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Description
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Unit
Unit price EUR
Net total EUR
01 Los 03, Dachsanierung
01
Los 03, Dachsanierung
Allgemeine Vorbemerkungen 1. Grundlage für die Ausschreibung und die Ausführung
der Arbeiten sind die bautechnischen Unterlagen,
Zeichnungen, Berechnungen etc.
2. Das Leistungsverzeichnis umfaßt folgende Arbeiten:
- Baustelleneinrichtung für die gesamte Baustelle
Gewerk Dachdecker ( allg. BE wird bauseits gestellt
incl. eines Hochbaukranes der dem DD zur nach
Einweisung unentgeltlich zur Verfügung gestellt wird)
- Abbruch der alten Dacheindeckung incl. sämtlicher
Ein- und Anbauten,.
- prov. Abplanung in Teilbereichen ( Sicherstellung
Regensicherung während der notwendigen Umbauten)
- Neueindeckung Dach
- sämtliche Dachklempnerarbeiten
3. Angaben zur Baustelle
Das Bestandsgebäude Im Gewerbepark Heideareal Radeberg
wurde 19015-17 in Massivbauweise als Feuerwehrgarnison
errichtet. Spätere Nutzung VEB Sachsenwerk.
3 Vollgeschosse, Mansarddach, Zwerchgiebelausbauten,
Schleppgauben und einem mittig angeordnetem Turm.
Heute Nummerierung als " Haus Nr. 104 "
Gebäudemaße und Beschreibung der Grobgliederung siehe
Pkt. " Hinweise Dachdecker" in der Folgeposition.
Das Objekt ist über öffentliche und private Straßen
erreichbar, Heidestraße 70..
EG tw. noch gewerblich in Nutzung, wird aber
voraussichtlich innerhalb der Baumaßnahme leergezogen.
Das 1. und 2. OG aktuell leerstehend.
Dachgeschoss und Spitzboden nicht ausgebaut, Kaltdach.
Das Bauwerk steht unter Denkmalschutz.
Das Grundstück befindet sich an der Kreuzung
Heidestraße 70 in 01454 Radeberg, Abzweig in den
Gewerbepark Heideareal. Die Zufahrtswege sind bis vor
das Gebäude auf der Südseite mit LKW bis 40 to
befahrbar.
Die mit 40 to befahrbare Straße führt in einer
Entfernung von ca. 30 m auf der Südseite am Gebäude
vorbei. Von dort eine gepflasterte Stichstraße bis zum
Gebäude Haus Nr. 104. mittig zum Haupteingang ,
Straßenbreite ca. 6 m.
Die zul. Belastung dieser Stichstraße ist nicht
bekannt, wird jedoch mit 40 to angesetzt. D.h.
Liefer-LKW ( nur Solobetrieb ohne Hänger) und Standart
Containerfahrzeuge können direkt bis an den
Haupteingang ( Südansicht Mitte) heranfahren. Rechts
und links der Stichstraße vor der Südfront des Gebäudes
Haus 104 befestigte Pflasterfläche an den beiden
Gebäudeflügeln ca. je 4 x 25 m.
Die beiden Giebelflächen auf der West und Ostseite
sowie die gesamte Rückseite des Gebäudes ist dagegen
nicht anfahrbar. Hier keine befestigten Flächen, keine
Zuwegung- lediglich unbefestigte Wiese.
D.h. Anlieferung aller Materialien, Abfahrt von
Abbruchmassen und dgl. ist ausschließlich ab der
Südfront des Gebäudes über die dort befestigten
Flächen und die Stichstraße erforderlich.
Dem Bieter wird dringend empfohlen die Örtlichkeit mit
allen Rahmenbedingungen vorab in Augenschein zu nehmen
um kostenrelevante, in der Kalkulation zu
berücksichtigende Einschränkungen und Erschwernisse
entsprechend zu berücksichtigen. Spätere Einreden
werden Nichtwissens werden nicht anerkannt.
Die beschriebenen Rahmenbedingungen hinsichtlich
eingeschränkter Erreichbarkeit einzelner Gebäudeteile
stellen eine Einschränkung der Baustellenlogistik (
Zufahrten, Straßenbelastung, Krannutzung, Transportwege
usw.) dar und ist in der durch den Bieter zu
wählenden Transportechnologie entsprechend zu
berücksichtigen. Kalkulation aller diesbezüglicher
Aufwendungen in Pos 01.02.0010, BE.
Anschlüsse für Baustrom und Bauwasser sowie ein Bau-WC
und ein Hochbaukran werden durch den AG gestellt und
betrieben. ( separates Los BE) Die Verbrauchskosten
werden nicht umgelegt.
Vom Schlußrechnungsbetrag wird vom AG eine
Sicherheitsleistung in Höhe von 5% der
Brutto-Abrechnungssumme einbehalten und erst nach
Ablauf der vertraglichen Verjährungsfrist für
Mängelansprüche (5 Jahre) ausgezahlt.
Die Sicherheitsleistung kann vom AN gegen eine
selbstschuldnerische unbefristete Bürgschaft eines in
der EU zugelassenen Kreditinstituts oder
Kreditversicherers abgelöst werden. Die Bürgschaft wird
nach Ablauf der Verjährungsfrist zurück gegeben.
Von den Abschlagszahlungen wird vom AG ein
Sicherheitseinbehalt von 10% der Nettoabrechnungssumme
abgezogen. Der AN kann dies mit einer
Vertragserfüllungsbürgschaft ablösen.
Vom AG wird ein Bauschild errichtet (ohne Eintragung
der beauftragten Firmen). Das Anbringen von Werbung
oder eigenen Firmentafeln auf der Baustelle ist nur
nach Absprache mit der Bauleitung und mit
ausdrücklicher Genehmigung des AG gestattet.
Eine Ortsbesichtigung vor Angebotsabgabe wird dringend
empfohlen.
4. Pflichten des Auftragnehmers (AN)
Alle Arbeiten, v.a. der Abbruch, müssen mit Sorgfalt
und Umsicht erfolgen. Eingriffe in die Bausubstanz sind
möglichst erschütterungsarm durchzuführen.
Ein über das unbedingt notwendige Maß hinausgehender
Feuchteeintrag in das Bauwerk muss vermieden werden.
Das Rauchen ist im Gebäude aus Gründen des
Brandschutzes generell untersagt.
Für die Baumaßnahme hat der AG einen Sicherheits- und
Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) bestellt. Dieser
erstellt eine Baustellenordnung, die genauso wie die
Unfallverhütungsvorschriften (UVV) zwingend einzuhalten
sind. Eine zusätzliche Vergütung kann hieraus nicht
abgeleitet werden. Den Anordnungen des SiGeKo ist
unbedingt Folge zu leisten. Der hierfür notwendige
Aufwand ist in die Einheitspreise einzurechnen.
Der AN hat Bauschutt und sonstige Abfälle seiner
Leistungen ständig, mindestens wöchentlich , zu
beseitigen.
Durch den AN verunreinigte Verkehrswege sind umgehend
wieder zu säubern.
Der AG behält sich vor, nicht zuzuordnenden Müll auf
Kosten aller am Bau beteiligten Firmen beseitigen zu
lassen
Der AN hat über die gesamte Ausführungszeit
Bautageberichte zu führen und wöchentlich an den AG und
dessen Bevollmächtigten zu übergeben. Die Berichte
müssen alle Angaben enthalten, die für die Ausführung
und Abrechnung des Auftrages von Bedeutung sind.
Üblicherweise finden einmal pro Woche Bauberatungen auf
der Baustelle statt. Der AN ist verpflichtet, auf
Anforderung bzw. während der Ausführung seiner
Leistungen daran teilzunehmen bzw. mindestens einen
bevollmächtigten Vertreter zu entsenden.
Stoffe ohne ein amtliches Prüfzeugnis bzw. ohne
Zulassungsbescheid sind nur nach Prüfung und
Genehmigung des AG zu verwenden.
Zu allen eingebauten Materialien und Produkten sind die
Produktdatenblätter, Zulassungsbescheinigungen,
Bezugshinweise etc. zu sammeln und spätestens mit der
Schlussrechnung komplett dem AG zu übergeben.
Dem AN übergebene Planunterlagen sind vor der
Ausführung hinsichtlich Maßen und Detailangaben
eigenverantwortlich zu prüfen, auftretende
Unstimmigkeiten oder Bedenken sind der Bauleitung
unverzüglich mitzuteilen.
Alle später sichtbaren Materialien sind vor Einbau mit
dem AG zu bemustern und von diesem freizugeben.
Nicht freigegebene Materialien sind gfs. auf
Aufforderung des AG kostenpflichtig wieder zu
entfernen.
Der AN hat spätestens 2 Wochen nach Auftragserteilung,
einen Feinterminplan auf Grundlage des
Generalterminplanes und unter Beachtung der
Vertragsfristen einzureichen. Dabei sind evtl.
Witterungswidrigkeiten zu berücksichtigen.
Der AN hat diesen Feinterminplan koordinierend mit dem
AG bzw. der Bauleitung abzustimmen und fortzuschreiben.
Die Aufmaße müssen Nachweise für die berechneten
Mengen, vorzugsweise mit Abrechnungszeichnungen,
mindestens aber nachvollziehbare Mengenermittlungen
enthalten. Grundsätzlich sind alle Aufmaße und
Rechnungen kumulativ zu erstellen.
Zusätzlich zu den Produkt- und Materialnachweisen sind
folgende Unterlagen spätestens mit der Schlussrechnung
zu übergeben:
- Prüfzeugnisse, Zertifikate etc.
- Fachbauleitererklärung bzw.
Fachunternehmerbescheinigung,
- Bedienungs-/Wartungs- und Pflegeanleitungen,
Handbücher für technischen Anlagen
Allgemeine Vorbemerkungen
Hinweise Gewerk Dachdecker Gebäudemaße, Gewerk Dachdecker:
Außenmaß Gesamtgebäude LxB = 58 x 17,5 m
Gliederung in drei BA
-1. BA Flügel Nord, Länge ca. 23 m gepl. Bauzeit 8 Wochen
-2. BA Flügel Süd, Länge ca. 23 m gepl. Bauzeit 8 Wochen
-3. BA mittlerer Gebäudeteil mit Turmhaube, Länge ca. 12 m
gepl. Bauzeit 10 Wochen
Gesamtbauzeit insofern angelegt auf 26 Wochen
Höhe Haupttraufe über Gelände ca. 11,50 m
Höhe Mansardknick über Gelände ca. 14,80 m
Sparrenlänge Haupttraufe / Mansardknick ca. 4,0 m
Höhe Hauptfirst über Gelände ca. 21 m
Sparrenlänge Mansardknick / First ca. 9,8 m
Höhe Lüftungsaufsätze auf dem Hauptfirst ca. 23 m über Gelände
Höhe First der beiden Zwerchgiebel über Gelände ca. 18,80 m
Höhe Turmhaube / Dachreiter ca. 28 m über Gelände
GR Balkon im DG, Giebel Nord ca. 9,50 x 2,0 m
Dachgliederung: Maße siehe Vorpunkt
Das Gebäude besteht aus zwei Hauptflügeln Nord und Süd, jeweils als Mansarddach, Giebel abgewalmt. Auf der Südseite und Westseite ist in die Mansarde jeweils eine lange Schleppgaube integriert.
Auf den First jeweils eine großen Lüftungshaube, Blechdach, Lamellenkonstruktion aus Holz, Sockel Holz + Bibereindeckung.
Eindeckung der beiden Flügel je zur Hälfte Biber und Betondachsteine
Mittelbau mit Zwerchgiebelausbau auf die Süd- u. Westseite , Übergang ins Hauptdach mit Kehlen, tw. eingebunden , tw. Blech. Mittig Turmhaube, verschiefert, verblecht als zweistufige Haube mit Kugelaufsatz und Turmuhr.
Haupteingang EG Südseite Vorbau mit Kuppeldach, Blech
Nebeneingang Ost Vorbau als Walmdach, Blech
Nebeneingang Nord Vorbau als Walmdach Biber
Balkonanbau im DG Nordseite, Massivbauweise
Aufgabenstellung:
- Blechdach über Haupteingang ist augenscheinlich noch intakt,-wird als Vorzugsvariante nicht ersetzt, nur überprüft und ggf. wenn notwendig durchrepariert., neue Oberflächenbeschichtung des Bestandsbleches zur Verbesserung der Optik und zur Neutralisierung der verschiedenen Metallarten / Vermeidung el. / chem. Korrosion, nur wenn absolut notwendig Komplatterneuerung
-Blechdach Nebeneingang Giebel Ost wird erneuert
-Biberdach Nebeneingang Nord wird erneuert
-Komplette Eindeckung neu Biber Doppeldeckung mit USB
-Dachklempnerarbeiten in Titanzink
-Kehlen als Blechkehle, keine eingebundenen Kehlen
-Neuverschieferung der Turmhaube Uhrenturm
-Blechdach über Uhrenturm und Blechdach der Lüfterhauben ist augenscheinlich noch intakt,-wird als Vorzugsvariante nicht ersetzt, nur überprüft und ggf. wenn notwendig durchrepariert., neue Oberflächenbeschichtung des Bestandsbleches zur Verbesserung der Optik und zur Neutralisierung der verschiedenen Metallarten / Vermeidung el. / chem. Korrosion, nur wenn absolut notwendig Komplatterneuerung
Allg. BE:
- Rüstung mit DDSF und Leiteraufgängen wird bauseits als DD-Gerüst gestellt.
-Baustrom ( im Dachraum 1. DG , in der Türmhaube und am Fuß der Rüstung ) wird bauseits gestellt.
-Bautoilette wird bauseits gestellt.
Zufahrt zum Gebäude / Transportwege:
Das Grundstück befindet sich an der Kreuzung
Heidestraße 70 in 01454 Radeberg, Abzweig in den Gewerbepark Heideareal. Die Zufahrtswege sind bis vor das Gebäude auf der Südseite mit LKW bis 40 to befahrbar.
Die mit 40 to befahrbare Straße führt in einer Entfernung von ca. 30 m auf der Südseite am Gebäude vorbei. Von dort eine gepflasterte Stichstraße bis zum Gebäude Haus Nr. 104. mittig zum Haupteingang , Straßenbreite ca. 6 m.
Die zul. Belastung dieser Stichstraße ist nicht bekannt, wird jedoch in Abstimmung mit dem AG ebenfalls mit 40 to angesetzt. D.h. große Liefer-LKW / Containerfahrzeuge usw. können direkt bis an den Haupteingang ( Südansicht Mitte) heranfahren. Rechts und links der Stichstraße vor der Südfront des Gebäudes Haus 104 befestigte Pflasterfläche an den beiden Gebäudeflügeln ca. je 4 x 25 m.
Die beiden Giebelflächen auf der West und Ostseite sowie die gesamte Rückseite des Gebäudes ist dagegen nicht anfahrbar. Hier keine befestigten Flächen, keine Zuwegung- lediglich unbefestigte Wiese.
D.h. Anlieferung aller Materialien, Abfahrt von Abbruchmassen und dgl. ist ausschließlich ab der Südfront des Gebäudes über die dort befestigten Flächen und die Stichstraße erforderlich.
Dem Bieter wird dringend empfohlen die Örtlichkeit mit allen Rahmenbedingungen vorab in Augenschein zu nehmen um kostenrelevante, in der Kalkulation zu berücksichtigende Einschränkungen und Erschwernisse entsprechend zu berücksichtigen. Spätere Einreden werden Nichtwissens werden nicht anerkannt.
Die beschriebenen Rahmenbedingungen hinsichtlich eingeschränkter Erreichbarkeit einzelner Gebäudeteile stellen eine Einschränkung der Baustellenlogistik ( Zufahrten, Straßenbelastung, Krannutzung, Transportwege usw.) dar und ist in der durch den Bieter zu wählenden Transportechnologie entsprechend zu berücksichtigen. Kalkulation aller diesbezüglicher Aufwendungen in Pos 01.02.0010, BE.
Über den AG / Los 01 BE, wird ein Hochbaukran gestellt. Lage, vor dem Haupteingang Gebäudelängsseite. Der Kran kann die Dachfläche komplett bedienen. Hakenhöhe ca. 25 m,
Hinweise Gewerk Dachdecker
01.01 Baustelleneinrichtung
01.01
Baustelleneinrichtung
01.02 Abbrucharbeiten Dach
01.02
Abbrucharbeiten Dach
01.03 Entsorgung Abbruchmaterialien
01.03
Entsorgung Abbruchmaterialien
01.04 Dachdeckerarbeiten Ziegeleindeckung Biber
01.04
Dachdeckerarbeiten Ziegeleindeckung Biber
01.05 Abdichtung Balkon Ostseite , Mansardgeschoss
01.05
Abdichtung Balkon Ostseite , Mansardgeschoss
01.06 Blitzschutzarbeiten
01.06
Blitzschutzarbeiten
01.07 Dachklempnerarbeiten, Titanzink
01.07
Dachklempnerarbeiten, Titanzink
01.08 Kontrolle, ggf. Reparatur Vordach EG Haupteingang, gewölbte Haube
01.08
Kontrolle, ggf. Reparatur Vordach EG Haupteingang, gewölbte Haube
01.09 Blecheindeckung Vordach Ostgiebel, Walmdach , Titanzink
01.09
Blecheindeckung Vordach Ostgiebel, Walmdach , Titanzink
01.10 Blecheindeckung, Lüftungshauben über First , Titanzink, Schiefersockel
01.10
Blecheindeckung, Lüftungshauben über First , Titanzink, Schiefersockel
01.11 Blecheindeckung Haube Uhrturm neu , Titanzink, gewölbt,
01.11
Blecheindeckung Haube Uhrturm neu , Titanzink, gewölbt,
01.12 Verschieferung Uhrenturm, senkrechte Flächen
01.12
Verschieferung Uhrenturm, senkrechte Flächen
01.13 partielle Ausbesserung Trufüberstände
01.13
partielle Ausbesserung Trufüberstände
01.14 Holzarbeiten
01.14
Holzarbeiten
01.15 Stundenlohnarbeiten
01.15
Stundenlohnarbeiten