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bis
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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
01 Vorbemerkungen
01
Vorbemerkungen
01 Allgemeine Baubeschreibung* Formlose Bau- und Nutzungsbeschreibung
Der Anbieter hat sich vor Angebotsabgabe ausreichend über die örtlichen Gegebenheiten und Verkehrswege zu informieren.
Ein Besichtigungstermin vor Angebotsabgabe wird empfohlen.
Umbau und Sanierung der best. Pflegeeinrichtung in Eigentumswohnungen, Bahnhofsallee 10, 61231 Bad Nauheim
Der Bauherr beabsichtigt das best. Gebäude, mit denkmalgeschützter Fassade, Baujahr 1895, Bahnhofsallee 10 in Bad Nauheim mit der ehemaligen Nutzung als Pflegeeinrichtung zu sanieren. Es sollen nach Umbau 23 Miet- oder Eigentumswohnungen entstehen.
Geplant ist, dass die Zufahrt auf das Gelände von der Ernst-Moritz-Arndt-Straße und die Ausfahrt auf die
Bahnhofsallee erfolgen soll. lm Hofbereich werden 12 PKW-Stellplätze vorgesehen.
Acht Fahrradstellplätze sind auf dem Außengelände angeordnet, die restlichen befinden sich im
Kellergeschoß und sind über die Rampe und den Keller-Seiteneingang im Westen zu erreichen.
Auf der Ostseite, von der Ernst-Moritz-Arndt-Straße aus, wird links neben dem Haupteingang eine Rampe für Behinderte neu erstellt.
Die Wohnungen erhalten auf der Hofseite sowie auf der Bahnhofsallee und der Ernst-Moritz-Arndt-Straße im 3. Obergeschoss neue Balkone.
Eine Wohnung im Dachgeschoss erhält auf der Westseite eine neue Loggia.
Die Geländer der Balkone und Loggia erhalten endbeschichtete Metallstäbe.
lm 3. Obergeschoss sollen zwei Gauben, gemäß den historischen Gauben, ergänzt werden.
Der neue Anbau wird in KS + WDVS erstellt. Die neuen Dachflächen erhalten als Deckung Naturschiefer. Dachrinnen und Fallrohre in Zink.
Bestehende Fenster werden ausgetauscht. Bestandsfenster und neue Fenster in Holz, Farbe nach Abstimmung mit der Denkmalpflege, mit Unterteilung wie in den Ansichten dargestellt. Oberlichter mit Kippfunktion.
Im Dachgeschoss wird Raumseitig eine Dämmung eingebaut. Es ist, zentral im Gebäude, ein neuer Aufzug vorgesehen.
01 Allgemeine Baubeschreibung*
02 Leistungsumfang Allgemeines
Angebotsgrundlage und Vertragsbestandteile werden die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen (VOB/B).
Es wird darauf hingewiesen, dass für die Ausführung der Baumaßnahme die allgemein anerkannten Regeln der Technik als Mindestanforderungen einzuhalten sind.
Ausnahmen hiervon gelten, wenn die nachstehenden Detailbeschreibungen über diese Anforderungen hinausgehen oder aufgrund spezifischer Gegebenheiten dahinter zurück bleiben.
Die Vertragsleistung umfasst alle Leistungen und Lieferungen, die erforderlich sind, um die Werkleistung betriebs- und funktionsfähig herzustellen.
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Unternehmens Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler, so hat es unverzüglich die Vergabestelle vor Angebotsabgabe in Textform darauf hinzuweisen.
Etwaige Unvollständigkeiten, Unklarheiten und Widersprüche sind vor Angebotsabgabe dahin aufzulösen, dass eine den übrigen Vorschriften der hier gegenständlichen Ausschreibungs- und Vertragsunterlagen entsprechende funktionsfähige Leistung geschuldet wird.
Weiterhin gelten alle Regeln und Bestimmungen zum Gesundheits-, Arbeits- und Brandschutz. Die Landesbauordnung ist einzuhalten.
Anfallende Planungsleistungen durch eine andere als die vorgeschlagene Ausführungsart, die aufgrund Umplanung oder Änderungen durch den Auftragnehmer verschuldet sind, sind Sache des Auftragnehmers und gehen zu dessen Lasten, einschließlich der dadurch ggf. anfallenden Prüfgebühren.
02 Leistungsumfang
03 Unterlagen und Pläne zur Kalkulation * Neben dem Leistungsverzeichnis sind Übersichtspläne/ Grundrisse/ Schnitte/ Detailpläne/ Skizzen und/ oder weitere Dokumente wie z.B. Gutachten oder Bemessungen als Ergänzung zum Textteil beigefügt (Aufzählung beispielhaft).
03 Unterlagen und Pläne zur Kalkulation *
04 Bautagesberichte Vertragsbestandteil und nicht besonders vergütet:
Erstellung von Bautagesberichten, mit der Eintragung der täglichen Aktivitäten und besonderen Vorkommnisse als lückenlose Dokumentation des Bauablaufes und Baufortschrittes, als Bestandteil der Bauakte.
Die Berichte sind arbeitstäglich anzufertigen und jeweils 1 x wöchentlich dem AG/ Objektüberwachung im Original zu übergeben.
Eine Gegenzeichnung erfolgt nicht.
04 Bautagesberichte
05 Dokumentations -und Bestandsunterlagen Vertragsbestandteil und nicht besonders vergütet:
Folgende Dokumentationsunterlagen sind beispielhaft vom AN zu erstellen und vor der Abnahme in Digitalfassung (alle Dokumente, geordnet, auf CD im PDF und DWG Format) der Bauleitung des AG vorzulegen.
- Werk- und Montagepläne, Verlegepläne Revisionsplanunterlagen, farbig, DIN Faltung im Originalformat
- Übereinstimmungserklärungen,
- Errichterbescheinigungen,
- Fachbauleitererklärungen,
- Fachkundenachweise,
- Hersteller- Gütenachweise,
- Zulassungen, Prüfzeugnisse wesentlicher verwendeter Bauprodukte,
- Betriebs- und Bedienungsanleitungen,
- Wartungs- und Pflegeanleitungen,
- Entsorgungsnachweise,
- Bautagesberichte,
- Fotodokumentation,
- Aufmaßpläne
- technische Unterlagen der eingebauten Bauteile
Die zu verwendenden Produkte müssen unabhängig der obigen Dokumentationszusammenstellung vor Ausführung als Datenblatt übergeben werden.
05 Dokumentations -und Bestandsunterlagen
06 Fachbauleitung Der AN übernimmt die Fachbauleitung. Der Fachbauleiter ist vor Ausführung namentlich zu benennen. Vor Abnahme ist die Fachunternehmer- und Fachbauleitererklärung zu
übergeben.
06 Fachbauleitung
07 Objektüberwachung Die Fachbauleitung des AN hat die Objektüberwachung dahin gehend unaufgefordert zu unterstützen und an den wöchentlichen Koordinationsbesprechungen teilzunehmen.
Eventuelle Rückfragen zur Planung oder Ausführung sind grundsätzlich durch die Fachbauleitung direkt mit den jeweiligen Planern zu führen und in den Bautagesberichten zu dokumentieren.
Die Objektüberwachung ist in Kenntnis zu setzen.
07 Objektüberwachung
08 Planversand Der AN erhält die eingestellten Pläne digital und nicht in Papierform.
Die zusätzlichen Pläne in Papierform, die für die termingerechte Durchführung der Leistung des Auftragnehmers notwendig sind, hat der Auftragnehmer auf eigene Kosten z.B. über einen Reproservice zu bestellen, selber auszudrucken oder auf andere Weise zu vervielfältigen.
Im Rahmen der Baufortschreibung ist mit Planindizes bei der Ausführungsplanung, Schal- und Bewehrungsplanung, oder dergleichen auszugehen. Eine Zusatzvergütung erfolgt nicht.
08 Planversand
9 Schriftverkehr / Datenübergabe Schriftverkehr
Der Schriftverkehr an den Auftraggeber (AG) ist über die Bauüberwachung und eine festgelgte Mailadresse zu führen. Der Schriftverkehr erfolgt in der Regel ausschließlich digital.
Angebote und Abrechnung
Alle Angebote sind durch den Auftragnehmer (AN) digital als PDF sowie als bepreiste GAEB Datei einzusenden.
Abrechnungsunterlagen sind durch den Auftragnehmer (AN) ebenfalls digital als PDF und als REB konforme Abrechnungsdatei (DA11) einzureichen.
Die betrifft auch etwaige Protokolle, Mängeldokumentationen, o. dgl.
Bürgschaften sind im Original dem AG und in Kopie der Bauüberwachung zu übermitteln. Gewährleistungsbürgschaften sind unbefristet auszustellen.
9 Schriftverkehr / Datenübergabe
10 Arbeitsstätten Baustelleneinrichtung, Baustellenverkehr
Der Auftragnehmer hat seine Baustelle auf den von der Bauleitung zugewiesenen Flächen einzurichten. Das Parken im öffentlichen Raum ist auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.
Materialien, Maschinen und Geräte sind dem Arbeitsfortschritt entsprechend in Abstimmung mit der Bauleitung auf die Baustelle zu bringen. Der Auftragnehmer hat die für ihn angelieferten Materialien sicher zu lagern. Nach Abschluss der Arbeiten ist die Baustelle unverzüglich zu räumen. Die benutzten Flächen sind nach der Räumung in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen.
Die Baustelle ist durchgehend sauber und ordentlich zu halten.
Unterkünfte, soziale Anlagen usw.
Der Auftragnehmer hat dafür Sorge zu tragen, dass die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung, insbesondere die in Bezug zu Baustellen stehenden Kapitel, umgesetzt werden. Der Auftragnehmer hat auf der Baustelle Mittel und Einrichtungen im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften zu unterhalten.
Alkohol, Drogen, Rauchen
Der Auftragnehmer hat Personen, bei denen der begründete Verdacht auf Alkohol- oder Drogenmißbrauch besteht, unverzüglich von der Baustelle abzuziehen. Die Bauleitung und der SiGeKo sind berechtigt, solche Personen von der Baustelle zu verweisen.
!! Im Gebäude besteht Rauchverbot !!
10 Arbeitsstätten
11 Ausführungsunterlagen des Auftragnehmers Die Planvorlage des AN hat in Abstimmung mit der Objektüberwachung des AG und dem Architekten so rechtzeitig zu erfolgen, dass die vertraglich vereinbarten Ausführungstermine unter Berücksichtigung der Planprüfung und der Materialdisposition nicht gefährdet werden.
Die Pläne sind digital im pdf- und dwg- Format den Architekten rechtzeitig, spätestens jedoch 3 Wochen vor Beginn der Produktion bzw. Ausführung zur Prüfung vorzulegen.
Tragwerksrelevante Themen sind eigenverantwortlich dem Tragwerksplaner und dem Prüfstatiker vorzulegen. Im Schriftverkehr müssen die Objektüberwachung des AG und die Architekten des AG im Verteiler sein.
Zeichnungen, Berechnungen oder andere Unterlagen, die der AN nach Vertrag, den Technischen Vertragsbedingungen oder der gewerblichen Verkehrssitte zu beschaffen hat, sind in deutscher Sprache auf der Grundlage der Planung anzufertigen. Diese Unterlagen haben alle Angaben zu enthalten, die zur fachtechnischen Prüfung und zur Beurteilung der Übereinstimmung mit LV und Projekt erforderlich sind. Grundsätzlich sind alle Konstruktionen und Details, die für die Beurteilung einer fachgerechten und dem LV
entsprechenden Ausführung nötig sind, in Form von maßstabsgerechten Konstruktionszeichnungen mit allen erforderlichen Angaben festzulegen.
Werden von den Architekten, oder Tragwerksplaner (bei statisch relevanten Plänen) Korrekturen vorgenommen, so hat der Auftragnehmer diese in seinen Originalen zu übernehmen und danach digital im pdf - und dwg-Format vorzulegen.
Die Fertigung und Montage darf erst nach gestalterischer Freigabe durch den Erfüllungsgehilfen des AG aufgenommen werden.
11 Ausführungsunterlagen des Auftragnehmers
02 Baustelleneinrichtung, Bestandserfassung und Planung
02
Baustelleneinrichtung, Bestandserfassung und Planung
02.__.010 Baustelle einrichten und räumen Baustelle für sämtliche Leistungen dieses Leistungsverzeichnisses einrichten, während der eigenen Arbeiten betriebsbereit halten und nach Abschluss räumen. Einschließlich erforderlicher Klein- und Hilfsgeräte, innerbetrieblicher Transportmittel, Schutzmaßnahmen im unmittelbaren Arbeitsbereich, Abstimmung der Arbeitsabläufe sowie ordnungsgemäßer Entsorgung eigener Verpackungs- und Reststoffe. Fassaden- oder Arbeitsgerüste sind nicht enthalten, soweit nicht ausdrücklich in anderer Position beschrieben.
02.__.010
Baustelle einrichten und räumen
P
1,00
psch
02.__.020 Kennzeichnung und Fotodokumentation Sämtliche Geländersegmente, Einzelteile, Anschlüsse, Ornamente und ggf. vorhandene separate Handlauf-/Abdeckprofile vor der Demontage eindeutig, dauerhaft für den Bauablauf, jedoch substanzschonend und reversibel kennzeichnen. Fotodokumentation mit Zuordnung zu Balkon, Achse, Segment und Einbaulage erstellen. Dokumentation digital als PDF/JPG an den Auftraggeber übergeben.
02.__.020
Kennzeichnung und Fotodokumentation
P
1,00
psch
Bestandsfotos
Bestandsfotos
02.__.030 Bestandsaufmaß und Werkstattplanung Bestandsaufmaß der 14 Balkonanlagen und der zugehörigen Geländersegmente durchführen. Zuordnungs-, Ausbau- und Wiedermontageplan sowie erforderliche Werkstatt-/Detailzeichnungen für Reparaturen, Ergänzungen, Geländererhöhung und Anschlüsse erstellen. Vor Fertigung bzw. Eingriffen in die historische Substanz dem Auftraggeber zur Freigabe vorlegen.
02.__.030
Bestandsaufmaß und Werkstattplanung
P
1,00
psch
02.__.040 Schadstoffuntersuchung Altbeschichtung Vor Beginn spanender, thermischer oder strahlender Entschichtungsarbeiten repräsentative Proben der vorhandenen Altbeschichtung entnehmen und durch ein geeignetes Labor auf für die Arbeiten relevante Schadstoffe untersuchen, insbesondere Blei sowie weitere nach Befund zu prüfende Inhaltsstoffe. Probenahmeplan, Laborbericht und Gefährdungsbeurteilung für die Entschichtungsarbeiten vorlegen. Bei positivem Befund gelten die einschlägigen arbeitsschutz- und entsorgungsrechtlichen Anforderungen; Mehrleistungen werden nur über gesonderte Bedarfspositionen vergütet.
02.__.040
Schadstoffuntersuchung Altbeschichtung
P
1,00
psch
02.__.050 Musterfläche Entschichtung und Beschichtung An einem repräsentativen, mit dem Auftraggeber abgestimmten Geländerbereich eine Musterfläche für die schonende Entschichtung sowie ein vollständiges Muster des vorgesehenen Korrosionsschutz- und Beschichtungsaufbaus herstellen. Oberfläche, Restprofilierung, Farbton, Glanzgrad und Erscheinungsbild mit Auftraggeber/Denkmalpflege abstimmen. Freigegebenes Muster gilt als Qualitätsmaßstab für die Ausführung.
02.__.050
Musterfläche Entschichtung und Beschichtung
P
1,00
psch
02.__.060 Statischer Nachweis und Verankerungskonzept Prüffähigen statischen Nachweis für die vorgesehene Geländererhöhung und die Befestigung der Geländeranlagen erstellen, soweit nicht durch den Auftraggeber bereitgestellt. Lastannahmen, erforderliche Geländerhöhe, Querschnitte, Anschlussabstände, Verankerungsgrund und Randabstände berücksichtigen. Verankerungskonzept mit zugelassenem/geeignetem Ankermittel und Abdichtungsdetail zur Freigabe vorlegen.
02.__.060
Statischer Nachweis und Verankerungskonzept
P
1,00
psch
03 Reinigung vor Ort
03
Reinigung vor Ort
03.__.010 Schutz und Abschottung bei Reinigung vor Ort Bedarfsleistung nur für Geländerteile, die nach schriftlicher Anordnung nicht demontiert und in der Werkstatt bearbeitet werden. Angrenzende Naturstein-, Beton-, Putz-, Fenster-, Boden- und sonstige Bauteile staub- und beschädigungssicher abdecken bzw. abschotten. Einschließlich Schutzfolien, Einhausung im Arbeitsbereich, laufender Reinigung und Rückbau der Schutzmaßnahmen je Balkonanlage.
03.__.010
Schutz und Abschottung bei Reinigung vor Ort
14,00
St
03.__.020 Schonende Entschichtung vor Ort Bedarfsleistung nur nach Freigabe der Musterfläche. Alte Beschichtungen und lose Korrosionsprodukte an nicht demontierten historischen Geländerteilen substanzschonend entfernen. Verfahren und Strahlmittel sind so zu wählen, dass Schmiede-, Guss- und Werkzeugspuren sowie Kanten und Profilierungen erhalten bleiben. Entstehende Rückstände erfassen und ordnungsgemäß entsorgen. Abrechnung nach einseitiger Projektionsfläche der Geländerfelder; die vollständige Bearbeitung aller Profilseiten, Rückseiten, Kanten und Ornamente ist im Einheitspreis enthalten.
03.__.020
Schonende Entschichtung vor Ort
70,00
m2
03.__.030 Zulage schadstoffbedingte Schutzmaßnahmen/Entsorgung Bedarfsposition nur bei entsprechendem Laborbefund und schriftlicher Anordnung. Zusätzliche Schutz-, Erfassungs-, Reinigungs- und Entsorgungsmaßnahmen für schadstoffbelastete Altbeschichtungen einschließlich geeigneter persönlicher Schutzausrüstung, staubarmer Arbeitsweise, getrenntem Erfassen der Rückstände sowie Nachweisen zur Entsorgung. Der genaue Leistungsumfang ist nach Laborbefund und Entsorgungsweg vor Ausführung zu konkretisieren.
03.__.030
Zulage schadstoffbedingte Schutzmaßnahmen/Entsorgung
E
70,00
m2
04 Demontage, Sicherung und Werkstattreinigung (Alternativ)
04
Demontage, Sicherung und Werkstattreinigung (Alternativ)
04.__.010 Substanzschonende Demontage der Geländer Historische Geländersegmente einschließlich Anschlüssen und Befestigungsteilen soweit technisch möglich substanzschonend aus dem Bestand lösen, gegen Verformen sichern, geordnet ablegen und für den Transport vorbereiten. Unvermeidbare Trennschnitte oder Eingriffe in Originalsubstanz nur nach vorheriger Freigabe. Vorhandene Anschlussdetails und Einbaulagen dokumentieren. Abrechnung nach Geländerlänge.
04.__.010
Substanzschonende Demontage der Geländer
E
70,00
m
04.__.020 Temporäre Absturzsicherung, 8 Wochen Nach Ausbau der Geländer temporäre, standsichere Absturzsicherungen an den betroffenen Balkonrändern herstellen, für eine Grundvorhaltezeit von 8 Wochen betriebsbereit vorhalten und nach Wiedermontage der Geländer vollständig zurückbauen. Befestigungen dürfen angrenzende historische Bauteile nicht unnötig beschädigen. Einschließlich regelmäßiger Sichtkontrolle.
04.__.020
Temporäre Absturzsicherung, 8 Wochen
E
70,00
m
04.__.030 Mehrvorhaltung temporäre Absturzsicherung Bedarfsposition für jede über die in Pos. 03.2 enthaltene Grundvorhaltezeit hinausgehende volle Woche. Einschließlich Kontrolle und betriebsbereitem Vorhalten. Abrechnung in Meter-Wochen.
04.__.030
Mehrvorhaltung temporäre Absturzsicherung
E
70,00
m
04.__.040 Werkstatttransport hin und zurück Demontierte und gekennzeichnete Geländersegmente einschließlich Zubehör mit geeigneten Gestellen/Unterlagen aufnehmen, transportsicher verladen, in die Fachwerkstatt transportieren, dort geordnet lagern und nach Abschluss der Werkstattarbeiten zur Baustelle zurücktransportieren. Be- und Entladen sowie erforderliche Ladungssicherung sind enthalten.
04.__.040
Werkstatttransport hin und zurück
E
P
1,00
psch
04.__.050 Schonende Entschichtung und Entrostung in Werkstatt Historische Geländersegmente in der Fachwerkstatt nach freigegebenem Muster vollständig von nicht tragfähigen Altbeschichtungen und Korrosionsprodukten befreien. Das Verfahren ist auf die vorhandene historische Substanz abzustimmen; aggressive Materialabträge, Verrundungen scharfer historischer Kanten und Verlust von Werkzeug-/Schmiedespuren sind zu vermeiden. Rückstände aufnehmen und entsorgen. Abrechnung nach einseitiger Projektionsfläche; die vollständige Bearbeitung aller Profilseiten, Rückseiten, Kanten, Ornamente und Überlappungen ist im Einheitspreis enthalten. Die abschließende Strahlvorbereitung für das thermische Spritzen nach den Metallbauarbeiten ist in Pos. 05.1 enthalten.
04.__.050
Schonende Entschichtung und Entrostung in Werkstatt
E
70,00
m2
05 Restaurierung und Metallbauarbeiten
05
Restaurierung und Metallbauarbeiten
05.__.010 Schadenskartierung und Reparaturkonzept Nach vollständiger Freilegung der Oberflächen sämtliche Geländersegmente auf Risse, Korrosion, Querschnittsverluste, lose Fügungen, deformierte Stäbe, beschädigte Ornamente und geschädigte Anschlüsse untersuchen. Schäden je Balkonanlage fotografisch und zeichnerisch kartieren. Reparaturvorschlag mit Kennzeichnung der zu richtenden, zu ergänzenden oder zu ersetzenden Teile erstellen und vor Ausführung mit Auftraggeber/Denkmalpflege abstimmen.
05.__.010
Schadenskartierung und Reparaturkonzept
14,00
St
05.__.020 Richten deformierter Teile Verbogene Schmiedestäbe, Rahmenprofile, Handlauf-/Obergurtteile und sonstige Geländerteile fachgerecht warm oder kalt richten. Erwärmung nur kontrolliert und so lokal wie erforderlich. Profilquerschnitte, historische Bearbeitungsspuren und Materialgefüge sind soweit möglich zu erhalten. Ausführung nach Schadenskartierung und Freigabe. Abrechnung nach nachgewiesenem Stundenaufwand.
05.__.020
Richten deformierter Teile
40,00
h
05.__.030 Ornamente nachschmieden, mittlere Größe Nicht mehr tragfähige oder fehlende historische Zierelemente nach vorhandener historischer Vorlage handwerklich nachfertigen, anpassen und einfügen. Kalkulationsgrundlage je Stück: mittlere Ornamentgröße bis ca. 30 x 30 cm, z. B. Rosette, C-Bogen, Blatt-/Rankenelement mit üblichem Schwierigkeitsgrad. Größere oder deutlich komplexere Einzelteile vor Ausführung gesondert vereinbaren. Material, Schmiedearbeit und Anpassung eingeschlossen.
05.__.030
Ornamente nachschmieden, mittlere Größe
20,00
St
05.__.040 Historisch angepasste Füge-, Niet- und Schweißarbeiten Gelöste oder geschädigte Verbindungen fachgerecht wiederherstellen. Historisch vorhandene Verbindungstechniken wie Nieten, Laschen, Bundkragen oder vergleichbare Fügungen sind, soweit technisch sinnvoll, zu erhalten bzw. nachzubilden. Schweißverbindungen nur dort ausführen, wo sie technisch erforderlich und abgestimmt sind; Schweißnähte sauber nacharbeiten und gestalterisch in den Bestand integrieren. Abrechnung nach nachgewiesenem Stundenaufwand.
05.__.040
Historisch angepasste Füge-, Niet- und Schweißarbeiten
40,00
h
05.__.050 Ersatz historischer Profile und Stäbe Bedarfsposition für den Ersatz nicht mehr tragfähiger einfacher Stäbe, Flach-, Vierkant- oder sonstiger historisch angepasster Stahlprofile nach Freilegung und Schadenskartierung. Material liefern, auf erforderlichen Querschnitt bearbeiten, ablängen, anpassen und in historisch verträglicher Weise fügen. Komplexe Ornamente sind nicht enthalten und werden über Pos. 04.3 abgerechnet. Abrechnung nach eingebautem Stahlgewicht.
05.__.050
Ersatz historischer Profile und Stäbe
E
100,00
kg
05.__.060 Geländererhöhung, ca. 100 mm Geländeranlagen entsprechend freigegebener Planung um ca. 100 mm erhöhen. Kalkulationsgrundlage: filigrane Stahlkonstruktion mit Abstandshaltern und neuem Obergurt/Handlauf in einer dem Bestand angepassten Formensprache. Querschnitte, Anschlussabstände und Befestigungen nach statischem Nachweis; der im Vor-LV genannte Querschnitt 16 x 16 mm dient nur als gestalterische Ausgangsgröße und ist nicht ohne Nachweis verbindlich. Einschließlich Zuschnitt, Formgebung, Eckausbildungen, Fügungen, Anpassungen an unregelmäßigen Bestand und Vorbereitung für den Korrosionsschutz. Sichtbares Mustersegment vor Serienfertigung freigeben.
05.__.060
Geländererhöhung, ca. 100 mm
70,00
m
06 Oberflächen- und Korrosionsschutz
06
Oberflächen- und Korrosionsschutz
06.__.010 Strahlvorbereitung für thermisches Spritzen Nach Abschluss sämtlicher Metallbau- und Reparaturarbeiten Oberflächen für das thermische Spritzen mit geeignetem kantigem Strahlmittel vollständig vorbereiten. Erforderlichen Reinheitsgrad und Oberflächenrauheit entsprechend dem freigegebenen Korrosionsschutzsystem und den einschlägigen Regelwerken herstellen; als Kalkulationsgrundlage ist mindestens eine metallisch reine, für die Spritzmetallisierung geeignete Oberfläche anzusetzen. Staub, Strahlmittel und lösliche Verunreinigungen entfernen. Abrechnung nach einseitiger Projektionsfläche; vollständige Bearbeitung aller Profilseiten und Ornamente ist enthalten.
06.__.010
Strahlvorbereitung für thermisches Spritzen
70,00
m2
06.__.020 Thermisches Spritzverzinken inkl. Versiegelung Korrosionsschutz durch thermisches Spritzen von Zink auf die vorbereiteten historischen Stahl-/Eisenteile herstellen. Mindestschichtdicke 80 µm, sofern der freigegebene Korrosionsschutzplan keine höhere Schichtdicke fordert. Gleichmäßige Beschichtung auch an Profilseiten, Kanten, Ornamenten und schwer zugänglichen Bereichen herstellen. Spritzmetallschicht anschließend mit einem hierfür geeigneten, systemverträglichen Sealer/Porenverschluss behandeln. Ausführung und Qualität nach DIN EN ISO 2063-1 und DIN EN ISO 2063-2.
06.__.020
Thermisches Spritzverzinken inkl. Versiegelung
70,00
m2
06.__.030 Grund- und Zwischenbeschichtung auf EP-Basis Auf die versiegelte Spritzmetallschicht systemverträgliche Grund-/Zwischenbeschichtung auf Epoxidharzbasis aufbringen. Untergrundvorbereitung, Überarbeitungsintervalle und Schichtdicken nach freigegebenem Herstellersystem. Kanten, Fügungen und schwer zugängliche Bereiche erforderlichenfalls vorstreichen. Vor Ausführung Produktdatenblätter, Schichtaufbau und Soll-Trockenschichtdicken zur Freigabe vorlegen.
06.__.030
Grund- und Zwischenbeschichtung auf EP-Basis
70,00
m2
06.__.040 Zweifache UV-beständige Deckbeschichtung Zweifache UV- und witterungsbeständige Deckbeschichtung als Bestandteil des freigegebenen Duplex-Korrosionsschutzsystems herstellen. Farbton und Glanzgrad nach Vorgabe Auftraggeber/Denkmalpflege; der im Vor-LV genannte Farbton DB 703 ist nur anzusetzen, sofern ausdrücklich freigegeben. Eisenglimmeroptik nur bei gestalterischer Vorgabe. Gleichmäßiges Erscheinungsbild ohne Läufer, Fehlstellen oder unzureichend beschichtete Kanten herstellen.
06.__.040
Zweifache UV-beständige Deckbeschichtung
70,00
m2
06.__.050 Qualitätsnachweise Korrosionsschutz Ausführung des Korrosionsschutzsystems dokumentieren. Messprotokolle zu Schichtdicken der Spritzmetallisierung und organischen Beschichtungen, verwendete Produkte/Chargen, Umgebungsbedingungen soweit relevant sowie Fotodokumentation der fertigen Oberflächen zusammenstellen und dem Auftraggeber digital übergeben. Fehlstellen vor Abnahme fachgerecht nacharbeiten.
06.__.050
Qualitätsnachweise Korrosionsschutz
P
1,00
psch
07 Wiedermontage und Verankerung
07
Wiedermontage und Verankerung
07.__.010 Eignungs-/Auszugsversuche Verankerungsgrund Vor Festlegung des endgültigen Verankerungssystems repräsentative Eignungs- bzw. Auszugsversuche im vorhandenen Verankerungsgrund durchführen, sofern vom Tragwerksplaner gefordert. Kalkulationsansatz: ein Prüfpunkt je Balkonanlage. Bohrlöcher fachgerecht schließen; Messwerte und Versuchsaufbau dokumentieren und dem Tragwerksplaner zur Bewertung vorlegen.
07.__.010
Eignungs-/Auszugsversuche Verankerungsgrund
E
14,00
St
07.__.020 Neue Verankerungspunkte herstellen Neue Verankerungspunkte entsprechend freigegebener Statik und Verankerungsplanung herstellen. Vorhandenen Verankerungsgrund schonend bohren, Bohrlöcher reinigen, zugelassenes bzw. für den vorhandenen Untergrund geeignet nachgewiesenes Befestigungssystem setzen und Geländeranschlüsse dauerhaft korrosionsbeständig ausbilden. Kalkulationsgrundlage: Edelstahl-Befestigungsteile geeigneter Korrosionsbeständigkeit und Injektions-/Verbundankersystem, soweit für den tatsächlichen Untergrund geeignet. Einschließlich erforderlicher Distanzteile, Kleinmaterial sowie fachgerechter Wiederherstellung der Bauwerksabdichtung am Anschluss. Randabstände und Setztiefen nach Nachweis.
07.__.020
Neue Verankerungspunkte herstellen
E
202,00
St
07.__.030 Wiedermontage der Geländeranlagen Restaurierte und beschichtete Geländersegmente entsprechend Kennzeichnung und Montageplanung an ursprünglicher Position passgenau wiedereinbauen, ausrichten und an den freigegebenen Verankerungspunkten befestigen. Montage ohne unzulässige Beschädigung der Beschichtung oder historischen Substanz. Fugen, Anschlüsse und Übergänge sauber ausbilden. Endgültige Geländerhöhe und Öffnungsmaße gemäß freigegebener Planung herstellen; pauschale Angaben wie "90 oder 110 cm" gelten nicht als Ausführungsmaß.
07.__.030
Wiedermontage der Geländeranlagen
E
70,00
m
07.__.040 Endreinigung, Beiarbeiten und Abschlussdokumentation Nach Abschluss der Montage sämtliche bearbeiteten Bereiche reinigen. Transport- und Montageschäden am Korrosionsschutz nach Herstellervorgaben lokal instand setzen. Schutzfolien und temporäre Hilfsmittel entfernen. Vollständige Abschlussdokumentation aus Kennzeichnung/Fotodokumentation, Schadenskartierung, Freigaben, Material-/Beschichtungsnachweisen, Prüfprotokollen und Bestandsunterlagen digital übergeben.
07.__.040
Endreinigung, Beiarbeiten und Abschlussdokumentation
E
P
1,00
psch
09 Stundenlohnarbeiten
09
Stundenlohnarbeiten
09.__.010 Baufacharbeiter/-in sämtliche Kosten/Zuschläge Stundenlohnarbeiten durch Baufacharbeiter/-in
der Verrechnungssatz für die jeweilige Arbeitskraft umfasst sämtliche Aufwendungen wie Lohn- und Gehaltskosten, Lohn- und Gehaltsnebenkosten, Zuschläge, lohngebundene und lohnabhängige Kosten, sonstige Sozialkosten, Gemeinkosten, Wagnis und Gewinn.
09.__.010
Baufacharbeiter/-in sämtliche Kosten/Zuschläge
10,00
h
09.__.020 Helfer/-in sämtliche Kosten/Zuschläge Stundenlohnarbeiten durch Helfer/-in
der Verrechnungssatz für die jeweilige Arbeitskraft umfasst sämtliche Aufwendungen wie Lohn- und Gehaltskosten, Lohn- und Gehaltsnebenkosten, Zuschläge, lohngebundene und lohnabhängige Kosten, sonstige Sozialkosten, Gemeinkosten, Wagnis und Gewinn.
09.__.020
Helfer/-in sämtliche Kosten/Zuschläge
10,00
h