Heizungsanlage
Neubau Feuerwehr Herrnsheim
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01 Heizungsanlage
01
Heizungsanlage
01.__.0010 KG 421 Wärmeerzeugungsanlagen Die Wärmeerzeugung befindet sich im Raum Technik 1 / H AR und ist ebenerdig zugänglich. V on dort wird das gesamte Gebäude mit Heiz - und Kälteenergie versorgt. Die gesamte Heizungsanlage ( ohne Wärmeerzeuger ) liegt innerhalb der thermischen Hülle . Eine vor gedämmte, erdverlegte Leitung verbindet die Wärmepumpen - Außeneinheit mit der Inneneinheit. Eine automatische Nachspeiseeinrichtung ist nicht vorzusehen. Die Befüllung und Nachspeisung erfolgen über einen mobilen Systemtrenner Typ BA , der am Ausgussbecken angeschlossen werden kann. Es ist eine statische Druckhaltung vorzusehen. Befüllung und Nachspeisung der Heizungsanlage erfolgen über eine mobile Wasseraufbereitungsanlage nach VDI 2035. Es ist vollentsalztes Wasser zu verwenden; Grenzwerte gemäß Hersteller /V DI 2035 (u.a. Leitfähigkeit ≤ 1 00 μS/ cm bzw.  Hersteller , p H 8 ,210 nach Einregelung). Anschluss über Systemtrenner BA, Füllarmatur mit Manometer und Feinfilter. Die Aufbereitung ist zu protokollieren ( Leitfähigkeit, pH , Härte, Füllmenge). Die Anforderungen des GEG 2024 sind vom AN einzuhalten. Diese Position soll die gesamte Lieferung und Installation der Wärmeerzeugungsanlage enthalten. Inklusive befüllen, Inbetriebnahme, Einweisung und Abnahme der anlage.
01.__.0010
KG 421 Wärmeerzeugungsanlagen
1.00
psch
01.__.0020 KG 422 Wärmeverteilnetz Die Verteilung der Heizenergie erfolgt über vertikale Steigleitungen und horizontale Verteilleitungen im Deckenbereich. Es soll eine abgehängte Decke zum Einsatz kommen. Dazu ist geplant, möglichst alle Leitungen oberhalb der abgehängten Decke zu führen. Das Wärmeverteilnetz im Gebäude ist aus C-Stahlrohren mit Pressverbindungen auszuführen. Es sind Pumpengruppen mit der Energieeffizienzklasse A zu planen und auszuführen. Der Verteilerbalken sowie die zugehörigen Pumpengruppen sind in kompakter Modulbauweise auszuführen. Zur bedarfs- und verbrauchergerechten Anpassung der Vorlauftemperaturen sind die Heizkreisverteilergruppen mit Mischern auszustatten. Die Regelung der Heizung erfolgt über die Regelung der Wärmepumpe. Die Regelgruppen für statische sowie dynamischen Heizflächen werden als außentemperaturabhängige Vorlauftemperaturregelung ausgeführt. Je nach Außentemperatur wird der Sollwert für die Vorlauftemperatur ermittelt und die benötigte Soll -Vorlauftemperatur durch die Wärmepumpe dementsprechend bereitgestellt. Alle Heizkreise werden mit bedarfsangepassten, drehzahlgeregelten, hocheffizienten Pumpen ausgestattet. Alle Umwälzpumpen und die zugehörigen Regelkomponenten sind so auszuwählen, dass sowohl eine Differenzdruckregelung als auch eine Regelung der Drehzahl der Pumpen gewählt werden kann. Sämtliche Absperrarmaturen sind dauerhaft und gut sichtbar zu beschildern. Ein zentraler Magnetit - und Schlammabscheider ist vorzusehen, vorzugsweise im Heizungsrücklauf an einem tiefen Strömungspunkt mit ausreichendem Installations- und Wartungsraum . An erforderlichen Stellen sind Lufttöpfe, die den 2- fachen Durchmesser des Hauptrohres haben , an den Hochpunkten vorzusehen. Schnellentlüfter sind an den Rohrleitungsenden mit dem Höchstpunkt vorzusehen. Sämtliche wärmeführenden Rohrleitungen, Verteilerbalken, Behälter, Pumpen und Armaturen erhalten Dämmungen gegen Wärmeverlust . Die Dämmschichtdicken und Materialstärken sind für alle Einrichtungen nach GEG in der zum Ausführungszeitpunkt gültigen Fassung auszuführen und ggf. zu planen. Alle kaltwasserführenden Leitungen und Komponenten sowie die Zuleitungen zu beiden Pufferspeichern sind mit dampfdiffusionsdichter Dämmung zur Vermeidung von Tauwasser auszuführen. Alle übrigen Leitungen und Komponenten erhalten eine Wärmedämmung , die wasserabweisend, alterungsbeständig , vibrationsfest, säurefrei , chemisch neutral und ohne klimaschädigende Stoffe hergestellt ist . Das Dämmmaterial ist nicht brennbar nach DIN 4 102 , Klasse A 1, und frei von Krebsverdachtsstoffen gemäß TRGS 905. Ein Blechmantelschutz gegen mechanische Beschädigungen ist nicht vorzusehen. Es sind folgende Heiz- und Kühlkreise zu planen und umzusetzen. Statische Heizflächen Dynamische Heiz - und Kühlflächen Bei allen Wärmeerzeugungssystemen erfolgt die Regelung der Vorlauftemperatur witterungsgeführt. Die Heizprogramme ( Nachtabsenkung, Betriebszeiten, Solltemperaturen, etc.) sind für jeden Heizkreis frei wählbar auszuführen. Die gesamte Heizungsanlage ist mit aufbereitetem Wasser zu befüllen. Thermische Energiemessungen sind nicht vorzusehen; die Erfassung beschränkt sich ausschließlich auf elektrische Messungen. Diese Position enthält die betriebsbereite Lieferung und Montage der Wärmeverteilnetze.
01.__.0020
KG 422 Wärmeverteilnetz
1.00
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01.__.0030 KG 423 Raumheizflächen Die Räume sind mit den Raumheizsystemen gemäß vorliegender Planung auszustatten, zur Sicherstellung der vorgegebenen Raumtemperatur. Heizkörper : Heizkörper sind wandmontiert auszuführen. Die Verrohrung erfolgt als Aufputz Installation. Jeder Heizkörper erhält ein Entlüftungsventil sowie absperrbare Verschraubungen ( Vorlauf/ Rücklauf) . Die Regelung erfolgt über Thermostatventile ( Proportionalbereich 1 K) mit zugehörigen Thermostatköpfen. Zum Einsatz kommen : Profilierte Flachheizkörper aus Stahlblech mit weißer Pulverbeschichtung, ausgestattet mit drehbarem Thermostatventil und absperrbaren Verschraubungen. Röhrenradiatoren sind aus Stahl mit Pulverbeschichtung im Basisfarbton und sind mit Thermostatventil und absperrbaren Verschraubungen auszuführen. Sie sind für Wandmontage vorzusehen. Deckenstrahlplatten : Deckenstrahlplatten sind abgehängt an der Rohdecke bzw. Unterkonstruktion zu montieren. Notwendige Unterkonstruktionen unter der nicht tragfähigen Decke, speziell in Wagenhalle , liegen im Leistungsumfang des AN und sind zu kalkulieren und bei der Preisbildung zu berücksichtigen. Die Verrohrung erfolgt als Aufputz Installation mit Versorgung von oben. Jede Platte erhält absperrbare Anschlüsse in Vor - und Rücklauf ; Entlüftung/ Entleerung ist im höchsten Punkt der Anschlussleitung bzw. am Verteiler vorzusehen. Die Regelung erfolgt zonenweise über ein 2 - Wege - Ventil mit elektrischem Stellantrieb ( z.B. 24 V, stetig 010 V oder thermisch) in Verbindung mit Raumtemperaturreglern; Proportionalbereich ca. 1 K. Die Deckenstrahlplatten sind spurweise über ein Bedienelement abzustellen. Die Regelung, Freigabe und Stellgrößenvorgabe erfolgt über die Gebäudeautomation (GA). Schnittstelle GA - seitig ( z.B. BACnet/ I P oder Modbus TCP ), genaue Protokolle gemäß GA - Planung. Zum Einsatz kommen: Deckenstrahlplatten aus Aluminium -/ Stahlblech mit integrierten Wärmeleitprofilen und Cu- / Alu - Register, weiß pulverbeschichtet ( z.B. RAL 9 016) , inkl. Komplett - Aufhänge Set. Anschluss über flexible, diffusionsdichte Schläuche oder starre Leitungen, mit absperrbaren Verschraubungen und Strangregulierventilen. Umluft - Heiz - und Kühlgeräte : Umluft - Heiz - und - Kühlgeräte als Kaltwassersatz sind wandmontiert auszuführen. Die Verrohrung erfolgt als Aufputz Installation . Vor - und Rücklauf sind kälteschutzgedämmt (diffusionsdicht). Jedes Gerät erhält absperrbare Verschraubungen ( VL/ RL) , ein Feinsieb im Vorlauf , eine Kondensatwanne mit Leitung und Geruchverschluss am Anschluss ans Schmutzwasser . Regelung erfolgt autark : 2 - Wege - Regelventil je Gerät , drehzahlgeregelter EC Ventilator, Raumtemperaturfühler. Funktionen: Automatik /Hand/ Aus, Sollwertvorgabe, Lüfterstufen/ Drehzahl  Frostschutz. Zum Einsatz kommen : Umluft - Heiz -/Kühlgeräte (Ventilatorkonvektoren) mit EC- Radialventilator, wassergeführtem Register (Heizen/ Kühlen) als Zweileiter, weiß pulverbeschichtetem Gehäuse (z . B. RAL 9016), integrierter Kondensatwanne. Filtereinschub mind. ISO Coarse 60 % (optional ePM 10 5 0 %), leicht wechselbar. Elektrischer Anschluss 230 V~ je Gerät, Schutzart mind. IP20. Akustik: max. Schalldruckpegel am Aufstellort gemäß Planung (z . B. ≤ 40 dB( A) im Nutzbetrieb). Diese Position beinhaltet die komplett betriebsbereite Lieferung und Montage der oben beschriebenen Raumheizflächen
01.__.0030
KG 423 Raumheizflächen
1.00
psch
01.__.0040 KG 429 Wärmeversorgungsanlagen, Sonstiges Der Dichtigkeitsnachweis für alle Heizwasserleitungen muss durch Druckproben, bei Erfordernis auch für einzelne Leitungsabschnitte, mit dem mindestens 1 ,5- fachen Betriebsdruck durchgeführt werden. Die Prüfdruckdauer muss dabei ohne Druckabfall mindestens acht Stunden betragen. Der Dichtigkeitsnachweis nach DIN 18380 ( 2019) ist vor Ort zu protokollieren. Alle Rohrleitungen der Heizungsanlagen müssen vor der Inbetriebnahme mit filtriertem Leitungswasser durchgespült werden. Dabei sind alle Schmutzfänger nach dem letzten Durchspülen zu säubern . Das Füllen der Heizungsanlage ist gemäß der VDI 2035 mit aufbereitetem Wasser durchzuführen. Zwecks Kennzeichnung der Heizungsanlagen sind an allen Geräten und Wärmeüberträger, Gefäßen, Verteilern/ Sammlern, Heizgruppen, Pumpen, wesentlichen Armaturen, Strangventilen, Entlüftungen und Entleerungen Bezeichnungsschilder und Fließrichtungspfeile anzubringen . Diese Bezeichnungsschilder sind aus Kunststoff, 2 - schichtig, Text ein - oder mehrzeilig, Größe mindestens 100 mm x 50 mm auszuführen . Die Medienkennzeichnung ist mit selbstklebender Kunststofffolie zum Aufkleben auf Rohrleitungen oder Isolierung, zur Markierung der Fließrichtung zu versehen. Pfeilabstände mindestens alle 10 m sowie an allen Abgängen. Es ist ein Anlagenschema mit farblicher Darstellung in einem Glaswechselrahmen in der Technikzentrale oder als laminierte Grafik aufzuhängen. Wand- und Deckendurchführungen mit brandschutztechnischen Anforderungen erhalten Rohrabschottungen entsprechend den allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisse (ABP) und sind gegen Wasserdurchtritt zu sichern. Die gültige Leitungsanlagenrichtlinie ist zu berücksichtigen.
01.__.0040
KG 429 Wärmeversorgungsanlagen, Sonstiges
1.00
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