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Allgemein Allgemein
Die gesamte Elektroanlage und Installation ist nach den gültigen VDE-, EVU Bestimmungen und DIN-Normen sowie nach den Richtlinien des VDS auszuführen. Ebenfalls wie im nächsten Vortext beschrieben nach Vorgaben der QNG Zertifizierung.
Die Verkabelung der technischen Gewerke (Heizung, Lüftung, Sanitär, Kältetechnik, GLT usw.) hat nach den jeweiligen Kabelzuglisten zu erfolgen. Die Verkabelung MSR in Mengen und Massen ist im LV TGA Heizung, Lüftung, Sanitär gesondert aufgeführt. Verbindungsdosen oder Muffenverbindungen in den einzelnen Leitungen sind nicht zulässig. Die Kabel sind gemäß Kabelzugliste beidseitig eindeutig und sauber zu beschriften.
Das Absetzen, Einführen und Bezeichnen der Kabel sowie die Endverlegung ist Sache des Gewerks Elektro. Erforderliche Dosen, Verschraubungen, Kabelkanäle und -rohre etc. sind einzukalkulieren.
Die Kabel sind bis zum Anschlusspunkt endverlegt zu installieren. Kabelenden in den Verteilungen sind lesbar und dauerhaft mit den Stromkreisnummern zu beschriften.
In den Verteilungsschränken sind feste, verschraubte Plantaschen für aktuelle Stromlaufpläne und Stromkreislegenden (jeweils ohne handschriftliche Eintragungen in Schutzfolie) an den Innenseiten der Schranktüren anzubringen.
In den Elektroräumen sind folgende Unterlagen gut sichtbar in laminierter Form (mind. DIN A3) aufzuhängen:
- VDE-Bestimmungen für den Betrieb von elektrischen Anlagen
- Merkblatt für die Brandbekämpfung im Bereich elektrischer Anlagen (VDE 0132/11.89)
- Handlungsanweisung bei elektrischen Unfällen (VDE)
- Erste Hilfe bei Unfällen mit elektrischem Strom
- Sicherheitsregeln für das Arbeiten an elektrischen Anlagen
Hinweis: Nach Auftragserteilung liegt das gesamte Massenrisiko beim Auftragnehmer/ Generalunternehmer.
Nachträglich gestellte Forderungen /Nachträge Aufgrund der im LV angezeigte Massen können nicht mehr erhoben werden.
Hinweis: Sollten sich bis zum Vergabetermin Richtlinien ändern wie zum Beispiel: der Einbau von Brandschutzschalter, Sicherheitsrichtlinien, Normen usw. sind diese ins Angebot mit aufzunehmen und einzukalkulieren.
Nachträgliche Kostenforderungen sind nicht geltend zu machen. Hier ist im Vorfeld DIN/Normen/Richtlinien und Regelungen zu prüfen und zu berücksichtigen.
Das Gebäude wird zum Großteil gemauert ausgeführt. Leitungen sind somit dementsprechend anteilig zu kalkulieren, gesondert können Schlitz Durchbrüche etc. nicht bzw. nur nach abgestimmt Änderungen geltend gemacht werden.
In der Grundkalkulation sind somit alle zu erstellten Schlitze in den EP s der Leitungen zu integrieren.
Allgemein
Dokumentationsanforderung nach BNB_BN_1.1.6 + QNG-313, Pos. 1.1 für bestimmte Bauproduktgruppen Dokumentationsanforderung nach BNB_BN_1.1.6 + QNG-313, Pos. 1.1 für bestimmte Bauproduktgruppen
Produktdokumentation und Deklaration von SVHC und Bioziden für alle Materialien und Hilfsstoffe der folgenden Bauproduktgruppen:
Bodenbeläge / Wandbeläge, Bauplatten und Konstruktionsholz für den Innenbereich / Oberflächenbeschichtungen auf überwiegend nicht mineralischen Oberflächen (Holz, Metalle, Kunststoffe) / Oberflächenbeschichtungen auf überwiegend mineralischen Oberflächen / Kleb- und Dichtstoffe / Verlegewerkstoffe / Metallbleche und (Korrosions-)Schutzbeschichtungen für Metalle, Metallprodukte / Bitumenprodukte zur Abdichtung / Holzschutzmittel / PVC-Produkte / Dämmstoffe und Ortschäume / Kältemittel / Betontrennmittel / “
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .“
Mindestens nachfolgend aufgeführte Dokumente und Deklarationen sind für diese vorzulegen:
Produktdatenblatt (PDB) / Technisches Merkblatt (TM) und Leistungserklärung (LE) mit Herstellername und Produktbezeichnung;
Sicherheitsdatenblatt (SDB) für „Stoffe“ oder „Gemische“ im Sinne der europäischen Chemikalienverordnung REACH ((EG) Nr. 1907 / 2006) oder wenn der Hersteller ein Sicherheitsdatenblatt zur Verfügung stellt;
Deklaration aller Inhaltsstoffe, die nach der Chemikalienverordnung REACH (EG/1906/2006) als besonders besorgniserregend (SVHC) eingestuft und in die gemäß REACH Artikel 59 Absatz 1 erstellte Liste (sogenannte „Kandidatenliste“) aufgenommen wurden, ab 0,1 Gewichtsprozenten pro Einzelstoff im Produkt (entfällt für Produkte mit Umweltzeichen oder Gütesiegel wie z.B. Blauer Engel DE-UZ oder EMICODE, die SVHC auschliessen);
Sofern in der Leistungsbeschreibung für bestimmte oder alle Produktgruppen SVHC oder biozide Wirkstoffe ausgeschlossen wurden, ist anstelle einer Deklaration der Nachweis zu erbringen, dass diese Stoffe nicht enthalten sind;
geeignete Nachweisdokumente für Produkte, die gemäß Leistungsbeschreibung keine SVHC als Inhaltsstoffe enthalten dürfen;
Deklaration aller Inhaltsstoffe, die nach Biozid-Produkte-Verordnung 528/2012/EU als Biozidprodukte oder biozide Wirkstoffe einzustufen sind, mit Angabe von Konzentration und Wirkstoffen (entfällt für Produkte mit Umweltzeichen oder Gütesiegel wie z.B. Blauer Engel DE-UZ, die Biozide auschliessen);
geeignete Nachweisdokumente für Produkte, die gemäß Leistungsbeschreibung keine Biozide als Inhaltsstoffe enthalten dürfen;
allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ), sofern diese baurechtlich für die Produktgruppe vorgeschrieben ist oder für das angebotene Produkt erteilt wurde;
ETA oder Bewertung der Leistung in einer technischen Dokumentation unter Einschaltung einer entsprechend Art. 30 bzw. Art.43 BauPVO qualifizierten Stelle (alternativ: ehemalige Dokumentationsunterlagen), sofern dieser Nachweis baurechtlich vorgeschrieben ist;
Umweltzeichenzertifikate mit aktuellem Gültigkeitsdatum, sofern diese in der Leistungsbeschreibung als Nachweis gefordert sind oder für das angebotene Produkt erteilt wurden;
weitere Dokumente, Prüfzeugnisse und Nachweise zu Inhaltsstoffen und Eigenschaften des Produkts auf der Baustelle und in eingebauten Zustand, auf Anforderung durch den Auftraggeber;
Alle Dokumente sind gegliedert nach den LV-Bereichen und -Positionen zu nummerieren, zusammenzustellen und digital mit einem Inhaltsverzeichnis als einzelne pdf-Dateien einzureichen. Weitere Angaben / Anforderungen an die Dokumentation:
“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .“
Sofern in den einzelnen LV-Bereichen oder LV-Position nichts anderes angegeben ist, ist die gesamte Dokumentation spätestens vorzulegen bis:
“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .“
Die Produktdokumentation und -deklaration ist als Mindestanforderung (= QN1) für alle im Kriteriensteckbrief BNB_BN_1.1.6 / Anlage 1 bzw. QNG-Anforderungskatalog / Anhangdokument 313 aufgeführten Bauproduktgruppen zu erbringen. Die Textbausteine sind durch den Nutzer zu vervollständigen und an seine eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dabei sind Felder " . . . . . . . . . . . ." zwingend zu ergänzen. In diesem "Textbaustein / Leistungsbeschreibung Dokumentation (Mindestanforderung)" ist diese Anforderung als kurze Leistungsbeschreibung zusammengefasst.
Anwendungsbeispiel mit Erläuterungen siehe → Muster-Leistungsverzeichnis mit Beispielen.
Als weitergehende Anforderung kann eine umfassende Dokumentation für alle verbauten Materialien gefordert werden,
siehe hierzu Textbaustein → QN1 Dokumentation für alle Bauprodukte.
Dies entspricht Kriterium BNB_BN_5.2.2. "Qualitätssicherung der Bauausführung", Seite B1, höchstes Anforderungsniveau.
Anstelle der Deklaration kann weitergehend auch der Ausschluss von SVHC (REACH Artikel 59) und Bioziden verlangt werden, siehe hierzu Textbaustein → QN1 Ausschluss SVHC+Biozide. (Diese Anforderung entspricht in der Regel auch den bauproduktgruppenspezifischen Einzelanforderungen der höheren Qualitätsniveaus
nach BNB_BN_1.1.6.)
Spezifische Hinweise sind zu finden in den Planungs-& Ausschreibungshilfen zur jeweiligen Bauproduktgruppe,
siehe dort
→ Reiter "Lokale Umwelt" / QN1 / Spezifische Anforderungsbeschreibung Dokumentation + Deklaration, sowie
→ Reiter "Erläuterung" / Besondere Hinweise + Hintergrundinformationen.
Dokumentationsanforderung nach BNB_BN_1.1.6 + QNG-313, Pos. 1.1 für bestimmte Bauproduktgruppen
Bauprodukte aus Kunststoff nach BNB_BN_1.1.6, Anlage1, Pos.29, QN5 + QNG-313, Pos. 11.1+13.1 Bauprodukte aus Kunststoff nach BNB_BN_1.1.6, Anlage1, Pos.29, QN5 + QNG-313, Pos. 11.1+13.1
Ausschluss von reproduktionstoxischen Phthalaten;
Ausschluss von Cadmium- und Blei-Stabilisatoren.
Für QNG zusätzlich:
Ausschluss von Zinnstabilisatoren;
Ausschluss Polybromierter Diphenylether (PBDE), maximal zulässiger Grenzwert 0,1 Massenprozent;
Ausschluss von Polybromierten Biphenylen (PBB), maximal zulässiger Grenzwert 0,1 Massenprozent.
Im Abschnitt "Textbaustein / Leistungsbeschreibung ..." sind die Anforderungen als kurze Leistungsbeschreibung zusammengefasst. Im Abschnitt "Detaillierte Anforderungsbeschreibung" werden die Anforderungen genauer erläutert und mögliche Nachweisdokumente benannt.
Die Textbausteine und Anforderungen können als PDF heruntergeladen und als Anhang zum Leistungsverzeichnis bereitgestellt werden,um damit dem Bieter die Kriterien zum Nachweis der Gleichwertigkeit mit dem geforderten Umwelt- / Gütezeichen zur Verfügung zu stellen.
Für die Erfüllung von QN5 werden im Fall der Bauprodukte aus PVC keine höheren Anforderungen gestellt als für QN2+3+4. Es finden sich deshalb nur unter QN5 Textbausteine, die die Anforderungen von QN2+3+4 automatisch mit erfüllen. Zusätzlich gelten grundsätzlich die Anforderungen an die Dokumentation und Deklaration gemäß QN1.
Die folgenden materialökologischen Anforderungen gelten übergreifend für alle Bauprodukte aus PVC. Dazu gehören beispielsweise Wandbeläge, Fassadenelemente, Lichtkuppeln, Fensterprofile, Rinnen, Rohre, Kanäle und Kabel aus PVC sowie PVC-Folien zur Abdichtung an Dach und Außenwänden UG. Bei Bauprodukten haustechnischer Installationen (Kabel, Leitungen, Lerrrohre sowie Kabelkanäle und Kabelrinnen) gelten die Anforderungen für alle Kunststoffe.
Für Bodenbeläge aus PVC (Marktbezeichnung auch: Vinyl) gelten ab QN2-QN3 weitere Anforderungen, z.B. zur Innenraumlufthygiene. Bodenbeläge aus PVC können höchstens die Anforderungen für QN3 erfüllen! Die höheren Anforderungen an elastische Bodenbläge entsprechend den Anforderungen des Blauen Engels sind für Bodenbeläge aus PVC nicht erfüllbar. Die detaillierten materialökologischen Anforderungen finden sich unter > Elastische Bodenbeläge.
Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG)
Bei dieser Anforderung handelt es sich auch um die für diese Produktgruppe relevante Qualitätsanforderungen an die
Schadstoffvermeidung in Baumaterialien für das "Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude" (QNG) entsprechend QNG-Anforderungskatalog / Anhangdokument 313. Hinzu kommen auch hier die Anforderungen an Dokumentation und Deklaration gemäß QN1. Weitere Informationen siehe → Reiter Erläuterung
Besondere Hinweise + ggf. Hintergrundinformationen zu den spezifischen Anforderungen, sowie weitere grundsätzliche
Erläuterungen (Inhalte der Reiter, Nutzung, FAQ) siehe auch → Reiter Erläuterung und → Muster-Leistungsverzeichnis mit Beispielen.
Detaillierte Anforderungsbeschreibung
Nachfolgende detaillierte Anforderungen an die Produkt-Dokumentation und -Deklaration sind übergreifend für alle Bauprodukte aus PVC einzuhalten. Dazu gehören beispielsweise Wandbeläge, Fassadenelemente, Lichtkuppeln, Fensterprofile, Rinnen, Rohre, Kanäle und Kabel aus PVC sowie PVC-Folien zur Abdichtung an Dach und Außenwänden UG. Für Bodenbeläge aus PVC (Marktbezeichnung auch: Vinyl) gelten ab QN2 weitere Anforderungen, die insbesondere die Innenraumlufthygiene betreffen. Materialökologische Anforderungen finden sich unter > Elastische Bodenbeläge.
Allgemeine Produktdokumentation
gemäß Produktdokumentation BNB_BN_1.1.6, Textbausteine Qualitätsniveau QN1
Die spezifische Anforderungsbeschreibung zur Dokumentation, z.B. abZ oder ähnliches in Abhängigkeit von der jeweiligen Bauproduktgruppe, ist dabei zu beachten.
Deklaration besonders besorgniserregender Stoffe (SVHC)
Folgende Einsatzstoffe sind zu deklarieren, wenn sie im Produkt enthalten sind:
Stoffe, die unter der Chemikalienverordnung REACH (EG/1906/2006) als besonders besorgniserregend (SVHC) identifiziert und in die gemäß REACH Artikel 59 Absatz 1 erstellte Liste (sogenannte „Kandidatenliste“) aufgenommen wurden (ab 0,1 Gewichtsprozenten pro Einzelstoff).
Nachweismöglichkeiten:
- Leistungserklärung (mit aussagekräftiger Information zu SVHC, kein harmonisiertes Format, erfordert ggf. Nachfrage)
- EPD
- PDB, TM (nur sofern die entsprechenden Informationen enthalten sind)
Ausschluss von reproduktionstoxischen Phthalaten
Bei der Herstellung von Bauprodukten aus PVC dürfen keine reproduktionstoxischen Phthalate eingesetzt werden. Dies umfasst folgende Einzelstoffe:
- Diisobutylphthalat (DIBP) CAS-Nr. 84-69-5
- Benzylbutylphthalat (BBP) CAS-Nr. 85-68-7
- Bis(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) CAS-Nr. 117-81-7
- Dibutylphthalat (DBP) CAS-Nr. 84-74-2
- Diisopentylphthalat (DIPP) CAS-Nr. 605-50-5
- Dipentylphthalat (DPP) CAS-Nr. 131-18-0
- N-Pentylisopentylphthalat (PIPP) CAS-Nr. 776297-69-9
- Bis(2-methoxyethyl)phthalat (BMEP) CAS-Nr. 117-82-8
Als Verunreinigungen dürfen nicht mehr als 0,1 Masseprozent Phthalate im Produkt enthalten sein.
Nachweismöglichkeiten:
- Leistungserklärung (wenn mit dieser keine benannt sind, kein harmonsiertes Format, erfordert ggf. Nachfrage)
- Herstellererklärung, ggf. chemische Analyse
- EPD, PDB, TM (nur sofern die entsprechenden Informationen enthalten sind)
Ausschluss von Zinn-, Cadmium- und Blei-Stabilisatoren
Bauprodukte aus PVC dürfen keine Cadmium- oder Blei-Stabilisatoren enthalten.
Für QNG gilt zusätzlich, dass keine Zinnstabilisatoren enthalten sein dürfen.
Hinweis:
Für Cadmium gelten gesetzliche Beschränkung gemäß REACH, Anlage XVII, Nr. 23, für Farben und Lacken (keine Verwendung bei der Herstellung bzw. < 0,1% im Lack eines Erzeugnisses) sowie für Kunstoffe (< 0,01% für neu hergestellte Kunststoffe bzw. von ≤ 0,1% für bestimmte Bauprodukte mit Recyklatanteilen), die in jedem Fall eingehalten werden müssen. Aufgrund der hohen Bedeutung dieser Grenzwerte im Bauwesen muss ihre Einhaltung – abweichend von anderen Stoffbeschränkungen – erklärt werden. Die Anforderung bezüglich Blei- und Zinnstabilisatoren bezieht sich zurzeit auf neu hergestellte Kunststoffe / Kunststoffanteile und müssen für diese bestätigt werden. Sofern Hersteller der genannten Bauprodukte darüber hinaus die Abwesenheit von Blei- und Zinnstabilisatoren nicht bestätigen können, da sie Rezyklatkunststoffe einsetzen, müssen sie den stattdessen den Anteil von Rezyklatkunststoff am Bauprodukt
angeben.
Nachweismöglichkeiten:
- Herstellererklärung, ggf. chemische Analyse
- EPD, PDB, TM (nur sofern die entsprechenden Informationen enthalten sind)
Für QNG zusätzlich: Ausschluss bestimmter gefährlicher Einzelstoffe (PBDE, PBB)
Für Bauprodukte haustechnischer Installationen (Kabel, Leitungen, Lerrrohre sowie Kabelkanäle und Kabelrinnen) aus Kunststoff ist nachzuweisen, dass diese keines der folgenden Flammschutzmittel enthalten:
- Polybromierte Diphenylether (PBDE)
Hinweise: Die meisten PBDE sind keine SVHC.
CAS-Nummern (Auswahl): 40088-47-9 (TetraBDE), 32534-81-9 (PentaBDE), 36483-60-0 (HexaBDE), 68928-80-3 (HeptaBDE), 32536-52-0 (OctaBDE), 63936-56-1 (NonaBDE), 1163-19-5 (DecaBDE)
- Polybromierte Biphenyhle (PBB)
CAS-Nummern (Auswahl): 40088-45-7 (TetraBB), 56307-79-0 (PentaBB), 59080-40-9, 59536-65-1 (HexaBB), 27858-07-7 (OctaBB), 67733-52-2, 6355-01-8 (HeptaBB), 27753-52-2, 69278-62-2, 119264-62-9, 119264-63-0 (NonaBB), 13654-09-6 (DecaBB)
Als Verunreinigungen dürfen nicht mehr als 0,1 Masseprozent im Produkt enthalten sein.
Nachweismöglichkeiten:
- Herstellererklärung, dass keine entsprechenden Stoffe enthalten sind
- Leistungserklärung (mit aussagekräftiger Information zu SVHC (hier derzeit: TCEP, SCCP, DecaBDE), kein harmonisiertes Format, erfordert ggf. Nachfrage)
- EPD, PDB, TM (nur sofern die entsprechenden Informationen enthalten sind)
Bauprodukte aus Kunststoff nach BNB_BN_1.1.6, Anlage1, Pos.29, QN5 + QNG-313, Pos. 11.1+13.1
440 Starkstromanlagen
440
Starkstromanlagen
442 Eigenstromversorgungsanlagen
442
Eigenstromversorgungsanlagen
442.01 Batterieanlage / SiBe
442.01
Batterieanlage / SiBe
443 Niederspannungsschaltanlagen
443
Niederspannungsschaltanlagen
Energieversorgung Energieversorgung
Durch die Stadtwerke wird die Zuleitung in den Raum 0-6 gelegt in dem ein Hausanschlusskasten montiert wird. Von dort aus wird die NSHV versorgt welche die Einzelenen Unterverteiler einspeißt.
Die Niederspannungshauptverteilung wird als partielle typgeprüfte Niederspannungsschaltgeräte-Kombination (PTSK) nach DIN VDE 0660 Teil 500,IEC 439-1, EN60439-1 ausgeführt.
Die Sammelschiene ist wartungsfrei im oberen bzw. im unteren Bereich der Schaltfelder untergebracht. Die Auslegung und Bestückung der Schaltfelder basiert auf den durchgeführten Typprüfungen und Belastungsfaktoren entsprechend IEC 439 und
DIN VDE 0600 Teil 500, PTSK.
Der Leistungsschaltereinbau erfolgt als Festeinbau. Die Bedienung der Schalter muss bei geschlossener Tür möglich sein. Die offenen Leistungsschalter müssen eine einheitliche Baugröße über den gesamten abzudeckenden Strombereich haben.
Entsprechende elektrische Verriegelungen der Einspeiseschalter, Kuppelschalter und einiger Abgangsschalter, sowie die benötigten Hilfskontakte der Leistungsschalter, sind in die Feldpreise mit einzurechnen. Alle Meldungen sind innerhalb der Felder auf Klemmen zu führen. Entsprechende Klemmen und Verdrahtungsaufwand sind mit einzukalkulieren.
Die Schaltfelder verstehen sich komplett montiert, einschließlich allen erforderlichen Zubehörmaterialien und Sicherungseinsätzen. In den Abgangsfeldern ist eine Platzreserve von 30% vorzusehen.
Bei Einbaugeräten für Installationsverteiler und Schaltanlagen ist jeweils eine einheitliche Bauform eines Fabrikats zu verwenden. Die Kosten für anteilige Verdrahtungskanäle, Verdrahtung, Hilfs- und Verbindungsschienen, Zählerplätze, Installationsverteilern, Schaltanlagen und Rangierverteiler sind mit den Einheitspreisen abgegolten.
Alle NH-Sicherungslasttrennschalter müssen eingangs- und abgangsseitig schaltbar sein.
Die Schaltpläne sind in einer Schaltplantasche, die innenseitig an einer Schranktür angebracht ist, aufzubewahren.
Die Überspannungs-/Blitzstromableiter (Typ 1-3) aller Verteiler (auch UV) sind als energetisch koordinierte Geräte (Reihe) eines Herstellers einzusetzen.
Technische Daten:
Bestimmungen: IEC439 DIN VDE 0600 Teil 500, PTSK
Berührungsschutz: DIN VDE 0106 Teil 100
Schutzart: IP 20
Farbe: RAL 7032, pulverbeschichtet
Raumumgebungstemperatur:35 °C
Nennspannung: 690 V AC
Hilfsspannung
und Motorantrieb: 230 V AC
Nennfrequenz: 50 Hz
Netzsystem: 3-Ph+PE+N
Sammelschienen:
Hauptsammelschiene: gemäß Einzelbeschreibung
(ist in jedem Feld anteilig einzukalkulieren)
Kurzschlussfestigkeit
lth 1 Sek.: 60 kA-1s
Abmessung der Felder:
Breite pro Feld: 600/1000 mm
Breite Kabelraum: 600 mm
Breite Verteilerschienenraum:200 mm
Höhe: 2.025 mm
Tiefe: 600 mm
Sockel: 100 mm
Transportmaß
Zum Aufstellort max. (H x B x T):1950 x 11850 x 600 mm
Die NSHV erhält einen Mittelschutz Typ 2. Die NSHV versorgt sämtliche allgemeinen Verbraucher wie Licht und Kraftverteiler, wovon es zwei Stück je Etage gibt, die einzelnen Heizungs- und Lüftungsanlagen im Untergeschoss, sowie die Sicherheitsbeleuchtungsanlage und die Aufzüge.
Der Feuerwehraufzug wird in der sogenannten „Sprinklerschaltung“ ausgeführt, das heißt die Abgangssicherung wird vor dem Hauptschalter abgezweigt, damit im Brandfall die Allgemeinversorgung abgeschaltet werden kann und der spezielle Feuerwehraufzug für die Feuerwehr nach eigenem Ermessen voll funktionsfähig bleibt.
Für das Blockheizkraftwerk (BHKW) wird ein separates NH-Eingangselement vorgesehen. Das BHKW wird direkt in die Allgemeinversorgung NSHV eingespeist. Anfallende Energieüberschüsse werden vom Zweirichtungszähler erfasst und gesondert verrechnet. Eine separate Bestandsmesseinrichtung ist bereits am BHKW installiert. Diese wird später durch einen neuen Messschrank im NSHV Technikraum ersetzt, welcher der neuen
Messstellenverordnung für Erzeugeranlagen bis 50 KW entsprechen muss (siehe
unten) Zu Beginn wird dieser nur durgesleift betrieben.
Einbringung
Ebenerdig in den Technikraum Sicherheitsbeleuchtung.Vor Anlieferung kompletten Weg begehen Türhöhen-breiten ect beachten,Transporteinheiten festlegen.Flurhöhen nachprüfen. Mit Schaltschrank Transportwagen ca 60m Transportweg.
Die Kompensationsanlage ist derzeit nur optional anzubieten und wird nach Fertigstellung der Gesamtanlage nach Messung des Blindleistungsanteils für ihre zu kompensierende Größe ermittelt. Ein NH Abgang in der NSHV und die Platzvorhaltung sind im Technikraum UG vorgesehen.
Die Verteilerpläne und das Schema zur Energieversorgung müssen komplett bei der zuständigen Planprüfstelle des EVUs eingereicht und freigezeichnet werden.
Die gesamte Übersicht der Energieversorgung ist im Schema ersichtlich.
Energieversorgung
443.01 HV Hauptverteiler NSHV
443.01
HV Hauptverteiler NSHV
443.02 Zählerschrank
443.02
Zählerschrank
444 Niederspannungsinstallationsanlagen
444
Niederspannungsinstallationsanlagen
444.01 Verteiler
444.01
Verteiler
444.02 Hauptversorgungskabel
444.02
Hauptversorgungskabel
444.03 Installationssysteme
444.03
Installationssysteme
444.04 Leitungsnetze
444.04
Leitungsnetze
444.05 Installationsrohre/-kanäle
444.05
Installationsrohre/-kanäle
444.06 Installationsgeräte
444.06
Installationsgeräte
444.07 Sonnenschutz
444.07
Sonnenschutz
445 Beleuchtung
445
Beleuchtung
445.01 Beleuchtung
445.01
Beleuchtung
446 Potentialausgleich
446
Potentialausgleich
Innerer Blitzschutz Innerer Blitzschutz
Jede Durchdrigung der Aussenhaut mit einer Kupferleitung ist über einen Überspannungsschutz zu führen und dadurch Trennung und Schutz vor Spannungen die durch Aussen in das Gebäude eindringen könnten. Dies betrifft restlos alle Leitungen.
Innerer Blitzschutz
446.01 Potentialausgleich
446.01
Potentialausgleich
446.02 Ringerder
446.02
Ringerder
446.03 Fundamenterder
446.03
Fundamenterder
446.04 Fangeinrichtungen
446.04
Fangeinrichtungen
446.05 Dokumentation / Messung
446.05
Dokumentation / Messung
449 Sonstiges
449
Sonstiges
449.01 Baustelleneinrichtung
449.01
Baustelleneinrichtung
449.02 Brandschutz
449.02
Brandschutz
449.03 Gebäudeeinführung
449.03
Gebäudeeinführung
449.04 Stundenlohnarbeiten
449.04
Stundenlohnarbeiten
449.05 Sachverständigenabnahme
449.05
Sachverständigenabnahme
449.06 Dokumentation
449.06
Dokumentation
449.07 Wartung
449.07
Wartung
449.08 Baustromversorgung
449.08
Baustromversorgung
449.09 Montageplanung
449.09
Montageplanung
450 Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen
450
Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen
452 Such- und Signalanlagen
452
Such- und Signalanlagen
452.01 Sprechanlagen
452.01
Sprechanlagen
452.02 Such und Signalanlagen
452.02
Such und Signalanlagen
001 Lichtrufanlage Cereda Systems GmbH
001
Lichtrufanlage Cereda Systems GmbH
Rufanlage Rufanlage
Als Kommunikationssystem zwischen Patienten bzw. Bewohnern auf der einen Seite sowie Pflegepersonal und Ärzteschaft auf der anderen Seite ist eine Rufanlage nach DIN VDE 0834-1:2016-06 vorgesehen.
Allgemeine Anforderungen
Normen
Das anzubietende System muss den Forderungen dieser Norm in allen Belangen ohne Einschränkungen entsprechen. Die Schutzmaßnahmen gemäß 2 x MOPP (Means of Patient Protection) sind zwingend vollumfänglich in allen Anlagenteilen und Schnittstellen zu erfüllen, um das Risiko eines elektrischen Schlages für den Patienten bzw. Bewohner zu vermindern. Gleichzeitig muss der Einsatz als verteiltes Informationssystem für medizinische Geräte gemäß DIN EN 60601 und DIN VDE 0834 möglich sein. Das bietende Unternehmen hat zwingend Prüfbescheinigungen über erfolgreich bestandene EMV Prüfung und CE-Prüfungen in voller Gänze vorzulegen. Dies gilt sowohl für die anzubietende Rufanlage als auch die verwendeten Funkkomponenten.
Leitungsnetz
Die Anbindung der Zimmer muss über ein eigenständiges Leitungsnetz erfolgen. Die Übertragungswege anderer Anlagen dürfen nicht genutzt werden. Die Kommunikation der Komponenten untereinander muss per Kupferleitung, LWL Glasfaser oder POF Polymer-Optische-Faser realisiert werden können. Das Leitungsnetz muss wahlweise in Bus-, Baum- oder Sternstruktur aufgebaut werden können, um den Verkabelungsaufwand so gering wie möglich zu halten. Es muss die Nutzung vorhandener Fernmeldekabel möglich sein.
Dokumentation
Bedienungsanweisungen, Datenblätter und andere Unterlagen sind in deutscher Sprache zur Verfügung zu stellen.
Systemaufbau
Der Systemaufbau muss ohne Systemzentrale oder Gruppenzentralen erfolgen, um die Ausfallsicherheit zu erhöhen. Anlagen mit Systemzentralen unter Windows-Betriebssystemen oder vergleichbaren Betriebssystemen sind nicht zugelassen. Alle Schnittstellen zu angeschlossenen anderen Systemen wie Alarmservern, DECT-Systemen oder Brandmeldeanlagen u.a. müssen ohne Systemzentrale lauffähig sein. Angeschlossene Rechner dürfen lediglich zur Protokollierung und zum Service genutzt werden.
Protokollierung
Zur Protokollierung des Rufgeschehens, d.h. aller manuell ausgelösten Rufereignisse sowie aller automatischen technischen Alarme und Statusmeldungen, muss ein Server angeschlossen werden können. Das anzubietende System muss zwingend für den 24 Std. Betrieb ausgelegt sein. Einfache Office-PCs sind nicht zugelassen. Der Server darf keine Rufverarbeitung im Sinne eines Rufmanagements sowie keine Schnittstellenfunktionen zu anderen Anlagen übernehmen. Der Zugriff auf die protokollierten Daten muss per Web-Browser erfolgen. Zur Ausgabe muss die Erzeugung von PDF-Dateien und deren Ausdruck sowie der Export als CSV-Datei möglich sein. Im Falle einer Fehlfunktion der Rufdokumentation muss eine automatische Fehlermeldung an das Personal gemeldet werden.
Fernzugriff
Ein Fernzugriff auf das gesamte System bis hin zu allen angeschlossenen Komponenten ist über eine geschützte Internetverbindung zu realisieren. Es muss die gesamte Organisation der Rufanlage (z.B. Gruppenzusammenstellungen, Schichtoptionen, Bezeichnungen etc.) als auch die Systemkomponentenzusammenstellungen von einzelnen Zimmern geändert werden können. Über das Konfigurationsprogramm muss sowohl das gesamte System neu konfiguriert werden als auch Updates eingepflegt werden können.
Schnittstellen
Die Rufanlage muss über Schnittstellen mit anderen Systemen Informationen austauschen können. Die Schnittstellen zur Brandmeldeanlage (BMA) und Alarmserver/DECT müssen über ein standardisiertes ESPA 4.4.4 Protokoll verfügen. Technische Störmeldungen aus externen Anlagen müssen über Technikmodule oder spezielle Schnittstellen aufgeschaltet werden. Die Anzeige der Meldungen muss im Klartext möglich sein.
Komponenten
Alle Komponenten der Rufanlage müssen mit Microprozessoren ausgestattet sein und über einen gesicherten Systembus miteinander kommunizieren und sich gegenseitig überwachen. Um den Support bei laufendem Betrieb der Anlage zu unterstützen und die Programmspeicher der Komponenten auszulesen bzw. Firmware upzudaten muss die Datentransferrate auf dem Systembus mind. 100 Kbit/s betragen. Für jedes Zimmer bzw. jede Zimmergruppe ist ein Elektronikmodul vorzusehen. Jedes Elektronikmodul muss bis zu 4 Zimmer inkl. Nasszelle logisch verwalten können. Es müssen Bauformen zum Einbau hinter der Zimmersignalleuchte, in UP-Unterputzdosen oder auf Hutschienen zur Verfügung stehen. Bei abgesetzter Montage der Elektronikmodule in einer zentralen Haupt- oder Unterverteilung muss die Anbindung der Zimmer über eine einfache 2-Drahtleitung realisiert werden können.
Anschlusskombination Bett
Besondere Ansprüche werden an die Anschlusskombination am Bett gestellt. Zur Vermeidung von Verwechselungen mit den Anschlüssen anderer Gewerke (z.B. Datennetz, Telefon etc.) sind RJ-, DIN- bzw. Mini-DIN sowie D-Sub-Anschlüsse für die Anschlusskombination am Bett unzulässig. Um Schäden bei unsachgemäßer Handhabung des Anschlusses zu vermeiden, muss die Anschlusskombination am Bett mit einem Magnetsteckkontakt ausgestattet sein. Der Anschluss muss sich bei zu großem Zug am Kabel oder bei Berührung durch höhenverstellbare Betten zerstörungsfrei trennen. Bei Abziehen des jeweiligen Auslöseelementes muss ein Abwurfalarm automatisch generiert und an das Personal gemeldet werden. Der Magnetsteckkontakt ist als multifunktionaler Anschluss auszuführen, um verschiedenste Auslöseelemente (z.B. Handauslöser, Funkfinger, behindertengerechte Auslöser) betreiben zu können. Um den Betrieb von zwei Handauslösern zu ermöglichen, ist der Betrieb eines Y-Adapters zu gewährleisten. Auch in diesem Fall muss jeder der beiden Handauslöser eigenständig erkannt und im Falle eines Abziehens einen Abwurfalarm generieren. Jeder Handauslöser muss separat gemeldet werden. Zum Anschluss von Fremdprodukten (z.B. Beatmungsanlagen, Ernährungssonden, Pflegebetten etc.) muss zur Signalisierung von Status- bzw. Störmeldungen eine Diagnostik-Anschlusseinheit für den Magnetsteckkontakt verfügbar sein. Diese Anschlusseinheit muss über eine Überwachung und eine galvanische Trennung nach DIN EN 60601 (2 x MOPP - Means of Patient Protection - nach DIN VDE 0834 2016:06) verfügen.
Schalterprogramm
Um größtmögliche Flexibilität bei der Wahl des Schalterprogramms zu haben, müssen alle Rufeinheiten mit 55-er Abdeckplatte konzipiert sein. Somit können alle handelsüblichen Schalterprogramme mit 55-er Normdurchbruch - eventuell durch Einsatz eines separaten Zwischenrahmens oder ähnlichem - eingesetzt werden. Alle Taster und Zimmerdisplays müssen für den Einbau in handelsübliche, runde Unterputzdosen mit normaler Tiefe geeignet sein. Die Befestigung der Taster im Rahmen muss über einen Clip erfolgen. Schraubverbindungen sind aus Hygienegründen nicht zugelassen. Alle Taster müssen auch in 2-er oder 3-er Abdeckrahmen kombinierbar sein.
Zimmersignalleuchten und Türschilder
Die Zimmersignalleuchten müssen mit einem Beschriftungsfeld versehen sein, um gleichzeitig als Türbeschilderungssystem zu dienen. Es sind 5 Leuchtfelder gefordert, um Rufe, Notrufe, Nasszellenrufe, Brandalarme, Merker- und Sonderrufe sowie unterschiedliche Anwesenheiten zu melden.
Funkkommunikation
Das System muss über die Möglichkeit der Integration von Funkkomponenten verfügen. Die Funkempfänger müssen direkt in die Zimmerelektronik bzw. den Zimmerbus integriert werden können. Systeme mit einer zusätzlichen Verkabelungsinfrastruktur zur Anbindung von Funkempfängern sind nicht zugelassen. Es müssen zwei Betriebsarten möglich sein, die jeweils kombiniert werden können: Zimmer-Funkruf und Mobiler/Selektiver-Funkruf. Ein Zimmer-Funkruf wird ausgelöst, wenn sich der Bewohner in seinem Zimmer befindet. Dieser wird im System behandelt wie ein normaler Ruf aus dem Zimmer und wird über den Anwesenheitstaster zurückgesetzt. Der Anschluss von Sensormatratzen und intelligenten Pflegebetten muss als selektiver Bettenruf über mehrkanalige Funksender möglich sein. Die daraus zu generierenden Rufarten müssen unterschiedlichem Personal zugewiesen werden können. Ein Mobiler/Selektiver-Funkruf wird ausgelöst, wenn sich der Bewohner nicht in seinem Zimmer, sondern irgendwo im Haus befindet. In diesem Fall darf der Ruf nicht im Zimmer zurückgestellt werden, sondern muss in Verbindung mit einem speziellen Sender durch Pflegekräfte mobil zurückgestellt werden. Bei Mobilen/Selektiven-Funkrufen ist zur Lokalisierung der Bewohner eine automatische Auswertung von Feldstärken der auslösenden Funksender zu realisieren. Die ausgelösten Mobilen/Selektiven-Funkrufe sind mit Ortsangabe des jeweilen Funkempfängers zu melden.
Desorientiertenschutz
Zur Erkennung von desorientierten Bewohnern in Türbereichen ist ein Schutzsystem aufzubauen. Die dazu notwendigen Überwachungseinheiten an den Türen müssen zwingend direkt an den Systembus angebunden werden. Systeme mit separatem Leitungsnetz sind nicht zugelassen. Es muss erkannt werden, welcher Bewohner das Haus durch die jeweilige Tür verlässt oder betritt. Nach dem Verlassen ist beim Wiederbetreten, egal durch welche Tür, der Ruf automatisch zu löschen. Die Anzahl der Bewohner muss automatisch gezählt werden. Alle Rufereignisse müssen auf den Displays im Systembus angezeigt und auf die Mobilgeräte der Mitarbeiter weitergeleitet werden können. Alle Funktionen müssen ohne zentralen Rechner mit Software realisiert werden.
Funktionen
Neben der automatischen Zeitsteuerung des Rufgeschehens muss jederzeit eine manuelle Umschaltung über das Displaymodul im Dienstzimmer möglich sein. Eine alleinige Umschaltung über Softwaremodule oder Browserapplikationen auf Rechnern in den Dienstzimmern ist nicht zulässig. Es muss eine Merkerfunktion mit Merkerruf als Erinnerung für die Pflegekräfte realisiert und vor jedem Zimmer optisch angezeigt werden. Für Betreutes Wohnen ist eine Vitalruffunktion zu realisieren. Diese ermöglicht es dem Bewohner, sich regelmäßig zu melden. Sollte dieses unterbleiben, werden die Pflegekräfte automatisch informiert. Alternativ ist diese Funktion in Absprache mit dem Betreiber in Verbindung mit Bewegungssensoren oder anderen Ereignissen zu koppeln. Zur Anforderung von Serviceleistungen ist eine gesonderte Funktion zu realisieren, die separat auf der Zimmersignalleuchte zu melden ist. Im Falle eines Brandalarmes müssen alle gelben Leuchtfelder im gesamten Haus rhythmisch blinken. Zur Unterstützung der Wartung ist ein spezieller Wartungsmodus zu realisieren. In diesem Betriebsmodus erfolgt die Abrisserkennung der Bediengeräte ohne Verzögerung sowie die Rufabstellung für die Nasszelle erfolgt direkt, ohne gesetzte Anwesenheit. Gleichzeitig erfolgt die Weiterleitung auf die Mobilgeräte verzögert. Der Wartungsmodus muss sich nach Zeitintervall automatisch zurückstellen.
Erweiterbarkeit
Das System muss für einen Betrieb von mind. 150% der aktuell geplanten Räume geeignet sein.
Rufanlage
Systemaufbau Systemaufbau
Die Rufanlage besteht aus:
· Leitungsnetz
· Rufanlagen-Server zur Administration und Protokollierung
· Strom- und Notstromversorgung
· Koppler für Systembus
· Zimmerelektroniken
· Rufeinheiten, Zimmersignalleuchten und Displayeinheiten
· Gruppensignalleuchten und Großflächenanzeigen
· Schnittstellenmodule
· Funkkomponenten
· Desorientiertenschutzsystem
· Zubehör
Leitungsnetz
Das Leitungsnetz besteht aus dem Systembus und dem Zimmerbus.
Systembus
Der Systembus verbindet alle Elektronikmodule in den Zimmern sowie die zentralen Komponenten und Schnittstellen miteinander und basiert auf CAN-Bus Technologie. Es sind lediglich 2 Drähte notwendig. Die Verkabelung erfolgt in der Regel über ein einfaches Fernmeldekabel Typ IY(St)Y 4x2x0,8. Alternativ ist die Ausführung des Systembusses mit LWL Glasfaser oder POF Polymer-Optische-Faser möglich. Der Systembus kann beliebig als Bus, Stern oder Baum aufgebaut werden. Die Spannungsversorgung erfolgt parallel zum Systembus.
Zimmerbus
Der Zimmerbus verbindet die Zimmersignalleuchte und alle Rufeinheiten im Zimmer mit der Zimmerelektronik und basiert ebenfalls auf CAN-Bus Technologie. Es sind lediglich 2 Drähte notwendig. Die Verkabelung erfolgt in der Regel über ein einfaches Fernmeldekabel Typ IY(St)Y 2x2x0,6. Der Zimmerbus kann beliebig als Bus, Stern oder Baum aufgebaut werden. Die Spannungsversorgung erfolgt über den Zimmerbus. Im Falle von abgesetzten Zimmerelektroniken, die in Hutschienenausführung in Haupt- oder Unterverteilungen installiert sind, kann die Anbindung der Zimmer auch über eine 2-Drahtverbindung, parallel zur Telefonverbindung realisiert werden.
Rufanlagen-Server zur Administration und Protokollierung
Der Rufanlagen-Server ist durch einen USB-CAN-Koppler direkt in den Systembus integriert. Der Betrieb der Rufanlage erfolgt jedoch vollkommen unabhängig vom Rufanlagen-Server. Dieser dient ausschließlich zur Administration und Protokollierung. Über eine geschützte Internet-Verbindung kann ein Fernzugriff auf alle angeschlossenen Komponenten und Funktionen erfolgen. Falls notwendig, ist ein Upgrade der Firmware der angeschlossenen Komponenten im laufenden Betrieb möglich.
Strom- und Notstromversorgung
Strom- und Notstromversorgung erfolgen aufgrund des sehr niedrigen Energiebedarfs der Komponenten in der Regel über eine zentrale Einheit. Bei Bedarf können weitere Einheiten parallel betrieben werden. Alle damit in Verbindung stehenden Komponenten werden vormontiert in einem Metall-Wandschrank geliefert. Die Notstromversorgung des Rufanlagen-Servers wird über eine separate 230 V AC USV realisiert.
Koppler für Systembus
Zur physikalischen Segmentierung der Rufanlage bzw. bei stern- oder baumförmiger Verkabelung, zur Signalverstärkung oder Übertragung des Systembusses über LWL Glasfaser oder POF Polymer-Optische-Faser stehen unterschiedliche Koppler zur Verfügung. Zur einfachen Montage werden diese in Hutschienenausführung geliefert. Zentrale Koppler sind ab Werk in den Wandschrank der Stromversorgung vormontiert.
Zimmerelektroniken
Jeder mit einer Rufmöglichkeit auszustattende Raum bekommt in der Regel eine Zimmerelektronik. Je nach Anforderung ist diese integriert in die Zimmersignalleuchte, verbaut hinter dem Abstelltaster an der Tür oder abgesetzt auf Hutschiene montiert. Die Kommunikation der Module untereinander erfolgt über den Systembus als zweiadrigen CAN-Bus. Die Stromversorgung erfolgt parallel dazu. Im Falle der Ausführung als Zimmersignalleuchte verfügt diese über 5 Leuchtfelder und dient gleichzeitig zur Türbeschilderung. Über eine einfache Schildeinlage kann die Beschriftung individuell erfolgen. Jede Zimmerelektronik ist mit einer eindeutigen und nicht veränderbaren ID versehen. Sie ist funktionsfähig vorprogrammiert und kann bis zu 4 Zimmer mit Nasszelle verwalten. Alle Routinen zum Rufmanagement und zur Überwachung sind auf dem Speicher und Prozessor der Zimmerelektroniken integriert. Separate Gruppenzentralen, Steuereinheiten oder Server sind nicht notwendig. Jede Zimmerelektronik besitzt einen CAN-Bustreiber, um den Pegel des Systembusses zu verstärken sowie einen Anschluss für den Zimmerbus. Alle übrigen im Raum installierten Ruf-, Abstell- und Zugtaster sowie Zimmersignalleuchten und Displays werden über den zweiadrigen Zimmerbus mit der Zimmerelektronik verbunden.
Rufeinheiten, Zimmersignalleuchten und Displayeinheiten
Rufeinheiten, Zimmersignalleuchten und Displayeinheiten werden in bzw. über handelsübliche UP-Dosen eingebaut. Alle Rufeinheiten sind mit einer 55-er Abdeckplatte versehen. Die Anbindung an die Zimmerelektronik erfolgt über den Zimmerbus als zweiadrigen CAN-Bus. Die Stromversorgung erfolgt über den Zimmerbus. Jede Einheit ist mit einer eindeutigen und nicht veränderbaren ID versehen.
Rufeinheiten sind mit folgender Ausstattung erhältlich:
· rote Ruftaste
· grüne Anwesenheits-/Abstelltaste
· gelbe Taste
· blaue Taste
· Display mit 3 Tasten
· Summer
· Multifunktionaler Magnetsteckkontakt
· Zugtaster und Abstellfunktion
· Doppelzugtaster
· Pneumatiktaster
Zimmersignalleuchten sind in folgender Ausstattung erhältlich:
· mit integrierter Zimmerelektronik
· bis zu 5 Leuchtfelder
· Beschriftungsfeld
· optional kompatibel zu "Schildkonzept"
Der Ruftaster am Bett ist mit einem multifunktionalem Magnetsteckkontakt ausgestattet. Dieser ist aufgrund seiner Bauform gegen Verwechselung mit Anschlüssen anderer Gewerke geschützt. Im Falle eines unbeabsichtigten Abziehens oder Abscherens durch höhenverstellbare Betten erfolgt ein zerstörungsfreier Abwurf sowie ein automatischer Abrissalarm. Es stehen unterschiedliche Bediengeräte und Komponenten für den multifunktionalen Magnetsteckkontakt zur Verfügung; dazu siehe Abschnitt Zubehör.
Gruppensignalleuchten und Großflächenanzeigen
Gruppensignalleuchten und Großflächenanzeigen werden in Fluren an zentralen Stellen montiert und werden direkt an den Systembus angeschlossen. Die Stromversorgung erfolgt parallel dazu. Jedes Modul ist mit einer eindeutigen und nicht veränderbaren ID versehen. Alle Routinen zum Rufmanagement und zur Überwachung sind auf dem Speicher und Prozessor der Module integriert. Separate Gruppenzentralen, Steuereinheiten oder Server sind nicht notwendig.
Schnittstellenmodule
Schnittstellenmodule dienen zu Kopplung und Kommunikation mit fremden Systemen und werden direkt an den Systembus angeschlossen. Die Stromversorgung erfolgt parallel dazu.
Es stehen Schnittstellenmodule zur Verfügung für:
· Alarmkontakte, Ein- und Ausgänge, Öffner und Schließer
· Kopplung des Systembusses an Server und/oder Web, Cloudservice
· Weiterleitung an DECT per ESPA 4.4.4
· Kopplung BMA per ESPA 4.4.4
· Weiterleitung an GSM/SMS
Jedes Modul ist mit einer eindeutigen und nicht veränderbaren ID versehen. Alle Routinen zum Rufmanagement und zur Überwachung sind auf dem Speicher und Prozessor der Schnittstellenmodule integriert. Separate Gruppenzentralen, Steuereinheiten oder Server sind nicht notwendig.
Funkkomponenten
Zur Erweiterung der Rufanlage kann jede Zimmersignalleuchte mit Elektronik mit einem Funkempfänger ausgestattet bzw. nachgerüstet werden. Alternativ kann der Funkempfänger über den Zimmerbus angeschlossen werden oder als Aufsteckmodul am multifunktionalem Magnetsteckkontakt betrieben werden. Neben Zimmer-Funkrufen können in Abhängigkeit von der Projektierung Mobile/Selektive-Funkrufe durch mobile Patienten oder Bewohner ausgelöst und mit Ortsinformation gemeldet werden. Für den Anschluss von Sensormatratzen und intelligenten Pflegebetten stehen mehrkanalige Funksender zur Verfügung. Diese generieren selektive Bettenrufe mit unterschiedlichen Rufarten, die dem jeweils zuständigem Personal gemeldet werden können.
Desorientiertenschutzsystem
Das Desorientiertenschutzsystem besteht aus Überwachungseinheiten, die im Türbereich installiert und direkt an den Systembus angeschlossen werden. Zur Generierung gerichteter Überwachungsfelder können Schleifenantennen angeschlossen werden. Für Patienten bzw. Bewohner und das Personal stehen unterschiedliche mobile Sender zur Verfügung. Die Sender für Patienten bzw. Bewohner verfügen über einen Spezialverschluss, der über einen Magnetschlüssel entriegelt werden kann. Alle Routinen zum Rufmanagement und zur Überwachung sind auf dem Speicher und Prozessor der Module integriert. Separate Gruppenzentralen, Steuereinheiten oder Server sind nicht notwendig.
Zubehör
Zum Betrieb am multifunktionalem Magnetsteckkontakt stehen unterschiedliche Bediengeräte zur Verfügung. Im Falle der Handauslöser können über den Y-Adapter zwei Geräte unabhängig voneinander betrieben werden, d.h. Rufart und Abrissmeldung werden jeweils separat gemeldet bzw. erkannt. Über den Handauslöser mit Lichtschaltung können bis zu zwei Lichtquellen im Raum unabhängig voneinander geschaltet werden
Zum Betrieb am multifunktionalem Magnetsteckkontakt (MSK) stehen zur Verfügung:
· Handauslöser
· Handauslöser mit Lichtschaltung
· Y-Adapter
· Diagnostikanschlussbox
· Diagnostikanschlussbox mit Funkempfänger
· Funkfinger
· Funktaster
· Trittmatten
Systemaufbau
001.01 Zimmerelektroniken
001.01
Zimmerelektroniken
001.02 Rufmodule
001.02
Rufmodule
001.03 Zubehör
001.03
Zubehör
001.04 Displays und Anzeigen
001.04
Displays und Anzeigen
001.05 Schnittstellen und zentrale Komponenten
001.05
Schnittstellen und zentrale Komponenten
001.06 Dienstleistungen
001.06
Dienstleistungen
455 Fernseh- und Antennenanalgen
455
Fernseh- und Antennenanalgen
455.01 Fernseh- und Antennenanalgen
455.01
Fernseh- und Antennenanalgen
456 Gefahrenmelde- und Alarmanlagen
456
Gefahrenmelde- und Alarmanlagen
456.01 Brandmeldeanlage
456.01
Brandmeldeanlage
456.02 Fluchttürterminal
456.02
Fluchttürterminal
457 Übertragungsnetze
457
Übertragungsnetze
457.01 Übertragungsnetze
457.01
Übertragungsnetze
459 Sonstiges
459
Sonstiges
Fremdgeraeteanschluss Fremdgeraeteanschluss
Anschluss von Leitungen Anschließen an bauseits gelieferten und montierten
Betriebsmittel, einschl. Verbindungsmittel (Aderhülsen, Kabelschuh usw.).In den nachstehenden Positionen sind jeweils die Anschlusskosten (Lohn), einschließlich der erforderlichen Verbindungsmittel wie Kabelschuhe, Endhülsen, Klein- und Isoliermaterialien etc., sowie systembedingtes Befestigungsmaterial einzusetzen.
Anschluss an elektrische Betriebsmittel, elektrische Anlagenteile der TGA, Motoren und Maschinen, sowie bauseitige Verteilungen mit einführen, ablängen und
abisolieren und dauerhaft verwechslungssicher beschriften.
Die An-/ Verwendung der Positionen ist mit dem AG/BL
abzustimmen!
Fremdgeraeteanschluss
459.__.001 Verkabelung Türen Zeitaufwand Verkabelung Innentüren. Anschluss der Tür mit 230V. Leitungsverlegung UP für 2 Flächentaster zum öffnen einer Auromatiktüre. Abschaltung über NOT AUS.
Aufschaltung BMA oder autarker Rauchmelder an der Türe.
Flächentaster sind in der KG 444 hinterlegt.
Reiner Zeitaufwand zu Installation und Abstimmung mit dem Türenerrichter. Mengen Massen sind im LV hinterlegt.
459.__.001
Verkabelung Türen
9.00
psch
459.__.002 Anschluss von Leitungen, Querschnitt bis 3x1,5 mm2 Anschluss von Leitungen, Querschnitt bis 3x1,5 mm2
wie vor beschrieben, betriebsfertig anschließen
Komplett liefern, montieren und anschließen.
oder gleichwertig
Fabrikat des Bieters
Typ des Bieters
459.__.002
Anschluss von Leitungen, Querschnitt bis 3x1,5 mm2
O
1.00
Stk
459.__.003 Anschluss von Leitungen, Querschnitt bis 5x1,5 mm2 Anschluss von Leitungen, Querschnitt bis 5x1,5 mm2
wie vor beschrieben, betriebsfertig anschließen
Komplett liefern, montieren und anschließen.
oder gleichwertig
Fabrikat des Bieters
Typ des Bieters
459.__.003
Anschluss von Leitungen, Querschnitt bis 5x1,5 mm2
O
1.00
Stk
459.__.004 Anschluss von Leitungen, Querschnitt bis 3x2,5 mm2 Anschluss von Leitungen, Querschnitt bis 3x2,5 mm2
wie vor beschrieben, betriebsfertig anschließen
Komplett liefern, montieren und anschließen.
oder gleichwertig
Fabrikat des Bieters
Typ des Bieters
459.__.004
Anschluss von Leitungen, Querschnitt bis 3x2,5 mm2
O
1.00
Stk
459.__.005 Anschluss von Leitungen, Querschnitt bis 5x2,5 mm2 Anschluss von Leitungen, Querschnitt bis 5x2,5 mm2
wie vor beschrieben, betriebsfertig anschließen
Komplett liefern, montieren und anschließen.
oder gleichwertig
Fabrikat des Bieters
Typ des Bieters
459.__.005
Anschluss von Leitungen, Querschnitt bis 5x2,5 mm2
O
1.00
Stk
459.01 RWA
459.01
RWA
459.02 Stundenlohnarbeiten
459.02
Stundenlohnarbeiten
459.03 Sachverständigenabnahme
459.03
Sachverständigenabnahme
459.04 Dokumentation
459.04
Dokumentation
459.05 Montageplanung
459.05
Montageplanung
480 MSR Verkabelung
480
MSR Verkabelung
Schnittstellen Schnittstellen
Schnittstellen bilden am MSR Verteiler die eingeführten, abgemantelten und gekennzeichneten Leitungen nach der übergebenen Kabelzugliste.
An den Feldgeräten wird das Kabel bis zum Übergabepunkt geführt und gekennzeichnet. Abmantelung, Einführung und Anschluss erfolgt durch die MSR Firma.
Die Leitungen sind fachgerecht und bis auf 10 cm Rohrabstand zum Feldgerät zu führen.
Leitungswege sind mit der MSR Firma abzustimmen und gegebenfalls in einem Protokoll festzuhalten. Es muss klar definiert sein an welchen Punkten z.B. der Lüftungszentrale Befestigungen angebracht werden dürfen.
Die Erstinbetriebnahme erfolgt durch die MSR Firma.
Messungen der Leitungen erfolgt im NICHT angeschlossen Zustand durch den AN und ist zu Dokumentieren. Eine Abschrift erhält die MSR Firma.
Potentialausgleich wir durch den AN verlegt angeschlossen und gemessen.
Rinnen, Steigetrassen, Rohre etc sind ausnahmslos durch den AN zu erbringen.
Schnittstellen
Sofern nicht anders erwähnt, sind bei der Preisbildung Sofern nicht anders erwähnt, sind bei der Preisbildung
der nach- folgenden Kabel und Leitungen folgende Verlegearten bzw. Verlegehäufigkeiten zu
berücksichtigen:
30 % auf vorhandenen Kabelpritschen oder in Doppelböden
10 % auf vorhandenen Steigetrassen, inkl. der notwendigen
Kabelbefestigungsschellen
50 % Einziehen in Leitungsführungskanäle, Leerrohre,
Hohlraumböden oder Wandprofile
5 % auf Putz inkl. entsprechendem
Befestigungsmaterial
5 % unter Putz in vorhandenem Mauerschlitz
Sofern nicht anders erwähnt, sind bei der Preisbildung
Montagebereich MSR Montagebereich MSR
Die MSR Verkablung erfolgt nach Vorgabe der HLSK Planung.
Eine dazugehörige Kabelzugliste wird übergeben. Die Endgeräte werden eindeutig seitens der MSR Firma gekennzeichnet mit Ziel und Ursprungort. Die Verrohrung sowie Verkabelung wird bis ans Endgerät geführt um die Distanzen zu Überbrücken sind gegebenfalls auch Bögen notwendig. Diese werden nicht separat ausgeschrieben sondern sind Anteilig in die Rohrpositionen zu integrieren.
Alle Rohre, Steigtrassen, Abzweigdosen sind montiert und angeschlossen anzubieten.
Diese sind nachfolgend nicht aufgelistet sondern bereits in der KG 444 berücksichtigt. Dies betrifft auch Rinnen und Potentialausgleich.
Montagebereich MSR
Lapp ÖLFLEX CLASSIC 100/110 Lapp ÖLFLEX CLASSIC 100/110
Flexible Anschlussleitung
- Feindrähtige Litzen aus blanken Kupferdrähten nach
VDE 0295, Klasse 5 / IEC 60228
- PVC Aderisolierung LAPP P8/1
- Adern in Lagen verseilt
- Mantel aus PVC, grau
- flammwidrig nach IEC 60332-1-2
- gute chemische Beständigkeit
- Nennspannung bis 1,5 qmm U0/U=300/500 V
- Nennspannung ab 2,5 qmm U0/U=450/750 V
- Prüfspannung 4000 V
- Temperaturbereich gelegentlich bewegt -5°C bis +70 °C
- Temperaturbereich fest verlegt -40°C bis +80°C
Lapp ÖLFLEX CLASSIC 100/110
480.__.001 Ölflex 3 x 1,5 mm² Ölflex 3 x 1,5 mm²
Komplett liefern, montieren und betriebsfertig anschließen.
oder gleichwertig
Fabrikat des Bieters
Typ des Bieters
480.__.001
Ölflex 3 x 1,5 mm²
87.00
m
480.__.002 Ölflex 4 x 1,5 mm² Ölflex 4 x 1,5 mm²
Komplett liefern, montieren und betriebsfertig anschließen.
oder gleichwertig
Fabrikat des Bieters
Typ des Bieters
480.__.002
Ölflex 4 x 1,5 mm²
50.00
m
480.__.003 Ölflex 5 x 1,5 mm² Ölflex 5 x 1,5 mm²
Komplett liefern, montieren und betriebsfertig anschließen.
oder gleichwertig
Fabrikat des Bieters
Typ des Bieters
480.__.003
Ölflex 5 x 1,5 mm²
287.00
m
480.__.004 Ölflex 7 x 1,5 mm² Ölflex 7 x 1,5 mm²
Komplett liefern, montieren und betriebsfertig anschließen.
oder gleichwertig
Fabrikat des Bieters
Typ des Bieters
480.__.004
Ölflex 7 x 1,5 mm²
O
1.00
m
480.__.005 Ölflex 12 x 1,5 mm² Ölflex 12 x 1,5 mm²
Komplett liefern, montieren und betriebsfertig anschließen.
oder gleichwertig
Fabrikat des Bieters
Typ des Bieters
480.__.005
Ölflex 12 x 1,5 mm²
O
1.00
m
480.__.006 Ölflex 3 x 2,5 mm² Ölflex 3 x 2,5 mm²
Komplett liefern, montieren und betriebsfertig anschließen.
oder gleichwertig
Fabrikat des Bieters
Typ des Bieters
480.__.006
Ölflex 3 x 2,5 mm²
287.00
m
480.__.007 Ölflex 4 x 2,5 mm² Ölflex 4 x 2,5 mm²
Komplett liefern, montieren und betriebsfertig anschließen.
oder gleichwertig
Fabrikat des Bieters
Typ des Bieters
480.__.007
Ölflex 4 x 2,5 mm²
O
1.00
m
480.__.008 Ölflex 5 x 2,5 mm² Ölflex 5 x 2,5 mm²
Komplett liefern, montieren und betriebsfertig anschließen.
oder gleichwertig
Fabrikat des Bieters
Typ des Bieters
480.__.008
Ölflex 5 x 2,5 mm²
298.00
m
480.__.009 Ölflex 5 x 4 mm³ Ölflex 5 x 4 mm²
Komplett liefern, montieren und betriebsfertig anschließen.
oder gleichwertig
Fabrikat des Bieters
Typ des Bieters
480.__.009
Ölflex 5 x 4 mm³
O
1.00
m
480.__.010 Ölflex 5 x 6 mm² Ölflex 5 x 6 mm²
Komplett liefern, montieren und betriebsfertig anschließen.
oder gleichwertig
Fabrikat des Bieters
Typ des Bieters
480.__.010
Ölflex 5 x 6 mm²
102.00
m
480.__.011 Ölflex 4 x 35 mm² Ölflex 4 x 35 mm²
Komplett liefern, montieren und betriebsfertig anschließen.
oder gleichwertig
Fabrikat des Bieters
Typ des Bieters
480.__.011
Ölflex 4 x 35 mm²
O
1.00
m
Leitungen NHXMH-J Leitungen NHXMH-J
Unter anderem Leitungen zur Verkabelung der Raumthermostate.
Diese sind dem HLSK Plan zu entnehmen. Die Thermostate werden von HLSK geliefert und angeschlossen.
Leitungen NHXMH-J
480.__.012 NHXMH-J 3 x 1,5 mm² NHXMH-J 3 x 1,5 mm²
komplett geliefert montiert und angeschlossen.
480.__.012
NHXMH-J 3 x 1,5 mm²
312.00
m
480.__.013 NHXMH-J 3 x 2,5 mm² NHXMH-J 3 x 2,5 mm²
komplett geliefert montiert und angeschlossen.
480.__.013
NHXMH-J 3 x 2,5 mm²
450.00
m
480.__.014 NHXMH-J 5 x 1,5 mm² NHXMH-J 5 x 1,5 mm²
komplett geliefert montiert und angeschlossen.
480.__.014
NHXMH-J 5 x 1,5 mm²
2,457.00
m
480.__.015 NHXMH-J 5 x 6 mm² NHXMH-J 5 x 6 mm²
komplett geliefert montiert und angeschlossen.
480.__.015
NHXMH-J 5 x 6 mm²
50.00
m
Installationskabel mit statischem Schirm DIN 57815/VDE Installationskabel mit statischem Schirm DIN 57815/VDE
0815, JY(ST)H fertig verlegt:
Installationskabel mit statischem Schirm DIN 57815/VDE
480.__.016 J-Y(St)H 2 x 2 x 0,8 mm J-Y(St)H 2 x 2 x 0,8 mm
Komplett liefern, montieren und betriebsfertig anschließen.
oder gleichwertig
Fabrikat des Bieters
Typ des Bieters
480.__.016
J-Y(St)H 2 x 2 x 0,8 mm
258.00
m
480.__.017 J-Y(St)H 4 x 2 x 0,8 mm J-Y(St)H 4 x 2 x 0,8 mm
Komplett liefern, montieren und betriebsfertig anschließen.
oder gleichwertig
Fabrikat des Bieters
Typ des Bieters
480.__.017
J-Y(St)H 4 x 2 x 0,8 mm
378.00
m
Anschlüsse von bauseits gelieferten Anlagenteilen, Anschlüsse von bauseits gelieferten Anlagenteilen,
Geräten, Motoren, Fühlern etc., entsprechend der Anlagenbeschreibung,
komplett mit allem Kleinmaterial wie Verschraubungen etc.
Anschlüsse erfolgen durch die MSR Firma dennoch ist eine Einheitspreisabfrage erforderlich.
Der Auftraggeber hält sich die Option vor die Anschlüsse auch durch den AN erbringen zu lassen.
Die Anschlüsse sind hier nicht nochmals aufgeführt sondern die Bepreisung unter Leitungsnetz Anschlüsse greifen hier. KG 444.
Sollten für die MSR für den AN andere Preise geltend sein muss dieser dies mitteilen und eine Eigenständige Liste mit Preisen dem Angebot beifügen.
Anschlüsse von bauseits gelieferten Anlagenteilen,
Innerer Blitzschutz Innerer Blitzschutz
Ist in der Kostengruppe 446 berücksichtigt.
Innerer Blitzschutz
Abstimmungen Abstimmungen
Wie vorab beschrieben. Abstimmungen mit der MSR Firma sind nachfolgend Pauschal zu bestimmen. Die Preisfindung hat durch die Mengen und Maßen der einzelnen Positionen zu erfolgen. Ebenfalls eine Abfrage der Kabelzugliste.
Abstimmungen
480.__.018 Abstimmung mit Regelfirma Abstimmung des Verkabelungsumfanges mit der Regelfirma
bestehend aus:
- Führung sämtlicher Abstimmungsgespräche
- Klärung von Fragen zu den Kabellisten
- örtliche Begehung der Montageorte der Feldgeräte
- Abstimmung der Endverlegung am Feldgerät
- örtliche Begehung der Schaltschrank-Standorte
- Festlegung von Trassenwegen
etc.
Sämtliche Abstimmungen haben in Zusammenarbeit mit der
örtliche Bauleitung zu erfolgen
480.__.018
Abstimmung mit Regelfirma
1.00
psch
480.__.019 Sorgfältige und dauerhafte Zielpunktkennz. Sorgfältige und dauerhafte Zielpunktkennzeichnung der Kabel- bzw. Leitungsenden, so dass für die Regelfirma bei den Anschlussarbeiten keine Überprüfungszeiten notwendig werden. Über die Kennzeichnung muss ein problemloses zuordnen und anschließen der Kabel und Leitungen möglich sein, Beschriftung mit Kabelmarkern in Maschinen- schrift
480.__.019
Sorgfältige und dauerhafte Zielpunktkennz.
1.00
psch
Your bid details
Your documents
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