Blitzschutz und Erdung
DC-Datacenter Neubau Rechenzentrum
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
05 Innerer Blitzschutz
05
Innerer Blitzschutz
Ausführung nach EN 62305, DIN18014 und Erdungsrichtlinie der NRM, Ausführung für Blitzschutzklasse 1 nach EN 62305 Blitzschutzzonen LPZ 1-3 Ausführung nach EN 62305, DIN18014 und Erdungsrichtlinie der NRM, Ausführung für Blitzschutzklasse 1 nach EN 62305 Blitzschutzzonen LPZ 1-3 Blitzschutz- und Erdungsanlagen 1. Erdungsanlagen Im Baukörper werden bereits die Anschlusspunkte für ein ganzheitliches, mit den Anforderungen des IT-konformen Erdungssystems vorbereitet. Dieses ist bestehend aus: · Fundamenterder und · Ringerder (dauerhaft erdfühlig, mit Maschen unter der Sauberkeitsschicht) Für das Rechenzentrum selbst wird ebenfalls nach den geltenden EN-Normen ein dreidimensionaler und vermaschter Potentialausgleich realisiert (DIN EN 50310 Meshed Bonding Network). In das Erdungssystem werden folgende Komponenten und Bauteile integriert: · Mittelspannungs-Schaltanlagen · Transformatoren · Niederspannungsschaltanlagen · Technikzentralen der TGA · Serverräume · Netzwerkräume · Racks · Erdungsfestpunkte · Geräterahmen · Doppelbodenanlagen · ableitfähige Böden · elektrisch leitende Rohrleitungen und Kanäle · elektrisch leitende Trassen (Kabelrinnen) · Kabelschirmungen · sonstige metallische Bauteile 2. Potentialausgleich Eine dreidimensional vermaschte Potentialausgleichsanlage (VPAA) wird entsprechend den Vorgaben der DIN EN 62305 in den Beton eingebracht. Kreuz- oder Parallelverbindungen werden durch Schweißen oder Schraubklemmen (beidseitig mindestens 3,5mm stark und 3cm lang) elektrisch leitend miteinander verbunden. Für den Anschluss aller leitfähigen Installationskomponenten der TGA werden ausreichend viele Erdungsfestpunkten wie folgt installiert: · in allen Technikräumen und am Übertritt von Blitzschutzzonen ist mindestens ein Erdungsfestpunkt angeordnet, an dem nichtelektrische, metallene Leitungen und elektrische Leitungen von außen ins Gebäude eintreten. · Mindestens zwei Erdungspunkte mit höherer Strombelastung werden in den NSHV-Räumen, der Mittelspannungsanlage und den Trafozellen vorgesehen. · Entlang von Stromschienen, Kabeltrassen, Rohrleitungen, Lüftungskanälen usw. werden Erdungsfestpunkte / PA-Fahnen im Abstand von ca. 25m berücksichtigt. Innerer und äußerer Blitzschutz und EMV-Maßnahmen Ein ganzheitliches EMV-Schutzzonenkonzept wird auf Basis geltender Normen und Erfahrungswerten für den IT-Betrieb realisiert. Dabei werden die baulichen Maßnahmen zum Schutz gegen SEMP (elektrischer Schaltimpuls) und LEMP (elektromagnetischer Blitzimpuls) durch Raumschirmungsmaßnahmen, entsprechend der durchgeführten Standort-Risikoanalyse, einbezogen. Die Umsetzung aller baulichen Maßnahmen erfolgt dann gemäß des erstellten EMV-Schutzkonzepts und des Zonenkonzepts. Innerer Blitzschutz Die Komponenten des inneren Blitzschutzes in Form von koordinierten Überspannungsableitern Typ 1 und Typ 2 sind bereits in den einzelnen Niederspannungs- und USV-Hauptverteilungen, sowie den nachgeschalteten Unterverteilungen integriert. Die Versorgungsleitungen mit leitfähigen Teilen werden unmittelbar bei Gebäudeeintritt in den Blitzschutzpotentialausgleich eingebunden. Leitungen und Mehraderkabel werden innerhalb des Gebäudes bei Zonenübertritt mit Überspannungs-Schutzeinrichtungen beschaltet. An den Zonengrenzen werden elektrische Leitungen jeweils mit Überspannungsschutzgeräten Typ 1 oder Typ 2 beschaltet. Die Zonenübergänge werden wie folgt beschaltet: 1. LPZ 0a => LPZ 1 = Typ1 / Typ1-2 2. LPZ 0b => LPZ 1 = Typ2 3. LPZ 2 = Sicherheitstechnische Komponenten: BMA/EMA/ZK etc. = Typ3 4. LPZ 3 = Rack = Typ3 im Abgangskasten Stromschiene Die SPD's sind am Zonenübergang zu beschalten. In den nachfolgenden Fällen ist keine Beschaltung erforderlich: Das Kabel ist durch ein ferromagnetisches Gehäuse oder Rohr (Kabelkanal mit Deckel, Stahlrohr, etc.) vollständig ein- bzw. ausgestülpt. Gebäudeblitzschutz / äußerer Blitzschutz Der Gebäudeblitzschutz besteht aus Fang- und Ableiteinrichtungen sowie dem Blitzschutz-Potentialausgleich. Es wird eine Blitzschutzanlage der Blitzschutzklasse I (BSK 1) realisiert. Fangeinrichtungen werden im Raster von 5m x 5m entsprechend BSK 1 ausgeführt. Alle Dachaufbauten werden durch eine Schutzraumausbildung mittels Fangeinrichtung geschützt. Ebenso werden Anlagen im Außenbereich (Rückkühler, Lüftungsanlage und Splitanlagen) mittels Fangstangen so geschützt, dass alle Technikinstallationen in der Blitzschutzzone LPZ 0B liegen, und diese Anlagen somit gegen einen direkten Blitzeinschlag geschützt sind. Die Verlegung der Fangeinrichtung erfolgt unter Verwendung geprüfter und zugelassener Systembauteile. Die Ableitungen werden gemäß BSK 1 in einem Abstand von höchsten 10m voneinander angeordnet und an die dafür ausgebildeten Erdungsfestpunkte (Trennstellen) angeschlossen. Dazu werden die bauseits vertikal implementierten Verbindungen der vermaschten Potentialausgleichsanlage verwendet. Hier werden wegen der erforderlichen Maschenweite 5m realisiert. Der äüßere Blitzschutz ist hier nur informativ beschrieben. Hierzu gibt es eine eigene Ausschreibung. Jedoch sind die Schnittstellen des inneren Blitzschutzes vollumfänglich hier zu berücksichtigen und anzubieten.
Ausführung nach EN 62305, DIN18014 und Erdungsrichtlinie der NRM, Ausführung für Blitzschutzklasse 1 nach EN 62305 Blitzschutzzonen LPZ 1-3
05.01 Planung und Überwachung innerer Blitzschutz
05.01
Planung und Überwachung innerer Blitzschutz
05.02 Erdung
05.02
Erdung
05.03 Potentialausgleich im Beton
05.03
Potentialausgleich im Beton
10 Stundenlohnarbeiten
10
Stundenlohnarbeiten
10.01 Personal
10.01
Personal