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Anlagenbeschreibung Anlagenbeschreibung
Objektbeschreibung
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau eines Kantinen- und Küchengebäudes auf dem bestehenden Betriebsgelände der Fa. AGR in 45699 Herten, Im Emscherbruch 11.
Das nicht unterkellerte Gebäude wird 1-geschossig ausgeführt. Der Neubau wird über eine Schleuse an ein bestehendes Bürogebäude angebunden. Das Gebäude teilt sich in einen Küchenbereich mit Umkleiden-, Sanitär- und Technikräumen, einer Mensa und einem Loungebereich mit Teeküche und WC-Räumen. Die Küche und Nebenräume erhalten eine Abhangdecke, die Mensa wird offen, mit sichtbarer Dachunterseite geplant.
Der Neubau wird haustechnisch autark ver- und entsorgt.
Die Grundfläche des Gebäudes beträgt ca. 1.000 m². Die lichte Raumhöhe liegt bei ca. 4,20m
Das Gebäude stellt eine Nutzungseinheit dar. Es sind keine Maßnahmen zur getrennten Energie- oder Wasserverbrauchszählung vorgesehen.
Das Gebäude wird in Holzbauweise erstellt. Aus statischen Gründen werden die Holzwände teilweise auf Betonsockel gestellt. Das Dach wird insbesondere im Bereich der Mensa auf größeren Holzträgern aufgelegt; größere Durchdringungen oder Rohrhülsen in den Trägern sind grundsätzlich nicht möglich. Einzelne kleinere Rohrhülse sind nach statischer Klärung möglich.
Befestigungen sind an den verschiedenen Dachkonstruktionen wie folgt herzustellen:
- Bereich Mensa und Eingang in den Derixplatten mit Holzschrauben max. 60mm
- Bereich Küche+Nebenräume, Teeküche, WC-Räume an Holzbalken alle 62,5cm
Alle Kernbohrungen und Durchbrüche für Wand- und Deckendurchführungen werden durch das Gewerk Rohbau erbracht und geschlossen. Brandschutztechnisch qualifizierte Durchführung werden durch die HSL-Gewerke geschottet und geschlossen.
Grundlage und besondere Hinweise
Es gelten die einschlägigen DIN-Normen, Ministerialblätter, Bundesgesetzblätter sowie die anerkannten Regeln der Technik, die Vorschriften für den Brandschutz und die Auflagen des TÜV sowie die allgemein anerkannten Regeln der Technik.
Es sind Revisionsöffnungen in ausreichender Anzahl und zugänglicher Lage vorgesehen.
Es wird gefordert, dass eine voll funktionsfähige Anlage gem. dem heutigen Stand der Technik angeboten und ausgeführt wird. Die anzubietenden Preise verstehen sich für eine vollständige, funktionsfähige und betriebsfertig optimal einregulierte Anlage.
Hinweis: Im Gebäude dürfen zu Montagezwecke keine funkenerzeugenden Werkzeuge eingesetzt werden!
Entwässerung
Das anfallende Schmutzwasser aus den Sanitärräumen und den Waschbecken in der Küche wird über Sammelleitungen an die Grundleitungen angeschlossen. Die Installation erfolgt mittels schallgedämmten Kunststoffrohre. Die Grundleitungen werden mittels Anschluss an Dachlüfter (Leistung Dachdecker) belüftet. Im Außenbereich werden die Grundleitungen an vorhandene Leitungen auf dem Gelände angebunden (Planung Außenanlagen, Ausführung Rohbau). Die Entwässerungsgegenstände des Neubaus liegen analog zu dem Bestand über Rückstauebene.
Das Fettabwasser aus dem Küchenbereich wird über separate Grundleitungen in einen außenliegenden Fettabscheider geleitet und über die integrierte Pumpenanlage über Rückstau gepumpt und an die Grundleitungen angeschlossen. Die Steuerung des Fettabscheiders wird im Außenbereich in einer Freiluftsäule angeordnet, damit eine Entsorgung oder Reinigung möglich ist, ohne das Gebäude betreten zu müssen. Die Leistungen zum Fettabscheider einschl. aller notwendigen Erdarbeiten sowie die Montage der Grundleitungen sind durch den Tiefbauer/Außenanlagenbauer auszuführen.
Die Entwässerung des Gebäudes erfolgt nach DIN 1986-100 und DIN EN 12056. Alle Entwässerungsfallleitungen erhalten Reinigungs- und Entlüftungseinrichtungen. Die Entlüftungen der SW-Fallstränge werden über Dach geführt.
Alle Anlagen und Systeme erhalten entsprechende Bezeichnungsschilder. Rohrleitungen werden mit Farbmarkierungsringen für die jeweiligen Medien versehen.
Die Oberkante Fertigfußboden Neubau liegt bei 46,77 m üNN. Der Anschlusspunkt der vorhandenen Entwässerungsleitung ist im Lageplan nicht dargestellt. Die Rückstauhöhe im Anschlusspunkt an die öffentliche Entwässerung (Im Emscherbruch 11) wird mit ca. 42,60m ermittelt. Damit liegt der Neubau über Rückstauebene.
Alle Anlagen und Systeme erhalten entsprechende Bezeichnungsschilder.
Rohrleitungen werden mit Farbmarkierungsringen für die jeweiligen Medien versehen.
Bodenabläufe außerhalb der Küche sind in der Heizzentrale, dem Müllraum, dem Trockenlager und unterhalb des Hygienecenters im Küchenflur geplant. Die Heizzentrale erhält zusätzlich einen fest installierten Entwässerungsanschluss.
Die Grundkörper der Bodenabläufe und Rinnen werden durch das Gewerk Sanitär vorab geliefert, so dass die Grundkörper durch den Tiefbauer in die Bodenplatte einbetoniert werden können.
Die Entwässerungsanschlüsse der Küche werden auf Maß gemäß aktuellen Kücheneinrichtungs- und Kücheninstallationsplans vorgerüstet.
Regenwasser
Das Flachdach wird über Dachabläufe (Leistung Dachdecker) nach Innen entwässert. Das Gewerk Sanitär schließt unter der Decke an die Abläufe an, verzieht die Regenleitungen und schließt an die Grundleitungsstutzen an. Die Regenleitungen werden dampfdiffusionsdicht gedämmt.
Die Notentwässerung erfolgt außenliegend durch das Gewerk Dachdecker.
Rohrmaterial:
Regenwasser: Schallgedämmtes PP-Rohr
Schmutzwasser Anbindungen: PVC-Kunststoffrohr
Brandschutz Rohrabschottung für Kunststoffrohr
Bewässerung
Die Bewässerung erfolgt nach DIN 1988.
Die Trinkwasserversorgung des Neubaus wird durch Anbindung an den Bestand im Außenbereich und einen Hausanschluss im Technikraum durch den Rohbauer sichergestellt. Dort werden durch das Gewerk Sanitär ein interner Wasserzähler und eine Hauswasserstation installiert, bestehend aus:
- Absperrungen
- Rückspülfilter
- Manometer
Aufgrund des geringen Versorgungsdrucks von 3-4 bar (Mail AGR vom 12.11.2024), der Verwendung von Durchlauferhitzern zur Warmwasserbereitung (zusätzliche Druckverluste) und den hohen notwendigen Fließdrücken an einigen Küchenarmaturen /-geräten (z.B. 3 bar für Kombi-Dämpfer gemäß Küchenplanung Fa. Hörstke) ist eine Druckerhöhungsanlage (DEA) erforderlich. Die DEA wird im Technikraum aufgestellt.
Die Hauptverteilung erfolgt in der Abhangdecke bzw. sichtbar im Bereich der Mensa zu den einzelnen Sanitärräumen. Die Haupt-Trinkwasserleitung zweigt an 2 Stellen im Küchenbereich ab. Die beiden Stränge versorgen den rückwärtigen bzw. den vorderen Küchenbereich. Beide Leitungen werden am Ende zu den WC-Räumen Küche geführt und am Ende mit einer automatischen Spülstation versehen. Die Anschlüsse bis zu den Spülstationen werden durchgeschliffen.
Die Hauptleitung verläuft weiter durch die Mensa zu den Sanitärbereichen im Loungebereich und endet mit einer weiteren automatischen Spülstation im Herren-WC. Auch hier werden alle vorherigen Anschlüsse durchgeschliffen.
Im Verlauf durch die Mensa kreuzt ein Querträger die Trinkwasserleitung. Hier wird eine Rohrhülse im Holzträger vorberüstet.
Die Warmwasserversorgung erfolgt dezentral mittels elektrischer Durchlauferhitzer. Die Teeküche im Loungebereich erhält ein 11 kW-UT-Gerät.
Die beiden Pumi-Räume erhalten jeweils 18 kW-Geräte in ÜT-Ausführung; diese versorgen auch die angrenzenden Waschtische der WC-Räume.
Im Küchenbereich sind 11 kW-Geräte für Spülen, Ausgussbecken oder Geräte vorgesehen. Ein Küchenblock erhält einen gemeinsamen 24 kw-Durchlauferhitzer. Die genaue Anzahl und Lage ist abschließend im Zuge der Montageplanung mit der Küchenplanung abzustimmen.
Die Trinkwasserleitungen werden in Edelstahlrohr ausgeführt. Die Absperreinrichtungen werden in Rotguss ausgeführt.
Sanitäre Einrichtungen
Alle sanitären Einrichtungsgegenstände sind aus weißem Sanitärporzellan mit zugelassenem PA-Zeichen vorgesehen. Installationen erfolgen erst nach Vorlage einer Bemusterungsliste und Freigabe durch den Bauherrn.
Die Armaturen sind mit gültigem Prüfzeichen der Armaturenklasse I, die Oberfläche in verchromter schwerer Ausführung auszuführen. Alle Mischbatterien und Einlochbatterien sind mit keramischen Dichtflächen und Verbrühungsschutz (über Einstellung an den Durchlauferhitzern) auszuführen.
Die WCs werden mit manueller Drückerplatte ausgestattet. Die Urinale erhalten infrarotgesteuerte berührungslose Spülungen, Waschbecken manuelle Einhebelmischer. Die Waschbecken in den Personal-WCs Küche werden als einzelne Standard-Waschtische geplant; die Waschbecken im Loungebereich als Einbaubecken in eine Ablageplatte (Leistung Ausbaugewerke).
Das Hygiene- und Sanitärzubehör in den WC-Räumen wird durch den AG geliefert und montiert. Spiegel werden durch den Fliesenleger direkt in den Fliesenspiegel eingeklebt.
Kücheneinrichtungen einschl. Küchenarmatur (auch Teeküchen) werden durch den Nutzer / Küchenbauer installiert. Im Gewerk Sanitär sind die Be- und Entwässerungsanschlüsse enthalten.
Besondere barrierefreie Sanitärgegenstände sind gemäß Vorgabe Bauherr nicht geplant.
Der Putzmittelraum im Loungebereich wird mit Ausgussbecken und Mischarmatur passend zum Durchlauferhitzer ausgeführt. Das Ausgussbecken ist mit Überlauf geplant. Der Pumi-Raum im Küchenbereich wird durch den Küchenbauer mit einer Ausguss-Kombi ausgerüstet.
Der Technikraum sowie der Müllraum erhalten jeweils einen Bodenablauf, der Technikraum zusätzlich einen Entwässerungsstutzen.
Für das Gewerk Kälte wird ein UP-Sifon im Bereich der WCs Lounge vorgerüstet; daran kann die Kondensatleitung der Klimageräte angeschlossen werden (Leistung Kälte).
Im Müllraum und im Küchenflur werden Entwässerungsstutzen zur Ableitung von Kondensat aus den Küchen-Kühlräumen vorgerüstet. Von den Anschlüssen aus verlegt das Gewerk Sanitär Kondensatleitungen zu Anschlusspunkten der Kühlräume. An die Entwässerungsstutzen wird zusätzlich das Kondensat der Wärmepumpen der RLT-Geräte (Dachaufstellung) angeschlossen.
Es werden drei Außenzapfstellen (Bereich Terrasse, Technikraum und WC-Räume Lounge) eingeplant. Die Zuleitungen werden durchgeschliffen.
Küche
Die Küche wird mit Bodenabläufen und Rinnen aus Edelstahl gemäß Küchenplanung Fa. Hörstke ausgestattet. Weiterhin werden Trinkwasser- und Schmutzwasseranschlüsse gemäß Planung Fa. Hörstke vorgerüstet. Die evtl. notwendigen Maßnahmen zur Enthärtung des Trinkwassers erfolgen dezentral durch den Küchenplaner.
Damit Durchdringungen durch die Abdichtungsebenen der Küche vermieden werden, werden an den Wänden der Küche raumhohe Vorwände durch den Trockenbauer installiert. Die Grundleitungsstutzen, die Entwässerungsleitungen und die Trinkwasseranschlussleitungen werden komplett in den Vorwänden installiert.
Die Entwässerungsanschlüsse im Bereich der Ausgabetheke müssen als Einzelanschlüsse durch den Bodenaufbau geführt werden. Grundleitungsstutzen werden durch den Fußbodenaufbau verlängert und durch den Estrichleger/Dachdecker angedichtet. Trinkwasseranschlüsse sind gemäß letzten Küchenplan Fa. Hörstke im Ausgabebereich nicht mehr enthalten.
Bodenabläufe werden mit Klebeflansche für 2 Abdichtungsebenen ausgeführt. Die Grundkörper werden dem Rohbauer vorab zum Einbetonieren in die Bodenplatte übergeben.
Trinkwasser- und Abwasseranschlüsse sind im Zuge der Montageplanung des AN gemäß letztem gültigen Küchen-Installationsplan der Fa. Hörstke auszuführen.
Dämmung
Die Dämmung wird nach GEG ausgeführt. Brandschutzdurchführungen werden entsprechend isoliert. Es werden alle Leitungen und Armaturen wie Ventile, Schmutzfänger etc. gegen Wärmeaufnahme, Wärmeverlust und Schwitzwasserbildung isoliert.
Alle Armaturen erhalten Dämmkappen aus PUR-Hartschaum bzw. Dämmkappen der Armaturenhersteller.
Folgende Dämm-Materialien sind vorgesehen:
Nicht sichtbare Verlegung in Decken oder Schächten
Mineralwolle alukaschiert, dampfdiffusionsdicht verklebt, Dämmschichtdicke 100%
Sichtbare Verlegung in Technikbereichen
Mineralwolle alukaschiert, dampfdiffusionsdicht verklebt, mit PVC-Mantel, Dämmschichtdicke 100%
Sichtbare Verlegung in Mensa
Mineralwolle alukaschiert, dampfdiffusionsdicht verklebt, mit PVC-Mantel schwarz, Dämmschichtdicke 100%
SW-Anschlussleitungen (in Vorwänden):
PE-Schlauch 9mm zur Körperschalldämmung
SW-Entlüftungsleitungen:
Mineralwolle alukaschiert, Dämmschichtdicke 100%
RW-Leitungen:
Armaflex AF 19mm, dampfdiffusionsdicht
Anlagenbeschreibung
Technische Vorbemerkungen TECHNISCHE VORBEMERKUNGEN
Abnahme
Die Leistung ist in jedem Fall förmlich abzunehmen, der Auftragnehmer hat die Abnahme, ggf. Teilabnahme, rechtzeitig schriftlich zu beantragen.
Kein Anlagenteil darf vor Abnahme durch den Bauherrn bzw. dessen Beauftragten in Betrieb genommen werden. Für Nichteinhaltung dieser Festlegung und daraus resultierend Schäden trägt der Verursacher die volle
Verantwortung. Ebenfalls haftet er für Folgeschäden an anderen Gewerken.
Inbetriebnahme
Vor Inbetriebnahme sind durch den Auftragnehmer sämtliche erforderlichen Prüfungen nach geltenden Vorschriften und Bestimmungen durchzuführen bzw. zu veranlassen. Über die Prüfungsergebnisse sind vom Auftragnehmer Protokolle anzufertigen und dem Auftraggeber rechtzeitig vorzulegen.
Vor Inbetriebnahme sind vom Auftragnehmer die vorgesehenen Betriebsmittel eigenverantwortlich auf Qualität zu überprüfen.
Der Auftraggeber oder sein Beauftragter ist so rechtzeitig zu informieren, daß er an der Inbetriebnahme und der Einregulierungen teilnehmen kann.
Montage und Ausführung
Zum Schutz der Anlagenteile auf der Baustelle ist vom Auftragnehmer ein Schutz während und nach beendeter Montage bis zur Inbetriebnahme anzubringen. Vor der Abnahme beschädigte oder beschmutze Farbanstriche sind vom Auftragnehmer wieder herzurichten.
Offene Anlagenteile sind bei Montageunterbrechung durch geeignete Maßnahmen gegen das Eindringen von Fremdteilen (Schmutz etc.) durch Verschließen zu schützen.
Der Auftragnehmer muß alle von ihm verlegten Leitungen vor Anbringung der Dämmaterialien oder Verkleidungen gründlich vom Bauschmutz reinigen und beschädigte Grund- und Rostanstriche erneuern.
Später verdeckt liegende Installationen sind offenzuhalten, bis die entsprechende technische Prüfung und die Freigabe erfolgt ist. Ausnahmen sind nur mit Einwilligung der örtlichen Bauleitung möglich.
Zum Anbringen von Befestigungen sind Metalldübel zu verwenden. Schußbolzen sind nicht zulässig. Besteht der Baukörper aus einer Stahlkonstruktion, dürfen zur Befestigung ohne Genehmigung des Statikers keine Bohrungen oder Schweißungen in bzw. an statisch tragenden Teilen durchgeführt werden.
Die Leistungen und Lieferungen des Auftragnehmers müssen den Forderungen der zuständigen Brandschutzbehörde und der DIN 4102
entsprechen. Es dürfen nur nichtbrennbare Stoffe eingebaut werden.
Die zur Brandsicherung erforderlichen Einbauten sind eindeutig zu kennzeichnen.
Alle Anschlüsse an Maschinen, Armaturen, Geräten usw. müssen für Revisionsarbeiten ohne Zerstörung von Bauteilen de- und montierbar sein.
Längenausdehnungen von Rohrleitungen sind durch Anordnung von Dehnungsausgleicher und Kompensatoren auszugleichen. Bei Einbau von Axialkompensatoren sind die Einbauvorschriften des Herstellers zu
beachten.Reaktionskräfte aus Dehnungsausgleichern, Kompensatoren
und Schwingungsdämpfern sind durch Festpunktkonstruktionen aufzunehmen. Die Reaktionskräfte sind vom Auftragnehmer zu ermitteln und
bei der Ausführung zu berücksichtigen.
Bei Wand- und Deckendurchführungen sind Rohrhülsen einzubauen bzw. Rohrumhüllungen mit Isoliermaterial vorzusehen. Es dürfen keine starren Verbindungen von Rohren mit dem Baukörper auftreten.
Rohrbefestigungen erfolgen mittels körperschallentkoppelter Rohrschellen entsprechend DIN 4108, lösbaren Pendelaufhängungen (keine
Bandeisenschlaufen und Lochbänder) oder Rohrkonsolen in korrosionsfester Ausführung. In allen Befestigungen sind Isolierzwischenlagen aus 3mm dicken Gummistreifen einzubringen. Die Einlage muß an den Seiten der
Befestigung mind. 5 mm überragen. In Befestigungen, bei denen der Schallschutz besonders zu berücksichtigen ist, ist eine Zwischenlage aus 8 mm dickem Vollgummi mit einer Shore-Härte von A 50 einzubringen. Die
Einlage darf beim Anziehen der Schelle auf max. 6 mm zusammengedrückt werden.
Die Absperrorgane, lösbaren Verbindungen von Rohrleitungen, wie z.B. Flansch- bzw. Schraubverbindungen, Entlüftungs- und Entleerungs-
einrichtungen und Meßinstrumente, sind übersichtlich und an leicht zugänglichen Stellen anzuordnen, so daß diese ohne Hilfsmittel
bedient bzw. abgelesen werden können.
Alle Bauteile, Geräte und Luftleitungen etc. sind einschl. aller Nebenleistungen, Befestigungs-, Verbindungs-, Dichtungs-, Dämm- und Hilfsmaterialien zu liefern und zu montieren.
Vom Auftragnehmer kann verlangt werden, einen Bautagebericht (Rapport) zu führen und wöchentlich dem Auftraggeber vorzulegen. Die Bauberichte beinhalten sämtliche für die Ausführung und Abrechnung der Anlage
benötigten Angaben.
Alle Nebenleistungen aus der VOB sowie das Einholen und Beantragen erforderlicher, behördlicher Genehmigungen, das Einstellen und Überwachen der Anlage während der Einlaufzeit und der Einregulierung, die Übergabe der
Anlage, das Einweisen des Betreiber- personals und die Lieferung der Bedienungsanleitung sind in die Einheitspreise einzukalkulieren. Ebenso ist die Fracht und Anfuhr der Materialien und Werkzeuge, sowie die Gestellung von eventuell erforderlichen Gerüsten und Hebezeugen (gem.VOB) und das Überwachen der Schlitz- und Durchbruchsarbeiten einschl. erforderliches
Nachstemmen in die Einheitspreise einzukalkulieren.
Entsorgung und Baureinigung
Der Unternehmer hat die Baustelle täglich zu reinigen, den Bauschutt in eigenen Behältern zu sammeln und von der Baustelle regelmäßig zu entfernen und entsorgen zu lassen.
Sämtliche Verpackungsmaterialien sind kostenlos zurückzunehmen und vom Auftragnehmer zu entsorgen.
Anerkennung und Besondere Leistungen
Der Auftragnehmer erklärt sich mit der Abgabe des Angebotes bereit, die im Leistungsverzeichnis genannten Arbeiten mit allen Nebenleistungen auszuführen, auch wenn diese in den Zeichnungen oder im
Ausschreibungstext nicht ersichtlich sind. Insbesondere sind die erforderlichen Bohrungen in Wänden, Decken oder Böden zur Aufnahme von
entsprechenden Befestigungselementen als besondere Leistungen zu erbringen und in die Einheitspreise mit einzukalkulieren.
Der Unternehmer erklärt ausdrücklich, daß er die vorstehenden Anmerkungen gelesen und alle Forderungen und Bedingungen daraus in seinem Angebot berücksichtigt und in die Einheitspreise einkalkuliert hat.
Datum:.................................................
.......................................................
(Firmenstempel und rechtsverbindliche Unterschrift)
Technische Vorbemerkungen
01 Sanitär
01
Sanitär
01.01 Entwässerung
01.01
Entwässerung
01.02 Fettabscheider
01.02
Fettabscheider
01.03 Regenentwässerung
01.03
Regenentwässerung
01.04 Bewässerungsleitungen und Zubehör
01.04
Bewässerungsleitungen und Zubehör
01.05 Isolierung
01.05
Isolierung
01.06 Einrichtungsgegenstände
01.06
Einrichtungsgegenstände
01.07 Elektroarbeiten
01.07
Elektroarbeiten
01.08 Sonstiges
01.08
Sonstiges
02 Heizung
02
Heizung
Anlagenbeschreibung Energieversorgung/Wärmeerzeugung
Zur Energieversorgung wird eine Luft-Wasser-Wärmepumpe an den Außenwänden des Neubaus im Bereich des Technikraums installiert. Die Anlage besteht aus einer 2er-Kaskade. Das verwendete Kältemittel ist Propan R290. Im Technikraum wird die zugehörige Hydraulikeinheit, der Pufferspeicher und die Pumpengruppe einschl. aller erforderlicher Sicherheitseinrichtungen untergebracht. Die berechnete Heizlast des Neubaus beträgt 20 kW.
Für die Planung der Heizungsanlagen wurden Raum-Innentemperaturen nach DIN EN 12831 angesetzt.
Im Einzelnen wurden folgende Raum-Innentemperaturen in der Heizlastberechnung berücksichtigt:
Mensa 20°C
Küchenräume 20°C
WC-Räume 21°C
Teeküchen 20°C
Umkleiden 22°C
Lounge, Büros, Flure 20°C
Eingang, Verbindungsgang 18°C
Pumi 18°C
Technikräume , Müll 10°C
Trockenlager 10°C
Küche Lager gekühlt 5°C
Die Warmwasserversorgung erfolgt dezentral über elektrische Durchlauferhitzer (siehe auch Gewerk Sanitär).
Die Wärmepumpen sind mit zusätzlicher Kühlfunktion auszuführen. Es ist eine Fußbodentemperierung im Sommerfall über die Fußbodenheizung geplant. Es ist ein zentraler Taupunktwächter an der VL-Leitung im Technikraum, zusätzlich zu den einzelnen Taupunktwächtern je Heizkreisverteiler, vorgesehen.
Die Absicherung der Heizungsanlage erfolgt nach den Bestimmungen der DIN EN 12828 (DIN 4751 T2) mit allen erforderlichen Sicherheitseinrichtungen wie Membrandruckaus- dehnungsgefäße, Thermostate, Sicherheitsventil, Temperatur- und Druckanzeige für eine geschlossene Anlage. Die Nachspeisung mit Systemtrenner wird im Technikraum.
Gemäß VDI 2035 ist die Heizungsanlage aufgrund der Wasserhärte von 11,8°dH mit einer Enthärtung auszustatten.
Wärmeverteilung
Für die Heizungs-Rohrleitungen ist C-Stahl mit Pressverbindungen geplant, da keine Leitungen im Fußbodenaufbau verlegt werden. Die Verrohrung erfolgt im Zweirohrsystem.
Die Beheizung der Räume (einschl. Verbindungsgang) erfolgt über eine Fußbodenheizung (FBH) mit Einzelraumregelung. Im Küchenbereich werden Heizkörper in Hygiene-Ausführung vorgesehen.
In der Zentrale wird eine Heizgruppe mit Pumpe und Mischventil vorgesehen. Von dort verlaufen Verteilleitungen im abgehängten Deckenbereich bzw. sichtbar durch die Mensa zu den einzelnen FBH-Verteilern und Heizkörpern.
Im Verlauf durch die Mensa kreuzt ein Querträger die Heizungsleitungen. Hier werden im Holzträger entsprechende Rohrhülsen vorgesehen.
Alle Zuleitungen zu Heizkreisverteilern sowie die Zuleitung zu den Heizkörpern werden mit Differenzdruckreglern zum hydraulischen Abgleich sowie Absperrungen ausgestattet.
Das Rohrsystem beinhaltet sämtliche Absperr- und Regulierventile, Entlüftungs- und Entleerungsventile, Kompensatoren zur Verhinderung von Schallübertragungen, Anschlüsse und Verbindungen.
Heizflächen
Die Beheizung des Gebäudes wird über eine Fußbodenheizung und Heizkörper realisiert.
Die Auslegung erfolgt mit einer Temperaturspreizung von 40°/30°C, auch bei den Heizkörpern. Eine niedrigere Vorlauftemperatur ist aufgrund der relativ hohen Flächenlast in einigen Räumen nicht ausreichend.
Folgender Fußbodenaufbau wird anhand des geplanten Gesamt-Fußboden-Aufbaus von 15 cm vorgesehen):
- 4,0 cm Wärmedämmung durch Heizung
- 3,0cm Systemplatte FBH einschl. Trittschall durch Heizung
(- 1,5cm FBH-Rohr (im Estrich) durch Heizung)
- 7,0cm Estrich (einschl. Rohr) durch Estrichleger
- 1,0cm Bodenbelag durch Ausbau
Der genaue Aufbau ist vor Bestellung im Zuge der Ausführungs- und Montageplanung mit dem Architekten und der Bauleitung abzustimmen.
Regelung
Die Heizungsanlage erhält eine zentrale, witterungsabhängige Regelung in Digitaltechnik herstellerspezifisch, integriert in der Wärmepumpe. Die Regelung der Heizgruppe übernimmt ebenfalls der Wärmepumpenregler.
Zur Leistung Gewerk Heizung gehört auch die interne Verkabelung der zentralen Anlage (Spannungsversorgungen zu den Komponenten durch Gewerk Elektro).
Die Fußbodenheizung wird mit Einzelraumregelung ausgeführt. Die Raumthermostate einschl. Verkabelung werden passend zum Schalterprogramm durch das Gewerk Elektro ausgeführt. Das Gewerk Heizung verdrahtet lediglich in den Verteilerschränken die Stellantriebe mit der Klemmleiste.
Alle Heizkreisverteiler sind durch das Gewerk Heizung mit einer Anschlusseinheit (Klemmleiste) mit Eingangsmöglichkeit für Signal des Taupunktwächters (je HKV) und dem zentralen Change-Over-Signal aus der WP-Regelung zur Umschaltung von Heizen/Kühlen auszuführen. Die Verkabelung aus dem Technikraum von der WP bis zu jedem HKV erfolgt durch das Gewerk Elektro.
Die Heizkörper erhalten Thermostatköpfe zur raumweisen Regelung.
Anlagenbeschreibung
02.01 Zentrale
02.01
Zentrale
02.02 Rohrleitungen
02.02
Rohrleitungen
02.03 Isolierungen
02.03
Isolierungen
02.04 Fußbodenheizung
02.04
Fußbodenheizung
02.05 Heizkörper Küche
02.05
Heizkörper Küche
02.06 Verkabelung
02.06
Verkabelung
02.07 Sonstiges
02.07
Sonstiges
03 Lüftung
03
Lüftung
Anlagenbeschreibung Anlagenbeschreibung
Gemäß Abstimmung mit dem Bauherrn erhalten nachfolgende Bereiche mechanische Zu- und Abluftanlagen:
- Küche (separate RLT-Anlage für Küchenabluft geeignet) ca. 12.000 m³/h
- Mensa ca. 3.500 m³/h
- Lounge/WCs-Besucher/Teeküche ca. 850 m³/h
- Nebenräume Küche ca. 750 m³/h
Die Zu- und Abluftgeräte Küche und Mensa werden auf dem Dach des Neubaus aufgestellt und mit Wärmerückgewinnung und Nachheizung über Wärmepumpen ausgerüstet. Die beiden kleinen RLT-Geräte werden als Deckengerät für Innenaufstellung geplant und verfügen über eine Wärmerückgewinnung und Elektro-Heizregister. Frischluftansaugung und Fortluftausblas erfolgen über Wetterschutzgitter in der Fassade.
Zusätzlich wird für den innenliegenden Müllraum eine separate Abluftanlage mit Dachventilator, Wickelfalzrohr, Abluftgitter und Nachströmung von Außen vorgesehen.
Die zugrunde gelegten Luftwechselzahlen entsprechen den Mindestwerten der DIN EN 16796-3 und der Arbeitsstätten-Richtlinie.
Zur Reinigung der Zu- und Abluft werden in den Geräten entsprechende Filter eingesetzt. Zur Reinigung der Luftleitungen werden entsprechende Revisionsöffnungen in den Leitungen vorgesehen.
Zur Verhinderung der Übertragung von Rauch über die Außenluft ist in den jeweiligen Zuluftkanälen ein Kanalrauchschalter einzubauen.
Luftkanalnetz:
Die Auslegung der Luftverteilsysteme erfolgt generell nach dem Niederdruckprinzip mit einer Luftgeschwindigkeit bis max. 6 m/s im Kanal- bzw. Rohrleitungssystem. Die Leckage des Kanalsystems wird für Blechkanäle nach DIN EN 1507, Dichtheitsklasse C ausgewählt.
Die Kanal- bzw. Rohrsysteme der Standrad-Anlagen werden aussendzimir-verzinktem Stahlblech erstellt.
Abluft- und Fortluftleitungen der Küchenabluft werden fettdicht, laugen- und säurebeständig ausgeführt. Der Kanalstrang von der Spülküche bis zum Gerät (Abluft) und Gerät bis einschl. Deflektorhaube (Fortluft) wird in Edelstahl ausgeführt.
Die Be- und Entlüftung der Räume erfolgt über die nachfolgenden Geräte mit Anschluss an Luftkanal bzw. Wickelfalzrohr und Luftauslässen.
Luftmengendifferenzen zwischen Zu- und Abluft sind durch Luftüberströmung aus angrenzenden Bereichen durch Türunterschnitte auszugleichen.
Zum Einregulieren der Luftmengen werden Volumenstromregler in den Zuleitungen der einzelnen Räume/Abschnitte eingebaut.
Wärmedämmung:
Innenliegende Fort- und Außenluftleitungen werden gegen Schwitzwasserbildung mit geschlossenzelligem Plattenmaterial Rauchklasse S2 gedämmt.
Die Zu- und Abluftkanäle auf dem Dach werden mit 80mm Mineralwolle Alu-kaschiert mit zusätzlichen Blechmantel isoliert.
In der Fläche ist keine Dämmung vorgesehen, da über die Lüftungsanlage weder geheizt noch gekühlt wird.
Brandschutz:
Bei Durchdringungen von brandschutztechnisch qualifizierten Wänden werden Brandschutzklappen eingesetzt.
Die Leitungsführung der Lüftungskanäle wird aber so gewählt werden, dass keine brandschutztechnisch qualifizierten Wände durchstoßen werden. Daher sind keine Brandschutzklappen notwendig und werden entsprechend nicht eingeplant.
MSR:
Die RLT-Geräte werden mit autarken Reglern des Herstellers geliefert. Jedes Gerät erhält ein Bediengerät im Raum. Die genaue Lage ist im Zuge der Montageplanung mit dem Nutzer abzustimmen.
Die RLT-Anlagen sind grundsätzlich mit einer isothermen Zulufttemperaturregelung von ca. 20°C geplant. Die Anlagen Mensa und Küche können daher über die angebundenen Wärmepumpen im Sommer mit einer Untertemperatur einblasen und so die Räume temperieren (keine komplette Kühlung).
Laufzeiten uns sonstige Paramter (z.B. freie Nachtkühlung) sind im Vorfeld der Inbetriebnahmen mit dem Nutzer abzustimmen.
Eine übergeordnete Gebäudeleittechnik (GLT) ist nicht vorgesehen.
An raumlufttechnischen Anlagen werden eingesetzt:
RLT-Anlage Küche
Zur Be- und Entlüftung des Küchenbereichs wird ein
zentrales Zu- und Abluftgerät auf dem Dach über der
Küche installiert. Die Aufstellung erfolgt mit
Geräterahmen des Herstellers auf eine
Stahlunterkonstruktion des Stahlbaus. Im Zuge der
Montageplanung des AN sind die abschließenden
Abmessungen mit dem Stahlbau und dem Statiker
abzustimmen.
Aufbau Gerät:
Kombiniertes Zu- und Abluftgerät als Innengerät mit
den Komponenten Wärmerückgewinnung
(Kreuzstromwärmetauscher), Heizen (Verdampfer
und Wärmepumpe), Filtern und Schalldämpfern. Die
Ventilatoren sind mit EC-Motoren ausgerüstet, der
Motor der Abluft ist gekapselt zum Luftstrom und
Fremdbelüftung geplant.
Die Bauteile des Abluft-Volumenstroms sind für fett-
und aerosolhaltige Küchenabluft geeignet.
Luftmenge gemäß Luftmengentabelle ca. 7.000 m³/h.
Für die Nacherwärmung der Zuluft nach der
hocheffizienten Wärmerückgewinnung wird ein
Verdampfer mit Versorgung über eine
nebenstehende Wärmepumpenanlage
(3 Wärmepumpen für 3-kreisigen Verdampfer)
verwendet.
Die Regelung des Gerätes erfolgt über eine im
RLT-Gerät enthaltene DDC-Regelung. Eine
Fernbedienung mit Grundfunktionen wird im
Küchenbereich oder Küchenbüro installiert (die
genaue Lage ist im Zuge der Montageplanung des
AN mit dem Nutzer abzustimmen).
Die Zu- und Abluftkanäle werden vom Gerät aus
durch das Dach in den Küchenbereich geführt. Unter
der Decke erfolgt die Verteilung auf die
verschiedenen Raumbereiche. Dort werden
Lüftungsstutzen vorgerüstet gemäß Planung
Lüftungsdecke. Später werden die Stutzen an die
Stutzen der Lüftungsdecke angeschlossen.
Die genaue Lage und Größe der
Übergabepunkte ist abschließend im Zuge der
Montageplanung mit dem Küchenbauer anhand der
aktuellsten Küchenplanung der Lüftungsdecke
abzustimmen.
Zur Einregulierung der Haupt-Luftmengen werden
Konstant-Volumenstromregler (Zuluft) und
Drosselklappen (geeignet für Küchenabluft)
eingebaut.
Ein Bereich der Ausgabetheke wird über eine sog.
Düsenplatte abgesaugt. Zur Unterstützung wird
daher ein Stützventilator installiert, der die Pressung
der Anlage entsprechend erhöht. Der Stützventilator
wird über die Schaltschrank-Regelung des
RLT-Gerätes gesteuert.
RLT-Anlage Mensa
Zur Be- und Entlüftung der Mensa wird ein zentrales
Zu- und Abluftgerät auf dem Dach über der Küche
installiert. Die Aufstellung erfolgt mit
Geräterahmen des Herstellers auf eine
Stahlunterkonstruktion des Stahlbaus. Im Zuge der
Montageplanung des AN sind die abschließenden
Abmessungen mit dem Stahlbau und dem Statiker
abzustimmen.
Aufbau Gerät:
Kombiniertes Zu- und Abluftgerät als Innengerät mit
den Komponenten Wärmerückgewinnung
(Kreuzstromwärmetauscher), Heizen (Verdampfer
und Wärmepumpe), Filtern und Schalldämpfern. Die
Ventilatoren sind mit EC-Motoren ausgerüstet.
Luftmenge gemäß Luftmengentabelle ca. 3.500 m³/h.
Für die Nacherwärmung der Zuluft nach der
hocheffizienten Wärmerückgewinnung wird ein
Verdampfer mit Versorgung über eine
nebenstehende Wärmepumpenanlage
(2 Wärmepumpen für 2-kreisigen Verdampfer)
verwendet.
Die Regelung des Gerätes erfolgt über eine im
RLT-Gerät enthaltene DDC-Regelung. Eine
Fernbedienung mit Grundfunktionen wird im
Küchenbüro installiert (die genaue Lage ist im Zuge
der Montageplanung des AN mit dem Nutzer
abzustimmen).
Die Zu- und Abluftkanäle werden vom Gerät aus
durch das Dach in die Mensa (Bereich Ausgabe)
geführt. Aufgrund der Balkenlage erfolgt eine
Aufteilung der Zuluftmengen bereits auf dem Dach;
Kreuzungen durch oder unterhalb der Binder sind
nicht möglich.
Die Zuluft wird über sichtbare Lüftungsrohre mit
integrierten Luftauslässen zwischen den Bindern
eingebracht. Die Anordnung der Gitter erfolgt im
Winkel von 45°, um eine größtmögliche Verteilung
der Zuluft im Raum zu erwirken. Die Höhenlage der
Zuluftrohre wird so gewählt, dass die ausströmende
Luft nicht seitlich gegen die Binder prallt und die
Verteilung beeinträchtigt wird.
Die Absaugung der Abluft erfolgt über Lüftungsgitter
oberhalb der Ausgabetheke.
RLT-Anlage Lounge
Zur Be- und Entlüftung des Bereiches
Lounge/Teeküche/WCs wird ein separates zentrales
Zu- und Abluft-Flachgerät unter der Decke Flur
installiert. Dieser Bereich wird bewusst nicht über
das RLT-Gerät Mensa versorgt, weil für die Lounge
mit anderen Nutzungszeiten zu rechnen ist.
Aufbau Gerät:
Kombiniertes Zu- und Abluftgerät als Innengerät mit
den Komponenten Wärmerückgewinnung
(Kreuzstromwärmetauscher), Heizen
(Elektro-Register) und Filtern. Die Ventilatoren sind
mit EC-Motoren ausgerüstet.
Luftmenge gemäß Luftmengentabelle ca. 850 m³/h.
Die Primär-Schalldämpfer werden außerhalb des
Gerätes in die Kanäle installiert.
Die Regelung des Gerätes erfolgt über eine im
RLT-Gerät enthaltene DDC-Regelung. Eine
Fernbedienung mit Grundfunktionen wird in der
Teeküche vorgesehen (die genaue Lage ist im Zuge
der Montageplanung des AN mit dem Nutzer
abzustimmen).
Die Zu- und Abluftkanäle werden vom Gerät aus
unter der Decke zu den verschiedenen
Raumbereichen geführt. In die Zuleitungen zu
WC-Räumen werden aus Schallschutzgründen
Telefonie-Schalldämpfer eingesetzt. Die Luftmengen
werden über Konstant-Volumenstromregler
abgeglichen. Die Luft wird in den Räumen mittels
Drallauslass (Lounge) oder Tellerventile
(Nebenräume) eingebracht und abgesaugt.
Die Außen- und Fortluft wird über Wetterschutzgitter
in der Fassade realisiert.
RLT-Anlage Nebenräume Küche
Zur Be- und Entlüftung des Bereiches
Büro/MA/WCs/Umkleiden Küche wird ein separates
zentrales Zu- und Abluft-Flachgerät unter der Decke
Technikraum installiert. Dieser Bereich wird bewusst
separat belüftet, damit auf den Einbau von
Brandschutzklappen verzichtet werden kann.
Aufbau Gerät:
Kombiniertes Zu- und Abluftgerät als Innengerät mit
den Komponenten Wärmerückgewinnung
(Kreuzstromwärmetauscher), Heizen
(Elektro-Register) und Filtern. Die Ventilatoren sind
mit EC-Motoren ausgerüstet.
Luftmenge gemäß Luftmengentabelle ca. 450 m³/h.
Die Primär-Schalldämpfer werden außerhalb des
Gerätes in die Kanäle installiert.
Die Regelung des Gerätes erfolgt über eine im
RLT-Gerät enthaltene DDC-Regelung. Eine
Fernbedienung mit Grundfunktionen wird in dem Büro
Küche vorgesehen (die genaue Lage ist im Zuge
der Montageplanung des AN mit dem Nutzer
abzustimmen).
Die Zu- und Abluftkanäle werden vom Gerät aus
unter der Decke zu den verschiedenen
Raumbereichen geführt. In die Zuleitungen zu
WC-Räumen und Umkleiden werden aus
Schallschutzgründen Telefonie-Schalldämpfer
eingesetzt. Die Luftmengen werden über
Konstant-Volumenstromregler abgeglichen. Die Luft
wird in den Räumen mittels Tellerventile eingebracht
und abgesaugt.
Die Außen- und Fortluft wird über Wetterschutzgitter
in der Fassade realisiert.
Müllraum-Abluft
Der Müllraum wird mittels Abluft-Dachventilator, Rohrleitung und Lüftungsgitter mit Einbau in Abhangdecke entlüftet. Die Nachströmung erfolgt über Wetterschutzgitter mit motorischer Jalousieklappe in der Fassade.
Die Regelung des Ventilators erfolgt über Zeitschaltuhr, Drehzahlsteller und Raumfühler. Über Zeitvorgabe wird der Abluftventilator eingeschaltet und die Jalousieklappe der Nachströmung fährt auf. Sollte die Temperatur im Raum 10°C unterschreiten, wird die Lüftung abgeschaltet und die Jalousieklappe der Nachströmung schließt sich.
Anlagenbeschreibung
03.01 RLT-Anlage Mensa
03.01
RLT-Anlage Mensa
03.02 RLT-Anlage Küche
03.02
RLT-Anlage Küche
03.03 RLT-Anlage Lounge
03.03
RLT-Anlage Lounge
03.04 RLT-Anlage Nebenräume Küche
03.04
RLT-Anlage Nebenräume Küche
03.05 Abluft Müllraum
03.05
Abluft Müllraum
03.06 Verkabelung
03.06
Verkabelung
03.07 Sonstiges
03.07
Sonstiges
04 Kälte
04
Kälte
Anlagenbeschreibung Anlagenbeschreibung
Gemäß Abstimmung mit dem Bauherrn werden nachfolgende Räume klimatisiert:
- Lounge
- Teeküche
Die Aufstellung des Außengerätes erfolgt auf dem Dach.
Multi-Split-Anlage
Die o.g. Räume werden über eine Multi-Split-Anlage gekühlt. Die Anlage besteht aus einem Außengerät (Dachaufstellung) und drei Innengeräten in Form von Euroraster-Deckenkassetten (für Einbau in eine Rasterdecke 62,5 x 62,5 geeignet). Die Anlage wird mit dem Kältemittel R32 betrieben.
Vom Außengerät aus werden 3 separate Kältemittelleitungen jeweils zu einem Innengerät verlegt und angeschlossen. Die Kondensatleitungen der Innengeräte werden durch das Gewerk Kälte in den WC-Bereich geführt und dort über einen UP-Sifon (Lieferumfang Gewerk Sanitär) an die Schmutzwasserleitungen angeschlossen.
RLT-Geräte
Das Gewerk Kälte verlegt nach Angabe Gewerk Lüftung die Kältemittelleitungen zwischen den Wärmepumpen und den RLT-Geräten. Dazu sind Anschlüsse an Wärmepumpen, Stutzen an Verdampfern der RLT-Geräte und den Expansionsventilen (Bauteile Lieferumfang Gewerk Lüftung) notwendig. Die Wärmepumpen sind vorgefüllt mit Kältemittel R32; aufgrund der Leitungslängen sollte kein zusätzliches Kältemittel notwendig sein. Das Gewerk Kälte führt eine Druckfestigkeitsprüfung nach DIN EN 378-2 durch; die Inbetriebnahme des Gesamtsystems erfolgt durch das Gewerk Lüftung.
Die Arbeiten finden auf dem Dach statt.
Leitungen
Die Kältemittelleitungen werden als Kupferleitungen in Kühlschrankqualität, gefertigt nach
DIN 8905/59753, alle Lötstellen unter Schutzgas mit geeignetem Lot, ausgeführt. Die Leitungen werden mit einer Dämmung aus Schaumstoffschläuchen oder Platten
dampfdiffusionsdicht isoliert.
Leitungen im Außenbereich erhalten einen zusätzlichen
wetterfesten Blechmantel.
Brandschutzdurchführungen werden mit zugelassenen Brandschotts geschlossen.
Parallel zu den Kältemittelleitungen werden Spannungs- und Steuerleitungen vom Außengerät zu den Innengeräten verlegt.
Regelung
Die Klimaanlagen verfügen über herstellerspezifische autarke Regelungen. Jeder Raum / jedes Gerät wird mit einer separaten Kabel-Fernbedienung ausgestattet. Die Spannungsversorgung der Innengeräte wird durch die interne Verkabelung mit dem Außengerät durch das Gewerk Kälte sichergestellt.
Die Spannungszuleitung durch das Gewerk Elektro erfolgt ausschließlich am Außengerät.
Anlagenbeschreibung
04.01 Umluftkühlgeräte Lounge und Teeküche
04.01
Umluftkühlgeräte Lounge und Teeküche
04.02 Verkabelung
04.02
Verkabelung
04.03 Kondensatleitung Lounge
04.03
Kondensatleitung Lounge
04.04 RLT-Geräte
04.04
RLT-Geräte
04.05 Kondensatleitung Wärmepumpen RLT-Geräte
04.05
Kondensatleitung Wärmepumpen RLT-Geräte
04.06 Sonstiges
04.06
Sonstiges