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Bill of Quantities
Code
Description
Type
Quantity
Unit
Unit price EUR
Net total EUR
Allgemeine Vorbemerkungen Die Lieferungen und Leistungen des NUs haben den
Ausschreibungsbedingungen des Bauherrn inkl. der
Baubeschreibung, den anerkannten Regeln der Technik
und den behördlichen Bestimmungen zu entsprechen.
Für die angebotenen Leistungen übernimmt der Bieter
die Verpflichtung der Vollständigkeit, d.h. Leistungen,
die sich mit der Ausführung der ausgeschriebenen
Positionen zwangsläufig ergeben, hat er mit
einzukalkulieren, auch wenn sie im
Leistungsverzeichnis nicht ausdrücklich erwähnt sind.
Hierzu gehören: Die Lieferung aller Stoffe, Lagerung inklusive deren Wetterschutz, sowie das Abkleben von empfindlichen Bauteilen und Gegenständen, Maßnahmen zum Schutz vor Witterungseinflüssen der Gewerke sowie Schutz der Leistung bis zur Abnahme.
Baustelleneinrichtung
Einrichten der Baustelle einschl. An- und Abtransport
der erforderlichen Geräte und Maschinen für die
gesamte Vertragszeit ist Leistungsbestandteil. Eine
gesonderte Vergütung erfolgt nicht; die Aufwendungen
für eine Baustelleneinrichtung ist in die
Einheitspreise einzurechnen, soweit dies nicht im
Leistungsteil gesondert ausgeschrieben ist.
Die Einrichtung der Baustelle inkl. Zuwegung, Stellplätze für Container, Material und Fahrzeuge sind vor Baubeginn gemeinsam festzulegen.
Ein Fassadengerüst nach den Unfallverhütungsvorschriften wird dem AN bauseits zur Gebrauchtsüberlassung gestellt
Durch den AN verunreinigte Flächen auf dem Grundstück oder angrenzende Flächen sind durch den AN zu reinigen oder werden zu dessen Lasten vom AG gereinigt.
Die Gewährleistungsfrist beträgt 5 Jahre und 6 Monate.
Vor Vergabe hat der AN alle Massen in Eigenverantwortung zu prüfen.
Die Ausführungsunterlagen (Pläne, Beschreibung, Gutachten)
werden im Auftragsfall über eine kostenlose Projektplattform zur Verfügung gestellt. Hier stehen immer automatisch die aktuellsten Unterlagen zur Verfügung.
Höhenangaben
Der Auftragnehmer übernimmt die Meterrisse des
Bauhauptunternehmers in eigener Verantwortung.
Allgemeine Vorbemerkungen
24 Fliesenarbeiten
24
Fliesenarbeiten
Technische Vorbemerkungen 1. Allgemeines / Geltungsbereich
Diese Vorbemerkungen gelten für alle Fliesenarbeiten. Sie ergänzen die einschlägigen Normen und Regelwerke und sind Bestandteil der Leistungsbeschreibung. Im Widerspruchsfall gilt die jeweils strengere Anforderung.
Anwendbare Normen und Regelwerke:
VOB/C ATV DIN 18352 - Fliesen- und Plattenarbeiten
DIN 18534 - Abdichtung von Innenräumen
DIN 18157 - Ausführung keramischer Bekleidungen im Dünnbettverfahren
DIN EN ISO 13006 - Keramische Fliesen und Platten
DIN EN 12004 - Mörtel und Klebstoffe für Fliesen
DIN EN 13888 - Fugenmörtel für Fliesen
ZDB-Merkblätter: Verbundabdichtungen, Großformatige Fliesen, Bodenbeläge mit FBH
2. Untergrundvorbereitung
Der Untergrund (Zementestrich, Calciumsulfatestrich, Gipskarton, Putz) ist vor Beginn der Fliesenarbeiten auf Ebenheit nach DIN 18202 Tabelle 3, Zeile 3 zu prüfen. Abweichungen > 3 mm/2 m sind auszugleichen.
Untergrundfeuchte ist zu messen (CM-Messung): Zementestrich max. 2,0 CM-%, mit FBH max. 1,8 CM-%, Anhydritestrich max. 0,3 CM-%.
Rissfreiheit prüfen; Risse > 0,2 mm sind dem Auftraggeber anzuzeigen und zu dokumentieren.
Sinterschicht vollständig entfernen (Schleifen oder Fräsen). Haftbrücke auf Betonoberflächen und Gipskarton nach Herstellervorschrift auftragen.
Fußbodenheizung vor Beginn der Fliesenarbeiten dreimal aufheizen; Heizprotokoll gem. DIN EN 1264 vorlegen.
3. Abdichtung (Verbundabdichtung)
In allen Nassräumen (Bad, Kinderbad, Duschbereiche) ist eine Verbundabdichtung nach DIN 18534 auszuführen: Beanspruchungsklasse A0/A1 für spritzwasserbeanspruchte Bereiche, A2 im Duschbereich (bodengleiche Dusche).
Abdichtungssystem: PCI Seccoral 2K oder gleichwertig; Voranstrich, 2 Lagen Dichtmasse, Dichtband im Eck- und Wandanschlussbereich 120 mm, in Ecken und Anschlüssen 220 mm.
Anschlüsse an Wannen, Duschwannen, Armaturen und Wanddurchdringungen sind systemgerecht herzustellen und dauerhaft wasserdicht auszuführen.
Abdichtung vor Beginn der Fliesenverlegung vollständig aushärten lassen und auf Dichtheit prüfen (Sichtprüfung); Dokumentation ist vorzulegen.
4. Fliesenmaterialien
Alle keramischen Fliesen und Platten entsprechen mindestens DIN EN ISO 13006 Gruppe B Ia (Steinzeug, Wasseraufnahme < 0,5 %).
Gleicher Brennbatch für zusammenhängende Flächen bevorzugen; vor Bestellung Muster vorlegen und schriftliche Freigabe einholen.
Rutschfestigkeit Bodenfliesen: mind. R9 nach DIN 51130 in Fluren und Wohnräumen; Dusch- und Nassbereiche mind. R10 (Barfuß-Bewertungsgruppe B nach DIN 51097).
Frostbeständigkeit: In Außenbereichen (Dachterrasse) einzusetzende Fliesen müssen frostbeständig nach DIN EN ISO 10545-12 sein, Plattendicke mind. 40 mm.
Großformatige Platten (Kantenlänge > 60 cm): Verlegung nach ZDB-Merkblatt mit mind. 95 % Klebstoffabdeckung (Buttering-Floating-Methode).
5. Klebstoffe, Fugen und Dehnfugen
Klebstoffe: Fliesenkleber mindestens C2 S1 nach DIN EN 12004; für FBH-Bereiche und Großformat C2 S2; in Außenbereichen (Dachterrasse) C2 TE S2 oder reaktionsharzgebundener Klebstoff R2T.
Verlegung ausschließlich im Dünnbettverfahren (Buttering-Floating); vollflächige Mörtelbettung, Hohlräume sind nicht zulässig.
Fugenbreite: mind. 3 mm bei Bodenfliesen, mind. 2 mm bei Wandfliesen; gleichmäßig im gesamten Bereich einzuhalten (Fugenkreuze verwenden).
Fugenmasse: zementäre Fugenmörtel CG 2 nach DIN EN 13888; in Nassräumen epoxidharzgebundene Fugenmasse RG; Farbe nach Wahl AG, mind. 6 Farbmuster vorlegen.
Dehnfugen (Bewegungsfugen): Abstand max. 3,00 m (Boden) bzw. 4,50 m (Wand), als durchgehende Fugen; Übergänge Wand-Boden und Türöffnungen immer als Dehnfuge; Verfüllung mit dauerelastischem Dichtstoff (Silikon, sanitärgeeignet).
Bestandsdehnfugen im Estrich sind in den Fliesenbelag zu übernehmen.
6. Ausführung und Qualitätsanforderungen
Fliesenspiegel vor Verlegebeginn am Untergrund aufzureißen und mit dem Auftraggeber abstimmen; Schnittreste nicht kleiner als eine halbe Fliesenbreite, an unauffälliger Stelle.
Ebenheit fertige Fliesenfläche: max. 2 mm unter einer 2-m-Latte (DIN 18202 Tabelle 3, Zeile 3); Gefälleflächen (Duschbereiche): Nachweis Gefälle zur Ablaufrinne (mind. 1,5 %) nach Fertigstellung.
Reinigung und Endabnahme: Schutzfolie und Fugenkreuze vollständig entfernen; Reinigung mit pH-neutralem Reinigungsmittel; Fugen auf Vollständigkeit und Dichtigkeit prüfen.
Verlegte Flächen bis zur Übergabe mit Schutzkarton oder Vlies abdecken; Begehung erst nach vollständigem Erhärten des Klebers (mind. 24 h bei Normalbedingungen) freigeben.
7. Koordination mit anderen Gewerken
Vorleistungen (Estrich, Verbundabdichtung, Trockenbau) vor Baubeginn auf Vollständigkeit prüfen.
Sanitärinstallationen und Einbauteile (Ablaufrinnen, Bodenabläufe, Wanneneinläufe) müssen vor Beginn der Fliesenverlegung eingebaut und abgedichtet sein.
Nischenausbildung im Duschbereich mit dem Trockenbaugewerk koordinieren; Untergrund feuchteresistent (GKF/GKI oder Zementbauplatten).
Anschlüsse an Türschwellen, Fensterbänke und Sockelbereiche mit dem jeweiligen Gewerk abstimmen.
8. Muster und Freigaben
Vor Materialbeschaffung je ein Musterfeld mind. 0,50 × 0,50 m herstellen und schriftlich freigeben lassen.
Mind. 6 Fugenfarbmuster und mind. 6 Fliesenmuster je Bereich vorlegen.
Freigabedokumentation der Ausführungsunterlage beifügen.
Technische Vorbemerkungen
24.01 Fliesenarbeiten
24.01
Fliesenarbeiten