Schlossserarbeiten
Sanierung der "Hexenkolkbrücke" über das Norder Tief in Norden
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L E I S T U N G S V E R Z E I C H N I S BAUVORHABEN : Sanierung der "Hexenkolkbrücke" über das Norder Tief in Norden BAUHERRIN : Stadt Norden Fachdienst Umwelt und Verkehr Am Markt 39 26506 Norden VERGABEART : Öffentliche Ausschreibung GEWERK : Sanierungsarbeiten ABGABETERMIN : 29.01.2026, 10:00 Uhr ABGABEORT : Stadt Norden   Am Markt 15   26506 Norden Vorbemerkungen Brückensanierung Mit der vorliegenden Ausschreibung werden sämtliche Abbruch- und Bauarbeiten, die im Zusammenhang mit der Sanierung der Fußgängerbrücke "Hexenkolkbrücke" über das Norder Tief, öffentlich ausgeschrieben. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die nachfolgend genannten Abbrucharbeiten und Bauarbeiten. Der Auftraggeber dieser Arbeiten ist die Stadt Norden, Am Markt 15, 26506 Norden vertreten durch den Bürgermeister Florian Eiben. Auftraggeber ist der Bauherr, für dessen Namen und Rechnung die Bauleistungen erfolgen. Vereinbarungen sind nur gültig, wenn sie mit ihm oder mit seinem Vertreter getroffen werden, bei wesentlichen Änderungen u. a. bedarf es der Schriftform. Das Angebot muss für den Ausschreiber kostenlos sein. Als Angebotsunterlagen gelten in diesem Fall die gesamten Angebotsunterlagen einschl. Angebotsvorbemerkungen, besonderer Vertragsbedingungen, Beiblätter, Anlagen zur Ausschreibung usw.. Der Bieter ist verpflichtet, die Angebots- unterlagen nach Empfang auf Vollständigkeit zu prüfen. Sollten Fragen zum Leistungsverzeichnis auftreten, sind entsprechende Anfragen über die Vergabestelle / Vergabeplattform zu stellen. Das Bauwerk kann örtlich besichtigt werden. Als Grundlage für das Angebot, die Ausführung und die Abrechnung der Leistungen gelten alle Anlagen zur Ausschreibung, die "Allgemeinen Vertragsbedingungen" (DIN 1961), VOB, Teil B, neuester Stand, die VOB, Teil C, die EVM-Blätter, das Nds. Tariftreue und Vergabegesetz und die "Besonderen und zusätzlichen Vertragsbedingungen". Grundsätzlich sind sämtliche Arbeiten so zu koordinieren, dass die Bestimmungen des eigenen Arbeitschutzes und fremden Arbeitsschutzes eingehalten werden. Die Vergütung wird nach den angebotenen Einheitspreisen und den wirklich ausgeführten Leistungen berechnet, wenn keine andere Berechnungsart vereinbart worden ist. Materialpreiserhöhungen werden vom Auftraggeber nicht vergütet, bei Materialpreissenkungen bleibt der vertragliche Einheitspreis bestehen. Es ist ein Bautagebuch zu führen und dem bauleitenden Ingenieur unaufgefordert wöchentlich zur Gegenzeichnung vorzulegen. Hilfeleistungen für andere Unternehmer werden vom Auftraggeber nicht ver langt. Sie liegen im Ermessen des Auftragnehmers und bleiben einer Absprache vo n Unternehmer zu Unternehmer vorbehalten. Die Kosten für die Baustelleneinrichtung- und räumung, soweit diese nicht gesondert ausgeschrieben wurden, sind in die entsprechenden Einheitspreise einzurechnen und werden nicht gesondert vergütet. Gleiches gilt für die Bauwesenversicherung, die der Auftragnehmer für seinen Bauumfang abzuschließen hat. Der Bauherr ist von jeglichen Schäden freizuhalten, das Bauherrenrisiko ist durch die Bauwesenversicherung abzudecken. Elektro- und Wasseranschlüsse sind auf dem Grundstück nicht vorhanden. Die Anschlüsse müssen, soweit erforderlich, durch den Auftragnehmer hergestellt und unterhalten werden. Die Herstellung bleibt somit Sache des Auftragnehmers und fällt unter die Baustelleneinrichtung. Es ist eine DIN-gerechte Ausführung der Leistungen erforderlich. Auch muss das übergebene Bauwerk insgesamt nutzbar sein. Es wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass nicht alle Arbeiten in einem Zuge durchgeführt werden könnten und somit sämtliche Arbeiten zeitlich, inhaltlich und bautechnisch miteinander abzustimmen sind. Die hieraus entstehenden Mehraufwendungen für Bauunterbrechnugen u.a.m. sind in die entsprechenden Einheitspreise einzurechnen und werden nicht gesondert vergütet. Die kostenfreie Entsendung eines Auftragnehmervertreters zu Besprechungen ist als Nebenleistung im Sinne der VOB/C, DIN 18.299, Ziffer 4,1 sowie die jeweils zutreffenden fachspezifischen ATV zu verstehen. Es werden während der Hauptbauzeit wöchentliche Baubesprechnungen stattfinden. Sollte die Teilnahme des verantwortlichen Firmenbauleiters nicht möglich sein, so hat dieser einen Vertreter zu bestimmen und zur Baubesprechung zu senden. Alle Leistungen sind durch eine prüfbare Aufstellung / Aufmaße nachzuweisen, die eine rasche und sichere Beurteilung bzw. Prüfung der Leistungen ermöglicht. Abschlagszahlungen haben keinen Einfluss auf die Haftung und Gewährleistung des Auftragnehmers; sie gelten nicht als Abnahme von Teilen oder Leistungen. Tagelohnarbeiten werden nur anerkannt, wenn diese von der Bauleitung schriftlich angeordnet wurden. Reisegelder und Auslösungen werden nur vergütet, wenn sie im Vertrag festgelegt sind. Tagelohnarbeiten werden nur unter den folgenden Voraussetzungen anerkannt: a) Für jede einzelne Leistung und für jede angefangene Woche muss ein entsprechender schriftlicher Auftrag von der Bauleitung erteilt und anerkannt worden sein. b) Es werden nur die Stundenlohnsätze solcher Fach- oder Hilfsarbeiter vergütet, die für die betreffenden Arbeiten maßgebend sind, auch wenn die Arbeiten von höher qualifizierten Arbeitnehmern ausgeführt werden. Glaubt der Unternehmer zu einer geforderten Leistung nach seinem Angebot nicht verpflichtet zu sein, so hat er dies vor Beginn der betreffenden Arbeiten schriftlich zu übermitteln, damit, wenn nötig, Preise vereinbart werden können; anderenfalls werden Preise auf der Kalkulationsbasis des Hauptangebotes von der Bauleitung festgesetzt. Nach den Bestimmungen der VOB sind nachstehende Punkte genau zu beachten. Die Anerkennung dieser Punkte ist mit Abgabe des Angebotes erfolgt: Die Ausführungsfristen aller Bauteile sind im Angebot und Vertrag festgesetzt. Sollte aus Gründen, die der Auftraggeber nicht zu vertreten hat, mit einem Bauteil später begonnen werden, so ist mit der Baustelleneinrichtung und den Baumaschinen so zu disponieren, dass keine Mehrkosten entstehen. Für die Einhaltung der behördlichen Vorschriften im Rahmen seiner Bauarbeiten über Sicherheits-, Feuerschutz-, Schutz-, Abstützungs- und Absperrungsmaßnahmen, Beleuchtung und Reinhaltung der Baustelle sowie Fahrwege ist der Auftragnehmer zuständig und haftet allein dafür. Bis zur Abnahme der Arbeiten haftet der Unternehmer für alle Verluste und Schäden die seine Ausführungen betreffen. Er hat auch dafür zu sorgen, dass bei der Durchführung seiner Arbeiten geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden. Sämtliche Aufmaße sind gemeinsam mit der Bauleitung durchzuführen. Später nicht mehr sichtbare Bauteile oder später nicht mehr feststellbare Leistungen sind nach ihrer Fertigstellung rechtzeitig anzuzeigen und mit der Bauleitung aufzumessen. Werden diese Zwischenaufmaße versäumt und kommt der Unternehmer dieser Aufforderung nicht nach, so wird das Aufmaß ohne ihn durchgeführt. Ein Einspruch kann dann vom Unternehmer nicht geltend gemacht werden. Als Gerichtsstand gilt das für den Auftraggeber zuständige Gericht. Es ist nach einem Bauzeitenplan zu arbeiten. Bei Auftragserteilung wird auf Grundlage der genannten Termine zur Ausschreibung und in Absprache mit dem Auftragnehmer ein Bauzeitenplan aufgestellt. Die dann angegebenen Termine werden verbindlich vereinbart. Die Hauptleistungen sind vom Auftragnehmer zu erbringen. Die Nach- unternehmerleistungen sind bei Angebotsabgabe anzugeben, s. EVM 233 der Vergabeunterlagen. Vereinbart wird eine Abnahme der Bauleistungen in jedem Fall, es gilt die offizielle Abnahme mit der Bauherrin, den evtl. beteiligten Behörden, ggf. allen Auftragnehmern und dem Planer. Die Abnahme erfolgt nach Fertigstellung aller Gewerke, auch wenn die Anlage / das Gewerk schon in Nutzung / Probebetrieb übergegangen ist. Gemäß zusätzlicher Vertragsbedingungen wird die förmliche Abnahme verlangt. Es wird auf die beiliegenden Unterlagen (Zeichnungen, ZTV etc.) hingewiesen. Als "abgenommen" werden Arbeiten nur dann anerkannt, wenn sie vom Bauherrn mit Abnahmeprotokoll und auch von den zuständigen Behörden abgenommen wurden. Ausführungstermine:   Siehe entsprechende Hinweise in den Formblättern   des Leistungsverzeichnisses.
L E I S T U N G S V E R Z E I C H N I S
7 Stahlbauarbeiten
7
Stahlbauarbeiten
7. 10 Liefern und einbauen Mittelauflager HEA 180 Querträger als Walzträgerkonstruktion mit Kopfplatten sowie der erforderlichen Anzahl an Verbindungsmitteln einschließlich sämtlicher Bleche, Halterungen, Kopf- und Fußplatten, Verbindungen und Verbandsanschlüsse usw. herstellen, liefern und einschließlich aller Befestigungen usw. montieren. Die Abrechnung der Kopfplatten und Verbindungsmittel erfolgt nach Stücklisten und gesonderter Position. Querträger:   HEA 180 Verband:  s. gesonderte Position Länge pro Element ca. 9,0 m
7. 10
Liefern und einbauen Mittelauflager HEA 180
1,400.00
kg
7. 20 Einbau und Herstellung von Geländer-Einschieblingen Lieferung und Einbau von Stahleinschieblingen für die Geländermontage des Stahl-Füllstab-Geländers an die Hauptträger bestehend aus: Abmessungen: Stirnplatte 100x410x12 mm Blech 220*130*12 Füllstabaufnahme Vierkantrohr  passend zu Geländer     ca. 60x60x5     Länge ca 600mm Geländerhöhe:    1300 mm      über OK Belag Pfostenabstand:    < 2620 mm Schraub- und Bolzenverbindungen aus Edelstahl 1.4571 (V4A), Unterlegscheiben mindestens D = 36 mm. Zur galvanischen Trennung sind soweit technisch möglich Kunststoffunterlegscheiben zu verwenden. Die Abrechnung der Verbindungsmittel erfolgt nach Stücklisten und gesonderter Position. Die Stahlbauteile und Bleche sind hier einzukalkulieren.
7. 20
Einbau und Herstellung von Geländer-Einschieblingen
300.00
kg
7. 30 Verstärkung der Querträger Lieferung und Einbau einer Verstärkung der Querträger durch zusätzliche U140 Profile analgo wie in der Bestandszeichnung bzw. den Anlagen zur Ausschreibung.
7. 30
Verstärkung der Querträger
500.00
kg
7. 40 Montageträger MSH/Qro 80x80x5,0 mm Lieferung und Einbau einer Verstärkung der Querträger durch zusätzliche Quadratrohrprofile 80x80x5,0 mm Profile wie in den Anlagen zur Ausschreibung dargestellt. Verschraubung an die vorhandenen Stahllaschen mit Bolzen M10-M12
7. 40
Montageträger MSH/Qro 80x80x5,0 mm
1,000.00
kg
7. 50 Zulage zu den Vorpositionen für Kleineisenteile Zulage zu den Vorpositionen für Schrauben, Bolzen Unterlegscheiben und Kleineisenteile. Die Abrechnung erfolgt nach Stück- oder Schraubenlisten.
7. 50
Zulage zu den Vorpositionen für Kleineisenteile
180.00
kg
7. 60 Feuerverzinken der Eisenteile als Zulage zu den Vorpositionen Lieferung und Herstellung des Korrosionsschutzes der Stahlbauteile durch Feuerverzinken (Stückverzinken) gemäß DIN EN ISO 1461. Für tragende feuerverzinkte Metall-und Stahlbauteile im bauaufsichtlich geregelten Bereich gelten die Anforderungen der DASt-Richtlinie 022 "Feuerverzinken von tragenden Stahlbauteilen". Zusätzlich ist die DIN EN ISO 14713-2 anzuwenden. Die gesamte Konstruktion ist feuerverzinkungsgerecht zu konstruieren und zu fertigen. Alle Verbindungsmittel (Schrauben, Muttern usw.) feuerverzinkt gemäß DIN EN ISO 10684.
7. 60
Feuerverzinken der Eisenteile als Zulage zu den Vorpositionen
3,380.00
kg
8 GFK Belag
8
GFK Belag
8. 10 Brückenbelag aus GFK zwischen Schrammborden Einbau und Lieferung eines Brückenbelages aus glasfaserverstärkten Kunststoffplanken. Bodenbelagsplatten ca. 40 mm Dicke Anwendung : Fahrrad- und Fußgängerbrücken, Stege, Rampen und Gehwege. Gewicht : ca. 50 kg/m² Anzahl Tragstäbe : > 9 Farbe : Grau Dichte : ~ 1800 kg/m³ Rutschsicherheit nach SRT Wert > 55 Barcol Härte : ~ 50 Barcol Wasseraufnahme : 0,7% (Gewichtsprozente) Befestigung mittels Edelstahl - Klemmscheibe und Sechskantschrauben (s. Folgeposition) an die Stahlträger. Es dürfen nur Produkte mit einer bauaufsichtlichen Zulassung verwendet werden. Belastung Ersatzflächenlast = 5,0 kN/m² Punktlast / Mannlast 2,5 kN bei ungünstiger Laststellung Räumfahrzeug / Betriebsfahrzeug Achslast 2*3,6 = 7,2 to. Montage nach Vorgaben der bauaufsichtlichen Zulassung. Zusätzlich liefern und einbauen eines Edelstahl- Eckschutz- winkels am Belaganfang und -ende. Sowie einer seitlichen Edelstahl Einfassung (U-Profil oder Rand-Kantprofil) der geschnittenen Profilansicht. Die Befestigung der Randprofile erfolgt konstruktiv mit Edelstahlschrauben nach Wahl des AN. .
8. 10
Brückenbelag aus GFK zwischen Schrammborden
85.00
m2
8. 20 Herstellung EPDM Auflager und Bohrschraube auf Stahlträger Lieferung und Herstellung der Befestigungen der GFK Bohlen auf der Stahlkonstruktion. Die Befestigung erfolgt mittels 3 x 8  Klemmscheiben 40x40x6 mm in feuerverzinkter Ausführung mit 3 x 8 Sechskant- schrauben M 10 Gk. 4.6 mit Stahlunterlegscheiben je Bohle und Träger. Die Befestigung erfolgt in jedem Feld der Bohle. Die Befestigung erfolgt an den Randträgern HEB 450 und dem Mittelträger HEA 160 (3-Reihen je Bohle). Siehe anliegende Details. Inklusive 3 x 8 Stahlunterlegscheiben nach DIN 125, feuerverzinkt, Abmessungen 20 mm x 2 mm je Bohle. Flanschdichte HEB 450 = 26 mm / Klemmlänge ca. 50 mm Flanschdichte HEA 160 =  9 mm /  Klemmlänge ca. 40 mm Es ist eine Auflagerung auf einem EPDM Schutzgummi im Bereich der Auflager auf gesamter Befestigungslänge vorzusehen. Material: EPDM (Ethylen-Propylen-Dien, M-Klasse - Kautschuk) Farbe: schwarz, UV-beständig Das Produkt ist RoHS-konform und erfüllt die Anforderungen der aktuellen Richtlinie 2011/65/EU und der Erweiterung 2015/863. Ausführung als schaumförmiges geschlossenzelliges Elastomer ohne Außenhaut. Breite der EPDM-Streifen: Rand Qro80*80     80 mm Mitte HEA 180    180 mm Rand Qro 80*80    80 mm gesamt                                         340  mm Dicke des EDPM Zellkautschukstreifens = 3 mm Zusätzlich sind zwischen den GFK-Bohlen Abstandshalter aus EPDM 25x25x3 mm Abstand ~ 500 mm oder konstruktiven Erfordernissen vorzusehen. Die entsprechenden Bohrungen sind in die Stahlträger einzubringen. Der Aufwand ist hier mit einzukalkulieren. .
8. 20
Herstellung EPDM Auflager und Bohrschraube auf Stahlträger
115.00
lfdm
8. 30 Verbindungsmittel V4A Zulage zu den Vorpositionen für neue Verbindungsmittel aus Edelstahl V4A (Werkstoff Nr. 1.4401, 1.4571 und 1. 4404). In Form von Bolzen M10-M20 und ggfls. Holzschrauben sowie Kleinteilen (z.B. Unterlegscheiben).
8. 30
Verbindungsmittel V4A
50.00
kg
9 Korrosionsschutz örtlich auf der Baustel
9
Korrosionsschutz örtlich auf der Baustel
9. 10 Flächen durch Hochdruck-Wasserstrahlen reinigen Reinigen der Verschmutzungen ohne Reinigungsmittel mit Hochdruckwasserstrahl bis max. 120 bar Druck kalt (bis max. 60° C warm). Vorbereitung der Reinigungsmaßnahme: Bei der Reinigung wird der gesamte anhaftende Schmutz, von den Stahloberflächen abgewaschen. Die Reinigung: Mittlerer bis hoher Verschmutzungsgrad: Herunterspülen der Verschmutzungen mit einem Hochdruckwasserstrahl. Reinigen der Verschmutzungen mit Hochdruckwasserstrahl. Technische Daten für die Hochdruckreinigung: max. 120 bar Druck max. 60° C warm Verwendung einer Flachstrahldüse mit 25 bis 60 Grad Austrittswinkel. (Keine rotierenden Punktstrahldüsen (Rotordüse / Dreckfräse) Düsenabstand zum Bauteil mindestens 10-15 cm (je nach Wassermenge des Hochdruckreinigers).
9. 10
Flächen durch Hochdruck-Wasserstrahlen reinigen
10.00
m2
9. 20 Korrosion mechanisch entfernen Herstellen und liefern einer Untergrundvorbehandlung. Dazu Rost, Aufrostungen  oder sonstige haftungsfeindliche Substanzen mechanisch entfernen. Entfernung nach Wahl des Anbieters, durch z.B. bürsten, schleifen oder Nadlerentrostung. Die bearbeiteten Flächen sind im Nachgang anzuschleifen.
9. 20
Korrosion mechanisch entfernen
10.00
m2
9. 30 Korrosionsstellen chemisch mit Rostumwandler behandeln Vorbehandlung bei Korrosionsschäden mittels chemischem Rostumwandler. Chemische Vorbehandlung von Eisen- und Stahlbauteilen mit Rostumwandler für die nachfolgende Beschichtung mit Korrosionsschutz-Anstrichen. Rostumwandler entfernt Rostpartikel auf der Oberfläche von Eisen- und Stahlbauteilen, wasserbasierend, mit rostverzögernden Inhibitoren. Farbton: milchig bzw. farblos Mindestverarbeitungstemperatur: +2°C. Verbrauch: ca. 50ml/m²
9. 30
Korrosionsstellen chemisch mit Rostumwandler behandeln
10.00
m2
9. 40 Vorhandene Zinkflächen nass anschleifen Vorhandene Zinkbeschichtung nass anschleifen, die alte bestehende Zinkbeschichtung mit Diamant- Schleifscheiben bzw. Schleifpapier intensiv anschleifen. Anschließend gründlich reinigen und Stäube entfernen. Oberflächen entfetten mit Silikonentferner, Isopropanol nach Wahl des AN.
9. 40
Vorhandene Zinkflächen nass anschleifen
10.00
m2
9. 50 Epoxid-Harz Grundbeschichtung Primer Oberfläche beschichten und grundieren mit einer 2-Komponenten-Grundbeschichtung auf Epoxidharzbasis. Aufbringen eines hochwertigen Korrosionsschutzes mit einer oberflächentoleranten, dickschichtigen Grundbeschichtung auf Basis einer lösemittelarmen Epoxidharz- Kunststoffkombination. Spezielle, hochwertige Pigmentierung, auch auf manuell entrosteten oder hochdruckwasser- gewaschene Oberflächen. Lösemittelarm nach Richtlinie des Verbands der Lackindustrie für Korrosionsschutz-Beschichtungsstoffe (VdL-RL 04). Material:   Epoxidharz-Kunststoffkombination Zugelassen:  nach TL/TP-KOR-Stahlbauten,    Blatt 94 Verarbeitung:  streichen/rollen/spritzen Einbauort:  auf der Baustelle Festkörpervolumen:  mind. 67 % Zahl der Arbeitsgänge:  1 NDFT:    gem. DIN EN ISO 12944: 160 µm
9. 50
Epoxid-Harz Grundbeschichtung Primer
10.00
m2
9. 60 EP Grundierungslack Oberfläche beschichten und aufbringen der 2- komponentigen, eisenglimmerhaltigen Zwischen- und Deckbeschichtung auf Epoxidharzbasis. Aufbringen einer 2-komponentigen, eisenglimmerhaltigen Beschichtung auf Epoxidharzbasis. Lösemittelarm nach Richtlinie des Verbands der Lackindustrie für Korrosionsschutz-Beschichtungsstoffe (VdL-RL 04). Material:   Epoxidharz-Kunststoffkombination    mit Eisenglimmer Zugelassen:  nach TL/TP-KOR-Stahlbauten,    Blatt 94 Verarbeitung:  streichen/rollen/spritzen Einbauort:  auf der Baustelle Zahl der Arbeitsgänge:  1 NDFT:   gem. DIN EN ISO 12944: 160 µm Farbton:   weiß, oder DB 701
9. 60
EP Grundierungslack
10.00
m2
9. 70 EP Deckbeschichtung Oberfläche beschichten und aufbringen der 2- komponentigen, farbigen Deckbeschichtung auf Acryl- Polyurethanbasis. Aufbringen einer 2-komponentigen Grund- und Zwischen- beschichtung als mechanisch widerstandsfähige Deckbeschichtung für atmosphärische und Unterwasser- Belastung. Material:   2K Acryl-Polyurethanbasis Zugelassen:  nach TL/TP-KOR-Stahlbauten,    Blatt 87/97 Verarbeitung:  streichen/rollen/spritzen Einbauort:  auf der Baustelle Zahl der Arbeitsgänge:  1 NDFT:   gem. DIN EN ISO 12944: 80 µm Farbton:   RAL 7035 Lichtgrau
9. 70
EP Deckbeschichtung
10.00
m2
10 Geländer
10
Geländer
10. 10 Füllstabgeländer analog nach GEL 4 Beschichtetes Stahlfüllstabgeländer ohne Seil im geteilten Handlauf, im Verlauf der Bauwerksgradienten horizontal und vertikal gekrümmt, gemäß ZTV-ING Teil 8, Abschn. 4 nach RIZ Gel 4, herstellen, liefern und montieren. Geländerhöhe: H = 1,30 m über Bohlenbelag. Feuerverzinkt nach DIN EN ISO 12944-3 und 14713-2 Korrosionsschutz nach ZTV-ING Teil 4, Anhang A Tab. A 4.3.2, Nr. 3.1c Zeile 2 Nach den Herstellervorgaben vorbereitete Stahlflächen mit folgendem Korrosionsschutzsystem versehen: 1x Feuerverzinkung 1x Zwischenbeschichtung EP HS, 120 µm 1x Deckbeschichtung PUR / PUR HS, 80 µm Farbton nach Wahl des Auftraggebers: RAL 6005 Moosgrün Das Geländer ist an 4 Stellen an die bauseitigen Erdungseisen anzuschließen (vorh. sind 10 mm Edelstahldrähte). Einschließlich der erforderlichen Oberflächenvorbereitung. Hinweis Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass sämtliches zur Verwendung kommende Materialen korrosionsbeständig sein soll, so sollen alle Stahlteile feuerverzinkt werden, sämtliche Schraubverbindungen sind aus Edelstahl Werkstoff 1.4401 oder 1.4571 (Schraube/Mutter/ Unterlegscheibe) bzw. aus anderem korrosionsbeständigem Material oder verzinkt und beschichtet herzustellen. Grundlage für die Ausführung sind, neben den einschlägigen Richtlinien und allen beiliegenden Skizzen, sämtliche Angaben aus dem Leistungsverzeichnis. Werkstoff: Stahl S235 Stahlbauteile Feuerverzinkung s.o.
10. 10
Füllstabgeländer analog nach GEL 4
75.00
lfdm
10. 20 Geländeranschluss auf eingeschobenem Stahlprofil Füllstabgeländer der Vorposition nach statischen und konstruktiven Erfordernissen an die Stahlüberbau- konstruktion anschließen (s. Pos. 9.10). Dazu das Geländer auf einem Stahl-Einschiebling einbauen und einschieben sowie verschrauben. Das Geländer ist an 6 Stellen an die bauseitigen Erdungseisen anzuschließen (vorh. sind 10 mm Edelstahldrähte). Hinweise Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass sämtliches zur Verwendung kommende Materialen korrosionsbeständig sein soll, so sollen alle Stahlteile feuerverzinkt werden, sämtliche Schraubverbindungen sind aus Edelstahl Werkstoff 1.4401 oder 1.4571 (Schraube/Mutter/ Unterlegscheibe) bzw. aus anderem korrosionsbeständigem Material herzustellen. Grundlage für die Ausführung sind, neben den einschlägigen Richtlinien und allen beiliegenden Skizzen, sämtliche Angaben aus dem Leistungsverzeichnis.
10. 20
Geländeranschluss auf eingeschobenem Stahlprofil
30.00
Stck