fassade integriert
werden. Diese ist nicht Leistung Fassade, es sollten
jedoch dich notwendige Befestigungspunkte sowie den
Lastabtrag berücksichtigt werden.
Typen / Ausführung allgemein
Ausführungsbeschreibung VHF aus Sandwichpaneele und
Streckmetallpaneele
Leitdetails:
s. Objektplanung
DEVK_Z_BT-TZ_ARC_5_DE_SBA_6201_V_B_
DEVK_Z_BT-TZ_ARC_5_SC_X-X_3401_V_-
DEVK_Z_BT-TZ_ARC_5_SC_X-X_3402_V_-
DEVK_Z_BT-TZ_ARC_5_SC_X-X_3403_V_-
DEVK_Z_BT-TZ_FAS_5_UB_SMF_5102_V_-
Allgemeine Angaben:
Fassade bestehend aus Sandwich-Dämmpaneele und
Streckmetall aus Aluminium für hinterlüftete
Außenwandbekleidung. Streckmetall sichtbar verschraubt
auf UK, mit zugelassenen Verbindungsmitteln laut
Hersteller, liefern und fachgerecht, entsprechend den
Montagerichtlinien des Herstellers, inkl. aller
Zuschnitte und Aussparungen, liefern und montieren.
Konstruktion:
Die Konstruktion besteht aus folgenden Bauteile (von
innen nach außen):
1- Untergrund: Stahlbeton oder Stahl (Achsabstand
Stütze max. 6m) - bauseits (nicht Leistung Fassade)
2- Dichtungsband
3- Borhschraube
4- Sandwich-Dämmpaneel
5- Hutprofil/Zetprofil
6- Streckmetall Halter / Fassadenanker zur Aufnahme
Fassadenbegrünungssystem
7-Streckmetall
In manchen Bereichen wird die Fassade zusätzlich durch
ein Fassadenbegrünungssystem ergänzt - s. separate
Ausführungsbeschreibung.
Dreidimensional justierbare, thermisch getrennte,
Metall-Unterkonstruktion aus vertikalen Aluminium
U-Profilen und Aluminiumwandhaltern für eine planebene
vertikal verlegte vorgehängte hinterlüftete
Fassadenbekleidung. Befestigung der
Streckmetallpaneele erfolgt punktuell direkt auf die
UK.
Mit Fest- und Gleitpunkten auf dem tragfähigen
Untergrund befestigt.
Der Abstand von Vorderkante Wand bis Vorderkante
Unterkonstruktion variiert zwischen:
Alle Ansichten (außer Innen- und Außenecken): ca. 55mm
Innenecke: ca. 55 bis ca. 530 mm
Außenecke: ca. 75 bis ca. 279 mm
UK ist so auszuführen das eine exakte Ausrichtung und
Justierung der Paneele und Fugen in drei Dimensionen
möglich ist. Streckmetallbleche sind vom Aushängen mit
einer Schraubverbindung in der Vertikalfuge punktuell
zu sichern. Unebene Außenflächen sind grundsätzlich zu
vermeiden.
Alle Dichtbänder und Verbindungsmittel gem.
bauaufsichtlich Zulassung und nach den Fachregeln des
IFBS (Internationaler Verband für den Metallleichtbau)
liefern und montieren.
Streckmetall:
L: variiert mm
B: variiert mm
Paneeltiefe: 20 mm
Untergrund: Sandwichpaneel
Unterkonstruktion: Alu-Hutprofil gem. statischen
Erfordernissen, thermisch getrennt
Material Bekleidung: Aluminium
Materialstärke: 2 mm
Maschenlänge: 150 mm
Maschenbreite: 56 mm
Stegbreite: 21,5 mm
Freier Querschnitt: 23% bzw. 29,8%
Fugenbreite: vertikale Fuge ca. 4 mm, horizontale Fuge
ca. 6mm
Oberfläche: Pulverbeschichtet, RAL n. Wahl Architekt
Verlegerichtung: horizontal
Befestigung: Schrauben sichtbar
Hinterlüftung: ca. 55mm
z.B. Maschtentyp "Milan" von POHL oder "Lucerna" von
BGM oder gleichwertig
Sandwichpaneele:
Sandwichpaneel, bestehend aus beidseitig
bandverzinkten oder bandlegierverzinkten und
kunststoffbeschichteten Stahldeckblechen, die durch
einen Dämmkern schubsteif miteinander verbunden sind.
Die Elemente sind für die Aufnahme zusätzlicher Lasten
(Streckmetallfassade und Fassadenbegrünung inkl. UK,
stellenweise Leuchtwerbeanlage) an der äußeren
Deckschicht zugelassen (= 40 kg/m²) .
Breite: 1.000 mm
Höhe: ca. 9,80 m
Untergrund: Stahlkonstruktion / Stahlbetonwände
(Bauseits)
Blechdicke: Außen ca. 0,60 mm / Innen 0,40 mm bzw. n.
stat. Erfordernissen
Dämmkerndicke: 120 mm / 80 mm
Dämmkernmaterial: Polyurethan-Hartschaum, IPN Dämmung?
= 0,019 W/mK
Profilierung: mikroprofilierte Oberfläche auf der
Außenseite und Profilierung Minibox auf der Innenseite
Oberfläche, Farbton: Pulverbeschichtet, nach
Bemusterung u. W. Arch.
Verlegerichtung: horizontal
Befestigung: Schrauben sichtbar
Baustoffklasse: B-s2,d0 (schwer entflammbar / geringe
Rauchentwicklung / nicht brennend abtropfend)
Einschließlich erforderlicher Dichtbänder zur
Erlangung einer Wind- und Dampfdichtigkeit sowie
zugehöriger, bauaufsichtlich zugelassener
Verbindungsmittel nach den Fachregeln des IFBS
(Internationaler Verband für den Metallleichtbau)
liefern und an bauseitig gelieferter Unterkonstruktion
montieren.
Materialien:
Aluminium: EN AW 6060
Stahl: Stahl S235, Feuer-verzinkt
Wärmedämmung: MiWo WLG 035 (RAL-Gütezeichen
"Erzeugnisse aus Mineralwolle") ? = 0,035 W/mK
Herstellen von Öffnungen:
Öffnungen für TGA-Geräte und Türen sind in der Fassade
vorzusehen.
Angepasste Sandwichpaneele sollen wiederversiegelt
werden; offene Zwischenräume sind fachgerecht gedämmt
und dampfdicht zu verschließen; Tropfkanten und
Laibungsprofile schließen die Öffnung ab.
Auswechselungsprofile aus Stahl zur Aufnahme von Türen
sowie weitere Einsatzelemente oder Öffnungen mitten in
Karrier Paneelwand.
Offene Zwischenräumen zwischen Paneelenden und
durchgeführter Lüftungstechnik sollen,fachgerecht
gedämmt und dampfdicht verschlossen werden, inkl aller
erforderlichen UK, Bleche, MW Dämmung (WLG035) und
MIttel, etc.
Wo erforderlich müssen Längenänderungen oder
Bewegungsfugen durch entsprechende Ausbildung
aufgenommen werden können. (Blechfarbe wie
Karrierpaneel oder RAL nach Wahl Arch.)
Anschlüsse:
Fußpunkt: Anschluss unteres Paneels inkl. Abdichtung
an Rohbau, ggf. satt mit Wärmedämmung ausgestopft.
Sandwichpaneele-Ecken nicht 90° sollen mit
Wärmedämmung ausgestopft werden.
Perimeterdämmung und Dachabdichtung nicht Leistung
Fassade (Leistung Dachdecker).
Oberflächenqualität:
Alle sichtbaren Aluminiumoberflächen sind
Pulver-beschichtet in Qualicoatklasse 2 bzw. GSB
Master in den entsprechenden Farbangaben auszuführen.
Ausführung gem. Freigabe durch AG nach Bemusterung.
Ausführungsbeschreibung VHF aus Sandwichpaneele und
Ausführungsbeschreibung Fassadenbegrünung
Leitdetails:
s. Objektplanung
DEVK_Z_BT-TZ_ARC_5_DE_SBA_6201_V_B_
DEVK_Z_BT-TZ_ARC_5_SC_X-X_3401_V_-
DEVK_Z_BT-TZ_ARC_5_SC_X-X_3402_V_-
Allgemeine Angaben:
Edelstahlgitter als Rankhilfe für Fassadenbegrünung.
Konstruktion:
Edelstahlgitter dienen als Rankfläche und werden
beidseitig an vertikalen Rundprofilrohren links/rechts
geführt; die Anbindung der Gitter an die Rundrohre
erfolgt über Gitterschellen. Die Gitter besitzen eine
Breite von ca. 967–2000 mm und eine Maschenweite von
ca. 242–250 mm; jedes Rundprofilrohr ist max. 6,0 m
lang und kann über Verbindungszapfen miteinander
verlängert werden. Die Rohrenden erhalten
Rohrabschlussstopfen. Jeder vertikale Rundrohrstrang
erhält am Fußpunkt einen Betonquader 150 × 150 × 150
mm als primäre Stabilisierung, verankert mit
zugelassenen Ankern unter Einhaltung der Rand- und
Achsabstände gemäß ETA/Statik. Die Unterkonstruktion
wird punktuell über horizontale Zweipunkthalter in den
tragfähigen Untergrund verankert; bei Sandwichfassaden
erfolgt die Befestigung über für Sandwichpaneele
zugelassene Schienen/Konsolen (Schiene). Das
Ranksystem läuft in gleicher Bauweise über Innen- und
Außenecken; der gewünschte Knickverlauf wird durch
Positionswechsel bzw. Versatz der vertikalen Rundrohre
im Eckbereich erzielt, die Rundrohre werden hierfür
segmentiert, die Gitter folgen der Rohrgeometrie.
Der Abstand zwischen Fassade und Begrünung beträgt ca.
21 cm; zur Attika wird oberhalb ein freier Abstand von
= 1,0 m eingehalten; am Sockel erfolgt der direkte
Anschluss an ein am Fußpunkt angeordnetes
Pflanzengefäß; der Betonquader (150 × 150 × 150 mm)
wird im Pflanzengefäß direkt auf dem Gefäßboden
aufgestellt.
(Hinweis: Pflanzgefäß nicht von AN Fassade zu bringen).
Leitprodukt: Vertiko o. glw.
Material:
Edelstahl
Ausführungsbeschreibung Fassadenbegrünung
Ausführungsbeschreibung Türen
Maße und Öffnungsart der Türkonstruktionen sind aus
der Türliste, aus den Architektenplänen und den
Leitdetails ersichtlich. Den Türkonstruktionen ist der
Qualitätsmaßstab (konstruktiv und gestalterisch) der
benachbarten Fassaden zugrunde zu legen. Allgemein
gelten für die Türkonstruktionen die in den
Technischen Vorbemerkungen aufgestellten technischen
Anforderungen. Im Einzelnen werden die Konstruktionen
in den LB beschrieben. Die genannten Profilabmessungen
(Ansichtsbreiten und Profiltiefen) sind bindend.
Maßliche Abweichungen sind nur nach Genehmigung des AG
zulässig.
Türschwellen sind rutschhemmend, mind. R11 auszuführen.
Sämtliche Türsysteme sind mit doppelten, elastischen
Lippendichtungen herzustellen.
Es ist besonders auf eine einwandfreie saubere
dampfdichte Andichtung der Türelemente zum Rohbau zu
achten. Dies gilt vor allem für die unteren Anschlüsse
an die Gebäudeabdichtungen. Die Lieferung und Montage
der Verglasungsprofile sowie der Verglasung ist in die
Einheitspreise der Metallbauarbeiten einzukalkulieren.
Leistung Metallbau ist es, die Kabel für elektrische
Einbauten verdeckt durch die Türelemente zu führen.
Die Kabel sind durch flexible, sabotagegeschützte
Kabelübergänge aus Edelstahl zu schützen. Die Kabel
werden im Rahmen bis nach oben in den Sturzbereich
bzw. nach unten in Bodenbereich geführt und dort mit
min. 15 m langen, aufgerollten Kabelschwänzen
übergeben.
Ausführungsbeschreibung Stahltür
Stahltüranlage mit Blockzarge als witterungsbeständige
Mehrzwecktür für den Außenbereich.
Türblatt und Zarge bestehen aus verzinktem Stahlblech,
sind korrosionsgeschützt und für den dauerhaften
Einsatz im Außenbereich geeignet.
Dichtung: 4-seitig umlaufend, aus witterungs- und
UV-beständigem Material.
Die Zarge wird als Blockzarge aus ca. 2 mm starkem,
verzinktem Stahlblech ausgeführt. Sie ist umlaufend
geschlossen, mit Aufnahmen für die Dichtungen
versehen. Die Abdichtung zum Baukörper erfolgt
umlaufend mit geeignetem, dauerelastischem Dichtstoff.
Im unteren Bereich ist eine wetterfeste Bodendichtung
oder Absenkdichtung vorzusehen.
Türblatt und Zarge sind verzinkt und
pulverbeschichtet, der RAL-Farbton wird nach Vorgabe
des Auftraggebers ausgeführt.
Die Lieferung umfasst sämtliche Beschläge, Dichtungen
und Befestigungsmaterialien. Die Montage ist lot- und
fluchtgerecht gemäß Herstellervorschriften
durchzuführen. Anschlussfugen sind dauerhaft elastisch
zu versiegeln. Nach Abschluss der Arbeiten sind
Justierung, Funktionsprüfung und eine saubere Übergabe
sicherzustellen.
Ausführungsbeschreibung Türen
4.1 Türen
4.1
Türen