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1. Bauvorhaben und Vergabeumfang H-P Molls Bau GmbH & Co. KG fragt die Türen und Zargen für den Neubau der Rettungswache Jüchen, Kelzenberger Straße 95, 41363 Jüchen, an. Die Anfrage erfolgt im Rahmen der Angebotsbearbeitung einer öffentlichen Generalunternehmerausschreibung.
Leistungsumfang sind 29 vollständige Holz-Innentürelemente mit Zargen: 27 Drehtüren und zwei Feuchtraum-Schiebetüren. Die Anfrage umfasst vier Schallschutztüren SK 2, sieben Ruheraumtüren SK 3, eine weitere SK-3-Tür als ausdrückliche höhere Preisannahme für Technik/Elektro Nr. 41, vier sonstige Innentüren, eine Holz-Brandschutztür T30-RS Nr. 18, acht Feuchtraum-Drehtüren, zwei Feuchtraum-Schiebetüren und zwei Nassraumtüren. Einzelzuordnung siehe Anlage A1.
Aluminium-Rohrrahmen-/Fassadenelemente aus Gewerk 12, separate Stahl-/Edelstahltüren aus Gewerk 22, Sektionaltore und die vier HPL-Kabinentüren aus Gewerk 17 werden gesondert angefragt. Tür 18 wird in dieser Anfrage einmal als Holz-T30-RS-Element erfasst und darf nicht nochmals im Stahltürlos angesetzt werden. Die 29 Standorte sind keine pauschale Übertragung der Raumbuch-Nummernbereiche.
Türblätter, Zargen, zugehörige Systembefestigungen, erforderliche Unter-/Aufstandskonstruktionen, Dichtungen, Schlösser, Bänder und Montage gehören zu den Elementpreisen. Die 27 Drehflügel-Drückergarnituren, eine Zuziehstange, beschriebene Türblattkürzungen und 27 Drehtürpuffer sind jeweils gesonderte Preispositionen. Die zwei Schiebetürsysteme enthalten ihre beidseitigen Handgriffe und Endanschläge. Lieferung und Einbau von Zargen und Türblättern zu unterschiedlichen Bautenständen einrechnen.
1. Bauvorhaben und Vergabeumfang
2. Angebot und vorgesehene Pauschalbeauftragung Alle Preispositionen mit Einheitspreis und Gesamtpreis netto in EUR bepreisen. Stückmengen, Planmaße und Rohwandbezüge dienen als Kalkulationsgrundlage. Für den vor Vertragsschluss abgestimmten Plan- und Leistungsumfang ist eine Beauftragung zu einer ausdrücklich vereinbarten Pauschalsumme vorgesehen. Für diesen Umfang ist keine Abrechnung nach tatsächlichem Aufmaß vorgesehen. Eine zusätzliche Schlussposition für einen Gesamtpauschalpreis wird nicht angelegt.
Grundriss, Türmatrix, Raumbuch, Brand- und Schallschutzunterlagen zur Kalkulation und Mengenprüfung heranziehen. Mengen nicht stillschweigend ändern. Abweichungen, fehlende Angaben, technisch notwendige Ergänzungen und eigene Ansätze mit Position, Quelle und Preiswirkung gesondert benennen. Rückfragen ausschließlich an H-P Molls Bau richten.
Die Mengenprüfung ersetzt keine fehlende Planung und keine eindeutige Leistungsabgrenzung. Änderungen des vereinbarten Plan- und Leistungsstands werden gesondert vereinbart; gesetzliche und vertragliche Anpassungsrechte bleiben unberührt. Die ausdrücklich benannten Preisannahmen zu Tür 18, Tür 41, Schallschutzwortlaut, Schiebesystemen und Kürzungen sind vor einer verbindlichen GU-Preisbindung und der Pauschalbeauftragung schriftlich abzustimmen.
2. Angebot und vorgesehene Pauschalbeauftragung
3. Maße, Wandaufbauten und Zargen Die angegebenen Breiten und Höhen sind Plan-/Raumbuchbezüge, keine bestätigten Türblatt-, Fertigungs- oder Bestellmaße und keine automatisch identischen lichten Durchgangsmaße. Sämtliche Türelemente haben einen Planhöhenbezug von 2,26 m. Die Türmatrix ordnet Rohwanddicken aus dem Grundriss zu: sieben Standorte mit ca. 240 mm Mauerwerk, vierzehn mit ca. 175 mm Mauerwerk und acht mit ca. 125 mm Trockenbau einschließlich der beiden Schiebetürstandorte.
Fertige Maulweiten aus Rohwand und sämtlichen raumseitigen Putz-, Fliesen-, Abdichtungs- und sonstigen Bekleidungsaufbauten bestimmen. Die Rohwanddicke ist keine fertige Zargenmaulweite. Die jeweils geplanten fertigen Maulweiten und Verstellbereiche mit dem Angebot angeben; fehlende Schicht-/Einbaudetails vor Preisbindung abstimmen. Keine einheitliche Maulweite für alle Türen annehmen.
Stahlumfassungszargen mit Blechdicke 1,5 mm, verzinkt und grundiert, mit dreiseitig umlaufender grauer Spezialdichtung, Sicke 9 mm, entsprechend dem angebotenen Türsystem. Für die Nassraumtüren Edelstahl-Umfassungszargen in der zugehörigen Systemausführung. Zargen in unterschiedlichen Mauerwerks- und Trockenbauaufbauten nach Herstellervorgabe und erforderlichem Verwendbarkeitsnachweis einbauen; konstruktiv erforderliche Verbindungs-, Befestigungs-, Hinterfüllungs- und Aufstandsmittel enthalten.
Die fertige seidenmatte RAL-Lackierung der Stahlzargen ist im Malergewerk 25.111, die Lackierung der Edelstahlzargen im Malergewerk 25.113 vorgesehen. Dieses Türlos enthält die beschriebene geeignete Grundierung und Ausbesserung eigener Montagebeschädigungen, keinen zweiten vollständigen Endanstrich. Für Edelstahl eine zum nachfolgenden Epoxidharzaufbau passende Vorbereitung/Grundierung mit dem Maler abstimmen. HPL-Türblattoberflächen gehören vollständig zu diesem Türlos.
3. Maße, Wandaufbauten und Zargen
4. Türblätter, Oberflächen und Schallschutz Holz-Drehtüren der Grundausführung: stumpf mit Leibungsfalz, Türblatt ca. 40 mm, Klimakategorie II, Beanspruchungsgruppe S, HPL-Schichtstoff 1,2 mm, Farbe und Oberfläche nach Wahl aus Musterkollektion. Schallschutztüren mit Spezialeinlage, dreiseitigem Massivholz-Einleimer aus Hellholz, absenkbarer Bodendichtung und umlaufenden systemgerechten Dichtungen. Sonstige Innentüren wie diese Grundausführung, jedoch Röhrenspankern und ohne erhöhte Schallschutzanforderung; die übernommenen Dichtungs-/Kantendetails nicht stillschweigend streichen.
Feuchtraumtüren: ca. 40 mm, Volltür, Klimakategorie II, Beanspruchungsgruppe S, HPL 1,2 mm, stumpf mit Leibungsfalz, eckige beschichtete Kanten und dichtschließende Ausführung nach System. Nassraumtüren wie Feuchtraumtüren, jedoch HPL 2 mm und Edelstahl-Umfassungszarge, für die tatsächliche Nassraumnutzung geeignet. Bei Schiebetüren treten systemgerechtes Laufwerk, Führungen, Anschläge und Betätigung an die Stelle nicht anwendbarer Drehtürbänder und Drehflügelbeschläge.
Gewerk 21 nennt für SK 2 den Laborwert Rw,P = 37 dB und den eingebauten Wert Rw,R = 32 dB, für SK 3 entsprechend 42 dB und 37 dB. Das Raumbuch fordert ausdrücklich SK 2 > 37 dB Labor und > 32 dB eingebaut sowie SK 3 > 42 dB Labor und > 37 dB eingebaut. Für diese Preisabfrage gilt der höhere Wortlaut des Raumbuchs mit dem Größer-als-Zeichen. Tatsächlich angebotene Labor- und Einbauwerte mit Systemnachweis angeben; die Gleichheitswerte nicht unbemerkt als Erfüllung der strengeren Formulierung ausgeben.
Der Schalldämmwert der eingebauten Tür mit Zarge darf nach Vorlage höchstens 5 dB unter dem geprüften Laborwert liegen. Nachweise müssen die vollständige Konstruktion einschließlich Zarge, Fugen, Dichtungen, Beschlägen und Bodenanschluss betreffen. Keine Wand-Schalldämmwerte auf Türblätter übertragen. Abweichende erforderliche Türblatt-/Zargendicken oder Systemdetails mit dem Angebot und Preiswirkung benennen; Schall- und Brandschutzfunktion hat Vorrang vor ungeprüften Umbauten.
Alle etwaigen Glaselemente beidseitig mit VSG gemäß Vorlage. Aus diesem allgemeinen Hinweis entstehen keine zusätzlichen, im Grundriss nicht gezeichneten Lichtausschnitte. Zulassungen, Prüfzeugnisse und Eignungsnachweise für Sonderfunktionen vor Ausführung vorlegen; angebotene Werte auf Anforderung belegen.
4. Türblätter, Oberflächen und Schallschutz
5. Türnummern und ausdrücklich festgelegte höhere Preisumfänge Aufenthaltsraum 1: Das Raumblatt 0.19 nennt Tür 23, der Grundriss zeigt dort die innere Tür 24. Tür 23 gehört zum Aluminium-Außenelement. In dieser Anfrage wird der Standort als Tür 24 mit SK 2 erfasst. Waschen Damen: Das Raumblatt 0.25 nennt Tür 27, der Grundriss zeigt hier Tür 32; Tür 27 ist das Metall-Windfangelement. Hier wird Tür 32 als Feuchtraum-Drehtür erfasst.
Die sieben Ruheräume 0.34 bis 0.40 haben im Grundriss die Türnummern 42 bis 48. Das Raumbuch nennt hierfür widersprüchlich 41 bis 48. Tür 41 liegt tatsächlich am Technik-/Elektroraum 0.33 und wird nur einmal gezählt. Bis zur Bereinigung des Nummernbereichs wird für Tür 41 ausdrücklich der höhere SK-3-Preisumfang angesetzt. Das ist eine konservative Anfrageannahme und kein Nachweis einer achten Ruheraumtür. Tür 41 wird daraus nicht zusätzlich als Brandschutz-/Rauchschutztür eingestuft.
Tür 18, Technik/HLS: Der Grundriss 477-201 bezeichnet die Öffnung 1,26/2,26 m eindeutig als T30-RS, das Raumbuch nennt eine Holztür. Für diese Anfrage ist ein vollständiges, für die konkrete Einbausituation nachgewiesenes Holz-T30-RS-Element einschließlich selbstschließender Funktion und zugehörigem Gleitschienen-Obentürschließer anzubieten. Gegebenenfalls technisch erforderliche größere System-Türblattdicke gegenüber ca. 40 mm einrechnen und offenlegen. Material-/Systemzuordnung und Brandschutzfreigabe vor Bindung bestätigen; kein zusätzliches zweites Element im Stahltürlos.
Die Türnummernzuordnungen dienen der eindeutigen Angebotsabfrage und ändern keine ursprüngliche Vertragsrangfolge. Übrige Material- und Typzuordnungen gemäß Raumbuch, insbesondere Feuchtraumtüren 32/37 und separate Nassraumtüren 33/36, beibehalten. Raumzusammenfassungen im Grundriss nicht ohne Prüfung auf zusätzliche oder entfallende Türen übertragen.
5. Türnummern und ausdrücklich festgelegte höhere Preisumfänge
6. Schlösser, Beschläge, Türschließer und Puffer Drehtüren mit korrosionsgeschützten Schlössern und Edelstahloberflächen der 3-D-Bänder entsprechend Grundausführung; für Schallschutz-/Innentüren PZ-Schloss nach DIN 18250, Dornmaß 65 mm, für Feucht-/Nassraumtüren Schloss nach DIN 18251 mit Wechsel, Dornmaß 65 mm. Erforderliche Beschläge einer Brandschutztür ausschließlich im nachgewiesenen Gesamtsystem einsetzen. Zentrale Schließanlage und Schließzylinder werden bauseits gestellt; Schlösser und PZ-Vorrüstungen gehören zum Türpreis, die beschriebenen Drücker zu 21.107.
Edelstahl-Objektbeschläge mit Rosetten, verdeckt verschraubt, fein matt, gerundete Form, ca. 62 x 145 x 55 mm, Griffdurchmesser ca. 20 mm. Mindestens drei Mustergriffe zur Auswahl vorlegen. Für die beiden Schiebetüren beidseitige passende Edelstahl-Handgriffe in den Systempreisen. Die zwei Nassraumtüren 33/36 erhalten im Anfragepreis Rot-Weiß-Schließung mit Notentriegelung; zugehörige Schloss-/Beschlagfunktion einschließlich der Abweichung zur allgemeinen PZ-Vorrüstung vor Bestellung bestätigen.
Behinderten-WC, Tür 20: Drücker/Drücker und zusätzliche Edelstahl-Zuziehstange auf der Innenseite, Montagehöhe 85 cm. Die 85 cm sind keine nachgewiesene Stangenlänge. Länge und Befestigung zum Türblatt passend abstimmen. Das Raumbuch nennt hier PZ-Vorrüstung und eine bauseitige Schließanlage, keine ausdrücklich zugeordnete Rot-Weiß-Funktion. Nutzungs-/Verriegelungs- und Notentriegelungskonzept dieser WC-Tür vor Preisbindung und Bestellung gesondert klären.
Erforderliche Obentürschließer als Gleitschienen-Schließer mit einstellbarem Schließmoment und gemäß den im Raumbuch genannten Anforderungen der DIN 18040 Teil 1. Ein Schließer an Tür 18 ist im Element enthalten. Aus der allgemeinen Formulierung für alle vorhandenen OTS wird kein zusätzlicher Schließer an jeder gewöhnlichen Holztür abgeleitet. Freilauf-/Feststellanlagen nur bei ausdrücklich bestätigter Zuordnung; keine mechanische Offenhaltung einer Brandschutztür durch einen Türpuffer.
Mindestens ein geeigneter Wand- oder Bodenpuffer je Türflügel. Für die 27 Drehtüren wird je ein Edelstahlpuffer mit der Montagevariante Wand oder Boden abgefragt; keine parallele Vergütung beider Varianten am selben Flügel. Für die zwei Schiebetüren sind Endanschläge/Systempuffer im jeweiligen Elementpreis enthalten. Endgültige Positionierung und Montage nach Möblierung gemäß Raumbuch und Abstimmung mit der Bauleitung. Vor Bodenbohrungen Fußbodenheizung, Leitungen und Abdichtung prüfen; vorhandene Oberflächen schützen.
6. Schlösser, Beschläge, Türschließer und Puffer
7. Lüftungsunterschnitte und sichere Ausführung Türunterschnitte sind nach Raumbuch vom GU entsprechend Lüftungskonzept zu planen. Der technische Umfang des Gewerkes umfasst das beschriebene Kürzen von Feucht-/Nassraumtürblättern bis ca. 30 mm. Eine verbindliche Zuordnung je Tür und eine Unterschnitthöhe liegen noch nicht vollständig vor. Für die Preisabfrage wird konservativ je ein Kürzungsvorgang an den zwölf Feucht-/Nassraumblättern angesetzt; dies ist keine Anweisung, alle zwölf Türen tatsächlich um 30 mm zu kürzen.
Ausführung nur nach schriftlicher Festlegung der tatsächlichen Luftnachströmung und Freigabe durch Hersteller/Fachplanung. Kürzung möglichst in der Fertigung berücksichtigen, Schnittkanten systemgerecht und entsprechend Feucht-/Nassraumeignung schließen. Schiebetürführung, Bodenabstand, Dichtschluss und Gebrauchstauglichkeit erhalten. An Schallschutz- und Brandschutztüren keine ungeregelte Kürzung oder offene Lüftungsfuge vornehmen. Notwendige abweichende Überströmlösungen oder zusätzliche Bauteile mit Preiswirkung benennen und vor Bindung abstimmen.
Eigenes Aufmaß, Tür-/Zargenliste und Montageplanung einschließlich Roh-/Fertigwanddicken, Bodenaufbau, Anschlägen und lichten Durchgängen erstellen. Die aus dem Plan abgeleiteten DIN-Anschläge in Anlage A1 sind vor Bestellung zu bestätigen. Schiebetüreinbauart, Laufweg, Taschen-/Wandaufbau und Revisionszugang sind mit der Trockenbauplanung festzulegen. Befestigungsgrund und Anschlussdetails prüfen, eigene Systembefestigungen vollständig einrechnen.
Türen in Flucht- und Rettungswegen dürfen die im Brandschutzkonzept beschriebene sichere Benutzung und Öffnung nicht behindern. Konkrete Schloss-/Verschlussfunktion der jeweiligen Tür vor Fertigung mit der Fachplanung abgleichen; keine ungeprüfte Übertragung der Aluminium-Fluchttürbeschläge auf sämtliche Holztüren. Nach Montage Funktionen, Dichtungen, Schließung und Bewegungsräume prüfen; angrenzende Bauteile schützen.
7. Lüftungsunterschnitte und sichere Ausführung
8. Organisation, Nachweise und Termine Eigene gewerkbezogene Baustelleneinrichtung, Montagehilfen, Geräte, Transporte, Lagerung, Schutz, Reinigung und Entsorgung eigener Verpackungen und Abfälle einrechnen. Baustrom und Bauwasser werden durch H-P Molls Bau koordiniert. Fachkundigen bevollmächtigten Ansprechpartner mit deutscher Verständigung benennen und an gewerkrelevanten Abstimmungen teilnehmen. Bautagesberichte führen und wöchentlich digital übermitteln; eigene Abfälle laufend beseitigen und mindestens wöchentlich abfahren, brennbare Abfälle täglich aus dem Gebäude entfernen. Einsatzfahrzeugzufahrten und Feuerwehrbetrieb freihalten.
Werk-/Montagepläne, Produkt- und Eignungsnachweise sowie Bemusterungsunterlagen zweifach in Papier und digital, Pläne als PDF und DWG/DXF, zur Prüfung vorlegen. Sonderfunktionsnachweise vor Ausführung übergeben. Zur Abnahme endgültige Tür-/Zargenliste und Bestandspläne sowie Bedienungs-/Betriebsunterlagen, Prüfberichte, Zulassungsbescheide, Fachunternehmererklärung mit Übereinstimmungserklärung sowie gegebenenfalls Wartungsbücher für eine tatsächlich eingebaute Freilauffunktion zweifach in Papier und digital übergeben; Bestandspläne als PDF und DWG/DXF. Einweisung einer benannten Person durchführen und nachweisen.
Gesetzliche Mindestarbeitsbedingungen, Tariftreue und Mindestlohn auch bei eigenen Nachunternehmen beachten. Betriebshaftpflicht und gültige Freistellungsbescheinigung auf Anforderung nachweisen; erforderliche Urkalkulationsaufgliederung bei Beauftragung bereitstellen. VOB/B und gewerkbezogene VOB/C sind als Vertragsgrundlagen vorgesehen und vor Vertragsschluss vollständig zugänglich zu machen. Zahlungs-, Sicherungs-, Verjährungs- und etwaige Vertragsstrafenregelungen werden gesondert vereinbart.
Es gelten die in der Vorlage benannten DIN 18360, DIN 18355 und DIN 18357 je nach Tür-/Zargenausführung einschließlich der dort aufgeführten Vorschriften der Abschnitte 2 und 3. Bei Differenzen nennt die Vorlage diese Reihenfolge: DIN 18360 vor DIN 18355 vor DIN 18357. Herstellervorgaben, Gütebestimmungen, technische Regeln und Unfallverhütungsvorschriften beachten. Normenstände und konkrete Anwendungsbereiche vor Vertragsschluss abstimmen; bestehende Schutzanforderungen nicht stillschweigend mindern.
Angebotsabgabe bis 12.11.2026, 14:30 Uhr, über Cosuno; Angebotsbindung mindestens bis 18.12.2026. Die Terminplanzeile Stahltüren/Tischlerarbeiten weist KW 31 bis 35/2027, entsprechend 02.08. bis 05.09.2027, aus. Zargen- und Türblattmontage erfolgen nach Vorlage zu unterschiedlichen Bautenständen; frühe Zargenmontage mit Putz und Trockenbau abstimmen. Bodenbeläge sind im Rahmenterminplan erst in KW 41 bis 43/2027 vorgesehen. Deshalb Türblatt-Endmontage, Fertigbodenanschlüsse, Einstell-/Restarbeiten und Puffer nach Möblierung gesondert terminieren; kein bestätigter späterer Endmontagebalken vorhanden. Aufmaß, Werkplanung, Freigabe und Fertigung rechtzeitig vorher durchführen.
8. Organisation, Nachweise und Termine
9. Technische Anlagen A1: Türmatrix, Preiszuordnung und Kalkulationsannahmen. A2: Grundriss EG 477-201, VA 01.09.2026. A3: Raumbuch, Original-PDF-Seiten 1, 2, 15 bis 23, 25 bis 36 und 38, Seitenfuß 21.09.2026. A4: Brandschutzkonzept Index A, 19.08.2026, Original-PDF-Seiten 4, 15, 16 und 17. A5: Schallschutznachweis LP4, 19.08.2026, Original-PDF-Seiten 12, 15 und 40. A6: Rahmenterminplan 18.09.2026.
Erhaltene Unterlagen und Planstände im Angebot bestätigen. Türen, Zargen und Sonderfunktionen einschließlich angebotener Labor-/Einbauwerte, fertiger Maulweiten, Schiebetürsysteme und Lieferfristen benennen. Offene Funktions- und Ausführungsfragen vor endgültiger Preisbindung schriftlich abstimmen.
9. Technische Anlagen
21 Türen und Zargen - Holz-Innentürelemente
21
Türen und Zargen - Holz-Innentürelemente
21.101 Schallschutztüren SK 2
21.101
Schallschutztüren SK 2
21.102 Schallschutztüren SK 3
21.102
Schallschutztüren SK 3
21.103 Sonstige Innentüren und Brandschutztür
21.103
Sonstige Innentüren und Brandschutztür
21.104 Feuchtraum-Drehtüren
21.104
Feuchtraum-Drehtüren
21.105 Feuchtraum-Schiebetüren
21.105
Feuchtraum-Schiebetüren
21.106 Nassraumtüren
21.106
Nassraumtüren
21.107 Edelstahl-Drückergarnituren
21.107
Edelstahl-Drückergarnituren
21.108 Zuziehstange
21.108
Zuziehstange
21.109 Türblattkürzungen
21.109
Türblattkürzungen
21.110 Türpuffer Wand oder Boden
21.110
Türpuffer Wand oder Boden