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08 Beton- und Stahlbetonarbeiten
08
Beton- und Stahlbetonarbeiten
Hinweis Beton-/Stahlbetonarbeiten Gebäude Die Beton-/Stahlbetonarbeiten für die folgenden Gebäude sind in den jeweiligen gleichnamigen Titel:
Rechengebäude
Betriebsgebäude
aufgeführt.
Die nachfolgenden Hinweise zur Ausführung, Vorbemerkungen usw. gelten dort sinngemäß.
Der Untertitel "Leistungen für alle Betonarbeiten" gilt auch für o.g. Gebäude.
Hinweis Beton-/Stahlbetonarbeiten Gebäude
Gültigkeit Hinweise Ausführung Die nachfolgenden Hinweise zur Ausführung der Stahlbetonarbeiten gelten sinngemäß auch für die Betonarbeiten in allen anderen Titeln/ Bereichen des Leistungsverzeichnisses.
Gültigkeit Hinweise Ausführung
Rohrdurchführungen Rohrdurchführungen
**************************
Der Einbau von Rohrdurchführungen beinhaltet neben der
Lieferung den achsfreien, höhen- und lagegerechten
Einbau in die Wandschalung, die Reinigung der Bauteile
sowie
bei medienführenden Rohren die Freilegung der
Gewindegänge der Anschlußflanschen.
Bei der ordnungsgemäßen Befestigung der
Rohrdurchführung wird die Schalung dem Lochkreis des
Flansches entsprechend durchbohrt.
Die Leistungen und eine eventuelle Beschädigung der
Schalung ist in die Einheitspreise mit einzurechnen.
Die Bestellliste der Einbauteile ist anhand der Pläne
zu überprüfen und mit der Bauleitung abzustimmen.
Zuordnung Nennweiten-Wandstärken (Material 1.4571)
Nennweite Da/s
DN 500 508,0 x 4,0 mm
DN 400 406,4 x 3,5 mm
DN 350 355,6 x 3,0 mm
DN 300 323,9 x 3,0 mm
DN 250 273,0 x 3,0 mm
DN 200 219,1 x 2,6 mm
DN 150 168,3 x 2,6 mm
DN 125 139,7 x 2,6 mm
DN 100 114,3 x 2,6 mm
DN 80 88,9 x 2,3 mm
DN 65 76,1 x 2,3 mm
DN 50 60,3 x 2,3 mm
DN 40 48,3 x 2,0 mm
DN 32 38,0 x 2,0 mm
DN 25 33,7 x 2,0 mm
Rohrdurchführungen
Schliessen von Aussparungen Schliessen von Aussparungen
************************************
Das wasserdichte Vergiessen von Aussparungen erfolgt
mit speziellem, schwindfreiem Vergußmörtel,
Festigkeitsklasse mind. C 30/37
Die Kontaktflächen zwischen Neu- und Altbeton sind
durch Sandstrahlen sorgfältig zu säubern und
vorzunässen.
Um eine vollständige Verfüllung der Aussparung zu
erreichen ist die Schalung einseitig mindestens 20 cm
über die Oberkante der Aussparung zu führen und
vollständig auszugiessen.
In allen Kontaktflächen des Vergussmörtels mit dem
Altbeton bzw. durchgeführten Rohrleitungen ist ein
Fugenverpressschlauch mittig zu verlegen und die
Verpressenden an der Schalung zu befestigen. Der
Ringspalt ist mit Kunstharz zu verpressen. Diese
Leistung ist in die betreffenden Positionen mit
einzukalkulieren.
Schliessen von Aussparungen
Vergütung Heizkostenzulage Ortbeton Eventuelle Mehrkosten für die Herstellung des Ortbetons (Heizkostenzulage) bei Lufttemperaturen unter + 5 °C werden nicht gesondert vergütet und sind in die Einheitspreise einzurechnen.
Vergütung Heizkostenzulage Ortbeton
Profilbeton Profilbeton
***************
Betonflächen, die für den Auftrag von Profilbeton oder
Verbundestrich vorgesehen sind, sind besonders
sorgfältig herzustellen und nachzubehandeln.
Bei starker Neigung des Profilbetons ist der lagenweise
Einbau und/oder das Abschalen des Profilbetons mit
einzukalkulieren.
Profilbeton
Rohrdurchführungen Rohrdurchführungen
**************************
Der Einbau von Rohrdurchführungen beinhaltet neben der
Lieferung den achsfreien, höhen- und lagegerechten
Einbau in die Wandschalung, die Reinigung der Bauteile
sowie
bei medienführenden Rohren die Freilegung der
Gewindegänge der Anschlußflanschen.
Bei der ordnungsgemäßen Befestigung der
Rohrdurchführung wird die Schalung dem Lochkreis des
Flansches entsprechend durchbohrt.
Die Leistungen und eine eventuelle Beschädigung der
Schalung ist in die Einheitspreise mit einzurechnen.
Die Bestellliste der Einbauteile ist anhand der Pläne
zu überprüfen und mit der Bauleitung abzustimmen.
Zuordnung Nennweiten-Wandstärken (Material 1.4571)
Nennweite Da/s
DN 500 508,0 x 4,0 mm
DN 400 406,4 x 3,5 mm
DN 350 355,6 x 3,0 mm
DN 300 323,9 x 3,0 mm
DN 250 273,0 x 3,0 mm
DN 200 219,1 x 2,6 mm
DN 150 168,3 x 2,6 mm
DN 125 139,7 x 2,6 mm
DN 100 114,3 x 2,6 mm
DN 80 88,9 x 2,3 mm
DN 65 76,1 x 2,3 mm
DN 50 60,3 x 2,3 mm
DN 40 48,3 x 2,0 mm
DN 32 38,0 x 2,0 mm
DN 25 33,7 x 2,0 mm
Rohrdurchführungen
Hinweis Betonüberwachung Betonüberwachung gilt für alle Bereiche des LV
Der AG erhält die nach DIN 1045 Teil 3 vorgeschriebenen Mehrfertigungen und Protokolle
Hinweis Betonüberwachung
Hinweis Toleranzen Bei allen Stahlbetonbauteilen gelten folgende Maßtoleranzen, siehe auch DIN 1045-3, Abschnitt 10:
für Grenzabmaße und Winkeltoleranzen gemäß DIN 18 202, Tabelle 1 und 2, gemäß DIN 18 203-1, Tabelle 1, 2 und 3
für die Ebenheit:
bei nichtflächenfertigen Oberseiten von Decken, Bodenplatten und Wandkronen die erhöhten Anforderungen gemäß DIN 18 202, Tabelle 3, Zeile 2,
bei flächenfertigen Böden, Bodenplatten und Wandkronen die erhöhten Anforderungen gemäß DIN 18 202, Tabelle 3, Zeile 4,
bei flächenfertigen Wänden und Unterseiten von Decken gemäß DIN 18 202, Tabelle 3, Zeile 6.
für horizontal zu montierende Überfallwehre aus Stahl: Abweichung vom Soll +/- 1 mm.
für Einbauteile:Abweichung vom Soll +/- 2 mm.
Hinweis Toleranzen
Hinweis Abstandhalter, Ankerlöcher, Kanten geschalte Flächen Abstandhalter:
Es dürfen nur Abstandhalter aus Beton oder Faserbeton eingesetzt werden. An sichtbar bleibenden Betonflächen sind die Schalungsanker nach einem regelmäßigen Raster anzuordnen. Ihre Anzahl ist durch geeignete Ausbildung der Schalung möglichst zu beschränken.
Verankerungslöcher sind stets mit quellfähigem, kunststoff- vergütetem Zementmörtel sauber begrenzt zu schließen. Verbleibende Ankerteile müssen mindestens 4 cm unter der Betonoberfläche in kegelförmiger Aus- sparung enden.
Alle Betonkanten sind durch Dreiecksleisten zu brechen, Seitenlänge 12 mm.
Schalung an Arbeitsfugen:
Vertikale und stark geneigte Arbeitsfugen sind abzustellen. Verzinktes, sickenverstärktes Drahtgitter (Rippensteckmetall) oder ähnliches darf nur mit Zustimmung des AG verwendet werden.
Die Abschalung der vertikalen Arbeitsfugen wird über die jeweilige Einbauposition der Fugenbänder abgerechnet. Der Aufwand für die durchlaufende Bewehrung ist in den Einheitspreis einzurechnen.
Hinweis Abstandhalter, Ankerlöcher, Kanten geschalte Flächen
Hinweis Betonieren Bauausführung nach DIN 1045-3.
Bei Fallhöhen über 1 m ist der Beton durch Fallrohre oder Schläuche zusammenzuhalten.
Betonierbeginn:
Vor dem Betonieren ist dem AG ein Betonierplan vorzulegen. Der Betonierplan muss insbesondere Angaben über die Beton- zusammensetzung, Betonierfolge, Einbau- und Verdichtungsmaßnahmen sowie über die Nachbehandlung enthalten.
Betonoberfläche:
Alle geschalten Betonoberflächen müssen feinkörnig, geschlossen und frei von Mörtelwülsten und Mörtelgraten sein. Sie dürfen weder abmehlen noch absanden.
Alle nicht geschalten Betonoberflächen eben abziehen und abreiben.Die Oberflächenzugfestigkeit aller Betonoberflächen muss mindestens 1,5 N/mm2 betragen.
Ausschalfrist:
Es ist eine Ausschalfrist von mindestens 48 h einzuhalten. Bei Lufttemperaturen unter 0 °C ist eine Ausschalfrist von mindestens 72 h einzuhalten.
Die Ausschalfristen für Decken, Unterzüge und dergleichen sind jeweils mit dem Tragwerksplaner abzustimmen. Festigkeiten sind über Erhärtungs- prüfungen nachzuweisen.
Nachbehandlung allgemein:
Die Nachbehandlung hat entsprechend der gewählten Zementsorte (Festigkeitsentwicklung des Betons) und den Umgebungsbedingungen zu erfolgen.
Temperaturunterschiede über die Bauteilhöhe (Kern - Randzone) sind durch geeignete Nachbehandlung (z.B. wärmedämmende Abdeckung) gering zu halten.
Abweichend von DIN 1045-3 muss der Beton so lange nachbehandelt werden, bis die Festigkeit des oberflächennahen Betons 70 % der charakteristischen Festigkeit des Betons erreicht hat.
Wird dieser Nachweis nicht geführt, ist die nach DIN 1045-3 erforderliche Nachbehandlungsdauer zu verdoppeln.
Nachbehandlung ungeschalte Betonflächen:
Sofort nach dem Betonieren ist auf die Betonfläche ein für Frischbeton geeignetes helles Nachbehandlungsmittel aufzubringen (2-maliger Sprühauftrag).
Sobald die Begehbarkeit der Betonfläche gegeben ist, ist zusätzlich eine Nachbehandlung erforderlich (Ausführung siehe geschalte Betonflächen).
Arbeitsfugen sind durch ständiges Feuchthalten nachzubehandeln, Nachbehandlungsmittel sind hier nicht zulässig.
Nachbehandlung geschalte Betonflächen:
Die Betonflächen sind sofort nach dem Ausschalen mit einer hellen Abdeckung bis zu einem Betonalter von mindestens 7 Tagen zu versehen.
In Abhängigkeit von der Lufttemperatur ist für die Abdeckung der Betonflächen mindestens folgende Ausführung vorzusehen:
- Bei einer Lufttemperatur von +5 °C bis +20 °C ist diese Abdeckung mindestens mit einer Lage Bauschutzmatte (Vlies mit aufkaschierter heller Folie) auszuführen.
- Bei einer Lufttemperatur von > +20 °C sind feuchtigkeitsspeichernde helle Matten für die Abdeckung zu verwenden und ständig feucht zu halten. Eine direkte Befeuchtung der Betonflächen mit Wasser muss zur Vermeidung von plötzlicher Abkühlung unterbleiben.
- Bei einer Lufttemperatur von < +5 °C sind die Betonflächen mit mindestens 2 Lagen Bauschutzmatten bzw. Isoliermatten abzudecken. Die Matten sind vor Durchfeuchtung zu schützen, um eine entsprechende Wärmedämmung zu erhalten.
Hinweis Betonieren
Hinweis Überbetonieren Wandkronen Betonoberfläche:
Auf Wandkronen von offenen Becken, Behältern, Schächten und Gerinnen muss der verdichtete Beton um 5 cm über das Sollmaß anstehen. Im Anschluss ist der Beton auf das Sollmaß eben abzutragen und abzureiben, jedoch nicht nachzuglätten, damit die mörtelreiche obere Schicht entfernt wird. Siehe hierzu gesonderte Leistungsposition.
Hinweis Überbetonieren Wandkronen
Anforderungen an den Beton Übereinstimmung mit DIN EN 206-1 und DIN 1045-2
Art der Verwendung und Druckfestigkeits-, sowie Expositionsklassen werden in den jeweiligen Leistungspositionen festgelegt
Druckfestigkeits-und Expositionsklasse, soweit in der Leistungsposition nicht anders angegeben:
C35/45 - XC4, XF3, XA2
Feuchtigkeitsklasse nach DIN 1045-2/A2: WA
Hoher Wassereindringwiderstand
Für die Betonherstellung ist CEM III (Hochofenzement) mit niedriger Wärmeentwicklung (LH) bzw. langsamer/mittlerer Festigkeitsentwicklung zu verwenden.
Anforderungen an den Beton
Traggerüste Traggerüste der Bemessungsklasse A sind in die Einheitspreise einzurechnen ( Nebenleistung gem. DIN 18331 4.1.2 ).
Sofern Traggerüste der Bemessungsklasse B nötig sind, werden diese gesondert vergütet.
Traggerüste
Hinweis Arbeitsfugen Es werden je nach Bauteil und Schalungsmenge und -system horizontale und vertikale Arbeitsfugen hergestellt. Als horizontale Arbeitsfugen werden die Übergänge zwischen Bodenplatte - Wand - Decke angesehen. Ebenso die Taktfugen zwischen Bodenplatten
Horizontale Fugen innerhalb der jeweiligen Wände sind nicht zulässig! Die durchgehenden Wände müssen - mit Ausnahme technisch nötiger Fugen (z.B. bei Einbindung horizontaler Bauteilanschlüsse, die nicht über Bewehrungsanschlüsse nachträglich hergestellt werden können) - auf kompletter Höhe in einem Betoniertakt hergestellt werden.
Hinweis Arbeitsfugen
Hinweis Aufmaß Sauberkeitsschicht Zur Sauberkeitsschicht werden, wenn auf die Sauberkeitsschicht Schalungen gestellt werden, 15 cm Überstand über die Außenkanten der Fundamente bzw. Bauteile vergütet.
Hinweis Aufmaß Sauberkeitsschicht
08.01 Belebungs und S/U-Becken
08.01
Belebungs und S/U-Becken
08.04 Leistungen für alle Betonarbeiten
08.04
Leistungen für alle Betonarbeiten
09 Rechengebäude
09
Rechengebäude
09.01 Beton- und Stahlbetonarbeiten
09.01
Beton- und Stahlbetonarbeiten
10 Betriebsgebäude
10
Betriebsgebäude
10.01 Betonarbeiten
10.01
Betonarbeiten
14 Sonstige Leistungen
14
Sonstige Leistungen
14.01 Kernbohrungen und Abdichtungen
14.01
Kernbohrungen und Abdichtungen