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Net total EUR
01 Vorbemerkungen
01
Vorbemerkungen
Allgemeine Hinweise Zimmerer- und Holzbauarbeiten Grundlage dieses Leistungsverzeichnisses sind die Baubeschreibung vom 13.09.2026, die Werkplan-Vorabzüge A-2.2 (UG), A-2.3 (EG) und A-2.4 (DG) vom 09.09.2026 sowie der Schnitt EN.04 aus dem Bauantrag vom 12.06.2026.
Das bestehende Wohnhaus wird bis auf die Decke über dem Untergeschoss zurückgebaut. Untergeschoss und Bestandsdecke bleiben erhalten und werden ertüchtigt. Erd- und Dachgeschoss werden in Holzrahmenbauweise neu errichtet, die Decke über dem Erdgeschoss als Brettschichtholzdecke, das Dach als zimmermannsmäßiger, wärmegedämmter Dachstuhl mit zwei Gauben.
Höhenbezüge (OK FFB EG = ±0,00) sind dem Schnitt EN.04 entnommen: UG ca. -2,60 m, OK Rohdecke EG ca. +2,95 m, First ca. +7,62 m, Dachneigung Hauptdach 35°, Dachneigung Gauben 15°.
Mengen für Außenwände, Decke und Dachflächen wurden anhand der Gebäudeaußenmaße lt. Werkplan (ca. 12,94 x 9,80 m) und der Höhen lt. Schnitt geschätzt und sind vor Ausführung durch Aufmaß bzw. Tragwerks- und Werkplanung zu bestätigen. Mengen für Innenwände sind pauschal angesetzt, da der endgültige Wandverlauf tragender und nichttragender Innenwände der Tragwerksplanung vorbehalten bleibt.
Sofern in den einzelnen Positionen nicht anders angegeben, gelten für Holzbauteile die einschlägigen Normen und Regelwerke (u.a. DIN 1052, DIN 4108, DIN 68800, DIN 18334, DIN 18360) sowie die jeweiligen Herstellervorgaben der eingesetzten Systeme (Dampfbremsen, Dämmstoffe, Unterspannbahnen). Konstruktionsvollholz ist, soweit nicht abweichend beschrieben, in Nadelholz-Güteklasse II/S10 einzubauen; sichtbar bleibende Holzkonstruktionen sind gehobelt und kantengefast auszuführen. Erforderliche Holzschutzmaßnahmen sind vollständig in die jeweiligen Einheitspreise einzurechnen.
Das Zurichten, Abbinden und Aufschlagen der Holzkonstruktionen (u.a. Einfassungen, Kerben, Ausklinkungen, Zapfen, Bohrungen, Schlitzungen, Überkämmungen) sowie die dafür erforderlichen üblichen Verbindungs- und Kleineisenteile sind, soweit nicht gesondert ausgeschrieben, in den jeweiligen Positionen enthalten.
Die Ausführung ist mit den vor- und nachlaufenden bzw. parallel tätigen Gewerken (u.a. Rohbau, Dachdecker, Elektro-, Sanitär- und Heizungsinstallation sowie Photovoltaik) abzustimmen, insbesondere hinsichtlich Durchdringungen, Anschlüssen und einer für die vorgesehene Photovoltaikanlage geeigneten Dachkonstruktion. Sämtliche Maße sind vom Auftragnehmer vor Ausführung vor Ort zu prüfen; Abweichungen zur Planung sind der Bauleitung unverzüglich mitzuteilen.
Für sämtliche Gewerke gilt ergänzend: Innerhalb der einzelnen Positionen sind grundsätzlich die jeweils angegebenen Materialien anzubieten; gleichwertige Alternativen sind als solche zu kennzeichnen und auf Verlangen nachzuweisen. Für güteüberwachungspflichtige Baustoffe (u.a. Dachziegel, tragende Holzwerkstoffplatten) ist der Bauleitung rechtzeitig vor Ausführungsbeginn ein Nachweis der Eigen- und Fremdüberwachung des Herstellers vorzulegen.
Der Transport der Materialien zu den Verarbeitungsstellen an den geneigten Dachflächen obliegt dem jeweiligen Auftragnehmer; eine Mitbenutzung von Kranen anderer Unternehmer ist gesondert abzustimmen und wird bauseits nicht gestellt. Ein ggf. bauseits vorhandenes Schutzgerüst dient ausschließlich als Absturzsicherung und nicht der Materiallagerung; darüber hinaus erforderliche Arbeitsgerüste oder Hilfsmaßnahmen sind, soweit nicht gesondert ausgeschrieben, in die jeweiligen Einheitspreise einzurechnen.
Sämtliche Dachziegel sind an Ortgang, First, Grat und Traufe entsprechend den anerkannten Fachregeln des Deutschen Dachdeckerhandwerks mechanisch zu befestigen; die Befestigungsmittel müssen eine Kraft von mind. 0,60 kN/m rechtwinklig zur Dachfläche aufnehmen. Formziegel und Zubehör sind grundsätzlich als Zuschlag zur Dachfläche zu kalkulieren; die hierfür erforderlichen Aufwendungen sind einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet.
Allgemeine Hinweise Zimmerer- und Holzbauarbeiten
02 Außenwände Holzrahmenbau
02
Außenwände Holzrahmenbau
02.01 Außenwände Erdgeschoss
02.01
Außenwände Erdgeschoss
02.02 Außenwände Dachgeschoss
02.02
Außenwände Dachgeschoss
03 Innenwände
03
Innenwände
03.__.0010 Tragende Innenwand, Holzständer, beidseitig Gipsfaserplatte (z.B. Fermacell), 150 mm Herstellung tragender Innenwände in Holzständerbauweise gemäß Baubeschreibung (KG 340):
Tragender Holzständer, Gefachdämmung, 120 mm, 62,5 cm Achsraster
Beidseitige Beplankung mit Gipsfaserplatte 15 mm, z.B. Fermacell,
03.__.0010
Tragende Innenwand, Holzständer, beidseitig Gipsfaserplatte (z.B. Fermacell), 150 mm
180.00
m²
03.__.0020 Nichttragende Innenwand, GK-Ständerwand CW50, beidseitig Gipskartonplatte 2x12,5mm, 10 cm Herstellung nichttragender Trennwände in Metallständerbauweise gemäß Baubeschreibung (KG 340), ausgeführt als Knauf-Metallständerwand System W112.de (Einfachständerwerk, beidseitig zweilagig beplankt) oder gleichwertig:
Metallständer CW 50, Ständerachsabstand 625 mm, Randprofile UW 50/40Wandhohlraum vollständig mit Mineralwolle gedämmt, Dämmschichtdicke 50 mmBeidseitige zweifache Plattenbekleidung mit Gipskartonplatte 2x12,5 mm GKB, im Bad-/Feuchtbereich GKBi (imprägniert), Gesamtwanddicke ca. 100 mmWandoberfläche Q2 als Ansatz, höherwertige Spachtelung raumweise nach Bemusterung und gesonderter BeauftragungZulässige Raumhöhe gemäß Knauf-Planungsunterlagen System W112.de: bei Ständerachsabstand 625 mm und Beplankung mit Bauplatte GKB max. 4,00 m (Einbaubereich 1, ohne Brandschutzanforderung). Für Wandabschnitte mit größerer Raumhöhe siehe die gesonderte Position mit CW75-Profil.
Der endgültige Wandverlauf ergibt sich aus den Grundrissen A-2.3/A-2.4 in Abstimmung mit der Türliste; die Menge ist pauschal angesetzt und nach Aufmaß abzurechnen.
03.__.0020
Nichttragende Innenwand, GK-Ständerwand CW50, beidseitig Gipskartonplatte 2x12,5mm, 10 cm
3.50
m²
03.__.0030 Nichttragende Innenwand, GK-Ständerwand CW75, beidseitig Gipskartonplatte 2x12,5mm, 12,5 cm, für höhere Räume Herstellung nichttragender Trennwände in Metallständerbauweise gemäß Baubeschreibung (KG 340), analog zur Position Nichttragende Innenwand, GK-Ständerwand CW50, jedoch mit stärkerem Ständerprofil für Wandabschnitte mit größerer Raumhöhe, ausgeführt als Knauf-Metallständerwand System W112.de (Einfachständerwerk, beidseitig zweilagig beplankt) oder gleichwertig:
Metallständer CW 75, Ständerachsabstand 625 mm, Randprofile UW 75/40Wandhohlraum vollständig mit Mineralwolle gedämmt, Dämmschichtdicke 75 mmBeidseitige zweifache Plattenbekleidung mit Gipskartonplatte 2x12,5 mm GKB, im Bad-/Feuchtbereich GKBi (imprägniert), Gesamtwanddicke ca. 125 mmWandoberfläche Q2 als Ansatz, höherwertige Spachtelung raumweise nach Bemusterung und gesonderter BeauftragungZulässige Raumhöhe gemäß Knauf-Planungsunterlagen System W112.de: bei Ständerachsabstand 625 mm und Beplankung mit Bauplatte GKB max. 5,00 m (Einbaubereich 1, ohne Brandschutzanforderung), abweichend von der Grundausführung mit CW50-Profil (max. 4,00 m).
Einsatz in Wandabschnitten, deren lichte Raumhöhe die zulässige Höhe der CW50-Ausführung überschreitet; die betroffenen Wandabschnitte ergeben sich erst aus der Ausführungsplanung. Bedarfsposition; Menge nach Aufmaß abzurechnen.
03.__.0030
Nichttragende Innenwand, GK-Ständerwand CW75, beidseitig Gipskartonplatte 2x12,5mm, 12,5 cm, für höhere Räume
16.00
m²
04 Geschossdecke über Erdgeschoss
04
Geschossdecke über Erdgeschoss
04.__.0010 Brettschichtholzdecke über EG, d=160mm, Sichtqualität Fichte Herstellung der Geschossdecke über dem Erdgeschoss als Brettschichtholzdecke gemäß Baubeschreibung (KG 350) und EG-Plan:
Flächige BSH-Deckenelemente, Dicke 160 mm, Holzart Fichte oder gleichwertig
Auflagerung auf den tragenden Außen- und Innenwänden; im Bereich der Mittelachse beidseitiges, nur eingelassenes Auflagern der Deckenelemente auf dem Stahlträger HEA220 (siehe gesonderte Position), kein durchlaufendes Element über den Träger
Deckenuntersicht in Sichtqualität: Fugenbild, Oberflächengüte, Lage von Leuchten und Leitungsführungen sind vor Produktion festzulegen; Installationen sind überwiegend in Wänden und im oberen Fußbodenaufbau zu führen
Elementdicke, Spannrichtung, Auflager, Verbindungsmittel sowie Schwingungs-, Brand- und Schallschutznachweis nach Tragwerksplanung
Menge geschätzt anhand der Gebäudegrundfläche lt. Werkplan A-2.3/A-2.4 (ca. 12,94 x 9,80 m); endgültige Fläche nach Deckenspiegel/Tragwerksplanung.
04.__.0010
Brettschichtholzdecke über EG, d=160mm, Sichtqualität Fichte
116.00
m²
04.__.0020 Stahlträger HEA220 in Deckenmittelachse, in Holzdecke eingelassen, inkl. Auflager Liefern und Einbauen eines Stahlträgers HEA220 in der Mittelachse der Decke über EG gemäß Angabe der Tragwerksplanung (lt. EG-Plan), einschließlich Auflager auf den im EG-Plan dargestellten Stahlstützen 80 x 80 mm ( 4 x ) . Die Brettschichtholz-Deckenelemente werden beidseitig nur in den Trägerflansch eingelassen aufgelagert. Korrosionsschutz und ggf. erforderliche Brandschutzbekleidung nach Vorgabe der Tragwerksplanung.
Menge geschätzt anhand der Gebäudelänge lt. Werkplan (ca. 12,94 m, abzüglich Randauflager); endgültige Länge nach Tragwerksplanung/Statik.
04.__.0020
Stahlträger HEA220 in Deckenmittelachse, in Holzdecke eingelassen, inkl. Auflager
12.30
m
04.__.0030 Abdeckbrett Unterseite Stahlträger HEA220, Sichtqualität Herstellen und Montieren eines unterseitigen Abdeckbretts zur vollflächigen Verkleidung des Stahlträgers HEA220 von unten gemäß EG-Plan. Holzart und Oberfläche passend zur Sichtqualität der angrenzenden Deckenuntersicht (Fichte oder vergleichbar), verdeckte Befestigung und abgestimmtes Fugenbild.
Menge = Länge der Position Stahlträger HEA220.
04.__.0030
Abdeckbrett Unterseite Stahlträger HEA220, Sichtqualität
12.30
m
05 Galerieebenen Dachgeschoss
05
Galerieebenen Dachgeschoss
05.__.0010 Galerieebene DG, Holzkonstruktion aus Brettschichtholzträgern mit Bodenbelag aus BFU-Platten, Sichtqualität Herstellen von insgesamt 3 zimmermannsmäßigen Galerieebenen im Dachgeschoss (über der Küche sowie über den beiden Kinderzimmern), als selbsttragende Holzkonstruktion, bestehend aus:
Randträger aus Brettschichtholz, an der Mittelwand zum Flur angeschlagen, Querschnitt ca. 80 x 120 cm (nach statischer Vorgabe zu bestätigen)
Parallel dazu, von Querwand zu Querwand über den Raum spannender zweiter Hauptträger gleichen Querschnitts (BSH ca. 80 x 120 cm, nach statischer Vorgabe)
Rechtwinklig dazu verlaufende horizontale Balken (Deckenbalken), im Achsabstand von rd. 65 cm, mittels unsichtbaren Schwalbenschwanzverbinungen stumpf an den beiden Hauptträgern gestossen
Oberseitiger Bodenbelag aus BFU-Platten, Dicke 30 mm, als fertiger Boden verlegt; Ober- und Unterseite der gesamten Konstruktion (Träger, Balkenlage, Plattenbelag) in Sichtqualität
Einbauhöhe der Galerieebene ca. 2,30 m über OK Rohboden Dachgeschoss.
Abrechnung der gesamten Konstruktion (Haupt- und Nebenträger sowie Bodenbelag) einheitlich als Quadratmeter Grundfläche der Galerieebene, einschließlich aller erforderlichen Verbindungsmittel, Auflager und sonstiger Nebenleistungen.
Menge geschätzt für 3 Galerieebenen mit je ca. 3,50 x 3,00 m (= ca. 10,5 m² je Ebene); verbindliche Maße nach Ausführungs-/Tragwerksplanung.
05.__.0010
Galerieebene DG, Holzkonstruktion aus Brettschichtholzträgern mit Bodenbelag aus BFU-Platten, Sichtqualität
O
31.50
m²
06 Dachstuhl
06
Dachstuhl
06.__.0010 Konstruktionsvollholz (KVH) Dachstuhl Hauptdach und Dachgauben, Sparren 240 mm Liefern von Konstruktionsvollholz (KVH) Nadelholz Fichte/Tanne, Güteklasse II bzw. KVH-NSi, in allen für die Dachkonstruktion des Hauptdaches und der Dachgauben erforderlichen Querschnitten, Abmessungen und Längen gemäß Tragwerksplanung/Schnittliste, für Sparren (Sparrenhöhe 240 mm entsprechend der 240 mm Zwischensparrendämmung), Pfetten, Wechsel und sonstige Konstruktionshölzer des zimmermannsmäßigen Dachstuhls einschließlich der Dachgauben (Dachneigung 35°, Firsthöhe ca. 7,62 m über OK FFB EG gemäß Schnitt EN.04). Gedämmter Dachaufbau; Anschlüsse an Gauben, Dachfenster und Außenwände wärmebrückenarm auszubilden.
Das Zurichten, Abbinden und Aufschlagen der Holzkonstruktion ist gesondert ausgeschrieben, siehe Position Abbund und Aufschlagen der Dachkonstruktion, Hauptdach.
Bedarfsposition; das exakte Holzvolumen ergibt sich erst aus der Tragwerksplanung/Schnittliste und wird nach Aufmaß bzw. Schnittliste abgerechnet.
06.__.0010
Konstruktionsvollholz (KVH) Dachstuhl Hauptdach und Dachgauben, Sparren 240 mm
4.80
m³
06.__.0020 Abbund und Aufschlagen der Dachkonstruktion, Hauptdach Zurichten, Abbinden und Aufschlagen der gesamten zimmermannsmäßigen Dachkonstruktion des Hauptdaches einschliesslich Gauben (Sparren, Pfetten, Wechsel, Balken sowie Anschlüsse an das Kehlgebälk der Dachgauben) einschließlich sämtlicher Nebenarbeiten wie Einfassungen, Kerben, Ausklinkungen, Zapfen, Bohrungen, Schlitzungen, Überkämmungen sowie Ausklinken der Sparrenoberseiten an Traufen und Ortgängen. Übliche Verbindungsmittel (Nägel, Holzschrauben, Schraubbolzen) sind im Einheitspreis enthalten; Windrispenbänder und weitere Stahlkleineisenteile sind gesondert ausgeschrieben, siehe Position Windrispenbänder und Stahlkleineisenteile für Dachkonstruktion.
Bedarfsposition; die exakte abzurechnende Länge ergibt sich erst aus der Tragwerksplanung/Schnittliste und wird nach Aufmaß abgerechnet. Zur Orientierung: geschätzte Dachfläche Hauptdach ca. 155 m² bei einer Dachneigung von 35° (Gebäudeaußenmaße lt. Werkplan ca. 12,94 x 9,80 m, siehe Vorbemerkungen).
06.__.0020
Abbund und Aufschlagen der Dachkonstruktion, Hauptdach
220.00
m
06.__.0030 Zwischensparrendämmung Hauptdach und Dachgauben, 240 mm, WLG 032 Einbau der Zwischensparrendämmung 240 mm, WLG 032 (Mineralwolle o.gl.) im Bereich des Hauptdaches und der Dachgauben entsprechend dem energetischen und feuchtetechnischen Nachweis. Die raumseitige luftdichte Dampfbremse/Klimamembran ist gesondert ausgeschrieben, siehe die Position Dampfbremse/Klimamembran raumseitig, Hauptdach.
Die außenseitige Aufsparrendämmung ist gesondert ausgeschrieben (siehe Position Aufsparrendämmung Hauptdach, Holzwolle-Unterdeckplatte).
Menge = Dachfläche Hauptdach, geschätzt ca. 155 m² (siehe Vorbemerkungen bzw. Position Abbund und Aufschlagen der Dachkonstruktion, Hauptdach).
06.__.0030
Zwischensparrendämmung Hauptdach und Dachgauben, 240 mm, WLG 032
155.00
m²
06.__.0040 Unterdeckung/Unterspannbahn Hauptdach Liefern und Verlegen einer diffusionsoffenen Unterdeckbahn auf der Dachkonstruktion einschließlich Lattung/Konterlattung. Anschlüsse an Gauben, Dachfenster und Außenwände sind wärmebrückenarm und regensicher auszuführen.
Menge = Dachfläche Hauptdach, geschätzt ca. 155 m² (siehe Vorbemerkungen bzw. Position Abbund und Aufschlagen der Dachkonstruktion, Hauptdach).
06.__.0040
Unterdeckung/Unterspannbahn Hauptdach
O
155.00
m²
06.__.0050 Aufsparrendämmung Hauptdach und Dachgauben, Holzweichfaserplatte, 80mm, durchtrittsicheres Unterdach (Zulassung erforderlich) Liefern und Verlegen einer Aufsparrendämmung als Holzweichfaserplatte (kombiniertes Unterdach-, Unterdeck- und Putzträgersystem), Dicke 80 mm, auf der Sparrenlage des Hauptdaches, auf den Gauben und an den Gaubenwangen und Gaubenbrust, ausgebildet als durchtrittsichere Unterdeckung und Unterdach gemäß allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung (abZ/abP).
Richtprodukt STEICO special dry oder gleichwertiges, für die angegebene Dicke und Funktion als durchtrittsicheres Unterdach bauaufsichtlich zugelassenes System, mit folgenden Eigenschaften:
3-fach Funktion: winddichtende Ebene, zweite wasserführende Ebene, Wärmedämmung
Besonders diffusionsoffen (Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl µ ca. 3, Nennwert Wärmeleitfähigkeit λD = 0,040 W/(m·K)) für erhöhte Konstruktionssicherheit
Druckfest und durchtrittsicher, als Unterdach gemäß bauaufsichtlicher Zulassung geeignet, für Dachneigungen ab ca. 14° gemäß Zulassung
Verlegung im Nut-Feder-System gemäß Herstellervorgabe, verfalzte Unterdeckung gemäß den Richtlinien des ZVDH
Verlegung einschließlich Anschlüssen an Gauben, Dachfenster und Traufe wärmebrückenarm und regensicher gemäß Herstellervorgabe. An die raumseitige Unteransicht der Platte werden keine Anforderungen hinsichtlich einer sichtbaren Dachuntersicht gestellt, da die Dachschräge im Innenausbau nicht sichtbar bleibt.
Der Nachweis der Zulassung (allgemeine bauaufsichtliche Zulassung bzw. Verwendbarkeitsnachweis) für das eingesetzte System ist der Bauleitung vor Ausführungsbeginn vorzulegen.
Menge = Dachfläche Hauptdach, geschätzt ca. 155 m² (siehe Vorbemerkungen bzw. Position Abbund und Aufschlagen der Dachkonstruktion, Hauptdach).
06.__.0050
Aufsparrendämmung Hauptdach und Dachgauben, Holzweichfaserplatte, 80mm, durchtrittsicheres Unterdach (Zulassung erforderlich)
155.00
m²
06.__.0070 Windrispenbänder und Stahlkleineisenteile für Dachkonstruktion Liefern und Einbauen der für die Dachkonstruktion erforderlichen feuerverzinkten Stahl- und Kleineisenteile gemäß Vorgabe der Tragwerksplanung, u.a.:
Windrispenbänder (Bandstahl, feuerverzinkt), diagonal über die Sparrenlage geführt und mit jedem Sparren kraftschlüssig vernagelt
Balkenschuhe, Sparren- und Pfettenanker sowie Schwellenanker als Verbindungsmittel der Holzkonstruktion untereinander und zum Rohbau
zugehörige Verbindungsmittel (Nägel, Schrauben) nach Zulassung der jeweiligen Systeme
Menge pauschal je Dachstuhl; genaue Stückzahlen, Abmessungen und Gewichte ergeben sich erst aus der Tragwerksplanung und sind vor Bestellung zu bestätigen.
06.__.0070
Windrispenbänder und Stahlkleineisenteile für Dachkonstruktion
150.00
kg
06.__.0080 Dampfbremse/Klimamembran raumseitig, Hauptdach Liefern und Verlegen einer raumseitigen Dampfbremse/Klimamembran (feuchtevariabel, z.B. Polyamid-/PP-Vlies-Ausführung) auf der Innenseite der Sparrenlage des Hauptdaches, einschließlich:
Antackern und Verlegen mit Überlappungen von mind. 10 cm, Überlappungen verklebtluftdichte Anschlüsse an Giebel-, Trenn- und Abseitenwände, Traufbereiche, Kniestock, Kamine sowie sonstige Durchdringungen mittels vorkomprimierter Dichtbänder bzw. geeigneter KlebebänderDie außenseitige Wärmedämmung ist in den Positionen Zwischensparrendämmung und Aufsparrendämmung gesondert ausgeschrieben. Menge = Dachfläche Hauptdach, geschätzt ca. 155 m² (siehe Vorbemerkungen bzw. Position Abbund und Aufschlagen der Dachkonstruktion, Hauptdach).
06.__.0080
Dampfbremse/Klimamembran raumseitig, Hauptdach
155.00
m²
06.__.0090 Zulage Untersparrendämmung Hauptdach, zusätzlich unterhalb der Dampfbremse, inkl. Ausgleichslattung Zulage zur Position Zwischensparrendämmung Hauptdach für eine zusätzliche Untersparrendämmung unterhalb der raumseitigen Dampfbremse/Klimamembran, einschließlich einer Ausgleichslattung mit Abstandsschrauben quer zur Sparrenlage als Unterkonstruktion für die spätere raumseitige Beplankung.
Die zusätzliche Dämmebene reduziert Wärmebrücken im Sparrenbereich und schützt gleichzeitig die Dampfbremse vor Beschädigung durch nachfolgende Installationen. Menge = Dachfläche Hauptdach, geschätzt ca. 155 m² (siehe Vorbemerkungen bzw. Position Abbund und Aufschlagen der Dachkonstruktion, Hauptdach).
06.__.0090
Zulage Untersparrendämmung Hauptdach, zusätzlich unterhalb der Dampfbremse, inkl. Ausgleichslattung
O
155.00
m²
06.__.0100 Zulage Firstpfette in Brettschichtholz statt Konstruktionsvollholz Zulage für eine Ausführung der Firstpfette in Brettschichtholz (BSH), Fichte/Tanne, Festigkeitsklasse GL24h, nSi, gehobelt und kantengefast, anstelle der Grundausführung in Konstruktionsvollholz, sofern nach Tragwerks- bzw. Ausführungsplanung eine sichtbar bleibende Firstpfette vorgesehen wird.
Bedarfsposition; Menge und genaue Länge ergeben sich erst aus der Tragwerksplanung.
06.__.0100
Zulage Firstpfette in Brettschichtholz statt Konstruktionsvollholz
0.60
m³
06.__.0110 Traufausbildung Hauptdach, Holzrahmenbau mit Putzfassade, Dachüberstand mit auskragenden Sparren Herstellen der zimmermannsmäßigen Traufausbildung des Hauptdaches in Anlehnung an das Detail Traufe (Holztafel-/Holzrahmenbau mit WDVS, Dachüberstand mit auskragenden Sparren, Zwischensparrendämmung „folienarm“, Dachziegeleindeckung)
Auskragende Sparren als Dachüberstand ca 30 cm gemäß Ausführungs-/Tragwerksplanung
Traufbohle zur Aufnahme des Einlaufblechs im Traufbereich
Sparschalung bzw. eingeklinkte Schalung an der Untersicht des Dachüberstands; wahlweise mit zusätzlicher Folie auf der Schalung anstelle der durchgehenden Unterdeckplatte, je nach gewählter Ausführungsvariante
Insekten-/Kleintierschutzgitter im Traufbereich mit zugehörigem Abtropfblech
Luftdichter, wärmebrückenarmer Anschluss der raumseitigen Beplankung/Dampfbremse an die Außenwand
Anschluss der Unterdeckplatte bzw. Unterspannbahn an die Traufbohle
Da die Außenwand mit einem Putzsystem anstelle einer vorgehängten Fassade ausgeführt wird, entfällt das im Referenzdetail dargestellte Stellbrett; der seitliche Abschluss ergibt sich aus der Putzträgerdämmplatte bzw. den erforderlichen Anschlussprofilen. Abstimmung mit den Anschlussarbeiten des Dachdeckers, Flaschners und Fassadenverarbeiters erforderlich.
Menge geschätzt als beidseitige Traufenlänge anhand der Gebäudeaußenmaße lt. Werkplan (ca. 2 x 12,94 m); verbindliche Länge nach Aufmaß und Ausführungsplanung.
06.__.0110
Traufausbildung Hauptdach, Holzrahmenbau mit Putzfassade, Dachüberstand mit auskragenden Sparren
26.00
lfm
06.__.0120 Ortgangausbildung Hauptdach, Holzrahmenbau mit Putzfassade, Dachvorsprung ca. 20 cm Herstellen der zimmermannsmäßigen Ortgangausbildung des Hauptdaches in Anlehnung an das Detail Ortgang (Holztafel-/Holzrahmenbau mit Vorsatzschale, Zwischensparrendämmung „folienarm“, Dachziegeleindeckung), abweichend vom Referenzdetail in zwei Punkten:
Die Außenwand wird mit einer verputzten Fassade (Holzfaser-Putzträgerdämmplatte mit Putzsystem gemäß Titel Außenwände Holzrahmenbau) ausgeführt, anstelle der im Referenzdetail dargestellten vorgehängten, hinterlüfteten Fassade mit bündigem Wandabschluss.
Der Ortgang erhält einen Dachvorsprung von ca. 20 cm, anstelle des im Referenzdetail dargestellten Ortgangs mit nur geringem Dachüberstand von ca. 5 cm.
Leistungsumfang:
Ortgang-Randleiste zum Hochführen der Unterspannbahn/Unterdeckplatte am Giebel
Auskragung der Sparrenlage bzw. Ortganggiebel-/Windbrett zur Ausbildung des ca. 20 cm breiten Dachvorsprungs, einschließlich erforderlicher Ausklinkungen und Verstärkungen
Insekten-/Kleintierschutzgitter im Ortgangbereich
Luftdichter, wärmebrückenarmer Anschluss der raumseitigen Beplankung/Dampfbremse an die Giebelwand
Abstimmung mit den Anschlussarbeiten des Dachdeckers und Flaschners erforderlich.
Menge geschätzt als Ortganglänge (beide Giebelseiten, beide Dachflächen) anhand der Gebäudeaußenmaße und Dachneigung 35° (ca. 4 x 6,0 m), analog Position Halber Ziegel – Ausgleichsziegel (längs); verbindliche Länge nach Aufmaß/Ausführungsplanung.
06.__.0120
Ortgangausbildung Hauptdach, Holzrahmenbau mit Putzfassade, Dachvorsprung ca. 20 cm
24.00
lfm
07 Dachflächenfenster
07
Dachflächenfenster
07.__.0010 Dachflächenfenster 114 x 160 cm, inkl. Eindeckrahmen für Ziegeldeckung Liefern und fachgerechtes Einbauen von Dachflächenfenstern (Klapp-Schwing-Ausführung), Baumaß ca. 114 x 160 cm, Rahmen aus Holz mit witterungsbeständiger, PVC-freier Kunststoffummantelung, Isolierverglasung nach aktuellem energetischem Standard, umlaufende Dichtung, außenseitige Wetterschutzabdeckung aus Aluminium. Richtprodukt z.B. VELUX o.gl.; endgültige Auswahl nach Bemusterung mit der Bauleitung.
Einschließlich systemzugehörigem Eindeckrahmen mit Dämm- und Anschlussset, passend zur vorgesehenen Ziegeldeckung (siehe Titel Ziegeldeckung), für einen abnahmefertigen, wasserdichten Anschluss an die Dacheindeckung.
Menge: 2 Stück gemäß Vorgabe.
07.__.0010
Dachflächenfenster 114 x 160 cm, inkl. Eindeckrahmen für Ziegeldeckung
2.00
Stk
07.__.0020 Außenliegender Rollladen für Dachflächenfenster 114 x 160 cm, Richtqualität VELUX Liefern und Montieren eines außenliegenden Rollladens für das Dachflächenfenster mit Baumaß 114 x 160 cm (siehe Position Dachflächenfenster 114 x 160 cm), passend zur Baugröße SK10 bzw. der äquivalenten Baugröße des tatsächlich eingebauten Fenstersystems.
Aluminium-Rollpanzer, außenliegend, direkt auf dem Fensterrahmen montiert; das Fenster bleibt bei hochgefahrenem Rollladen uneingeschränkt zu öffnenAusführung nach Wahl des Bieters als kabelloser Solar-Rollladen (Richtprodukt z.B. VELUX SSL) mit Funk-Wandschalter, oder als elektrischer Rollladen (Richtprodukt z.B. VELUX SML) in Verbindung mit einer separaten Steuereinheit, sofern das Dachflächenfenster nicht bereits über eine integrierte Elektrosteuerung verfügt; endgültige Auswahl nach Abstimmung mit der BauleitungWirksamer Hitzeschutz und verbesserte Wärmedämmung im geschlossenen Zustand sowie VerdunkelungsfunktionFarbton Rollpanzer nach Bemusterung mit der Bauleitung, passend zur DacheindeckungRichtprodukt VELUX SSL bzw. SML oder gleichwertig; endgültige Auswahl und Typenzuordnung (Baugröße, Fenstertyp) sind vor Bestellung anhand des tatsächlich eingebauten Fenstermodells zu bestätigen.
Menge: 2 Stück gemäß Vorgabe (analog Anzahl der Position Dachflächenfenster 114 x 160 cm).
07.__.0020
Außenliegender Rollladen für Dachflächenfenster 114 x 160 cm, Richtqualität VELUX
O
2.00
Stk
07.__.0030 Dachflächenfenster 94 x 160 cm, inkl. Eindeckrahmen für Ziegeldeckung Liefern und fachgerechtes Einbauen von Dachflächenfenstern (Klapp-Schwing-Ausführung), Baumaß ca. 94 x 160 cm, Rahmen aus Holz mit witterungsbeständiger, PVC-freier Kunststoffummantelung, Isolierverglasung nach aktuellem energetischem Standard, umlaufende Dichtung, außenseitige Wetterschutzabdeckung aus Aluminium. Richtprodukt z.B. VELUX o.gl.; endgültige Auswahl nach Bemusterung mit der Bauleitung.
Einschließlich systemzugehörigem Eindeckrahmen mit Dämm- und Anschlussset, passend zur vorgesehenen Ziegeldeckung (siehe Titel Ziegeldeckung), für einen abnahmefertigen, wasserdichten Anschluss an die Dacheindeckung.
Menge: 1 Stück gemäß Vorgabe.
07.__.0030
Dachflächenfenster 94 x 160 cm, inkl. Eindeckrahmen für Ziegeldeckung
1.00
Stk
08 Ziegeldeckung
08
Ziegeldeckung
Hinweistext Ziegeldeckung Eindeckung der Dachflächen mit Tondachziegeln nach Verlegevorschrift des Herstellers auf der vorhandenen Lattung (siehe Titel Dachstuhl), Verlegung im Halbverband, Dachneigung Hauptdach 35°.
Anzubietender Ziegeltyp nach Wahl des Bieters, glattes bzw. engobiertes Design, Farbton nach Bemusterung mit der Bauleitung; endgültige Festlegung erfolgt vor Ausführung. Richtfabrikat (Richtqualität): Flachziegel WALTHER Stylist, Farbton naturrot, Hersteller Jacobi Tonwerke (https://www.dachziegel.de/produkte/dachziegel/flachziegel/stylist/naturrot/); gleichwertige Fabrikate anderer Hersteller sind zulässig und nachzuweisen.
Kalkulationshinweis: Formziegel (Ausgleichs-, Wulst-, Lüftungs-, Dunstrohrziegel u.ä.) sind grundsätzlich als Zuschlag zur Dachfläche zu kalkulieren; es dürfen nur systemgerechte, farblich passende Formziegel aus dem Lieferprogramm des Ziegelherstellers verwendet werden.
Sämtliche Komponenten (u.a. Formziegel, First- und Lüftungssystem, Anschluss- und Befestigungselemente) sind auf das jeweils angebotene und gewählte Dachziegelsystem abzustimmen.
Befestigung von Ziegeln an Dachkanten: Jeder Dachziegel ist an Ortgang, First, Grat und Traufe entsprechend den anerkannten Fachregeln des Deutschen Dachdeckerhandwerks mechanisch zu befestigen; die Befestigungsmittel müssen eine Kraft von mind. 0,60 kN/m rechtwinklig zur Dachfläche aufnehmen. Diese Aufwendungen sind in die jeweiligen Einheitspreise einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet.
Hinweistext Ziegeldeckung
08.__.0010 Flächenziegel, Dacheindeckung Hauptdach Dacheindeckung mit Tondachziegeln, Verbandsdeckung im Halbverband, auf der vorhandenen Lattung des Hauptdaches. Richtfabrikat: Flachziegel WALTHER Stylist, naturrot (Jacobi Tonwerke); gleichwertige Fabrikate zulässig.
Menge geschätzt als Dachfläche Hauptdach anhand der Gebäudeaußenmaße lt. Werkplan (ca. 12,94 x 9,80 m) und der Dachneigung 35° (wie Position Abbund und Aufschlagen der Dachkonstruktion, Hauptdach); verbindliche Fläche nach Aufmaß.
08.__.0010
Flächenziegel, Dacheindeckung Hauptdach
155.00
m²
08.__.0020 Halber Ziegel – Ausgleichsziegel (längs), Ortgangbereich Halbe Flächenziegel als Ausgleichsziegel, passend in Form und Farbe zur gewählten Dacheindeckung, in jeder zweiten Ziegelreihe im Ortgangbereich liefern und einbauen.
Menge geschätzt als Ortganglänge (beide Giebelseiten) anhand der Gebäudeaußenmaße und Dachneigung 35° (ca. 4 x 6,0 m); verbindliche Länge nach Aufmaß/Ausführungsplanung.
08.__.0020
Halber Ziegel – Ausgleichsziegel (längs), Ortgangbereich
24.00
m
08.__.0030 Doppelwulstziegel, Ortgangabschluss Doppelwulstziegel als Ortgangabschluss, passend in Form und Farbe zur gewählten Dacheindeckung.
Menge = Ortganglänge wie Position Halber Ziegel – Ausgleichsziegel (längs).
08.__.0030
Doppelwulstziegel, Ortgangabschluss
24.00
m
08.__.0040 Firstziegellüfterfirst / Trockenfirst Trockenfirst inkl. Formziegel, Firstlatten, Firstlattenhaltern, Firstklammern sowie Befestigungsmaterial in korrosionsgeschützter Ausführung liefern und durchlaufend montieren, einschließlich beidseitigem, unverrottbarem Lüfterband.
Menge geschätzt als Firstlänge anhand der Gebäudeaußenmaße lt. Werkplan (ca. 12,94 m); verbindliche Länge nach Aufmaß/Ausführungsplanung.
08.__.0040
Firstziegellüfterfirst / Trockenfirst
12.90
m
08.__.0050 Firstanschlusslüfterziegel, inkl. Ortgangabschlussziegel Firstanschluss-Ziegelreihe für den Lüfterfirst, einschließlich der Ortgangabschlussziegel, passend in Form und Farbe zur gewählten Dacheindeckung. Abrechnung je Laufmeter fertige Firstlänge beidseitig.
Menge = Firstlänge wie Position Firstziegellüfterfirst/Trockenfirst.
08.__.0050
Firstanschlusslüfterziegel, inkl. Ortgangabschlussziegel
12.90
m
08.__.0060 Lüftungsziegel mit Lüfterkamm Lüftungsziegel mit angeformtem, strömungsoptimiertem Lüfterkamm, passend in Form und Farbe zur gewählten Dacheindeckung, geordnetes Verlegebild; Einteilung insbesondere im Bereich von Störungen der Dachfläche (Gauben, Dachflächenfenster) in Abstimmung mit der Bauleitung.
Bedarfsposition; die erforderliche Stückzahl ergibt sich erst aus dem Verlegeplan bzw. dem bauphysikalischen Nachweis der Dachraumbelüftung und ist vor Ausführung zu bestätigen.
08.__.0060
Lüftungsziegel mit Lüfterkamm
6.00
Stk
08.__.0070 Dunstrohrdurchlassziegel Dunstrohrdurchlassziegel, komplett mit Ton-Dunstrohraufsatz für die vorhandene Dachneigung, verstellbar, für den Anschluss von Entlüftungsleitungen der Sanitärinstallation, als Zuschlag zur Dachfläche eindecken, einschließlich flexiblem Schlauchanschlussrohr. Anordnung in Abstimmung mit dem Sanitär-Installationsgewerk und nach Vorgabe der Bauleitung.
Bedarfsposition; die erforderliche Stückzahl ergibt sich erst aus der Sanitärplanung (u.a. im Hinblick auf die vorgesehene spätere Aufteilung in drei Wohneinheiten) und ist vor Ausführung zu bestätigen.
08.__.0070
Dunstrohrdurchlassziegel
3.00
Stk
08.__.0080 Sturmverklammerung als Zulage Korrosionsgeschützte Ziegelverklammerung liefern und entsprechend den Fachregeln des Deutschen Dachdeckerhandwerks in den First-, Ortgang-, Trauf-, Kehl- und Gratbereichen sowie innerhalb der Dachfläche im jeweils erforderlichen Verlegeraster einbauen.
Menge = Dachfläche wie Position Flächenziegel, Dacheindeckung Hauptdach.
08.__.0080
Sturmverklammerung als Zulage
155.00
m²
08.__.0090 Schneefanggitter, geradstabig, verzinkt Schneefangkonstruktion mit Alpinrohren (zwei Rohre), Farbe nach Bemusterung, mit Schneefangpfannen und Alpinstützen nach Herstellervorgabe liefern und einbauen, insbesondere über Dachflächenfenstern und entlang der Traufen.
Bedarfsposition; Lage und erforderliche Länge sind vor Ausführung mit der Bauleitung festzulegen.
08.__.0090
Schneefanggitter, geradstabig, verzinkt
F
0.00
m
09 Stundenlohnarbeiten
09
Stundenlohnarbeiten
Hinweis Stundenlohn-/Rapportarbeiten Stundenlohn- bzw. Rapportarbeiten dürfen nur auf ausdrückliche, vorherige Anordnung der Bauleitung ausgeführt werden; ohne eine solche Anordnung besteht kein Vergütungsanspruch (entsprechend § 15 VOB/B).
Über die geleisteten Stunden sind arbeitstäglich Rapport- bzw. Stundenlohnzettel zu führen und der Bauleitung spätestens am folgenden Werktag zur Prüfung und Gegenzeichnung vorzulegen. Nicht rechtzeitig vorgelegte oder nicht gegengezeichnete Rapportzettel werden bei der Abrechnung nicht anerkannt.
Die Abrechnung der Stundenlohnarbeiten erfolgt nach den tatsächlich angefallenen, von der Bauleitung bestätigten Stunden zum angebotenen mittleren Stundensatz. Bei den Stundenlohnarbeiten anfallendes Material ist gesondert nachzuweisen und gemäß der Zulageposition abzurechnen.
Hinweis Stundenlohn-/Rapportarbeiten
09.__.0010 Stundenlohnarbeiten, mittlerer Stundensatz Ausführung von auf schriftliche Anordnung der Bauleitung angeordneten Stundenlohn- bzw. Rapportarbeiten, soweit diese nicht durch die Einheitspreise der übrigen Positionen abgedeckt sind.
Angabe eines mittleren Stundensatzes je Stunde für die eingesetzten Arbeitskräfte (Mischsatz aus Meister, Geselle und Helfer), einschließlich anteiliger Lohnnebenkosten, Sozialabgaben, Kleinwerkzeug, Kleinmaterial und Fahrzeiten; ohne gesondert nachgewiesenes Material (siehe Zulageposition für Material bei Stundenlohn-/Rapportarbeiten).
Bedarfsposition; Abrechnung nach tatsächlich angefallenen, durch die Bauleitung gegengezeichneten Stunden lt. Rapport-/Stundenlohnzetteln. Die angesetzte Menge dient ausschließlich der Angebotskalkulation.
09.__.0010
Stundenlohnarbeiten, mittlerer Stundensatz
O
30.00
h
09.__.0020 Zulage für bei Stundenlohn-/Rapportarbeiten anfallendes Material Zulage (Aufschlag) auf den bei Stundenlohn- bzw. Rapportarbeiten tatsächlich verbrauchten und gesondert nachzuweisenden Materialwert.
Der Materialwert ist durch Lieferschein bzw. Rechnung nachzuweisen. Bei der Abrechnung ist der angebotene Zulagesatz (in v.H. des nachgewiesenen Materialwerts) anzugeben und auf den nachgewiesenen Wert anzuwenden.
Für die Angebotskalkulation ist ein Materialwert von 1.000 EUR als Kalkulationsgrundlage anzusetzen; die tatsächliche Abrechnung erfolgt nach dem im Einzelfall nachgewiesenen Materialwert zzgl. des angebotenen Zulagesatzes.
09.__.0020
Zulage für bei Stundenlohn-/Rapportarbeiten anfallendes Material
O
1,000.00
EUR