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bis
Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Hinweis zu Losen Losweise Vergabe FBS+BOE
Hinweis zur losweisen Ausschreibung der beiden Bauvorhaben
"Fuhlsbüttler Str. 670-672 (FBS)" und "Böckelweg 21 (BOE)" in Hamburg-Ohlsdorf:
Beide Bauvorhaben werden für den Bauherrn "Allgemeine Deutsche Schiffzimmerer Genossenschaft eG" erstellt und befinden sich im Hamburger Stadtteil Ohlsdorf.
Es wird beabsichtigt, für beide Bauvorhaben die selben Nachunternehmen zu beauftragen, da sich die Leistungen inhaltlich gleichen, die Bauvorhaben im selben Zeitraum erstellt werden und sich in räumlicher Nähe zueinander befinden (Luftlinie ca. 700m, siehe Kartenausschnitt).
Da es sich formal um getrennte Bauvorhaben handelt, werden die Bauleistungen jedoch getrennt angefragt und beauftragt.
Hinweis zu Losen
Vorbemerkungen allgemein All-ge-mei-nes
Der Bie-ter hat sich vor Ab-ga-be sei-nes An-ge-bo-tes von der Lage und Be-schaf-fen-heit der Bau-stel-le zu un-ter-rich-ten.
Mit den Prei-sen ist die kom-plet-te Leis-tung mit Lie-fe-rung und Mon-ta-ge ein-schließ-lich der Bau-stel-len-ein-rich-tung ab-ge-gol-ten.
Das Ent-fer-nen der Schutz-fo-li-en al-ler Fens-te-r-ele-men-te vor der Ab-nah-me ist ein-zu-kal-ku-lie-ren.
Ne-ben-leis-tun-gen wer-den nicht ge-son-dert ver-gü-tet und ge-hö-ren ohne wei-te-re Er-wäh-nung zur ver-trag-li-chen Leis-tung.
In die Prei-se sind grund-sätz-lich alle Auf-wen-dun-gen und Kos-ten,
Die sich aus der Ein-hal-tung der UVV so-wie ein-schlä-gi-ger DIN-Nor-men
Er-ge-ben, ein-zu-rech-nen.
In die Prei-se sind ein-zu-rech-nen:
- wit-te-rungs-be-ding-te Er-schwer-nis-se und Mehr-auf-wen-dun-gen
- stän-di-ge Rei-ni-gung der durch die ei-ge-nen Ar-bei-ten ver-schmutz-ten Wege
Und Stra-ßen
- Si-che-rungs-maß-nah-men für arbeitszeitlich oder tech-no-lo-gisch be-ding-te
Un-ter-bre-chung der ei-ge-nen Ar-bei-ten
- Si-che-rungs-maß-nah-men ge-gen un-be-fug-tes Be-tre-ten des Ar-beits-be-rei-ches
Die an-ge-ge-ben Maße sind vom AN vor Be-ginn der Fer-ti-gung am Bau
ei-gen-ver-ant-wort-lich zu prü-fen.
Der Auf-trag-neh-mer hat sich vor Bau-be-ginn einen Über-blick über die Lage von Lei-tun-gen für Strom, Was-ser, Ab-was-ser, Gas, Te-le-fon usw. zu ver-schaf-fen.
Auf- und Ab-bau, An- so-wie Ab-trans-port so-wie das Vor-hal-ten von Schutz- und Ar-beits-ge-rüs-ten ge-hö-ren zum Leis-tungs-um-fang. Die Kos-ten sind in die Ein-heits-prei-se ein-zu-rech-nen.
Das Fassadengerüst wird vom Auf-trag-ge-ber ge-stell-t.
Zwischenlagerkosten wer-den nicht ge-son-dert ver-gü-tet. Ach-tung, die Bau-stel-le hat nur we-nig La-ger-platz, da-her emp-fiehlt sich die Lie-fe-rung in Teil-men-gen.
In Ab-stim-mung mit der Bau-lei-tung sind die tech-ni-schen Be-din-gun-gen und Zei-tab-läu-fe der be-trof-fe-nen Roh- und Ausbaugewerke zu be-ach-ten.
1 Gel-tungs-be-reich und Ausführungsgrundlage
Der sach-li-che Gel-tungs-be-reich er-gibt sich eben-so wie die tech-ni-sche Aus-füh-rung aus DIN 18355 - Tisch-ler-ar-bei-ten, so-wie den DIN-Vor-schrif-ten für Bau-tei-le, Ele-men-te und Ma-te-ri-al, ins-be-son-de-re
DIN 18357 - Beschlagarbeiten, und
DIN 18055 - Fens-ter.
Für die Aus-füh-rung der Ar-bei-ten sind er-gän-zend zu den DIN-Be-stim-mun-gen Auch die Richt-li-ni-en des In-sti-tuts für Fens-ter-tech-nik e.V. In Rosenheim so-wie die je-wei-li-gen Her-stel-ler-vor-schrif-ten an-zu-wen-den.
Bei Wi-der-sprü-chen ha-ben die-se Richt-li-ni-en Vor-rang vor den DIN-Vor-schrif-ten.
Des-wei-te-ren sind zu be-ach-ten:
DIN 1055 Teil 3 und 4 -für Win-d- und Horizontalkräfte
DIN 1286-1 und DIN 1286-2
DIN 4102-18 Brand-ver-hal-ten von Bau-stof-fen und Bau-tei-len;
Feu-er-schutz-ab-schlüs-se; Nach-weis der Ei-gen-schaft selbst-schlie-ßen-d.
DIN 4108 Wär-me-schutz im Hoch-bau
DIN 4109 Schall-schutz im Hoch-bau
DIN 7863 Nichtzellige Elas-to-mer-Dicht-pro-fi-le im Fens-ter- und Fassadenbau
DIN 18358 Rolladenarbeiten/Son-nen-schutz-an-la-gen
DIN 18360 Metallbauarbeiten, Schlos-ser-ar-bei-ten
DIN 18361 Verglasungsarbeiten
DIN 18540 Ab-dich-ten von Au-ßen-wand-fu-gen
DIN 18545-2 Ab-dich-ten von Ver-gla-sun-gen mit Dicht-stof-fen; Dicht-stof-fe, Be-zeich-nung, An-for-de-rung, Prü-fung
DIN 52460 Fu-gen- und Glasabdichtungen
DIN EN 12051 Tür- und Fens-ter-rie-gel
DIN EN 12207 Fens-ter und Tü-ren; Luft-durch-läs-sig-keit
DIN EN 12208 Fens-ter und Tü-ren; Schlagregendichtheit
DIN EN 12210 Fens-ter und Tü-ren; Wi-der-stands-fä-hig-keit bei Wind-last
RAL-GZ 716/ Kunst-stoff-Fens-ter, Gütesicherung
Wei-ter sind zu be-ach-ten:
- Merk-blät-ter des In-dus-trie-ver-ban-des Dicht-stof-fe e.V., ins-be-son-de-re Nr: 4: Ab-dich-tung von Fu-gen im Hoch-bau mit Elastomer-Fugenbändern un-ter Ver-wen-dung von aus-rea-gie-ren-den Kleb-stof-fen Nr. 9: Dicht-stof-fe in der An-schluss-fu-ge für Fens-ter und Au-ßen-tü-ren- Grund-la-gen für Pla-nung und Aus-füh-rung
2 Aus-füh-rung
2.1 All-ge-mei-nes
Vor der Durch-füh-rung von Stem-m-, Bohr- und Einsetzarbeiten an Estri-chen, ge-putz-ten Wän-den und De-cken sind Lei-tun-gen mit ei-nem Such-ge-rät zu or-ten.
Dü-bel zur Be-fes-ti-gung müs-sen auf den Un-ter-grund ab-ge-stimmt sein; ihre Spreizkräfte dür-fen kei-ne zu großen in-ne-ren Span-nun-gen er-zeu-gen. Bei nicht aus-rei-chend fes-tem Un-ter-grund sind Injektionsanker zu ver-wen-den. Das Ein-schla-gen von Schrau-ben in Standarddübel ist nicht zu-läs-sig. Fehlbohrungen sind min-des-tens im Ab-stand ent-spre-chend der Tie-fe des Bohr-lo-ches bzw. des fünf-fa-chen Dübelaußendurchmessers zu kor-ri-gie-ren.
Wird ein Schalldämmmaß ohne nä-he-re Er-läu-te-rung im Leis-tungs-ver-zeich-nis an-ge-ge-ben, so ge-nügt die Ein-hal-tung des Labor-Dämmmaßes nicht. Der Auf-trag-neh-mer hat nach sei-nem vor-aus-zu-set-zen-den Wis-sens-stand Be-den-ken gel-tend zu ma-chen, wenn der ef-fek-tiv ge-woll-te oder nach Vor-schrift er-for-der-li-che Wert vor Ort mit Der aus-ge-schrie-be-nen Kon-struk-ti-on nicht er-reicht wird.
Elas-ti-sche Fu-gen sind grund-sätz-lich zu hin-t-er-fül-len, um eine Dreiflankenhaftung zu ver-mei-den. Als Hin-t-er-fül-lung sind geschlossenzellige, nicht sau-gen-de Ma-te-ria-li-en zu ver-wen-den.
2.2 Fens-ter und Fens-ter-tü-ren
Bei Ver-gla-sun-gen, die in den Auftragsbereich der Tisch-ler-ar-bei-ten fal-len, sind zu-sätz-lich zu den ent-spre-chen-den DIN-Be-stim-mun-gen auch die Vor-schrif-ten der Iso-lier-glas-her-stel-ler zu be-ach-ten.
So-fern in der Positionsbeschreibung nicht fest-ge-legt, gilt Schallschutzklasse 2 (nach VDI 2719).
So-weit De-tailskiz-zen und Ansichtspläne dem Leis-tungs-ver-zeich-nis bei-lie-gen, die-nen die-se der Dar-stel-lung der Fens-ter- und Türteilung und der Öffnungsart als An-halts-punk-te für die Angebotsbearbeitung.
Zeich-nun-gen zu we-sent-li-chen De-tails der Fens-ter-kon-struk-tio-nen und der An-schlüs-se zum Bau-kör-per sind vom Auf-trag-neh-mer vor Ar-beits-auf-nah-me nach Ver-ein-ba-rung mit dem Auf-trag-ge-ber vor-zu-le-gen.
Die Fens-ter- und Tür-kon-struk-tio-nen, ein-schließ-lich der Ver-bin-dungs-ele-men-te, müs-sen alle plan-mä-ßig auf sie ein-wir-ken-den Kräf-te auf-neh-men kön-nen.
Falls Blechabdeckungen der äu-ße-ren Fens-ter-bän-ke, auch bei bauseitiger Aus-füh-rung, vor-ge-se-hen sind, ist das durch einen ent-spre-chen-den Un-ter-schnitt im un-te-ren Blendrahmenteil zu be-rück-sich-ti-gen.
Die An-schlüs-se an den Bau-kör-per müs-sen den bauphysikalischen An-for-de-run-gen an Wär-me-schutz, Feuch-tig-keits-schutz, Schall-schutz und Fugenbewegungen ent-spre-chen. Die Fu-gen zwi-schen Wand und
Blen-drah-men sind mit Dämmmaterial ent-spre-chend aus-zu-fül-len. Wär-me-brücken im Be-reich der Fens-ter-bän-ke sind zu ver-mei-den. Her-aus-ge-tre-te-ner Schaum ist nach der Er-här-tung bün-dig ab-zu-glei-chen.
Das un-mit-tel-ba-re Über-strei-chen von PUR-Schaum ist nicht zu-läs-sig.
Nach dem Ein-bau der Fens-ter und äu-ße-ren Sohl-bän-ke, Ab-de-ckun-gen, Putzgesimse und nach Ab-schluss der Einputzarbeiten sind - so-weit nach der Kon-struk-ti-on er-for-der-lich - die An-schluss-fu-gen rings-um mit ei-nem
Elas-ti-schen Dicht-stoff ab-zu-dich-ten.
Der Dicht-stoff muss weit-ge-hend al-te-rungs-be-stän-dig, witterungsresistent und mit den be-rühr-ten Bau-stof-fen ver-träg-lich sein; er muss ins-be-son-de-re beschichtungsverträglich sein.
Er muss im zu er-war-ten-den Tem-pe-ra-tur-be-reich stand-fest blei-ben.
Die Hin-wei-se des Dichtstoffherstellers sind zu be-ach-ten und ggf. an den Auf-trag-ge-ber wei-ter-zu-rei-chen.
Fal-ze zur Auf-nah-me von Ver-gla-sun-gen müs-sen bei Ver-wen-dung von Mehrscheiben-Isolierglas auch den Einbaurichtlinien der Iso-lier-glas-her-stel-ler ent-spre-chen.
Die Glasdicken sind un-ter Berück-sich-ti-gung der An-for-de-rung an den Schall- und Wär-me-schutz so-wie an die Wind-be-las-tun-gen nach den Vor-schrif-ten der Glas-her-stel-ler ge-mäß der Ta-bel-le zur Er-mitt-lung der Beanspruchungsgruppe zur Ver-gla-sung von Fens-tern, her-aus-ge-ge-ben vom In-sti-tut für Fens-ter-tech-nik e.V., Rosenheim, ein-zu-hal-ten.
Beim Maß-neh-men auf der Bau-stel-le ist zu be-ach-ten, dass die Grö-ße der Lei-bung und der lich-ten Öff-nung bei Fens-tern we-sent-lich von den Rohbaumaßen ab-wei-chen kann. Das gilt be-son-ders bei Wärmedämmverbund-Sys-te-men. Im Zwei-fel ist eine Ab-stim-mung mit der Bau-lei-tung not-wen-dig.
An-schluss-fu-gen zwi-schen Fens-ter und Wand sind so aus-zu-füh-ren, dass kei-ne Kapillarfugen ent-ste-hen.
Dichtungsprofile dür-fen kei-ne flüch-ti-gen Weich-ma-cher ent-hal-ten. Sie müs-sen ihre Ei-gen-schaf-ten im vor-ge-se-he-nen Tem-pe-ra-tur-be-reich bei-be-hal-ten und im Au-ßen-be-reich wit-te-rungs-be-stän-dig sein.
2.3 Kunst-stoff-Fens-ter
Für Kunst-stoff-Fens-ter ist zu be-ach-ten:
Vom Auf-trag-neh-mer sind auf Ver-lan-gen De-tail-zeich-nun-gen über die Aus-bil-dung der Pro-fi-le so-wie der An-schlüs-se zum Bau-werk und zu den Fens-ter-bän-ken vor-zu-le-gen.
Die An-ga-ben des Sys-tem-her-stel-lers sind bin-dend für die kon-struk-ti-ve Aus-bil-dung und die Ma-te-ri-al-aus-wahl.
Ins-be-son-de-re sind die zu-sätz-li-chen Ver-stär-kun-gen bei Ver-än-de-rung der Fens-ter-grö-ße zu be-ach-ten. Die Herstellerrichtlinien des Ori-gi-nals müs-sen auf Ver-lan-gen ein-ge-se-hen wer-den kön-nen; das gilt auch für
Li-zenz-neh-mer.
Vor-ge-leg-te Zer-ti-fi-ka-te müs-sen auf den Fens-ter-her-stel-ler aus-ge-stellt sein und nicht le-dig-lich auf ein-zel-ne Be-stand-tei-le.
Blen-d- und Flü-gel-rah-men sind ver-deckt durch ver-setz-te Schlit-ze zu ent-wäs-sern. Röhrchenentwässerung ist Grund-sätz-lich nicht zu-ge-las-sen.
Drehkippbeschläge sol-len jus-tier-bar sein.
Bei Dreh-flü-geln mit Stulp muss min-des-tens ein Ecklager jus-tier-bar sein.
Schließ-ble-che müs-sen mit dem Me-tall-teil der Rah-men starr ver-bun-den sein. Eine Ver-schrau-bung nur im Kunst-stoff-man-tel ist nicht zu-ge-las-sen.
Bei Dreh- oder Drehkippflügeln sind Auflaufkeile an-zu-brin-gen.
Ver-gla-sun-gen müs-sen mit dichtstofffreiem Falzgrund aus-ge-führt wer-den und Öff-nun-gen zum Dampfdruckausgleich nach au-ßen auf-wei-sen.
Beim Ein-bau darf die ma-xi-ma-le Fu-gen-brei-te zwi-schen Rah-men und Lei-bung i. M. 2 cm nicht über-schrei-ten.
Für Ein-bau mit An-schlag sind die Herstellerrichtlinien und die Rahmenbreite maß-ge-ben-d.
Die Fens-ter sind me-cha-nisch, z. B. Durch Tragklötze, zu be-fes-ti-gen. Tem-pe-ra-tur-schwan-kun-gen dür-fen nicht
Zu Span-nun-gen füh-ren. Das Befestigungs- und Abdichtsystem muss auf die Um-ge-bung ab-ge-stimmt sein.
Beim Maß-neh-men ist die-ser Um-stand un-be-dingt zu be-ach-ten.
Für die Haf-tung von Ma-te-ri-al für Fu-gen sind die vom Her-stel-ler emp-foh-le-nen Pri-mer zu ver-wen-den.
Wer-den kom-pri-mier-te Dicht-bän-der ver-wen-det, sind die-se auf den Kunst-stoff und das um-ge-ben-de Ma-te-ri-al ab-zu-stim-men.
Ortschaum soll nicht für Fugendämmung ver-wen-det wer-den, wenn die Dich-tung mit spritz-ba-ren Dicht-stof-fen er-fol-gen soll.
2.4 Be-schlä-ge
Die im Ge-werk 029 - Beschlagarbeiten - ent-hal-te-nen Hin-wei-se und For-de-run-gen sind ggf. gleich-wer-tig zu be-ach-ten.
Leichtmetalleloxierte oder po-lier-te Be-schlä-ge sind wäh-rend der Bau-zeit ge-gen Be-schä-di-gung und Ve-run-rei-ni-gung mit ent-spre-chen-den Fo-li-en oder Kle-be-strei-fen zu schüt-zen. Die-se sind spä-ter wie-der rest-los zu ent-fer-nen.
Al-le ein-ge-bau-ten Werk-stücke sind ein-wand-frei gang-bar zu ma-chen, Sch-lös-ser, Ge-trie-be, Schließfallen, Rie-gel,
Bän-der und alle be-weg-li-chen Tei-le sind zu rei-ni-gen und - so-weit zu-läs-sig - zu ölen.
Be-schlag-tei-le müs-sen so aus-ge-führt sein, dass sie die Funk-ti-on der Fens-ter/Tü-ren auf Dau-er si-cher-stel-len. Sie müs-sen einen aus-rei-chen-den Schutz ge-gen Fehl-be-die-nung auf-wei-sen. Bei Kippbeschlägen grö-ße-rer Fens-ter
Ist ein un-be-ab-sich-tig-tes Kip-pen der Flü-gel von der Lüftungs- in die Reinigungsstellung mit ab-so-lu-ter Si-cher-heit aus-zu-schlie-ßen. Die Mög-lich-keit der War-tung der Be-schlä-ge muss ge-ge-ben sein.
Al-le Be-schlä-ge und Be-schlag-tei-le sol-len nach den Richt-li-ni-en des je-wei-li-gen Her-stel-lers ein-ge-baut wer-den.
Der Auf-trag-neh-mer hat dem Auf-trag-ge-ber auf die für das an-ge-bo-te-ne Fa-brikat er-for-der-li-chen bauseitigen
Leis-tun-gen recht-zei-tig hin-zu-wei-sen. Falls er-for-der-lich sind De-tail-zeich-nun-gen zu über-ge-ben.
Stulpflügel sind mit ver-deckt lie-gen-der Handhebelbedienung aus-zu-stat-ten. Kantenriegelverschlüsse sind nicht zu-ge-las-sen.
Wer-den Sicherheitsbeschläge für einbruchhemmende Fens-ter ge-for-dert, sind Prüf-zeug-nis-se auf Ver-lan-gen vor-zu-le-gen.
2.5 Preisinhalte
Er-gän-zend zu Nr. 4.1 DIN 18355 gel-ten als Ne-ben-leis-tung:
Al-le An-schlüs-se an an-gren-zen-de Bau-tei-le einschl. Fugendichtung so-wie alle Falzdichtungen.
Das Ent-fer-nen von Eti-ket-ten, Kle-be-strei-fen, Schutz-über-zü-gen, Mar-kie-run-gen.
Das Jus-tie-ren von Be-schlä-gen, das Gangbarmachen der Fens-ter und Tü-ren nach Ab-schluss der Ma-ler-ar-bei-ten.
Das sach-ge-mä-ße Dich-ten der aus-ge-schrie-be-nen Feu-er-schutz-Bau-tei-le an den Bau-kör-per.
Das Hin-t-er-fül-len von aus-ge-schrie-be-nen Fu-gen, das Rei-ni-gen, Vor-be-han-deln und das Be-gra-di-gen der Rän-der ggf. durch Ab-kle-ben.
2.6 Abrechnungshinweise
Grund-sätz-lich wer-den Fens-ter und Tü-ren nach dem lich-ten Rohbaumaß an-ge-ge-ben.
2.7 Be-son-de-re An-ga-ben zur Bau-stel-le
Das Fassadengerüst wird bau-seits ge-stell-t.
Vorbemerkungen allgemein
1 Kunststofffenster
1
Kunststofffenster
Ausführungsbeschreibung / Techn. Anforderungen Ausführungsbeschreibung / Technische Anforderungen
Allgemeine Leistungsinhalte
- Fenster-Elemente aus Kunststoff, inkl. gesamte Verglasung und sämtlicher unterschiedliche Ausfachungen, wie geschlossene Paneele mit unterschiedlichen Öffnungsarten wie Dreh-, Dreh-Kipp-, Kippfunktionen
- Alle Anschlüsse an andere Bauteile, Fugenausbildungen bzw. -hinterfüllungen, Ausbildung von Innen- und Außenecken, Dichtungen, Deckleisten und dauerelastische Versiegelung sowie Bodeneinstandsprofile für bodentiefe Elemente.
- Alle Beschläge für Türen und Fenster, Türtechnik, Sicherheitstechnik etc. bis zum Übergabepunkt ELT- Gewerk, außerhalb der Tür-/Fensterelemente
- Brüstungsbereich absturzsichernd nach TRAV gem. Erfordernis, Verglasung nach DIN 18008-4 Kategorie A
- Anfertigen einer Fensterliste mit allen Angaben zur Funktion, Ausführung, Schall- und Wärmeschutz, Beschlägen etc.
Konstruktion
- 6-Kammer-Profilsystem aus Kunststoff
- Bautiefe ca. 82 mm, Ansichtsbreite ca. 120 mm
- 3 Dichtungsebenen
- flächenversetzt
- gerundete Glashalteleisten innen
- Die Konstruktion muss die temperaturbedingten Längenänderungen zwängungsfrei aufnehmen können. Sämtliche Verbindungselemente sind aus nichtrostendem Material herzustellen
- Bauwerksanschlüsse: Einbau der Elemente umlaufend an massive Bauteile, Anschlüsse dampfdicht von innen, winddicht von außen, dampfdicht verklebt, inkl. Fugenverschluß und dauerelastischer Versiegelung innen; falls erforderlich innen mit Wandanschlussprofil
- Paneele als wärmegedämmte Konstruktion in Sandwich-Bauweise gemäß Planung als opake Glassandwichelemente mit rückseitiger Emaillierung Delogcolor o.glw.
- Profilverbreiterungen für Sonnenschutz u.A. falls erf.
- inkl. Bodeneinstandsprofile, falls erf.
Oberflächenfarben
- Innen und außen: Blendrahmen und Flügel weiß ähnlich RAL 9010, gem. Herstellerfarbkarte und nach Wahl AG
Bauphysikalische/-technische Anforderungen
- Schallschutzklassen gemäß Beschreibung in Einzelpositionen
- Gesamtenergiedurchlassgrad g=0,4
- Wärmedurchgangskoeffizienten gem. GEG-Nachweis:
U(w) Fenster: max. 1,15 W/m²K
- Einbruchhemmung: RC 2N DIN EN 1627 im EG und bei Balkonen im 1.OG, (wo notwendig als Zulageposition im LV ausgeschrieben),
ohne Anforderungen in den darüberl. Geschossen
- Fensterlüfter in Rahmenmontage (wo notwendig als Zulageposition im LV ausgeschrieben)
Verglasung/Blindpaneele
- Isolierverglasung, i.d.R. 3-fach, gem. bauphysik. Nachweis
- bei absturzsichernden Verglasungen einseitig VSG-Verglasung nach TRAV
- bei bodentiefen Elementen zu Balkonen oder Loggien generell keine VSG-Verglasung, Ausnahmen sind als Zulageposition für VSG-Verglasung im Leistungsverzeichnis enthalten
- Glasmarkierungen nach GUV-Anforderungen
- Delogcolor-Verglasung o. glw. als Sandwichelement in Brüstungsfeldern, außenseitig analog zu Fensterrahmen RAL 7010 (zeltgrau) oder RAL 7012 (basaltgrau), innenseitig weiß
Sonstiges
Fenster + Türen:
- Dreh-Kipp-Funktion mit Anschlagbegrenzung
- Fensteroliven im Programm des Türdrückerherstellers, Aluminium natursilber
- Fehlbedienung, Rahmenssperre, Pilzkopfverriegelung (mind. 4 Stück je Element, kein Grauguß)
Edelstahloliven:
- Standard: Hoppe CARDIFF
Balkontüren:
- Bei Stulp-Elementen Gangflügel Dreh-Kipp, Standflügel als Drehflügel ohne Falzgetriebe mit Griffolive
- Bänder 3-tlg., 3 Stück, Band-/Flügelgewicht: Mind. 100-120 kg, aus
nichtrostendem Material
- Barrierefreie Magnet-Türdichtungen, einschl. Bodenprofil, thermisch getrennt, für den Übergang zum Balkon-/Terrassenbelag
- Windsperre für Zuhaltung
- Balkon-/Terrassentüren barrierefrei,
- Olive innen, Griffschale außen, Alu natursuilber
- Schwellenhöhe ? 2 cm gem. D IN 18040-2 zur Gewährleistung einer barrierefreien Tür
- Bei allen Elementen mit RC2N Anforderung Griffoliven abschließbar (Schlüssel) und mit Druckknopf.
Ausführungsbeschreibung / Techn. Anforderungen
1.01 Fensterelemente
1.01
Fensterelemente
1.02 Fenster-Sohlbänke
1.02
Fenster-Sohlbänke