Innenputzarbeiten
Neubau Feuerwehrgerätehaus Disternich Vettweiß
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00 Vortext / Gewerk / Schnittstellen / Abgrenzung
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Vortext / Gewerk / Schnittstellen / Abgrenzung
00.01 Vortext
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Vortext
00.02 Gewerk
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Gewerk
00.03 Schnittstellen / Abgrenzung
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Schnittstellen / Abgrenzung
05 KG 300 - Baukonstruktion
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KG 300 - Baukonstruktion
05.__.0010 5.16 Innenputzarbeiten Die Innenputze im Objekt sind als systemabgestimmte Wandbeschichtungen auszuführen, die den unterschiedlichen mechanischen und klimatischen Belastungen der Funktionsbereiche gerecht werden und eine dauerhaft belastbare sowie ästhetisch hochwertige Oberfläche sicherstellen. Als vorbereitende Maßnahme für alle Putzsysteme ist der Untergrund gründlich von Staub, Schalölresten und losen Bestandteilen zu reinigen. Glatte Betonflächen sind zwingend mit einer quarzsandgefüllten Haftbrücke vorzubehandeln. Stark saugende Untergründe sind mit einer Aufbrennsperre vorzubehandeln. An sämtlichen exponierten Außenecken, insbesondere in hochfrequentierten Flurbereichen und Umkleiden, sind bündig eingeputzte Eckschutzprofile aus Edelstahl vorzusehen. Materialübergänge im Untergrund sowie Sturzbereiche sind durch das vollflächige Einbetten eines Textilglasgewebes in die Putzlage gegen Rissbildung zu sichern. In Fußpunktbereichen ist auf einen sauberen Anschluss an den Estrich oder die Sockelfliesen zu achten, um Schallbrücken konsequent zu vermeiden.
05.__.0010
5.16 Innenputzarbeiten
1.00
psch
05.__.0020 5.16.1 Sozialbereich Regelnutzung In den Büroräumen, Schulungsbereichen, Fluren und Bereitschaftsräumen kommt als Regelwandputz ein einlagiger Gips-Maschinenputz nach DIN EN 13279 zum Einsatz. Der Gips-Maschinenputz ist in einer mittleren Putzdicke von 10 mm aufzutragen und in der Qualitätsstufe Q3 fertigzustellen. Die Oberfläche ist zu filzen und zu glätten, um unmittelbar hochwertige Anstriche oder Tapeten aufnehmen zu können. Alle erforderlichen Untergrundvorbereitungen, Profile, Gewebeeinlagen, Anschlussausbildungen, Schutzmaßnahmen, Nacharbeiten und Nebenleistungen sind einzukalkulieren.
05.__.0020
5.16.1 Sozialbereich Regelnutzung
1.00
psch
05.__.0030 5.16.2 Sozialbereich Feucht- und Nassräume In allen Feucht- und Nassräumen sowie in funktional beanspruchten Werkstattbereichen ist ein wasserabweisender Zementputz der Mörtelgruppe CS II gemäß DIN EN 998-1 bzw. P II nach DIN 18550 vorzusehen. Die Oberfläche ist im Hinblick auf die Anforderungen der DIN 18534 und die Verwendung von Verbundabdichtungen lot- und fluchtrecht abzuziehen und anschließend fein abzureiben. Die Oberflächenbeschaffenheit muss den Ebenheitstoleranzen nach DIN 18202 entsprechen. Eine eventuell entstehende Sinterhaut ist nach der Austrocknung durch fachgerechtes Anschleifen mechanisch zu entfernen, um eine optimale Haftzugfestigkeit für die nachfolgende Abdichtung und den Fliesenkleber im Dünnbettverfahren sicherzustellen. In Wandbereichen der Nass- und Feuchträume, die nicht mit einem Fliesenbelag versehen werden, dient der fein abgeriebene Zementputz als direkt beschichtbare Fläche. Für diese Flächen ist die Qualitätsstufe Q2 vorzusehen. Alle erforderlichen Untergrundvorbereitungen, Profile, Gewebeeinlagen, Anschlussausbildungen, Schutzmaßnahmen, Nacharbeiten und Nebenleistungen sind einzukalkulieren.
05.__.0030
5.16.2 Sozialbereich Feucht- und Nassräume
1.00
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05.__.0040 5.16.3 Fahrzeughalle Die Fahrzeughalle erhält in allen Teilbereichen, die gemäß Wandbelegungsplan überfliest werden, den gleichen Aufbau wie die vorgenannten Feucht- und Nassräume. In Bereichen ohne Fliesen ist der Zementputz als hochfester Grundputz auszuführen. Dieser bildet die Basis für einen zusätzlichen Silikatoberputz mit einer Körnung von 0,3 mm. Die Kombination aus robustem Zementkern und chemisch mit dem Untergrund verkieselnder Silikatschicht muss eine Oberfläche erzeugen, die wasserabweisend, diffusionsfähig sowie dauerhaft beständig gegen mechanische Belastung durch Hochdruckreiniger und chemische Einwirkungen von Fahrzeugpflegemitteln ist. Der Oberputz ist vollflächig planeben zu filzen und im Kreuzgang deckend mit einer hochbeständigen Silikatfarbe zu beschichten, um eine porenfreie und leicht zu reinigende Systemoberfläche zu erzeugen. Um eine Kapillarwirkung im Fußpunktbereich zu verhindern, ist der Zementputz in der Waschhalle mit einem speziellen, WHG-konformen Sockelanschluss gemäß Ausführungsplanung auszuführen. Der Sockelanschluss muss den direkten Kontakt mit stehendem Wasser unterbinden und gegen das Eindringen von Feuchtigkeit schützen. Alle erforderlichen Untergrundvorbereitungen, Profile, Gewebeeinlagen, Anschlussausbildungen, Schutzmaßnahmen, Nacharbeiten und Nebenleistungen sind einzukalkulieren.
05.__.0040
5.16.3 Fahrzeughalle
1.00
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