Work description
A. Baubeschreibung allgemein
A.1 Baubeschreibung Kenngrößen
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau einer dreizügigen
Grundschule auf dem Gelände Zur Baut 8-8a in 45701 Herten.
Es ist ein nicht unterkellerter 3- geschossiger Massivbau mit Flachdach. Die
Gebäudeform ist stumpf abgewinkelten Riegel mit einer Gebäudetiefe von
21,50m, einer Seitenlänge von 69 und 34 m und einer Höhe von 12,50 über OK
Gelände.
A.1.1 Kenngrößen
Grundfläche 1.905 m²
BGF 5.577 m²
BRI 5.577 m³
Nutzfläche 4.981 m²
Gebäudeklasse 5
Unter Einbeziehung der Photovoltaikanlage auf dem Dach wird der Standard
eines Energieeffizienzgebäudes 55EE erreicht.
Das Gebäude wird von ca. 250 Schülern, 30 Lehrkräften und ca. 10 Angestellten
genutzt.
A.1.2 Standort
Das Grundstück liegt am Rande eines Wohngebietes der Gemeinde Westerholt,
zwischen Herten und Gelsenkirchen-Nord. A2, A43 und A52 sind in ca. 6 km
erreichbar. Das Grundstück ist über die Kuhstraße zu erreichen. Zufahrt vorhanden. Der Neubau grenzt im Osten an ein Einfamilienhaus, ansonsten ist er
von Gärten, Straßen und Wald umgeben.
A.1.3 Gebäudebeschreibung
Gründung und Entwässerung
Auf dem 8.114 m² großen Grundstück wurde die ehemalige Martinischule bereits
rückgebaut.
Das Bauwerk ist auf Streifenfundamenten gegründet. Fundamentierung und
Sohle aus Stahlbeton entsprechen den Erfordernissen der Statik und des
Bodengutachtens.
Regenwasser und Schmutzwasser wird in die städtische Kanalisation eingeleitet.
Tragwerk
Die Außenwände sind tragend und im Inneren tragen vorwiegend
Stahlbetonstützen die 25-36 cm starken Stahlbetondecken. In Achse 9 befindet
sich die konstruktive Bauteilfuge, deren Verlauf in den Geschossen variiert.
Fassade
Die Außenwand besteht aus zweischaligem Mauerwerk, 24 cm tragender KS mit
16 cm Kerndämmung gemäß ENEV und einem hellem 12 cm starken
Verblendmauerwerk.
Die Holz-Aluminium-Fenster erhalten Dreh-Kipp-Flügel. Brüstungsverglasung
sind in durchsturzsicherer Ausführung. Die Außentüren sind aus Aluminium.
Der Eingangsbereich und zwei Treppenhausfassade sind über drei Geschosse mit
einer Pfosten-Riegel-Stahlkonstruktion verglast. Je nach Ausrichtung erhalten die
Fenster Sonnenschutzverglasung und Raffstores.
Dach
Das wärmegedämmte Stahlbeton-Flachdach ist extensiv begrünt. Auf dem Dach
befindet sich eine Photovoltaikanlage und die beiden Lüftungsanlagen der TGA.
Innenwände
Die nicht tragenden Innenwände sind überwiegend in Trockenbau in einer Stärke
von 12,5cm vorgesehen. In Teilbereichen gibt es Glaswände und Oberlichter.
Türen
Die Mehrheit der Innentüren sind Holzrahmentüren mit Glas inkl. Seiten und
Oberlicht in entsprechenden Brand- und Schallschutzqualitäten. Dies betrifft
Klassenraumtüren T30-RS Türen im Flurbereich, Verwaltungstüren. Sanitärräume
und Techniktüren sind HPL-beschichtet. In Teilbereichen sind elektromotorische
Öffner und Feststellanlagen.
Decken
Der Nutzung angepasst sind die Decken als abgehängte MF-Rasterdecken, GKRasterdecken oder Putz/Spachtelungen mit Anstrich ausgeführt. In Teilen
Akustikdecken.
Bodenbelag
Die Bodenbeläge (Parkett, Kautschuk, Betonwerkstein, Fliesen, Anstrich) sind auf
schwimmenden Heizestrich verlegt.
Grundriss Organisation
Die Planung der Schule erfolgt nach dem ‚‚Clusterprinzip‘‘ mit integrierten
Flächen zur Betreuung in der offenen Ganztagsschule (OGS).
Neben der schulischen Nutzung dient das Gebäude auch als Versammlungsstätte.
Im Erdgeschoss sind vorwiegend die Verwaltung, die Technikräume und die
zentralen Veranstaltungsräume (Foyer, Mensa, Musikraum), Küche und die
entsprechenden Sanitäranlagen untergebracht. In den beiden Obergeschossen
gliedern sich in jeweils zwei Clustergruppen die durch eine zentrale Halle
verbunden sind. Innerhalb der Cluster befinden sich die Klassenräume,
Gruppenräume, der OGS-Bereich, Sanitäranlagen und pädagogische Fachräume.
Erschließung
Die Haupterschließung des Gebäudes erfolgt ebenerdig über die Schulhofseite.
Die 3 Treppenanlagen und ein Aufzug erschließen alle Geschosse.
Haustechnische Anlagen
Das Gebäude ist an ein Fernwärmenetz angeschlossen und wird über
Fußbodenheizung beheizt.
Warmwasser wird dezentral durch Durchlauferhitzer. Belüftung erfolgt über
Lüftungsanlagen.
Die Stromversorgung läuft in Teilen über die Photovoltaikanlage
Brandschutz:
Das Brandschutzkonzept vom Juni 2023 berücksichtigt die Nutzung als
Schulbetrieb und als Versammlungsstätte. Brandmeldeanlage,
Alarmierungsanlage, Notstromversorgung, Sicherheitsbeleuchtung,
Brandverhütung und Brandbekämpfung gemäß dem Konzept sind in der Planung
berücksichtigt.
A.2 Baustelle Organisation, Parken, Hinweise
A.2.1 Baustelleneinrichtung
Im nördlichen Teil des Grundstückes, stehen Parkflächen im Gelände zur
Verfügung. Die Zuwegung für die Baustelle erfolgt über eine befestigte Baustraße.
Die allgemeinen Baustelleneinrichtungsfläche befindet sich nördlich des Baufelds.
Stellflächen für Schuttcontainer und Baustellencontainer sind vorhanden.
Lagerflächen befinden sich im nordwestlichen Teil des Grundstücks. Dem
Baufortschritt der Arbeiten an den Außenanlagen folgend verlagert und reduziert
sich die zur Verfügung stehende Baustelleneinrichtungsfläche. (gemäß
Baustelleneinrichtungsplan und Punkt C.1.7).
Die Baustelle wird während der kompletten Bauzeit umfassend im Aussenbereich
videoüberwacht.
Das Grundstück ist mit einem Bauzaun gesichert. Die Baustellenabsicherung ist
stets geschlossen zu halten.
Gewerk Rohbau stellt einen Kran auf die Baustelle. Nutzungsüberlassungen sind
unabhängig vom AG zu regeln. Der Kran steht für einen begrenzten Zeitraum zur
Verfügung. Bei der Verwendung von Kränen ist zu berücksichtigen, dass das
Schwenken unter Last nicht über öffentlichen Flächen gestattet ist.
Bauwasser und Baustrom werden vorgehalten.
Die notwendige Baustelleneinrichtung des AN (Schrägaufzüge, Hochlogistik,
Schuttcontainer, ggf. Lager-/Magazincontainer) ist eigenverantwortlich vom
Auftragnehmer bei der Kalkulation zu berücksichtigen.
Lärm, Verschmutzung, Ver-/Entsorgungsverkehr sind auf ein angemessenes Maß
zu reduzieren. Auf berechtigte Belange der Anwohner ist Rücksicht zu nehmen.
Im Konfliktfall die Bauleitung zu informieren.
Die genaue Abfolge der Maßnahmen ist dem Bauzeitenplan zu entnehmen.
A.2.2 Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (SiGeKo)
Entsprechend der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf
Baustellen (BaustellV vom 10.06.98 bzw. EG-Richtlinie 92/57/EWG) ist für die
Planung der Ausführung und die Ausführungsphase vom Bauherrn ein
Koordinator bestellt. Dieser erstellt den gemäß BaustellV für o.g. Bauvorhaben
erforderlichen Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan und eine
Baustellenordnung, organisiert das Zusammenwirken der ausführenden
Unternehmen hinsichtlich Sicherheit- und Gesundheitsschutz zum Beispiel durch
Sicherheitsbesprechungen und -begehungen mit Dokumentation und
Auswertung der Ergebnisse, koordiniert die Überwachung der ordnungsgemäßen
Anwendung der erforderlichen Arbeitsverfahren durch die beteiligten
Unternehmen während der Ausführung z.B. durch Einfordern von Nachweisen,
wirkt hin auf die Einhaltung der Baustellenordnung hinsichtlich der Vermeidung
gegenseitiger Gefährdungen und koordiniert die Anwendung der allgemeinen
Grundsätze nach §4 des Arbeitsschutzgesetzes.
Hier bitte Firmenadresse eintragen
Projekt: A 1403-22 - Neubau Martinischule, Herten
Ausschreibung: 2024-905 - Fachlos_05_Bodenbelagsarbeiten_(komplett)
A. Baubeschreibung allgemein
A.1 Baubeschreibung Kenngrößen
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau einer dreizügigen
Grundschule auf dem Gelände Zur Baut 8-8a in 45701 Herten.
Es ist ein nicht unterkellerter 3- geschossiger Massivbau mit Flachdach. Die
Gebäudeform ist stumpf abgewinkelten Riegel mit einer Gebäudetiefe von
21,50m, einer Seitenlänge von 69 und 34 m und einer Höhe von 12,50 über OK
Gelände.
A.1.1 Kenngrößen
Grundfläche 1.905 m²
BGF 5.577 m²
BRI 5.577 m³
Nutzfläche 4.981 m²
Gebäudeklasse 5
Unter Einbeziehung der Photovoltaikanlage auf dem Dach wird der Standard
eines Energieeffizienzgebäudes 55EE erreicht.
Das Gebäude wird von ca. 250 Schülern, 30 Lehrkräften und ca. 10 Angestellten
genutzt.
A.1.2 Standort
Das Grundstück liegt am Rande eines Wohngebietes der Gemeinde Westerholt,
zwischen Herten und Gelsenkirchen-Nord. A2, A43 und A52 sind in ca. 6 km
erreichbar. Das Grundstück ist über die Kuhstraße zu erreichen. Zufahrt
vorhanden. Der Neubau grenzt im Osten an ein Einfamilienhaus, ansonsten ist er
von Gärten, Straßen und Wald umgeben.
A.1.3 Gebäudebeschreibung
Gründung und Entwässerung
Auf dem 8.114 m² großen Grundstück wurde die ehemalige Martinischule bereits
rückgebaut.
Das Bauwerk ist auf Streifenfundamenten gegründet. Fundamentierung und
Sohle aus Stahlbeton entsprechen den Erfordernissen der Statik und des
Bodengutachtens.
Regenwasser und Schmutzwasser wird in die städtische Kanalisation eingeleitet.
Tragwerk
Die Außenwände sind tragend und im Inneren tragen vorwiegend
Stahlbetonstützen die 25-36 cm starken Stahlbetondecken. In Achse 9 befindet
sich die konstruktive Bauteilfuge, deren Verlauf in den Geschossen variiert.
Fassade
Die Außenwand besteht aus zweischaligem Mauerwerk, 24 cm tragender KS mit
16 cm Kerndämmung gemäß ENEV und einem hellem 12 cm starken
Verblendmauerwerk.
Die Holz-Aluminium-Fenster erhalten Dreh-Kipp-Flügel. Brüstungsverglasung
sind in durchsturzsicherer Ausführung. Die Außentüren sind aus Aluminium.
Der Eingangsbereich und zwei Treppenhausfassade sind über drei Geschosse mit
einer Pfosten-Riegel-Stahlkonstruktion verglast. Je nach Ausrichtung erhalten die
Fenster Sonnenschutzverglasung und Raffstores.
Dach
Das wärmegedämmte Stahlbeton-Flachdach ist extensiv begrünt. Auf dem Dach
befindet sich eine Photovoltaikanlage und die beiden Lüftungsanlagen der TGA.
Innenwände
Die nicht tragenden Innenwände sind überwiegend in Trockenbau in einer Stärke
von 12,5cm vorgesehen. In Teilbereichen gibt es Glaswände und Oberlichter.
Türen
Die Mehrheit der Innentüren sind Holzrahmentüren mit Glas inkl. Seiten und
Oberlicht in entsprechenden Brand- und Schallschutzqualitäten. Dies betrifft
Klassenraumtüren T30-RS Türen im Flurbereich, Verwaltungstüren. Sanitärräume
und Techniktüren sind HPL-beschichtet. In Teilbereichen sind elektromotorische
Öffner und Feststellanlagen.
Decken
Der Nutzung angepasst sind die Decken als abgehängte MF-Rasterdecken, GKRasterdecken oder Putz/Spachtelungen mit Anstrich ausgeführt. In Teilen
Akustikdecken.
Bodenbelag
Die Bodenbeläge (Parkett, Kautschuk, Betonwerkstein, Fliesen, Anstrich) sind auf
schwimmenden Heizestrich verlegt.
Grundriss Organisation
Die Planung der Schule erfolgt nach dem ‚‚Clusterprinzip‘‘ mit integrierten
Flächen zur Betreuung in der offenen Ganztagsschule (OGS).
Neben der schulischen Nutzung dient das Gebäude auch als Versammlungsstätte.
Im Erdgeschoss sind vorwiegend die Verwaltung, die Technikräume und die
zentralen Veranstaltungsräume (Foyer, Mensa, Musikraum), Küche und die
entsprechenden Sanitäranlagen untergebracht. In den beiden Obergeschossen
gliedern sich in jeweils zwei Clustergruppen die durch eine zentrale Halle
verbunden sind. Innerhalb der Cluster befinden sich die Klassenräume,
Gruppenräume, der OGS-Bereich, Sanitäranlagen und pädagogische Fachräume.
Erschließung
Die Haupterschließung des Gebäudes erfolgt ebenerdig über die Schulhofseite.
Die 3 Treppenanlagen und ein Aufzug erschließen alle Geschosse.
Haustechnische Anlagen
Das Gebäude ist an ein Fernwärmenetz angeschlossen und wird über
Fußbodenheizung beheizt.
Warmwasser wird dezentral durch Durchlauferhitzer. Belüftung erfolgt über
Lüftungsanlagen.
Die Stromversorgung läuft in Teilen über die Photovoltaikanlage
Brandschutz:
Das Brandschutzkonzept vom Juni 2023 berücksichtigt die Nutzung als
Schulbetrieb und als Versammlungsstätte. Brandmeldeanlage,
Alarmierungsanlage, Notstromversorgung, Sicherheitsbeleuchtung,
Brandverhütung und Brandbekämpfung gemäß dem Konzept sind in der Planung
berücksichtigt.
A.2 Baustelle Organisation, Parken, Hinweise
A.2.1 Baustelleneinrichtung
Im nördlichen Teil des Grundstückes, stehen Parkflächen im Gelände zur
Verfügung. Die Zuwegung für die Baustelle erfolgt über eine befestigte Baustraße.
Die allgemeinen Baustelleneinrichtungsfläche befindet sich nördlich des Baufelds.
Stellflächen für Schuttcontainer und Baustellencontainer sind vorhanden.
Lagerflächen befinden sich im nordwestlichen Teil des Grundstücks. Dem
Baufortschritt der Arbeiten an den Außenanlagen folgend verlagert und reduziert
sich die zur Verfügung stehende Baustelleneinrichtungsfläche. (gemäß
Baustelleneinrichtungsplan und Punkt C.1.7).
Die Baustelle wird während der kompletten Bauzeit umfassend im Aussenbereich
videoüberwacht.
Das Grundstück ist mit einem Bauzaun gesichert. Die Baustellenabsicherung ist
stets geschlossen zu halten.
Gewerk Rohbau stellt einen Kran auf die Baustelle. Nutzungsüberlassungen sind
unabhängig vom AG zu regeln. Der Kran steht für einen begrenzten Zeitraum zur
Verfügung. Bei der Verwendung von Kränen ist zu berücksichtigen, dass das
Schwenken unter Last nicht über öffentlichen Flächen gestattet ist.
Bauwasser und Baustrom werden vorgehalten.
Die notwendige Baustelleneinrichtung des AN (Schrägaufzüge, Hochlogistik,
Schuttcontainer, ggf. Lager-/Magazincontainer) ist eigenverantwortlich vom
Auftragnehmer bei der Kalkulation zu berücksichtigen.
Lärm, Verschmutzung, Ver-/Entsorgungsverkehr sind auf ein angemessenes Maß
zu reduzieren. Auf berechtigte Belange der Anwohner ist Rücksicht zu nehmen.
Im Konfliktfall die Bauleitung zu informieren.
Die genaue Abfolge der Maßnahmen ist dem Bauzeitenplan zu entnehmen.
A.2.2 Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (SiGeKo)
Entsprechend der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf
Baustellen (BaustellV vom 10.06.98 bzw. EG-Richtlinie 92/57/EWG) ist für die
Planung der Ausführung und die Ausführungsphase vom Bauherrn ein
Koordinator bestellt. Dieser erstellt den gemäß BaustellV für o.g. Bauvorhaben
erforderlichen Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan und eine
Baustellenordnung, organisiert das Zusammenwirken der ausführenden
Unternehmen hinsichtlich Sicherheit- und Gesundheitsschutz zum Beispiel durch
Sicherheitsbesprechungen und -begehungen mit Dokumentation und
Auswertung der Ergebnisse, koordiniert die Überwachung der ordnungsgemäßen
Anwendung der erforderlichen Arbeitsverfahren durch die beteiligten
Unternehmen während der Ausführung z.B. durch Einfordern von Nachweisen,
wirkt hin auf die Einhaltung der Baustellenordnung hinsichtlich der Vermeidung
gegenseitiger Gefährdungen und koordiniert die Anwendung der allgemeinen
Grundsätze nach §4 des Arbeitsschutzgesetzes.
Hier bitte Firmenadresse eintragen
Projekt: A 1403-22 - Neubau Martinischule, Herten
Ausschreibung: 2024-905 - Fachlos_05_Bodenbelagsarbeiten_(komplett)
A. Baubeschreibung allgemein
A.1 Baubeschreibung Kenngrößen
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau einer dreizügigen
Grundschule auf dem Gelände Zur Baut 8-8a in 45701 Herten.
Es ist ein nicht unterkellerter 3- geschossiger Massivbau mit Flachdach. Die
Gebäudeform ist stumpf abgewinkelten Riegel mit einer Gebäudetiefe von
21,50m, einer Seitenlänge von 69 und 34 m und einer Höhe von 12,50 über OK
Gelände.
A.1.1 Kenngrößen
Grundfläche 1.905 m²
BGF 5.577 m²
BRI 5.577 m³
Nutzfläche 4.981 m²
Gebäudeklasse 5
Unter Einbeziehung der Photovoltaikanlage auf dem Dach wird der Standard
eines Energieeffizienzgebäudes 55EE erreicht.
Das Gebäude wird von ca. 250 Schülern, 30 Lehrkräften und ca. 10 Angestellten
genutzt.
A.1.2 Standort
Das Grundstück liegt am Rande eines Wohngebietes der Gemeinde Westerholt,
zwischen Herten und Gelsenkirchen-Nord. A2, A43 und A52 sind in ca. 6 km
erreichbar. Das Grundstück ist über die Kuhstraße zu erreichen. Zufahrt
vorhanden. Der Neubau grenzt im Osten an ein Einfamilienhaus, ansonsten ist er
von Gärten, Straßen und Wald umgeben.
A.1.3 Gebäudebeschreibung
Gründung und Entwässerung
Auf dem 8.114 m² großen Grundstück wurde die ehemalige Martinischule bereits
rückgebaut.
Das Bauwerk ist auf Streifenfundamenten gegründet. Fundamentierung und
Sohle aus Stahlbeton entsprechen den Erfordernissen der Statik und des
Bodengutachtens.
Regenwasser und Schmutzwasser wird in die städtische Kanalisation eingeleitet.
Tragwerk
Die Außenwände sind tragend und im Inneren tragen vorwiegend
Stahlbetonstützen die 25-36 cm starken Stahlbetondecken. In Achse 9 befindet
sich die konstruktive Bauteilfuge, deren Verlauf in den Geschossen variiert.
Fassade
Die Außenwand besteht aus zweischaligem Mauerwerk, 24 cm tragender KS mit
16 cm Kerndämmung gemäß ENEV und einem hellem 12 cm starken
Verblendmauerwerk.
Die Holz-Aluminium-Fenster erhalten Dreh-Kipp-Flügel. Brüstungsverglasung
sind in durchsturzsicherer Ausführung. Die Außentüren sind aus Aluminium.
Der Eingangsbereich und zwei Treppenhausfassade sind über drei Geschosse mit
einer Pfosten-Riegel-Stahlkonstruktion verglast. Je nach Ausrichtung erhalten die
Fenster Sonnenschutzverglasung und Raffstores.
Dach
Das wärmegedämmte Stahlbeton-Flachdach ist extensiv begrünt. Auf dem Dach
befindet sich eine Photovoltaikanlage und die beiden Lüftungsanlagen der TGA.
Innenwände
Die nicht tragenden Innenwände sind überwiegend in Trockenbau in einer Stärke
von 12,5cm vorgesehen. In Teilbereichen gibt es Glaswände und Oberlichter.
Türen
Die Mehrheit der Innentüren sind Holzrahmentüren mit Glas inkl. Seiten und
Oberlicht in entsprechenden Brand- und Schallschutzqualitäten. Dies betrifft
Klassenraumtüren T30-RS Türen im Flurbereich, Verwaltungstüren. Sanitärräume
und Techniktüren sind HPL-beschichtet. In Teilbereichen sind elektromotorische
Öffner und Feststellanlagen.
Decken
Der Nutzung angepasst sind die Decken als abgehängte MF-Rasterdecken, GKRasterdecken oder Putz/Spachtelungen mit Anstrich ausgeführt. In Teilen
Akustikdecken.
Bodenbelag
Die Bodenbeläge (Parkett, Kautschuk, Betonwerkstein, Fliesen, Anstrich) sind auf
schwimmenden Heizestrich verlegt.
Grundriss Organisation
Die Planung der Schule erfolgt nach dem ‚‚Clusterprinzip‘‘ mit integrierten
Flächen zur Betreuung in der offenen Ganztagsschule (OGS).
Neben der schulischen Nutzung dient das Gebäude auch als Versammlungsstätte.
Im Erdgeschoss sind vorwiegend die Verwaltung, die Technikräume und die
zentralen Veranstaltungsräume (Foyer, Mensa, Musikraum), Küche und die
entsprechenden Sanitäranlagen untergebracht. In den beiden Obergeschossen
gliedern sich in jeweils zwei Clustergruppen die durch eine zentrale Halle
verbunden sind. Innerhalb der Cluster befinden sich die Klassenräume,
Gruppenräume, der OGS-Bereich, Sanitäranlagen und pädagogische Fachräume.
Erschließung
Die Haupterschließung des Gebäudes erfolgt ebenerdig über die Schulhofseite.
Die 3 Treppenanlagen und ein Aufzug erschließen alle Geschosse.
Haustechnische Anlagen
Das Gebäude ist an ein Fernwärmenetz angeschlossen und wird über
Fußbodenheizung beheizt.
Warmwasser wird dezentral durch Durchlauferhitzer. Belüftung erfolgt über
Lüftungsanlagen.
Die Stromversorgung läuft in Teilen über die Photovoltaikanlage
Brandschutz:
Das Brandschutzkonzept vom Juni 2023 berücksichtigt die Nutzung als
Schulbetrieb und als Versammlungsstätte. Brandmeldeanlage,
Alarmierungsanlage, Notstromversorgung, Sicherheitsbeleuchtung,
Brandverhütung und Brandbekämpfung gemäß dem Konzept sind in der Planung
berücksichtigt.
A.2 Baustelle Organisation, Parken, Hinweise
A.2.1 Baustelleneinrichtung
Im nördlichen Teil des Grundstückes, stehen Parkflächen im Gelände zur
Verfügung. Die Zuwegung für die Baustelle erfolgt über eine befestigte Baustraße.
Die allgemeinen Baustelleneinrichtungsfläche befindet sich nördlich des Baufelds.
Stellflächen für Schuttcontainer und Baustellencontainer sind vorhanden.
Lagerflächen befinden sich im nordwestlichen Teil des Grundstücks. Dem
Baufortschritt der Arbeiten an den Außenanlagen folgend verlagert und reduziert
sich die zur Verfügung stehende Baustelleneinrichtungsfläche. (gemäß
Baustelleneinrichtungsplan und Punkt C.1.7).
Die Baustelle wird während der kompletten Bauzeit umfassend im Aussenbereich
videoüberwacht.
Das Grundstück ist mit einem Bauzaun gesichert. Die Baustellenabsicherung ist
stets geschlossen zu halten.
Gewerk Rohbau stellt einen Kran auf die Baustelle. Nutzungsüberlassungen sind
unabhängig vom AG zu regeln. Der Kran steht für einen begrenzten Zeitraum zur
Verfügung. Bei der Verwendung von Kränen ist zu berücksichtigen, dass das
Schwenken unter Last nicht über öffentlichen Flächen gestattet ist.
Bauwasser und Baustrom werden vorgehalten.
Die notwendige Baustelleneinrichtung des AN (Schrägaufzüge, Hochlogistik,
Schuttcontainer, ggf. Lager-/Magazincontainer) ist eigenverantwortlich vom
Auftragnehmer bei der Kalkulation zu berücksichtigen.
Lärm, Verschmutzung, Ver-/Entsorgungsverkehr sind auf ein angemessenes Maß
zu reduzieren. Auf berechtigte Belange der Anwohner ist Rücksicht zu nehmen.
Im Konfliktfall die Bauleitung zu informieren.
Die genaue Abfolge der Maßnahmen ist dem Bauzeitenplan zu entnehmen.
A.2.2 Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (SiGeKo)
Entsprechend der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf
Baustellen (BaustellV vom 10.06.98 bzw. EG-Richtlinie 92/57/EWG) ist für die
Planung der Ausführung und die Ausführungsphase vom Bauherrn ein
Koordinator bestellt. Dieser erstellt den gemäß BaustellV für o.g. Bauvorhaben
erforderlichen Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan und eine
Baustellenordnung, organisiert das Zusammenwirken der ausführenden
Unternehmen hinsichtlich Sicherheit- und Gesundheitsschutz zum Beispiel durch
Sicherheitsbesprechungen und -begehungen mit Dokumentation und
Auswertung der Ergebnisse, koordiniert die Überwachung der ordnungsgemäßen
Anwendung der erforderlichen Arbeitsverfahren durch die beteiligten
Unternehmen während der Ausführung z.B. durch Einfordern von Nachweisen,
wirkt hin auf die Einhaltung der Baustellenordnung hinsichtlich der Vermeidung
gegenseitiger Gefährdungen und koordiniert die Anwendung der allgemeinen
Grundsätze nach §4 des Arbeitsschutzgesetzes.