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Unit price EUR
Net total EUR
Baubeschreibung Die Baumaßnahme umfasst den Neubau einer Logistikhalle mit Bürogebäude der Firma Spitznagel GmbH & Co KG
Industriestraße / 79787 Lauchringen/Oberlauchringen
Gebäudeeckdaten:
Halle Büro
Länge / Breite: ca.67,24x37,34m / ca.17,26x11,50 m
Erdgeschossebene: OK FFB = ±0,00 / 366,80 m NHN
Baubeschreibung
Ausschreibungsgrundlagen Leistungsverzeichnis (insges. 30 Seiten)
Planunterlagen
Ausführungstermine: Dez. 2026 / Jan. 2027
Ausschreibungsgrundlagen
001 KUNSTSTOFFELEMENTE
001
KUNSTSTOFFELEMENTE
Ausführungsbeschreibung Vorbemerkungen Kunststoffelemente
Allgemein:
Baustellen einrichten, vorhalten und räumen für sämtliche in der Leistungs- beschreibung aufgeführten Leistungen.
Evt. beiliegende Ansichten und Übersichtszeichnungen dienen der Darstellung der Öffnungsarten bzw. der Fenster- und Sprosseneinteilungen. Evt. beiliegende Detailskizzen sind mögliche Lösungen und dienen als Anhalt zur Angebotsbe- arbeitung.
Bei anderen Lösungen sind Detailskizzen beizulegen. Nur wenn die Alternativen den Anforderungen entsprechen, kann das Angebot zur Bewertung herangezogen werden.
Im Auftragsfall müssen auf Anforderung Zeichnungen über Baukörperanschlüsse und spezifische Details vorgelegt werden.
Normen und Richtlinien:
Angegebene bzw. zitierte Normen, Richtlinien und Verordnungen gelten jeweils in ihrer aktuellen Ausgabe bzw. deren Ersatzwerke.
Statische Anforderungen:
Soweit in den Positionsbeschreibungen nicht gesondert oder objektbezogen spezifiziert, gelten die nachfolgend aufgeführten Anforderungen an die Leistung.
Das angebotene Fenstersystem muss einen gültigen Eignungsnachweis besitzen. Das Fenstersystem, einschließlich der Verbindungselemente, muss alle
planmäßig auf sie einwirkenden Kräfte aufnehmen und an die Tragwerke des Baukörpers abgeben können.
Unter den angenommenen Beanspruchungen darf sich die Konstruktion nicht mehr als 1/300 bzw. 1/200 der Länge, maximal jedoch 15 mm durchbiegen. Die Durchbiegung der einzelnen Verglasungen zwischen den Scheibenkanten darf nicht über 8mm liegen.
- DIN 1055 Teil 3: Eigen und Nutzlasten für Hochbauten
- DIN 1055 Teil 4: Windlasten
- DIN EN 12210: Fenster und Türen - Widerstandsfähigkeit bei Windlast -
Klassifizierung
- DIN EN 12211: Fenster und Türen - Widerstandsfähigkeit bei Windlast -
Prüfverfahren
Wärme- und Feuchtigkeitsschutz:
Für die Anforderungen an den Wärmeschutz gelten:
- DIN 4108 Teil 2: Mindestanforderungen an den Wärmeschutz,
- DIN 4108 Teil 3: Klimabedingter Feuchteschutz; Anforderungen,
Berechnungsverfahren und Hinweise für Planung und
Ausführung
- DIN 4108 Beiblatt 2: Wärmebrücken - Planungs- und Ausführungsbeispiele
- DIN EN ISO 10211: Wärmebrücken im Hochbau - Wärmeströme und
Oberflächentemperaturen
- Energieeinsparverordnung (EnEV) von 10/2014
- DIN EN 10077
Teil 1und Teil 2: Wärmetechnisches Verhalten von
Fenstern, Türen und Abschlüssen
(U-Wert-Berechnung bzw. -Tabellen)
- DIN EN 12412 Teil 2: Wärmetechnisches Verhalten von Fenstern, Türen und Abschlüssen Meßung Rahmen)
- DIN EN 12412 Teil 4: Wärmetechnisches Verhalten von Fenstern, Türen und Abschlüssen (Meßung Rollladenkästen)
- DIN EN ISO 12567
Teil 1: Wärmetechnisches Verhalten von Fenstern und Türen (Meßung Fenster)
Die Einwirkung von Schlagregen und Tauwasser ist so zu begrenzen, dass Schäden vermieden werden, z. B. unzulässige Minderung des Wärmeschutzes.
Schallschutz:
Für den Schallschutz gelten DIN 4109, sowie DIN EN 20140, DIN EN 717.
Anschlüsse zwischen Fenster (Türen) und Baukörper sind unter Beachtung der Anforderungen an die Schalldämmung der Fenster (Türen) auszubilden.
Alu-Fensterbänke und Blechverkleidungen sind zu entdröhnen. Hier ist auch die DIN 18360 zu beachten.
Einbruchhemmung:
Für die Einbruchhemmung gelten DIN EN 1627 (Anforderungen und Klassi- fizierung), DIN EN 1628-1630 (Prüfverfahren), DIN EN 356 (einbruchhemmende Verglasung), sowie Aushebelschutz-Richtlinien. Die Einstufung in die Widerstandsklassen der Verglasung (P1 bis P8) ist durch einen gültigen Prüfbericht nachzuweisen. Die Einstufung in die Widerstandsklassen RC 1 bis RC 6 ist durch einen gültigen Prüfbericht nachzuweisen. Für angrenzende Bauteile müssen ebenfalls Anforderungen nach DIN EN 1627 zugrundegelegt werden. Nichttransparente Ausfachungen nach DIN EN 356.
Barrierefreies Bauen:
Für die Planung von barrierefreien Wohnräumen, soweit notwendig bzw. gefordert, sind die Vorgaben der Normen DIN 18024, DIN 18025 und DIN 18040 einzuhalten.
Umwehrungen
Die Vorgaben für Absturzsicherung und Umwehrung sind den jeweiligen Landesbauordnungen der Länder (LBO) zu entnehmen.
Schlagregen- und Fugendurchlässigkeit:
Schlagregendichtheit und Fugendurchlässigkeit müssen entsprechend der DIN EN 12207 / 12208 ausgeführt werden. Der Widerstand bei Windlast muss den Normen DIN EN 12210 und DIN 12211 entsprechen.
PVC-U:
Es sind nur Kunststoffprofile aus Qualitätsmarkenrohstoffen auf der Basis eines weichmacherfreien, hochschlagzähen Polyvinylchlorids(PVC-U) zugelassen. Diese können sowohl vollständig aus Frischmaterial bestehen als auch aus einem Recyclatkern, wenn dieser in Coextrusion hergestellt und umlaufend durch PVC-U Frischmaterial abgedeckt ist.
Die Formmasse für Frischmaterial muss in den Materialeigenschaften min. dem Typ:
- ISO 1163-PVC-U, EDLP,082-25-T23, entsprechen.
Für die Qualität der Kunststoffprofile gilt die RAL Güte- und Prüfbestimmung Abschnitt1 - RAL-GZ 716/1. Die Hauptprofile müssen den Anforderungen der Klasse A entsprechen.
Metallteile:
Alle Aussteifungen müssen aus sendzimirverzinkten Stahl sein, mit einer Mindestwandstärke s ³ 1,5 mm. Die Güte der Stahlprofile muß den Bezeichnungen mit DX51D+Z150-N-A entsprechen. Es gelten hierfür die Normen DIN EN 10346, DIN EN 10162 und für Toleranzen DIN EN 10143.
Dichtungen:
Außendichtungen zwischen Blend- und Flügelrahmen , sowie zwischen Glas und Glasleiste müssen systemgerecht sein.
Es dürfen nur vom Systemhersteller zugelassene Dichtungen verwendet werden.
Qualitätsstandard:
Es dürfen nur Profilsysteme angeboten werden, die den Güte- und Prüfbestimmungen gemäß RAL-Richtlinien GZ 716/1 entsprechen.
Alle Hauptprofile müssen mit dem Prüfzeichen der Gütegemeinschaft (QKE) gekennzeichnet sein. Entsprechende und gültige Prüfzeugnisse sind auf Verlangen vorzulegen.
Prüfnachweise müssen auf die geforderten Beanspruchungen ausgestellt sein.
Die zum Einsatz kommende Flügelgröße muss in Abhängigkeit von der Beanspruchung den Verarbeitungsrichtlinien des Systemgebers entsprechen und durch Eignungsprüfungen (Systemprüfung) nachgewiesen werden.
Profilausbildung:
Alle Basisprofile müssen als 5-Kammerprofile ausgebildet sein. Die äußeren und inneren Sichtflächen müssen nach RAL 3 mm (Klasse A) und die Profiltiefe muss min. 70mm betragen.
Die Befestigung aller Beschlagteile muss durch min. zwei PVC-Wandungen erfolgen.
Blend- und Flügelrahmenfalze müssen nach Vorschrift entwässert, Glasfalze zusätzlich belüftet werden.
Entwässerungsschlitze müssen min. 6 x 30 mm groß und entsprechend den Richtlinien angeordnet sein. Ein öffnen der Verstärkungskammer ist nicht zulässig. Entwässerungsöffnungen in den Sichtflächen sollen durch PVC-Kappen abgedeckt werden.
Rahmenverbindungen:
Bei geschweißten Rahmenverbindungen muss die Nahtgüte der Eck- und T-Stöße den Werten der RAL-Gütebestimmungen entsprechen.
Eckverbindungen sind im Press-Stumpf-Schweißverfahren herzustellen. Gehrungen müssen der Scheibenlast und den funktionellen Belastungen dauerhaft standhalten.
Bei Riegel und Pfosten sind einwandfrei abdichtende Schraubverbindungen zugelassen.
Beschläge:
Beschläge müssen nach DIN 18357 ausgebildet sein und den Güte- und Prüfbestimmungen der Gütegemeinschaft entsprechen. Die Prüfnachweise müssen auf die geforderten Beanspruchungen und Flügelgröße ausgestellt sein.
Eck-, Scherenlager und Rollzapfen müssen justierbar sein. Das Ecklager muss den Flügel bei jeder Stellung sicher führen und ein Aushebeln durch aufschlagende Flügel verhindern. Die Ausstellschere muss sicher verhindern, dass sich der Flügel bei einer Fehlbedienung aushängt oder aufschlägt.
Bei Kippbeschlägen mit Gestänge muss zusätzlich eine Sicherungsschere im Falz angebracht werden. Für Drehbeschläge müssen die Scharniere und Lager im Eckbereich angebracht werden und verstellbar sein. Entsprechend der Flügelhöhe sind auf der Bandseite ausreichend Verriegelungen zu montieren.
Balkon- und / oder Terrassentüren erhalten Rollschnäpper und Zuziehgriff.
Fußpunktausführung bei Balkon- und/oder Terrassentüren siehe Positionstext. Blendrahmenschwellen erhalten einen Alu-Trittschutz.
Montage:
Der Ausgleich von Bewegungen durch Temperaturveränderungen, Windlasten und Bauwerksverformungen muss gewährleistet sein. Die Befestigung muss mit auf das Mauerwerk abgestimmten Durchsteckdübel oder Ankern, spannungsfrei erfolgen.
Der Befestigungsabstand von einer Ecke (Rahmen, Pfosten, Sprosse) muss ca. 150 mm (bei weißen Profilen) und ca. 250 mm (bei farbigen Profilen), der Abstand zwischen den Befestigungspunkten darf max. 700 mm, betragen.
Die Anbindung von zusätzlichen Bauteilen an das Fenster ist nicht zulässig (z.B. Geländer)
Glasaufbau:
Es dürfen nur Glasscheiben verwendet werden, die im Randverbund ein Herstellungsdatum und die technischen Eigenschaften (z. B. U-Wert) aufweisen.
Mehrscheibenverglasungen müssen der Beanspruchungsgruppe 5, nach DIN 18545, Teil 3, (Verglasungstabelle vom Institut für Fenstertechnik in Rosenheim) entsprechen.
Brüstungsscheiben sind raumseitig mit VSG auszuführen.
Zusätzliche Anforderungen siehe Ausschreibungstext.
Glaseinbau:
Für Verglasungsarbeiten gelten die Verarbeitungshinweise der Glashersteller,
DIN 18361 (Verglasungsarbeiten)
DIN 18545 (Abdichten von Verglasungen, Verarbeitungsrichtlinien der
Dichtstoffhersteller, Verarbeitungsrichtlinien der Profilhersteller).
Die Glasfalzhöhe muss mind. 24 mm betragen. Der Falzgrund muss eben und ohne Vorsprünge ausgebildet sein sowie eine vollflächige Auflage der Trage- und Distanzklötze haben. Glasleisten müssen grundsätzlich innen liegen, maßgenau eingepasst und konstruktiv so ausgebildet sein, dass sie durchlaufend kraftschlüssig einrasten.
Der Einbau von Paneelen erfolgt sinngemäß, ggf. mit Falzverbreiterungsprofilen.
Scheibendicke, Dichtprofile und Glasleisten müssen aufeinander abgestimmt sein.
Verklotzen:
Tragende Klötze müssen mind. 100 mm lang und gegen Verrutschen gesichert sein. Trage- und Distanzklötze sind entsprechend der Flügelöffnungsart, nach den Richtlinien der techn. Beratungsstelle des Glaserhandwerks Hadamar (Schritt 3), einzusetzen.
Grundsätzlich dürfen keine Holzklötze verwendet werden. Zur Verwendung kommen nur Klötze aus weichmacherfreien Kunststoffen.
Fugenabdichtung:
Die Anschlüsse zum Baukörper müssen den bauphysikalischen Anforderungen gerecht werden, d. h. die Normen zum Wärme-, Feuchtigkeits-, Schallschutz sind einzuhalten. Die Abdichtung der Fuge muss einen Dampfdruckausgleich zur Außenseite ermöglichen (somit Abdichtung innen dichter als außen).
Raumseitige Fugen dienen umlaufend als Dampfbremse und müssen verhindern, dass Feuchtigkeit zwischen Rahmen und Wand eindringen kann.
Das Dichtsystem muss mit den angrenzenden Haftflächen nach DIN 52452 verträglich sein. Die Vorschriften der Dichtsystem-Hersteller sind zu berücksichtigen.
Bei Abdichtungen mit spritzbaren Dichtstoffen gelten DIN 18540 und DIN 18545 Teil 2.
Eine Zweiflankenhaftung ist sicherzustellen, wobei nichtsaugende Hinterfüllmaterialien einzusetzen sind.
Für die Abdichtungen mit vorkomprimierten Dichtbändern sind die Herstellerangaben zu beachten.
Für Abdichtungen mit Abdichtungsfolie gilt DIN 18195.
PVC-Profile dürfen nicht mit bitumenhaltigen Stoffen in Verbindung kommen, es dürfen nur kaltverschweißbare Folien verwendet werden.
Vom Bieter angebotenes Profilsystem:
Jedes gütegeprüftes Profil- und Beschlagsystem kann angeboten werden, wenn die beschriebenen Kriterien erfüllt sind.
Vom Bieter muss jedoch System und Serie angegeben und der Profilquerschnitt (mit Zeichnung) dokumentiert werden.
Profilsystem: ........................................
Serie: .........................................
Vom Bieter angebotenes Beschlagsystem:
Alle Betätigungsgriffe verfügen über eine Aluminiumoberfläche mit Deckschale in der Oberfläche E6/EVI
Dreh- und Drehkipp-Beschläge
Fabrikat: ...............................................
Serie: .........................................
Vom Bieter angebotene Glasart:
Isolierverglasung
Fabrikat: ...............................................
Typ: ...........................................
Ausführungsbeschreibung
Objektbezogene Angaben Objektbezogene Vorgaben
Folgende Basiswerte sind zugrunde gelegt:
Farbton außen Rahmen & Flügel: RAL 7016
Farbton innen Rahmen & Flügel: RAL 7016
Schallschutzklasse: II
Wärmedurchgangskoeffizient Element:
Uw-Wert ≤ 1,1 W/m² K
Ug-Wert ≤ 0,7 W/m² K
Gesamtenergiedurchlass: < 0,6
Klassifizierung nach EN 12207-12210: B2-4A-2
Die Masse sind am Bau zu nehmen!
Objektbezogene Angaben
001.__.0001 Kunststofffenster, DK, 1,26 m x 1,84 m Kunststoff-Fensterelement wie in der Ausführungsbeschreibung aufgeführt liefern und fachgerecht montieren, bestehend aus:
1 Dreh-Kipp-Flügel
Obere Rahmensverbreiterung für Raffstoreanlage
seitliche Rahmenverbreiterung für Raffstoreschienen und
WDVS
1 Außenfensterbank mit Endstücken, Ausladung bis zu
200 mm
Größe: B x H = ca. 1,26 m x 1,84 m
001.__.0001
Kunststofffenster, DK, 1,26 m x 1,84 m
14.00
St
001.__.0002 Kunststofffenster, D, DK, 2,01 m x 1,84 m Kunststoff-Fensterelement als Stulpfenster wie in der Ausführungsbeschreibung aufgeführt liefern und fachgerecht montieren, bestehend aus:
1 Dreh-Kipp-Flügel
1 Dreh-Flügel
Obere Rahmensverbreiterung für Raffstoreanlage
seitliche Rahmenverbreiterung für Raffstoreschienen und
WDVS
1 Außenfensterbank mit Endstücken, Ausladung bis zu
200 mm
Größe: B x H = ca. 2,01 m x 1,84 m
001.__.0002
Kunststofffenster, D, DK, 2,01 m x 1,84 m
5.00
St
001.__.0003 Schiebefenster, innen, 1,00 m x 1,50 m Kunststoff-Fensterelement als Schiebefenster wie in der Ausführungsbeschreibung jedoch ohne Anforderungen an den Wärmeschutz (2-Scheibenisolierverglasung) aufgeführt liefern und fachgerecht montieren, bestehend aus:
1 Schiebefenster
Größe: B x H = 1,00 m x 1,50 m
Einbauort: EG: Dispo und Abfertigung
001.__.0003
Schiebefenster, innen, 1,00 m x 1,50 m
2.00
St
002 ALU-EINGANGSELEMENTE
002
ALU-EINGANGSELEMENTE
Ausführungsbeschreibung Hauseingangstüren als Alu-Rohrrahmentüren
Rahmen- und Flügelprofile aus Aluminium mit thermischer Trennung, geeignet für den Einsatz als wärmegedämmte Hauseingangstür im Außenbereich.
Die Konstruktion muss für die vorgesehenen Abmessungen, das Eigengewicht der Verglasungen und Türflügel sowie die auftretenden Nutzungs- und Windlasten geeignet sein.
3. Verglasung
Durchgehende Verglasung der Türanlage einschließlich Seitenteilen und Oberlicht mit einbruchhemmendem Verbundsicherheitsglas (VSG).
4. Rahmenverbreiterungen und Baukörperanschluss
Erforderliche systemkompatible Rahmenverbreiterungen zur Anpassung an den angrenzenden Wand- und Fußbodenaufbau sind mitzuliefern und fachgerecht zu montieren.
Die Anschlusskonstruktion ist wärmebrückenarm auszuführen. Die Befestigung muss die auftretenden Lasten sicher in den tragenden Baukörper übertragen. Der Baukörperanschluss ist innen luftdicht und außen schlagregendicht auszuführen; der Zwischenraum ist entsprechend den bauphysikalischen Anforderungen zu dämmen.
5. Montage und Nebenleistungen
Das Türelement einschließlich Rahmenverbreiterungen, Verglasungen, Beschlägen und erforderlichen Befestigungsmitteln ist vollständig anzuliefern, lot- und fluchtgerecht auszurichten, dauerhaft zu befestigen und funktionsfähig einzubauen.
Inklusive:
Erforderlicher Montage- und Befestigungsmittel
Abdichtung und Dämmung der Anschlussfugen
Einstellen der Türflügel und Beschläge
Funktionsprüfung von Schloss, Türöffner, Türschließer und Kontakten
Übergabe der erforderlichen Produkt-, Montage- und Wartungsunterlagen
Die Montage hat nach den anerkannten Regeln der Technik sowie den einschlägigen Hersteller- und Systemvorgaben zu erfolgen.
Ausführungsbeschreibung
Objektbezogene Angaben Objektbezogene Vorgaben
Folgende Basiswerte sind zugrunde gelegt:
Farbton außen Rahmen & Flügel: RAL 7016
Farbton innen Rahmen & Flügel: RAL 7016
Schallschutzklasse: II
Wärmedurchgangskoeffizient Element: Ud-Wert ≤ 2,0 W/m² K
Gesamtenergiedurchlass: < 0,6
Klassifizierung nach EN 12207-12210: B2-4A-2
Die Masse sind am Bau zu nehmen!
Objektbezogene Angaben
002.__.0001 Alu-Eingangselement, 2,665 m x 2,84 m Türelement als Hauseingangstür mit 2 festvergalsten Seitenteilen und Oberlicht, liefern und fachgerecht montieren bestehend aus:
1 Dreh-Tür, 1-flg. (b im lichten mind. 1,00 m, h = ca. 2,25 m)
mit
- Drücker/Knauf Edelstahl Rundrosette aus Edelstahl
Edelstahlgriffstange auf der Außenseite, Länge 600 mm
- elektrischer Türöffner
- Dreiteilige Türbänder je Flügel
- 3-fach Verriegelung
- Schloss vorgerichtet für eine Profilzylinder
- verdecktliegender Obentürschließer mit Feststell-
möglichkeit
- Panikbeschlag nach DIN EN 179
2 festverglaste Seitenteile
1 durchlaufendes Oberlicht
Verglasung durchgehend aus einbruchhemmendem Verbundsicherheitsglas.
Rahmenverbreiterungen:
oben: ca. 160 cm WDVS
seitlich: ca. 160 cm WDVS
unten: ca. 180 mm Fußbodenaufbau
Rohbauöffnungsmass: 2,665 m x 2,84 m
inkl. 18 cm Fußbodenaufbau
Einbauort: EG: Hauseingangstür
002.__.0001
Alu-Eingangselement, 2,665 m x 2,84 m
1.00
St
002.__.0002 Zulage Teilung Oberlicht / Alu-Eingangselement Zulage zur vorherigen Position "Alu-Eingangselement, 2,665 m x 2,84 m" für die Teilung des Oberlichtes in 3 Felder.
002.__.0002
Zulage Teilung Oberlicht / Alu-Eingangselement
L
1.00
psch
002.__.0003 Nebeneingangstür, 1,15 m x 2,25 m Türelement als Hauseingangstür liefern und fachgerecht montieren bestehend aus:
1 Dreh-Tür, 1-flg. (b im lichten mind. 1,00 m
mit
- Drücker/Knauf Edelstahl Rundrosette aus Edelstahl
- elektrischer Türöffner
- Dreiteilige Türbänder je Flügel
- 3-fach Verriegelung
- Schloss vorgerichtet für eine Profilzylinder
- verdecktliegender Obentürschließer mit Feststell-
möglichkeit
- Panikbeschlag nach DIN EN 179
Rahmenverbreiterungen:
oben: ca. 40 cm WDVS
seitlich: ca. 40 cm WDVS
unten: ca. 180 mm Fußbodenaufbau
Rohbauöffnungsmass: B x H = 1,15 m x 2,25 m
exkl. 18 cm Fußbodenaufbau
Einbauort: EG: Nebeneingang
002.__.0003
Nebeneingangstür, 1,15 m x 2,25 m
1.00
St
002.__.0004 Zulage Satinatoglas Zulage zur vorherigen Position "Nebeneingagnstür,.." für eine Verglasung mit Satinatoverglasung.
002.__.0004
Zulage Satinatoglas
1.00
St
002.__.0005 Magnet- und Riegelkontakt nach VDE / Zulage zum Türflügel Zulage zu den vorherigen Positionen für die Ausstattung der Türen mit einem - Magnet- und Riegelkontakt nach VDE.
002.__.0005
Magnet- und Riegelkontakt nach VDE / Zulage zum Türflügel
O
1.00
St
003 RAFFSTOREANLAGE
003
RAFFSTOREANLAGE
Ausführungsbeschreibung Raffstoren mit Führungsschiene und Sichtblende
Zur Ausführung kommen Raffstoren Fabrikat WAREMA,
Typ E 80 A6 oder Raffstoren mit mindestens gleichwertigen technischen Ausstattungsmerkmalen.
Angebotenes Fabrikat: ____________________
Angebotener Typ: ____________________
1.1. Oberschiene
59 mm breit, 51 mm hoch, aus 1,5 mm starkem, strang- gepresstem Aluminiumprofil ohne Oberflächenbehandlung (kein rollgeformtes Aluminium-Band oder verzinkte Stahlbänder). Aus optischen Gründen muss die Oberschiene nach unten geschlossen ausgeführt werden. Weiterhin ist hierdurch ein Verschieben oder Wandern der Einbauteile ausgeschlossen.
Wendewelle aus verzinktem Vierkant-Stahlrohr. Wartungsfreie, gekapselte, teflonhaltige Lager mit Wenderolle und Bandspule aus Kunststoff, Segmentwendung zur Verhinderung der selbsttätigen Verstellung der Lamellen.
1.2. Lamellen
80 mm breit, konkav-konvex-gewölbt, beidseitig randgebördelt, aus speziallegiertem, mit lichtechtem Lack im Spezialverfahren korrosionsbeständig einbrennlackiertem Aluminium. Sämtliche Stanzungen in den Lamellen sind mit schwarzen Schutzösen zur Führung der Aufzugsbänder (Verminderung des Abriebes) und zur Befestigung der Stege der Leiterkordel versehen.
Farben gemäß Herstellerkollektion.
1.3. Leiterkordel
Polyester-Leiterkordel, mit Kevlar-Einlage, schwarz, in schwerer Sonderausführung, mit Doppelstegen. Jede Lamelle wird am oberen Steg der Leiterkordel befestigt.
1.4. Aufzugsbänder
Spezialbeschichtetes Polyesterband, 6 mm breit, schwarz, in witterungsbeständiger Ausführung, dehnungs- und schrumpfarm, bruch- und knickfest. Das Aufzugsband wird durch nur 5x8 mm Öffnungen in den Schutzösen des Aufzugsbandes geführt, wodurch der Lichteinfall in den Innenraum im Bereich der Schutzösen des Aufzugsbandes auf ein Minimum reduziert wird. Größere Stanzungen für Aufzugsband sind nicht zulässig.
1.5. Endschiene
80 mm breit, 15 mm hoch, aus stranggepresstem Aluminiumprofil, mit schwarzen Endkappen aus Kunststoff. In den Endkappen sind verschiebbare Führungsnippel mit Hinterschnitt, um ein Aushängen des Behanges zu verhindern.
Um ausreichende Torsionssteifigkeit zu gewährleisten sind nicht geschlossene Endschienenprofile bzw. ein Verschließen durch eine aufgeclipste Lamelle nicht zulässig.
1.6. Seitliche Führung
A6 = Seitliche Führung durch schwarze Führungsnippel aus Kunststoff, schlagfest über 2 Ultraschallverschweißungen mit den Lamellen verbunden. Bei der Anbindung des Führungsnippels auf der Lamellenoberseite muss eine umlaufende Mindestüberlappung von 1 mm gegeben sein. Zudem müssen die Führungsnippel flächenbündig in der Lamellenoberseite eingelassen sein. Geklippte sowie Druckguss-Führungsnippel sind aufgrund einer erhöhten Gefahr des Ausreißens - Druckguss-Führungsnippel zusätzlich aufgrund einer zu hohen Geräuschentwicklung - ausgeschlossen. Lamellen wechselseitig genippelt sowie Führungsschienen 25/18 mm, C-Profil aus stranggepresstem Aluminium, mit eingezogenen schwarzen Kedern zur Geräuschdämmung, einschließlich der erforderlichen Führungsschienenhalter.
1.7. Antrieb
Verdeckt eingebauter, 230 V-Mittelmotor, Schutzart IP 54, mit angeflanschtem Planetengetriebe und beidseitigem Wellenabgang, eingebauten Endschaltern und Thermoschutzschalter. Es sind Motore mit einstellbaren oberen und unteren Endschaltern einzusetzen. Die Motore sind generell mit einem geräuschoptimierten Oberschienenträger zu versehen, um die Körperschallübertragung auf ein Minimum zu reduzieren.
1.8. Bedienung
Hoch- und Tieffahren der Raffstoren durch Bedienung eines Schalters. Wenden der Lamellen durch leichtes Antippen der jeweiligen Richtung. Bei Erreichen der oberen oder unteren Endlage bewirken die im Motor eingebauten Endschalter das automatische Abschalten des Antriebes.
1.9. Oberflächenbehandlung
Die sichtbaren Aluminiumteile sind in den Pulverfarben gemäß WAREMA Farbwelt pulverbeschichtet. Es müssen mindestens die Oberflächenqualitäten seidenglänzend, hochwetterfest Matt und hochwetterfest Feinstruktur zur Auswahl stehen.
Die Pulverbeschichtung ist mit einem Polyesterpulver in einer Schichtdicke von 50 - 120 µm auszuführen. Die Vorbehandlung muss chromfrei im No-Rinse-Verfahren nach Qualitätsrichtlinie GSB AL 631 erfolgen.
Die Beschichtung muss die Qualität "GSB - Sea Proof" erfüllen.
1.10. Befestigung
Bei Befestigung der Führungsschienenhalter/Spannseilhalter auf Holz, Aluminium oder Kunststoff müssen Schrauben mit Dichtbeschichtung zur Verhinderung von Wassereintritt durch Kapillarwirkung eingesetzt werden. Bei Montage auf Holz müssen zusätzlich Edelstahl-Distanzhülsen mit EPDM- Dichtscheibe montiert werden.
Ausführungsbeschreibung
003.__.0001 Raffstore 1,26 m x 1,84 m Elektrisch betriebene Raffstoreanlage wie in der Ausführungs- beschreibung zuvor aufgeführt, auf dem Rahmenprofil des Kunststofffensterelementes befestigt bestehend aus:
1 Behang
1 Motor
Grösse der Öffnung: B x H = ca. 1,26 m x 1,84 m
003.__.0001
Raffstore 1,26 m x 1,84 m
14.00
St
003.__.0002 Raffstore 2,01 m x 1,84 m Elektrisch betriebene Raffstoreanlage wie in der Ausführungs- beschreibung zuvor aufgeführt, auf dem Rahmenprofil des Kunststofffensterelementes befestigt bestehend aus:
1 Behang
1 Motor
Grösse der Öffnung: B x H = ca. 2,01 m x 1,84 m
003.__.0002
Raffstore 2,01 m x 1,84 m
5.00
St
003.__.0003 Zulage Notraffung für 2. Fluchtweg Zulage zu den vorherigen Positionen " Raffstore ...." für die Ausstattung der Raffstoreanlage mit einem Notfallkit für einen 2. Rettungsweg.
Die Anlage muss ein automatisches , sicheres imd übergeordnetes Hochfahren der angeschlossenen Sonnenschutzbehänge bei Netzausfall oder über einen optional anschließbaren Taster gewährleisten.
Batterien mit in einem Kompaktgehäuse untergebracht syein. Der Austausch der Batterien muss während des laufenden Betreibes möglich sein.
Einbauort: Fenster 2. OG zum Flachdach
Grösse: 1,26 m x 1,84 m
Richtqualität: WAREMA Notstrom-KIT
003.__.0003
Zulage Notraffung für 2. Fluchtweg
1.00
St
003.__.0004 Winkelblende aus gekantetem Aluminium Winkelblende aus gekantetem Aluminium, 2,0 mm stark, Typ BL 01, seitlich geschlossen, Oberfläche pulverbeschichtet, einschl. Standardbügel.
Imgesamten Gebäude ist die Pakethöhe einheitlich auszu- führen.
Sämtliche sichtbaren Schürzen müssen aus einem Profil sein. Fugen durch Anhängeprofile werden nicht akzeptiert.
zur Ausführung kommen:
14 Stück b = 1,26 m
5 Stück b = 2,01 m
003.__.0004
Winkelblende aus gekantetem Aluminium
27.70
m
003.__.0005 Winkelblende mit Putzträgerplatte Verkleidung der Raffstore mit einer integrierter bzw. systemzugehöriger Putzträgerplatte zur Überdämmung und Überputzung der Kastenfront sowie der erforderlichen Befestigungs- und Anschlusskomponenten auszuführen
Das Wärmedämmverbundsystem hat eine Wärmedämmung von 160 mm.
Im gesamten Gebäude ist die Pakethöhe einheitlich auszu- führen.
zur Ausführung kommen:
14 Stück b = 1,26 m
5 Stück b = 2,01 m
003.__.0005
Winkelblende mit Putzträgerplatte
O
27.70
m
004 NACHWEISARBEITEN
004
NACHWEISARBEITEN
Vorbemerkung Nur für besonders angeordnete Stundenlohnarbeiten
(Regiearbeiten), werden die nachstehenden
Stundenlohnsätze einschl. sämtl. Zuschläge sowie
Auslöse- und Wegegelder in Anrechnung gebracht.
Fahr- und Pausezeiten ohne Vergütung.
Aufsichtspersonen (z. B. Vorarbeiter) werden nicht
vergütet. Überstunden-, Feiertags-, und Sonntags-
zuschläge werden im Rahmen der geltenden tariflichen
Bestimmungen nur gezahlt, wenn solche Leistungen
von uns ausdrücklich angeordnet sind.
Bei den zu erstellenden Taglohnrapporten sind solche
Stunden besonders auszuwerten.
Taglohnbelege sind t ä g l i c h der Bauleitung zur
Prüfung v o r z u l e g e n.
Vorbemerkung
004.__.0001 Facharbeiter
004.__.0001
Facharbeiter
1.00
Std