Außenputz/WDVS
Backberggarten
Um Ihr Angebot auszufüllen und abzugeben, . Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Sie mit Cosuno neue Ausschreibungen finden können.

Angebot einreichen

bis

Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Krieger + Schramm Vorbemerkungen zum Leistungsverzeichnis im Gewerk Außenputzarbeiten 1. Allgemeine Informationen Wir bauen in der Backbergstraße 14 +16 in Berlin 10 Reihenhäuser in zwei Zeilen. Lage der Baustelle Backbergstraße 14 + 16 12359 Berlin In der Umgebung befindet sich vor allem Wohnbebauung, daher wird vor allem auf die Einhaltung der Ruhezeiten, den Lärmschutz, die Baustellensicherheit und Sauberkeit hingewiesen. 2. Bauzeiten & Termine Ausführungsbeginn der Arbeiten: Voraus. ab Oktober 2026 Der Bauablaufplan kann bei Bedarf zugesandt werden. 3. Angebots-/Auftragsbedingungen Folgende Dokumente und Anforderungen gelten: K+S Bedingungen für Bauleistungen K+S Bedingungen für wohngesundes Bauen technische Vorbemerkungen der gesetzliche Mindestlohn Die "Bedingungen für Bauleistungen" und die "Zusatzbedingungen für K+S Wohngesund Bauen" finden Sie auf unserer Homepage unter https://www.krieger-schramm.de/baupartner/. Der gesetzliche Mindestlohn ist einzuhalten. Den Mindestlohn für Ihr Gewerk entnehmen sie folgender Datenbank:"https://www.bmas.de/DE/Arbeit/Arbeitsrecht/Mindestlohn/mindestlohn.html". Glaubt der Bieter wirtschaftliche und preisgünstige Alternativen aufzeigen zu können, so sind entsprechende Vorschläge bei der Angebotsabgabe mit vorzulegen. Vor Angebotsabgabe hat der Bieter sich mit den örtlichen Verhältnissen im und um das Bauobjekt vertraut zu machen, insbesondere auch im Hinblick auf Erreichbarkeit, Zufahrt, Lagerflächen oder Ähnlichen. Die Massenermittlung basiert auf dem BIM Modell der Objektplanung und den Ausführungsplänen gemäß der Liste der technischen- und zeichnerischen Unterlagen. 4. Angebots-/Auftragsbedingungen WDVS und Außenputzarbeiten Grundsätzlich sind alle nachfolgend genannten Leistungen / Punkte in die Angebotskalkulation aufzunehmen und werden Bestandteil der Leistung ohne gesonderte Vergütung. Für die Ausführung gelten insbesondere: DIN 18345 Wärmedämm-Verbundsysteme DIN 18350 Putz- und Stuckarbeiten Allgemeine baurechtliche Forderungen an WDVS (Landesbauordnungen und Sonderbaurichtlinien z. B. Garagen, Krankenhäuser, Versammlungsstätten, Altenpflegeheime, Schulen, Verkaufsstätten etc. Außerdem gelten alle bezugnehmenden Normen und Vorschriften (normative Verweisungen). Bei Widersprüchen gehen die Regelungen der DIN 18345 vor. (Es gilt nicht als Widerspruch, wenn in einer DIN Punkte enthalten sind, die in der anderen DIN nicht aufgeführt sind.) Anforderungen an die Ausführung der Wärmedämm-Verbundsysteme und Putz- und Stuckarbeiten: nur Wärmedämm-Verbundsysteme mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) Systembindung: alle Komponenten vom gleichen Hersteller kontinuierliche Fertigungsüberwachung gefordert (RAL- Gütezeichen). Beschichtungsstoffe, Lösungs- und Verdünnungsmittel müssen bei Verwendung in Räumen, die überwiegend dem Aufenthalt von Menschen dienen, so beschaffen sein, dass keine Belästigung oder Gesundheitsgefährdung auftritt. Die einschlägigen Vorschriften über Sonderabfall sind einzuhalten. Der Auftraggeber kann einen entsprechenden Nachweis verlangen. Farbreste, auch wenn sie in Bezug auf Umweltschutz unbedenklich sind, dürfen nicht in die Entwässerung des Gebäudes bzw. der Außenanlagen geschüttet werden. Abfälle und Reststoffe sind nicht zu mischen, sondern zur ordnungsgemäßen Entsorgung getrennt zu sammeln. Dämmung auf tragfähigen Untergrund: kleben bzw. nach Erfordernis dübeln Mindestverarbeitungstemperaturen der Materialien nicht unterschreiten Falls vor Beginn der Arbeiten der Innenputz noch nicht fertig gestellt und ausgetrocknet ist mit der Bauleitung geeignete Maßnahmen zur Schadensvermeidung besprechen (betrifft Schäden durch nach außen diffundierende Feuchtigkeit) Armierungsgewebe glatt (faltenfrei) und mittig einbauen; über Ecken von Öffnungen diagonal anordnen; Überlappungen des Gewebes mindestens 100 m; Überdeckungen beim Anschluss an andere Bauteile ca. 300 mm; Überlappungen beim Übergang zu anderen Stoffen (z. B. Dämmung der Deckenauflager, Rollladenkästen) grundsätzlich einbauen Anschlussbereiche dauerhaft gegen Eindringen von Wasser abdichten; Eindringen von kalter Außenluft (unter Fensterbankprofilen, an Sockelprofilen und dgl.) hinter das Wärmedämm-Verbundsystem vermeiden (Einlegen von Kompribändern). Fugenabdichtungen z. B. von Anschlüssen an Blendrahmen von Fenstern und Türen müssen einen geringeren Dampfdurchlasswiderstand (sd-Wert) besitzen als die entsprechenden raumseitigen Abdichtungen (Abstimmung mit Bauleitung) bei Kompribändern Verarbeitungsvorschriften des Herstellers beachten. Insbesondere ist auf Abstimmung der Bandbreite und -dicke auf die Fugenabmessungen zu achten. Höhenbezugspunkte (Meterrisse) nicht überputzen, gegebenenfalls aussparen Farbtonstufen des Oberputzes/der Schlussbeschichtung: altweiß: Farben mit einer geringfügigen Brechung durch unbunte Pigmente leicht getönt: Farben mit Volltonanteil bis 12 % mittel getönt: Farben mit Volltonanteil über 12 % bis 50 % satt getönt: Farben mit Volltonanteil über 50 % bis 90 % Vollton: Farben mit Volltonanteil über 90 % Ergänzend zu den genannten DIN-Normen und Vorschriften gelten als Nebenleistung: Forderung an das Brandverhalten des Fassadensystems: entsprechend der baurechtlichen Forderungen sowie gemäß Brandschutznachweis Brandriegel vollflächig mit einem für das System zugelassenen, mineralisch gebundenen Klebemörtel verkleben Brandriegel stets zusätzlich dübeln (Schraubdübel mit Stahlschraube) Dübelabstand max. 0,45 m, Rand- und Zwischenabstände der Dübel: mind. 10 cm nach oben und unten, max. 15 cm zu den seitlichen Rändern eines Brandriegel-Streifenelements Sichern der Außenhaut gegen Einwirkung normaler Witterungseinflüsse (Regen, Sonne, Wind) Sichern der Wandbekleidungen gegen Verschmutzung durch Spritzwasser von den Gerüsten. Untergrundvorbereitung und Grundierung: Prüfung und Beurteilung des Putzgrundes Reinigen des Untergrundes (frei von losen Teilen, Staub, Verschmutzungen und trennend wirkenden Substanzen) Hinterfüllen / Ausstopfen von Fugen, Vorbehandeln und Begradigen der Ränder der Anschlussbereiche Fehlstellen mit artgleichen Material ausgleichen entsprechende Grundierung aufbringen (Verfestigung, Haftvermittlung, Regulierung der Saugfähigkeit, Verhinderung Aufbrennen, Isoliergrund) Vornässen / Vorspritzen Ausgleich von Untergrund-Unebenheiten bis 2 cm Dübelköpfe zur Aufnahme von Klinkerriemchen (falls vorhanden) überspachteln Bei Überdämmung der Jalousie-/Raffstorekästen mit Putzträger oder Dämmung ist auch der Zwischenraum zwischen Kasten und Mauerwerk mit einer ca. 4 cm starken Dämmung auszufüllen Schneidarbeiten an der Dämmung bei rückseitigen Wandversprüngen (z. B. im Bereich der Betonwände und Stützen) rückseitige Aufdämmungen in eventuellen Teilbereichen Anarbeitungen an schräge, runde und gebogene Bauteile, an Durchdringungen und Herstellen von Öffnungen, Kanten und Ecken Einbindung einer Putzträgerplatte bzw. dünnerer Dämmung in die Hauptdämmung sowie die Anarbeitung im Sockelbereich Prüfung der Notwendigkeit von Verdübelungen der Dämmung falls notwendig, inklusive Spachteln, Schleifen, Fluatieren Dämmung mindestens schwerentflammbar nach DIN 4102 falls im Leistungstext nichts anderes gefordert Ermittlung der Dübelmengen nach DIN 1055-4; 2005-03 in Anhängigkeit von Windzone und Gebäudeabmessungen/Gebäudehöhen Nachweis ist der Bauleitung vor Ausführung vorzulegen. kraftschlüssige Verbindungen zwischen WDVS und Bauteilen wie Fensterbänken, Rahmen, Gewände, durch Abschlussprofile, Kompribänder und dgl. trennen. (Achtung: Anschlüsse müssen alle zu erwartenden Bewegungen / thermische Längenänderungen aufnehmen können) Schlagregendichten und elastischen WDVS-Anschluss an Attikablech Unterseite herstellen, zwischen Attikablech und Dämmplatte vorkomprimiertes, dauerelastisches Fugendichtband setzen. Putz mit Kellenschnitt elastisch anschließen Dämmung an alle innerhalb der Dämmschicht verlegte aufgehende Entwässerungsleitungen wärmebrückenfrei anarbeiten und andichten / ausschäumen. Übergänge zwischen verschiedenen Unterputzmaterialien sowie Installationsschlitze, rissgefährdete Bereiche vor dem Überputzen mit Putzbewehrung überspannen Einputzen von ausgeschriebenen Putzprofilen, Eckschutzschienen und Anputzleisten falls vom AN gewünscht Ausbildung von Kanten ohne sichtbares Profil mechanische Befestigungen von Putzträgern und Putzträgerplatten Herstellen von Gebäudebewegungs-, Dehnungs-, Scheinfugen sowie von Fugendichtungen; Hinterfüllen der ausgeschriebenen Fugen (Reinigen, Vorbehandeln und Begradigen der Flanken) Metallprofile (z. B. Sockelprofile) mit Streifen aus geeignetem Dämmstoff, z. B. extrudiertem Polystyrol-Hartschaum, unterlegen Hohlräume zwischen Bauteilen und Wärmedämm-Verbundsystem, z. B. unter Fensterbänken, sind mit Dämmstoff zu füllen Anschlüsse an angrenzende Bauteile; An-und Beiputzarbeiten ansatzfrei und oberflächengleich zu angrenzenden Putzflächen Kellenschnitte im Zusammenhang mit Anschlüssen gemäß Nr. 4.1.6 DIN 18 350 Elektrodosen, Auslässe, später freizulegenden Einbauteile kennzeichnen und nach dem Putzen freilegen, gegebenenfalls säubern Nachbehandlung des Putzes Wandputz in flucht- und lotgerechter Ausführung Maßnahmen zum Erreichen der geforderten Oberflächenqualitäten Schließen von Ankerlöchern für die Gerüstverankerung: Stopfen aus imprägniertem Weichschaumstoff, zum Abdichten von Gerüstankerlöchern, Durchmesser von ca. 3 cm liefern. Der Gerüstankerverschluss wird zwischen den Handflächen auf ca. 1 cm komprimiert und in das Bohrloch gesteckt. Oberfläche mit Putzgrund bündig -> inkl. mit kleinem Spachtel den Oberputz an den Bestand angleichen Abnehmen und Wiederanbringen von Regenfallrohren Fassadengerüste werden vom AG gestellt; Innengerüste, auch die über 2 m, sind Sache des AN Weiterrücken fahrbarer Gerüste im Zuge des Arbeitsfortschritts, sofern das ohne Auf- und Abbau und lediglich durch erneute Abstützung möglich und zulässig ist Fertigstellen des WDVS / Putzsystems in mehreren Arbeitsgängen, soweit die Leistungen nicht im Zuge gleichartiger Putzarbeiten kontinuierlich erbracht werden kann
Krieger + Schramm Vorbemerkungen zum Leistungsverzeichnis im Gewerk Außenputzarbeiten
Hinweis zur Angebotsabgabe Hinweis zur Angebotsabgabe: Bitte reichen Sie Ihr Angebot möglichst über die Cosuno-Plattform ein. Alternativ können Sie Ihr Angebot auch per E-Mail an den folgenden Ansprechpartner in der Arbeitsvorbereitung übermitteln. Ansprechpartner Arbeitsvorbereitung: Fabian Ahrendt Tel.: 036075 388 113 E-Mail: fabian.ahrendt@krieger-schramm.de Ansprechpartner Bauleitung: Ben Göckeritz Tel.: 01514 4138871 E-Mail: ben.goeckeritz@krieger-schramm.de Sollten Sie kein Interesse an der Abgabe eines Angebots haben, so bitten wir Sie ebenso um kurze Rückmeldung. Vielen Dank!
Hinweis zur Angebotsabgabe
01 Wände
01
Wände
01.1 Wände mit WDVS
01.1
Wände mit WDVS
01.2 Decken/Balkonuntersichten
01.2
Decken/Balkonuntersichten
02 Sonstiges
02
Sonstiges
02.1 Sonstiges
02.1
Sonstiges
03 Technische Dienstleistungen
03
Technische Dienstleistungen
03.1 Stundenlohnarbeiten
03.1
Stundenlohnarbeiten
03.2 Dokumentation- & Revisionsunterlagen
03.2
Dokumentation- & Revisionsunterlagen