Raumlufttechnik
Neubau Löwenbräu-Arkaden mit TG
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Technische Beschreibung Raumlufttechnik Lufttechnisches Konzept Gebäude D Das Gebäude D im Bereich Löwenbräu wird über zwei RLT-Zentralgeräte belüftet. Dabei versorgt die im Keller stehende Anlage RLT 3102 die Gewerbe-Küche mit Frischluft. Die Küchenabluft wird über das Dach ausgeblasen, damit die Gefahr einer möglichen Geruchsbelästigung reduziert werden kann. Um die anfallende Wärme in der Küche nutzen zu können, ist in E+3 ein Kreislaufverbundsystem im Kanal vorgesehen, welches mit dem Wärmetauscher im Zuluftgerät im Keller verbunden wird. Die anderen Bereiche im Gebäude D werden über die Lüftungsanlage RLT 3101 versorgt, welche sich auf dem Dach befindet. Dabei erfolgt die Wärmerückgewinnung über einen Rotationswärmetauscher. Insgesamt steht dabei ein Zuluft-Volumenstrom = 15.000 m³/h und ein Abluft-Volumenstrom = 13.000 m³/h zur Verfügung. In der Auslegung ist eine Leckagereserve berücksichtigt. Beide RLT-Zentralgeräte erhalten einen Change-Over-Tauscher, der mit der Wärmepumpe versorgt wird. Dadurch kann im Winter die Zuluft mithilfe der Wärmepumpe etwas vorgeheizt werden, im Sommer wird diese dadurch gekühlt. Über ein zweites Heizregister, welches über den Gas-Brennwertkessel versorgt wird, wird die Luft im Winter auf die gewünschte Einblastemperatur temperiert. Da die Wärmepumpe bei niedrigen Temperaturen ausgeschaltet wird, ist das zweite Heizregister so ausgelegt, dass dieses die Luft eigenständig auf die ausgelegte Einblastemperatur (= 22°C für die RLT-Anlage 3101, bzw. 20°C für die RLT-Anlage 3102 Küche) erhitzen kann. Die Kühlung im Sommer ist dabei auf eine Einblastemperatur = 22°C bei den Auslegungsbedingungen festgelegt worden. Eine Befeuchtung und eine geregelte Entfeuchtung ist nicht vorgesehen. Da der Rotationswärmetauscher der RLT-Anlage 3101 anfälliger für einen Übertrag der Abluft in die Zuluft aufgrund einer Leckage ist, wird die Abluft aus den verschiedenen WC-Bereichen separat über das Dach entlüftet. Lufttechnisches Konzept Bar/Café Gebäude A Das Bar/Café wird lediglich über die Fenster belüftet. Dazu gehört auch die Küche, da diese mit dem Luftraum der Bar/Café verbunden ist und die Küche lediglich für kleinere Gerichte gedacht ist. Die dazugehörigen Toiletten für die Gäste und das Personal werden über ein Wandgerät mit Kreuzstrom-Wärmetauscher versorgt, welches in der Küche installiert wird. Um einer möglichen Vereisung des Wärmetauschers entgegenzuwirken, ist ein zusätzlicher elektrischer Vorerhitzer im Gerät geplant. Auslegungsbedingungen Folgende maximale Schalldruckpegel werden bei der Auslegung der Lüftung berücksichtigt:     · Restaurant: 45 dB(A)     · Salons: 45 dB(A)     · Toiletten, Umkleiden: 45 dB(A)     · Küche: 55 dB(A)     · Keller:, Technik keine Anforderungen Frischluftansaugung und Fortluftführung Die Außenluft für das Dachgerät RLT 3101 wird in einer oder mehreren Dachgauben angesaugt. Wie die Ansaugung konkret aussieht, muss noch durch den Architekt definiert werden. Die Fortluft wird über ein kurzes Kanalnetz in die entgegengesetzte Richtung ausgeblasen. Für das Zuluftgerät RLT 3102 im Keller wird im Garten ein Lüftungsturm installiert, der das RLT-Gerät mit Außenluft versorgt. Die Fortluft wird wie zuvor beschrieben über Dach ausgeblasen, um eine mögliche Geruchsbelästigung zu minimieren. Selbiges gilt für die WC-Abluft im Gebäude D. Bei der WC-Abluft der Toiletten der Bar/Cafe in Gebäude A besteht keine Möglichkeit die Fortluft über das Dach auszublasen, ohne große Wohnbereiche zu zerstören. Die Fortluft wird über die Betondecke der Tiefgarage in einen Lichtschacht nahe dem Arkadenbereich geführt. Die Außenluft wird mittels Rund- und Ovalrohren in die Betondecke vom EG installiert, damit sich bei einem Regeneintrag kein Wasser in der Leitung sammeln kann. Sowohl Außen- und Fortluft werden zum Schutz vor Kondensation mit Armaxflex gedämmt. Erläuterung RLT-Zentralgeräte Alle RLT-Zentralgeräte sind mit 100% Außenluftanteil geplant. Die raumlufttechnische Versorgung ist grundsätzlich unterteilt nach der Lage der zu versorgenden Bereiche und unterschiedlich benötigte Raumkonditionen. Sämtliche maximale Luftwechselzahlen können der Luftmengentabelle entnommen werden. Die Luftwechselzahlen, die für die Dimensionierung der RLT-Anlagen ausschlaggebend sind, werden bei den jeweiligen Anlagen aufgelistet und detailliert in der Luftmengentabelle dargestellt. Zur Vorhaltung wird mit einem 100-fachen flächenspezifischen Luftwechsel in der Küche gerechnet, um die Dunstabzugshauben berücksichtigen zu können. Die im LV enthaltenen Quellauslässe und die Dunstabzugshaube können sich mit einem finalen Küchenplan noch ändern. Die Lufttemperatur soll in Küchen im Bereich 18...26 °C liegen. Ausgenommen sind nach VDI 2052 kurzzeitige jahreszeitlich bedingte Temperaturüberschreitungen sowie Bereiche, in denen höhere Temperaturen unvermeidbar sind. Luftkanalsysteme Die gesamten eckigen und runden Luftkanalsysteme für Zu- Ab-, Fort und Außenluft werden aus verzinktem Stahlblech nach DIN EN 1505 hergestellt. Die verzinkten Wickelfalzrohre und Rohrformteile sind entsprechend der DIN EN 1506 hergestellt. Alle Luftleitungen erfüllen mindestens die Dichtheitsklasse C nach DIN EN 1507 bzw. DIN EN 12237. Die Zu- und Abluftkanäle werden entsprechend den Vorschriften gedämmt. Als Dämmmaterial werden Mineralwollmatten oder -platten verwendet. Die Außenluftkanäle erhalten zum Schutz vor Kondensation innerhalb des Gebäudes eine Dämmung aus synthetischem Kautschuk. Dort, wo durch Wärmerückgewinnungseinheiten die Fortluft zur Wärmerückgewinnung abkühlen, und damit Kondensationsgefahren auftreten können, werden auch die Fortluftkanäle mit synthetischem Kautschukmaterial isoliert. Welche Lüftungsrohre und -kanäle geplant sind zu dämmen, kann in den Grundrissplänen der Ausführungsplanung entnommen werden. Wohnraumlüftung In den Wohnungen von Haus A, B und C werden lediglich innenliegende Bäder und WCs nach der DIN 18017-3 entlüftet. Dafür werden Einzelraumlüfter eingesetzt. Die WCs werden über den durch die von der Elektrofirma installierten Lichtschalter in den Volllastmodus geschalten und nach ausschalten des Lichts wieder in den Teillastbetrieb heruntergefahren. Bei den Bädern wird bedarfsgerecht über die Feuchte geregelt, damit die Lüfter nicht im Intervallbetrieb nach einem längeren Teillastbetrieb nach Norm DIN 18017-3 hochfahren müssen. Zur Nachströmung der Luft dienen Außenbauteildurchlässe (kurz: ALDs). Mit diesen wird unter anderem im Winter auch kalte Luft in die Wohnungen eingetragen. Eine Wärmerückgewinnung erfolgt dabei nicht. Als Planungsgrundsatz sollen dabei möglichst alle Räume und vor allem die Schlafzimmer mit Frischluft durchströmt werden. Da im Gebäude C in den Wohnungen W 3.1, W 3.3. W 3.4 und W 3.5 kein Einbau der ALDs in den Schlafzimmern aufgrund der Dachschräge möglich ist, und da  keine Fensterfalzlüfter gewünscht sind, wurde Auftraggeber festgelegt, dass in diesen Schlafzimmern keine ALDs oder ähnliches eingebaut werden. Aufgrund der Anordnung der Bäder/WCs in den Wohnungen sind mehrere horizontale Verzüge nötig. Dies hat zur Folge, dass höherwertige Absperrvorrichtungen eingesetzt werden müssen. Diese sind nahezu wartungsfrei und müssen lediglich so eingebaut werden, damit eine innere Besichtigung durch z.B. eine Kamerabefahrung, Spiegelung und Reinigung der Absperrvorrichtung möglich ist. Dafür werden zusätzliche Revisionsöffnungen im Rohr eingeplant. Die Wartung ist vor der Inbetriebnahme und im Abstand von 5 Jahren durchzuführen. Die Verzüge Abluftrohre werden in der Betondecke verzogen, damit keine Abhangdecken benötigt werden. Zum Schutz und zur Schallisolierung sind diese mit einem Schlauch zur Ummantelung gedämmt. Tiefgarage Die Tiefgaragenlüftung über die JET-Ventilatoren ist nicht in dem Leistungsumfang enthalten. Sämtliche andere Räume (mit wenigen Ausnahmen) im Kellergeschoss werden aber belüftet (Feuchteschutz).
Technische Beschreibung Raumlufttechnik
01 Gebäude A+B
01
Gebäude A+B
01.01 Vorbemerkungen
01.01
Vorbemerkungen
01.02 Zentralgeräte, Ventilatoren, Zubehör
01.02
Zentralgeräte, Ventilatoren, Zubehör
01.03 Luftleitungen und Zubehör
01.03
Luftleitungen und Zubehör
01.04 Einbauten in Luftleitungen und Zubehör
01.04
Einbauten in Luftleitungen und Zubehör
01.05 Luftauslässe und Zubehör
01.05
Luftauslässe und Zubehör
01.06 Dämmung
01.06
Dämmung
02 Gebäude C
02
Gebäude C
02.01 Vorbemerkungen
02.01
Vorbemerkungen
02.02 Zentralgeräte, Ventilatoren, Zubehör
02.02
Zentralgeräte, Ventilatoren, Zubehör
02.03 Luftleitungen und Zubehör
02.03
Luftleitungen und Zubehör
02.04 Einbauten in Luftleitungen und Zubehör
02.04
Einbauten in Luftleitungen und Zubehör
03 Gebäude D (noch nicht zur Abgabe -> KW9 oder später je nach Ressourcen)
03
Gebäude D (noch nicht zur Abgabe -> KW9 oder später je nach Ressourcen)
03.01 Vorbemerkungen
03.01
Vorbemerkungen
03.02 Zentralgeräte, Ventilatoren, Zubehör
03.02
Zentralgeräte, Ventilatoren, Zubehör
03.03 Verrohrung Kreislaufverbundsystem (KVS)
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Verrohrung Kreislaufverbundsystem (KVS)
03.04 Luftleitungen und Zubehör
03.04
Luftleitungen und Zubehör
03.05 Einbauten in Luftleitungen und Zubehör
03.05
Einbauten in Luftleitungen und Zubehör
03.06 Luftauslässe und Zubehör
03.06
Luftauslässe und Zubehör
03.07 Dämmung
03.07
Dämmung
04 Allgemein, Tiefgarage
04
Allgemein, Tiefgarage
04.01 Vorbemerkungen
04.01
Vorbemerkungen
04.02 Zentralgeräte, Ventilatoren, Zubehör
04.02
Zentralgeräte, Ventilatoren, Zubehör
04.03 Luftleitungen und Zubehör
04.03
Luftleitungen und Zubehör
04.04 Einbauten in Luftleitungen und Zubehör
04.04
Einbauten in Luftleitungen und Zubehör
04.05 Luftauslässe und Zubehör
04.05
Luftauslässe und Zubehör
05 Inbetriebnahme, Dokumenation, Sonstiges
05
Inbetriebnahme, Dokumenation, Sonstiges
05.01 Allgemeines, Zubehör
05.01
Allgemeines, Zubehör
05.02 Stundenlohnarbeiten
05.02
Stundenlohnarbeiten
05.03 Inbetriebnahme, Abnahme, Dokumentation
05.03
Inbetriebnahme, Abnahme, Dokumentation
05.04 Wartung
05.04
Wartung
05.05 Profilstahlkonstruktionen, Bezeichnungsschilder
05.05
Profilstahlkonstruktionen, Bezeichnungsschilder