Erdarbeiten
Neubau Grundschule Handewitt
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Nachfolgend ausgeschrieben werden die Stahlbeton- und Sockel-Abdichtungs- arbeiten  für den Neubau des Ganztags- und Grundschulgebäudes, Alter Kirchenweg 38 in 24983 Handewitt Das Herstellen der Sohle ist in 5 Abschnitten vorgesehen in folgender Reihenfolge: 1. Abschnitt Sohle Gebäudeteil D 2. Abschnitt Sohle Gebäudeteil C 3. Abschnitt Sohle Gebäudeteil E 4. Abschnitt Sohle Gebäudeteil A 5. Abschnitt Sohle Gebäudeteil B Die Zuwegung der Baustelle findet über die Rückseite der Wikinghalle statt. Zum besseren Verständnis sind dem LV folgende Pläner beigefügt: 1. Bauablaufplan 2. Lageplan M 1:500 3. Baustelleneinrichtungsplan M 1:250 4. Positionsplan Gründung und Sohle 5. Übersicht der Betonierabschnitte 6. Detailzeichnung Sohlenversatz     Türelemente ANLAGE 1 7. Sockeldetail  M 1:10  ANLAGE 2 Hinweis: Die Baumaßnahme findet im laufenden Schulbetrieb statt - in Abstimmung mit der Schulleitung sind Material- transporte und - anlieferungen ausschließlich ab 9.00 Uhr zulässig: Für die Baustelle wird kein Kran gestellt.  Evtl. erforderlicher Einsatz eines Mobilkranes ist in die Einheitspreise einzukalkulieren
Nachfolgend ausgeschrieben werden die
Baubeschreibung: 1.1 Lage des Baugrundstückes Adresse des Baugrundstückes: Alter Kirchweg 38, 24983 Handewitt, Katasterbezeichnung: Handewitt, Flur 5, Flurstück 139 und 140. Eigentümer des Grundstückes ist die Gemeinde Handewitt. Der Neubau des Ganztags- und Grundschulgebäudes wird in östlicher Richtung auf dem bestehenden Schulgelände der Siegfried-Lenz-Schule platziert. Das Baufeld wurde im Wettbewerb vorgegeben. 1.1 Öffentliche Erschliessung Der Neubau ist eine Erweiterung des Standortes und befindet sich auf dem Grundstück der Siegfried-Lenz-Schule, welches an das bestehende Straßennetz angebunden ist. Die bestehenden öffentlichen Versorgungsanschlüsse der Siegfried-Lenz-Schule für Fernwärme, Wasser, Abwasser, Starkstrom und Telekommunikation sind für die Versorgung des Neubaus ausreichend. Das Regenwasser wird auf dem Grundstück der Siegfried-Lenz-Schule versickert. siehe Lageplan zur Entwässerungsplanung 1.2 Beschaffenheit des Baugrundstückes Im geplanten Baufeld wird für den Baugrund der mittlere höchste Wasserstand in einer Tiefe von 2,0 m unter GOK angenommen. Eine Wasserhaltung ist nicht erforderlich. Die Baugrundschichten bestehen aus: Mutterboden bzw. humose Auffüllung, Sandige Auffüllung, Schmelzwassersande. Die analysierten Bodenproben weisen keine Überschreitung bzw. Verletzung eines Vergleichswertes der Liste BBodSchV Anl. 1 Tab 1 MantelV: Vorsorgewerte für anorganisische und organische Stoffe auf. 1.3 Gebäudeklasse Der geplante Neubau hat eine Brutto-Grundfläche, BGF (R u. S) von: 3.180 m². Der geplante Neubau hat einen Brutto-Rauminhalt, BRI (R u. S) von: 14.874 m3. Der geplante Neubau hat eine Netto-Raumfläche, NRF (R) von: 2.528 m². Die OKFF im Erdgeschoss befindet sich auf 34,96 m ü. NHN, die mittlere OK des überwiegend ebenen Geländes liegt bei ca. 34,90 m ü. NHN. Daraus folgt eine Höhe im Sinne des § 2 Absatz 3 Satz 2 LBO von: 0,06 m. Der geplante Neubau ist gemäß § 2 Absatz 3 LBO: Gebäudeklasse 3. Der geplante Neubau ist gemäß § 2 Absatz 4 LBO: Sonderbau, Schule. 1.4 Gestaltung Lage auf dem Schulgelände / Erschliessung / Außenanlagen: Der Neubau ist als eigenständiger Baukörper östlich der bestehenden Gebäude der Schule geplant. Der Haupteingang ist nach Norden orientiert und wird vom Alten Kirchweg einerseits über die Zuwegung zwischen Haus 8 und Turnhalle und anderseits über die Zufahrt vom Parkplatz östlich der Wiking-Halle erreicht. Ein überdachter Weg verbindet den Neubau mit Haus 2. Die Überdachung besteht aus einer verzinkten Stahlkonstruktion. Gebäudekubatur: Der eingeschossige Neubau hat die Form eines vierblättrigen Kleeblatts. Jedes Blatt steht dabei für ein von außen ablesbares "Lernhaus". Der Neubau ist nicht unterkellert. Der Baukörper gliedert sich in vier gleichwertige Teilbereiche, die sich um einen zentralen Bereich gruppieren. Der obere Abschluss des Neubaus bildet ein extensiv begrüntes Flachdach. Jeweils in der Mitte der vier Teilbereiche und des zentralen Verteilers befindet sich ein Forum bzw. die Aula mit erhöhtem Dachabschnitt, den Dachlaternen zur Belichtung dieser innenliegenden Räume. Die erhöhten Dachabschnitte sind ohne extensive Dachbegrünung. Fassade: Bei den Bestandsgebäuden handelt es sich um Gebäude unterschiedlicher Epochen mit unterschiedlichen Fassadenmaterial. Der Neubau wird mit einer zeitgemäßen Außenwandbekleidung aus Holz versehen. Es ist eine hinterlüftete Bekleidung aus Vollholzbrettern geplant. Die nach Süden orientierten Fenster der Klassenzimmer erhalten einen außenliegenden Sonnenschutz in Form einer Pergola mit verzinkter Stahlkonstruktion. Die nach Osten und Westen orientierten Fenster erhalten außenliegende Jalousien. Die Fenster der Dachlaternen sind ausschließlich nach Norden und Osten orientiert, um den direkten Sonneneintrag gering zu halten. Innere Organisation: Die ebenerdige Anordnung der Funktionen und die tiefen Einschnitte in den Baukörper erlauben eine Durchlässigkeit des Gebäudes in alle Richtungen. Das Herzstück des Neubaus ist die zentrale Halle, die Aula, die als Mensa und Freilernzone und auch für Versammlungen (bis 199 Personen) genutzt werden kann. Eine Dachlaterne sorgt für zusätzliche Belichtung von oben. An der zentralen Aula, mit Blick in die Landschaft, befinden sich Aufenthaltsbereiche zum Spielen und Ausruhen und direkte Verbindungen zu den vier "Lernhäusern". Die Schulküche (Ausgabeküche) wird von Westen her angeliefert, die Ausgabe befindet sich in der Halle. Jeder Jahrgang der Grundschule erhält eines der vier "Lernhäuser", mit einem eigenen Eingang und einer großzügige Garderobe. Der Eingangsbereich schließt an das sogenannte Forum an, dem zentralen Raum eines jeden Lernhauses. Hier können Aktivitäten außerhalb des Klassenraumes stattfinden, wie eine kleine Aufführung, freies Spiel u.ä.. Vier gleich große Unterrichtsräume grenzen an das Forum an. Sie werden, wie auch die Garderobe, mit zum Teil großflächigen Verglasungen zum Forum abgetrennt. Die Räume für das Ganztagsangebot, für Inklusion, für Schulsozialarbeit und für das pädagogische Personal werden überwiegend den einzelnen Lernhäusern zugeordnet oder befinden sich, wie die allgemeinen Funktionsflächen (Saniätrräume, Lager, Technikflächen), in unmittelbarer Nähe zu der zentralen Aula. Materialität: Bodenbeläge: Industrieparkett in der Aula, den Foren, den Fluren und dem Eingangsbereich, Linoleumbelag in den Unterrichtsräumen, Büros, Räumen für das pädagogische Personal und deren Nebenräume, Fliesenbeläge in den Sanitärräumen, Küche und den Technikflächen. Wandbeläge: Das Innere der Schule wird teilweise durch helle Nadelholzoberflächen geprägt. Deckenbekleidungen: nach Erfordernis mit Akustikdecken ggf. als GK-Lochplatten bzw. als Holzlamellendecken in der Aula und den Foren. Dachbeläge: Gefälledämmung (3% Gefälle), zweilagige Dachabdichtungsbahnen, extensive Dachbegründung (auf den Dachlaternen ohne Dachbegrünung). 1.5 Konstruktion Die Konstruktion ist in einem quadratischen Raster von 8,10 / 8,10 m konzipiert. Die tragenden Innen- und Außenwände sind geplant als Holzrahmenbaukonstruktion, Einfachständerwerk (D 20cm), mit voll ausgedämmten Gefachen und je nach Erfordernis mit OSB- und GK-Platten beplankt und mit Vorsatzschalen versehen. Die nichttragenden Innenwände sind als Trockenbauwände geplant (Metallständer, je nach Erfordernis beidseitig GK-Platten beplankt). Die Dachkonstruktion ist geplant mit Brettsperrholzelementen (D 12cm) auf Brettschichtholzbindern (e 1,35 m, bzw. 2,70 m über der Aula). Die Gründung erfolgt als Flachgründung mit Bodenplatte und umlaufenden Frostschürzen in Stahlbeton.
Baubeschreibung:
01 Stahlbetonarbeiten
01
Stahlbetonarbeiten
01.__.0080 Anfüllen der Fundamentschalung Anfüllen der Fundamentschalung in einer Höhe von 8 cm mit bauseitigem Kiesboden
01.__.0080
Anfüllen der Fundamentschalung
740.00
m