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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Kurzbeschreibung des Bauvorhabens Neubau Seniorenzentrum mit Tiefgarage
Am Stadtgraben 84, 73441 Bopfingen
Auftraggeber:
Essinger Wohnbau GmbH
Bauherr:
DRK Kreisverband Aalen e.V.
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Kurzbeschreibung des Bauvorhabens
Unterlagen zum LV Als Grundlage für sämtliche Leistungen gelten zusätzlich folgende Unterlagen, welche auf der Cosuno-Plattform hochgeladen wurden, d.h. die Inhalte aus diesen Anlagen stellen zusätzlich zu den Positionstexten die Kalkulationgrundlage dar:
- Bieteranschreiben
- Fachplanung Büro Schlieper (wird nachgereicht)
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Unterlagen zum LV
Kalkulationshinweise - Erfolgt keine Angabe bei Bieterabfragen durch den AN, so gilt das vom AG vorgesehene Fabrikat als angeboten
- Bei sämtlichen Laufmeterpositionen (Rohrleitungen aller Art, usw.) sind sämtliche Form- und Verbindungsteile (Bögen, T-Stücke, Endstücke, Abzweige, Übergänge, Verschraubungen, Adapter, Rotgussverlängerungen, Rohraufhängungen, Korrosionsschutzmaterial, usw.) einzukalkulieren und werden nicht separat vergütet (aueßer es wird explizit separat abgefragt, z. B. bei Lüftungsanlagen)
- Sämtliche Druckproben und Dichtigkeitsprüfungen (bei Bedarf inkl. Vor. und/oder Zwischenprüfungen) inkl. Dokumentation und Protokollierung für alle ausgeschriebenen Rohrleitungssysteme sind einzukalkulieren und werden nicht separat vergütet
- Sämtliche folgend aufgeführte Leistungen sind inkl. Lieferung und Montage/Verlegung/Einbau/o. ä. zu kalkulieren
In die Einheitspreise sind die Kosten für Baustelleneinrichtung (wie nachfolgend beschrieben) mit einzukalkulieren (Für den Gesamtumfang der ausgeschriebenen Leistungen, für die Dauer der gesamten Bauzeit)
Für das Einrichten der Baustelle über die gesamte Bauzeit an einem vorher mit der Bauleitung abgesprochenen Platz einschl. aller Einrichtungskosten.
Der zum Baubetrieb nötigen Maschinen, Geräte usw., die sich zum Arbeitsbeginn bis zur Räumung der Baustelle entspr. den Erfordernissen des Arbeitsfortschrittes ergeben.
Schweißwerkstatt zum Schweißen der Rohrverbindung außerhalb des Gebäudes entsprechend den FM-Vorschriften.
Herstellen der erforderlichen Wasser-, Elektro- und sonstigen Zuleitungen zu den Verbraucherstellen von bauseits erstellten Anschlüssen sowie Aufräumen der Baustelle und Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes der Lagerplätze.
Baustelleneinrichtung aus Platz- und ablauforganisatorischen Gründen können innerhalb des Bauwerkes keinerlei Flächen, die leicht verschließbar gemacht werden können, für Material, Lagerung und Personalaufenthalt zur Verfügung gestellt werden. Somit ist die Aufstellung von Material- und Personalcontainer/ Bauwagen durch den Auftragnehmer für die Lagerung und Sicherung seiner Materialien unumgänglich.
Der Standort für Bauwagen, Container und Lagerflächen wird dem AN durch die Bauleitung zugewiesen.
Erschwernisse durch Anlieferung oder die Entfernung zum Arbeitsplatz sind zu berücksichtigen. Ebenso ist ggf. der mehrmalige An- und Abtransport der Maschinen, Geräte, Werkzeug, etc. und die An- und Abreisekosten des Montagepersonals entsprechend dem Bauzeitenplan bzw. dem gewerkeüblichen Baustellenablauf einkalkulieren.
In die Einheitspreise sind die Kosten für Gerüste (wie nachfolgend beschrieben) mit einzukalkulieren. Gerüste stationär oder fahrbar in entsprechender Anzahl sowie den jeweiligen Anforderungen.
Sämtliche Gerüste über 2 m sind vom AN aufzustellen und zu unterhalten.
Der AN verpflichtet sich vor Abgabe seines Angebotes über die örtlichen Gegebenheiten zu informieren. Unkenntnis über den Leistungsumfang gehen zu Lasten des AN.
Es sind hierbei die Unfallverhütungsvorschriften sowie Anweisungen des Sicherheits-Koordinatiors zu beachten.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ein mehrmaliges Versetzen der Gerüste kalkulatorisch zu berücksichtigen ist.
Montagehöhen: bis max. 3,5 m über RFB
Es werden alle Massen in Verbindung mit den angebotenen Einheitspreisen im Preisspiegel für die Verhandlungen voll gewertet. Vor Beauftragung werden diverse Massen auf Bedarf gesetzt (dies betrifft hauptsächlich "Bedarfspositionen mit Gesamtbetrag" im Ausschreibungs-LV), sodass das Auftrags-LV dem richtigen Auftragsvolumen entspricht. Die Auftragssumme verringert sich entsprechend zur Angebotssumme.
Kalkulationshinweise
Schallschutzanforderungen nach DIN 4109 Beiblatt II Schallschutzanforderungen nach DIN 4109 Beiblatt II
Folgende Maßnahmen sind bei den Installationen der Wasserver- und -entsorgung zu empfehlen.
Grundsätzlich ist bei der Grundrissgestaltung auf eine schalltechnisch günstige Raumanordnung zu achten. Rohleitungen, Geräte und Armaturen sowie Vorwandinstallationen dürfen nicht an Wände befestigt werden, welche unmittelbar an schutzbedürftige Räume (Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräume) grenzen.
Sämtliche Rohrleitungen und Armaturen dürfen gemäß DIN 4109 nur an Wänden mit einer flächenbezogenen Masse m² 220 kglm² befestigt werden. Alternativ können Installationen als Vorwandinstallationen ausgeführt werden, wenn die Konstruktion durch das Prüfzeugnis des Herstellers nachgewiesen ist. Es ist aber grundsätzlich zu empfehlen, die flächenbezogene Wandmasse mit 220 kg/m² auszuführen. Alternativ ist es auch möglich, eine Vorwandinstallation (geprüftes Installationswandsystem, eine Eigenkonstruktionen) zu montieren. Die Konstruktion ist entsprechend den Anforderungen durch ein Prüfzeugnis des Herstellers nachzuweisen. Vorwandinstallationssysteme sind grundsätzlich schallentkoppelt aufzustellen, die Rohrleitungen sind schallentkoppelt zu befestigen. Schächte sollten nach Möglichkeit mit schweren Steinen (z. B. Kalksandsteine d = 11,5 cm, Rohdichteklasse 2.0) abgemauert werden, um die Übertragung von Fließgeräuschen zu minimieren.
Wand- und eckendurchbrüche ind mit Mörtel bzw. Beton satt auszufüllen und zu verschließen. Dabei ist zu beachten, dass beim Verschließen der Durchbrüche keine Körperschallbrücken zwischen Rohrleitungen und Wand bzw. Decke entstehen.
Wandhängende Sanitärgegenstände, z.B. wandhängende Klosettbecken. Waschtische und Ablagen, sind körperschallgedämmt zu befestigen.
Sämtliche Armaturen müssen der Armaturengruppe I entsprechen und mit einem entsprechenden Prüfzeichen versehen sein. Beim Betrieb der rmatur darf der für ihre Eingruppierung zugrunde gelegte Durchfluss nicht überschritten werden. Daher müssen Auslaufvorrichtungen den Durchfluss entsprechend begrenzen, d.h. sie dürfen keiner höheren Durchflussklasse angehören als der zugehörige Armaturenabgang.
Sämtliche Rohrleitungen sind körperschallgedämmt zu befestigen. Im Bereich von Decken- und Wanddurchbrüchen sind diese körperschalldämmend zu ummanteln.
Starke Richtungsänderungen in Abwasserleitungen (Umlenkungen, plötzliche Verziehungen) sind zu vermeiden.
Der Wasserdruck in den Zuleitungen ist auf das unbedingt erforderliche Maß zu senken und darf maximal 5 bar betragen.
Wannen und Duschkörper sind schallgedämmt aufzustellen.Ebenfalls ist der Anschluss zu flankierenden Wänden schallentkoppelt auszuführen. Die Befestigung von Armaturen und Rohrleitungen sollte nicht an Trennwänden zu fremden Aufenthaltsräumen erfolgen. Installationsschächte sollten im Hohlraum mit absorbierenden Material (z. B. Mineralfaser) bedämpft werden um den Geräuschpegel im Schacht zu reduzieren. Hierbei ist auch die Belegung einer Teilfläche ausreichend. Die Schachtwand sollte mindestens eine Schalldämmung von R', = 42 dB aufweisen. Abwasserleitungen sollten nicht frei in Wohn- und Arbeitsräumen verlegt werden. Zusammenfassend ist zu empfehlen, Installationen als Vorwandinstallation in Trockenbau auszuführen, da diese weitgehend schallentkoppelt ausgeführt werden können. Hierbei sind Systeme zu verwenden die auch erhöhte Schallschutzanforderungen erfüllen können (z.B. Geberit Gis Vorwandinstallation)
Die Anforderungen und Vorgaben aus dem aktuellsten Schallschutznachweis sind zu beachten und einzuhalten.
Schallschutzanforderungen nach DIN 4109 Beiblatt II
01 Heizung-Sanitär-Lüftung
01
Heizung-Sanitär-Lüftung
01.01 Wärme und Kälteerzeugung
01.01
Wärme und Kälteerzeugung
01.02 Verteilungen und Sicherheitseinrichtungen
01.02
Verteilungen und Sicherheitseinrichtungen
01.03 Fußbodenheizung
01.03
Fußbodenheizung
01.04 Bauteilaktivierung
01.04
Bauteilaktivierung
01.05 Rohrleitungen Heizungswasser einschl. Zubehör
01.05
Rohrleitungen Heizungswasser einschl. Zubehör
01.06 Wärmedämmung und Brandschutz
01.06
Wärmedämmung und Brandschutz
01.07 Einrichtunsgegenstände
01.07
Einrichtunsgegenstände
01.08 Installationswände
01.08
Installationswände
01.09 Armarturen mit Zubehör
01.09
Armarturen mit Zubehör
01.10 Trinkwasserrohre
01.10
Trinkwasserrohre
01.11 Schmutzwasser- und Regenwasserleitungenleitungen
01.11
Schmutzwasser- und Regenwasserleitungenleitungen
01.12 Wärmedämm- und Brandschutzarbeiten
01.12
Wärmedämm- und Brandschutzarbeiten
01.13 Mechanische Wohnraumlüftung
01.13
Mechanische Wohnraumlüftung
01.14 Lüftungsgeräte
01.14
Lüftungsgeräte
01.15 Luftkanalnetz einschl. Zubehör
01.15
Luftkanalnetz einschl. Zubehör
01.16 Kanaleinbauten einschl. Zubehör
01.16
Kanaleinbauten einschl. Zubehör
01.17 Nebenarbeiten
01.17
Nebenarbeiten
01.18 Wartungsarbeiten
01.18
Wartungsarbeiten