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Unit price EUR
Net total EUR
01 Allgemeine Angaben
01
Allgemeine Angaben
Projektangaben Neubau eines Kindertagesstätte mit 4 Gruppen in Pegnitz.
Projektnummer: 7026003
Auftraggeber (=Generalunternehmer)
im Folgenden AG genannt:
Jaeger Modulbau GmbH + Co KG
Dr.-Müller-Straße 26
92637 Weiden i.d. OPf.
Bauort:
Klumpertalstraße 24, 91257 Pegnitz
Flurstück Nr. 173/16, Gemarkung Bronn
Der beauftragte Bieter wird im Folgenden AN (Auftragnehmer) oder NU (Nachunternehmer) benannt.
Alle Leistungen sind nach den deutschen Normen herzustellen und mit entsprechenden Dokumenten nachzuweisen.
Projektangaben
Baustellenangaben Sauberkeit, Abfallentsorgung:
der bearbeitete Bereich sowie die Baustellenumgebung (Mischplatz, Lager, Zugang,..) ist stets besenrein zu verlassen. Abfälle (Kehrgut, Abfälle,..) sind durch den Auftragnehmer (AN) täglich aufzunehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen.
Lagerungen:
Materialanlieferungen und Lagerungen sind aus Baustellen-logistischen Gründen im Vorfeld der Bauleitung (BL) anzukündigen und abzustimmen (Anfahrt, Lagerdauer, Platzbedarf,...). Restmaterial ist schnellstmöglich abzufahren. Sicherungen (Wetter, Diebstahl,...) sind durch den AN eigenständig zu leisten.
Baustelleneinrichtung (bauseits, vgl. Baustelleneinrichtungsplan):
Die folgenden Einrichtungen/Medien sind nur zur Erfüllung der vertraglichen Leistungen zu verwenden!
Baustrom: wird ab dem Baustromanschlusskasten zur Verfügung gestellt. Notwendige Verlängerungskabel sind durch den AN bereitzustellen (Baustelleneinrichtung). Es dürfen nur (VDE) geprüfte Elektrogeräte eingesetzt werden!
Bauwasser: auf dem Baugrundstück wird ein Standrohr zur Versorgung mit Bauwasser zur Verfügung gestellt. Anschlusskupplungen und Schlauchleitungen sind durch den AN eigenständig einzusetzen (Baustelleneinrichtung).
Sanitär: Auf dem Baufeld stehen Baustellentoiletten zur Verfügung.
Bauablauf:
Der Baufortschritt ist grundsätzlich von allen Beteiligten zu fördern.
Behinderungen nach VOB/B §6 sind vom AN unverzüglich der BL zu melden und konkret zu beschreiben. Die Personalstärken sind so einzuplanen, dass die terminlichen Ziele erreicht werden.
Zur Ausführung der Leistung erforderliche Bedingungen (z.B. Temperatur, Witterung,..) sind im Vorfeld umfassend mit der Projektleitung bzw. Bauleitung zu kommunizieren. Falls keine Angaben gemacht werden, stellt dies auch keinen Behinderungsgrund dar.
Baudokumentation:
Zu den Leistungen und eingesetzten Materialien sind sind jeweilige Fachunternehmer- sowie Übereinstimmungserklärungen, Zulassungen und Datenblätter bereitzustellen. Brandschutz- und sicherheitsrelevante Ausführungen sind fotographisch zu erfassen, insbesondere Installationen welche verbaut werden (z.B. Brandabschottungen, Verankerungen,...). Fotos mit Positionsplan sind mit der Baudokumentation vor Schlussrechnungsstellung bereitzustellen.
Baustellenangaben
Bauablauf Vorgewerke
Den Untergrund bildet eine Stahlbetonbodenplatte mit Bitumenabdichtung.
Materialbestellung, -anlieferung
Die Lieferung ist im Vorfeld mit der Bauleitung abzustimmen, damit Anfahrt und Abstellflächen auf dem Baufeld sichergestellt werden können. Die Ware ist durch den AN für Witterung, Vandalismus und Diebstahl zu sichern!
Die Materialien so zeitlich so zu bestellen, damit die geplanten Ausführungstermin unbeschadet bleiben! erforderliche Lager- und Mischplätze sind unmittelbar nach Beauftragung mit der Bauleitung abzustimmen.
Montage
Abweichend zur üblichen Modulbauweise werden bei diesem Projekt angelieferte 2D Wand- und Deckenelemente vor Ort aufgestellt und verbunden. Nach Verlegung der Installationsleitungen können die Dämmlagen verlegt werden. Darauffolgend werden durch das Gewerk HLS die Heizleitungen verlegt. Erst nach positiver Druckprüfung der Installationsleitungen kann der Estrich eingebracht werden.
Estricharbeiten
Vorab ist der Technikraum mit Schnellestrich auszuführen. Hintergrund ist die vorzeitige Nutzung des Raumes für die Haustechnik-Installationen. Der Raum ist direkt von außen zugänglich und ohne Fußbodenheizung auszuführen.
Bauablauf
Plan- und Unterlagengrundlagen dieser Ausschreibung Plan- und Unterlagengrundlagen dieser Ausschreibung
Architektur:
PEG_ARC_01.02_Grundriss EG_260818_i.A
PEG_ARC_01.04_Schnitte_260818_i.A
PEG_ARC_01.05_Ansichten_260818_i.A
PEG_ARC_02.01_Bauteilaufbauten_260818_i.A
Terminplan:
20260826_0902_Pegnitz_Neubau_einer_4-gruppigen_Kita_LCMD
Maßgebend für die Angebotsbearbeitung und Ausführung sind die vorstehend genannten projektspezifischen Unterlagen in Verbindung mit den jeweils freigegebenen Ausführungs-, Werk- und Montageplänen. Bei Widersprüchen oder Unklarheiten ist vor Ausführung eine Klärung mit dem AG herbeizuführen.
Prüfungspflichten und Planfortschreibung
Der Auftragnehmer (AN) hat die für seine Leistung maßgebenden Unterlagen vor Angebotsabgabe auf für ihn erkennbare Widersprüche, Unklarheiten und fehlende Angaben zu prüfen und diese dem Auftraggeber (AG) schriftlich mitzuteilen. AG im Sinne dieses Nachunternehmer-Leistungsverzeichnisses ist die Jäger Modulbau GmbH & Co.KG.
Vor Ausführung sind die für die eigene Leistung erforderlichen Maße, Höhen, Achsen, Gefälle, Leitungsanschlüsse, Aussparungen und Einbauteile mit den freigegebenen Unterlagen und den örtlichen Verhältnissen abzugleichen. Hierdurch wird keine über die vertraglich geschuldete Werk- und Montageplanung hinausgehende Planungsverantwortung auf den AN übertragen.
Plan- und Unterlagengrundlagen dieser Ausschreibung
Normen und Richtlinien Normen und Richtlinien – Estricharbeiten
Für die Ausführung der Estricharbeiten (Zementestrich und Calciumsulfat-Fließestrich / Anhydritestrich) sind insbesondere folgende Normen, Richtlinien und Regelwerke verbindlich zu beachten:
Produktnormen / Estrichbaustoffe
DIN EN 13813 – Estrichmörtel, Estrichmassen und Estriche; Estrichmörtel und Estrichmassen – Eigenschaften und AnforderungenDIN EN 13892-1 bis -8 – Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen
Ausführungsnorm
DIN 18560-1 – Estriche im Bauwesen; Teil 1: Allgemeine Anforderungen, Prüfung und AusführungDIN 18560-2 – Estriche im Bauwesen; Teil 2: Estriche und Heizestriche auf Dämmschichten (schwimmende Estriche)DIN 18560-3 – Estriche im Bauwesen; Teil 3: VerbundestricheDIN 18560-4 – Estriche im Bauwesen; Teil 4: Estriche auf TrennschichtDIN 18560-7 – Estriche im Bauwesen; Teil 7: Hochbeanspruchbare Estriche (Industrieböden) aus Beton
Schall- und Wärmeschutz
DIN 4109-1 – Schallschutz im Hochbau; Teil 1: MindestanforderungenDIN 4109-33 – Schallschutz im Hochbau; Teil 33: Daten für die rechnerischen Nachweise (Beiblatt zu DIN 4109-1) – MassivbauDIN 4109-34 – Schallschutz im Hochbau; Teil 34: Daten für die rechnerischen Nachweise – Holz-, Leicht- und TrockenbauDIN EN ISO 10140-1 bis -5 – Akustik; Messung der Schalldämmung von Bauteilen im PrüfstandDIN EN ISO 717-2 – Akustik; Bewertung der Schalldämmung in Gebäuden; TrittschalldämmungDIN EN 12667 / DIN EN 12664 – Bestimmung des Wärmedurchlasswiderstandes von Baustoffen und BauproduktenGEG (Gebäudeenergiegesetz) – Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz
Boden-/Nutzschichten und Beläge
DIN 18365 – Bodenbelagsarbeiten (VOB/C) – als Folgegewerk, Übergabebedingungen beachtenDIN 18353 – Estricharbeiten (VOB/C) – Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für BauleistungenZDB-Merkblatt „Estriche im Bauwesen“ (Zentralverband des Deutschen Baugewerbes)BEB-Merkblätter (Bundesverband Estrich und Belag e.V.), insbesondere:
– KH-0/U: Beurteilen und Vorbereiten des Untergrundes
– KH-1/E: Anforderungen an Estriche – Nenndicken, Festigkeitsklassen
– KH-2/F: Fußbodenheizung und Estrich
Feuchteschutz / Abdichtung (bes. Sanitärbereiche)
DIN 18534 – Abdichtung von Innenräumen; gilt für Nassräume / SanitärbereicheDIN 18336 – Abdichtungsarbeiten (VOB/C)ZDB-Merkblatt „Verbundabdichtungen“
Brandschutz
DIN 4102-1 – Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen; KlassifizierungDIN EN 13501-1 – Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten
Arbeits- und Gesundheitsschutz
TRGS 517 – Tätigkeiten mit potenziell asbesthaltigen mineralischen Rohstoffen (soweit Altbausubstanz berührt)DGUV Vorschrift 1 – Grundsätze der PräventionDGUV Regel 101-006 – Estrich- und Bodenbelagarbeiten (ehemals BGR 181)Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)
Allgemeine Regelwerke / Vertragsbedingungen
VOB/B – Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von BauleistungenVOB/C – Allgemeine Technische Vertragsbedingungen (ATV), insbesondere DIN 18353 Estricharbeiten und DIN 18299 Allgemeine RegelungenDIN EN ISO 9001 – Qualitätsmanagementsysteme (soweit vertraglich vereinbart)
Es gelten stets die zum Zeitpunkt der Ausführung gültigen Fassungen der genannten Normen und Regelwerke. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, sich über etwaige Änderungen selbständig zu informieren und die Ausführung entsprechend anzupassen.
Normen und Richtlinien
Legende - Abkürzungen FFB - Oberkante Fertigfußboden
BRH (FFB) - Brüstungshöhe ab OK FFB
LTD - lichter Türdurchgang
D - Drehflügel
K - Kippflügel
Dr - Drücker
Kn - Knauf
FG - Fenstergriff
FGa - Fenstergriff, absperrbar
PZ - Profilzylinder
AP - Antipanikbeschlag nach DIN EN 179 (Drücker) o. DIN 1125 (horizontal)
OTS - Obentürschließer
ÖB - Öffnungsbegrenzer
FSA - Feststellanlage
ASD - Absenkdichtung
HSK - Hauptschließkante
NSK - Nebenschließkante
BS - Bandseite
GBS - Gegenbandseite
VSG - Verbundsicherheitsglas
ESG - Einscheibensicherheitsglas
sat - satiniertes, blickdichtes Glas ("Milchglas")
VS - Vogelschutz, durch Punkktraster-Beklebung
DLS - Durchlaufschutz, durch Klebestreifen in 2 Höhen
FBi - Fensterbank innen
FBe - Fensterbank außen
IS - Insektenschutz
Raf - Raffstoreverschattung
Not-Raf - Notraffung in Rettungswegen
Rol - Rollläden
Tex - Textil-Screen
RW 1 (2) - Rettungsweg 1 oder 2
Legende - Abkürzungen
02 Baustelleneinrichtung
02
Baustelleneinrichtung
02.__.0010 Baustelleneinrichtung Einrichten der Baustelle mit allen zur Ausführung der zu erbringenden Leistungen erforderlichen Geräten und Maschinen, insofern diese nicht in die jeweilige Leistungsposition einkalkuliert werden können, sowie die je nach Personaleinsatz durch die Gewerbeaufsicht erforderlichen Sozialeinrichtungen.
Im Preis enthalten sind diesbezügliche Transporte, Aufbau und Vorhaltung für den Leistungszeitraum.
Es dürfen nur nach DGUV V3 geprüfte Kabel und Elektrogeräte eingesetzt werden um die Einhaltung der DIN VDE 0701-0702 sicherzustellen.
es ist hierbei zu berücksichtigen, dass im Technikraum vorab ein Zement-Schnellestrich einzubauen ist!
02.__.0010
Baustelleneinrichtung
1.00
psch
03 Dämmschichten
03
Dämmschichten
03.__.0010 Bodendämmung EPS, 2-lagig 2x40mm, versetzt verlegt Liefern und Verlegen von Wärmedämm-Platten aus expandiertem Polystyrol (EPS) als Bodendämmung unter schwimmendem Estrich.
Ausführung:
Material: EPS-Dämmplatten nach DIN EN 13163, Druckspannungsklasse CS(10)150 oder höher
Gesamtdicke: 2 × 40 mm = 80 mm
Verlegung zweilagig mit versetzten Stößen (mind. 150 mm Versatz)
Keine Trittschalldämmeigenschaft (reine Wärmedämmung)
Fugen der Lagen untereinander versetzt, Plattenstöße satt aneinanderstoßend
Verlegung auf ebenem, tragfähigem und sauberem Untergrund
Alle Rand- und Anschlussbereiche fachgerecht ausbilden
Lieferumfang / Einschlüsse:
Lieferung, Transport und Verlegen der Platten inkl. aller Verschnittanteile
Vorbereitende Reinigung des Untergrunds (besenrein)
Abrechnung: m² verlegte Fläche, gemessen nach DIN 18353 bzw. DIN 18560.
03.__.0010
Bodendämmung EPS, 2-lagig 2x40mm, versetzt verlegt
775.00
m²
03.__.0020 Trittschall-Dämmplatte, 30mm wie Vorposition, jedoch als Dämmlage 1x30mm mit Trittschalleigenschaft
(Ausführung in Räumen ohne Fußbodenheizung)
03.__.0020
Trittschall-Dämmplatte, 30mm
61.00
m²
03.__.0030 Trittschalldämmplatte 30mm, Tackerplatte für FBH, stoßverklebt Liefern und Verlegen einer Trittschalldämmplatte als Tackerplatte für Fußbodenheizleitungen.
Ausführung:
Material: Trittschalldämmplatte mit Trittschalldämmeigenschaft nach DIN EN 13163 / DIN 18560-2Dicke: 20 mmAusführung als Tackerplatte mit werkseitig aufgebrachter Noppenstruktur o. Rasteraufdruck zur Aufnahme der FußbodenheizleitungenVerlegung mit gestoßenen (stumpfen) Fugen, Stöße vollflächig verklebt (stoßverklebt)Trittschallverbesserungsmaß ΔLw gemäß Produktkennzeichnung; Nachweis durch HerstellerleistungserklärungVerlegung auf der Wärmedämmschicht (Grunddämmung)Randanschluss an Randdämmstreifen allseitig fachgerecht herstellenLieferumfang / Einschlüsse:
Lieferung, Transport und Verlegen inkl. VerschnittanteileKleber für StoßverklebungHerstellernachweis / ProduktdatenblattAbrechnung: m² verlegte Fläche, gemessen nach DIN 18353 bzw. DIN 18560.
03.__.0030
Trittschalldämmplatte 30mm, Tackerplatte für FBH, stoßverklebt
714.00
m²
03.__.0040 Randdämmstreifen PE-Schaum, h=100mm, mit Anschlussfolie, an Tackerplatte verklebt Liefern und Verlegen von Randdämmstreifen aus Polyethylenschaum (PE-Schaum) zur Ausbildung der Randfuge des schwimmenden Estrichs.
Ausführung:
Material: Randdämmstreifen aus PE-Schaum nach DIN 18560-2Höhe: mindestens 100 mm (bis mindestens Oberkante Fertigfußboden)Breite/Stärke: mindestens 8 mmMit einseitig werkseitig angebrachter Anschlussfolie (Abschlussfolie / Manschettenstreifen)Die Anschlussfolie wird an die Tackerplatte (Trittschalldämmplatte) vollflächig angeklebtUmlaufende Verlegung an alle aufgehenden Bauteile (Wände, Stützen, Türzargen, Rohrdurchführungen etc.)Stöße überlappend ausgeführtÜberstehendes Material nach Estricheinbau und vor Verlegung des Belags bündig abschneidenLieferumfang / Einschlüsse:
Lieferung, Transport und Verlegen inkl. VerschnittanteileKlebstoff für Anschlussfolie an TackerplatteAbrechnung: lfm verlegter Randdämmstreifen, gemessen nach Rohbaumaß.
03.__.0040
Randdämmstreifen PE-Schaum, h=100mm, mit Anschlussfolie, an Tackerplatte verklebt
380.00
lfm
03.__.0050 Mehrpreis: Randdämmstreifen Mineralwolle, Schmelzpunkt >1000°C Mehrpreis gegenüber Position Randdämmstreifen PE-Schaum für die Ausführung des Randdämmstreifens aus nicht brennbarer Mineralwolle.
Anforderungen:
Material: Randdämmstreifen aus Mineralwolle (Steinwolle) nach DIN EN 13162Schmelzpunkt: > 1.000 °C (Klassifizierung als nicht schmelzend nach DIN EN 13501-1, Euroklasse A1 oder A2)Höhe: mindestens 100 mmBreite/Stärke: mindestens 8 mmMit einseitig angebrachter Anschlussfolie, an Tackerplatte vollflächig angeklebtNachweis des Schmelzpunkts durch Herstellerleistungserklärung oder CE-KennzeichnungAusführung im Übrigen wie Basisposition RanddämmstreifenEnthaltene Leistungen:
Mehraufwand für Material (Mineralwolle gegenüber PE-Schaum)Lieferung, Transport und Verlegen inkl. VerschnittanteileAbrechnung: lfm, als Mehrpreis zur Basisposition Randdämmstreifen.
03.__.0050
Mehrpreis: Randdämmstreifen Mineralwolle, Schmelzpunkt >1000°C
O
380.00
lfm
03.__.0060 Grunddämmung gebundene Schüttung, h=80mm (Alternativposition) Alternativpositionzu Position Bodendämmung EPS 2×40 mm.
Liefern und Einbringen einer Grunddämmung aus gebundener Schüttung (z.B. Perlite oder Blähton, gebunden mit Zement o. gleichwertigem Bindemittel).
Ausführung:
Material: gebundene Schüttung (z.B. Liapor, Perlite oder gleichwertiges mineralisches Leichtschüttgut, gebunden), Druckfestigkeit gemäß Herstellerangabe, geeignet als Unterlage für schwimmenden Estrich nach DIN 18560-2Einbauhöhe: 80 mm, plan und im Gefälle entsprechend Planung eingebautFachgerechtes Mischen und Einbringen; Verdichten nach HerstellervorgabenNachweis der Wärmeleitfähigkeit λ und Druckspannungsklasse durch HerstellerdatenblattEinbau auf ebenem, tragfähigem und feuchtegeschütztem UntergrundRanddämmstreifen und Trittschalldämmung wie Basispositionen; nicht Bestandteil dieser AlternativpositionLieferumfang / Einschlüsse:
Lieferung aller Materialien, Transport und Einbau inkl. Verschnitt und ÜberfüllungAbziehen und Abgleichen der OberflächeHerstellernachweis / ProduktdatenblattAbrechnung: m² eingebaute Fläche, Dicke 80 mm, gemessen nach DIN 18353 / DIN 18560.
03.__.0060
Grunddämmung gebundene Schüttung, h=80mm (Alternativposition)
O
775.00
m²
04 Estricharbeiten
04
Estricharbeiten
04.__.0010 Calciumsulfat-Fließestrich (CAF), schwimmend, inkl. Nachbehandlung Liefern und Einbauen von Calciumsulfat-Fließestrich (CAF-Estrich / Anhydritestrich) als schwimmender Estrich auf Dämmschicht.
Anforderungen Estrichbinder / Produkt:
Estrichbinder: Calciumsulfat (Anhydrit oder Halbhydrat), gemäß DIN EN 13813, Bezeichnung CA
Festigkeitsklasse: mindestens CA-C25-F5 (Biegezugfestigkeit F5, Druckfestigkeit C25)
Einbaudicke: gemäß Estrichplan / Leistungsverzeichnis; mindestens 45 mm auf Dämmschicht (schwimmend)
Belegreife und Restfeuchte: CM-Messung gemäß Herstellervorgabe; Wert < 0,5 % CM für Parkett / Holzböden, < 1,0 % CM für keramische Beläge; Messung und Protokollierung durch AN
Ausführung:
Einbau als Fließestrich (gepumpt), Verarbeitung nach Herstelleranweisung und DIN 18560-2
Einbau auf fertig verlegter Trittschalldämmung (Tackerplatte); Randdämmstreifen umlaufend vorhanden
Einstellen der Höhenlage mittels Estrichpins / Lehren auf Fertigfußbodenhöhe (FFB)
Nivellieren, Abziehen, Entlüften (Stachelwalze) gemäß Herstellervorgabe
Einarbeiten der Heizleitungen (Fußbodenheizung) ohne Beschädigung der Rohre
Keine Überbrückung von Bewegungsfugen; Fugenausbildung nach Fugenplan
Nachbehandlung:
Schutz vor Zugluft, direkter Sonneneinstrahlung und Frost in den ersten 72 Stunden
Trocknungszeit nach Herstellervorgabe einhalten; ggf. Zwangsbelüftung nach Absprache BL
Schleifen der Estrichoberfläche (Sinterschicht entfernen) nach ausreichender Durchtrocknung, sofern für Folgegewerk erforderlich
Lieferumfang / Einschlüsse:
Lieferung aller Materialien, Mischen (Pumpe), Einbau inkl. Verschnittanteile
Estrichpumpe, alle Geräte und Werkzeuge
Herstellernachweis / Prüfzeugnis, Lieferscheine
CM-Messprotokoll bei Übergabe
Abrechnung: m² eingebaute Fläche, gemessen nach DIN 18353 / DIN 18560.
04.__.0010
Calciumsulfat-Fließestrich (CAF), schwimmend, inkl. Nachbehandlung
698.00
m²
04.__.0020 Zementestrich (ZE), schwimmend, Sanitärräume, inkl. Nachbehandlung Liefern und Einbauen von Zementestrich (ZE) als schwimmender Estrich in Sanitär- und Nassbereichen auf Dämmschicht.
Anforderungen Estrichbinder / Produkt:
Estrichbinder: Zement (Portland- oder Hochofenzement CEM I / II), gemäß DIN EN 13813, Bezeichnung CT
Festigkeitsklasse: mindestens CT-C25-F4; in Sanitärbereichen empfohlen CT-C30-F5
Einbaudicke: gemäß Estrichplan; mindestens 45 mm auf Dämmschicht (schwimmend); in Gefällebereichen Mindestdicke an der dünnsten Stelle einhalten
Gefälle: 1,5–2,0 % zum Bodenablauf, gemäß Planung
Belegreife: CM-Wert < 2,0 % (Zementestrich) vor Verlegung der Abdichtung / Fliesen; Messung und Protokollierung durch AN
Ausführung:
Einbau nach DIN 18560-2 und DIN 18560-4 (je nach Systemaufbau); Ausführung nach DIN 18353 (VOB/C)
Einbau auf Dämmschicht und umlaufenden Randdämmstreifen (schwimmend); Einhaltung des Trennschichtprinzips zu Wänden und aufgehenden Bauteilen
Gefälleestrich zum Bodenablauf einbauen; Gefälle gleichmäßig und ohne Mulden ausführen
Abziehen, Verdichten und Glätten der Oberfläche für nachfolgende Abdichtung
Oberfläche geglättet oder angeraut entsprechend Folgegewerk (Abdichtung + Fliese)
Nachbehandlung:
Abdecken mit Folie oder Nachbehandlungsmittel für mind. 3 Tage (Hydratationsschutz)
Schutz vor Frost und zu schneller Austrocknung
Trocknungszeit mind. 28 Tage vor Belegreife (Regeltrocknung); Frühtrocknung nur mit Zustimmung der BL
Lieferumfang / Einschlüsse:
Lieferung aller Materialien, Mischen, Einbau inkl. Verschnittanteile
Alle Geräte und Werkzeuge
Herstellernachweise, Lieferscheine
Abrechnung: m² eingebaute Fläche, gemessen nach DIN 18353 / DIN 18560.
04.__.0020
Zementestrich (ZE), schwimmend, Sanitärräume, inkl. Nachbehandlung
61.00
m²
04.__.0030 Zement-Schnellestrich (Technikraum) Liefern und Einbauen von Zement-Schnellestrich (ZE) mit zugelassenem Erhärtungsbeschleuniger als schwimmender Estrich im Technikraum (Erdgeschoss), ausgeführt zeitlich vorrangig gegenüber allen übrigen Estricharbeiten, um die vorzeitige Nutzung des Raumes für Haustechnik-Installationen zu ermöglichen.
Anforderungen Estrichbinder / Produkt:
Estrichbinder: Zement (CEM I oder CEM II) gemäß DIN EN 13813, Bezeichnung CT
Festigkeitsklasse: mindestens CT-C25-F4 (empfohlen CT-C30-F5)
Erhärtungsbeschleuniger: zugelassener Betonverflüssiger / Erhärtungsbeschleuniger gemäß DIN EN 934-3 (Zusatzmittel für Mörtelmischungen); Einsatz ausschließlich nach Herstelleranweisung und Dosierungsangabe; Herstellerdatenblatt und Eignungsnachweis sind dem AG vor Beginn der Arbeiten vorzulegen
Einbaudicke: gemäß Estrichplan; mindestens 45 mm auf Dämmschicht (schwimmend)
Keine Fußbodenheizung; Ausführung ohne Heizleitungen
Ausführung:
Zeitlich vorrangige Ausführung gegenüber allen übrigen Estrichflächen des Projekts; Terminabstimmung mit Bauleitung (BL) vor Beginn
Einbau nach DIN 18560-2 (schwimmender Estrich auf Dämmschicht) und DIN 18353 (VOB/C)
Einbau auf verlegter Dämm- und Trittschalldämmschicht mit umlaufenden Randdämmstreifen (bauseits gestellt oder gemäß separater Position)
Abziehen, Verdichten und Glätten der Oberfläche entsprechend Folgegewerk
Einhaltung des Trennschichtprinzips zu Wänden und aufgehenden Bauteilen
Fugenausbildung gemäß Fugenplan; keine Überbrückung von Bewegungsfugen
Trocknungs- und Erhärtungsangaben (Schnellestrich mit Beschleuniger):
Begehbarkeit (leicht): ca. 4–6 Stunden nach Einbau (temperaturabhängig, gemäß Herstellerangabe)
Belegreife für Abdichtung / leichte Lasten: in der Regel nach 24–48 Stunden (bei +20 °C Raumtemperatur und ausreichender Belüftung), gemäß Herstellerdatenblatt
CM-Messung: CM-Wert < 2,0 % vor Belegreifeklärung; Messung und Protokollierung durch AN, Ergebnis schriftlich an BL übergeben
Mindesttemperatur während Erhärtung: +5 °C (Luft und Untergrund); bei Unterschreitung sind Maßnahmen zur Temperaturhaltung durch AN zu ergreifen
Schutz vor Zugluft, Frost und direkter Sonneneinstrahlung in den ersten 24 Stunden nach Einbau
Zwangsbelüftung zur Beschleunigung der Trocknung nach Absprache mit BL zulässig; ab 24 h nach Einbau
Nachbehandlung:
Abdecken mit Folie oder Auftragen von Nachbehandlungsmittel für mindestens 24 Stunden (Hydratationsschutz)
Schutz der Oberfläche gegen mechanische Beschädigung bis zur Belegreife
Lieferumfang / Einschlüsse:
Lieferung aller Materialien (Zement, Zuschlag, Wasser, Beschleuniger), Mischen, Transport und Einbau inkl. Verschnittanteile
Alle Geräte und Werkzeuge
Herstellerdatenblatt des Beschleunigers, Lieferscheine, CM-Messprotokoll
Vorlage des Eignungsnachweises für den Beschleuniger gemäß DIN EN 934-3 vor Ausführungsbeginn
Abrechnung: m² eingebaute Fläche, gemessen nach DIN 18353 / DIN 18560.
04.__.0030
Zement-Schnellestrich (Technikraum)
19.80
m²
04.__.0040 Fugen in Türbereichen herstellen Herstellen von Bewegungsfugen im Estrich in Türbereichen gemäß Fugenplan.
Ausführung:
Anordnung der Fugen in Türbereichen entsprechend Fugenplan (Übergabe durch AG/BL); Fugen trennen angrenzende Estrichfelder vollständig
Fuge mit Kartonwinkel vor Estrichausführung positionsgenau fixieren
Fugenbreite: 5–8 mm; Fugenränder geradlinig und sauber
Fugenprofile bündig zur Estrichoberfläche einbauen
Ausführung nach DIN 18560-1 und BEB-Merkblatt Fugen
Lieferumfang / Einschlüsse:
Kartonwinkel samt Klebebänder zur Fixierung
Abrechnung: lfm hergestellte Fuge.
04.__.0040
Fugen in Türbereichen herstellen
30.00
lfm
04.__.0050 Trennfugen im Flur nach Fugenplan herstellen Herstellen von Trenn- und Feldbegrenzungsfugen im Estrich im Flurbereich gemäß Fugenplan.
Ausführung:
Anordnung der Trennfugen nach Fugenplan (Übergabe durch AG/BL); Feldgröße max. 40 m² und max. Seitenlängenverhältnis 1:2 (Calciumsulfatestrich nach BEB-Empfehlung); bei Zementestrich max. 36 m²Trennfugen sind unmittelbar beim Einbau des Estrichs durch Einlegen von Fugenleisten / Trennstreifen herzustellen ODER nach Erhärten durch Sägeschnitt (Nassschnitt) auszuführenFugenbreite: 5–8 mm; Fugen vollständig durchgehend bis auf DämmschichtFugenfüllung mit dauerelastischem Fugendichtstoff oder Einlegen von geeigneten Fugenprofilen nach Rücksprache mit BL und entsprechend BelagsartAusführung nach DIN 18560-1 und BEB-Merkblatt Fugen im EstrichLieferumfang / Einschlüsse:
Fugenleisten / Trennstreifen oder Sägeschnitt, Fugenmaterial, EinbauReinigung der Fugenflanken vor VerfüllungAbrechnung: lfm hergestellte Trennfuge.
04.__.0050
Trennfugen im Flur nach Fugenplan herstellen
60.00
lfm
04.__.0060 Feuchtemessstellen anlegen Anlegen von Feuchtemessstellen im Estrich
Ausführung:
Anzahl und Lage der Messstellen nach DIN 18560 und BEB-Merkblatt KH-0/U; mind. 3 Messstellen je 200 m² Estrichfläche, bei kleinen Flächen mind. 3 Stellen pro Raumgruppe
Markierung der Messstelle
Messstellen-Auswahl repräsentativ: ungünstige Stellen (Außenwände, Nischen, Gefälletiefen) bevorzugt
04.__.0060
Feuchtemessstellen anlegen
10.00
Stk
04.__.0070 Anarbeiten an Bodenabläufe und Bodeneinbautanks Fachgerechtes Anarbeiten des Estrichs an Bodenabläufe und Bodeneinbautanks (z.B. Unterflurverteiler, Bodentanks für Heizung / Elektro).
Ausführung:
Sorgfältiges Ausarbeiten und Anpassen des Estrichs rund um Bodenabläufe und Bodeneinbautanks
Bodenabläufe: Estrichoberkante bündig mit Ablaufrahmen / -rost herstellen; Gefälle zum Ablauf gleichmäßig anarbeiten; Fugenanschluss zwischen Estrich und Ablaufrahmen dauerelastisch schließen
Abdichtungsanschluss (sofern in Nassbereich): Verbundabdichtung an Ablaufmanschette / Ablaufkörper vollflächig einbinden; Ausführung nach DIN 18534 und ZDB-Merkblatt Verbundabdichtung
Einbaumaße, Höhe und Achsen gemäß Plan überprüfen und einhalten
Lieferumfang / Einschlüsse:
Schutzabdeckungen der Abläufe während Estricheinbau
Abrechnung nach tatsächlicher Stückzahl.
04.__.0070
Anarbeiten an Bodenabläufe und Bodeneinbautanks
6.00
Stk
05 Stundenlohnarbeiten
05
Stundenlohnarbeiten
Grundsätze Stundenlohnarbeiten werden von der Bauleitung
gesondert angeordnet und dürfen erst nach schriftlicher
Auftragserteilung durchgeführt werden. Nicht schriftlich
angeordnete Stundenlohnarbeiten werden nicht vergütet.
Bei Stundenlohnarbeiten sind auf besonderen Berichten
die Leistungen täglich aufzuführen und von der Bauleitung
bestätigen zu lassen.
Die Stundenlohnsätze sind einschl. aller Leistungszulagen,
Lohnnebenkosten, Auslösungen, Fahrgelder und dergl. anzugeben.
Die Materialkosten sind einschl. aller Transportkosten frei
Verwendungsstelle abgeladen anzugeben.
Auf den Stundenlohnberichten sind die Namen und die genauen
Berufsbezeichnungen anzugeben. Die Personalqualifikation ist entsprechend der auszuführenden Leistungen einzuteilen.
Auf den Stundenlohnberichten sind die ausgeführten Arbeiten
detailliert zu beschreiben. Einschl. Uhrzeit mit Beginn und
Ende, verbrauchtes Material, genutzte Werkzeuge/Maschinen usw.
Des Weiteren gelten die Vorgaben nach VOB/B §15
Grundsätze
05.__.0010 Facharbeiter Stundenlohnarbeiten Facharbeiter
nach den Grundsätzen
05.__.0010
Facharbeiter
1.00
h
05.__.0020 Bauhelfer Stundenlohnarbeiten Bauhelfer
nach den Grundsätzen
05.__.0020
Bauhelfer
1.00
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