HKLS
Modernisierung Büro- und Geschäftshaus
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Vortext zur Kalkulation der Einzelposition Vortext zur Kalkulation der Einzelposition . - Der Bieter ist aufgefordert, sein Angebot hinsichtlich der Richtigkeit der Kalkulation zu überprüfen. Es werden nur vollständig ausgefüllte Angebote gewertet. . - Die Preise sind einschließlich Liefern und betriebsfertiger Montage zu kalkulieren, es sei denn, im LV sind einzelne Positionen anders ausgeschrieben. . - Eintragungen in Ausschreibungsunterlagen durch AN. Bei einigen Positionen in den Ausschreibungsunterlagen werden vom Bieter Eintragungen hinsichtlich Fabrikat, Abmessungen, technische Daten und/oder sonstiger Angaben verlangt. . - Der Auftragnehmer übernimmt die Gewährleistung für den korrekten Einbau prüfzeugnispflichtiger Anlagenkomponenten gemäß Prüfzeugnis, einschließlich eventuell notwendigem Mitwirken bei der Abnahme durch einen Sachverständigen gemäß haustechnischer Überwachungsverordnung, VdS bzw. TÜV, soweit dies erforderlich ist. Diese Leistungen sind in der Kalkulation der Einzelpreise zu berücksichtigen. . - Auf die auf Grund des Gerätesicherheitsgesetzes erlassenen Maschinenverordnung in Verbindung mit der EG-Maschinenrichtlinie wird verwiesen. Die darin festgelegten Maßgaben sind einzuhalten. . - Der Bauleiter der ausführenden Firma muss während des Montagezeitraumes ständig über Handy erreichbar sein. . - Vor ihrer Verwendung sind für alle Halterungsmaterialien (hauptsächlich Dübel) und alle Brandschutzdurchführungen die zugehörigen Bauamtlichen Zulassungen, Prüfzeugnissen, Herstellervorgaben in ungekürzter Form der Bauüberwachung zu übergeben. . - Da bauseits keine Krangestellung und Transporthilfen zur Verfügung stehen, sind in die Einheitspreise diese für die Einbringung von großen Komponenten, sowie der Transport bis zum Aufstellungsort mit einzukalkulieren, soweit es in der Ausschreibung nicht aufgeführt ist. . - Alle zur Ausführung der Arbeiten erforderlichen Gerüste, Absperrungen und Baustellensicherungen sowie Werkzeuge, Messgerät und dergleichen sind entsprechend den Bedingungen vom Auftragnehmer beizustellen und für den erforderlichen Zeitraum vorzuhalten. Die Kosten hierfür sind einzukalkulieren, soweit es in der Ausschreibung nicht aufgeführt ist. . - Der Auftragnehmer hat mind. 2 Wochen vor Abnahme ein kompl. Satz Revisionsunterlagen einzureichen. Revisionsunterlagen sind 2- fach in Papier + 2 x digital (DVD / CD-ROM / USB-Speichermedium) zu übergeben, soweit keine anderen Regelungen in den Vertragsunterlagen vereinbart werden. Die nachfolgenden Punkte sind bei der Erstellung der Revisionsunterlagen ein zuhalten, diese werden durch gewerkespezifische Vorgaben im Vertrag gegebenenfalls ergänzt. Teil des Leistungsumfangs des Auftragnehmers ist die Übergabe von vollständigen Revisionsunterlagen der ausgeführten Leistung. Ordnerausführung: DIN A4 Ordner, schwarz bzw. grau meliert. Ordnerbeschriftung: * - Projektname - Projektadresse - Vermerk "Revisionsunterlagen" - Gewerk - Kontaktdaten Auftragnehmer, ggf. Subunternehmern - laufende Nummer 01 v. (0) des Ordners. Jeder Revisionsordner erhält ein Inhaltsverzeichnis mit Auflistung aller Revisionsunterlagen, die durch beschriftete Trennblätter getrennt abgeheftet werden, wie Revisionspläne, Technische Datenblätter, Produktdatenblätter, Zulassungen / Z.i.E, Gebrauchs-/ Wartungsanweisung etc. Auf den vom AN zu übergebenen Dateiträger (DVD / CD-ROM) haben die Dateibezeichnungen den Bezeichnungen auf dem Papierexemplar zu entsprechen. Planunterlagen sind als Pdf-Datei und in einem kompatiblen Zeichenaustauschformat z. B. dxf / dwg zu übergeben. Alle Wartungsverträge sind in einem geordneten Ordner einzuheften. . - Die Einregulierung, Abnahme und Leistungstests der Anlagekomponenten haben in Zusammenarbeit und Anwesenheit der ausführenden Firma zu erfolgen. Auf der Anwesenheit wird solange bestanden, bis sämtliche Leistungen überprüft und nachweislich alle Fehler behoben worden sind. . - Die Abführung von Wärme und Schweißgasen, sowie die Erneuerung der Atemluft in Schächten/Technikzentralen während der Schweißarbeiten liegen in der Verantwortung des Auftragnehmers und sind in die Einheitspreise mit einzukalkulieren. Alle Schweißarbeiten sind gemäß dem aktuellen AGFW-Arbeitsblatt FW 446 auszuführen. Für die Schweißer hat ein gültiges Schweißerzeugnis nach EN ISO 9606-1 vorzuliegen. Das AGFW-Arbeitsblatt FW 531 regelt verbindlich die Anforderungen an die Werkstoffe und Verbindungstechniken. Für die Verwendung von Pressverbindungen ist das AGFW-Arbeitsblatt FW 524 verbindlich. Kunststoffleitungen sind nur bei indirektem Anschluss auf der Sekundärseite des Wärmeübertragers zulässig. Pressverbindungen sind nur ab der Hauszentrale hinter dem STW zulässig. Bei visuellen Mängeln an Schweißverbindungen behält sich das Energieversorgungsunternehmen (Wärme Hamburg) vor, eine Schweißnahtprüfung nach dem AGFW-Arbeitsblatt FW 446 zu veranlassen. . - Werkstoffe für die mit dem Heizwasser des Energieversorgungsunternehmen beaufschlagten Anlagenteile sind gemäß DIN 4747, Teil 1 vorzunehmen. Die zur Verwendung kommenden Materialien (z. B. Rohrleitungen, Armaturen, Verbindungselemente, Dichtungsmaterialien) müssen den maximalen Betriebsbedingungen (Druck min. PN 10 und Temperatur min. 140 °C bis zum Beimischpunkt) gemäß Punkt 5.1.1 der TAB Wärme Hamburg, sowie der Wasserqualität )gemäß Abs. 3 Wärmeträger der TAB Wärme Hamburg) angepasst sein. Pressverbindungen können in Kombination mit geeigneten Hochtemperaturdichtungen in der Hausanlage hinter dem Beimischpunkt und typgeprüften Sicherheitstemperaturwächter (STW, als Tauchfühler) eingesetzt werden. Weichlotverbindungen sind nur bis 110 °C unter Verwendung geeigneter Sonderweichlote nach DIN 1707 zulässig. Es sind flachdichtende Verbindungen einzusetzen. Die Dichtungen sind vorzugsweise mit Drahteinlage auszuführen. Nicht zugelassen sind: * - Konische Verschraubungen. - Hanfeindichtungen im Vorlauf größer 100 °C. - Gummikompensatoren. - Pressverbindungen der mit dem EVU-Heizwasser beaufschlagten Anlagenteile (bis zum STW sowie bis zur Rückschlagklappe). - Maschinenschrauben im Vorlauf mit einer Festigkeitsklasse kleiner 5.6 - Automatische Entlüfter im Primäranlagenbereich Die Auswahl der Werkstoffe für die Trinkwassererwärmungsanlage ist gemäß DIN 4753 und DIN 1988 sowie den einschlägigen DVGW-Vorschriften vorzunehmen. Dienstleistungen, wie die Vorbereitung der Baustelle in Zusammenarbeit mit den anderen TGA-Gewerken, Teilnahme an Baubesprechungen, CAD-Planung inkl. notwendigen Detailkonstruktionen, Erstellung der Werk und Montageplanung sind zu berücksichtigen. . - Bautagesbericht Die ausgeführten Arbeiten sind baubegleitend in schriftlicher Form als Bautagesbericht festzuhalten. Die Bautagesberichte haben mindestens folgende Informationen zu enthalten: * - Bauvorhaben - Auftragnehmer - Datum - Witterung (Wetter, Temperatur, oder Innenarbeiten) - Anzahl MA vor Ort (Obermonteur, Monteur, Helfer) - Zeiten der Anwesenheit der MA - Stichpunktartig Beschreibung der ausgeführten Tätigkeiten (Arbeiten, Bereich) - Besondere Vorkommnisse - Bemerkungen (z. B. Übergabe / Erhalt von Dokumenten, Behinderungen, etc.) - Unterschrift der Beteiligten Die Bautagesberichte sind täglich anzufertigen und wöchentlich unaufgefordert der Objektüberwachung zur Unterschrift vorzulegen. . - Der Anbieter hat sich über die ausgeschriebenen und von ihm angebotenen Leistungen Klarheit zu verschaffen. Der Auftraggeber erteilt hierzu die erforderlichen technischen Auskünfte. Die Planungsunterlagen können eingesehen werden. Sollte die anbietende Firma Bedenken gegen die geplanten Anlagen haben, so sind diese im Angebot schriftlich bekannt zu geben. Spätere Einwendungen oder Nachforderungen können nicht berücksichtigt werden. Desgleichen gilt für nachträgliche Einwendungen bzw. Erschwernis der Arbeit, Unkenntnis der Baustelle und Montageverhältnisse. . - Zur Optimierung der logistischen Koordination dieser Baumaßnahme und zur Unterstützung der Unternehmer bei ihren logistischen Abläufen hat der AG einen Logistikdienstleister beauftragt. Um für alle am Bau Beteiligten optimierte Logistikbedingungen zu schaffen und einen möglichst reibungslosen Bauablauf zu ermöglichen, werden im Handbuch die allgemein verbindlichen Regelungen und Randbedingungen zur Baustellenlogistik dargestellt. Da ausschließlich eine konsequente Einhaltung des Baulogistikhandbuches die Durchführung des Projektes ermöglicht, sind alle Projektbeteiligten aufgefordert, keine Abweichungen von den Inhalten des Baulogistikhandbuches zu zulassen. Dieses Baulogistikhandbuch ist eine wesentliche Vertragsgrundlage für jeden Unternehmer, siehe Anlage Baulogistikhandbuch. Durch Abgabe eines Angebotes bestätigt der Bieter, dass in keiner Hinsicht Unklarheiten über den Leistungsumfang und die Leistungsbedingungen bestehen.
Vortext zur Kalkulation der Einzelposition
Leistungsabgrenzung mit anderen Gewerken (Schnittstellendefinition) Leistungsabgrenzung mit anderen Gewerken (Schnittstellendefinition) Die Abgrenzung / Schnittstelle zum Gewerk Gebäudeautomation (GA / MSR) ist wie folgt definiert: Die Auftragnehmer (AN HKLSE) liefern Unterlagen wie z. B. Beschreibungen, Listen und Pläne mit elektrischen Anschlusswerten sämtlicher von der Firma gelieferten und eingebauten elektrischen Verbrauchern mit Anschluss an die Gebäudeautomation an die Ausführungsfirma Gewerk GA. Soll der AN GA für ein anderes Gewerk lediglich Verkabelungsarbeiten und Anklemmarbeiten durchführen (z. B. bei Bediengeräten für Umluftkühlgeräten), so sind vom jeweiligen Gewerk HKLSE rechtzeitig die Planlisten für alle anzuschließenden elektrischen Verbraucher einschl. übersichtlichen Kabellisten (jedes Kabel mit Bezeichnung, Start, Ziel, Kabeltyp), Klemmpläne und Standortpläne vorzugeben. Koordinierung mit anderen Gewerken. Das Gewerk Elektro liefert die Einspeiseleitungen je Schaltschrank für das Gewerk GA und legt diese im GA-Schrank auf. Wasserseitig zu installierende Komponenten wie Tauchhülsen, Regelventile usw. werden vom jeweiligen Gewerk (Heizung, Kälte, Wassertechnik o. ä.) entgegengenommen und installiert. Koordinierung mit anderen Gewerken Die Einregulierung, Abnahme und Leistungstests der gesamten vom Auftragnehmer erstellten Anlage hat in Zusammenarbeit und Anwesenheit der ausführenden Firmen zu erfolgen. Auf die Anwesenheit wird solange bestanden, bis sämtliche Leistungen überprüft und nachweislich alle Fehler behoben worden sind. Der Auftragnehmer GA (AN GA) erstellt gewerkeübergreifende Planlisten für alle anzuschließenden elektrischen Verbraucher einschl. Kabellisten und Standortpläne und koordiniert die Kabelwege und Verlegesysteme. Außerhalb der Technikzentralen nutzt der AN GA nach Möglichkeit die Installationssysteme des Gewerkes Elektro. Der AN GA gibt hierfür rechtzeitig die notwendigen Platzbedarf / Trennstege an das Gewerk Elektro. Der AN Elektro hält diese Platzreserve / Trennstege entsprechend vor. Innerhalb der Technikzentralen und außerhalb dieser in Bereichen, in denen das Gewerk Elektrotechnik keine Installationssysteme vorhält, stellt der AN GA die Installationssysteme. Der AN GA gibt Angaben über die Einspeisung der Schaltschränke an das Gewerk Elektrotechnik (Leistung / Querschnitt / Kabeltyp). Die ausführende Firma für das Gewerk GA verlegt nach den Kabellisten entsprechend den Vorschriften die Kabel (Stark- und Schwachstrom) für die jeweiligen Gewerke bis zu den elektrischen Endverbrauchern. Die ausführende Firma Gewerk GA führt die Kabel beidseitig ein, einschließlich Verschraubung und erforderlicher Eindichtung, setzt die Kabel ab und legt sie auf. Wasserseitig zu installierende Komponenten wie Tauchhülsen, Regelventile usw. sind vom Gewerk GA nur zu liefern und an das jeweilige Gewerk zu übergeben. Die Einregulierung, Abnahme und Leistungstests der gesamten vom Auftragnehmer erstellten Anlage haben in Zusammenarbeit und Anwesenheit der ausführenden Firmen zu erfolgen. Auf die Anwesenheit wird solange bestanden, bis sämtliche Leistungen überprüft und nachweislich alle Fehler behoben worden sind.
Leistungsabgrenzung mit anderen Gewerken (Schnittstellendefinition)
41 KGR 410 Sanitärtechnik
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KGR 410 Sanitärtechnik
Anlagenbeschreibung Anlagenbeschreibung 410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen 411 Abwasseranlagen 411.1 Regenwasser Planungsschnittstelle Die Regenentwässerung über Fassadenrinnen, Dach- und Terrassenflächen ist als zum Teil außenliegenden im Fassadenaufbau geplant und liegt einschließlich der Fallrohre im Leistungsbereich der Architekten. Dies betrifft somit auch die Notentwässerung bzw. die Indikationsabläufe. Pinck Ing. übernimmt die Planung für alle innenliegenden Rohre und ankommenden Fallrohre / Anschlusspunkte und führt diese im UG zum Sielanschluss. Die Retensionsboxen sowie die Regenwasserabläufe einschließlich Drossel, liegt ebenfalls im Leistungsbereich des Architekten. Regenwasserableitung Gemäß der Auskunft von Hamburg Wasser erfolgt die Ableitung des Regenwassers in die Straße Neuer Wall. Die Einleitmenge ist auf 5 l / s für die gesamte Liegenschaft begrenzt. Bedingt durch die begrenzte Einleitmenge in die Kanalisation ist eine Rückhaltung für das Regenwasser notwendig. Die Größe der zu entwässernde Fläche, d. h. Dachfläche und Balkone, wurde dem Grundriss entnommen und beträgt insgesamt ca. 387 m². Die Dachflächen sind zum größten Teil als Nullgefälledach mit Begrünung und Retensionsboxen ausgebildet. Auf den Balkonen / Staffeln ist aufgrund der Aufbauhöhe keine Rückhaltung möglich, hier wurde die Regenwassermenge mit r 5,30 berechnet und berücksichtigt. Auf einen Überflutungsnachweis für diese Flächen wird verzichtet, da die Rohrleitungen so dimensioniert sind, dass diese Regenmenge im Freigefälle abzuleiten ist. Da die Notentwässerung nicht auf den öffentlichen Grund erfolgen darf und es sich bei diesem Projekt um eine Grenzbebauung handelt, muss auf Speier als Notentwässerung verzichtet werden. Zur Sicherheit werden oberhalb der Anstauhöhe des 100-jährigen Regenereignisses Indikatoröffnungen in der Attika vorgesehen, durch die eine Überlast auf dem Dach verhindert wird. Das 100-jährige Regenereignis inkl. Klimaänderungsfaktor von 1,2 (Auflage BUKEA) wird auf dem Dach durch Abläufe mit Drosseleinrichtungen zurückgehalten und somit auf dem Dach angestaut. Es liegen keine Regenentwässerungspunkte unterhalb der Rückstauebene. Die Regenentwässerung der Hauptdachflächen sowie der Innenhöfe ist zum Teil als innenliegende Freispiegelentwässerung mit punktuell angeordneten Drosseldachabläufen geplant. Die Regenentwässerung der Balkone / Staffeln ist zum Teil als außenliegende Freispiegelentwässerung mit punktuell angeordneten Abläufen geplant. Die in den Fassadenelementen liegenden Fallleitungen werden im Untergeschoss in das Gebäude geführt. Um eine Überlastung des Innenhofs und des Lichtschachts auszuschließen, wurden die Notentwässerungsleitungen in Richtung Fleet verzogen. Der Balkon Richtung Fleet wird ebenfalls über das Fleet entwässert, hier greift die bestehende wasserrechtliche Erlaubnis. Die Regenspenden werden gemäß KOSTRA-DWD 2020 wie folgt festgelegt: * - Bemessungsregenspende r(5,5) = 280,0 l / (s*ha) - Jahrhundertregenspende r(5,100) = 506,7 bzw. 608,04 l / (s*ha) - Regenspende r(5,30) = 406,7 bzw. 488,04 l / (s*ha) Als Rohrleitungsmaterial für die innenliegenden Regenwasserleitungen ist Geberit PE-Rohr mit Elektroschweißmuffen geplant. Alle Leitungen werden gegen Schwitzwasser gedämmt. Innenliegende Regenwasserleitungen erhalten in regelmäßigen Abständen, sowie an kritischen Punkten, Reinigungsöffnungen. Durchführungen durch Decken und Wände mit Brandschutzanforderungen werden entsprechend der Leitungsanlagenrichtlinie ausgeführt. Dabei kommen Rohrabschottungen mit bauaufsichtlicher Zulassung zur Anwendung. Am Mischwasseranschluss beträgt die Regenwassermenge Qr = 3,23 l / s. Die Einleitmenge in dem Fleet beträgt Qr = 1,22 l / s. 411.2 Schmutzwasser Die Ausführung der Schmutz- und Regenwasseranlage erfolgt als Trennsystem. Die Schmutzwasserentwässerung umfasst die komplette Rohrleitung für Grund-, Fall-, Sammel- und Anschlussleitungen der Objekte, sowie die Entlüftungsleitungen der Stränge mit Entlüftung über das Dach. Innerhalb des Gebäudes fällt häusliches Schmutzwasser an. Die Ableitung des anfallenden Schmutzwassers aus den WC-Kernen / Teeküchen etc. erfolgt über 2 Fallstränge vom 6 bis 1 zur Decke. Im Zwischengeschoss wird ein Fallstrang zusammengeführt und im Untergeschoss im freien Gefälle abgeleitet. Die Sammelleitung wird im Untergeschoss unterhalb der Decke verzogen. In den Geschossen werden die Leitungen innerhalb der Vorsatzschale verlegt. Die Entwässerung des WC-Kerns erfolgt über eine Doppelhebeanlage, die im bestehenden Pumpensumpf platziert ist. Im Fernwärme- und Sanitärraum sind bestehende Bodenabläufe vorhanden, die über die bestehenden Grundleitungen in die Doppelhebeanlage entwässern. Weitere Bodenabläufe werden in der bestehenden Sohle zurzeit nicht hergestellt. Im Müllraum und in der Kältezentrale werden Ausgussbecken mit Überflurkleinsthebeanlagen vorgesehen. Alle Schmutzwasserfallstränge werden über das Dach be- und entlüftet. Alle Fallstränge erhalten Revisionsöffnungen. Vor dem Durchtritt durch die Außenwand wird eine Reinigungsöffnung vorgesehen. Der Anschluss erfolgt an der bestehenden Hausanschlussleitung im Gebäude. Die Fallleitungslänge beträgt über 10 m, somit wird das 1. OG nicht direkt an die Fallleitung angeschlossen, sondern einzeln in das EG geführt und mit 2 m Leitungsverzug an die Sammelleitung an der Decke im EG angeschlossen. Der Übergang von Fallleitungen auf horizontale Leitungen ist grundsätzlich mit zwei 45°-Bögen und Beruhigungsstrecken von mind. 250 mm auszuführen. Die Entwässerung der Einrichtungsgegenstände erfolgt über kurze Einzel- bzw. Sammelanschlussleitungen bis zum Fallstrang aus schallreduziertem PP-Rohr. Die Fallleitungen sind aus schallreduziertem PE-Rohr (z. B. Geberit Silent-db20) vorgesehen. Durchführungen durch Decken und Wände mit Brandschutzanforderungen werden entsprechend der Leitungsanlagenrichtlinie ausgeführt. Dazu kommen Rohrabschottungen mit bauaufsichtlicher Zulassung zur Anwendung. Die Installation erfolgt vor der Wand bzw. in Vorsatzschalen und Steigeschächten. Die Schmutzwasserentlüftung wird im 6.OG gegen Schwitzwasserbildung gedämmt. Einzelanschlussleitungen, welche die vorgegebene Maximallänge nach DIN 1986-100 überschreiten, werden mit Umlüftungen bzw. Nebenlüftungen versehen. Die Schmutzwassermenge wurde unter anderem anhand der im Grundriss eingetragenen Sanitärobjekte ermittelt. Als Abflusskennzahl wurde für K = 0,5 (Bürogebäude) gewählt. Schmutzwassermenge: 70,40 DU / Q_tot = ca. 4,20 l / s. Die Wassermenge aus der Hebeanlage wurde aufgrund der geringen Gleichzeitigkeit in der Summe nicht berücksichtigt. 412 Wasseranlagen 412.1 Trinkwasser Aus der Trinkwasserhauseinführung werden alle Trinkwasserverbraucher und technischen Einrichtungen versorgt. Zum Schutz der Trinkwasserinstallation wird eine automatisch rückspülbare Filteranlage vorgesehen. Die Trinkwasserhausstation im Hausanschlussraum ist wie folgt aufgebaut: * - Hauseinführung durch die Gebäudeaußenwand mittels druckwasserdich- ter Rohrdurchführung - Hausanschlussleitung DN40; nach Bemessung des Gebäude-Spitzenvolumenstroms (Vs =1,54 l / s bei Gebäudetyp Verwaltungsgebäude) * - Hauptabsperrventil - Wasserzähler - Absperrventil - Rückflussverhinderer - Rückspülbarer Schutzfilter, mit einstellbarem automatischem Spülvorgang - Absperrventil mit Entleerung + Beprobungsmöglichkeit Die Trinkwasserleitung wird im Untergeschoss unter der Decke zu den jeweiligen Steigepunkten verzogen. Jeder Steigepunkt erhält eine separate Absperrung mit Entleerung. Die Rohrleitungen in den Etagen verlaufen in den Vorwänden. Die einzelnen Verbrauchsbereiche sind durch Unterputzventile bzw. Schrägsitzventile absperrbar und erhalten separate Trinkwasserzähler / Passstücke für eine spätere Montage von Wasserzählern. Als Rohrwerkstoff ist Edelstahl 1.4401 vorgesehen. Die Armaturen werden in Rotguss ausgeführt. 412.2 Warmwasser Eine zentrale Warmwasserversorgung wird nicht vorgesehen. Die Warmwasserversorgung erfolgt dezentral über elektrisch geregelte Durchlauferhitzer. Druckerhöhungsanlage Aufgrund des Versorgungsdrucks, der Gebäudehöhe, den Druckverlusten und den Verbrauchern im Trinkwassernetz des Gebäudes ist eine Druckerhöhungsanlage vorgesehen. Aufstellort dieser Anlage ist ebenfalls der Hausanschlussraum Sanitär. Um die unteren Entwässerungsobjekte / Armaturen vor Überdruck zu schützen und um geringere Fließdrücke für die Trinkwasser- Entnahmestellen sicherzustellen, wird das Gebäude in eine Normalzone und eine Druckzone aufgeteilt. Alle Entnahmearmaturen bis zum 3. OG werden hierbei in der Normalzone über den Netzdruck versorgt. Alle Entnahmearmaturen in den darüber liegenden Geschossen werden über die Druckerhöhungsanlage versorgt. Brandschutz Nicht brennbare Rohrleitungen werden mit einer Brandschutzmanschette aus nicht brennbarer, druckfester und formstabiler Steinwolle ausgeführt. Trinkwasserhygiene Für eine spätere Trinkwasserbeprobung werden an folgenden Stellen Probenahmestellen vorgesehen: * - Trinkwasserhauseinspeisung Zur Vermeidung von Stagnationswasser werden die Objekte, soweit möglich, mittels einer Schleife im TW-Netz angebunden. Jeder Endpunkt eines Stranges erhält eine Hygienespülung. Die Hygienespülungen werden als separates Bauteil realisiert. 412.3 Sanitäre Objekte Die Auswahl der sanitären Objekte und Armaturen erfolgt entsprechend der Wünsche des Bauherrn. Eine Vorauswahl ist im Baumusterkatalog enthalten. Die Ausstattung der Objekte erfolgt in weißem Sanitärporzellan. Es sind folgende Sanitärobjekte, etc. vorgesehen: WC-Bereich * - Waschtisch mit Einhebel-Waschtischarmatur (Kalt- und Warmwasser), elektronisch geregelter Durchlauferhitzer 11kW - WC-Anlagen als wandhängendes spülrandloses Tiefspül-WC UP-Spülkasten und 2 Mengenspülung, Betätigungsplatte schwarz von vorn. WC-Sitz aus Kunststoff mit Deckel weiß * - Wandhängende Urinalbecken, Spülauslösung pneumatisch, Betätigungsplatte schwarz von vorn Behinderten-WC + nicht barrierefreie Dusche * - WC-Anlage als wandhängendes, spülrandloses verlängertes Tiefspül-WC mit Auslösung über eine die Stützklappgriffe Sitz aus Kunststoff ohne Deckel, Rückenlehne, beidseits Stütz-Klapp-Griffe, Papierrollenhalter am Klappgriff, unterfahrbarer Waschtisch mit verlängertem Einhebelmischer (Kalt- und Warmwasser), elektronisch geregelter Durchlauferhitzer 21 kW in Kombination mit der Dusche. * - aufgeständerte Duschwanne mit Thermostat-Brausebatterie mit Handbrausegarnitur und Stange Aufputz, Duschwanne aus Stahlemaille. Teeküchen (Mieterausbau) Standmischarmatur (Kalt- und Warmwasser), Lieferung durch Küchenbauer und elektronisch geregelter Durchlauferhitzer 13,5kW.
Anlagenbeschreibung
41.1 GRUNDAUSBAU
41.1
GRUNDAUSBAU
41.2 MIETERAUSBAU
41.2
MIETERAUSBAU
41.3 SONSTIGE LEISTUNGEN
41.3
SONSTIGE LEISTUNGEN
42 KGR 420 Heizungstechnik
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KGR 420 Heizungstechnik
Technische Anlagenbeschreibung Technische Anlagenbeschreibung Durch die Rathausplatzverordnung sind Aufbauten auf der Dachfläche nicht zulässig. Als Quelle einer möglichen Wärmepumpe bietet sich allerdings der, direkt am Gebäude liegende, Alsterfleet an. Für die Kälteversorgung wurde demnach eine Sohle-Wasser-Wärmepumpe gewählt, die als reversible Anlage im Winter, die bereits vorhandenen Fernwärmeversorgung der Heizung, ergänzt. Sole-Wasser-Wärmepumpe Die Wärmeversorgung des Gebäudes erfolgt über eine zentrale Sole-Wasser-Wärmepumpe, welche über einen Energieponton aus dem Alsterfleet (vorbehaltlich der noch ausstehenden Genehmigung der Wasserbehörde) gespeist wird. Die Wärmepumpe wird im Untergeschoss (Raumnummer U-06) aufgestellt. Der erforderliche Energieponton wird unterhalb der Alsterarkaden direkt im Alsterfleet an der Gebäudegrenze außerhalb des Schiffsbereiches schwimmend gelagert und hat folgende technische Daten: Anzahl Wärmeüberträger: 6 Stück Die Wärmepumpe hat eine Heizleistung von138 kW,sowie eine Kälteleistung von 115 kW. Zum Einsatz kommt eine Wärmepumpe mit folgenden geplanten technischen Daten Abmessung (L x B x H): 2797 x 908 x 1881 mm Gewicht: 1811 kg Elektrische Anschlussleistung: 22,6 kW Sole-Medium: Glykol (25%) Verdichterart: Hubkolbenverdichter Kältemittel: Ammoniak (R-717) Schalleitungs-/ Schalldruckpegel: 95 / 77 dB(a) Des Weiteren sind zwei Pufferspeicher mit den Abmessungen 1200 x 2085 mm und einem Kippmaß 2264 mm mit einem Speichervolumen mit jeweils2000 Liternvorgesehen. Es ist eine Gaswarnanlage vorgesehen. Die Einbringung der Sole-Wasser-Wärmepumpe und der Speicher erfolgt über eine Fassadenöffnung über den Alsterfleet oder alternativ über eine Bodenöffnung aus dem EG. Fernwärme Die Wärmebereitstellung erfolgt über das Fernwärmenetz der Wärme Hamburg GmbH. Die Versorgungsleitung wird im Neuen Wall in das Untergeschoss geführt. Die Fernwärmezentrale befindet sich imUntergeschoss, Raum U-18. Aktuell ist ein indirektesSystem installiert, was bedeutet, dass das Heizungswasser nicht vom Versorger durch das Gebäude geführt wird. Die Übergabestation sowie der Hausanschluss wurden gemäß der TAB vom Versorger ausgeführt. Die Fernwärmestation hat eine Leistung von 160 kWund wurde vonderWärme Hamburg GmbH anhand unseres Systemschaltbildes bestätigt. Somit handelt es sich um eine DN 25-Station mit einer Wassermenge von.1100 Litern / h. 422 Wärmeverteilnetz Der grundsätzliche Aufbau des Rohrnetzes erfolgt im Zweirohrsystemmit Vor- und Rücklauf. Die Verteilung im Gebäude erfolgt von der Technikzentrale Heizung (Raumnummer U-18). In dem Heizungsraum ist die Fernwärmeübergabestation angeordnet. Zudem befindet sich dort der Heizungspufferspeicher und der Kombi-Verteiler. Die vorgesehenen Regelgruppen auf dem Heizungsverteiler (Vor- und Rücklauf) erhalten alle notwendigen Absperrungen, Mess- und Regelarmaturen sowie Umwälzpumpen in den benötigen Druckstufen. Zur Druckhaltung wird ein Membranausdehnungsgefäß vorgesehen. Das Wärmeverteilnetz wird vom Verteiler in der Zentrale als paarweise Leitungsführung (Vor- und Rücklauf) zu den beiden Steigeschächten (Fleet- und Straßenseite) in die Geschosse geführt. Je Abgang in die Etagen werden Differenzdruck unabhängige Regelventile vorgesehen. 423 Raumheizflächen Beschreibung Heizflächen inkl. Einbauort Heizkörper * - Einbauort: Treppenhäuser, Treppenvorräume, Behinderten WC - Typ: Heizwand vertikal - Farbton: weiß (RAL9016) - Befestigung: Wandkonsole (VDI-Klasse II) - Anschlussart: Seitenanschluss Die Heizkörper werden mit Differenzdruck unabhängigen Thermostatventilen (als Behördenmodell)und Rücklaufverschraubungen ausgestattet. Fußbodenheizung * - Einbauort: WC - Typ: Noppenplatte (ohne Trittschalldäm mung) - Rohrmaterial: Kunststoff - FBH-Verteiler: Unterputz mit Zonenregelventil - Anzahl Heizkreise: je 1, außer 6. OG. hier 2 - Temperaturspreizung: 3 K Heiz-/Kühldecken * - Einbauort: Eingang EG, Mietflächen (außer WCs) - Typ: Tonminerallplatten - Rohrmaterial: Kunststoff - Farbton: jede Kalkfarbe möglich - Lage und Dämmung der Zuleitung: in der Abhangdecke des Empfangsbereich - Zonierung (Flexibilität/max. Anzahl): je Zimmer - Spez. Leistung: 67 W / m² - Lage und Art Raumfühler: im Schalterprogramm
Technische Anlagenbeschreibung
42.1 GRUNDAUSBAU
42.1
GRUNDAUSBAU
42.2 MIETERAUSBAU
42.2
MIETERAUSBAU
43 KGR 430 Raumlufttechnik
43
KGR 430 Raumlufttechnik
43.1 GRUNDAUSBAU
43.1
GRUNDAUSBAU
43.2 GRUNDAUSBAU
43.2
GRUNDAUSBAU