WDVS
Mehrfamilienhaus mit 10 Wohneinheiten und Tiefgarage
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Vortext / Allgemeine Hinweise Dieses Leistungsverzeichnis bildet die Grundlage für die Angebotserstellung und beschreibt die zur Ausführung kommenden Leistungen der Vergabeeinheit „WDVS / Fassadenarbeiten“. Das Angebot ist vollständig, prüfbar und positionsweise zu kalkulieren. Baustelleneinrichtung / Baustellensituation Die Baustellenlagerflächen auf dem Gelände stehen allen Firmen nur in begrenztem Umfang zur Verfügung und werden in Abstimmung mit der Bauleitung festgelegt. Es stehen ausschließlich die im Baustelleneinrichtungsplan gekennzeichneten Flächen zur Verfügung. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über die Hauptstraße bzw. Hauptverkehrsstraße. Die Baustelle liegt in einem Wohngebiet. Die vorhandenen Flächen vor den Garagen im Bereich der Baustellenzufahrt sind jederzeit freizuhalten und dürfen nicht befahren werden. Die Feuerwehrzufahrt ist jederzeit freizuhalten. Schutz angrenzender Flächen / Beweissicherung Der Auftragnehmer hat alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz benachbarter Grundstücke und Bauwerke einschließlich erforderlicher Beweissicherung zu treffen. Angrenzende Freiflächen, Wege und Straßen sind bei Verschmutzungen durch Baustellenverkehr unmittelbar nach Entstehen und während der gesamten Bauzeit zu reinigen. Vor Beginn der Arbeiten ist, soweit erforderlich, der Zustand angrenzender Grundstücke, der Geländeoberfläche sowie benachbarter baulicher Anlagen in einer Niederschrift festzuhalten, die von Auftraggeber und Auftragnehmer anzuerkennen ist. Nach Beendigung der Arbeiten ist der Zustand erneut zu protokollieren und gegenseitig anzuerkennen. Durch den Baubetrieb verursachte Schäden sind vom Auftragnehmer auf eigene Kosten zu beseitigen. Die Ordnungsmäßigkeit der Schadensbeseitigung ist von der zuständigen Behörde schriftlich bescheinigen zu lassen. Baustellenversorgung / Geräte / Logistik Abwasser, Wasser und Strom werden gegen Berechnung zur Verfügung gestellt. Vorhanden sind: Baustromanschluss, Bauwasseranschluss (Standort jeweils vor Ort festzulegen), ggf. Standrohr sowie Baustellen-WC. Ein Baukran ist nicht vorhanden. Materialanlieferungen und Materialtransport sind hierauf abzustimmen. Der Auftraggeber übernimmt in keinem Fall das Abladen oder den Transport von Stoffen und Bauteilen und stellt hierfür weder Geräte noch Arbeitskräfte zur Verfügung. Ausführung / Personal / Arbeitszeiten Der Bieter versichert mit Angebotsabgabe, dass ausreichend Fachpersonal zur Verfügung steht, um die Arbeiten fristgerecht auszuführen. Die Regelarbeitszeit auf dem Baugelände ist werktäglich von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Arbeiten außerhalb dieser Zeit sind der Objektüberwachung anzuzeigen und durch den Auftragnehmer bei der zuständigen Stelle anzumelden. Entsorgung / Reinigung / Ordnung Der bei der Durchführung der Leistungen – auch bei Stundenlohnarbeiten – anfallende Bauschutt und sonstige Müll sind vom Auftragnehmer täglich selbst zu entfernen. Kommt der Auftragnehmer einer Aufforderung zur Beseitigung nicht unverzüglich nach, behält sich der Auftraggeber vor, die Beseitigung zu Lasten des Auftragnehmers durchführen zu lassen. Nach Abschluss der Arbeiten ist die Baustelle von allen Geräten, Anlagen, Einrichtungen und dergleichen zu räumen. Benutzte Flächen und Wege sind entsprechend dem ursprünglichen Zustand wieder herzurichten und Verunreinigungen zu beseitigen. Verwertungs- bzw. Entsorgungsnachweise sind der Bauleitung unverzüglich und unaufgefordert zu übergeben. Bauablauf / Koordination Die Arbeiten sind so auszuführen, dass ein zügiger Gesamtbauablauf gewährleistet ist. Der Auftragnehmer hat die Baustelle personell und maschinell so zu besetzen, dass die Leistungen in allen erforderlichen Bereichen bzw. Ebenen gleichzeitig und unabhängig voneinander ausgeführt werden können. Auf Grundlage der Vorgaben der Bauleitung hat der Auftragnehmer einen eigenen verbindlichen Terminplan für seine Leistungen aufzustellen und nachzuweisen. Einzelne Leistungen können unabhängig vom allgemeinen Bauablauf vor- oder nachgezogen werden. Hierfür werden weder Stundenlohnarbeiten noch zusätzliche An- und Abfahrten vergütet. Der gesamte Bau- und Montageablauf ist eng mit der örtlichen Bauleitung sowie den am Bau beteiligten Firmen zu koordinieren. Besondere Erschwernisse / Lärmschutz / Baustellenkenntnis Bei den angrenzenden Gebäuden handelt es sich um Wohngebäude. Besonders geräuschintensive Arbeiten sind vor Beginn mit der örtlichen Bauleitung abzustimmen. Sämtliche gültigen Lärmschutzbestimmungen sind einzuhalten; hieraus entstehende Kosten sind in die Einheitspreise einzurechnen. Vor Angebotsabgabe hat sich der Bieter mit der Baustellensituation vertraut zu machen. Nachforderungen, die aus Unkenntnis der Baustellenverhältnisse resultieren, werden nicht anerkannt. Sicherheit / Brandfall / Gerüst Die Verantwortung für die Einhaltung sämtlicher Arbeitsschutzbestimmungen obliegt dem Auftragnehmer. Bei Feuer ist, sofern der Brand nicht zweifelsfrei selbst gelöscht werden kann, sofort die Feuerwehr zu alarmieren. Die Einhaltung der einschlägigen Sicherheitsbestimmungen sowie erforderliche statische Berechnungen für Gerüste sind durch den Auftragnehmer sicherzustellen; die Überwachung erfolgt durch den SiGeKo. Wertung / Vertragsgrundlagen / Abzüge Für sämtliche auszuführenden Arbeiten gelten die VOB in der jeweils gültigen Fassung sowie die einschlägigen DIN- und EN-Normen und Vorschriften der betroffenen Gewerke. Bei der Auswahl der Angebote werden nur Bieter berücksichtigt, die die notwendige Sicherheit für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen bieten. Der niedrigste Angebotspreis allein ist nicht entscheidend. Von der Auftragssumme werden abgezogen: 0,4 % für die Bauwesenversicherung 0,6 % für Strom und Wasser
Vortext / Allgemeine Hinweise
Gewerk – Wärmedämmverbundsystem / Fassadenarbeiten Gewerkbeschreibung Gegenstand dieses Gewerks sind sämtliche Arbeiten zur Herstellung eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) einschließlich aller erforderlichen Vor-, Neben-, Anschluss- und Detailarbeiten gemäß Leistungsverzeichnis, Planung und technischer Unterlagen. Systemanforderungen / Fabrikate Es dürfen ausschließlich systemzugehörige Materialien verwendet werden, die vom jeweiligen Systemhersteller für das angebotene Wärmedämmverbundsystem zugelassen sind. Zur Ausführung kommt ein zugelassenes WDVS-Gesamtsystem. Mischsysteme sind unzulässig. Der Systemanbieter muss einem Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001 sowie einem Umweltmanagement nach DIN EN ISO 14001 unterliegen. Die entsprechenden Nachweise sind vor Ausführung vorzulegen. Mitgeltend sind die technischen Bauunterlagen sowie die jeweils gültigen Verarbeitungsrichtlinien und technischen Merkblätter des Systemherstellers zum Zeitpunkt der Ausführung. Leistungsumfang Zum Leistungsumfang gehören insbesondere: Untergrundvorbereitung und Prüfung der vorhandenen Untergründe und Vorleistungen, Dämmarbeiten an Fassaden-, Sockel- und Anschlussbereichen gemäß LV, systemgerechte Verklebung, Verdübelung, Armierung und Oberflächenbeschichtung, Herstellung aller erforderlichen Anschlüsse, Kanten, Laibungen, Übergänge und Detailpunkte, Einbau systemzugehöriger Profile, Abschluss- und Anschlusslösungen, Schutz angrenzender Bauteile und Oberflächen während der Ausführung. Prüf- und Hinweispflichten Nach VOB/B hat der Auftragnehmer den Untergrund und die Vorleistungen auf Eignung und Tragfähigkeit zu prüfen. Bedenken gegen die vorgesehene Ausführung sind dem Auftraggeber vor Beginn der Arbeiten schriftlich anzuzeigen. Vor Beginn der Fassadenarbeiten ist insbesondere der ordnungsgemäße Sitz sämtlicher Rollladenführungsschienen zu prüfen. Schutz angrenzender Bauteile Empfindliche Bauteile wie Fenster und Türen sind vor Verschmutzung und Beschädigung durch geeignete Schutzmaßnahmen, z. B. Abkleben, zu schützen. Schnittstellen / Vorleistungen Vor Durchführung der beschriebenen Arbeiten werden alle für das Wärmedämmverbundsystem erforderlichen Anschlüsse und angrenzenden Bauteile, insbesondere Fenster, Außentüren, Fensterbänke, Rollladenkästen, Rollladenführungen, Dacheindeckungen, Dachrinnen und Attikaabdeckungen, bauseitig bzw. durch Vorunternehmer fertiggestellt sein. Der Auftragnehmer hat seine Leistungen hierauf abzustimmen und sämtliche Anschlüsse systemgerecht auszuführen. Maßgeblichkeit Maßgeblich für Art, Umfang und Qualität der Leistung sind die jeweiligen Einzelpositionen des Leistungsverzeichnisses sowie die zugehörigen Detail- und Planunterlagen.
Gewerk – Wärmedämmverbundsystem / Fassadenarbeiten
01 Baustelleneinrichtung
01
Baustelleneinrichtung
01.0010 Herbeiholen von Bauwasser und Baustrom Herbeiholen von Bauwasser und Baustrom. Strom und Wasser werden bauseits zur Verfügung gestellt.
01.0010
Herbeiholen von Bauwasser und Baustrom
1.00
psch
01.0020 Baustelle räumen Baustelle von allen Geräten, Anlagen, Einrichtungen und dergleichen räumen. Benutzte Flächen und Wege entsprechend dem ursprünglichen Zustand ordnungsgemäß herrichten. Verunreinigungen beseitigen.
01.0020
Baustelle räumen
1.00
psch
01.0030 Abhängung Gerüst mit Mikrogitterplanen Fassadengerüst ganzflächig mit einer Mikrogitterplane zum Abschatten der Fassadenfläche abhängen. Grundeinsatzzeit: 1 Wochen
01.0030
Abhängung Gerüst mit Mikrogitterplanen
O
1.00
01.0040 Abhängung Mikrogitterplanen, Vorhaltung Vorhaltung der Abhängung mit der Mikrogitterplanen über die Grundeinsatzzeit, jedoch Mehrkosten für jede weitere Woche. Grundeinsatzzeit: 1 Wochen
01.0040
Abhängung Mikrogitterplanen, Vorhaltung
O
1.00
m²/W
02 Vorbereitende Arbeiten
02
Vorbereitende Arbeiten
Hinweis Die Ausführung der Positionen Untergrundvorbereitung erfolgt nach gemeinsamem Aufmaß und Freigabe durch die örtliche Bauleitung.
Hinweis
02.0010 Untergrund reinigen, haftmindernde Rückstände entfernen Untergrund abkehren und reinigen, haftmindernde Rückstände (Schalöl etc.) entfernen sowie sonstige Unebenheiten und Teile auf der Fläche beseitigen. Nachfolgend Prüfung des Untergrundes auf seine Eignung und Tragfähigkeit.
02.0010
Untergrund reinigen, haftmindernde Rückstände entfernen
O
494.28
02.0020 Grundierung hochdispers Ultrafeindisperse Spezialgrundierung, unverdünnt auf kreidende, aber tragfähige Anstriche, stark saugende Putze, nach Herstellervorschrift auftragen. Wässriges, lösungsmittel- freies Vorbehandlungsmittel siloxanverstärkt auf Dispersions- basis. Fabrikat: ..........................
02.0020
Grundierung hochdispers
O
494.28
03 Sockelausbildung
03
Sockelausbildung
03.0010 Sockel-/Perimeterdämmung 032 Aufbringen einer Sockel- und Perimeterdämmplatte, 032 stumpf, mit Perimeterzulassung, Baustoffklasse B1 (DIN 4102), Wärmeleitzahl 0,032 W/(m*K), auf den vorbereiteten Untergrund. Verklebung auf mineralischen Untergründen mit systemzugehörigem Klebespachtel im Bereich Übergang TG = Bitumenbahn als Untergrund Dämmstoffdicke: 140mm Dämmstoffhöhe: min. 60cm (Einbauhöhe ca. 25-35 cm über Bauwerksabdichtung nach DIN 18531-5 an Balkonen, Terrassen und Laubengängen) Fabrikat:  ..........................
03.0010
Sockel-/Perimeterdämmung 032
37.56
03.0020 Sockelarmierung mineralische Dichtungsschlämme Aufbringen einer Armierungsschicht mit einer mineralischen Dichtungsschlämme, bestehend aus einer mit Zement anzumischender Dispersionsmasse mit Einbetten eines schiebefesten, alkalibeständiges Textilglasgewebe in die Armierungsschicht. Schichtdicke ca. 3-5 mm. Ausführung auf die Sockeldämmplatten. Fabrikat:  ..........................
03.0020
Sockelarmierung mineralische Dichtungsschlämme
O
37.56
03.0030 Filzlage mineralische Dichtschlämme Aufbringen einer Oberputzlage in Filzputzstruktur mit einer mineralischen Dichtungsschlämme, bestehend aus einer Dispersionsmasse, angemischt mit einer darauf abgestimmten Zementmischung mit spezieller Sieblinie. Fabrikat: ..........................
03.0030
Filzlage mineralische Dichtschlämme
O
1.00
03.0040 Feuchteschutz Sockelflächen Aufbringen einer mineralischen Dichtungsschlämme (vorzugsweise transparent) im Streich- verfahren als zusätzl. Feuchteschutz auf die Oberputzlage in der erdberührten Zone und im Spritzwasserbereich. Höhe über GOK: Fabrikat:  ..........................
03.0040
Feuchteschutz Sockelflächen
37.56
04 Dämmarbeiten
04
Dämmarbeiten
04.0010 Dämmschicht EPSTherm 032 Anbringen von Fassadendämmplatte nach DIN EN 13163, Baustoffklasse B1 (DIN 4102), Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit 032 W/(m*K), Anwendung nach DIN 4108-10 WAP, auf den vorbereiteten Untergrund. Platten mit einem systemzugehörigen, mineralischen Klebe- und Armierungsmörtel nach gültiger allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung aufkleben. Dämmstoffdicke: 140mm Fabrikat:  ..........................
04.0010
Dämmschicht EPSTherm 032
419.66
04.0020 Dämmschicht PU-Therm 028 Anbringen von Fassadendämmplatten aus PU (Polyurethan-Hartschaum) nach DIN EN 13165, Baustoffklasse B1 nach DIN 4102, Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit 0,028 W/(m·K), Anwendung nach DIN 4108-10 WAP, auf den vorbereiteten Untergrund. Platten mit einem systemzugehörigen, mineralischen Klebe- und Armierungsmörtel gemäß gültiger allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung vollflächig bzw. nach Systemvorgabe aufkleben. Dämmstoffdicke: 140mm Fabrikat:  ..........................
04.0020
Dämmschicht PU-Therm 028
O
468.48
04.0030 Dämmschicht Gaubenwangen Dämmschicht Gaubenwangen 032 auf Raubspund Dämmstoffdicke: 140mm Fabrikat:  ..........................
04.0030
Dämmschicht Gaubenwangen
O
25.80
04.0040 Zulage Mehrstärke Dämmstoff Zulage zur Erhöhung der Wärmedämmschichtdicke des zuvor genannten Dämmstoffs. Mehrpreis pro 10 mm Mehrstärke.
04.0040
Zulage Mehrstärke Dämmstoff
O
1.00
04.0050 Dämmen und armieren von Laibungen Laibungen von Fenstern, Türen, wie in den vorgenannten Positionen zu diesem WDV-System beschrieben dämmen und armieren. Laibungstiefe: 120mm
04.0050
Dämmen und armieren von Laibungen
O
1.00
m
04.0060 Umlaufender Brandriegel FireStop 032 Horizontal umlaufender Brandriegel bei Dämmdicke > 100 mm mind. in jedes Geschoss mit einem max. Abstand von 50 cm zwischen Unterkante Sturz und Unterkante Brandriegel gem. allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung. Wärmedämmplatten aus Steinwolle nach DIN EN 13162, Anwendungstyp WAP nach DIN V 4108-10, zweiseitig beschichtet, Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit 0,032 W/(m*K), nichtbrennbar nach DIN EN 13501-1, Baustoffklasse A1, mit einem systemzugehörigen, mineralischen Klebemörtel vollflächig auf tragfähigen Untergrund kleben. Platten mind. 20 cm hoch, horizontal umlaufend, planeben und press gestoßen verlegen. Zusätzliche Verdübelung mit zugelassenen WDVS-Dübeln, bestehend aus Dübelteller und Hülse aus Kunststoff und Spreizelement aus Stahl. Durchmesser des Dübeltellers > 60 mm. mit mind. 3 Stück / Platte. versenkte Verdübelung Dämmstoffdicke: 140mm Fabrikat:  ..........................
04.0060
Umlaufender Brandriegel FireStop 032
178.86
m
04.0070 Brandriegel Unterkante WDVS Anbringen eines zusätzlichen Brandriegels an der Unterkante des WDVS, bzw. bis max. 90 cm über GOK oder genutzten, angrenzenden horizontalen Gebäudeteilen (z. B. Parkdächer u. ä.) mit nichtbrennbaren Mineralwolle-Dämmplatten, Baustoffklasse DIN 4102-A, bzw. Klasse A1 oder A2-s1, d0 nach DIN EN 13501-1, nicht glimmend, aus Steinfasern mit einem Schmelzpunkt von mind. 1.000° C geprüft nach DIN 4102-17 als Mineralwolle-Lamelle mit einer Rohdichte zwischen 60 und 100 kg/m³, Anwendungstyp WAP nach DIN V 4108-10 oder als Mineralwolle-Platte mit einer Rohdichte > 90 kg/m³ und einer Querzugfestigkeit > 5 kPa als Mittelwert. Höhe > 20 cm Verklebung erfolgt vollflächig mit systemzugehörigen, mineralischem Klebemörtel. Zusätzliche Verdübelung mit zugelassenen WDVS-Dübeln, bestehend aus Dübelteller und Hülse aus Kunststoff und Spreizelement aus Stahl. Durchmesser des Dübeltellers > 60 mm. Rand und Zwischenabstände der Dübel mind. 10 cm nach oben und unten, max. 15 cm zum seitlichen Plattenrand und max. 45 cm zum benachbarten Dübel. oberflächenbündige Verdübelung versenkte Verdübelung bei Verwendung FireStop 032 Dämmstoffdicke: 140mm Fabrikat:  ..........................
04.0070
Brandriegel Unterkante WDVS
59.62
m
04.0080 Brandabschnitt - Treppenhäuser Brandabschnitt im Bereich der Treppenhäuser. Wärmedämmplatten aus Steinwolle nach DIN EN 13162, Anwendungstyp WAP nach DIN V 4108-10, zweiseitig beschichtet, Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit 0,032 W/(m*K), nichtbrennbar nach DIN EN 13501-1, Baustoffklasse A1, mit einem systemzugehörigen, mineralischen Klebemörtel vollflächig auf tragfähigen Untergrund kleben. Platten vollflächig, planeben und press gestoßen verlegen. Zusätzliche Verdübelung mit zugelassenen WDVS-Dübeln, bestehend aus Dübelteller und Hülse aus Kunststoff und Spreizelement aus Stahl. Durchmesser des Dübeltellers > 60 mm. mit mind. 3 Stück / Platte. Versenkte Verdübelung Dämmstoffdicke: 140mm Fabrikat: Baumit FireStop 032 oder gleichwertig Dübel: Rondelle S Mineralwolle (bei FireStop 032) oder gleichwertig
04.0080
Brandabschnitt - Treppenhäuser
48.82
04.0100 Verdübelung S (STR) - versenkte Montage bis Dübellänge 295 mm Verdübelung der Fassadendämmplatten gem. allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung mit nach ETA zugelassenen Schraubdübeln S (STR) mit Multi-Spreizzone von 25-55 mm und dazugehörigen Rondellen als versenkte Montage ab 80 mm Dämmstoffdicke EPS. Dübel gem. Wandbaustoff, Untergrund und Dämmstoffdicke. Dübellastklasse: 0,75 kN Untergrund: Beton, Vollziegel, KS-Vollstein, KS-Lochstein Anzahl der Dübel (Stk./m²) nach der Dübel-/Systemlastklasse gem. dem Vorschlag des Fachverbandes WDVS (DIN 1055-4:2005). Verdübelungsschema nach Herstellerrichtlinien. Verankerungstiefe: mind. 25 mm bei Porenbeton 45 mm Dübelanzahl:8 Stk./m² Dübellänge: 295mm Tellerdurchmesser: 60 mm Schaftdurchmesser: 8 mm Fabrikat: Baumit Schraubdübel S (STR) Rondelle S EPS 032 grau oder gleichwertig
04.0100
Verdübelung S (STR) - versenkte Montage bis Dübellänge 295 mm
O
1.00
04.0110 Zulage Eckfenster Zulage für Verarbeitung der Dämmung an den Eckfenstern.
04.0110
Zulage Eckfenster
4.00
Stk
Hinweis Seit dem 1. Januar 2007 ist die neue "Windlastnorm DIN 1055-4:2005-03" für Wärmedämm-Verbundsysteme umzusetzen. Nach DIN 1055-4 alt wurde jede Fassadenfläche eines Gebäudes unabhängig von der Windrichtung unterteilt in Flächen- und Randbereich. Nach DIN 1055-4 neu muss die Fläche jeder Gebäudeseite separat hinsichtlich Windanströmungsrichtung und daraus resultierender Flächenbereiche mit unterschiedlicher Windbeanspruchung (max. 4 Bereiche: A = Randbereich, B, C und E = Flächenbereiche) berechnet werden. Für diese Berechnung sind jeweils die Gebäudeabmessungen (Länge, Breite, Höhe, exponierte Lage etc.) wichtig. Die Umsetzung der DIN 1055-4 neu zur Bestimmung der Dübelmenge erfolgt im rechnerischen Verfahren oder über den vom Fachverband WDVS entworfenen einfachen Nachweis (bis Gebäudehöhe von 25 m).
Hinweis
05 Armierung und Profile
05
Armierung und Profile
05.0010 Armierungsschicht dünnschichtig Aufbringen einer Armierungsschicht, bestehend aus einem systemzugehörigen mineralischen Klebe- und Armierungsmörtel mit eingebetteten Armierungsgewebe, Ausführung nach Herstellervorschrift, Schichtdicke ca. 3 - 5 mm. Fabrikat:  ..........................
05.0010
Armierungsschicht dünnschichtig
419.66
05.0020 Armierungsschicht mittelschichtig bei getönter Schlußbeschichtung Aufbringen einer Armierungsschicht, bestehend aus einem systemzugehörigen mineralischen Klebe- und Armierungsmörtel mit eingebetteten Armierungsgewebe, Ausführung nach Herstellervorschrift, Schichtdicke ca. 6 - 10 mm. Fabrikat:  ..........................
05.0020
Armierungsschicht mittelschichtig bei getönter Schlußbeschichtung
O
48.82
05.0030 Sturzeckwinkel mit Diagonalarmierung Verlegen eines Sturzeckwinkels mit Diagonalarmierung an Innenecken von Mauerwerksöffnungen / Fensterlaibungen. Sturzeckwinkel in die systemzugehörige Armierungsschicht einbetten. Fabrikat:  ..........................
05.0030
Sturzeckwinkel mit Diagonalarmierung
O
1.00
Stck
05.0040 Diagonalarmierung Verlegen einer Diagonalarmierung an den Ecken von Gebäudeöffnungen. Armierungspfeile in die systemzugehörige Armierungsschicht einbetten. Fabrikat:  ..........................
05.0040
Diagonalarmierung
62.00
Stck
05.0050 Panzergewebe Tiefgarage Abfahrt Herstellen einer zusätzlichen Unterputzlage unter der Armierungsschicht zur Verbesserung der mechanischen Stabilität gegen Stoßbeanspruchungen. Einbettung eines schiebefesten, alkalibeständigen und verstärkten Textilgewebe mit systemzugehörigen Armierungsmörtel nach Herstellervorschrift auf Stoß. Fabrikat:  ..........................
05.0050
Panzergewebe Tiefgarage Abfahrt
O
32.00
05.0060 Dehnfugenprofil geschlossen Herstellen einer schlagregendichten Dehnfuge im Wand- oder Eckbereich mit einem zweiteiligen, geschlossenen Dehnfugenprofil. Einbau nach Herstellervorschrift. Profil lot- und fluchtgerecht ansetzen, Gewebefahne vom Profil in die systemzugehörige Armierungsschicht einbetten. Fabrikat:  ..........................
05.0060
Dehnfugenprofil geschlossen
O
28.28
m
05.0070 Bewegungsfugenprofil (PVC), geringe Bauteilbewegungen Herstellen einer schlagregendichten Dehnfuge im Wand- oder Eckbereich mit einem Dehnfugenprofil für geringe Bauteilbe- wegungen. Einbau nach Herstellervorschrift. Profil lot- und fluchtgerecht ansetzen, Gewebefahne vom Profil in die systemzugehörige Armierungsschicht einbetten. Fabrikat:  ..........................
05.0070
Bewegungsfugenprofil (PVC), geringe Bauteilbewegungen
O
1.00
m
05.0080 Kantenausbildung Herstellen einer Kante mittels eines Eckwinkels an Gebäudeaußenecken und Kanten von Mauerwerksöffnungen. Die Gewebefahne vom Profil in die systemzugehörige Armierungsschicht einbetten. Eckwinkel lot- und fluchtgerecht ausrichten. Fabrikat:  ..........................
05.0080
Kantenausbildung
37.66
m
05.0090 Anschluss an PVC-Blechanschlussprofil Herstellen eines Putzanschlusses an vorhandenes Blechprofil gem. Herstellervorschrift mit dem Blechanschlussprofil PVC mit Gewebe. Profil lot- und fluchtgerecht ansetzen, Gewebefahne vom Profil in die systemzugehörige Armierungsschicht einbetten. Fabrikat:  ..........................
05.0090
Anschluss an PVC-Blechanschlussprofil
96.16
m
05.0100 Anschluss an Rollladenschienen mit Anputzleiste Vorbau Herstellen eines Putzanschlusses an Rollladenführungs- schienen bei Vorbau-Rollladensystemen mit integrierter, flexibler TPE-Schlaufe und Dichtband gem. Herstellervorschrift mit der Anputzleiste Vorbau mit Gewebe zur Ausbildung einer dauerelastischen, schlagregendichten und witterungs- beständigen Bewegungsfuge. Anputzleiste lot- und fluchtgerecht ansetzen, Gewebefahne vom Profil in die systemzugehörige Armierungsschicht einbetten. Fabrikat:  ..........................
05.0100
Anschluss an Rollladenschienen mit Anputzleiste Vorbau
49.48
m
05.0110 Putzanschlüsse an Ein-/Anbauteilen mit Fugendichtband Herstellen eines UV- und witterungsbeständigen Putzanschlusses an Ein-/Anbauteile, mit einem vor- komprimierten Fugendichtband zur Ausbildung einer dauerelastischen, schlagregendichten und witterungsbe- ständigen Bewegungsfuge an angrenzende Bauteile, z. B. Fensterbänke, Dachanschlüssen und anderen klebegeeigneten Bauteilen gem. Herstellervorschrift. Fabrikat:  ..........................
05.0110
Putzanschlüsse an Ein-/Anbauteilen mit Fugendichtband
150.18
m
05.0120 Putzanschlüsse an Durchdringungen Erstellen einer Anschlussabdichtung/eines Putzanschlusses an Durchdringungen mit vorkomprimiertem Fugendichtband zur Ausbildung einer dauerelastischen, schlagregendichten und witterungsbeständigen Bewegungsfuge, gem. Herstellervor- schrift. Einbauort: Abmessungen: Fabrikat:  ..........................
05.0120
Putzanschlüsse an Durchdringungen
O
1.00
m
05.0130 Dachbelüftungsprofil Liefern und Einbauen eines Dachbelüftungsprofils. Profil lot- und fluchtgerecht ansetzen, Gewebefahne vom Profil in die systemzugehörige Armierungsschicht einbetten. Fabrikat:  ..........................
05.0130
Dachbelüftungsprofil
O
1.00
m
05.0140 WDV-Dämmung anpassen - Rollladenkästen Dämmung an Rollladenkästen fachgerecht anpassen. WDV-Dämmung fach- und systemgerecht an die Sonnenschutz-/Rollladenanlagen anarbeiten. Vollflächiges Verkleben der WDV-Dämm-Platten auf vorbereiteten Untergrund und Dämmplatte mit systemzugehörigen Klebespachtel. Anordnung der WDV-Dämm-Platten mit einem Übermaß zum Rollladenkasten: Zusätzliche mechanische Befestigung der WDV-Dämm-Platten mit zugelassenen Schraubdübeln inkl. Vorfräsung/Vertiefung der Befestigungspunkte mit geeigneten Werkzeug. Horizontaler Abstand der Dübel max. 600 mm, Vertikaler Abstand von Oberkante Kasten 50 bis 100 mm Rollladenkasten: h=280mm - Stärke der WDV-Dämm-Platten: 40mm Fabrikat: Baumit Haftbrücke SuperGrund oder gleichwertig Baumit WDV-Dämmplatte Plattendicke 40mm oder gleichwertig Baumit Schraubdübel S (STR) oder gleichwertig Baumit Schlagdübel N (NTK) oder gleichwertig
05.0140
WDV-Dämmung anpassen - Rollladenkästen
O
1.00
m
Hinweis Montageverankerungen zum Anbringen von Bauteilen im vorgenannten WDV-System einsetzen.
Hinweis
05.0150 DoRondo-PE Montagerondelle WDVS Montagerondelle aus Polypropylen vor der Flächenarmierung in den bereits eingebauten Dämmstoff nach Verarbeitungsvorschriften des Herstellers einbauen. Format: 90 mm Durchmesser Farbe: blau. Anwendung: Für die Befestigung leichter Bauteile, z. B. Heizungsfühler, leichte Schilder und Hausnummern, Storenführungsschienen. Fabrikat:  ..........................
05.0150
DoRondo-PE Montagerondelle
O
1.00
Stck
05.0160 Elektrodosenhalter Einbau Elektrodosenhalter aus Polypropylen mit perforierter Oberfläche in die Dämmschicht. Ausfräsen der Dämmschicht, verkleben der Dose mit PU-Kleber. Durchmesser: 68 mm, Tiefe: 65 mm Fabrikat:  ..........................
05.0160
Elektrodosenhalter
O
1.00
Stck
05.0170 Spiraldübel für leichte Bauteile Liefern und Montieren des Spiraldübels zum nachträglichen Befestigen von leichten Bauteilen auf Fassadendämmsysteme. Montage erfolgt mit Dichtscheibe. Nur für leichte Bauteile (Klingel, kleine Schilder o. Ä.) geeignet. Länge: 60 mm Fabrikat:  ..........................
05.0170
Spiraldübel für leichte Bauteile
10.00
Stck
06 Schlussbeschichtung
06
Schlussbeschichtung
Hinweis Besteht hinsichtlich der Korngröße keine Vereinbarung muss ein Oberputz mit einer Körnung von 3 mm in geriebener Struktur aufgetragen werden.
Hinweis
06.0010 Zwischenbeschichtung Auftragen einer quarzgefüllten Zwischenbeschichtung als Grundierung für den nachfolgenden Oberputz. Fabrikat:  ..........................
06.0010
Zwischenbeschichtung
494.28
06.0020 Pastöser Oberputz Auftragen und Strukturieren eines Oberputzes aus einem hoch witterungsbeständigen, voll deckenden pastösen Silikonharzputz mit funktionellen Füllstoffen mit hydrophilen und hydrophoben Eigenschaften und dadurch schnelleren Rücktrocknungseffekt. Ausgestattet mit verkapseltem Filmschutz. Struktur: Kratzputzstruktur Körnung: 0 - 3 mm Fabrikat:  ..........................
06.0020
Pastöser Oberputz
494.28
06.0030 Laibung Oberputz Aufbringen und Strukturieren des Oberputzes von Vorposition. Laibungstiefe: 120mm
06.0030
Laibung Oberputz
O
1.00
m
06.0040 Anstrich CoolPigment (hell) Aufbringen einer Zwischen- und Schlussbeschichtung mit einer organisch gebundenen Fassadenfarbe in einem intensiven Farbton. Sehr gut wasserabweisend, diffusionsoffen, wetterbeständig, spannungsarm und lichtecht. Die Pigmentzugabe erfolgt unter Berücksichtigung des TSR-Wertes. Ausführung gem. Herstellervorschrift. Fabrikat:  .......................... Farbton: RAL 7001
06.0040
Anstrich CoolPigment (hell)
48.82
06.0050 Anstrich CoolPigment (dunkel) Aufbringen einer Zwischen- und Schlussbeschichtung mit einer organisch gebundenen Fassadenfarbe in einem intensiven Farbton. Sehr gut wasserabweisend, diffusionsoffen, wetterbeständig, spannungsarm und lichtecht. Die Pigmentzugabe erfolgt unter Berücksichtigung des TSR-Wertes. Ausführung gem. Herstellervorschrift. Fabrikat:  .......................... Farbton: RAL 7016
06.0050
Anstrich CoolPigment (dunkel)
O
1.00
06.0060 Oberputz deckend streichen Neu erstellten Oberputz zwei Mal deckend streichen. Farbton: Klasse 1
06.0060
Oberputz deckend streichen
419.66
06.0070 Kleinflächen, Faschen, Laibungen als Filzstruktur Ausbildung von Faschen und Laibungen in Filzstruktur, aus mineralischem Oberputz, nach Hersteller- richtlinien einschl. aller erforderlichen Leistungen, z. B. exaktes Abkleben der angrenzenden Flächen. Laibungstiefe: bis 40 cm Faschenbreite: bis 15 cm Schichtstärke Putzschicht: Körnung: 0 - 1 mm Fabrikat:  .......................... Farbtonangabe durch Bauleitung
06.0070
Kleinflächen, Faschen, Laibungen als Filzstruktur
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1.00
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07 Facharbeiterstunden
07
Facharbeiterstunden
07.0010 Stundenlohn Facharbeiter Stundenlohnarbeiten Facharbeiter einschl. aller Nebenkosten wie Auslösung, Fahr- und Wegegeld, Unternehmerzuschlag etc. Ausführung nur nach Genehmigung der Bauleitung.
07.0010
Stundenlohn Facharbeiter
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Std
07.0020 Stundenlohn Helfer Stundenlohnarbeiten Helfer einschl. aller Nebenkosten wie Auslösung, Fahr- und Wegegeld, Unternehmerzuschlag etc. Ausführung nur nach Genehmigung der Bauleitung.
07.0020
Stundenlohn Helfer
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