Dacharbeiten
Arthur-Scheunert-Allee 114-116
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
1. Allgemeine Vorbemerkungen 1.1 Bauherr Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft, das seinen Sitz in der südlich von Potsdam gelegenen Gemeinde Nuthetal im Ortsteil Bergholz-Rehbrücke hat. Die Leitung des DIfE besteht aus einem wissenschaftlichen (Tilman Grune, seit 2014) und einem administrativen (Birgit Schröder-Smeibidl, seit 2016) Stiftungsvorstand. Das DIfE wird in regelmäßigen Abständen durch den Senat der Leibniz-Gemeinschaft evaluiert. Das DIfE betreibt experimentelle und angewandte Forschung im Bereich Ernährung und Gesundheit. Die Grundlagen dafür werden von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit einem breiten naturwissenschaftlichen, medizinischen und epidemiologischen Methodenspektrum erarbeitet. Dabei stehen folgende Schwerpunkte im Fokus der DIfE-Forschung: die Rolle von Ernährungsgewohnheiten und Ernährungsfaktoren für die Entstehung von Adipositas und ihrer Komplikationen, insbesondere Typ-2-Diabetes, die Rolle der Ernährung für ein gesundes Altern, insbesondere der Einfluss der Ernährung auf metabolische und funktionelle Beeinträchtigungen im Alter, und die biologischen Grundlagen von Nahrungsauswahl und Ernährungsverhalten. Ziel ist es, die molekularen Ursachen ernährungsbedingter Erkrankungen zu erforschen und neue Strategien für Prävention, Therapie und Ernährungsempfehlungen zu entwickeln. Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) wurde am 1. Januar 1992 von der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Brandenburg gegründet und ist seit dem 28. Mai desselben Jahres eine Stiftung des öffentlichen Rechts. 1.2 Angaben zur Baustelle Die Baumaßnahme findet auf dem Grundstück des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke im bebauten Innenstadtbereich der Gemeinde Nuthetal statt. Anschrift der Baustelle: Arthur-Scheunert-Allee 114-116 14558 Nuthetal Die umfangreiche Sanierungsmaßnahme bezieht sich auf Gebäudeabschnitte (Nord-und Süd- bzw. Südwestflügel) des DIfE-Hauptgebäudes auf dem Gelände E, die in den Jahren 1952 bis 1956 als Ergänzungsbauten errichtet wurden. In den angrenzenden Gebäudeteilen wird der Institutsbetrieb während der gesamten Baumaßnahme aufrecht erhalten. Die aus den Baumaßnahmen resultierenden Einschränkungen des Institutsbetriebes sind auf ein unvermeidbares Minimum zu reduzieren. Insbesondere bei Lärm und Schmutz verursachenden Arbeiten sind Maßnahmen zur Lärm- und Schmutzreduzierung mit der örtlichen Objektüberwachung abzustimmen. Alle Lärm- und Schmutz verursachenden Maßnahmen sind vorab bei der örtlichen Objektüberwachung anzuzeigen und freigeben zu lassen. Lärm und Schmutz intensive Maßnahmen können versagt werden, wenn dadurch der Institutsbetrieb beeinträchtigt wird. Dies ist vereinzelt der Fall, wenn im angrenzenden Konferenzbereich Veranstaltungen stattfinden. Angrenzende Parkflächen müssen freigehalten werden, Flächen der Baustelleneinrichtung und zur  Zwischenlagerung stehen in beschränktem Umfang zur Verfügung.(Siehe BE-Plan) Es bestehen auf der westlich gelegenen Arthur-Scheunert-Allee, je eine nördliche und eine südliche Einfahrt zum Baustellengelände. Die nördliche Zufahrt ist nur in Absprache mit der Bauleitung zu benutzen, ansonsten steht die südliche Einfahrt zur Verfügung. Die östliche Einfahrt von der Lehnbachstraße bleibt dem Institutsbetrieb vorbehalten. Welche der Einfahrten für die jeweiligen Arbeiten genutzt wird, entscheidet die örtliche Bauüberwachung in Zusammenhang mit dem Baufortschritt der Baumaßnahme. 1.3 Angaben zur Ausführung Der öffentliche Bereich der Zufahrten, sowie die Zufahrten selbst bis den direkten Baustellenbereichen sind vor Beschädigungen zu schützen. Dies betrifft insbesondere die Vorsorge bei Beschädigungsgefahr von Randsteinen und zu überfahrenden Absätzen. Der AN hat entsprechende Maßnahmen zu treffen und zu gewährleisten, dass während der Arbeiten Feuerwehrzufahrten und Verkehrswege nicht behindert werden und aufrechterhalten bleiben, einschl. sämtlicher Kosten für die hierzu erforderlichen Maßnahmen. Zufahrt und Aufstellfläche der Feuerwehr sind grundsätzlich und ausnahmslos freizuhalten.Die Sicherheit der  Fußgänger-, Radfahrer - und des Fahrzeugverkehrs ist zu gewährleisten. Geeignete Verkehrssicherungsmaßnahmen sind zu treffen. Der AN hat die ungehinderte An- und Abfahrt für alle Anlieger in der Umgebung der Baustelle    während der Bauzeit sicherzustellen. Es ist für eine geordnete und gefahrlose Zu- und Ausfahrt der Baustelle zu sorgen, ggf. ist für Sicherungsposten zu sorgen. Ein Rückstau auf der Straße ist unbedingt zu vermeiden. Die Hinweisschilder für den Baustellenverkehr sowie das Aufstellen der Schilder eines absoluten Park- und Halteverbots in den Bereichen der Zu- und Ausfahrten stellt der AN VE 100 Baustelleneinrichtung zur Verfügung. Während der durchzuführenden Arbeiten befinden sich die Gebäude auf dem Gelände in Nutzung. Zufahrten und Eingänge zu den Gebäuden sind freizuhalten. Die Gebäude liegen außerhalb des Baufeldes und dürfen nicht betreten werden. Sanitäreinrichtungen werden im Rahmen der Baustelleneinrichtungen zur Verfügung gestellt (siehe Baustelleneinrichtungsplan). Die Zufahrt auf das Gelände wird durch einen Pförtner kontrolliert. Bei Lieferungen ist eine Anmeldung beim Pförtner rechtzeitig (genaue Angabe) vorzunehmen. Der AN hat alle Anlieferungen so zu steuern, das dies erst dann auf die Baustelle geliefert werden, wenn Personal des AN zum Empfang sowie zur sicheren Lagerung und Aufbewahrung bereit steht. Lieferungen sind im Vorfeld wöchentlich mit der örtlichen Objektleitung zu organisieren. Die örtliche Objektleitung und der Pförtner nehmen keine Lieferung entgegen. Die im Bereich der Baumaßnahmen befindlichen Grünanlagen sind nur in Abstimmung mit der örtlichen Bauüberwachung zu befahren, Containerstellflächen und Zwischenlagerplätze sind in einem Baustelleneinrichtungsplan dargestellt und der örtlichen Bauüberwachung vor Baubeginn vorzulegen und genehmigen zu lassen. 1.4 Angaben zur Angebotserstellung Den Bietern wird vor Angebotsabgabe die Möglichkeit der Objektbesichtigung nach Anmeldung beim Auftraggeber mit der örtlichen Bauüberwachung eingeräumt. Während der Bauausführung kann es zu Unterbrechungen kommen, wenn der Institutsbetrieb (Veranstaltungen, Kongresse )dies erfordert. (Diskontinuierlicher Bauablauf ) Die Termine werden zwischen Bauüberwachung und AN rechtzeitig abgestimmt. 1.5 Datenaustausch nach GAEB Der Datenaustausch erfolgt nach den Regelungen des Gemeinsamen Ausschusses Elektronik im Bauwesen (GAEB) über die Schnittstellen GAEB 90, GAEB 2000 oder GAEB DA XML. Der Datenaustausch zwischen dem Auftragnehmer und der Objektüberwachung ist vorgesehen für folgende Bearbeitungsphasen: - Angebotsabgabe als Datei *.D84, *.P84, *.X84 - Nachtragsangebote als Datei *.D86, *.P86, *.X86 - Aufmaßübergabe als Datei *.D11/D12 Die Mengen-/Massenaufstellung erfolgt nach der REB-Verfahrensbeschreibung 23.003 "Allgemeine Mengenberechnung". 1.6 Einreichen von Nachträgen Nachträge werden unter der Bereichsnummer 99 aufgestellt. Nachträge müssen lückenlos nummeriert sein, auch bei Ablehnung eines Nachtrages bleibt diese Nummerierung bestehen. Beispiel: Bereich Abschnitt Positionen (Nr. des NT) Nachtrag 1 99. 01. 0001 bis 00xx, Nachtrag 2 99. 02. 0001 bis 00xx      usw. Aufgestellte Positionen müssen nach Mehrungen und Minderungen getrennt und mit Zwischensummen ausgewiesen werden. Neue Positionen und Massenmehrungen (mit Angabe Bezug auf die ursprügliche LV-Position) sind innerhalb des eingereichten Nachtrages durchzunummerieren, Massenminderungen sind unter Angabe der LV-Position aufzustellen. Handelt es sich im Nachtrag um neue Positionen, so ist ein Kalkulationsnachweis beizulegen, aus dem die Einstandspreise, Zeitansätze und die lt. Angebot festgelegten Aufschläge ersichtlich sind. Die Angabe von Kostengruppen ist erforderlich. Die Nachträge sind an den Bauherrn zu adressieren und zur Prüfung beim Objektplaner Stoeckert Architekten GmbH mit allen Nachweisen sowohl in Papierform als auch im vereinbarten GAEB-Format einzureichen. Unvollständige Nachträge werden ungeprüft an den Auftragnehmer zurückgesandt.
1. Allgemeine Vorbemerkungen
2. Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen 2.1 Normen und Regelwerke Für die Leistungen dieses Pakets gelten die VOB Teil C in der jeweils aktuellen Fassung, insbesondere: -Erd- und Abdichtungsarbeiten: ATV DIN 18300, 18336 -Rohbau- und Zimmererarbeiten: ATV DIN 18330, 18331, 18334 -Dachdeckungs-, Klempner- und Fassadenarbeiten (WDVS): ATV DIN 18338, 18339, 18345 -Estrich- und Trockenbauarbeiten: ATV DIN 18353, 18340 Ergänzend gelten die Fachregeln der jeweiligen Gewerke (z. B. ZVDH, Fachverband WDVS) sowie die geltenden DGUV-Vorschriften und DIN-Normen für den Schall- und Brandschutz im Bestand. 2.2 Vorleistung und Planung Der AN hat sich vor Arbeitsausführung über die genaue Lage von Bestandsleitungen und Hindernissen zu informieren. Er weist den AG rechtzeitig auf notwendige bauseitige Vorleistungen (z. B. Medienfreischaltungen, statische Freigaben) hin.Der AN prüft vor Beginn eigenverantwortlich: -Die Maßhaltigkeit und Beschaffenheit der Bestandsbauteile als Grundlage für die neuen Schichten (insb. bei WDVS, Estrich und Trockenbau). -Die Schadstofffreiheit gemäß den vorliegenden Gutachten. -Den Zustand der Umgebungsflächen (Protokoll inkl. Fotodokumentation mit der Objektüberwachung). 2.3 Ausführungsspezifische Anforderungen im Bestand -Sicherung der Substanz: Geöffnete Bereiche (Dach, Fassade, erdberührte Bauteile) sind täglich und bei Arbeitsunterbrechungen gegen Wassereintritt (Notabdichtung) zu sichern. Ein Eindringen von Feuchtigkeit in die Bestandssubstanz oder Institutsräume ist unter allen Umständen zu verhindern. -Sorgfalt und Statik: Arbeiten an tragenden Bauteilen (Rohbau/Zimmerer) dürfen das statische Gefüge nicht gefährden. Erhaltungswürdige Altbausubstanz ist konsequent vor Beschädigung zu schützen. -Lärm- und Staubschutz: Die Anforderungen des Institutsbetriebs (max. 60 dB tagsüber) sind strikt einzuhalten. Staubintensive Arbeiten (z. B. Schleifen von Trockenbau/WDVS, Trennschnitte) erfordern wirksame Absaugungen und staubdichte Abschottungen zu den Institutsbereichen. -Brandschutz: Bei brandgefährdeten Arbeiten (z. B. Heißverklebung bei Dach/Abdichtung) ist eine Brandwache sicherzustellen. Die Abstimmung mit der Brandmeldezentrale des Instituts erfolgt über die Bauleitung. -Gerüstbau: Die Gerüststellung muss so erfolgen, dass Fluchtwege und Medienzugänge des Instituts jederzeit frei bleiben. 2.4 Logistik und Entsorgung -Baustellenlogistik: In die Einheitspreise einzukalkulieren sind sämtliche Erschwernisse durch räumliche Enge beim Materialtransport (z. B. Kleinteiltransporte für Ausbauarbeiten) sowie die Bereitstellung notwendiger Hebezeuge und Montagetechnologien. -Sauberkeit: Alle Verkehrswege sind täglich von Schutt und Materialresten (insb. Dämmstoffabfälle des WDVS) zu reinigen. -Entsorgung: Bauabfälle und Erdaushub sind sortenrein nach AVV zu trennen und innerhalb einer Arbeitswoche abzufahren. Die Dokumentation erfolgt über Wiegescheine/Entsorgungsnachweise. Die Kosten hierfür sind in die EP einzurechnen, sofern keine gesonderten Positionen aufgeführt sind.
2. Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen
3. Besondere Bedingungen zum Bauablauf - Diskontinuierliche Ausführung 3.1. Bauen im Bestand / Laufender Institutsbetrieb Die Baumaßnahme findet bei laufendem Institutsbetrieb auf dem gesamten Grundstück und in angrenzenden Gebäudeteilen statt. Auf die Belange des Instituts (insb. Erschütterungsfreiheit, Lärmschutz, Staubfreiheit und Aufrechterhaltung der Laborprozesse) ist zwingend Rücksicht zu nehmen. 3.2. Diskontinuierlicher Bauablauf Der Bieter wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass mit einem diskontinuierlichen Bauablauf zu rechnen ist. Bedingt durch den laufenden Betrieb kann es zu kurzfristigen, betriebsbedingten Unterbrechungen, Teilstillständen oder einer staffelweisen Freigabe von Arbeitsbereichen kommen. Ein Anspruch auf einen ungestörten, linearen Bauablauf besteht nicht. 3.3. Mehraufwand für Koordination und Montagetechnologie In die Kalkulation der Einheitspreise (EP) sind sämtliche Mehraufwendungen einzurechnen, die aus diesen Randbedingungen resultieren. Dies umfasst insbesondere: - Den erhöhten Aufwand für die Planung und Abstimmung der Bauabläufe in enger Taktung mit der Institutsleitung und der Bauleitung. - Die Vorhaltung, Anpassung und Durchführung spezieller Montagetechnologien (z.B. Kleinteiltransporte statt Kranlogistik, lärmarme Verfahren, staubdichte Abschottungen). - Den erhöhten Aufwand für die gegenseitige Abstimmung der Leistungen mit anderen Gewerken unter räumlicher Enge und zeitlicher Versetzung. - Mehrfache An- und Abfahrten sowie das Umsetzen von Gerätschaften und Baustelleneinrichtungen innerhalb des Objekts. 3.4. Vergütung Mit den angebotenen Einheitspreisen der Positionen sind alle vorgenannten Erschwernisse und Nebenleistungen abgegolten. Separate Nachtragsforderungen aufgrund von Wartezeiten, Behinderungen durch den Institutsbetrieb oder Bauablaufstörungen im Rahmen der oben beschriebenen Bedingungen werden nicht anerkannt. Für den zeitlichen Mehraufwand für die besondere Baukoordination ist eine Leistungsposition im Abschnitt "Baustelleneinrichtung" berücksichtigt.
3. Besondere Bedingungen zum Bauablauf - Diskontinuierliche Ausführung
3. Sonderabfallgesellschaft (SBB) Für die Entsorgung von gefährlichen Abfällen ist die Sonderabfallgesellschaft Brandenburg-Berlin (SBB) einzuschalten. Im Angebot sind die Verwertungs- bzw. Beseitigungsträger, sowie für die jeweiligen Belastungsarten und Belastungsgrade die Verwertungs- und Beseitigungsanlagen zu benennen. Die Anforderungen an die Herstellung, Verwendung und den Wiedereinbau mineralischer Abbruchmaterialien als Ersatzbaustoffe wird seit dem 01.08.2023 bundeseinheitlich durch die Ersatzbaustoffverordnung (ErsatzbaustoffV) geregelt. Die bisherigen Festlegungen der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) bezüglich der Schadstoffuntersuchung, Klassifizierung und Verwertungseignung für den Wiedereinbau von mineralischen Baustoffen ist nicht mehr gültig. Bitte Beachten : Erstellen A+S-Plan gemäß DGUV 101-004 (Arbeiten in kontaminierten Bereichen - gemäß TRGS 524) Technologisch werden die Fenster und Türen bis zur Fertigstellung der Entsorgungsarbeiten von Schadstoffen im Innenbereich erhalten. Der Rückbau von Fenstern und Türen erfolgt erst nach Abschluss dieser Arbeiten. Es sind folgende Zertifikate vorzulegen: TRGS 521 TRGS 519 TRGS 524
3. Sonderabfallgesellschaft (SBB)
4. SiGeKo Für die Baustelle wurde vom Bauherren ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator bestellt. Der SiGeKo wird die Baustelle in regelmäßigen Abständen begehen und auf die Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen achten. Den Anweisungen und Auflagen zur Abstellung von Mängeln ist unverzüglich Folge zu leisten. Arbeitsverfahren, Schutzmaßnahmen etc. sind mit dem SiGeKo abzustimmen. Jeder Unfall ist dem SiGeKo umgehend schriftlich und vorab telefonisch zu melden. Im Brandfall ist die örtliche Feuerwehr umgehend zu alarmieren. Im Anschluss sind die Örtliche Objektüberwachung, sowie der SIGEKO und der Bauherrenvertreter zu informieren. Um einer Brandentstehung vorzubeugen sind für Trennarbeiten Mitarbeiter mit Schweißerlaubnisschein mit der Aufgabe zu betreuen. Die auf der Baustelle anwesenden Firmen haben untereinander einen Koordinator nach Unfallverhütungsvorschrift BGV A1 zu bestimmen, sofern eine Abstimmung bei gegenseitiger Gefährdung gegeben ist. Dieser VBG-Koordinator ist dem SiGeKo zu benennen und hat sich mit diesem abzustimmen. Gemäß BaustellV wird ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SiGE-Plan) vom beauftragten SiGeKo erstellt und ausgehängt. Die Regelungen des SiGE-Plan sind zu beachten. Die Einweisung der Firmen in den SiGe-Plan erfolgt durch den SiGEKo. Sämtliche gemäß Unfallverhütungsvorschriften und anderen Gesetzen und Verordnungen erforderlichen Schutz- und Sicherungsmaßnahmen sind unmittelbar und parallel mit den Arbeiten aus- bzw. durchzuführen und gemäß Anweisung der Bauleitung und des SiGeKo einschl. der notwendigen ErsteHilfe-Einrichtungen vorzuhalten, incl. eventuell erforderlicher Wartung und Reparatur. Der Auftragnehmer hat vor Beginn seiner Arbeiten diese schriftlich anzuzeigen, damit unmittelbar vor Beginn der Arbeiten die Einweisung durch den SiGeKo erfolgen kann. Der Auftragnehmer verpflichtet sich vor Beginn der Bauarbeiten folgende Unterlagen zur Verfügung zu stellen: Baustelleneinrichtungsplan Gefährdungsbeurteilung gem. § 5/§ 6 Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) Unterweisungsnachweis der Beschäftigten Angabe des Namens der Sicherheitsfachkraft Angabe der Namen der Sicherheitsbeauftragten Angabe der Namen der Ersthelfer Gefahrstoffliste mit Mengenangaben, sofern erforderlich Für die gesamte Bauzeit hat der AN einen Bauleiter zu bestellen, der der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig ist. Der Bauleiter hat an allen wöchentlichen Bauberatungen teilzunehmen. Zu diesen Beratungen sind auch wöchentlich die Stundennachweise zu übergeben. Die Teilnahme eines entscheidungsbefugten Mitarbeiters des AN an den Bauberatungen ist verpflichtend.
4. SiGeKo
08 Zimmermannsarbeiten
08
Zimmermannsarbeiten
08.__.__.__.01 Baustelleneinrichtung & Vorhaltung Einrichten der Baustelle für Zimmerarbeiten. Vorhalten von Abbundwerkzeugen, Hebezeugen (Kran/Stapler) sowie Sicherungseinrichtungen gemäß UVV.
08.__.__.__.01
Baustelleneinrichtung & Vorhaltung
P
1,00
psch
08.__.__.__.02 Dachkonstruktion (Kehlbalkendach) Liefern und Aufschlagen eines Satteldachs als Kehlbalkenkonstruktion gemäß Statik. Material: KVH C24, techn. getrocknet. Inkl. Fußschwellen, Sparrenpaaren und Kehlbalkenlage (Zangen). Montage bündig zu den angrenzenden Bestandsdachkonstruktionen, ohne Überstand. Hinweis: die Sparren im Bereich der Treppenhäusern müssen von der restlichen Dachkonstruktion getrennt werden (Brandschutz)
08.__.__.__.02
Dachkonstruktion (Kehlbalkendach)
24,00
m3
08.__.__.__.03 Sparrenwechsel Einbringöffnung Herstellung einer Sparrenauswechslung für Einbringöffnung Liefern und fachgerechter Einbau einer statischen Auswechslung im Steildach zur Herstellung einer Einbringöffnung (ca. 1,70 m x 2,90 m). Konstruktion: Einbau von zwei Querwechseln (oben und unten) aus Konstruktionsvollholz (KVH), Festigkeitsklasse C24, passend zur vorhandenen Sparrenhöhe von 200 mm Ausführung auf Anordnung der örtlichen Bauleitung.
08.__.__.__.03
Sparrenwechsel Einbringöffnung
P
1,00
psch
08.__.__.__.04 Windrispenbänder & Aussteifung Liefern und Montieren von verzinkten Stahl-Windrispenbändern zur diagonalen Aussteifung der Dachscheibe inkl. aller Anschlussmittel (Kammnägel/Bolzen).
08.__.__.__.04
Windrispenbänder & Aussteifung
310,00
m2
08.__.__.__.05 Vorkonfektionierter Zwickel-Einschub OSB/Dampfbremse Vorkonfektionierter Zwickel-Einschub OSB/Dampfbremse zwischen die Sparren im Zwickelbereich der Traufe (Dachneigung 27°) Vorbereitung: Herstellung von OSB/3-Plattenelementen (22 mm), Breite ca. 79 cm, Länge ca. 1,0 m. System-Kombination: Werkseitige/Vorgelagerte Aufbringung einer feuchtevariablen Dampfbremsfolie auf die Platte inkl. umlaufendem Folienüberstand (Schürze) von mind. 20 cm an drei Seiten. Montage: Auftrag einer dicken Dichtstoffraupe (Anschlusskleber) auf die Rohbaudecke und Sparrenflanken im unzugänglichen Traufbereich. Einschieben des vorkonfektionierten Elements in den Zwickel, bis zum bündigen Anschluss an die Traufe/Fußpfette. Anpressen der Folie in das Klebebett durch das Eigengewicht der Platte oder durch rückwärtiges Keilen. Sicherung: Verschraubung der Platte im zugänglichen Bereich auf seitlich montierten Traglatten (40/60 mm). Komplettleistung einschl. Unterkonstruktion
08.__.__.__.05
Vorkonfektionierter Zwickel-Einschub OSB/Dampfbremse
50,00
m2
08.__.__.__.06 Zwischensparrendämmung Holzwolle (200 mm) von oben Liefern und hohlraumfreies Einlegen von flexiblen Holzfaser-Dämmplatten WLG 036. - Dicke: 200 mm. - Einbaubereich: Unteres Dachdrittel / Zwickelbereich (ca. 1 m ab Traufe). - Passgenauer Zuschnitt mit Klemmwirkung zwischen den Sparren (lichtes Maß ca. 80cm) auf vorbeschriebener OSB-Platte - Einbau von oben, anschließend Ausführung der USB und Konterlattung
08.__.__.__.06
Zwischensparrendämmung Holzwolle (200 mm) von oben
161,00
m2
08.__.__.__.07 Zwischensparrendämmung Holzwolle (200 mm) von unten [gem äß Bezugsposition 08.  .  .  .06] Einbau von Unten (Dach bereits gedeckt)
08.__.__.__.07
Zwischensparrendämmung Holzwolle (200 mm) von unten
161,00
m2
08.__.__.__.08 OSB/3-Bekleidung als Dampfbrems- und Luftdichtheitsebene Liefern und Montieren einer einlagigen Bekleidung aus OSB/3-Platten direkt auf die Sparrenunterseite als fertige Nutzeroberfläche und funktionsfähige Dampfbremse im Technikraum. Ausführung: Material: Hochwertige OSB/3-Verlegeplatten nach DIN EN 300, ungeschliffen, Dicke: 22 mm. Montage: Direktverschraubung unter die Sparrenlage (Sparrenabstand e=ca. 80 cm). Die Platten sind im Verband mit versetzten Stößen zu verlegen. Luftdichtheit/Dampfbremse: Sämtliche Plattenstöße (Nut- und Feder-Verbindungen) sowie alle Anschlüsse an flankierende Bauteile (Giebelwände, Pfetten, Schwellen) sind mit systemkonformem, dauerelastischem Hochleistungs-Klebeband luftdicht zu verkleben. Anschlüsse: Anschlüsse an massives Mauerwerk (Giebel) sind mit Primereinstrich und speziellem Anschlusskleber spannungsfrei und dauerhaft luftdicht auszuführen. Befestigung: Mit bauaufsichtlich zugelassenen Senkkopf-Holzschrauben (z. B. 5,0 x 70 mm), Schraubabstände am Plattenrand max. 15 cm, in der Plattenmitte max. 30 cm. Durchdringungen: Rohre, Kabel oder Kanäle sind mittels systemkonformem Klebeband oder Manschetten luftdicht einzufassen. Oberfläche: Da Technikraum, bleibt die OSB-Optik inkl. der Klebebänder sichtbar; keine Verspachtelung/Malerarbeiten. Die Platten dienen als tragfähiger Untergrund für technische Installationen.
08.__.__.__.08
OSB/3-Bekleidung als Dampfbrems- und
270,00
m2
08.__.__.__.09 Dachschalung aus Brettern, d=30mm, Güteklasse S10/GII. Liefern und fachgerechtes Verlegen einer geschlossenen Dachschalung aus sägerauen Nadelholzbrettern (Fichte/Tanne) auf der vorhandenen Sparrenkonstruktion. Die Schalung dient als Unterlage für die Unterspannbahn/Unterdeckung und die nachfolgende Konter- und Traglattung. Technische Daten: Material: Nadelholz, trocken (Holzfeuchte </= 20%) Sortierung: Sortierklasse S10 nach DIN 4074 Dicke: mind. 30 mm Breite: Bretter zwischen 120 mm und 160 mm (zur Vermeidung von übermäßigem Schüsseln). Ausführung: Verlegung im Verband, rechtwinklig zur Sparrenlage. Die Brettstöße müssen versetzt angeordnet sein und zwingend auf den Sparren aufliegen. Befestigung mit mindestens zwei verzinkten Nägeln oder geeigneten Holzschrauben pro Sparrenauflager. Ausbildung einer ebenen Fläche ohne überstehende Kanten oder Nägel zur Vermeidung von Beschädigungen der nachfolgenden Unterspannbahn. Inklusive aller erforderlichen Pass- und Zuschnitte.
08.__.__.__.09
Dachschalung aus Brettern, d=30mm, Güteklasse S10/GII.
310,00
m2
09 Dachdeckerarbeiten
09
Dachdeckerarbeiten
Koordination und Integration PV-Anlage Auf der Südseite des neu zu erstellenden Schrägdaches wird durch den AN Elektroarbeiten eine PV-Anlage installiert. Sämtliche Dachdeckungsarbeiten sind in enger Abstimmung mit dem Gewerk Elektro/Photovoltaik auszuführen. Der Auftragnehmer (Dachdecker) hat folgende Leistungen einzukalkulieren: Halterungen/Dachhaken: Fachgerechtes Ausklinken der Dachziegel/Dachsteine im Bereich der PV-Dachhaken zur Vermeidung von Ziegelbruch und Gewährleistung der Regeneintragssicherheit. Die Montage der Haken erfolgt bauseits durch PV-Monteur. Leitungsführung: Einbau von speziellen PV-Durchgangspfannen (systemkonform zum gewählten Ziegel) zur regensicheren Durchführung der DC-Leitungen unter die Dachhaut. Unterspannbahn (USB): Fachgerechte, winddichte und wasserführende Verwahrung der USB im Bereich der Kabeldurchführungen und PV-Halterungen mittels geeigneter Manschetten/Systemklebebänder. Statik/Windlast: Die Verlegung der Dachsteine im Bereich der PV-Anlage hat unter Berücksichtigung der erhöhten Windsoglasten (nach DIN EN 1991-1-4) zu erfolgen. Ggf. erforderliche zusätzliche Sturmklammern sind einzukalkulieren. Abstimmung: Vor Beginn der Eindeckung ist ein gemeinsamer Ortstermin mit dem PV-Installateur zur Festlegung der Befestigungspunkte und Leitungswege durchzuführen.
Koordination und Integration PV-Anlage
09.__.__.__.01 Unterdeckung & Doppellattung (Kronendeckung) Liefern und Verlegen einer diffusionsoffenen Unterspannbahn (USB-A), winddicht verklebt. Montage einer Konterlattung (40/60 mm) und einer Traglattung aus Sortierklasse S10, Querschnitt 40/60 mm. Lattenabstände exakt eingeteilt für Biberschwanz-Kronendeckung, Inkl. Nageldichtmaterial. einschl. sämtlicher Anschlüsse an Dachöffnungen (z.B. Dachfenster, Deflektorhaube), Inkl. doppelte Trauflatte
09.__.__.__.01
Unterdeckung & Doppellattung (Kronendeckung)
310,00
m2
09.__.__.__.02 Zulage: Traglatten verschrauben statt nageln (PV-Feld) Im Bereich der PV-Anlage (Südseite ca. 160 m²) ist die Traglatte (40/60 mm) an allen Kreuzungspunkten mit den Sparren anstelle der üblichen Nagelung direkt zu verschrauben. Ausführung: - Einsatz von bauaufsichtlich zugelassenen Tellerkopfschrauben (min. 6,0 x 120 mm). - Das Vorbohren der Traglatte ist im Preis enthalten, um ein Spalten des Holzes bei der Verwendung von 40/60er Latten sicher zu vermeiden.
09.__.__.__.02
Zulage: Traglatten verschrauben statt nageln (PV-Feld)
160,00
m2
09.__.__.__.03 RWA-Dachfensters Liefern und fachgerechter Einbau eines elektrisch betriebenen Rauch- und Wärmeabzugsgerätes (NRWG) nach DIN EN 12101-2, passend für ein Lichtmaß von 800 mm. Abmessungen: Blendrahmenaußenmaß ca. 780 x 1.400 mm Konstruktion: Material: Kunststoff-Multikammerprofil oder Holz mit Polyurethan-Beschichtung (feuchteunempfindlich für Technikraum). Antrieb: Integrierter 24V-Kettenantrieb, geprüft für Entrauchung und tägliche Lüftung. Anschluss: Inkl. umlaufendem Wärmedämmblock (werkseitig) zur Vermeidung von Wärmebrücken im Blendrahmenbereich. Inkl. wasserdichtem Unterdeckklebekragen zum Anschluss an die wasserführende Ebene. Inkl. Dampfsperrschürze zum luftdichten Anschluss an die raumseitige feuchtevariable Dampfbremse. Eindeckrahmen: Aluminium (anthrazit), passend für Ziegeleindeckung. Montage: Einbau direkt zwischen die vorhandenen Sparren (Lichtmaß 80 cm) ohne statische Auswechslung.
09.__.__.__.03
RWA-Dachfensters
1,00
St
09.__.__.__.04 Montage bauseits gestellte Dachhaube - Übernahme der bauseits gestellten Dachhaubenkombination (isolierte Aufsatzzarge 1.200x700 mm und Lamellenhaube H=720 mm). - Fachgerechter Einbau und mechanische Befestigung der Zarge auf der vorhandenen Sparrenlage/Wechselkonstruktion. - Ausrichten der Zarge zum waagerechten Aufsatz der Haube bei 27° Dachneigung. - Anarbeitung der wasserführenden Ebene: Wind- und wasserdichter Anschluss des umlaufenden Flansches an die vorhandene Unterdeckbahn (USB-A) mittels Systemklebebändern und Primern. - Dacheinfassung: Fachgerechtes Einbinden der bauseits gestellten Einfassung (Bleischürze/Flex-Anschluss) in die Biberschwanzdeckung zur dauerhaften Regensicherheit. - Montage der Lamellenhaube inkl. Vogelschutz auf der Zarge. - Inklusive aller benötigten Befestigungs- und Dichtmittel (Schrauben, Klebebänder, Dichtmassen).
09.__.__.__.04
Montage bauseits gestellte Dachhaube
1,00
St
09.__.__.__.05 Montage bauseits gestelltes Lüftungsrohr DN 700 Fachgerechte Montage, mechanische Befestigung und Abdichtung einer bauseits gestellten Dachdurchführung (Lüftungsrohr DN 700 mit fest angelöteter, verzinkter Stahlplatte 1.100 x 1.100 mm) in einem bestehenden Biberschwanzdach (Kronendeckung). Ausführung: Vorbereitung: Vorsichtiges Ausdecken der Biberschwanzziegel im Montagebereich (ca. 1,50 x 1,50 m). Prüfung der bauseitigen Wechselkonstruktion auf Passgenauigkeit. Montage Grundplatte: Aufsetzen und statisch wirksame Verschraubung der verzinkten Stahlplatte (1.100 x 1.100 mm) auf der Sparren- bzw. Wechselkonstruktion. Anschluss Unterdeckung: Herstellung eines wind- und wasserdichten Anschlusses der Stahlplatte an die vorhandene Unterdeckbahn (USB) mittels systemkonformer Anschlussklebebänder und Primern. Dacheinfassung (Spenglerarbeit): Fachgerechte, regendichte Einbindung der Stahlplatte in die Biberschwanz-Kronendeckung. Anarbeitung der seitlichen und traufseitigen Ziegelschichten. Herstellung eines fachgerechten Nackenblechs/Sattels auf der Firstseite (bauseits oder handwerklich aus Blei/Zink), um Stauwasser sicher um die 1,10 m breite Platte herumzuführen. Abdichtung Rohr: Montage und fachgerechte Abdichtung des beiliegenden Wasserkragens (Wetterkragen) am Rohr zur Regensicherung der Einfassung. Ziegel-Beiarbeiten: Passgenaues Zuschneiden und Einrücken der Biberschwanzziegel an die Rohr-Einfassung.
09.__.__.__.05
Montage bauseits gestelltes Lüftungsrohr DN 700
1,00
St
09.__.__.__.06 Biberschwanz-Kronendeckung Liefern und Eindecken der Dachflächen als Kronendeckung. Material: Ton-Biberschwanzziegel, Format ca. 19/40 cm, Oberfläche naturrot (Größe und Farbton analog angrenzende Bestandsziegel nach Bemusterungv ). Inkl. notwendiger Befestigung (Nagelung/Verklammerung) gemäß Fachregel bei Dachneigung von 27°.
09.__.__.__.06
Biberschwanz-Kronendeckung
310,00
m2
09.__.__.__.07 Firstausbildung (Trockenfirst) Liefern und Verlegen von Firstziegeln (Halbrund- oder Firsthauben) auf Firstlattenhalter und Firstlatte. Inkl. Firstroll/Firstband zur Belüftung und mechanischer Befestigung mit Firstklammern.
09.__.__.__.07
Firstausbildung (Trockenfirst)
23,50
m
09.__.__.__.08 Traufbelüftungselement mit Kamm (Vogelschutz) - Liefern und Montieren von kombinierten Traufbelüftungs- und Vogelschutzelementen aus hochwertigem Kunststoff (Polypropylen). - Ausführung mit integriertem Lüftungskamm zur Anpassung an die Wellung/Wölbung der Biberschwanzziegel. - Montage direkt auf der Traufbohle oder dem Traufblech mittels korrosionsgeschützter Nähte/Schrauben. - Sicherstellung eines freien Lüftungsquerschnitts gemäß DIN 4108-3 (mind. 200 cm²/m) zur Hinterlüftung der Dacheindeckung. - Farbe: Ziegelrot (passend zum Dach).
09.__.__.__.08
Traufbelüftungselement mit Kamm (Vogelschutz)
47,00
m
09.__.__.__.09 Zulage für Einbringöffnung (2,90 m x 1,70 m) Zulage zur lfd. Dachdeckung für das Freihalten einer Einbringöffnung im Steildach (ca. 5,0 m²). Einschließlich Herstellen einer temporären, regendichten und sturmfesten Abdichtung. Leistungsumfang: Unterbrechung der Lattung Temporärer Verschluss mittels stabiler Plane (LKW-Qualität)  inklusive fachgerechtem Anschluss an die angrenzende USB-A (wind- und wasserdicht). Sicherung gegen Windsog und mechanische Beschädigung. Nach Beendigung der Einbringarbeiten: Rückbau der Behelfsabdichtung, Ergänzung der USB-A und fachgerechtes Anarbeiten mit Systemklebebändern, Schließen der Lattung und endgültige Eindeckung mit Biberschwanzziegeln im Verband.
09.__.__.__.09
Zulage für Einbringöffnung (2,90 m x 1,70 m)
P
1,00
psch
09.__.__.__.10 Schmutzwasser-Dachentlüftung DN 125 Nachträglicher Einbau Schmutzwasserlüfter DN 125 Leistungsumfang: - Vorsichtiges Aufnehmen der vorhandenen Biberschwanz-Eindeckung in Kronendeckung im Bereich der Durchführung. - Herstellen der Durchdringung durch Unterspannbahn (USB-A) - Einbau eines systemkompassiblen Durchgangsziegels (Formplatte) inkl. Dunstrohraufsatz DN 125, Farbe passend zum Bestand (z. B. Naturrot/Engobiert). - Wind- und wasserdichter Anschluss an die vorhandene Unterspannbahn mittels EPDM-Manschette oder Systemklebeband. - Fachgerechtes Beiklinken und Wiedereindecken der Ziegel im Verband der Kronendeckung.
09.__.__.__.10
Schmutzwasser-Dachentlüftung DN 125
3,00
St
09.__.__.__.11 System-Dachersatzziegel für PV-Montage (Biberschwanz) Liefern und fachgerechtes Einbauen von kompletten System-Dachersatzziegeln aus Metall zur Aufnahme von PV-Montageschienen auf einer Dachfläche mit Biberschwanz-Eindeckung in Kronendeckung. Ausführung: Material: Hochfestes Aluminium oder verzinktes Stahlblech, witterungsbeständig. Farbe: Pulverbeschichtung in Ziegelrot (RAL 8004), passend zur vorhandenen Eindeckung. Bauform: Passgenau für Biberschwanzziegel (Standardmaß 18/38 cm), inkl. integriertem, stabilem Haltebügel/Dachhaken zur Aufnahme der Montageschienen.
09.__.__.__.11
System-Dachersatzziegel für PV-Montage (Biberschwanz)
180,00
St
09.__.__.__.12 Solar-Durchgang für Biberschwanz-Kronendeckung Liefern und fachgerechtes Einbauen eines Solar-Durchgangselements, speziell konzipiert für die Verwendung bei Biberschwanz-Kronendeckung. Ausführung: Material: Grundplatte aus verformbarem Aluminium oder bleifreiem Ersatzmaterial, farblich passend zur Dacheindeckung beschichtet. Durchführung: Inklusive UV-beständiger EPDM-Stufentülle oder Manschette zur regensicheren Aufnahme von Kabelbündeln (DC-Leitungen). Montage: Fachgerechtes Einbinden in die Kronendeckung unter Berücksichtigung der zweilagigen Ziegelschicht. Die Grundplatte ist so zu verformen und zu unterlegen, dass ein Rückstau von Wasser ausgeschlossen ist. Anschluss Unterspannbahn (USB): Herstellung einer winddichten und wasserführenden Verbindung zur Unterspannbahn mittels systemkonformer Klebemanschette oder Dichtungstülle. Abstimmung: Koordination der Einbaupositionen mit dem Gewerk Elektro/PV.
09.__.__.__.12
Solar-Durchgang für Biberschwanz-Kronendeckung
8,00
St
09.__.__.__.13 System-Blitzschutz-Durchgangsziegel Biberschwanz Liefern und fachgerechtes Einbauen von speziellen Durchgangsziegeln zur Durchführung der Blitzschutz-Ableitung durch die Dachhaut (Biberschwanz-Kronendeckung). Ausführung: Material: Passend zur restlichen Eindeckung als Tonziegel (Ziegelrot) mit werkseitig integrierter Durchführung. Bauform: Speziell für die Geometrie der Kronendeckung geformt, um die Regeneintragssicherheit der Ziegellagen zu erhalten. Durchführung: Inkl. elastischer Dichtungstülle (EPDM oder UV-beständiger Kunststoff) zur Abdichtung des Blitzschutzdrahtes (Ø 8-10 mm) gegen Schlagregen. Anbindung Unterspannung: Inkl. einer systemkonformen Klebe-Dichtmanschette zur regendichten Durchführung des Drahtes durch die vorhandene Unterspannbahn (USB).
09.__.__.__.13
System-Blitzschutz-Durchgangsziegel Biberschwanz
5,00
St
09.__.__.__.14 Firstleitungshalter für Blitzschutz (Biberschwanz-First) Liefern und fachgerechtes Montieren von Firstleitungshaltern zur Aufnahme der Firstleitung (Runddraht Ø 8-10 mm) auf den Firstziegeln. Ausführung: Material: Edelstahl (V2A) Bauform: Klemmhalter zur schraublosen Befestigung am Firstziegel (Typ "Firstklammer"), um die Dichtigkeit des Firstes nicht zu beeinträchtigen. Leitungsaufnahme: Mit Schnappverschluss oder Klemmlasche zur sicheren Führung der Leitung. Abstand: Gemäß Blitzschutz-Fachplanung (i. d. R. alle 0,60 m bis 1,00 m)
09.__.__.__.14
Firstleitungshalter für Blitzschutz
30,00
St
09.__.__.__.15 Dachleitungshalter für Biberschwanz-Kronendeckung Liefern und fachgerechtes Einbauen von Leitungshaltern zur Führung der Ableitungen auf der Dachfläche (Biberschwanz-Kronendeckung). Ausführung: Material: Edelstahl (V2A) Bauform: Halter mit flacher Einhängeschiene/Nase, speziell optimiert für die schmale Überdeckung der Biberschwanz-Kronendeckung. Montage: Die Halter werden unter die Ziegellage eingehängt und auf der Lattung fixiert oder am Ziegel verklemmt. Leitungsaufnahme: Loslager-Führung zur Aufnahme von Runddraht Ø 8-10 mm, thermische Längenänderung der Leitung muss gewährleistet sein. Abstand: Gemäß Blitzschutz-Fachplanung (i. d. R. alle 1,00 m).
09.__.__.__.15
Dachleitungshalter für Biberschwanz-Kronendeckung
50,00
St
09.__.__.__.16 Einbringöffnung herstellen, Dachschichten aufnehmen Herstellen einer temporären Einbringöffnung (ca. 1,70 m x 2,90 m) im Steildach für die Materialeinbringung (TGA) Leistungsumfang: - Vorsichtiges Aufnehmen der vorhandenen Biberschwanz-Kronendeckung im Bereich der Öffnung; Ziegel zur Wiederverwendung seitlich lagern - Rückbau der Lattung, Konterlattung sowie der Unterspannbahn. - Aufnehmen einer ggf. vorhandenen Schalung. - Die Ränder der verbleibenden Dachflächen sind fachgerecht gegen Witterungseinflüsse zu sichern.
09.__.__.__.16
Einbringöffnung herstellen, Dachschichten aufnehmen
P
1,00
psch
09.__.__.__.17 Wiederverschluss der Einbringöffnung Fachgerechter Wiederverschluss der hergestellten Einbringöffnung (ca. 1,70 m x 2,90 m) nach Abschluss der Einbringarbeiten. Leistungsumfang: - Ergänzen der Schalung (falls vorhanden) sowie der Unterspannbahn inkl. wind- und regendichter Verklebung der Anschlüsse an den Bestand. - Herstellen der Konterlattung und Lattung in Abstimmung auf das vorhandene Maß. - Eindecken der Fläche mit den seitlich gelagerten Biberschwanzziegeln in Kronendeckung. - Fachgerechtes Beiarbeiten und Einpassen der Ziegel an die bestehende Deckung. - Fehlstellen oder Bruchziegel sind zu ergänzen (Material wird ggf. gesondert vergütet).
09.__.__.__.17
Wiederverschluss der Einbringöffnung
P
1,00
psch
10 Dachklempnerarbeiten
10
Dachklempnerarbeiten
10.01 Nordflügel
10.01
Nordflügel
10.02 Energiezentrale
10.02
Energiezentrale
10.03 Altbau Nordfügel
10.03
Altbau Nordfügel
11 Dachabdichtungsarbeiten
11
Dachabdichtungsarbeiten
11.01 Nordflügel
11.01
Nordflügel
11.02 Energiezentrale
11.02
Energiezentrale