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Net total EUR
1. Bauvorhaben und Vergabeumfang H-P Molls Bau GmbH & Co. KG fragt die vorgehängte hinterlüftete Fassadenbekleidung am erhöhten Hallenkörper der neuen Rettungswache Jüchen, Kelzenberger Straße 95, 41363 Jüchen, an. Die Anfrage erfolgt in der Angebotsbearbeitung einer öffentlichen Generalunternehmerausschreibung.
Umfang sind die vier oberen Hallenseiten mit HPL-Tafeln, Aluminium-Unterkonstruktion, Wärmedämmung, Rand- und Anschlussprofilen, vereinbarten Einzelanschlüssen sowie der eigenen Fassadenstatik und Werkplanung. Die Flächen laufen an den drei Seiten zu den niedrigen Dächern hinter den sichtbaren Ansichtsgrenzen weiter. Verblendmauerwerk, Tore, Fenster, Dachabdichtung und Attikaabdeckungen werden gesondert vergeben.
1. Bauvorhaben und Vergabeumfang
2. Angebot und pauschale Beauftragung Alle Positionen mit Einheitspreis und Gesamtpreis bepreisen. Die Mengen und Einheitspreise dienen der nachvollziehbaren Kalkulation und Preisaufschlüsselung. Bei Psch ist die vollständig beschriebene Teilleistung für die ausdrücklich benannten Fassadenbereiche anzubieten.
Die Beauftragung erfolgt für den vor Vertragsschluss abgestimmten Leistungsumfang zu einer ausdrücklich vereinbarten Pauschalsumme. Für diesen Umfang erfolgt keine Abrechnung nach tatsächlichem Aufmaß. Nachlässe und Angebotskorrekturen getrennt ausweisen.
Die Mengen mit den beigefügten Unterlagen prüfen. Abweichungen, technische Annahmen, fehlende Angaben und Widersprüche mit Position, Unterlage, Rechenweg und Preiswirkung im Angebot angeben und vor Beauftragung abstimmen. Mengen nicht stillschweigend ändern. Rückfragen ausschließlich an H-P Molls Bau richten.
Die Mengenprüfung ersetzt weder fehlende Planung noch eine unbestimmte Leistungsabgrenzung. Spätere Änderungen des vereinbarten Plan- und Leistungsstands werden gesondert vereinbart; gesetzliche und vertragliche Anpassungsrechte bleiben unberührt. Zukünftige unbenannte Anbauteile sind nicht Bestandteil einer unbegrenzten Pauschale.
2. Angebot und pauschale Beauftragung
3. Eindeutiger Aufbau für diese Preisabfrage Für vergleichbare Hauptangebote ist folgender Aufbau anzusetzen: 13 mm HPL nach DIN EN 438, schwerentflammbare Ausführung B1 mit passendem Systemnachweis, Uni-Farbe nach Wahl des Auftraggebers, Oberfläche Satin, sichtbare farblich abgestimmte Fassadennieten; Leitprodukt Trespa Meteon Uni Colours oder gleichwertig. Aluminium-Unterkonstruktion und 180 mm Mineralwolle 035, A1, schwarz vlieskaschiert.
Die 180 mm Felddämmung und der ca. 60 mm breite Raum zwischen Dämmung und Tafelrückseite sind in Schnitt 477-215 und Detail 477-304 dargestellt. Daraus ergeben sich ca. 240 mm von der Wandvorderkante bis zur Tafelrückseite und ca. 253 mm bis zur Tafelvorderseite. Diesen Aufbau für die Unterkonstruktion kalkulieren; Befestigungs-, Profil- und freie Lüftungsquerschnitte im angebotenen System nachweisen. Der Konstruktionsraum ist nicht ohne Abzug der Profile als überall freier Lüftungsspalt zu behandeln.
Die Vorlagen nennen abweichend 140 mm Felddämmung und ca. 215 mm bis zur UK-Vorderkante. Für diese Anfrage gilt der vorstehende größere, zeichnerisch belegte Aufbau. Die 140-mm-Dämmung des gesonderten Dach-Wandanschlusses ist eine andere Teilleistung und nicht zusätzlich als zweite vollständige Fassadendämmung einzurechnen.
Die Vorlagen enthalten zugleich Faserzementangaben, eine LUKO-Kantenversiegelung und zwei Festpunkte je Tafel. Für diese HPL-Preisabfrage sind die Kantenbearbeitung und das Fest-/Gleitpunktkonzept des nachgewiesenen angebotenen HPL-Systems maßgebend. Etwaige Unterschiede zu diesen Vorlagenangaben ausdrücklich mit dem Angebot erläutern. Keine ungeprüfte Versiegelung oder Befestigungsweise auf ein anderes Plattensystem übertragen.
Die Brandsperrenbeschreibung nennt örtlich 180 mm Dämmung und ca. 80 mm Luftraum. Diese Angabe ist nicht zugleich die allgemeine Feldgeometrie. Mit dem Angebot eine auf den vorstehenden Fassadenaufbau abgestimmte Brandschutzlösung mit Art, Lage, Umfang und Preisgrundlage darstellen; die widersprüchlichen Anschlussmaße vor Beauftragung verbindlich klären.
Die in den Ansichten dargestellte eine horizontale Tafelteilungsfuge je Hallenseite wird für diese Preisabfrage vollständig mit einem Sickenprofil hinterlegt. Die Bezugshöhe der allgemeinen Vorlagenbeschränkung bis ca. 2 m ist nicht eindeutig; deshalb ist hier ausdrücklich die ganze dargestellte Fugenreihe mit ca. 71,87 m erfasst. Die Funktion der Hinterlüftung muss erhalten bleiben.
Für den unteren Dämmanschluss ist ein feuchtegeeignetes, nichtbrennbares Produkt A1 mit Wärmeleitfähigkeit höchstens 0,035 W/(mK) zu benennen. Die zusätzlich genannte Eigenschaft geschlossenporig ist mit diesen Anforderungen nicht eindeutig einem Produkt zugeordnet. Einen konkreten Materialvorschlag einschließlich erklärter Abweichungen und Preiswirkung vorlegen. Produktwahl und Erfüllung dieser offenen Anforderung vor Beauftragung bestätigen; keine stille Ersetzung durch brennbare Sockeldämmung.
Diese Festlegungen sind die Kalkulationsgrundlage der Anfrage und keine bereits erteilte Freigabe der widersprüchlichen Ausgangsdetails. Die benannten Werkstoff-, Befestigungs-, Brandschutz- und Anschlussklärungen sind vor verbindlicher Beauftragung schriftlich abzuschließen.
3. Eindeutiger Aufbau für diese Preisabfrage
4. Mengen, Planung und technische Anforderungen Die HPL-Bezugsfläche beträgt 158,55 m² aus den Ansichtsbreiten und den jeweils angesetzten vollständigen Tafelquerschnitten der Schnitte. Je Seite ist ein Schnitt-Bezugsrechteck angesetzt; örtliche Unterkanten- und Höhenwechsel sind in der Anschlussplanung zu detaillieren. Keine Tore oder vorgelagerten Geländer-/Technikfelder als zusätzliche Öffnungen abziehen. Die Flächen sind geometrische Kalkulationsflächen, keine Zuschnitt- oder Materialbestellmengen. Verdeckte Tafelteile sind berücksichtigt; Verschnitt, Raster, Fugen und Befestigungen im Preis einrechnen.
Die Dämmzonen haben als Rechenhülle 144,4750 m². Für den maximal 30 cm hohen unteren Sonderanschluss an den belegten Verblenderübergängen sind 3,0851 m² in 10.114 abgegrenzt. Die mit ungerundeten Einzelwerten ermittelte Feldfläche von 141,39 m² gehört zu 10.112. Diese Aufteilung ist eine ausdrückliche Abfrageabgrenzung; Materialwechsel und Detailhöhen sind noch nicht als fertige Ausführungszeichnung freigegeben. Dieselbe Fläche nicht in beiden Positionen vollständig anbieten.
Eigene prüffähige Fassadenstatik für Anker, Halter, Profile, Tafeln und Befestigungsmittel einschließlich örtlicher Wind-/Sog- und Randzonenbeanspruchung erstellen. Raster-, Verlege-, Montage-, Dübelsetz- und Anschlusspläne einschließlich Fugenbild und sichtbarer Nieten dreifach zur Prüfung sowie digital einreichen. Vor Materialbestellung die erforderlichen Freigaben einholen. Eigenes Aufmaß und alle erforderlichen Nachweise in 10.101 berücksichtigen.
Mit dem Angebot Hersteller, Typ, Platten- und Dämmstoffdaten, Brandnachweise, UK-/Ankersystem sowie die grundlegende Systemverträglichkeit angeben. Die vollständige projektspezifische Statik und Werkplanung gehören zur späteren beauftragten Planungsleistung. Tatsächlich erforderliche Untergrundprüfungen und Ankertragfähigkeitsnachweise einplanen; keine erfundene feste Versuchszahl zugrunde legen.
ATV DIN 18351, DIN 18516-1, die einschlägigen Produkt-, Windlast-, Brand-, Wärme- und Korrosionsschutzregeln sowie Herstellervorgaben beachten. Alle Systembauteile entsprechend der Systembeschreibung von einem Hersteller anbieten; erforderliche abweichende Komponenten ausdrücklich mit Systemgeberfreigabe und Gleichwertigkeitsnachweis benennen. Freigaben entbinden nicht von der eigenen Prüfungs- und Hinweispflicht.
4. Mengen, Planung und technische Anforderungen
5. Schnittstellen Dach und Klempner: Die Attikaabdeckung gehört zu 09.101, ihre vollständige Holz-/Dämm-Unterkonstruktion zu Dach 08.115. Fassaden-Aluminiumprofile und deren Anschlüsse sind mit diesen Leistungen abzustimmen; die Abdeckungen nicht nochmals liefern.
An den drei niedrigen Dächern enthält Dach 08.107 bereits den wärmegedämmten, zweilagig abgedichteten Dach-Wandanschluss einschließlich 140 mm Dämmung und Titanzink-Überhangblech. Die davor beziehungsweise darüber weiterlaufende HPL-Fassade und ihre Lüftungsabschlüsse gehören hierher. Übergabekante, Abstände und Wasserführung im Anschlussplan abstimmen; identische Abschlussbleche nicht doppelt ausführen.
Der Aluminiumübergang 10.111 betrifft ausschließlich die bezeichneten Verblender-/HPL-Übergänge. Die vier gedämmten Torsturzabdeckungen und Torleibungsbleche werden mit den Torarbeiten hergestellt. Deren Übergabekanten fassadenseitig einbeziehen; keine zusätzlichen HPL-Torleibungen oder eine zweite vollständige Sturzblechlieferung ansetzen. Die nichtbrennbare Sturzuntersicht aus Detail 477-304 beachten.
Vier obere Leuchtenstandorte nach Ansicht 477-210 sind Grundlage für die kleinen Kabeldurchführungen und örtlichen Zusatz-Unterkonstruktionen dieser Anfrage. Die Leuchten, ihre Montageplatten und elektrischen Anschlüsse sind getrennte Leistungen. Vor Ausführung Anzahl, Produkt und Lasten mit der Elektroplanung abstimmen.
Leiterhalter einschließlich Massivwandbefestigung, Regenrohrhalter und Blitzschutzhalter werden in den jeweiligen Fachleistungen geliefert. Die örtlichen Anpassungen der Profile und Tafeln an diese in den Plänen bezeichneten Schnittstellen in 10.102 beziehungsweise 10.115 berücksichtigen, ohne die fremden Träger oder kompletten Befestigungssysteme nochmals anzubieten. Lage und Anzahl der Durchdringungen vor Fertigung koordinieren. Die vier Leuchtenpunkte in 10.117/118 sind deshalb nicht als abschließende Zahl sämtlicher Fassadendurchdringungen zu verstehen.
Das Brandschutzkonzept fordert für das Gasflaschen-Außenlager nichtbrennbare Bauteile. Dessen örtliche Anschluss- und Abstandssituation gesondert abstimmen; daraus wird keine unbenannte generelle Materialänderung sämtlicher oberer HPL-Flächen abgeleitet.
5. Schnittstellen
6. Abwicklung, Dokumentation und Termine Eigene gewerkbezogene Baustelleneinrichtung, Geräte, Hebehilfen, Materialtransporte, Lagerung, Schutzmaßnahmen und zusätzlich erforderliche lokale Montagesicherung einrechnen. Allgemeine Baustrom-/Bauwasserstellung erfolgt durch H-P Molls Bau; allgemeines Gerüst und temporäre Sicherungen werden gesondert gestellt. Zugang, Gerüstabstand und tatsächliche Verfügbarkeit vor Nutzung abstimmen. Dauergerüstanker nach 10.110 sind eine eigene bleibende Leistung.
Fachkundigen, bevollmächtigten Ansprechpartner mit deutscher Verständigung benennen. An gewerkrelevanten Baubesprechungen teilnehmen; Bautagesberichte mit Personal, Geräten, Wetter, Fortschritt, Prüfungen und Behinderungen führen und wöchentlich digital übermitteln. Feuerwehrbetrieb und Einsatzfahrzeugzufahrten freihalten; SiGe- und Arbeitsschutzvorgaben beachten. Eigene Abfälle laufend beseitigen und mindestens wöchentlich abfahren.
Bemusterung und Freigaben mit ausreichendem Vorlauf organisieren. Qualitäts-, Prüf-, Material- und Fachunternehmerunterlagen, Bestandspläne und Pflegehinweise vor Abnahme zweifach in Papier und digital übergeben; Zeichnungen als PDF und DWG/DXF. Die dreifache Prüfeinreichung der Statik/Werkplanung bleibt gesondert bestehen. Eigene Prüfungen und selbst verursachte Wiederholungen einrechnen.
Gesetzliche Mindestarbeitsbedingungen, Tariftreue und Mindestlohn auch bei eigenen Nachunternehmen beachten. Betriebshaftpflicht und gültige Freistellungsbescheinigung auf Anforderung nachweisen. Mit Beauftragung die erforderliche Urkalkulationsaufgliederung nach Lohn, Material, Geräten, sonstigen Kosten, Aufwandwerten und Zuschlägen bereitstellen.
Angebotsabgabe bis 12.11.2026, 14:30 Uhr, über Cosuno; Angebotsbindung mindestens bis 18.12.2026. Preise netto in EUR. Ausführung laut Rahmenterminplan vorläufig abschnittsweise in KW 25 bis 32/2027, entsprechend 21.06. bis 15.08.2027. Werkplanung, Freigaben und Bestellung rechtzeitig vorher durchführen; konkrete Abschnitte und Übergaben mit der Bauleitung vor Vertragsschluss vereinbaren. Wetterfeste Gebäudehülle im Gesamtbauablauf bis 27.08.2027.
VOB/B und die gewerkbezogenen ATV der VOB/C sind als Vertragsgrundlagen vorgesehen und vor Vertragsschluss vollständig zugänglich zu machen. Zahlungs-, Sicherungs-, Verjährungs- und etwaige Vertragsstrafenregelungen werden gesondert vereinbart. Keine unbezifferten Umlagen oder unbenannten Verpflichtungen ableiten.
6. Abwicklung, Dokumentation und Termine
7. Technische Anlagen A1: Mengenübersicht und markierte Fassaden-/Schnittbereiche; keine freigegebene Werkplanung.
A2: Ansichten 477-210, VA 23.09.2026. A3: Schnitte 477-215, VA 23.09.2026. A4: Dachaufsicht 477-209, VA 02.09.2026.
A5: Detail Tore Fahrzeughalle 477-304, Plankopfstand VA 23.09.2026. A6: Brandschutzkonzept Index A vom 19.08.2026, PDF-Seiten 6, 10 und 15.
A7: Statik LP4, Vorabzug vom 14.09.2026, Windlastgrundlagen PDF-Seiten 18 bis 24. Die vereinfachte Gebäudegeometrie dieser Statik ersetzt kein örtliches Fassadenmodell.
A8: Rahmenterminplan vom 18.09.2026. Erhaltenen Dateisatz und Planstände im Angebot bestätigen; fehlende Anlagen vor Kalkulationsabschluss anfordern.
7. Technische Anlagen
10 Fassadenbekleidung
10
Fassadenbekleidung
10.101 Fassadenstatik, Werk- und Montageplanung Eigene prüffähige Fassadenstatik und vollständige Ausführungsplanung für die vier oberen Hallenseiten erstellen.
Nachweise
Verankerungen, Wandhalter, Unterkonstruktion, Fassadentafeln und deren Befestigungsmittel statisch bemessen.
Örtliche Wind-/Soglasten, Rand- und Eckzonen, tatsächliche Untergründe und zulässige Ankertragfähigkeiten berücksichtigen.
Erforderliche Verwendbarkeits-, Bewertungs- und Systemnachweise zusammenstellen; notwendige Untergrundprüfungen und gegebenenfalls erforderliche Ankerprüfungen einbeziehen.
Planunterlagen und Freigaben
Raster-, Verlege-, Montage- und Dübelsetzpläne sowie Detailpläne sämtlicher Rand-, Eck-, Dach-, Tor- und Anbauteilanschlüsse erstellen. Fugenbild und sichtbare Befestigungen geordnet darstellen. Eigenes Aufmaß durchführen; Plattengrößen vor Ort festlegen.
Unterlagen dreifach zur Prüfung und digital vorlegen. Vor Bestellung und Fertigung die erforderlichen Freigaben einholen. Die zugehörige Planung ist in dieser Position enthalten und nicht nochmals in anderen Positionen vollständig anzusetzen.
Bezugsbereich
Ansichten 477-210, Schnitte 477-215, Detail 477-304, Dachaufsicht 477-209 sowie Brand- und Windlastanlagen.
10.101
Fassadenstatik, Werk- und Montageplanung
1.00
Psch
10.102 Aluminium-Unterkonstruktion, vollständig Vollständige dreidimensional justierbare Aluminium-Unterkonstruktion für die HPL-Bekleidung der vier oberen Hallenseiten liefern und montieren.
Konstruktion
Vertikale Tragprofile mit Fest- und Gleitpunkten; Tragprofile an Tafelstößen mindestens 110 mm breit.
Ausschließlich Profilsysteme mit CE-Kennzeichnung; statisch erforderliche zugelassene oder bewertete Schraub-Dübel-Kombinationen beziehungsweise Anker.
Untergrund Mauerwerk und Stahlbeton.
Rohbautoleranzen bis 20 mm ausgleichen.
In offenen vertikalen Fugen sichtbare Profilflächen werkseitig dauerhaft UV- und witterungsbeständig schwarz beschichtet.
Aufbau und Umfang
Unterkonstruktion für 180 mm Felddämmung, die in Schnitt 477-215 dargestellte ca. 60 mm breite Konstruktionsebene bis zur Tafelrückseite und 13 mm HPL ausführen. Ausladung und Profilanordnung nach eigenem prüffähigem Systemnachweis; Bezug gemäß Vorbemerkungen ca. 240 mm bis zur Tafelrückseite.
Sämtliche Wandhalter, Tragprofile, Verankerungen, Verbindungen, Eck-, Rand- und Anschlussverstärkungen der flächigen Bekleidung einschließlich der verdeckten Fortsetzungen einbeziehen. Geometrische HPL-Bezugsfläche ca. 158,55 m²; die erforderliche tatsächliche Profil-/Haltermenge aus dem eigenen Montageplan ermitteln.
Thermische Trennelemente unter Wandhaltern sind in 10.103 erfasst; die ausdrücklich zusätzlichen vier Leuchten-Lastabtragspunkte in 10.118. Dieselben Bauteile nicht doppelt ansetzen.
Planunterlagen
Ansichten 477-210, Schnitte 477-215 und Detail 477-304; zugehöriger freizugebender Raster-/Montageplan.
10.102
Aluminium-Unterkonstruktion, vollständig
1.00
Psch
10.103 Thermische Trennelemente unter sämtlichen Wandhaltern Thermische Trennelemente unter sämtlichen Wandhaltern der Aluminium-Unterkonstruktion liefern und montieren.
Eigenschaften
Dicke mindestens 6 mm.
Wärmeleitfähigkeit höchstens 0,1 W/(mK).
Brandverhalten mindestens B1 nach DIN 4102 mit passendem Nachweis.
Ausführung
Auf Halterabmessungen, Untergrund und Lastübertragung abgestimmte systemgeeignete Elemente verwenden. Vollständige Zahl aus der eigenen Halter- und Dübelsetzplanung der vier oberen Hallenseiten ermitteln und einbeziehen.
Planunterlagen
Ansichten 477-210, Schnitte 477-215; eigene Fassadenstatik und Halterplanung.
10.103
Thermische Trennelemente unter sämtlichen Wandhaltern
1.00
Psch
10.104 Unterer Fassadenabschluss, Aluminium-Lüftungsprofil Unteren Abschluss der hinterlüfteten Fassadenbekleidung aus gekantetem Aluminiumlochblech liefern und montieren.
Material und Kennwerte
Blechdicke 1 mm, einmal gekantet, Abwicklung ca. 140 mm.
Dauerhaft UV- und witterungsbeständig schwarz beschichtet.
Freier Belüftungsquerschnitt mindestens 50 cm²/m.
Montage
Von der Metall-Unterkonstruktion entkoppeln. Alle Ecken, Enden und erforderlichen örtlichen Rückläufe einbeziehen. Der untere Verlauf liegt an der Westfront und den drei Dachanschlussseiten auf unterschiedlichen Höhen; entsprechend Schnitt und Anschlussplanung ausführen.
Mengenbezug ist die horizontale umlaufende Fassadenlinie. Die unterschiedlichen Anschlusshöhen begründen keine zweite identische untere Profilleiste.
Planunterlagen
Ansichten 477-210, Schnitte 477-215, Detail 477-304 und Mengenübersicht A1.
10.104
Unterer Fassadenabschluss, Aluminium-Lüftungsprofil
71.87
m
10.105 Oberer Fassadenabschluss, Aluminium-Lüftungsprofil Oberen Abschluss der hinterlüfteten Fassadenbekleidung unter der Attikaabdeckung aus gekantetem Aluminiumlochblech liefern und montieren.
Material und Kennwerte
Blechdicke 1 mm, einmal gekantet, Abwicklung ca. 140 mm.
Dauerhaft UV- und witterungsbeständig schwarz beschichtet.
Freier Entlüftungsquerschnitt mindestens 50 cm²/m.
Montage
Von der Metall-Unterkonstruktion entkoppeln; sämtliche Ecken und Anschlüsse einbeziehen. Mit der gesondert gelieferten Attikaabdeckung und deren Unterkonstruktion abstimmen. Die freie Lüftung und regensichere Wasserführung erhalten.
Planunterlagen
Ansichten 477-210, Schnitte 477-215, Detail 477-304 und Mengenübersicht A1.
10.105
Oberer Fassadenabschluss, Aluminium-Lüftungsprofil
71.87
m
10.106 Seitliche Rand- und Eckanschlüsse, vollständig Seitliche Rand- und Eckanschlüsse der vierseitigen HPL-Bekleidung vollständig herstellen.
Profile
Aluminium-Kantprofile mindestens 1 mm dick.
Zweifach gekantet, Abwicklung ca. 320 mm.
Dauerhaft witterungsbeständig pulverbeschichtet, RAL-Farbton nach Wahl des Auftraggebers.
Anschlussbereiche
Die vier Hallenaußenecken einschließlich der durch die verschiedenen unteren Anschlusshöhen entstehenden kurzen seitlichen Abschlüsse und Rücksprünge einbeziehen. Die Ecken der Tafeln mit offener Fuge ausführen; nicht ungeplant mit einer geschlossenen sichtbaren Abdeckleiste überdecken.
Erforderliche Profilgeometrien, Halter und tatsächliche Längen aus dem Eck- und Verlegeplan ermitteln und mit der angebotenen Ausführung darstellen. Die geschlossene vierseitige Hülle begründet keine zusätzlichen vier freien Fassadenenden.
Planunterlagen
Ansichten 477-210, Schnitte 477-215 und eigener freizugebender Eck-/Anschlussplan.
10.106
Seitliche Rand- und Eckanschlüsse, vollständig
1.00
Psch
10.108 Horizontale Fugenhinterlegung mit Aluminium-Sickenprofil Horizontale Fugen der HPL-Fassadenbekleidung mit Aluminium-Sickenprofilen hinterlegen.
Material und Montage
Beidseitig dauerhaft witterungsbeständig schwarz beschichtete Aluminium-Sickenprofile einschließlich sämtlicher Befestigungsmittel liefern und zwängungsfrei montieren. Profilgeometrie und Wasserführung auf das angebotene HPL-System abstimmen.
Ausführungsbereich
Eine in den Ansichten dargestellte horizontale Tafelteilungsfuge je Hallenseite, insgesamt umlaufend ca. 71,87 m. Für die Preisabfrage ist diese vollständige Fugenreihe erfasst. Stöße und Eckübergänge einbeziehen.
Die Fugenhinterlegung ist keine dauerelastische Versiegelung. Die funktionsnotwendige Hinterlüftung hinter der Bekleidung erhalten.
Planunterlagen
Ansichten 477-210 und eigener freizugebender Verlege-/Fugendetailplan.
10.108
Horizontale Fugenhinterlegung mit Aluminium-Sickenprofil
71.87
m
10.109 Brandsperren und brandschutztechnische Anschlussdetails Objektbezogene Brandsperren und die zugehörigen brandschutztechnischen Anschlussdetails für die vier oberen Hallenseiten vollständig planen, liefern und montieren.
Material und Ausführung
Nichtbrennbare, hochverdichtete Steinwolle-Dämmplatten der Wärmeleitfähigkeitsgruppe 035, Baustoffklasse A nach DIN 4102 beziehungsweise entsprechender nachgewiesener Klassifizierung, als Brandschutzstreifen verwenden. Streifenhöhe mindestens 200 mm; systemzugehörigen Plattenkleber und erforderliche Befestigungen einbeziehen. Fluchtgerecht und planeben montieren.
Systemplanung und Umfang
Anordnung, Anzahl, Länge und Querschnitt aus dem objektbezogenen Brandschutz- und Systemnachweis bestimmen. Die FVHF-Leitlinie zu brandschutztechnischen Vorkehrungen für vorgehängte hinterlüftete Fassaden berücksichtigen. Die notwendige Be-/Entlüftung und der Regenschutz müssen erhalten bleiben.
Mit dem Angebot die kalkulierte Lösung mit Art, Lage, Material, Umfang und angenommenen Anschlussmaßen angeben. Die Preisabfrage bezieht sich ausschließlich auf die beschriebenen vier Hallenseiten; keine zukünftige unbestimmte Fassadenerweiterung einschließen.
Der Aufbau muss mit 180 mm Felddämmung und der angebotenen Konstruktionsebene vereinbar sein. Den in den Vorbemerkungen benannten örtlichen Maßkonflikt vor Beauftragung klären; keine widersprüchlichen Hohlraummaße als gleichzeitig ausführbares Detail ansetzen.
Planunterlagen
Brandschutzkonzept Index A, Ansichten 477-210, Schnitte 477-215 und Detail 477-304; eigener System-/Brandschutzdetailplan.
10.109
Brandsperren und brandschutztechnische Anschlussdetails
1.00
Psch
10.110 Dauergerüstankersystem, vollständig Dauergerüstankersystem zur späteren sicheren Gerüstverankerung im Bereich der vier oberen Hallenseiten liefern und montieren.
Planung und Ausführung
Anzahl, Lage, Tragfähigkeit, Verankerung im tragenden Untergrund und Montage entsprechend dem eigenen statischen Nachweis und der abgestimmten Gerüstplanung bestimmen. Zulässige Lasten und erforderliche Systemunterlagen bereitstellen.
Unterkonstruktion, Dämmung und Tafeln an die dauerhaft verbleibenden Ankerpunkte anpassen; erforderliche zugängliche beziehungsweise verschließbare Anschlussdetails im Systemplan darstellen. Vollständige Anker, Befestigungen und zugehörige Fassadenanpassungen einbeziehen.
Abgrenzung
Die allgemeine Gerüststellung ist eine gesonderte Leistung. Nicht eine zweite vollständige Gerüstvorhaltung in dieser Position anbieten.
Planunterlagen
Ansichten 477-210 und Schnitte 477-215; abgestimmte Gerüstanker-/Fassadenplanung.
10.110
Dauergerüstankersystem, vollständig
1.00
Psch
10.111 Aluminiumübergang zwischen Verblender und HPL Aluminiumblechabdeckung an den bezeichneten Übergängen zwischen Verblendmauerwerk und HPL-Bekleidung liefern und verdeckt montieren.
Material und Profil
Aluminiumblech 2 mm stark.
Vierfach gekantet, Abwicklung ca. 600 mm.
Pulverlackbeschichtung, RAL-Farbton nach Wahl des Auftraggebers.
Unterseite mit Anti-Dröhn-Beschichtung.
Anschlussausbildung
Mit thermischer Trennung zum Mauerwerk montieren. Anschlüsse, Ecken und Endausbildungen vollständig einbeziehen; Stöße mit unterlegten Stoßverbindern ausbilden. Ausführung nach Herstellervorgaben und abgestimmtem Anschlussplan.
Einbauorte und Mengenbezug
Westliche Klinkerpfeiler-/HPL-Übergänge, ohne die vier Toröffnungen, sowie die beiden kurzen seitlichen Klinker-/HPL-Rückläufe an der Westfront. Insgesamt ca. 10,28 m entsprechend Anlage A1.
Die gesonderten gedämmten Torsturzbleche und der Titanzink-Dach-Wandabschluss an den drei niedrigen Dachseiten gehören nicht zu dieser Position. Deren angrenzende Übergabekanten fachgerecht anschließen.
Planunterlagen
Ansichten 477-210, Schnitte 477-215, Detail 477-304 und Anschlussübersicht A1.
10.111
Aluminiumübergang zwischen Verblender und HPL
10.28
m
10.112 Mineralwolle-Felddämmung 180 mm, 035, A1 Außenseitige Mineralwolle-Felddämmung der vier oberen Hallenseiten liefern und montieren.
Material
Dicke 180 mm.
Wärmeleitfähigkeit höchstens 0,035 W/(mK).
Nichtbrennbar, Euroklasse A1.
Nach DIN EN 13162, Anwendungstyp WAB nach DIN 4108-10.
Einseitig schwarz vlieskaschiert, wasserabweisend und verrottungsfest.
Plattenformat 1.250 x 600 mm beziehungsweise systemgleichwertiges Format.
Montage
Platten dicht gestoßen und ohne Fehlstellen einpressen, lückenlos montieren und mit geeigneten Dämmstoffhaltern sichern. Ankerdurchführungen sorgfältig schließen; erforderliche Zuschnitte und Anschlüsse einbeziehen.
Bereich und Abgrenzung
Feldzonen nach Schnitt 477-215 einschließlich verdeckter oberer Fortsetzungen. Den in 10.114 erfassten maximal 30 cm hohen Sonderstreifen an den Verblenderübergängen nicht zusätzlich als identische Felddämmung abrechnen.
Die gesonderte 140-mm-Dämmung des Dach-Wandanschlusses an den niedrigen Dächern ist nicht Bestandteil dieser Position.
Planunterlagen
Schnitte 477-215, Detail 477-304, Ansichten 477-210 und Flächenabgrenzung A1.
10.112
Mineralwolle-Felddämmung 180 mm, 035, A1
141.39
m²
10.114 Unterer Dämmanschluss an Verblenderübergängen Unteren Dämmanschluss zwischen Verblendmauerwerk und HPL-Fassade als vollständigen Systemanschluss herstellen.
Bereich und Abmessungen
Übergänge über den westlichen Klinkerpfeilern sowie die beiden kurzen seitlichen Klinkerrückläufe gemäß 10.111 und Anlage A1. Länge ca. 10,28 m, Streifenhöhe für die Preisabfrage 300 mm, Rechenfläche ca. 3,09 m². Dicke 180 mm entsprechend dem festgelegten Fassadenaufbau.
Dieser Streifen ist von der Feldfläche 10.112 abgezogen. Kein zusätzlicher umlaufender 30-cm-Streifen an sämtlichen Dachseiten ohne Verblenderbezug ansetzen.
Material und Montage
Feuchtegeeigneten, nichtbrennbaren Anschlussdämmstoff A1, Wärmeleitfähigkeit höchstens 0,035 W/(mK), wasserabweisend und verrottungsfest, anbieten. Konkretes Produkt einschließlich Feuchte-, Brand-, Wärme- und Befestigungsnachweisen mit dem Angebot benennen. Materialklärung gemäß Vorbemerkungen.
Dicht gestoßen zwischen Wand und Tragprofilen einbauen, an die Aluminium-Unterkonstruktion anpassen, mit geeigneten Dämmstoffhaltern befestigen und zusätzlich systemgerecht verkleben. Sämtliche Zuschnitte und Übergänge einbeziehen.
Planunterlagen
Ansichten 477-210, Schnitte 477-215, Detail 477-304 und Mengenabgrenzung A1; eigenes freizugebendes Anschlussdetail.
10.114
Unterer Dämmanschluss an Verblenderübergängen
1.00
Psch
10.115 HPL-Fassadentafeln 13 mm, Uni/Satin, B1 Wandflächen des erhöhten Hallenkörpers mit HPL-Fassadentafeln liefern und auf der gesondert erfassten Aluminium-Unterkonstruktion montieren.
Material und Oberfläche
Hochdruck-Schichtpressstoffplatten nach DIN EN 438, witterungsbeständig, Dicke 13 mm.
Schwerentflammbare Ausführung B1 nach DIN 4102-1 mit passendem Systemnachweis.
Uni-Farbe nach Wahl des Auftraggebers aus der Musterkollektion; Oberfläche Satin.
Leitprodukt Trespa Meteon Uni Colours oder gleichwertig; angebotenes Fabrikat und Typ angeben.
Formate und Befestigung
Raster und Zuschnitt gemäß Ansichten und freizugebendem Verlegeplan. Beschriebene Ausgangsformate: 3.050 x 1.530, 2.550 x 1.860, 3.650 x 1.860 und 4.270 x 2.130 mm. Eignung und Verfügbarkeit der tatsächlich angebotenen 13-mm-Ausführung nachweisen.
Tafeln mit Bohrlehre vorbohren; farbige Fassadennieten, Zentrierung, Hülsen sowie Fest-/Gleitpunkte entsprechend dem nachgewiesenen HPL-Befestigungssystem ausführen. Zwängungsfrei montieren; Befestigung unter Spannung ist unzulässig. Sämtliche Befestigungsmittel einbeziehen.
Fugen und Kanten
Fugenbreite mindestens 10 mm; Ecken mit offener Fuge. Sichtbare Schnittkanten leicht brechen und die für das angebotene HPL-System schriftlich freigegebene Kantenbearbeitung beziehungsweise Kantenbehandlung ausführen. Die Systemklärung zu Kantenmitteln und Festpunkten gemäß Vorbemerkungen beachten.
Ausführungsbereich
Alle vier oberen Hallenseiten einschließlich der unter Attikaabdeckung und hinter den niedrigen Dach-/Geländerlinien weiterlaufenden Tafelteile. Mengenermittlung je Seite als Schnitt-Bezugsrechteck aus Ansichtsbreite und angesetzter vollständiger 13-mm-Tafelhöhe; örtliche Unterkanten- und Höhenwechsel in der Anschlussplanung detaillieren. Keine zusätzlichen Torflächen abziehen.
Verschnitt, Rasteranpassung, Kanten, Fugen und Herstellungszugaben im Einheitspreis berücksichtigen. Die Menge ist keine Zuschnitt- oder Bestellfläche.
Planunterlagen
Ansichten 477-210, Schnitte 477-215, Detail 477-304 und Mengenermittlung A1.
10.115
HPL-Fassadentafeln 13 mm, Uni/Satin, B1
158.55
m²
10.117 Kleine Kabeldurchführung für oberen Leuchtenanschluss Kleine verdeckte Kabeldurchführung in einer HPL-Fassadentafel am oberen Leuchtenstandort herstellen.
Ausführung
Lage und Durchmesser nach dem abgestimmten Elektro-/Leuchtenanschluss bestimmen. Tafel fachgerecht bohren beziehungsweise bearbeiten; Schnittkante und Durchführung systemgerecht schützen. Erforderliche örtliche Abdichtung mit dem Fassaden- und Elektroanschluss abstimmen.
Umfang
Vier obere Standorte über den Hallentoren gemäß Ansicht 477-210 sind Grundlage der Preisabfrage. Es handelt sich um Kabeldurchführungen, nicht um große Leuchten-Einbauöffnungen. Leuchte, Montageplatte und elektrischer Anschluss werden gesondert geliefert.
Kalkulationsreferenz ist die Wandanbauleuchte Trilux OsidoQW-AM19L/SB1L-10-827ET-W26 oder gleichwertig gemäß Elektroposition 13.8.
Planunterlagen
Westansicht 477-210 und freizugebender Leuchten-/Fassadenanschlussplan.
10.117
Kleine Kabeldurchführung für oberen Leuchtenanschluss
4.00
St
10.118 Zusatz-Unterkonstruktion für oberen Leuchtenstandort Zusätzliche örtliche Unterkonstruktion zur Lastabtragung eines oberen Leuchtenstandorts durch die HPL-Fassade zum tragenden Untergrund liefern und montieren.
Ausführung
Halter, Profile, thermische Trennung und Verankerungen für die abgestimmten Leuchtenlasten bemessen und vollständig herstellen. Lage mit Raster, Dämmung, Tafelbefestigung und Kabeldurchführung koordinieren; Korrosionsverträglichkeit und Funktionsfähigkeit der Hinterlüftung erhalten.
Abgrenzung
Vier obere Standorte über den Hallentoren nach Westansicht. Die allgemeine flächige Fassaden-Unterkonstruktion sowie Leuchte und ihre im Elektrogewerk gelieferte Montageplatte nicht nochmals als identische Bauteile anbieten. Die Zusatz-Unterkonstruktion ist vom jeweiligen Tafelbauteil unabhängig tragfähig anzuordnen.
Kalkulationsreferenz für Abmessungen und Lastabtragung ist die Wandanbauleuchte Trilux OsidoQW-AM19L/SB1L-10-827ET-W26 oder gleichwertig gemäß Elektroposition 13.8. Maßgebende Produktlasten für die eigene Halterbemessung bestätigen.
Planunterlagen
Westansicht 477-210; eigener Anschluss- und Lastabtragungsnachweis.
10.118
Zusatz-Unterkonstruktion für oberen Leuchtenstandort
4.00
St
10.119 Dauerelastische Anschlussversiegelungen Erforderliche dauerelastische Anschlussversiegelungen der beschriebenen Fassaden-Rand-, Profil- und Einzelanschlüsse vollständig herstellen.
Ausführung
Fugen bis 5 mm Breite fachgerecht vorbereiten und mit systemverträglichem, für die jeweiligen Anschlussmaterialien geeignetem Dichtstoff schließen. Erforderliche Hinterfüllung, Haftgrundierung, Reinigung und Schutzmaßnahmen einbeziehen; Farbe mit den angrenzenden Oberflächen abstimmen.
Umfang und Abgrenzung
Tatsächlich erforderliche Anschlussfugen an den vier Hallenaußenecken, den beschriebenen Verblender-/HPL-Übergängen, Torsturz-Übergabekanten und vier oberen Leuchtenanschlüssen aus dem eigenen Detailplan ermitteln und im Angebot mit der Preisgrundlage erläutern.
Die mindestens 10 mm breiten offenen Tafel- und Eckfugen sowie notwendige Be-/Entlüftungsöffnungen nicht versiegeln. Bereits in fremden Dach-, Tor- oder Fensteranschlüssen enthaltene Versiegelungen nicht nochmals ausführen.
Planunterlagen
Ansichten 477-210, Schnitte 477-215, Detail 477-304 und eigener Anschlussplan.
10.119
Dauerelastische Anschlussversiegelungen
1.00
Psch