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Unit price EUR
Net total EUR
01 Allgemeine Angaben
01
Allgemeine Angaben
Projektangaben Neubau eines Kindertagesstätte mit 4 Gruppen in Pegnitz.
Projektnummer: 7026003
Auftraggeber (=Generalunternehmer)
im Folgenden AG genannt:
Jaeger Modulbau GmbH + Co KG
Dr.-Müller-Straße 26
92637 Weiden i.d. OPf.
Bauort:
Klumpertalstraße 24, 91257 Pegnitz
Flurstück Nr. 173/16, Gemarkung Bronn
Der beauftragte Bieter wird im Folgenden AN (Auftragnehmer) oder NU (Nachunternehmer) benannt.
Alle Leistungen sind nach den deutschen Normen herzustellen und mit entsprechenden Dokumenten nachzuweisen.
Projektangaben
Baustellenangaben Sauberkeit, Abfallentsorgung:
der bearbeitete Bereich sowie die Baustellenumgebung (Mischplatz, Lager, Zugang,..) ist stets besenrein zu verlassen. Abfälle (Kehrgut, Abfälle,..) sind durch den Auftragnehmer (AN) täglich aufzunehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen.
Lagerungen:
Materialanlieferungen und Lagerungen sind aus Baustellen-logistischen Gründen im Vorfeld der Bauleitung (BL) anzukündigen und abzustimmen (Anfahrt, Lagerdauer, Platzbedarf,...). Restmaterial ist schnellstmöglich abzufahren. Sicherungen (Wetter, Diebstahl,...) sind durch den AN eigenständig zu leisten.
Baustelleneinrichtung (bauseits, vgl. Baustelleneinrichtungsplan):
Die folgenden Einrichtungen/Medien sind nur zur Erfüllung der vertraglichen Leistungen zu verwenden!
Baustrom: wird ab dem Baustromanschlusskasten zur Verfügung gestellt. Notwendige Verlängerungskabel sind durch den AN bereitzustellen (Baustelleneinrichtung). Es dürfen nur (VDE) geprüfte Elektrogeräte eingesetzt werden!
Bauwasser: auf dem Baugrundstück wird ein Standrohr zur Versorgung mit Bauwasser zur Verfügung gestellt. Anschlusskupplungen und Schlauchleitungen sind durch den AN eigenständig einzusetzen (Baustelleneinrichtung).
Sanitär: Auf dem Baufeld stehen Baustellentoiletten zur Verfügung.
Bauablauf:
Der Baufortschritt ist grundsätzlich von allen Beteiligten zu fördern.
Behinderungen nach VOB/B §6 sind vom AN unverzüglich der BL zu melden und konkret zu beschreiben. Die Personalstärken sind so einzuplanen, dass die terminlichen Ziele erreicht werden.
Zur Ausführung der Leistung erforderliche Bedingungen (z.B. Temperatur, Witterung,..) sind im Vorfeld umfassend mit der Projektleitung bzw. Bauleitung zu kommunizieren. Falls keine Angaben gemacht werden, stellt dies auch keinen Behinderungsgrund dar.
Baudokumentation:
Zu den Leistungen und eingesetzten Materialien sind sind jeweilige Fachunternehmer- sowie Übereinstimmungserklärungen, Zulassungen und Datenblätter bereitzustellen. Brandschutz- und sicherheitsrelevante Ausführungen sind fotographisch zu erfassen, insbesondere Installationen welche verbaut werden (z.B. Brandabschottungen, Verankerungen,...). Fotos mit Positionsplan sind mit der Baudokumentation vor Schlussrechnungsstellung bereitzustellen.
Baustellenangaben
Plan- und Unterlagengrundlagen dieser Ausschreibung Plan- und Unterlagengrundlagen dieser Ausschreibung
Architektur:
PEG_ARC_01.02_Grundriss EG_260818_i.A
PEG_ARC_01.04_Schnitte_260818_i.A
PEG_ARC_02.01_Bauteilaufbauten_260818_i.A
Terminplan:
20260826_0902_Pegnitz_Neubau_einer_4-gruppigen_Kita_LCMD
Maßgebend für die Angebotsbearbeitung und Ausführung sind die vorstehend genannten projektspezifischen Unterlagen in Verbindung mit den jeweils freigegebenen Ausführungs-, Werk- und Montageplänen. Bei Widersprüchen oder Unklarheiten ist vor Ausführung eine Klärung mit dem AG herbeizuführen.
Prüfungspflichten und Planfortschreibung
Der Auftragnehmer (AN) hat die für seine Leistung maßgebenden Unterlagen vor Angebotsabgabe auf für ihn erkennbare Widersprüche, Unklarheiten und fehlende Angaben zu prüfen und diese dem Auftraggeber (AG) schriftlich mitzuteilen. AG im Sinne dieses Nachunternehmer-Leistungsverzeichnisses ist die Jäger Modulbau GmbH & Co.KG.
Vor Ausführung sind die für die eigene Leistung erforderlichen Maße, Höhen, Achsen, Gefälle, Leitungsanschlüsse, Aussparungen und Einbauteile mit den freigegebenen Unterlagen und den örtlichen Verhältnissen abzugleichen. Hierdurch wird keine über die vertraglich geschuldete Werk- und Montageplanung hinausgehende Planungsverantwortung auf den AN übertragen.
Plan- und Unterlagengrundlagen dieser Ausschreibung
Bauablauf Vorgewerke
Den Untergrund bildet ein Calciumsulfat-Estrich mit abgeschliffener Sinterschicht. Bodenbelag nach Ablauf des Aufheizprogramms sowie positiver Restfeuchtemessung. Die Ebenheit der Vorleistung ist durch den AN zu prüfen. Evtl. erforderliche Ausgleichsspachtelungen sind vor Ausführung mit der Bauleitung festzulegen.
Materialbestellung, -anlieferung
Die Lieferung ist im Vorfeld mit der Bauleitung abzustimmen, damit Anfahrt und Abstellflächen auf dem Baufeld sichergestellt werden können. Die Ware ist durch den AN für Witterung, Vandalismus und Diebstahl zu sichern!
Die Materialien so zeitlich so zu bestellen, damit die geplanten Ausführungstermin unbeschadet bleiben! erforderliche Lagerplätze sind unmittelbar nach Beauftragung mit der Bauleitung abzustimmen.
Verlegung
Die Abfolge der Ausführungsbereiche ist mit der Bauleitung abzustimmen. Hierbei sind die jeweiligen Trockenzeiten von Grundierung, Spachtelung, Belag anzugeben, damit die Gewerkeabfolge dementsprechend getaktet werden kann. Nicht begehbare Räume oder Bereiche sind deutlich zu kennzeichnen bzw. abzusperren.
Zur Abnahme ist der Bodenbelag in feucht-gereinigtem Zustand vorzuweisen.
Bauablauf
Normen und Richtlinien Die Leistungen sind nach den jeweils gültigen Fassungen der nachfolgend genannten Normen, Richtlinien und Merkblätter auszuführen. Bei Widersprüchen gilt die strengere Anforderung. Der AN hat die Einhaltung zu dokumentieren und auf Verlangen der Bauleitung nachzuweisen.
Allgemeine Ausführungsnormen
DIN 18365 – Bodenbelagarbeiten (VOB/C)DIN 18299 – Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art (VOB/C)DIN 18202 – Toleranzen im Hochbau; Tabelle 3, Zeile 4: Ebenheitstoleranzen für BodenbelägeDIN 18560 – Estriche im Bauwesen (Reihe); insbesondere Teil 1 (Allgemeines) und Teil 2 (Calciumsulfatestriche)
Untergrundvorbereitung und Belegreife
BEB-Merkblatt „Beurteilen und Vorbereiten von Untergründen“ (Bundesverband Estrich und Belag e.V.)BEB-Merkblatt „Calciumsulfat-Fließestriche als Untergrund für Bodenbeläge und Parkett“BEB-Merkblatt „CM-Messung – Bestimmung der Belegreife von Estrichen“DIN EN 13318 – Estrichmörtel und Estriche; BegriffeDIN EN 13813 – Estrichmörtel, Estrichmassen und Estriche; Eigenschaften und Anforderungen
PVC- und Vinylbodenbeläge
DIN EN ISO 10581 – Elastische Bodenbeläge; Homogene PVC-Bodenbeläge in Rollenform; AnforderungenDIN EN ISO 10582 – Elastische Bodenbeläge; Heterogene PVC-Bodenbeläge in Rollenform; AnforderungenDIN EN ISO 11638 – Elastische Bodenbeläge; PVC-Bodenbeläge in Fliesen; AnforderungenDIN EN 649 – Elastische Bodenbeläge; Homogene und heterogene PVC-Bodenbeläge (zurückgezogen, Inhalte in ISO 10581/10582 überführt; ggf. vertraglich maßgebend)DIN EN 13501-1 – Klassifizierung von Bauprodukten nach dem Brandverhalten; Klassifizierung mit den Ergebnissen aus den Prüfungen zum BrandverhaltenDIN EN ISO 10874 – Elastische, textile und Laminatbodenbeläge; Klassifizierung
Nahtschweißung
DIN EN ISO 11632 – Elastische Bodenbeläge; Nahtschweißschnüre und -streifen; AnforderungenBEB-Arbeitsblatt „Nahtschweißung von elastischen Bodenbelägen“
Klebstoffe
DIN EN 1372 – Klebstoffe; Prüfverfahren für Klebstoffe für Boden- und Wandbeläge; SchälversuchDIN EN 1903 – Klebstoffe; Prüfverfahren für Klebstoffe für elastische und textile BodenbelägeEMICODE-Klassifizierung (GEV): Klebstoff muss mindestens EC 1 (emissionsarm) aufweisenHerstellerspezifische Verarbeitungsrichtlinien (Systemklebstoff gem. Forbo-Empfehlung)
Rutschhemmung
DIN EN 13893 – Elastische, textile und Laminatbodenbeläge; Messung des dynamischen Gleitreibungskoeffizienten auf trockenen BodenbelägenDIN 51130 – Prüfung von Bodenbelägen; Bestimmung der rutschhemmenden Eigenschaft (R-Wert-Klassifizierung)DGUV Information 208-041 (ehem. BGI/GUV-I 8527) – Bodenbeläge für nassbelastete BarfußbereicheDGUV Regel 108-003 – Fußböden in Arbeitsstätten und im Freien
Raumklima und Verlegebedingungen
Herstellerrichtlinien Forbo Flooring Systems (Eternal colour): Mindesttemperatur Untergrund und Raumluft ≥ 15 °C, maximale relative Luftfeuchte ≤ 75 % während der VerlegungBEB-Merkblatt „Klimatisierung von Bodenbelägen vor der Verlegung“
Fugen und Dichtstoffe
DIN EN ISO 11600 – Hochbau; Fugendichtstoffe; Klassifizierung und AnforderungenDIN 18540 – Abdichten von Außenwandfugen im Hochbau mit Fugendichtstoffen
Umwelt und Emissionen
AgBB-Schema – Bewertungsschema für die gesundheitliche Bewertung von Bauprodukten in Innenräumen (Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten)GEV EMICODE – Emissionsklassen für Verlegewerkstoffe und BodenbelägeEU-Bauproduktenverordnung (BauPVO) Nr. 305/2011 – CE-Kennzeichnung der eingesetzten Produkte
Arbeitssicherheit
TRGS 610 – Ersatzstoffe und Verwendungsbeschränkungen für stark lösemittelhaltige Vorstriche und Klebstoffe für den BodenbereichTRGS 619 – Substitution von CMR-Stoffen bei der Verwendung von KlebstoffenGefStoffV – Gefahrstoffverordnung (aktuelle Fassung)DGUV Vorschrift 1 – Grundsätze der Prävention
Normen und Richtlinien
Legende - Abkürzungen FFB - Oberkante Fertigfußboden
BRH (FFB) - Brüstungshöhe ab OK FFB
LTD - lichter Türdurchgang
D - Drehflügel
K - Kippflügel
Dr - Drücker
Kn - Knauf
FG - Fenstergriff
FGa - Fenstergriff, absperrbar
PZ - Profilzylinder
AP - Antipanikbeschlag nach DIN EN 179 (Drücker) o. DIN 1125 (horizontal)
OTS - Obentürschließer
ÖB - Öffnungsbegrenzer
FSA - Feststellanlage
ASD - Absenkdichtung
HSK - Hauptschließkante
NSK - Nebenschließkante
BS - Bandseite
GBS - Gegenbandseite
VSG - Verbundsicherheitsglas
ESG - Einscheibensicherheitsglas
sat - satiniertes, blickdichtes Glas ("Milchglas")
VS - Vogelschutz, durch Punkktraster-Beklebung
DLS - Durchlaufschutz, durch Klebestreifen in 2 Höhen
FBi - Fensterbank innen
FBe - Fensterbank außen
IS - Insektenschutz
Raf - Raffstoreverschattung
Not-Raf - Notraffung in Rettungswegen
Rol - Rollläden
Tex - Textil-Screen
RW 1 (2) - Rettungsweg 1 oder 2
Legende - Abkürzungen
02 Baustelleneinrichtung
02
Baustelleneinrichtung
02.__.0010 Baustelleneinrichtung Einrichten der Baustelle mit allen zur Ausführung der zu erbringenden Leistungen erforderlichen Geräten und Maschinen, insofern diese nicht in die jeweilige Leistungsposition einkalkuliert werden können, sowie die je nach Personaleinsatz durch die Gewerbeaufsicht erforderlichen Sozialeinrichtungen.
Im Preis enthalten sind diesbezügliche Transporte, Aufbau und Vorhaltung für den Leistungszeitraum.
Es dürfen nur nach DGUV V3 geprüfte Kabel und Elektrogeräte eingesetzt werden um die Einhaltung der DIN VDE 0701-0702 sicherzustellen.
erforderliche Gerüste, Stiege, etc. bis Bearbeitungshöhe 3,65m sind einzukalkulieren!
02.__.0010
Baustelleneinrichtung
1.00
psch
02.__.0020 Restfeuchtemessung Messung der Restfeuchte (Belegreife) an den vom Estrichleger markierten Messstellen.
Estrichart: Calciumsulfat-Fließestrich (CA / Anhydritestrich).
Messverfahren: Calciumcarbid-Methode (CM-Messung) gemäß BEB-Merkblatt.
Zulässiger Grenzwert für Belegreife: ≤ 0,5 CM-% (unbeheizt) bzw. ≤ 0,3 CM-% (beheizt / mit Fußbodenheizung).
Leistungsumfang:
Durchführung der CM-Messung an den markierten Messstellen
Dokumentation der Messergebnisse in einem Messprotokoll (Messstelle, Datum, Uhrzeit, gemessener CM-%-Wert, Grenzwert, Ergebnis: belegreif / nicht belegreif)
Übergabe des unterzeichneten Messprotokolls an die Bauleitung vor Beginn der Bodenbelagsarbeiten
Die Anzahl der Messstellen wird durch den Estrichleger festgelegt und auf dem Grundriss eingezeichnet.
02.__.0020
Restfeuchtemessung
5.00
Stk
03 Untergrund vorbereiten
03
Untergrund vorbereiten
03.__.0010 Randdämmstreifen abschneiden Abschneiden der überstehenden Randdämmstreifen nach Erhärtung des Calciumsulfat-Fließestrichs und Erreichen der Belegreife.
Leistungsumfang:
Bündig-Abschneiden des Randdämmstreifens an der Oberkante Fertigfußboden (OK FFB)Sauberes, geradliniges Schnittbild ohne Beschädigung des Estrichs oder angrenzender BauteileKehrgut aufnehmen und ordnungsgemäß entsorgenDie Arbeit erfolgt raumweise nach Freigabe durch die Bauleitung.
03.__.0010
Randdämmstreifen abschneiden
600.00
lfm
03.__.0020 CA-Estrichfläche absaugen und grundieren Industrielles Absaugen der Calciumsulfat-Estrichfläche (CA / Anhydritestrich) zur Entfernung von Schleifstaub, Schlempe und losem Material als Vorbereitung für Grundierung und Spachtelarbeiten.
Leistungsumfang:
Vollflächiges Absaugen, insbesondere Randbereiche und Fugen, mit geeignetem Industriesauger (HEPA-Filter)
Beseitigung von Schleifstaub, losen Partikeln und Verunreinigungen
Entsorgung des Saugguts
Vollflächiges Grundieren der belegreif gemessenen Calciumsulfat-Fließestrichfläche als Haftbrücke und Porenversiegelung für nachfolgende Spachtel- und Belagsarbeiten.
Leistungsumfang:
Auftrag einer für CA-Estriche geeigneten Dispersionsgrundierung (z.B. auf Basis PU oder Epoxid), Eignung gemäß Herstellernachweis
Vollflächiger, gleichmäßiger Auftrag per Rolle oder Besen
Einhaltung der Verarbeitungs- und Trocknungszeit gemäß Herstellervorgabe vor dem nächsten Arbeitsgang
Verbrauch und Produkt sind der Bauleitung zu dokumentieren (Lieferschein, Technisches Merkblatt)
angebotenes Produkt Grundierung:
Trockenzeit Grundierung:
03.__.0020
CA-Estrichfläche absaugen und grundieren
700.00
m²
03.__.0030 Ausgleichsspachtelung, bis 10 mm Dicke Vollflächige Ausgleichsspachtelung auf grundiertem Calciumsulfat-Estrich zum Höhenausgleich von Unebenheiten und zur Herstellung einer ebenen, belagsfähigen Oberfläche.
Leistungsumfang:
Auftrag einer geeigneten, pumpfähigen oder handverarbeitbaren Ausgleichsmasse (zement- oder calciumsulfatbasiert, systemkompatibel mit Grundierung)Schichtstärke bis max. 10 mm, bei größeren Unebenheiten ggf. mehrlagig nach HerstellervorgabeEbenheitstoleranzen nach DIN 18202, Tabelle 3, Zeile 4 (Bodenbeläge): Stichmaß ≤ 2 mm unter 2-m-LatteVollständiges Aushärten vor dem nächsten ArbeitsgangEntsorgung von Verschnitt und RestrestenUntergrundvoraussetzung: Grundierung ausgehärtet und abgenommen.
03.__.0030
Ausgleichsspachtelung, bis 10 mm Dicke
5.00
m²
03.__.0040 Feinspachtelung, 1-3 mm Dicke Vollflächige Feinspachtelung auf abgebundener Ausgleichsspachtelung zur Herstellung einer glatten, porenfreien und belagsreifen Oberfläche für PVC-Bodenbelag.
Leistungsumfang:
Auftrag einer geeigneten Feinspachtelmasse (systemkompatibel, für elastische Bodenbeläge geeignet)
Schichtstärke 1–3 mm
Oberfläche glatt, frei von Kratzern, Poren, Graten und Absätzen
Ebenheitstoleranzen nach DIN 18202, Tabelle 3, Zeile 4: Stichmaß ≤ 2 mm unter 2-m-Latte
Anschleifen und Entstauben der Oberfläche nach Aushärtung, sofern erforderlich
Freigabe der Fläche durch die Bauleitung vor Belagverlegung
Hinweis: Feinspachtelung gilt als Übernahmevoraussetzung für das Folgegewerk (Bodenbelag). Abnahme der Unterlage ist zu protokollieren.
angebotenes Produkt Spachtelmasse:
Trockenzeit Feinspachtelung:
03.__.0040
Feinspachtelung, 1-3 mm Dicke
700.00
m²
03.__.0050 Verspachtelung von Trennfugen Schließen von Trennfugen im Calciumsulfat-Fließestrich in Türbereichen und in der Fläche als Vorbereitung für die Verlegung des PVC-Bodenbelags.
Anwendungsbereiche:
Trennfugen in Türbereichen (Raumübergangs- und Bewegungsfugen an Türzargen und Türdurchgängen)
Trennfugen in der Estrichfläche (Feld- und Scheinfugen)
Ausführung:
Verfüllen mit geeigneter elastischer Fugenmasse (PU- oder MS-Polymer-basiert, Shore A ca. 25–40), beständig gegen Klebstoffinhaltsstoffe des nachfolgenden Bodenbelagsklebstoffs
Fugenoberfläche bündig mit der Estrichoberfläche abziehen und glätten
Ränder sauber und scharf abgeschlossen, keine Überstände auf der Estrichfläche
Aushärtezeit gemäß Herstellervorgabe einhalten vor Beginn der Spachtel- und Belagsarbeiten
03.__.0050
Verspachtelung von Trennfugen
50.00
lfm
04 Bodenbelagarbeiten
04
Bodenbelagarbeiten
04.__.0010 PVC-Belag Forbo Eternal colour, vollflächig geklebt Liefern und Verlegen von PVC-Homogenbelag Forbo Eternal colour auf vorbereiteter, belagsreifer Untergrundfläche.
Produkt:
Hersteller: Forbo Flooring Systems
Produktlinie: Eternal colour (homogener PVC-Belag)
Gesamtdicke: 2,0 mm
Nutzschichtdicke: 2,0 mm (homogen, durchgefärbt)
Bewertungsgruppe Rutschhemmung: mindestens R9 (trocken), gemäß DGUV 108-003
Brandverhalten: Bfl-s1 (EN 13501-1)
Farbe / Dekor: 42422 salmon, bzw. 42612 elegance blush gemäß Planerfreigabe
Verlegung:
Vollflächige Verklebung mit für PVC-Homogenbelag geeignetem Klebstoff (Systemklebstoff gemäß Herstellerempfehlung Forbo)
Verlegerichtung gemäß Planerfreigabe
Nahtschweißung der Bahnen mit Forbo Schweißschnur in Passfarbe (Heiß-Schweißung)
Anschlüsse zu Wand, Türzargen und Einbauteilen sauber und lückenlos ausführen
Dilatationsfugen des Estrichs in den Belag übernehmen (nicht überkleben)
Einhaltung Mindestverlegetemperatur und Klimatisierungszeit gemäß Herstellervorgabe
Untergrundvoraussetzung: Feinspachtelung abgenommen, flächig eben (DIN 18202, Tab. 3, Zeile 4), staubfrei, trocken, CM-Protokoll vorliegend.
Leistungsumfang:
Liefern und Verlegen inkl. aller Zuschnitte, Abfälle und Randstreifen
Nahtschweißung aller Fügenaht
Reinigung und Abnahme der verlegten Fläche
Lieferschein und Technisches Merkblatt an Bauleitung übergeben
feucht wischen der Bodenfläche als Vorbereitung zur Abnahme
angebotenes Bodenmaterial:
04.__.0010
PVC-Belag Forbo Eternal colour, vollflächig geklebt
700.00
m²
04.__.0020 MEHRPREIS Bodenbelag R10 Ausführung des vorgenannten Bodenbelags in Rutschfestigkeitsklasse R10.
Ausführung in Küche, Vorrat, Speiseraum, Werkraum, Kinderwagenraum, Haustechnik.
04.__.0020
MEHRPREIS Bodenbelag R10
150.00
m²
04.__.0030 MDF-Sockelleiste, weiß RAL 9016, H=60mm, mit Clips Liefern und Anbringen von MDF-Sockelleisten auf dem verlegten PVC-Bodenbelag.
Produkt:
Material: MDF (mitteldichte Faserplatte), grundiert und lackiert
Farbe: weiß RAL 9016, deckend lackiert, gleichmäßiger Farbauftrag ohne Verlaufstörungen
Höhe: 60 mm
Vorderkante: mindestens 2 mm gerundet (Radius ≥ 2 mm)
Befestigung: mit Kunststoff-Clips (verdeckte Montage, Leiste rastend auf Clips)
Montage:
Clips im Abstand gemäß Herstellervorgabe (max. 500 mm) kraftschlüssig an der Wand befestigen (Dübel und Schrauben passend für den jeweiligen Wandaufbau)
Ecken und Stöße auf Gehrung geschnitten (45°), fugendicht und stoßfrei
Leiste läuft bündig auf dem Fertigfußboden (kein Spalt zur Belagsoberfläche)
Wandseitig darf kein Spalt > 1 mm verbleiben; ggf. Silikonfuge in RAL 9016 (acryl- oder silikonbasiert) an der Wandseite
Nicht sichtbare Befestigungsmittel; keine freiliegenden Dübel oder Schraubenköpfe
Stoßstücke und Verbindungsclips sind im Preis einzukalkulieren
Leistungsumfang:
Liefern und Montieren inkl. aller Gehrungsschnitte, Eckverbinder, Endkappen und Clips
Entsorgung von Verschnitt
Reinigung der Leisten nach Montage
angebotenes Leistenprodukt:
04.__.0030
MDF-Sockelleiste, weiß RAL 9016, H=60mm, mit Clips
600.00
lfm
04.__.0040 Türzargen abfugen Herstellen einer dauerhaft elastischen Silikonfuge zwischen Stahl-Umfassungszargen und dem verlegten PVC-Bodenbelag.
Produkt:
Material: Sanitär- oder Anschlusssilikondichtstoff, neutral vernetzend, dauerhaft elastisch
Farbe: farbig, dem verlegten PVC-Bodenbelag angepasst (Farbauswahl nach Musterfläche und Freigabe durch Bauleitung)
Produkt gemäß Herstellernachweis geeignet für den Kontakt mit PVC-Bodenbelag und Stahl-/Aluminium-Türzargen
Ausführung:
Fugengrund säubern und entfetten (Fugenflanken frei von Staub, Fett und Haftungsmindernden Stoffen)
Fugenbreite: ca. 3–5 mm, gleichmäßig und fugenrein
Silikonmasse gleichmäßig einbringen, blasenfrei verstreichen und mit Gleitmittel (z.B. Spülmittelwasser) glattziehen
Leistungsumfang:
Abfugen umlaufend an allen Türzargen, beidseitig (beide Seiten je Zarge)
Reinigung des Belags nach Verfugung
Entsorgung von Verschnitt und Resten
Hinweis: Die Farbmuster sind der Bauleitung vor Beginn der Verfugungsarbeiten zur Freigabe vorzulegen.
angebotenes Produkt Silikon:
04.__.0040
Türzargen abfugen
30.00
Stk
05 Stundenlohnarbeiten
05
Stundenlohnarbeiten
Grundsätze Stundenlohnarbeiten werden von der Bauleitung
gesondert angeordnet und dürfen erst nach schriftlicher
Auftragserteilung durchgeführt werden. Nicht schriftlich
angeordnete Stundenlohnarbeiten werden nicht vergütet.
Bei Stundenlohnarbeiten sind auf besonderen Berichten
die Leistungen täglich aufzuführen und von der Bauleitung
bestätigen zu lassen.
Die Stundenlohnsätze sind einschl. aller Leistungszulagen,
Lohnnebenkosten, Auslösungen, Fahrgelder und dergl. anzugeben.
Die Materialkosten sind einschl. aller Transportkosten frei
Verwendungsstelle abgeladen anzugeben.
Auf den Stundenlohnberichten sind die Namen und die genauen
Berufsbezeichnungen anzugeben. Die Personalqualifikation ist entsprechend der auszuführenden Leistungen einzuteilen.
Auf den Stundenlohnberichten sind die ausgeführten Arbeiten
detailliert zu beschreiben. Einschl. Uhrzeit mit Beginn und
Ende, verbrauchtes Material, genutzte Werkzeuge/Maschinen usw.
Des Weiteren gelten die Vorgaben nach VOB/B §15
Grundsätze
05.__.0010 Facharbeiter Stundenlohnarbeiten Facharbeiter
nach den Grundsätzen
05.__.0010
Facharbeiter
1.00
h
05.__.0020 Bauhelfer Stundenlohnarbeiten Bauhelfer
nach den Grundsätzen
05.__.0020
Bauhelfer
1.00
h