Metallbau
Heringen, Trinkwasserbehälter
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0.0 ALLGEMEINE HINWEISE ALLGEMEINE HINWEISE Einleitung: Die nachfolgenden Beschreibungen und Vorbemerkungen sind Bestandteil des vorliegenden Leistungsverzeichnisses. Sämtliche hierzu erforderlichen Leistungen bzw. daraus resultierenden Erschwernisse sind - sofern nicht als eigene Leistungsposition aufgeführt - in die Einzelpositionen einzukalkulieren. Alle im Folgenden ausgeführten Arbeiten und zu verwendenden Materialien müssen den geltenden Normen, Regeln und Stand der Technik entsprechen. Sofern innerhalb der Leistungspositionen keine Lieferung angegeben ist, verstehen sich sämtliche Leistungen immer inklusive Lieferung. Hinweis zu technischen Spezifikationen: Soweit in der Leistungsbeschreibung auf Technische Spezifikationen, z. B. nationale Normen, mit denen Europäische Normen umgesetzt werden, europäisch technische Bewertungen, gemeinsame technische Spezifikationen, Internationale Normen, Bezug genommen wird, werden auch ohne den ausdrücklichen Zusatz: "oder gleichwertig" immer gleichwertige Technische Spezifikationen in Bezug genommen. Verwendete Abkürzungen: AG   =   Auftraggeber AN   =    Auftragnehmer BL   =   Bauleitung (AG oder Ing.-Büro) BE   =   Baustelleneinrichtung LV   =   Leistungsverzeichnis EP   =   Einheitspreis GB   =   Gesamtbetrag Bo   =   Bedarfsposition ohne Gesamtbetrag Bm   =   Bedarfsposition mit Gesamtbetrag RDF   =   Rohrdurchführung MDF   =   Mauerdurchführung DDF   =   Deckendurchführung WK   =   Wasserkammer VK   =   Vorkammer EG   =   Erdgeschoss UG / KG   =   Untergeschoss / Kellergeschoss OG   =   Obergeschoss GOK   =   Geländeoberkante GUK   =   Geländeunterkante DEA   =   Druckerhöhungsanlage TWL   =   Trinkwasserleitung Weiterhin werden die gebräuchlichen Mengen- und Maßeinheiten verwendet.
0.0 ALLGEMEINE HINWEISE
0.1 ANGABEN ZUR BAUSTELLE ANGABEN ZUR BAUSTELLE Kurzbeschreibung: Der Wasserbeschaffungsverband "Ostteil, Kreis Hersfeld-Rotenburg" betreibt unter anderem den Trinkwasserhochbehälter "HB Heringen HZ" zur Versorgung der Ortschaft Heringen (Werra). Der Trinkwasserbehälter wurde 1972 erbaut und besteht aus einer zweigeschossigen Vorkammer und zwei Rundbehältern (Bauweise als "Brillenbehälter"), die jeweils über eine im hinteren Bereich geöffnete Trennwand verfügen. Das Speichervolumen je Rundbehälter beläuft sich auf ca. 470 m³. Die wasserberührenden Flächen (Boden, Wände) und die Decke sind mit einer Chlorkautschukbeschichtung versehen. Der Wasserbehälter entspricht nicht mehr dem Stand der Technik und soll mit dem im Folgenden beschriebenen Leistungsumfang instandgesetzt werden. 0.1.1 Lage der Baustelle und Zuwegung Die Baustelle befindet südlich der Ortslage Heringen (Werra), ca. 1.000 m von der Oberlandstraße entfernt. Die Zuwegung ist als geschotterter Wirtschaftsweg ausgebildet und auf eine lichte Breite von 3,00 m begrenzt. Die Zuwegung steigt zur Anlage hin an. Eine Wendemöglichkeit für LKW o. Ä. befindet sich etwa 50 m vom Baustellzugang entfernt; alternativ kann die Wendemöglichkeit im Bereich der Baustelleneinrichtungsfläche eingerichtet werden. Die Baustelleneinrichtungsfläche bzw. Bodenlagerfläche (für Bodenaushub etc.) befindet sich direkt am Baufeld (ca. bis 100 m Entfernung) auf einem freien Grundstück (Wiesenfläche) im Bereich der Straße "Am Vachaer Berg" auf einer ebenen bzw. leicht geneigten Fläche (Neigung bis 1:3). Die Auswahl der Baumaschinen und Baufahrzeuge ist an die beengten räumlichen Verhältnisse vor Ort anzupassen. Eine Besichtigung der Örtlichkeit im Vorfeld wird empfohlen. 0.1.2 Besondere Belastungen / Geräuschemissionen - keine Angaben vorhanden bzw. für die nachfolgend beschriebenen Leistungen nicht relevant - 0.1.3 Art und Lage der baulichen Anlage Es gelten die Beschreibungen gemäß Pkt 0.1.1. 0.1.4 Verkehrsverhältnisse auf der Baustelle Die Verkehrsbeanspruchung der Zuwegung sowie der direkten Anlagenumgebung sind so gering wie möglich zuhalten. Im Bereich der Zuwegung ist mit Spaziergängern und Radfahrern zu rechnen. Beim Durchfahren der Wohnsiedlung ist insbesondere auf Anlieger und Fußgänger Rücksicht zunehmen. Es gelten die örtlichen Geschwindigkeitsbeschränkungen bzw. im Bereich der Baustellenzufahrt "Schrittgeschwindigkeit". Die Baustellenzufahrt ist gemäß der Beschreibung unter Pkt. 0.1.1 nur einspurig möglich. 0.1.5 Freizuhaltende Flächen Die Erreichbarkeit der Anlage (Zuwegung) mittels PKW ist zu allen Zeitpunkten der Bauarbeiten zu gewährleisten. Weiterhin ist das Betreten der Vor- und Wasserkammer zu Wartungs- und Bedienungszwecken ununterbrochen zu ermöglichen. Baumaschienen und Baufahrzeuge sind daher außerhalb der Bauzeiten auf der Baustelleneinrichtungsfläche zu parken. 0.1.6 Transporteinrichtungen und Transportwege Die Vorkammer (EG, OG, UG) des Trinkwasserspeichers kann über eine Zugangstür (h/b ca. 2,00 x 1,20 m) im Erdgeschoss betreten werden. Der Zugang zum UG sowie zum OG erfolgt über eine Treppenanlage (Bereite ca. 1,0 m). Die Raum-/Deckenhöhe beträgt im OG 3,30 m und im UG  4,0 m. Es liegen Erschwernisse durch die Überbrückung vorhandener Rohrleitungen bzw. technischen Installationen im OG und UG vor. Der Zugang zur Wasserkammer erfolgt über eine Treppe und eine Wasserkammertür (h/b ca. 2,00 x 1,60 m) im OG, der Abstieg in die Wasserkammer über eine Leiteranlage (b ca. 40 cm). Die Arbeitshöhe beträgt bis zu 5,00 m über dem Fußboden Wasserkammer. Weiterhin sind die unter Pkt. 0.1.1 und 0.1.4 genannten Angaben bezüglich der Transportwege zu beachten. 0.1.7a Wasser- und Stromversorgung, Abwasser Allgemein sind das Heranführen von Kraftstrom und Wasser einschl. Herstellen der Bauanschlüsse sowie Schutz- und Sicherungsmaßnahmen entsprechend der Allgemeinen Unfallverhütungsvorschriften auszuführen. Weiterhin gelten die nachfolgenden Bestimmungen: Stromanschluss: An der Anlage ist ein Stromanschluss mit 16 Ampere vorhanden. Die Installation eines Baustromverteilers mit gesonderter Absicherung und Zählvorrichtung ist erforderlich und für den gesamten Zeitraum der Bauarbeiten einzurichten und vorzuhalten. Die gemäß Zähler erfasste Strommenge wird dem AN kostenfrei zur Verfügung gestellt. WICHTIG: Für das Erfordernis einer Stromversorgung größer 16 Ampere ist durch den AN der Einsatz eines Generators vorzusehen. Der Generator einschl. Betriebsmittel wird nicht gesondert vergütet und ist vollständig miteinzukalkulieren. Wasseranschluss: Wasser kann aus der Vorkammer über einen Wasserhahnanschluss (1/2" Zoll / Vordruck von ca. 0,3 bar bis 2,5 bar) entnommen werden. Das Wasser wird kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Einsatz eines Hauswasserwerkes zur Druckerhöhung ist vorzusehen und wird nicht gesondert vergütet. Die Installation eines Rohrsystemtrenners ist erforderlich. Entsorgung von Brauchwasser: Auf der Baustelle ist keine Kanalisation zur Einleitung von Brauchwässern vorhanden. Das anfallende Brauchwasser darf auch auf keinen Fall in die vorhandene Entwässerungsrinne in der Vorkammer eingeleitet werden. Vom AN ist ein geeigneter Brauchwasserauffangbehälter mindet Filter zur Aufnahme des anfallenden Brauchwassers für die Dauer der Bauzeit vorzuhalten. Sämtliche Leistungen zur Schaffung eines geeigneten Stellplatzes auf dem Baugrundstück, zum Auf- und Abbau und zum regelmäßigen Entleeren des Behälters sowie für die fachgerechte Entsorgung des Brauchwassers sind miteinzukalkulieren. Auf- und Abbau sowie Vorhalten eines Brauchwasserauffangbehälters als Komplettleistung. Zur Fassung des Brauchwassers sind geeignete Baupumpen für die Dauer der Arbeiten vorzuhalten. 0.1.7b Sanitäranlagen Sanitäranlagen sind an der Anlage nicht vorhanden. Während der Bauzeit muss eine transportable Toilettenanlage mit dichtem Sammelbehälter aufgestellt werden. Die Benutzung der Toilettenlage durch weitere an der Maßnahme beteiligte Gewerke (Nachunternehmer) ist zu ermöglichen. Die gesammelten Fäkalien sind einer Kläranlage zuzuführen. Die Toilettenanlage ist zusätzlich durch eine geeignete Auffangwanne zu sichern. Weiterhin sind Einrichtungen / Installationen zum Händewaschen und zur Handdesinfektion vorzusehen. 0.1.8. Baustelleneinrichtungs- und Bodenlagerflächen Die Baustelleneinrichtungs- und Bodenlagerflächen befinden sich direkt am Baufeld (ca. bis 100 m Entfernung) auf einem freien Grundstück (Wiesenfläche) im Bereich der Straße "Am Vachaer Berg" auf einer ebenen bzw. leicht geneigten Fläche (Neigung bis 1:3). Die verfügbare Fläche für die Baustelleneinrichtung beträgt ca. 20 x 30 m (600 m²) und für die Bodenlagerung ca. 20 × 40 m ( 800 m²) Der Zustand der BE- und Bodenlagerflächen ist vor Baubeginn im Sinne einer Beweissicherung fotografisch zu dokumentieren. Die Leistungen zur Herstellung, Vorhaltung, Absicherung und Rückbau der Baustelleneinrichtungsfläche sind der Position zur Baustelleneinrichtung bzw. Baustellenräumung zu entnehmen. 0.1.9. Bodenverhältnisse und Baugrund Die Angaben zu Bodenverhältnissen bzw. Baugrund sind den jeweiligen Vorbemerkungen bzw. den Leistungsbeschreibungen der Einzelpositionen zu entnehmen. 0.1.10. Hydrologie - keine Angaben vorhanden bzw. für die nachfolgend beschriebenen Leistungen nicht relevant - 0.1.11 Besondere umweltrechtliche Vorschriften Es gilt generell, dass sämtliche während der Bauzeit in Anspruch genommenen Flächen nach Abschluss der Baumaßnahme gemäß Ursprungszustand wiederherzustellen  sind. 0.1.12 Besondere Entsorgungsvorgaben Anfallender Bauschutt und andere zu entsorgende Materialien sind umgehend ordnungsgemäß aus dem Baufeld zu entfernen. 0.1.13 Schutzgebiete Die zum Einsatz kommenden Baustoffe und Bauhilfsstoffe dürfen nicht grundwassergefährdend sein. Bei einem Austreten von wassergefährdenden Flüssigkeiten sind unverzüglich die Abt. "Wasser- und Bodenschutz" bzw. "Umwelt" der zuständigen Genehmigungsbehörde oder die nächste Polizeidienststelle zu verständigen. 0.1.14 Schutzobjekte Die angrenzenden Grundstücke im Baubereich sowie entlang der Zuwegung sind zum Teil eingefriedet. Die Einfriedungen (Zäune, Mauern, Hecken etc.) sind grundsätzlich vor Beschädigungen zu schützen. Grenzsteine im Bereich der Baustelle dürfen nicht in Lage und Positon verändert werden. Bei Beschädigungen von Grenzsteinen ist der AG unverzüglich zu informieren. 0.1.15 Regelungen zur Sicherung des öffentlichen Verkehrs Es gelten die örtlichen Verkehrsvorschriften. Eine gesonderte Regelung des öffentlichen Verkehrs ist nicht vorgesehen. 0.1.16 Lage von Versorgungsleitungen / Leitungsauskünfte Der AN hat sich rechtzeitig vor Baubeginn über die exakte Lage von Ver- und Entsorgungsleitungen zu informieren. Der AN ist verpflichtet, sich Auskünfte bei den jeweiligen Unternehmen einzuholen. Im Bereich des Baufeldes ist mit dem Vorhandensein von Trinkwasser- und Entwässerungsleitungen, Strom- und Medienkabeln etc. zu rechnen. In den beigefügten Lageplänen sind Leitungen und Kabel nur schematisch und nicht lagegetreu dargestellt. Die exakte örtliche Lage und Anzahl von Kabeln / Leitungen kann von der Plandarstellung abweichen. Sämtliche Erd- und Tiefbauarbeiten sind daher mit entsprechender Vorsicht und ggfs. Such-/ Handschachtungen auszuführen. 0.1.17 Hindernisse im Bereich der Baustelle - keine Angaben vorhanden bzw. für die nachfolgend beschriebenen Leistungen nicht relevant - 0.1.18 Angaben zur Kampfmittelfreiheit Die Kampfmittelfreiheit des Baufeldes ist durch den AG bzw. Bauherrn zu überprüfen und eine Kampfmittelfreigabe zu erteilen. Sollten während der Baumaßnahme Kampfmittel angetroffen werden, so sind die Arbeiten sofort einzustellen und der gefährdete Bereich ist zu verlassen und abzusperren. Die Bauleitung und der AG / Bauherr sowie die zuständige Polizeidienststelle sind umgehend zu verständigen. 0.1.19 Maßnahmen gemäß Baustellenverordnung Es gelten die Vorgaben der Verordnung über die Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (Baustellenverordnung - BaustellV). Wird von Seiten des Bauherren ein Sicherheits- und Gesundheitskoordinator (SiGeKo)) eingesetzt bzw. führt der Bauherr diese Tätigkeit selbst aus, sind die Hinweise des Koordinators sowie die Vorgaben des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes zu berücksichtigen. Der AN hat seine Beschäftigten in verständlicher Form und Sprache über die betreffenden Schutzmaßnahmen zu informieren. 0.1.20 Besondere Anordnungen von Drittbeteiligten - keine Angaben vorhanden bzw. für die nachfolgend beschriebenen Leistungen nicht relevant - 0.1.21 Schadstoffbelastungen Über ggfs. vorhandene Schadstoffbelastungen der abzubrechenden Altkonstruktion (z.B. PAK-Belastung) liegen gegenwärtig keine Erkenntnisse vor. Die Leistungen zur Probenahme / Laboranalyse und Feststellung von Schadstoffbelastungen werden gemäß der zugehörigen LV-Positionen vergütet. 0.1.22 Vorarbeiten Soweit in den Einzelpositionen nicht anders beschrieben, werden keine Vorarbeiten bauseits ausgeführt. 0.1.23 Andere Unternehmer auf der Baustelle Während der Bauzeit werden Arbeiten zur Neu-/Umverlegung der Stromversorgung bzw. Telekommunikationsleitungen durch den jeweils zuständigen Versorger ausgeführt.
0.1 ANGABEN ZUR BAUSTELLE
0.2 ANGABEN ZUR AUSFÜHRUNG ANGABEN ZUR AUSFÜHRUNG 0.2.1 Arbeitsabschnitte / Bauablauf Die Gesamtmaßnahme gliedert sich in mehrere Baubschnitte gemäß  der nachfolgenden Beschreibung. Die Ausführungsreihenfolge der Einzelpositionen ergibt sich aus dem u. g. Bauablauf. Umsetzungszeitraum: Der Umsetzungszeitraum ist den Vertragsbedingungen zum LV zu entnehmen. Im Rahmen eines Bietergespräches wird eine exakte Zeitschiene innerhalb des genannten Zeitfensters mit dem AG und AN abgestimmt. Bauzeitenplan: Nach Aufforderung durch den AG / die Bauleitung ist der AN innerhalb von 10 Werktagen zur Erstellung eines Bauzeitenplanes verpflichtet. Der Bauzeitenplan, als Balkendiagramm mit Angabe aller maßgeblichen Vorbereitungs-, Haupt- und Nachbereitungsarbeiten, ist dem AG /  der Bauleitung in 3-facher Ausfertigung zur Prüfung und Freigabe vorzulegen. Die einmalige Korrektur des Bauzeitenplanes durch den AN aufgrund der AG-seitigen Prüfung ist einzukalkulieren. Der Bauzeitenplan ist während der gesamten Bauzeit unaufgefordert fortzuschreiben. Bei zeitlichen Abweichungen zwischen Bauzeitenplan und Bauausführung von mehr als 5 Werktagen ist der Bauzeitenplan zu korrigieren. Diese Anpassungen werden nicht gesondert vergütet. Bauablauf: Folgender Bauablauf ist vorgesehen: Juli 2026: - Baustelleneinrichtung für Außensanierung - Befestigung der Zuwegung / Baustraße - Freilegung Vor- und Wasserkammer - Rechte Wasserkammer entleeren (AG) - Abbruch von Kaminanlagen der rechte Wasserkammer, verschluss Öffnung - Provisorische Luftleitung Herstellen Vorkammer - Rechte Wasserkammer Spülen und Desinfizieren (AG) August 2026: - Linke Wasserkammer entleeren (AG) - Abbruch von Kaminanlagen der linke Wasserkammer, verschluss Öffnung - Provisorische Luftleitung Herstellen Vorkammer - Linke Wasserkammer Spülen und Desinfizieren (AG) - Rohrgraben Herstellen - Rohrleitungsbau außen - Versorgungsprovisorium Vorkammer - Erneuerung Rohrdurchführung - Bodenwiedereinbau / Verfüllung Rohrgraben September 2026: - Erdungsanlage - Dränage- und Entwässerungsleitungen - Abdichtung und Dämmung Vor- und Wasserkammer - Bodenwiedereinbau / Verfüllung Baugrube Oktober 2026: - Gestaltung der Außenanlagen / Wegebau - Herstellen Durchlass - Herstellen geschotterte Zufahrtsfläche - Herstellen einer Pflasterfläche - Erneuerung der Zaunanlage November 2026: - Rückbauarbeit / Vorbereitungarbeit Dach und Fassade - Abdichtung und Dämmung Dach - Herstellen Pultdach mit Zinkblechbelag - Blitzschutzanlage - Fassadenarbeiten (WDVS) Dezember 2026: - Restarbeiten 0.2.2 Besondere Erschwernisse während der Ausführung Fahrzeug- und Maschineneinsatz: Die eingesetzen Fahrzeuge und Maschinen sind gemäß den örtlichen Einschränkungen (siehe u. a. Pkt. 0.1.1 und 0.1.6) zu wählen. Anlagenbetrieb während der Bauphase: Der Hochbehälter befindet sich während der Bauzeit in Betrieb. Eine vollständige Außerbetriebnahme ist nicht vorgesehen. Es kann stets nur eine Wasserkammer außer Betrieb genommen werden. Die andere bzw. weitere Wasserkammern befinden sich in Betrieb. Die Sanierungsarbeiten im Innenbereich sind daher abschnittsweise (je Wasserkammer) auszuführen. Der Zugang zu der in Betrieb befindlichen Wasserkammer ist gemäß den geltenden Regeln und Anforderungen im Trinkwasserbereich zu schützen und zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen. Winterbau: Es sind Arbeiten im Winterzeitraum (November - März) vorgesehen (siehe Bauablauf). Der daraus resultierende Mehraufwand für den Winterbau bzw. die Wintersicherungsmaßnahmen ist einzukalkulieren. Die Vorgaben der Arbeitsschutzverordnung für Winterbaustellen sind einzuhalten. 0.2.3 SiGeKo-Vorgaben Es gelten die Vorhaben des AG bzw. ggfs. eines vom AG eingesetzten Sicherheits- und Gesundheitskoordinators. 0.2.4 Leistungen zur Unfallverhütung / Gesundheitsschutz Es gelten die allgemeinen und aktuellen Vorgaben zur Unfallverhütung und zum Gesundheitsschutz, entsprechend den geltenden Vorgaben zur Ausführung der jeweiligen Leistung. 0.2.5 Besondere Anforderungen / Kontaminierte Bereiche Besondere Anforderungen zu Arbeiten in kontaminierten Bereichen sind sofern vorhanden, den Leistungsbeschreibungen der Einzelpositionen zu entnehmen. 0.2.6a Besondere Anforderungen / Baustelleneinrichtung Besondere Vorgaben zur Baustelleneinrichtung sind der betreffenden Leistungsbescheibung / Einzelposition zu entnehmen. Weiterhin sind die Angaben zur Baustelle gemäß 0.1 und die darin enthaltenen Beschreibungen / Vorgaben bezüglich der Baustelleneinrichtung zu berücksichtigen. Sofern die Baustelleneinrichtung (und Baustellenräumung) nicht als gesonderte Position im Leistungsverzeichnis aufgeführt wird, sind die entsprechenden Leistungen vollumfänglich in die Einzelpositionen einzukalkulieren. 0.2.6b Besondere Anforderungen / Entsorgung Besondere Anforderungen zur Entsorgung sind in den zutreffenden Einzelpositionen aufgeführt. 0.2.7a Besondere Anforderungen / Gerüstarbeiten Sofern nicht gesondert ausgeschrieben, sind die Leistungen für Aufbau, Vorhaltung, Umsetzen (auch mehrfach) und Abbau von Arbeitsgerüsten einzukalkulieren (Gerüste für Arbeitshöhe bis einschließlich 3,50 m, Ausgleich geneigter Standflächen bis 40 cm Höhenunterschied). Anzahl und Art der Arbeitsgerüste nach Wahl des AN. Arbeitsgerüste gemäß geltenden Anforderungen zur Arbeitssicherheit. 0.2.7b Besondere Anforderungen / Vermessungsarbeiten Die im Rahmen der Herstellung von Öffnungen, Durchbrüchen etc. anfallenden Vermessungsleistungen sind in die Einheitspreise der auszuführenden Leistungen einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet. 0.2.8 Regelungen zur Mitbenutzung Eine Mitbenutzung durch Dritte ist nicht vorgesehen. 0.2.9 Vorhaltezeiträume für andere Unternehmer Das Vorhalten von Gerüsten, Hebezeugen, Aufzügen, Aufenhalts- und Lagerräumen, Einrichtungen etc. für andere Unternehmer ist nicht vorgesehen. Ausgenommen sind sämtliche Leistungen zur Bereitstellung der Baustelleneinrichtungsfläche einschl. zugehöriger Absicherungen (Bauzaun) sowie zur Bereitstellung der mobilen Toilettenanlage. In diesem Fall gilt als Vorhaltezeitraum die vertraglich vereinbarte Ausführungszeit. 0.2.10 Verwendung von Recyclingstoffen Die Verwendung von Recyclingstoffen ist nicht zugelassen. 0.2.11 Anforderungen an Recyclingstoffe Siehe Hinweis unter Pkt. 0.2.10. 0.2.12 Besondere Anforderungen / Umweltverträglichkeit Besondere Anforderungen zur Umweltverträglichkeit von Stoffen und Bauteilen sind sofern erforderlich, den Leistungsbeschreibungen der Einzelpositionen zu entnehmen. 0.2.13 Eignungs- und Gütenachweise Die geforderten Eignungs- und Qualitätsnachweise bzw. Zertifizierungen und Prüfzeugnisse sind den Vertragsbedingungen zu entnehmen. 0.2.14 Stoffgewinnung auf der Baustelle Die Gewinnung von Baustoffen auf der Baustelle und deren Verwendung ist nicht vorgesehen. 0.2.15 Entsorgungsleistungen des Auftraggebers Entsorgungsleistungen durch den Auftraggeber sind nicht vorgesehen. 0.2.16 Materialbereitstellung durch den Auftraggeber Eine Materialbereitstellung durch den Auftraggeber ist nicht vorgesehen. 0.2.17 Gerätebereitstellung durch den Auftraggeber Eine Gerätebereitstellung durch den Auftraggeber ist nicht vorgesehen. 0.2.18 Leistungen für andere Unternehmer Das Erbringen von Leistungen für andere Unternehmer ist nicht vorgesehen. Ausgenommen sind Arbeiten in Zusammenhang mit Pkt. 0.2.9. 0.2.19 Vorgaben zur Inbetriebnahme Die Inbetriebnahme von Leitungen und Bauwerken der Trinkwasserversorgung hat nur in vorheriger Absprache mit dem Gesundheitsamt (über den AG) zu erfolgen. 0.2.20 Leistungsbenutzung vor Abnahme Bei einer Leistungsbenutzung vor Abnahme gilt die Regelung nach VOB/B §12 Abs. 5 Nr. 2. 0.2.21 Wartungsübertragung während Verjährungsfrist Die Übertragung von Wartungsarbeiten für maschinelle, elektrotechnische sowie elektronische Anlagen bzw. Teile davon, im Rahmen eines gesonderten Wartungsvertrages ist nicht vorgesehen. 0.2.22 Besondere Abrechnungsvorgaben Verschnitt und Überlappungsverluste sind grundsätzlich einzukalkulieren. Die Abrechnung erfolgt nach: 1. Abrechnungszeichnungen des AN 2. Gemeinsamen örtlichen Aufmaßen 3. Geprüften Lieferscheinen und Entsorgungsnachweisen Hinweis zu Bauschutt: Soweit in den Einzelpositionen nicht explizit benannt, gilt als Umrechnungsfaktor für den Bauschutt 2,3 to/m³. Hinweis zur Abschlussdokumentation: Für alle verwendeten Materialien, Bauteile, Formstücke, etc. sind die Dokumentationen wie Produktdatenblätter, Eigenschaften, Zulassungen, etc. zusammen mit der Schlussrechnung vollständig in 2-facher Ausfertigung und digital auf CD (1-fach) einzureichen. Der Aufwand zur Erstellung der Abschlussdokumentation ist - sofern nicht als gesonderte LV-Position ausgewiesen - in die nachfolgenden Leistungen einzukalkulieren. 0.2.23 Bautagesberichte Der Auftragnehmer ist verpflichtet Bautagesberichte zu führen und diese dem Auftraggeber auf Verlangen wöchentlich zu übergeben. Sie müssen alle Angaben enthalten, die für die Ausführung und Abrechnung des Auftrages von Bedeutung sein können, insbesondere Informationen über Wetter, Temperatur, Zahl und Art von Hauptbaustoffen und Großgeräten, Art, Umfang und Ort der geleisteten Arbeiten mit den wesentlichen Angaben über den Baufortschritt, Abnahmen, Behinderungen und Unterbrechungen der Ausführung, Arbeitseinstellung, Unfälle und sonstige wichtige Vorkommnisse. Bei Behinderungen und Unterbrechung der Ausführung sowie Arbeitseinstellung sind auch die Gründe hierfür anzugeben.
0.2 ANGABEN ZUR AUSFÜHRUNG
01 AUSSENSANIERUNG
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AUSSENSANIERUNG
01.10 Schlosserarbeiten / Be- und Entlüftungsinstallationen
01.10
Schlosserarbeiten / Be- und Entlüftungsinstallationen