Datenübertragungsnetze
Neubau Feuerwehr Herrnsheim
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01 Datenübertragungsnetze
01
Datenübertragungsnetze
01.__.0010 Datenübertragungsnetze Die zentrale EDV- Verteilung wird in einem 19- Zoll- Serverschrank mit den Abmessungen 600 × 800 mm im Lagerbereich aufgebaut und als ausfallsicherer Kernpunkt der strukturierten Gebäudevernetzung betrieben. Die Bestückung umfasst eine Lüftereinheit für die thermische Entlastung, zwei 24-Port- Patchpanels für die horizontale Kupferverkabelung, ein Rangierpanel zur geordneten Kabelführung, einen 48- Port - Switch für die zentrale Portbereitstellung, eine Steckdosenleiste für die EDV -Lasten sowie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung zur Absicherung der Kernfunktionen. Reservefelder werden eingeplant, damit spätere Erweiterungen ohne Eingriff in den laufenden Betrieb möglich sind. Der Serverschrank ist belüftet, abschließbar und in den Potentialausgleich eingebunden, die Einspeisung und die USV sind eindeutig beschriftet und zugänglich. Die strukturierte Datenverkabelung ist sternförmig vom Serverschrank zu den IT Doppeldosen mit RJ 45 in den Räumen sowie zu den WLAN - Access- Points geführt. In der Wagenhalle werden Access Points entlang der Achsen 1 bis 6 an der Decke positioniert, um eine flächendeckende Versorgung bei der Hallengeometrie sicherzustellen, ein weiterer Access Point im Aufenthaltsraum ergänzt die Abdeckung für Aufenthalts - und Nebenräume. Die Verkabelung ist so dimensioniert und verlegt, dass PoE -Versorgung für die Access Points bereitgestellt werden kann, die Kabeltrassen und Rangierungen sind spannungsfrei geführt und mechanisch entlastet. Jeder Port wird patchfeld - und raumbezogen beschriftet, die Bezeichnungen spiegeln den Zielraum und die Steckdosenposition wider, sodass Patchvorgänge und Fehlersuche effizient möglich sind. Die Leitungsführung und die Dosen - und Access- Point -Standorte richten sich nach den ausgewiesenen Datenpunkten in den Plänen, die Wagenhallenachsen definieren die Rasterpunkte für die AP- Montage, der Aufenthaltsraum erhält eine eigene IT - Doppeldose und den zugeordneten Access Point. Aktive Komponenten wie Server, Router und weitere Switches werden bauseits vom Bauherrn beigestellt und installiert. Der 48- Port- Switch im Serverschrank stellt die zentrale Kupfer- Uplink - Versorgung bereit, Netzwerkanschlüsse für GA - und TGA - Aggregate werden dediziert geführt und erhalten eigene Ports gemäß Bedarf und Kennzeichnung. Die USV schützt die EDV - Kernfunktionen gegen kurze Netzausfälle und Spannungseinbrüche, die Lastaufnahme des Switches und der passiven Infrastruktur mit den Access Points wird bei der Auslegung berücksichtigt, die Überbrückungszeit orientiert sich an den Betreiberanforderungen. Der Betrieb umfasst eine geordnete Patch - und Kabelmanagement- Praxis, eine klare Port - und Gerätekennzeichnung sowie die Erstellung einer Bestandsdokumentation mit Übersichtsplänen, Patchpanel - Belegungslisten und Messprotokollen der Datenstrecken. Abschließend wird die Funktion der Access Points, die Portbereitstellung am Switch und die USV- Übernahme getestet und protokolliert, sodass die EDV - Verteilung stabil, erweiterbar und wartungsfreundlich bereitsteht.
01.__.0010
Datenübertragungsnetze
1.00
psch