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01 örtliche Situation VORBEMERKUNGEN zur örtlichen Situation
5 Bauabschnitte
Haus I1+2; J; F1+2 ; G ; H
Projekt: Europakarree 2 - Errichtung einer Wohnanlage in 5 Bauabschnitten mit 270 WE und 2x getrennten Tiefgaragen mit 272 Stellplätzen
Standort: Europaplatz, 99091 Erfurt
Bauherr : Wohngroup Bauträger GmbH& Co.KG
Hochheimer Straße 59 in 99094 Erfurt
Generalplanung :
Trautwein Architekten
Barbarossahof 19
99092 Erfurt
Energiestandard: KfW 40 NH
Schirmherr des Erfurter Quartiers Europakarree ist die WOHNGROUP. Die Quartiersentwicklung umfasst neben dem Europakarree 1 mit 189 Wohnungen in 5 Bauabschnitten das Europakarree 2 mit ca. 270 Wohnungen in mindestens
5 Bauabschnitten. Die gesamte Entwicklung soll binnen 7 Jahren vollzogen werden. Der in der WOHNGROUP befindliche Bauträger tempus24 GmbH & Co. KG und der Bestandshalter teimei GmbH sind die Bauherren der Miet- und Eigentumswohnungen sowie der Sozialwohnungen.
In dieser Ausschreibung haben Sie die Möglichkeit, sich für EK 2, unseren
letzten Bauabschnitt Haus G, zu bewerben.
Bauherr ist die Wohngroup Bauträger & Co.KG. Als in Erfurt ansässige Unternehmensgruppe sind wir bestrebt regionale Firmen zu binden und zuverlässige Partner für unsere Vorhaben zu finden. Wir haben ein hohes Interesse bei einem Bietergespräch über die Vergabe weiterer Bauabschnitte mit Ihnen zu sprechen. Wir freuen uns, ein Angebot zu erhalten und stehen einer gemeinsamen Unternehmung positiv entgegen!
Der Projektstandort befindet sich im Stadtteil Gispersleben im Erfurter Norden. Die brachliegenden Grünflächen werden derzeit nicht genutzt. Das Grundstück fällt von der südwestlich angrenzenden Straße Europaplatz zur nordöstlich angrenzenden Nordhäuser Straße leicht ab.
Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über die Straße Europaplatz und eine eigene Baustraße im nordwestlichen Bereich des Baugebietes.
Die Ausschreibung der Gewerke wird nach einzelnen Bauabschnitten aufgeteilt, wobei der Bieter für alle oder mehrere einzelne Bauabschnitte anbieten kann.
Die Gebäude erhalten Tiefgaragen aus Stahlbeton, welche sich über mehrere Bauabschnitte und unter den Außenanlagen erstrecken. Alle Gebäude erhalten ein Erdgeschoss mit drei bis sechs Obergeschossen aus Kalksandstein.
Erschlossen werden die Wohnungen durch mehrere Aufzüge, Treppenhäuser und Laubengänge.
01 örtliche Situation
02 Planfred Hinweis zur Planung/ Verwendung Planfred.com:
Sämtliche Pläne (Grundrisse, Schnitte, Ansichten
Schal- und Bewehrungspläne, Detailpläne....)
werden durch die Planer in der Online-Plattform Planfred.com
hinterlegt und verwaltet.
Zu neu hinterlegten Plänen, erhält der AN eine automatische
Benachrichtigung von Planfred.com. Die Upload-Benachrichtigung wird täglich um 00:00 per E-Mail versendet.
Der AN erhält bei Beauftragung eine Planliste mit für das Gewerk
relevanten Plänen, bzw. Dokumenten. Es besteht eine Filtermöglichkeit, die eine einfache Prüfung, der relevanten Pläne erleichtert.
Es besteht ein vollständige r Zugriff auf die baufreie gestellte
Planung. Ergänzende Pläne, Dokumente oder auch Planstände muss der AN eigenverantwortlich sichten (nach Benachrichtigung
über den Uploadmelder), bei der Ausführung berücksichtigen und bei Bedarf ausdrucken.
Der AN muss alle von ihm erstellten Werk-, Detail- und Montagepläne sowie Prüfungen, Abnahmen und Nachweise in der Online-Plattform Planfred.com ablegen und die notwendigen Zuordnungen anfügen (z.B.
Bauabschnitt, Grundriss, Ansicht, etc.), sodass der hochgeladene
Inhalt von allen Beteiligten gefunden und zugeordnet werden kann.
Werk- und Montagepläne zur Prüfung durch die Planer sind mit dem Vermerk Abstimmungspläne durch den AN im Planfred.com hochzuladen.
02 Planfred
03 Nachhaltigkeit Anforderungen zur Nachhaltigkeit & Zertifizierung des Bauvorhabens
Einleitung und Zielsetzung
Der Bauherr beabsichtigt, das Quartier und die Gebäude nach nachhaltigen Kriterien zu bewerten und hierfür eine BNG-Zertifizierung in Kombination mit dem QNG-Siegel umzusetzen. Das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) des BMWSB dient der einheitlichen Bewertung nachhaltiger Bauprojekte und bildet zugleich die Grundlage für Fördermittel. Für das Vorhaben wird die Siegelvariante QNG-WG23 auf dem Niveau QNG PLUS angestrebt.
Das Bewertungssystem Nachhaltige Gebäude (BNG) bewertet Wohnbauprojekte ab fünf Wohneinheiten anhand von Kriterien in vier Hauptkategorien: soziokulturelle/funktionale, ökonomische, ökologische sowie Prozessqualität. Ziel des Bauherrn ist ein Gesamterfüllungsgrad von mindestens 50 % („GUT") nach BNG/QNG.
Während der gesamten Planung und Bauausführung sind die Anforderungen des Zertifizierungssystems umzusetzen und mit Abschluss des Projekts vollständig zu dokumentieren. Der BNG-Auditor reicht die Unterlagen bei der Zertifizierungsstelle des BiRN ein; nach erfolgreicher Prüfung wird das Zertifikat vergeben.
Mitwirkung des Auftragnehmers
Der Auftragnehmer (AN) verpflichtet sich zur aktiven Mitwirkung an der Nachweisführung und stellt alle erforderlichen planungs- und baubegleitenden Dokumente in digitaler Form bereit. Eine verantwortliche Ansprechperson für alle Nachhaltigkeitsanforderungen ist durch den AN zu benennen. Vorhandene Referenzen im Bereich nachhaltiger Zertifizierungen können vorgelegt werden; sie sind vorteilhaft, jedoch nicht zwingend erforderlich.
Anforderungen an Bauprodukte
Die Vorgaben zu Bauprodukten und Nachweisen ergeben sich aus dem Pflichtenheft Materialökologie (BNG/QNG) und seinen Anlagen.
Die Vorgaben sind bei der Kalkulation der Einheitspreise zu berücksichtigen.
Etwaige notwendige Änderungen oder Austausch von Produkten/Materialien zur Erreichung der Zertifizierung sind im Angebot zu beachten. Nachforderungen oder Mehrkosten werden ausgeschlossen.
Den Ausschreibungsunterlagen beiliegend: Pflichtenheft Materialökologie (BNG/QNG) A1 - Anforderungen an Bauprodukte gem. QNG (Anhangdokument 313 - Schadstoffliste V 1.3, Korrekturfassung v. 14.09.2023) A2 - Vorlage : Fachunternehmererklärung Einhaltung der Schadstoffliste
03 Nachhaltigkeit
04 voraussichtliche Bauzeiten Bauzeit für das Gewerk Dachdecker
voraussichtlich
Dach über KG: 01/2027
Hauptdach: 08/2027
Laubengang: 10/2027
Plattenbelag: 01/2028
04 voraussichtliche Bauzeiten
ZVT alle Gewerke Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen für alle Gewerke bzw. Leistungen:
Bei der Ausführung sind die folgenden Hinweise zu beachten. Sich hieraus ergebende Leistungen, für die im Leistungsverzeichnis kein gesonderter Ansatz vorhanden ist,
sind in den Einheitspreisen entsprechend zu
berücksichtigen.
1. Allgemeines
1.1 Der AN sollte sich vor Kalkulation durch eine
Begehung mit den örtlichen
Gegebenheiten und der Baustellensituation vertraut
machen. Nachforderungen, die aus Unkenntnis der
örtlichen Gegebenheiten resultieren, werden nicht
anerkannt.
Der Bieter erklärt mit seiner Unterschrift unter dieses
Preisangebot, dass er die Örtlichkeit
kennt und alle erforderlichen Aufwendungen mit den
angebotenen Preisen abgegolten sind.
1.2 Die dem Leistungsverzeichnis anhängenden Pläne
gelten unmittelbar als Ergänzung der
beschriebenen Leistung. Hieraus sind z.B. Angaben zu
Geometrien, Arbeitshöhen, baulichen und
herstellungstechnischen Zwangspunkten etc. zu
entnehmen.
Planunterlagen erhält der AN zur Ausführung
digitalisiert, z.B. als plotfile oder pdf. Die
Vervielfältigung der Planunterlagen für seine
Arbeitsvorbereitung und Nachauftragnehmer obliegt dem
AN.
1.3 Der AN ist für das ordnungsgemäße Verschließen der
Baustelle verantwortlich. Das Öffnen und Schließen des
Bauzauntores für die Baufahrzeuge etc. ist ohne weitere
Vergütung über die eigene Bauzeit auszuführen.
1.4 Während der Arbeiten des AN ist die Baustelle
ganzzeitig durch einen deutsch sprechenden Bauleiter
oder Polier des AN zu besetzen. Die Besetzung der
Baustelle ist in den Einheitspreisen entsprechend zu
berücksichtigen und wird nicht separat vergütet.
1.5. Die Baustelleneinrichtung ist mit der Bauleitung
und dem AG rechtzeitig vor Beginn entsprechend dem
beiliegenden BE-Plan abzustimmen.
1.6 Die im Leistungsverzeichnis genannten Positionen
verstehen sich jeweils als komplette
fertige Leistungen. Der Bauherr erwartet - nicht allein
aus Gründen der Gewährleistung - fertige Leistungen,
d.h. dass der AN auch solche Arbeiten zu verrichten hat,
die zu einer in sich geschlossenen Leistung führen,
auch wenn dies nicht in jedem Einzelfall gesondert
aufgeführt worden ist.
1.7 Maßangaben in der Ausschreibung verstehen sich mit
den zulässigen Toleranzen gemäß DIN. Sofern eine über
die entsprechende DIN hinausgehende Einhaltung der
angegebenen Maße notwendig ist, wird dies in den
Positionen gesondert vermerkt.
1.8 Der Auftragnehmer hat entsprechend der
Landesbauordnung einen Bauleiter als Fachbauleiter zu
benennen.
1.9 Die in den Ausschreibungsunterlagen benannten
Ecktermine des Ausführungszeitraumes
werden Vertragsbestandteil und sind im Angebot
entsprechend zu berücksichtigen.
1.10 Beteiligung Bauwasser, Baustrom, etc.
Bauleistungsversicherung. Auf der Baustelle vorhandene,
vom AG zur Verfügung gestellte Anschluss-Stellen für
Baustrom, Bauwasser
kann der AN nutzen. Hierfür und für den Verbrauch von
Baustrom (0,5%), Bauwasser (0,5%) und die
Toilettennutzung (0,4%) verpflichtet sich der AN an den
AG ein pauschales Entgelt in Höhe von 1,4 % der
Nettoabrechnungssumme zu bezahlen.
Der AG hat eine Bauleistungsversicherung abgeschlossen,
der AN beteiligt sich an der Versicherungsprämie mit
0,2 % der Nettoabrechnungssumme. Der AN sichert zu,
dass er die vorgenannten Aufwendungen in der
Kalkulation seiner Baupreise berücksichtigt hat.
Besonderer Abrechnungshinweis:
- Sicherheitseinbehalt bei Abschlagrechnungen 10 %,
- Sicherheitseinbehalt bei Schlussrechnung bis Vorlage
Bankbürgschaft 5 %,
- Abschlagszahlungen nach Baufortschritt bzw.
Zahlungsplan
1.11 Die VOB in ihrer aktuellen Fassung, die für das
jeweilige Gewerk geltenden DIN-Vorschriften und die
allgemein anerkannten Regeln der Technik gelten mit
Vertragsabschluss als vereinbart.
1.12 Nebenangebote sind ausdrücklich erwünscht.
ZVT alle Gewerke
ZVT Dachdecker Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen
Dachdeckungsarbeiten
1 Grundlagen
Für die Leistungen dieses Gewerks gelten die VOB Teil
C, insbesondere ATV DIN 18338
Dachdeckungs-/Dachabdichtungsarbeiten, und die
Allgemein Anerkannten Regeln der Technik.
Ergänzend hierzu gelten die Regelwerke der nachstehend
genannten Herausgeber in der zum Zeitpunkt der
Ausführung gültigen Fassung als Grundlage von
Kalkulation und Arbeitsausführung:
BDZ: Holzbau Deutschland Bund Deutscher Zimmermeister
Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e. V.,
DGUV: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V.,
DIN: Deutsches Institut für Normung e. V.,
GDA: Gesamtverband der Aluminiumindustrie e. V.,
IFBS: Internationaler Verband für den Metallleichtbau
e. V.,
Informationsverein Holz e. V.,
RAL: Deutsches Institut für Gütesicherung und
Kennzeichnung e. V.,
vdd: Industrieverband Bitumen-Dach- und Dichtungsbahnen
e. V.,
ZVDH: Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks
e. V.
2 Vorbereitung und Planung
Innerhalb von 10 Tagen nach Auftragserhalt, in jedem
Fall jedoch rechtzeitig vor Materialdisposition und
Ausführungsbeginn, wird der AN dem AG unaufgefordert
den Teil seiner späteren Dokumentation übergeben, aus
dem alle bauaufsichtlichen Zulassungen,
Prüfungszeugnisse, Einbaubedingungen und technischen
Eigenschaften der vom AN zum Einbau vorgesehenen
Produkte ersichtlich sind.
Der AN hat den AG auf die für die angebotenen
Leistungen erforderlichen bauseitigen Vorleistungen
rechtzeitig vor Ausführungsbeginn der an ihn
beauftragten Leistungen hinzuweisen.
Rechtzeitig vor Beginn der Ausführung seiner Arbeiten
hat der AN eigenverantwortlich vorgegebene Maße und
benannte Höhen auf Übereinstimmung mit am Bau
vorhandenen Meterrissen und erforderlichenfalls die
Maßgenauigkeit des Rohbodens durch Nivellement
festzustellen. Bei Überschreitung der Toleranzgrenzen,
insbesondere von Winkeltoleranzen, ist der Auftraggeber
unverzüglich zu verständigen.
Soweit Toleranzen aus Vorleistungen vom AN beseitigt
werden, erstellt der AN vor Beseitigung oder Ausgleich
der Toleranzen ein Aufmaß über diese Leistungen. Nach
Leistungserbringung ist die Abrechnung des Aufwands zur
Toleranzbeseitigung nicht mehr nachvollziehbar. Daher
wird der AN das diesbezügliche Aufmaß vom AG
rechtzeitig vor Arbeitsausführung als Grundlage seines
Vergütungsanspruchs prüfen lassen.
Der AN plant eigenverantwortlich seinen
baustelleninternen Arbeitsablauf. Hieraus folgernd sind
alle eventuellen bauablaufbedingten Aufwendungen für
Hebezeuge, Mobilkraneinsätze, Bauzwischenzustände,
Provisorien, Unterstützungen, Lehren etc. integraler
Leistungsbestandteil des AN und werden nicht gesondert
vergütet, soweit nicht in Leistungspositionen
ausdrücklich abweichend beschrieben.
Soweit der AN wartungspflichtige Anlagen, Bauelemente
oder -leistungen ausführt, wird er unaufgefordert und
rechtzeitig vor Abnahme seiner Leistungen dem AG
Wartungsverträge vorlegen, die für die Dauer des
Gewährleistungszeitraums alle zur Erhaltung der
Gewährleistungsansprüche des AG erforderlichen
Leistungen enthalten, und um ggf. bestehende
bauaufsichtliche Anforderungen an regelmäßige Wartungen
und Prüfungen zu erfüllen.
Vor Beginn der Arbeiten ist vom AN eine Werkstatt- und
Montageplanung zu erstellen und dem AG vor Ausführung
zur Prüfung und Freigabe vorzulegen. Bestandteil der
Werkstatt- und Montageplanung des AN sind u. a.:
Erarbeitung sämtlicher Detail- und Konstruktionspläne,
Berechnung und Ausführung der Windsogsicherung der
Dachdeckung,
bauphysikalische Berechnungen, wie z. B. Berechnungen
zu Dampfdurchgang, Bauteilfeuchte und Wärmedämmwerten
aller von ihm gedämmten oder mit Dampfsperren oder
-bremsen zu versehenden Einbaubereiche. Ihm nicht
bekannte Eingabewerte für die Berechnung fragt der AN
beim AG bei Erfordernis ab,
Planung der Stützdicken und deren Abstände für die
Schneefanggitter unter Berücksichtigung von
Schneegebiet, Neigung des Daches und der Länge des
Daches,
Planung und Ausführung von Sekuranten auf Flachdächern.
Der AN prüft eigenverantwortlich:
die Zulassung der ausgeschriebenen Dachsteine für die
vorhandene Dachneigung,
Lattenquerschnitte in Bezug auf die vorhandenen
Sparrenabstände,
Belüftungsmöglichkeiten und -querschnitte bei
Erfordernis von Belüftung,
und meldet bei Erfordernis rechtzeitig vor Ausführung
Bedenken gegen Planung und Vorleistung an.
3 Ausführung und Konstruktion
3.1 Allgemeine Grundlagen zur Kalkulation
Während der Montage ist die Konstruktion im
Außenbereich gegen Witterungseinflüsse, insbesondere
gegen Sturm und Schlagregen, im erforderlichen Maß zu
schützen. Dies gilt vor allem bei
Arbeitsunterbrechungen.
Der AN versorgt den gesamten Materialbedarf der
Baustelle mit einer Lieferung, um Farbabweichungen u.
Ä. auszuschließen. Elemente aus verschiedenen Chargen
innerhalb einer zusammenhängenden Fläche sind
grundsätzlich nicht zulässig. Ist es aus
produkttechnischen Gründen unvermeidbar, dass leichte
Struktur- und Farbunterschiede auftreten können, so
sind die Einzelteile aus verschiedenen Paletten zu
entnehmen und zu mischen.
Wird bei Rauch- und Wärmeabzugsanlagen ein anderes als
das ausgeschriebene Erzeugnis angeboten, so müssen die
geometrisch wirksamen Lüftungsquerschnitte der
ausgeschriebenen Produkte erhalten bleiben. Das gilt
auch dann, wenn in der Ausschreibung lediglich die
Rahmengröße vorgegeben ist.
Soweit in der Leistungsbeschreibung nicht anders
beschrieben, ist die Ausführung von Abdeckungen und
Ortausbildungen so zu wählen, dass an der Fassade keine
Verschmutzungen durch herablaufendes Wasser entstehen
können. Überstände sollen mindestens 40 mm betragen,
wenn nicht an anderer Stelle abweichend beschrieben.
Soweit Schneefang erforderlich ist, ist dieser statisch
zu bemessen und nur mit für diesen Einsatzzweck
geeigneten Systemprodukten der Dachmaterialanbieter
auszufüllen. Der AN prüft rechtzeitig vor Ausführung
neben dem generellen Erfordernis von Schneefang die
Eignung der vorhandenen Dachkonstruktionen hierfür und
meldet bei Erfordernis Bedenken an.
Die Aufwendungen für wetterbedingte
Arbeitsunterbrechungen und Sicherungsmaßnahmen gegen
Tagwasser sind vom AN unaufgefordert und als
Nebenleistung zu erbringen.
3.2 Holzschutz
Der AN berücksichtigt die Erfordernisse des
konstruktiven und ggf. eines chemischen Holzschutzes
bei seiner Werkstatt- und Montageplanung. Konstruktiver
Holzschutz ist dem chemischen stets vorzuziehen.
Soweit Ausführungsvorgaben des AG einem optimalen
konstruktiven Holzschutz widersprechen, wird der AN
dies dem AG mit Hinweis auf die zu erwartende geringere
Dauerhaftigkeit mitteilen.
Auf chemischen Holzschutz in Innenräumen ist
vollständig zu verzichten. Soweit der AN unumgängliche
chemische Holzschutzmaßnahmen durchführt, übergibt er
dem AG unaufgefordert die Bescheinigungen über
den Hersteller des Holzschutzmittels,
die Aufwendungsmenge,
die Art des Holzschutzmittels,
das Überwachungszeichen,
das Datum der Einbringung,
und bringt diese an tragenden Konstruktionen an solcher
Stelle vor Ort an, dass sie auch nach dem Einbau der
Hölzer noch sichtbar sind.
Alle nach erfolgtem Holzschutz noch bearbeiteten oder
gerissenen Teile sind entsprechend nachzubehandeln.
Sich auf den Holzschutz beziehende europäische Normen
und Regelwerke sollen, soweit baurechtlich zulässig,
nur nachrangig nach den nationalen deutschen
Regelwerken Anwendung finden. Bei Widersprüchen
zwischen den Regelwerken gilt der geringstmögliche
chemische Holzschutz als vereinbart.
Alle zum Aufbringen von Holzschutzmitteln
erforderlichen Vorleistungen sind als Nebenleistungen
vom AN vorzusehen.
3.3 Ausführung/Material und Stoffe
3.3.1 Dampfsperren
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke (sd-Wert) und
Begriffe:
diffusionsoffen: 0,50 m < sd
Dampfbremse: 0,50 m < sd < 1.500 m
Dampfsperre: sd > 1.500 m
Dampfsperren und Dampfbremsen sind umlaufend mit
geeigneten Klebern oder Klebebändern an alle
flankierenden Bauteile anzuschließen, Stöße sind zu
verkleben. Durchdringungen von Dampfsperren oder
-bremsen, auch von Befestigungsmitteln, sind zu
verkleben. Die Anzahl von dampfdiffusionsbremsenden
oder -sperrenden Einbauteilen soll auf das absolut
unumgängliche Minimum reduziert werden. Stellt der AN
fest, dass seine Leistungen bauseitig, etwa für
Installationen, beschädigt werden, so unterrichtet er
den AG hierüber unverzüglich.
Bei der Ausführung von Bauteilen und Anschlüssen, die
der Herstellung der Luftdichtheit des Gebäudes dienen,
ist davon auszugehen, dass vor oder bei der Abnahme der
Leistungen durch den AG oder eine von ihm beauftragte
Fachkraft eine Prüfung der Luftdichtheit durch einen
Differenzdrucktest (umgangssprachlich:
"Blower-Door-Test") durchgeführt wird.
3.3.2 Dämmungen/Sonstiges
Wärmedämmsysteme oder -elemente, die zusätzlich die
Funktion einer Unterspannung oder einer Unterdeckung
erfüllen, sind mit zusätzlichen systembezogenen
Maßnahmen an alle flankierenden und durchdringenden
Bauteile anzuschließen.
Sofern nicht in der Leistungsbeschreibung abweichend
festgelegt, ist als mindeste Qualität von
Wärmedämmungen Steinwolle mit einem Flammpunkt von >
1.000 °C (umgangssprachlich = graue Wolle) vorzusehen,
Glaswolle (umgangssprachlich = gelbe Wolle) ist nur bei
ausdrücklichem Leistungsbeschrieb zulässig.
"Mineralwolle" ist insofern in der
Leistungsbeschreibung als Steinwolle zu verstehen.
Sind ausgebaute Dachgeschosse zu dämmen und sind keine
Detailzeichnungen vorhanden, so sind die Abseitenwände,
die Schräge über diesen und der außenliegende Bereich
der obersten Decke sowie die Gaubenfronten im vorderen
Abschluss als Mindestumfang zu dämmen.
Soweit Zwischensparrendämmungen hinterlüftet ausgeführt
werden, sind bei der Bemessung von Lüftungsöffnungen
die Querschnittsminderung durch Insektenschutzgitter
und die Durchbiegung der Konstruktion zu beachten.
Soweit nicht anders in der Leistungsbeschreibung
vorgegeben, sollen Konterlatten mindestens 38 mm hoch
sein.
Auf Ringbalken, Schräggurten, Firstpfetten etc. sind
Wärmedämmungen zur Vermeidung von Wärmebrücken
einzubauen.
Dämmungen in Steildächern sind, auch bei der Verwendung
von Dämmplatten und Dämmkeilen, so einzubauen, dass das
Abgleiten verhindert wird.
Soweit ein Rieselschutz erforderlich ist, soll dieser
nach technischer Möglichkeit als Vlies anstelle einer
Folie ausgeführt werden.
3.3.3 Unterspannungen, Unterdeckungen, Unterdächer
An allen Durchdringungen und Anschlüssen sind die
Bahnen seitlich hochzuführen und konvektionsdicht zu
befestigen. Oberhalb von Durchdringungen (Dachfenstern,
Dunstrohren etc.) sind Kehlschlaufen in der
Unterspannbahn auszubilden, die für eine gesicherte
Wasserableitung neben den Einbauteilen sorgen.
Wird ein wasserdichtes Unterdach über die Bauphase
hinaus gefordert (unbelüftete Konstruktion bzw.
Unterschreitung der Regeldachneigung), sind die
Konterlatten in die wasserdichte Ausführung
einzubeziehen; Nähte und Stöße sind zu verkleben.
3.3.4 Dachziegeldeckung/Dachsteindeckung
Der AN berücksichtigt bei Angebot und Ausführung, dass
aus der Produktserie und Farbauswahl des
Ziegelherstellers alle Formteile wie Dunstrohrsteine,
Ortgangsteine und Firststeine als Ziegelformteile
erhältlich sind. Selbes gilt analog bei
Betondachsteindeckung. Diese sind anstelle von
Kunststoffformteilen zu verwenden.
Soweit nicht ausdrücklich abweichend beschrieben oder
geplant, sollen Ortgangüberstände von
Dachsteindeckungen mindestens 30 cm über die fertige
Wandoberfläche hinausragen.
Der AN erkundigt sich vor Ausführung, ob Blitzschutz
auf Steildächern vorgesehen ist. In diesem Fall wird er
die bauseitig beigestellten Trägerelemente für den
Blitzschutz mit der Dachdeckung einbauen.
3.3.5 Dachfenster
3.3.5.1 Vollständigkeit
Sind Dachflächenfenster beschrieben, so verstehen sie
sich einschließlich konstruktiver Auswechslung,
Eindeckrahmen, Montage- und Anschlussset, Beschlägen,
Betätigungsstangen etc. als vollständige, eingebaute
und in der Dachfläche angearbeitete Leistung. Innere
Zierbekleidungen/Laibungsbekleidungen sind nur dann
Leistungsbestandteil, wenn sie ausdrücklich beschrieben
sind.
3.3.5.2 Positionierung der Fenster
Dachflächenfenster sind so zu positionieren, dass deren
Laibung ausreichende Kopffreiheit (H > 2,15 m) und
ungehinderten Ausblick bei gleichzeitiger
Absturzsicherungshöhe (H > 1,00 m) ermöglicht. Die
Einbaulage von Dachflächenfenstern ist in Grundrissen
und Dachaufsichten lediglich schematisch dargestellt.
Die genauen Höhenmaße des Einbaus sind vom AN örtlich
in Abhängigkeit von mindesterforderlicher
Brüstungshöhe, Eindeckung und Kopffreiheit festzulegen.
Die raumseitig obere Laibung ist waagerecht, die untere
Laibung senkrecht auszubilden, um die erforderliche
Anströmung von Dachflächenfenstern zur
Kondensatvermeidung zu gewährleisten. Lässt die
Einbausituation die beschriebene Ausführung nicht zu,
meldet der AN rechtzeitig vor Ausführung Bedenken gegen
die Einbausituation an.
3.3.5.3 Einbau von Dachflächenfenstern
Der AN prüft unaufgefordert vor Bestellung der
Dachflächenfenster und Eindeckrahmen, ob eine Freigabe
des Herstellers für die vorhandene Dachneigung
vorliegt.
In den Anschlussbereichen ist eine Kerndämmung vorzu
nehmen; das gilt auch dann, wenn Dämmplatten in anderen
Dicken ausgeschrieben sind. Alle Randanschlüsse zur
Dampfsperre/Dampfbremse sind vollflächig dicht zu
verkleben.
3.3.5.4 Ausführung der Fenster
Soweit nicht an anderer Stelle ausdrücklich abweichend
angegeben, sind Dachflächenfenster prinzipiell als
Klappschwingfenster anzubieten und einzubauen,
Schwingfenster sollen nur auf ausdrückliche
Beschreibung zur Ausführung gelangen.
Es sind ausschließlich Fenster von Herstellern
anzubieten, die aus dem Herstellerprogramm mindestens
auch Außenjalousien, Blendschutz und
Verdunkelungsrollos für die Größen der beschriebenen
Fenster im Lieferprogramm führen. Alle
Dachflächenfenster eines Objekts sind aus dem
Lieferprogramm eines Herstellers anzubieten.
Es sind nur mit Lüftungsfunktion ausgestattete
Dachflächenfenster zulässig.
Soweit Innenverkleidungen ausgeschrieben sind, sind
diese als Fertigprodukte aus dem Lieferprogramm des
Dachflächenherstellers zu verwenden.
3.3.5.5 RWA und motorisch betätigte Dachflächenfenster
Im Leistungsumfang des AN sind bei Ausführung von RWAs
je nach System folgende Komponenten zu liefern und
einzubauen:
Elektrisch ausgelöste oder betätigte RWA, Kuppeln und
Dachflächenfenster müssen in ihrer Steuerung über
mindestens einen freien, nicht belegten potenzialfreien
Steuerungskontakt für "auf" und "zu" verfügen, um so
die Möglichkeit zum Abschluss an BMA-Buskoppler zu
ermöglichen und um damit in eine
Brandfall-Steuerungsmatrix einbezogen werden zu können,
Auslösestation, Leitungen, angeblockte Thermatik bei
Auslösung über eine CO2-Patrone,
Inbetriebnahmebescheinigung und Abnahme durch
anerkannten Sachverständigen.
Die folgenden Schnittstellen für Lieferung und Montage
sind für elektromotorisch betätigte Dachflächenfenster
und Lichtkuppeln zu beachten:
RWA, Kuppel, Dachflächenfenster AN,
Eindeckrahmen: AN,
Andecken, Beidecken, Anarbeiten: AN,
Motor, Antrieb: AN,
Steuerung: AN,
Taster ("Scheibe einschlagen", grau): AN,
UP-Verkabelung: bauseitig,
230-V-Anschlusspunkt: bauseitig,
elektr. Verdrahtung, Schaltung: AN,
Inbetriebnahme,
ggf. Prüfbuch, ggf. Sachverständigenabnahme: AN.
Sofern in der nachfolgenden Leistungsbeschreibung keine
näheren Angaben zur Betätigungsart von Rauchabzügen
vorgegeben sind, ist von elektrisch betätigen Anlagen
mit Lüftungsfunktion auszugehen.
Dachflächenfenster mit elektromotorischer
Lüftungsfunktion, die außerhalb von Wohneinheiten
(bspw. in Treppenräumen) zum Einbau gelangen, sind mit
Wind- und Regenwächtern auszustatten.
Sind diese weder im Leistungspositionstext beschrieben
noch bauseitig vorhanden, bietet der AN diese dem AG
rechtzeitig vor Ausführungsbeginn als zusätzliche
Leistung an.
3.3.6 Sanierung
Bei Dacherneuerungsarbeiten darf grundsätzlich nur so
weit gearbeitet werden, dass bei Tagwasseranfall und
jeden Arbeitstag zu Arbeitsende die vollständige
Dichtigkeit des Daches gewährleistet ist.
ZVT Dachdecker
ZVT Dachabdichtung Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen
Dachabdichtungsarbeiten
1 Grundlagen
Für die Leistungen dieses Gewerks gelten die VOB Teil C, insbesondere ATV DIN 18338
Dachdeckungs-/Dachdichtungsarbeiten, und die Allgemein Anerkannten Regeln der Technik.
Ergänzend hierzu gelten die Regelwerke der nachstehend genannten Herausgeber in der zum Zeitpunkt der Ausführung gültigen Fassung als Grundlage von Kalkulation und Arbeitsausführung:
AGI: Arbeitsgemeinschaft Industriebau e. V.
bga: Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e. V.,
DBV: Deutscher Beton- und Bautechnik-Verein e. V.,
Deutsche Bauchemie e. V.,
DGUV: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V.,
DIN: Deutsches Institut für Normung e. V.,
FLL: Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung
Landschaftsbau e. V.,
GDA: Gesamtverband der Aluminiumindustrie e. V.,
RAL: Deutsches Institut für Gütesicherung und
Kennzeichnung e. V.,
vdd: Industrieverband Bitumen-Dach- und Dichtungsbahnen
e. V.,
ZVDH: Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks
e. V.
Aufgrund der unterschiedlichen Auffassungen zur
Bedeutung der koexisistierenden Regelwerke DIN 18531
und Fachregeln für Dächer mit Abdichtungen des
Deutschen Dachdeckerhandwerks wird klargestellt, dass
eine Ausführung, die in völliger Übereinstimmung mit
den Fachregeln des Dachdeckerhandwerks steht, aufgrund
der langen und positiven Erfahrung, die mit der
Anwendung dieses Regelwerks einhergeht, als nicht
mangelbehaftet und technisch gleichwertig zur DIN 18531
betrachtet wird.
2 Vorbereitung und Planung
Innerhalb von 10 Tagen nach Auftragserhalt, in jedem
Fall jedoch rechtzeitig vor Materialdisposition und
Ausführungsbeginn, wird der AN dem AG unaufgefordert
den Teil seiner späteren Dokumentation übergeben, aus
dem alle bauaufsichtlichen Zulassungen,
Prüfungszeugnisse, Einbaubedingungen und technischen
Eigenschaften der vom AN zum Einbau vorgesehenen
Produkte ersichtlich sind.
Der AN hat den AG auf die für die angebotenen
Leistungen erforderlichen bauseitigen Vorleistungen
rechtzeitig vor Ausführungsbeginn der an ihn
beauftragten Leistungen hinzuweisen.
Rechtzeitig vor Beginn der Ausführung seiner Arbeiten
hat der AN eigenverantwortlich vorgegebene Maße und
benannte Höhen auf Übereinstimmung mit am Bau
vorhandenen Meterrissen und erforderlichenfalls die
Maßgenauigkeit des Rohbodens durch Nivellement
festzustellen. Bei Überschreitung der Toleranzgrenzen
ist der Auftraggeber unverzüglich zu verständigen.
Soweit Toleranzen aus Vorleistungen vom AN beseitigt
werden, erstellt der AN vor Beseitigung oder Ausgleich
der Toleranzen ein Aufmaß über diese Leistungen. Nach
Leistungserbringung ist die Abrechnung des Aufwands zur
Toleranzbeseitigung nicht mehr nachvollziehbar. Daher
wird der AN das diesbezügliche Aufmaß vom AG
rechtzeitig vor Arbeitsausführung als Grundlage seines
Vergütungsanspruchs prüfen lassen.
Der AN plant eigenverantwortlich seinen
baustelleninternen Arbeitsablauf. Hieraus folgernd sind
alle eventuellen bauablaufbedingten Aufwendungen für
Hebezeuge, Mobilkraneinsätze, Bauzwischenzustände,
Provisorien, Unterstützungen, Lehren etc. integraler
Leistungsbestandteil des AN und werden nicht gesondert
vergütet, soweit nicht in Leistungspositionen
ausdrücklich abweichend beschrieben.
Soweit der AN wartungspflichtige Anlagen, Bauelemente
oder -leistungen ausführt, wird er unaufgefordert und
rechtzeitig vor Abnahme seiner Leistungen dem AG
Wartungsverträge vorlegen, die für die Dauer des
Gewährleistungszeitraums alle zur Erhaltung der
Gewährleistungsansprüche des AG erforderlichen
Leistungen enthalten, und um ggf. bestehende
bauaufsichtliche Anforderungen an regelmäßige Wartungen
und Prüfungen zu erfüllen.
Der AN prüft im Rahmen seiner Werkstatt- und
Montageplanung eigenverantwortlich die bauseitige
Untergrundbeschaffenheit auf Eignung für die
beschriebenen Abdichtungsarbeiten. Die
Untergrundeignungsprüfung bezieht sich dabei neben der
ggf. erforderlichen Haftzugfestigkeit auf Ebenheit,
Toleranzen, Materialverträglichkeiten und Planität bzw.
das erforderliche Gefälle von Flächen, um spätere
Pfützen auf der Abdichtung zu vermeiden. Die
Überprüfung hat auch hinsichtlich der
Materialkompatibilität zu geplanten Folgeleistungen zu
erfolgen.
Vor Beginn der Arbeiten ist vom AN eine Werkstatt- und
Montageplanung zu erstellen und dem AG vor Ausführung
zur Prüfung und Freigabe vorzulegen. Bestandteil der
Werkstatt- und Montageplanung des AN sind u. a.:
Erarbeitung sämtlicher Detailpunkte, Elementstöße,
Verbindungen, Befestigungen, toleranzaufnehmende
Anschlüsse,
Berechnung und Ausführung der Windsogsicherung für
Dachbeläge und -befestigungen,
Bemessung, Anzahl und Anordnung von Notüberläufen und
Zonierungen gegen Wasserunterläufigkeit
bauphysikalische Berechnungen (soweit nicht vorhanden),
wie z. B. Berechnungen zu Dampfdurchgang,
Bauteilfeuchte und Wärmedämmwerten aller von ihm
gedämmten oder mit Dampfsperren oder -bremsen zu
versehenden Einbaubereiche. Ihm nicht bekannte
Eingabewerte für die Berechnung fragt der AN beim AG
bei Erfordernis ab,
Prüfung vorhandener und geplanter Anschlusshöhen, auch
für Anstaubewässerung und erkennbar nachfolgende
Dachbeläge
Prüfung der Anforderungen des baulichen Brandschutzes,
insbesondere im Bereich oberhalb von Brandwänden und an
allen Dachdurchdringungen
Vor Ausführung der Arbeiten hat der AN die genannten
Höhen und die Maßgenauigkeit des Rohbodens
eigenverantwortlich durch Nivellement festzustellen.
Bei Überschreitung der Toleranzgrenzen ist der
Auftraggeber zu verständigen.
3 Ausführung und Konstruktion
3.1 Allgemeine Hinweise
Sofern in den der Ausschreibung beigefügten Unterlagen
keine anderen Qualitäten beschrieben sind, gelten
Anwendungsklasse 2 und im Regelwerk des
Dachdeckerhandwerks genannte Abdichtungsbaustoffe als
Mindestqualität vereinbart.
Der AN überprüft vor Ausführungsbeginn unaufgefordert
die Anforderungen an erforderliche Abdichtungen in
Bezug auf:
Bodenbeschaffenheit/Versickerungsfähigkeit,
Eindringtiefe/Eintauchtiefe,
Wasserbeanspruchungsklasse,
Rissklasse,
Rissüberbrückungsklasse,
sowie bei Fugen auf die Verformungsklassen anhand der
Setzungsberechnungen des Statikers und/oder des
Baugrundgutachters.
AG-seitige Angaben zu Art und Ausführung der
Abdichtungsarbeiten sind vom AN auf Grundlage des
aktuellen Normungsstandes zu prüfen oder, soweit nicht
vorhanden, selbstständig zu erarbeiten.
Der AN hat ausreichend Vorhaltematerial bereitzuhalten,
um bei witterungsbedingten Unterbrechungen die zum Teil
fertiggestellten Leistungen bis zur Übergabe zu
schützen.
Die Entfernung von Tagwasser gehört zu den Leistungen
des AN. Untergründe müssen vor Arbeitsausführung
vollständig abgetrocknet sein. Dies gilt bei
Trapezblechen auch für die Tiefsicken, um langfristig
entstehenden Weißrost zu vermeiden.
3.2 Besondere Anforderungen an die Ausführung der
Dachabdichtungsarbeiten
Die Abdichtung ist so aufzubringen und ggf. zu
schützen, dass bei Arbeitsunterbrechungen kein
Niederschlagswasser in den Schichtaufbau gelangen kann.
Die Sicherung durch provisorische Abdeckungen ist
besonders im Bereich von Durchdringungen der Dachhaut
vorzunehmen.
Soweit die Lage von Dacheinläufen und Notüberläufen
eine Anstaubewässerung während der Bauzeit des AN für
den Dachabdichtungsaufbau auf der Dampfsperre erwarten
lässt, ist die Dampfsperre vom AN als Notabdichtung
auszuführen.
Werden Dampfsperren als Notabdichtung verwendet, muss
vor zeitlich versetzter Ausführung nachfolgender
Abdichtungsarbeiten vom AN zunächst unaufgefordert eine
Dichtheitsprüfung erfolgen. Ein Prüfprotokoll ist dem
AG zu übergeben.
Es ist vom AN durch Schutzmaßnahmen sicherzustellen,
dass die Abdichtung im Bereich von Zugängen, Austritten
und Wartungswegen während der Bauzeit nicht durch
scharfkantige Transport- und Arbeitsgeräte beschädigt
werden kann.
Mängel und Schäden an bereits abgenommenen
Abdichtungsflächen müssen sofort nach Erkennen und vor
ihrer Ausbesserung dem AG gemeldet werden.
3.3 Planung, Konstruktion und Bemessung
Sämtliche Dachneigungen sind grundsätzlich mit
mindestens 2 % Gefälle auszuführen. Neben dem
Quergefälle ist auch ein Längsgefälle von mindestens 1
% vorzusehen. Die Gefälleausbildung ist, wenn nicht
innerhalb der Konstruktion vorgesehen, mittels
Gefälledämmung herzustellen.
Zur Entlastung von Anschlüssen und Fugen ist ein
ausreichendes Gegengefälle von > 1,00 m Länge
vorzusehen. Das Gefälle ist so zu planen, dass die
konstruktiven Dehnungs- und Bewegungsfugen im Bereich
der Hochpunkte liegen und kein Wasser auf der
Abdichtungsfläche verbleibt.
Dächer sind, soweit in der nachfolgenden
Leistungsbeschreibung nicht abweichend angegeben, in
der Anwendungsklasse K2 nach DIN 18531 oder in Analogie
nach Flachdachrichtlinie auszuführen.
Die Oberkante von Maschinenfundamenten und
Aufständerungen für Technikgeräte muss mindestens 50 cm
über dem Dachaufbaupaket einschließlich
Oberflächenschutz liegen, um die Revisionierbarkeit der
Abdichtungen auch unter Gerätesockeln zu gewährleisten.
Sind diese Vorgaben nicht einzuhalten, teilt der AN
dies dem AG rechtzeitig vor Ausführung der Arbeiten mit
und meldet Bedenken hiergegen an.
Technische Anlagen, die auf der Dachfläche aufgestellt
werden, sollen nach Möglichkeit auf Fundamentplatten,
die auf der Abdichtung liegen, aufgestellt werden. Eine
Durchdringung der Abdichtung mit Stützenfüßen,
Geländerpfosten etc. soll vermieden werden. Bei
gedämmten Dachaufbauten erfragt der AN unaufgefordert
die Lage von Maschinenfundamenten rechtzeitig vor
Ausführung. Die Wärmedämmung unter den Fundamentplatten
ist druckfest und in mindestens 40 mm Mehrstärke
gegenüber der nebenliegenden Gefälledämmung in
waagerechter Oberfläche auszubilden, um das
Zusammendrücken und eine Pfützenbildung unterhalb der
Maschinenfundamente zu vermeiden. Findet der AN andere
Ausführungen auf der Baustelle vor, so teilt er dies
dem AG rechtzeitig vor Ausführung mit.
3.4 Untergrund
Fertigteilplattenfugen sind vor dem Einbau von
Abdichtungen vom AN oberflächeneben zu vermörteln und
mit einem mindestens 20 cm breiten Schleppstreifen zu
versehen. Erforderlichenfalls sind zur Überbrückung
größerer Distanzen Blechstreifen oder -winkel zu
verwenden.
Bei Verwendung von nicht bitumen- bzw. ölbeständigen
Kunststoffbahnen sind ggf. bei Sanierungsmaßnahmen
vorhandene Reste solcher Materialien vollständig zu
entfernen oder durch Trennlagen abzudecken.
Der Untergrund für die Dachbeläge ist entsprechend den
Anforderungen zu reinigen. Pfützen sind vom AN im
Rahmen seiner Leistungen mit Polymerheißbitumen
auszugleichen.
3.5 Dachhaut
Dächer mit Abdichtungen auf wasserdurchlässigen
Dämmschichten mit Dampfsperren sind in der Dämmebene
nach DIN 18531-1, Punkt 6.15 in Felder von ca. 100,00
m2 Größe, jedoch je Dachablaufeinzugsbereich, zu
zonieren, um eventuelle Unterläufigkeiten eingrenzen zu
können. Der AN hat Revisionspläne für die Zonierung zu
erstellen und dem AG zu übergeben.
Die Bekiesung von Dachflächen darf erst nach einer
Sichtprüfung durch die Bauleitung erfolgen, der AN
schuldet bei allseitig umschlossenen Dachflächen eine
Probe-Anstaubewässerung zum Nachweis der Dichtigkeit.
3.6 Dämmungen und Dampfsperren
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke (sd-Wert) und
Begriffe:
diffusionsoffen: 0,50 m < sd
Dampfbremse: 0,50 m < sd < 1.500 m
Dampfsperre: sd > 1.500 m
Dampfbremsen und Dampfsperren sind konvektionsdicht zu
verlegen, durchdringende Befestigungen sind nur dann
zulässig, wenn die Durchdringungen ihrerseits überdeckt
werden.
An wärmegedämmten Attiken sind Dampfsperren bis auf die
Oberseiten hochzuführen.
Um Dachabläufe herum sind Dämmungen im Durchmesser der
Abdichtungsflansche so weit in der Höhe zu reduzieren,
dass durch die Flansche keine Aufdickung entsteht, die
den Wasserablauf behindert.
Wärmedämmungen sind > 50 cm um Dachabläufe herum
mineralisch und nicht brennbar auszubilden.
An allen Durchdringungen, An- und Abschlüssen
brandschutzqualifizierter Bauteile gegen sind in
Anlehung an DIN 18234 nicht brennbare Dämmungen in
folgendem Mindestumfang auszuführen:
B mind. 12 cm mindestens an jeder Durchdringung
1,00x1,00 m um Durchdringungen < 30x30 cm oder d < 30
cm
B > 0,50 cm um Durchdringungen > 30x30 cm oder d > 30
cm
Soweit Fundamente haustechnischer Anlagen auf der
Dachhaut zu liegen kommen, ist die Druckfestigkeit der
Wärmedämmung im Hinblick auf die zu erwartenden
Flächengewichte zu wählen.
Dämmstoffplatten sollen mit Stufenfalz versehen sein.
Sind solche Platten nicht erhältlich, ist die Dämmung
2-lg. mit versetzten Stößen auszuführen. Sofern die
Fugen von Wärmedämmplatten nicht dicht gestoßen sind,
sind sie durch Schäumen oder Stopfen nachzudämmen.
Alle mit der konstruktiven Dachdecke homogen
verbundenen Bauteile, z. B. Attiken, Aufkantungen etc.,
sind nach vorherigem Aufbringen der Dampfsperre auch
ohne besondere Erwähnung wärmezudämmen. Bei Öffnungen
in der Dachfläche (z. B. an Lichtbändern, Lüftern etc.)
sind die freien Ränder der Wärmedämmung zu kaschieren.
Polystyrolschaumdämmplatten für Umkehrdächer sind nur
in extrudierter Herstellung zu verwenden. Es sind unter
ökologischen Aspekten nur kohlenstoffgeschäumte
extrudierte Polystyroldämmstoffplatten zulässig.
3.7 Mechanische Befestigungen
Mechanische Befestigungen auf nagelbaren Untergründen
sind entsprechend den Flachdachrichtlinien vorzunehmen.
Soweit mechanische Befestigungen auf
Spannbetonbauteilen ausgeführt werden sollen, holt der
AN unaufgefordert vom AG Auskunft darüber ein, wie an
den Spannbetonbauteilen befestigt werden kann.
Bei mehrlagigen Abdichtungen sind Befestigungselemente
ausschließlich in Überdeckungsbereichen vorzusehen.
3.8 Einbauten, Einbauteile
Alle Durchführungen und Abläufe, die Folien- oder
Bahnenabdichtungen durchdringen, sind mit Klebe- bzw.
Klemmflansch abzudichten. Gegebenenfalls erforderliche
Verstärkungen sind zu beachten.
Der Abstand von Einbauteilen untereinander und zu
aufgehenden Bauteilen muss mindestens 30 cm betragen,
um ein ordnungsgemäßes Eindichten der Flansche zu
gewährleisten. Sind Bauteile in geringerem Abstand
eingebaut, so teilt der AN dies dem AG rechtzeitig vor
Ausführung mit und meldet Bedenken hiergegen an. Dies
betrifft insbesondere auch Dunstrohre und Einläufe an
Attiken.
Dacheinläufe müssen revisionierbar, d. h. Abdeckungen
(z. B. Roste) herausnehmbar sein.
Der AN prüft das Vorhandensein erforderlicher
Notüberläufe und - zumindest überschlägig - deren
Bemessung.
3.9 Fugen/Anschlüsse
Stöße und Fugen sind so auszuführen, dass Dehnungen bei
gleichzeitiger Sicherstellung der Wasserdichtheit
spannungsfrei aufgenommen werden können. Bewegungsfugen
sind durchgehend anzuordnen, hiervon sind auch
Dampfsperren betroffen.
Der AN erfragt unaufgefordert die zu erwartenden
Fugenbewegungen rechtzeitig vor Ausführungsbeginn, um
Abdichtungsschlaufen erforderlicher Größe ausbilden zu
können.
Soweit in der Leistungsbeschreibung nicht anders
beschrieben, ist die Ausführung von Abdeckungen und
Ortgangausbildungen so zu wählen, dass an der Fassade
keine Verschmutzungen durch herablaufendes Wasser
entstehen können. Überstände sollen mindestens 40 mm
betragen, wenn an anderer Stelle nichts Abweichendes
geregelt ist.
Abdichtungen auf der Oberseite von Attiken sind bis auf
die Außenseite zu führen, sodass die Wandköpfe oder
Attiken dachseitig vollständig eingedichtet sind.
Metallanschlüsse, die in der wasserführenden Ebene
bituminös eingedichteter Dächer liegen, müssen einen
Schutzanstrich gegen Bitumenkorrosion erhalten. Der
Schutzanstrich ist mindestens 2 cm über die
wasserführende Ebene zu führen.
3.10 Schutzschichten und -maßnahmen
Im Gegensatz zu Schutzschichten dienen Schutzmaßnahmen
dem vorübergehenden Schutz der Abdichtung durch
geeignete Maßnahmen während der Bauarbeiten, in
Abhängigkeit von der Beanspruchung. Sie müssen auf die
erwartete Dauer des maßgebenden Bauzustandes abgestimmt
sein.
Material, Art und Dichte von Schutzschichten sind in
Abhängigkeit von den zu erwartenden Beanspruchungen und
den örtlichen Gegebenheiten auszuwählen.
Besondere Aufmerksamkeit ist bei Verwendung
abgleitfähiger Schutzschichten oder -lagen nötig, da
diese vom ausführenden Personal immer wieder gerne
einmal an die Wand genagelt werden und damit die gerade
erstellten Abdichtungen zerstört werden.
Kies kommt ausschließlich als gewaschener Rollkies zur
Ausführung, Bruchkies, Grobsplitt oder Schotter sind
nicht zulässig.
3.11 Lichtkuppeln, Rauchabzüge, Dachausstiege
Weichen die angebotenen RWA-Anlagen im Falle eines
Nebenangebotes von den ausgeschriebenen Anforderungen
ab, sind mindestens die verlangten aerodynamisch
wirksamen Rauchabzugsflächen zu erbringen.
Das gilt auch dann, wenn in der Ausschreibung lediglich
die Rahmengröße vorgegeben ist. Der AN führt, auch bei
Verwendung der AG-seitig vorgegebenen RWA,
unaufgefordert und rechtzeitig vor Ausführung den
Nachweis der geometrisch wirksamen Öffnungsfläche.
3.11.1 Vollständigkeit
Je Dachebene ist mindestens eine Lichtkuppel/RWA mit
einem Dachausstiegsbeschlag zu versehen.
Sofern in der nachfolgenden Leistungsbeschreibung keine
näheren Angaben zur Betätigungsart von Rauchabzügen
vorgegeben sind, ist von elektrisch betätigte Anlagen
mit Lüftungsfunktion auszugehen.
Sind Lichtkuppeln beschrieben, so verstehen sie sich
einschließlich Holzbohlenkranz, Eindeckrahmen, Montage-
und Anschlussset, Beschlägen, Betätigungsstangen etc.
als vollständige, eingebaute und in die Dachabdichtung
eingearbeitete Leistung. Innere
Zierbekleidungen/Laibungsbekleidungen sind nur dann
Leistungsbestandteil, wenn sie ausdrücklich beschrieben
sind.
3.11.2 Einbau von Lichtkuppeln
Der AN prüft unaufgefordert vor Bestellung der
Lichtkuppeln und Aufsatzkränze, ob eine Freigabe des
Herstellers für die vorhandene Dachneigung vorliegt.
In den Anschlussbereichen ist eine Kerndämmung
vorzunehmen; das gilt auch dann, wenn Dämmplatten in
anderen Dicken ausgeschrieben sind. Alle
Randanschlüsse zur Dampfsperre/Dampfbremse sind
vollflächig dicht zu verkleben.
3.11.3 Ausführung der Anschlüsse
Soweit Innenverkleidungen ausgeschrieben sind, sind
diese als Fertigprodukte aus dem Lieferprogramm des
Dachflächenherstellers zu verwenden.
3.11.4 RWA und motorisch betätigte Lichtkuppeln
Im Leistungsumfang des AN sind bei Ausführung von RWAs
je nach System folgende Komponenten zu liefern und
einzubauen:
Elektrisch ausgelöste oder betätigte RWA, Kuppeln und
Dachflächenfenster müssen in ihrer Steuerung über
mindestens einen freien, nicht belegten potenzialfreien
Steuerungskontakt für "auf" und "zu" verfügen, um so
die Möglichkeit zum Abschluss an BMA-Buskoppler zu
ermöglichen und um damit in eine
Brandfall-Steuerungsmatrix einbezogen werden zu können,
Auslösestation, Leitungen, angeblockte Thermatik bei
Auslösung über eine CO2-Patrone,
Inbetriebnahmebescheinigung und Abnahme durch
anerkannten Sachverständigen.
Die folgenden Schnittstellen für Lieferung und Montage
sind für elektromotorisch betätigte Dachflächenfenster
und Lichtkuppeln zu beachten:
Aufsetzkranz: AN
Eindichten: AN
RWA, Kuppel, Dachflächenfenster: AN
Motor, Antrieb: AN
Steuerung: AN
Taster ("Scheibe einschlagen", grau): AN
UP-Verkabelung: bauseitig
230-V-Anschlusspunkt: bauseitig
elektr. Verdrahtung, Schaltung: AN
Inbetriebnahme,
ggf. Prüfbuch, ggf. Sachverständigenabnahme: AN
Sofern in der nachfolgenden Leistungsbeschreibung keine
näheren Angaben zur Betätigungsart von Rauchabzügen
vorgegeben sind, ist von elektrisch betätigen Anlagen
mit Lüftungsfunktion auszugehen.
Dachflächenfenster mit elektromotorischer
Lüftungsfunktion, die außerhalb von Wohneinheiten
(bspw. in Treppenräumen) zum Einbau gelangen, sind mit
Wind- und Regenwächtern auszustatten.
Sind diese weder im Leistungspositionstext beschrieben
noch bauseitig vorhanden, bietet der AN diese dem AG
rechtzeitig vor Ausführungsbeginn als zusätzliche
Leistung an.
3.12 Sanierung
Bei Dacherneuerungsarbeiten darf grundsätzlich nur so
weit gearbeitet werden, dass bei Tagwasseranfall und
jeden Arbeitstag zu Arbeitsende die vollständige
Dichtigkeit des Daches gewährleistet ist.
3.13 Absturzsicherungen
Die wärmegedämmte Ausführung von Absturzsicherungen in
wärmegedämmten Dächern gehört ebenso zu den Leistungen
des AN wie das Einarbeiten in die Abdichtung.
3.14 Beläge und begehbare Dächer
3.14.1 Balkon- und Terrassenbeläge aus Holz
Balkonbeläge aus Holz werden ausschließlich mit
thermobehandelten, dauerhaltbar gemachten einheimischen
Harthölzern für Belag und Unterkonstruktion ausgeführt.
Sämtliche Hölzer mit FSC-Siegel.
Belag aus Thermoholzdielen in gleichmäßigen Längen,
nach Möglichkeit nicht unter 2,50 m Einzellänge im
laufenden Verband, planeben verlegt. Materialstärke >
25 mm.
Befestigung mittels gleichmäßig-kontrolliert
eingesenkter Edelstahlschrauben mit geometrischem
Schraubbild.
Unterkonstruktion aus thermobehandelten,
FSC-zertifizierten Kanthölzern mit Mindestkantenlänge
80 mm. Dränlage aus feuchtigkeitsunempfindlichen
Auflagern aus XPS-Dämmstoff, Auflagergröße mindestens
12 x 12 cm. Alle Belagoberflächen und Stirnseiten geölt.
ZVT Dachabdichtung
ZVT Klempner Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen
Klempnerarbeiten
1 Grundlagen
Für die Leistungen dieses Gewerks gelten die VOB Teil
C, insbesondere ATV DIN 18339 Klempnerarbeiten, und die
Allgemein Anerkannten Regeln der Technik.
Ergänzend hierzu gelten die Regelwerke der nachstehend
genannten Herausgeber in der zum Zeitpunkt der
Ausführung gültigen Fassung als Grundlage von
Kalkulation und Arbeitsausführung:
DGUV: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V.,
DIN: Deutsches Institut für Normung e. V.,
GDA: Gesamtverband der Aluminiumindustrie e. V.,
GSB International e. V.,
Institut Feuerverzinken GmbH, Industrieverband
Feuerverzinken e. V.,
RAL: Deutsches Institut für Gütesicherung und
Kennzeichnung e. V.,
vdd: Industrieverband Bitumen-Dach- und Dichtungsbahnen
e. V.,
ZVDH: Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks
e. V.
2 Vorbereitung und Planung
Innerhalb von 10 Tagen nach Auftragserhalt, in jedem
Fall jedoch rechtzeitig vor Materialdisposition und
Ausführungsbeginn, wird der AN dem AG unaufgefordert
den Teil seiner späteren Dokumentation übergeben, aus
dem alle bauaufsichtlichen Zulassungen,
Prüfungszeugnisse, Einbaubedingungen und technischen
Eigenschaften der vom AN zum Einbau vorgesehenen
Produkte ersichtlich sind.
Der AN hat den AG auf die für die angebotenen
Leistungen erforderlichen bauseitigen Vorleistungen
rechtzeitig vor Ausführungsbeginn der an ihn
beauftragten Leistungen hinzuweisen.
Rechtzeitig vor Beginn der Ausführung seiner Arbeiten
hat der AN eigenverantwortlich vorgegebene Maße und
benannte Höhen auf Übereinstimmung mit am Bau
vorhandenen Meterrissen und erforderlichenfalls die
Maßgenauigkeit des Rohbodens durch Nivellement
festzustellen. Bei Überschreitung der Toleranzgrenzen,
insbesondere von Winkeltoleranzen, ist der Auftraggeber
unverzüglich zu verständigen.
Soweit Toleranzen aus Vorleistungen vom AN beseitigt
werden, erstellt der AN vor Beseitigung oder Ausgleich
der Toleranzen ein Aufmaß über diese Leistungen. Nach
Leistungserbringung ist die Abrechnung des Aufwands zur
Toleranzbeseitigung nicht mehr nachvollziehbar. Daher
wird der AN das diesbezügliche Aufmaß vom AG
rechtzeitig vor Arbeitsausführung als Grundlage seines
Vergütungsanspruchs prüfen lassen.
Der AN plant eigenverantwortlich seinen
baustelleninternen Arbeitsablauf. Hieraus folgernd sind
alle eventuellen bauablaufbedingten Aufwendungen für
Hebezeuge, Mobilkraneinsätze, Bauzwischenzustände,
Provisorien, Unterstützungen, Tragrüstungen (mit
Ausnahme von Traggerüsten der Klasse B nach DIN EN
12812), Lehren etc. integraler Leistungsbestandteil des
AN und werden nicht gesondert vergütet, soweit nicht in
Leistungspositionen ausdrücklich abweichend
beschrieben.
Soweit der AN wartungspflichtige Anlagen, Bauelemente
oder -leistungen ausführt, wird er unaufgefordert und
rechtzeitig vor Abnahme seiner Leistungen dem AG
Wartungsverträge vorlegen, die für die Dauer des
Gewährleistungszeitraums alle zur Erhaltung der
Gewährleistungsansprüche des AG erforderlichen
Leistungen enthalten, und um ggf. bestehende
bauaufsichtliche Anforderungen an regelmäßige Wartungen
und Prüfungen zu erfüllen.
Der Ausschreibung eventuell beigefügte Leitdetails
treffen in erster Linie eine formale
Gestaltungsaussage. Es gehört zu den Aufgaben des AN,
im Rahmen seiner Werkstatt- und Montageplanung Stöße,
Verbindungen, Befestigungen, toleranzaufnehmende
Anschlüsse, Anzahl und Dimensionierung von
Notüberläufen und dergleichen gemäß dem zu erwartenden
Gebrauchswert zu entwickeln. Materialeigenschaften z.
B. durch Wärmeeinfluss sind bei der Detailausbildung zu
berücksichtigen.
3 Ausführung und Konstruktion
3.1 Allgemeine Hinweise zur Ausführung und Konstruktion
Anschlüsse an höher geführte Bauteile sind mindestens
15 cm über die Dachfläche zu führen und rückstausicher
zu verwahren.
Zum Schutz der Oberfläche sind Fassadensysteme foliert
zu liefern, die Folien sind nach der Montage nach
Aufforderung durch den AG vom AN zu entfernen.
Zinkbleche sind mit einer Latexbeschichtung zu
versehen, soweit die Gefahr besteht, dass Putz- oder
Mörtelanhaftungen durch die Leistungen anderer
Unternehmer entstehen können.
Der AN hat vor Ausführung der Klempnerarbeiten an
Dächern die Tauglichkeit des gewählten Montagesystems
als Bestandteil des äußeren Blitzschutzes nach DIN/VDE
nachzuweisen.
Die Konstruktionen von Dächern und Fassaden sind
grundsätzlich so herzustellen, dass keine Schäden durch
Tauwasser innerhalb der Konstruktion entstehen können.
Es sind möglichst hinterlüftete Konstruktionen
auszuführen. An der Innenseite von nicht kerngedämmten,
nicht hinterlüfteten Konstruktionen ist anstelle einer
Dampfsperre eine Dampfbremse einzubauen, um eine
Austrocknung nach innen zu ermöglichen.
3.2 Blecharbeiten
Überstände von Abdeckungen sollen mindestens 40 mm
betragen, soweit nicht an anderer Stelle andere Angaben
getätigt werden.
Blechkanten und Außenecken sind stets zu entgraten.
Die Oberseite von Blechen ist grundsätzlich im
Sichtbereich anzuordnen. Eine einheitliche Walzrichtung
ist bei der Verlegung von Blechen zu beachten, um ein
einheitliches Bild zu erhalten.
3.2.1 Dachrinnen und Fallrohre
Der AN klärt vor Ausführung mit dem AG, ob Kopfböden
von Dachrinnen als Kugelböden oder als Flachböden
auszuführen sind.
Gefällelose Rinnen sowie Rinnen in Wasserfließrichtung
unterhalb bituminöser Flächenabdichtungen sind vom AN
stets mit einem Schutzanstrich gegen Korrosion zu
versehen.
Am Fuß von Kehlen sind an vorgehängten Rinnen stets
Schwallbleche mit Verstärkung gegen Verbiegen
anzubringen.
Alle Fallrohranschlüsse sind mit Laubfangkörben
auszustatten. Fallrohre sind, soweit in der
nachfolgenden Leistungsbeschreibung nicht abweichend
beschrieben, mit Doppelbögen anstelle Trichterrohr
anzuschließen.
In öffentlich zugänglichen Bereichen sind Standrohre
mit einer Höhe von 2,00 m einzubauen. Standrohre sind,
soweit nicht ausdrücklich abweichend angegeben, aus
verzinkten Stahlrohren mit Revisionsklappe mit Schlitz
auszuführen, der Übergang zum Fallrohr erfolgt mittels
Abdeckmanschette.
3.2.2 Fensterbleche
Fensterbleche aus Titanzink oder Kupfer erhalten
seitliche Aufkantungen mit verlöteten hinteren Ecken
sowie vordere Abkantungen mit Rückkantungen.
Fensterbleche aus Aluminium sind mit seitlicher und
hinterer Aufkantung sowie verschweißten Ecken anstelle
Endkappen auszuführen, soweit nicht an anderer Stelle
abweichend beschrieben.
Alle Fensterbänke sind mit unterseitiger
Anti-Dröhn-Beschichtung auszuführen. Soweit
Fensterbänke rückseitig verschraubt sind, und ihr
Unterschnitt seitlich eingeputzt ist, ist eine
unterseitige Befestigung mit Bitumenkleber zulässig.
Fensterbleche dürfen nicht unmittelbar auf Mauerwerk
aufgesetzt werden, sie müssen eine unterseitige
Wärmedämmung in gesamter Laibungstiefe erhalten. Soweit
die Wärmedämmung nicht wie vorgegeben ausführbar ist,
teilt der AN dies dem AG rechtzeitig vor Ausführung
mit.
Fensterbleche bis 1,90 m Länge sind stets ungeteilt
auszuführen. Die Teilung breiterer Fensterbänke muss
unter Bezugnahme auf die Rahmenteilung der
Fensterelemente erfolgen und geschieht nicht unter dem
Aspekt der Verschnittoptimierung des AN.
Werden Fensterbleche montiert, solange Fassadenputz-
und Anstricharbeiten noch nicht abgeschlossen sind, so
sind sie vom AN mit einer Flüssiglatexbeschichtung als
Oberflächenschutz zu versehen.
3.2.3 Attika- und Wandkopfabdeckungen
Attikaabdeckungen sollen ein Gefälle nach innen von ca.
10 % erhalten. Abdeckungen aus Titanzink oder Kupfer
erhalten eine außenseitige Aufkantung zur Vermeidung
des seitlichen Abtropfens von Wasser.
Stöße und Schiebenähte sind mit profilierten
Stoßblechen zu unterlegen, sodass eine kontrollierte
Wasserableitung erfolgt. Als Unterlage von
Verblechungen sind wasserfest verleimte
Sperrholzplatten von mindestens 22 mm Stärke
einzubauen.
Soweit Attikaabdeckungen in der Länge geteilt werden
müssen, ist vom AN mit dem AG rechtzeitig vor
Ausführung abzusprechen, ob die Teilung mit gleichmäßig
langen Elementen oder aber unter Bezugnahme auf
beispielsweise die Achsen nebenliegender Fenster- oder
Fassadenelemente erfolgen soll.
Außenecken von Aluminium-Wandkopfabdeckungen sind stets
örtlich aufzumessen und in verschweißter Ausführung
herzustellen.
Endstücke von Attikaaufkantungen vor aufgehenden
Bauteilen erhalten stets eine Aufkantung als Abschluss.
Sichtbar verbleibende Befestigungsmittel sind in
waagerecht eingebauten Attikaabdeckungen nicht
zulässig.
Bei Wandkopfabdeckungen an Haustrennwänden mit
doppelter Wandstellung sind durchdringende
Befestigungen nur zulässig, wenn sie mindestens 20 mm
Bewegung ermöglichen und mit Lötkappen abgedeckt sind.
3.2.4 Aufkantungen und Anschlüsse
Anschlüsse an andere Baukörper, so etwa
Brandwandanschlüsse, sind stets verschieblich und in
Überdeckung auszuführen.
Die Klemmprofile aller Anschlüsse in genutzten
Bereichen (Terrassen, Balkone, Dachterrassen) sind mit
Kappleisten aus pulverbeschichtetem Aluminium zu
überdecken. Als genutzte Bereiche gelten Dachterrassen,
Terrassen, Balkone, ebenerdige Gebäudeanschlüsse,
Tiefgaragendächer usw.). Nicht genutzte Dächer sind
hiervon nicht betroffen. Alle Kappleisten sind
oberseitig zu versiegeln.
Anschlüsse an gemauerte Schornsteinköpfe sind, soweit
nicht in der Leistungsbeschreibung abweichend
beschrieben, stufenförmig und in die Mauerwerksfugen
eingeschlitzt auszuführen. Im oberen Abschluss sind
Kappleisten zur Überdeckung des Anschlusses mit
Mauerhaken zu sichern und dauerelastisch zu versiegeln.
3.2.5 Abdichtung
Im Anschlussbereich unterhalb von Fensterbänken sowie
zwischen Fensterbank und Blendrahmen ist eine
Abdichtungsebene einschließlich Fugenabdichtungen
einzubauen. Die Ausführungen der Abdichtungen müssen
schlagregendicht sein sowie thermische
Längenausdehnungen der Fensterbänke aufnehmen können.
=========================================
=========================================
ZVT Klempner
10 Decke Kellerräume
10
Decke Kellerräume
10.__.001 Untergrund reinigen, abkehren Reinigen des Untergrundes aus Beton durch Abkehren, abstoßen grober Verschmutzung,
zur Verbesserung der Haftung, anfallende Stoffe sind zu entsorgen, Untergrund waagerecht,
zu bearbeiten sind über 10 bis 20 % der Gesamtfläche,
abgerechnet wird die Gesamtfläche.
10.__.001
Untergrund reinigen, abkehren
260.27
m2
10.__.002 Voranstrich Flachdach Bitumenemulsion Voranstrich für Flachdach Tiefgarage, aus Bitumenemulsion, Auftrag durch Streichen, auf gereinigten Untergrund aus Beton.
10.__.002
Voranstrich Flachdach Bitumenemulsion
260.27
m2
10.__.003 SOPREMA AL + V60 S4 auf Stahlbeton Bitumen-und Dampfsperrbahn gemäß Stoffnorm DIN EN 13970 in der Fläche punkt- bzw. unterbrochen streifenförmig auf ebenen und trockenen Untergrund aus
Stahlbeton und im Bereich von An- und
Abschlüssen vollflächig nach Hersteller-
angaben aufschweißen,
Nähte und Stöße dicht verschweißen.
Im Bereich von An- und Abschlüssen
vollflächig 5 cm über die Oberkante der
Wärmedämmung / 30cm über Oberkante Gelände hochführen.
Oberflächenausstattung:
-Oberseite: Sand
-Unterseite: Kunststofffolie
-Trägereinlage: Aluminiumverbundträger/
Glasvlies
10.__.003
SOPREMA AL + V60 S4 auf Stahlbeton
353.22
m2
10.__.004 Gefälledämmung EPS 040 DAA dh 150, gekl. Gefälle-Wärmedämmung aus expandiertem
Polystyrol, EPS 040 DAA dh 150 kPa nach
DIN EN 13163 irreversible Längenänderung
( -0,15%), unkaschiert, ohne Stufenfalz,
mit Dämmstoffklebeschaum gegen abhebende
Windlasten ausreichend verkleben und
nach Verlegeplan dicht gestoßen verlegen
Gefällegebung: 2 %
Dicke i.M.:80 mm
gewählter Kleber:
EFIFOAM Dämmstoffklebeschaum
Gefälle ca. von 6 bis 10cm
Einbauort: Kellergang
10.__.004
Gefälledämmung EPS 040 DAA dh 150, gekl.
94.75
m2
10.__.005 Wärmedämmung aus expandiertem Wärmedämmung aus expandiertem
Polystyrol, EPS 040 DAA dh 150 kPa nach
DIN EN 13163 irreversible Längenänderung
( -0,15%), unkaschiert, ohne Stufenfalz,
mit Dämmstoffklebeschaum gegen abhebende
Windlasten ausreichend verkleben und
nach Verlegeplan dicht gestoßen verlegen
Dicke i.M.:100 mm
gewählter Kleber:
EFIFOAM Dämmstoffklebeschaum
Einbauort: Decke Fahrradraum
10.__.005
Wärmedämmung aus expandiertem
40.00
m2
10.__.006 Unterlagsbahn auf EPS SOPRALENE Stick 35 Duo Kaltselbstklebende Elastomerbitumen-
Unterlagsbahnmit DUO-Längsrand
(2 cm selbstklebend + 8 cm Schweißrand)
durch Abziehen der unterseitigen Schutzfolie
auf die ausgeschriebene EPS Wärmedämmung nach Herstellerangaben verlegen, Nähte und Stöße dicht verschweißen.
Oberflächenausstattung:
-Oberseite: Kunststoff-Folie
-Unterseite: kaltselbstklebendes
Elastomerbitumen mit abziehbarer
Schutzfolie
Kennzeichnung: PYE-KTG-KSP-3,5 DU
nach Anwendungsnormen DIN/TS 20000-201
und BA PYE-KTG-KSP-3,5 nach
DIN/TS 20000-202 sowie Stoffnormen
DIN EN 13707 und DIN EN 13969,
Technische Kennwerte:´
Geprüfte Wasserdichtheit:
200 kPa über 24h.
Dicke: 3,5 mm
Kaltbiegeverhalten -30°C
Wärmestandfestigkeit 100°C
Maximale Zugkraft
1000 N/50 mm längs, 1000 N/50 mm quer
Dehnung 3,5% längs, 3,5% quer
gewähltes Fabrikat:
SOPRALENE Stick 35 DUO
10.__.006
Unterlagsbahn auf EPS SOPRALENE Stick 35 Duo
125.70
m2
10.__.007 Oberlage SOPREMA Vapro uno teilflächig Elastomerbitumenoberlage mit
unterseitig wärmeaktivierbaren Therm-
streifen zum Dampfdruckausgleich.
Oberlagsbahn mit 13 cm breiter,
bestreuungsfreier Längsnahtausbildung
als einlagige Abdichtung, wie folgt
verlegen:
-Bahnen ausrollen und ausrichten
-teiflächig auf der hitzeunempfindlichen
Unterlage durch abflämmen der
unterseitigen Folie unterbrochen
streifenweise aufschweißen, Längs- und
Quernähte dicht verschweißen
Im Bereich der Quernaht ist an der unterdeckenden
Bahn ein Eckenschnitt auszuführen.
-im Kopfbereich optional mit einem
Sicherheitsstreifen aus der Elastomer-
bitumenbahn SOPREMA Vapro stixx,
b= 33 cm, l=1,25 m, mittig so unterlegen
daß Folge- und Nebenbahn in einer Breite
von 10 - 15 cm mit unterlegt sind
Oberflächenausstattung:
-Oberseite: Schiefer
-Unterseite: Thermstreifen
Kennzeichnung:
PYE-KTP-4,5 DE/DO nach Anwendungsnorm
DIN/TS 20000-201 sowie Stoffnorm
DIN EN 13707.
Technische Kennwerte:
Geprüfte Wasserdichtheit:
600 kPa über 24h.
Dicke: 4,5 mm
Kaltbiegeverhalten -36°C
Wärmestandfestigkeit 120°C
Maximale Zugkraft
1000 N/50 mm längs, 1000 N/50 mm quer
Dehnung 40% längs, 40% quer
gewähltes Fabrikat:
SOPREMA Vapro uno
10.__.007
Oberlage SOPREMA Vapro uno teilflächig
125.70
m2
10.__.008 Abdichtung Müllraum 2-lagig Bitumen Abdichtung gegen von außen drückendes Wasser DIN 18533-2 Tab. 14, auf Decken, Untergrund Beton/Estrich,
Eintauchtiefe/Stauhöhe bis 4 m,
Abdichtung aus Bitumenbahnen, 2-lagig, Polymerbitumen- Dachdichtungsbahn DIN EN 13969 - PYE - PV 200 DD
Polyestervlieseinlage 200/250 g/m2, Anwendungstyp DIN V 20000-202 BA (Bahn für Bauwerksabdichtung),
Klebemasse Bitumen gefüllt, im Gieß- und
Einwalzverfahren aufbringen, Deckaufstrich heiß verarbeiten, einlagig, Mindestauftragsmenge 1,5 kg/m2.
einschl. Anarbeiten an Einläufe, Deckendurchbrüche, Stahlwinkel und sonstige Einbauten der Laubengänge.
Einbauort: auf Rohdecke Müllraum
und Zugang zu Haus F
10.__.008
Abdichtung Müllraum 2-lagig Bitumen
135.00
m2
10.__.009 Zulage für abdichten von Schwellen Zulage für eindichten von Schwellen+ Versprünge+ Aufkantungen
in der TG-Decke mit Bitumendichtbahn
Die Abdichtung ist um/über diese Höhenversprünge zuführen,
einschl. Kanten- und Eckausbildung
Höhe der Aufkantung bis 25cm
10.__.009
Zulage für abdichten von Schwellen
O
12.00
m
10.__.010 Wandanschluss gedämmt starr EPS DAA 0,035W/mK Wandanschluss, wärmegedämmt, starr, Höhe über OK Belag über 25 bis 30 cm,
Wärmedämmung aus Polystyrol-Hartschaum EPS DIN EN 13163, Anwendungsgebiet DIN 4108-10 DAA, mittlere Druckbelastbarkeit - dm, Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit max. 0,035 W/(mK), Baustoffklasse DIN 4102-1 B1
(schwerentflammbar),
Dicke 220 mm, einseitig kaschiert,
Abdichtung aus Bitumenbahnen, Dämmkeil aus Polystyrol- Hartschaum DIN EN 13163 EPS, Querschnitt 50/50 mm, kleben,
wie 2-lagige Abdichtung zuvor:
1.Lage SOPRALENE Stick 35 Duo
2.Lage SOPREMA Vapro uno
Wand vorstreichen und Bitumenbahn hochführen bis Oberkante Anschlusshöhe, Abdichtung mit Klemmschiene mechanisch befestigen, Klemmschiene aus Aluminium, einschl. Überhangstreifen (Kappleiste).
Einbauort:
Wandanschluss Wohnhaus
10.__.010
Wandanschluss gedämmt starr EPS DAA 0,035W/mK
67.12
m
10.__.011 Wandanschluss nicht gedämmt starr Anschluss aller Lagen der Dachabdichtung, gem. Vorpositionen, an auf-/niedergehende Bauteile, Wände, incl. mechanische Befestigung. Anschlusshöhe bis 80+15cm
Einbauort: Wandanschluss TG Haus F, Stützenfundamente Stauschwelle, Aufkantungen, Versprünge in der Decke, vertikaler Anschluss nach unten und Kellerlichtschächte.
10.__.011
Wandanschluss nicht gedämmt starr
103.68
m
10.__.012 Schutzlage über Dachbahn Bautenschutzmatte D 8mm Schutzlage über der Dachbahn, aus Bautenschutzmatten oder -platten, aus Gummigranulat, Dicke 8 mm, lose
verlegen.
10.__.012
Schutzlage über Dachbahn Bautenschutzmatte D 8mm
260.27
m2
10.__.013 Anschluss an Türen/ Fenster; Flüssigkunststoff Anschlüsse zu angrenzenden Bauteilen der
Loggia mit Flüssigkunststoff abdichten.
Leistungsbestandteile:
Säubern Untergrund,
Abdichtungsbereich überdecken mit Schleppstreifen Hochflexible, 2-lg. Flüssigabdichtung mit Vlieseinlage
Die vorgeschriebene Schichtdicke ist nachzuweisen.
Einbauort:
+Fenster
+Aufzugstür
Breite der Anschlüsse ca. 20/20cm
Leitprodukt:
FRANKOSIL® 1K PLUS
FRANKOLON® Polyestervlies
angebotenes Fabrikat:
10.__.013
Anschluss an Türen/ Fenster; Flüssigkunststoff
60.30
m
10.__.014 Anschluss aufgehende Bauteile / Flüssigkunststoff Anschlüsse zu angrenzenden Bauteilen
mit Flüssigkunststoff abdichten des adhäsiven Übergang Bitumenbahn/ WU-Bauteil Leistungsbestandteile:
Säubern Untergrund,
Abdichtungsbereich überdecken mit Schleppstreifen Hochflexible, 2-lg. Flüssigabdichtung mit Vlieseinlage
Die vorgeschriebene Schichtdicke ist nachzuweisen.
Einbauort:
+Dachdurchdringung Müllraum
+Kellerlichtschacht
Breite der Anschlüsse ca. 20cm
Leitprodukt:
FRANKOSIL® 1K PLUS
FRANKOLON® Polyestervlies
angebotenes Fabrikat:
10.__.014
Anschluss aufgehende Bauteile / Flüssigkunststoff
10.03
m
20 Hauptdach
20
Hauptdach
Abdichtung und Dämmung Abdichtung und Dämmung
Abdichtung und Dämmung
20.__.001 Untergrund reinigen, abkehren Reinigen des Untergrundes aus Beton durch Abkehren, abstoßen grober Verschmutzung,
zur Verbesserung der Haftung, anfallende Stoffe sind zu entsorgen, Untergrund waagerecht, zu bearbeiten sind über
10 bis 20 % der Gesamtfläche,
abgerechnet wird die Gesamtfläche.
Dachfläche incl. TRH-Dach
20.__.001
Untergrund reinigen, abkehren
478.00
m2
20.__.002 Dampfdruckausgleichsschicht Elastomer-Bitumenbahn Dampfdruckausgleichsschicht aus Elastomerbitumen- Dampfsperrschweißbahn,
gleichzeitige Trenn- und Ausgleichslage,
d=4,2mm, Einlage Aluminium-Verbundträger,
sd>1.500m
einschl. Voranstrich der Untergünde.
liefern und fachgereccht verschweißen
Leitprodukt:
Soprema AL+V60 S4
o. glw.
20.__.002
Dampfdruckausgleichsschicht Elastomer-Bitumenbahn
570.40
m2
20.__.003 Gefälledämmung EPS 032 DAA dh 150, gekl. Gefälle-Wärmedämmung aus expandiertem
Polystyrol, EPS 032 DAA dh 150 kPa nach
DIN EN 13163 irreversible Längenänderung
( -0,15%), unkaschiert, ohne Stufenfalz,
mit Dämmstoffklebeschaum gegen abhebende
Windlasten ausreichend verkleben und
nach Verlegeplan dicht gestoßen verlegen
Gefällegebung: 2 %
Dicke:
Grunddämmung 220mm
Gefälledämmung 80mm
gewählter Kleber:
EFIFOAM Dämmstoffklebeschaum
Gefälle ca. von 6 bis 10cm
Einbauort: Kellergang
20.__.003
Gefälledämmung EPS 032 DAA dh 150, gekl.
478.00
m2
20.__.004 Attikadämmung umlaufend, vertikal/ horizonztal Attikadämmung umlaufend, vertikal/ horizonztal, an Stahlbetonwand
fachgerecht im Systemaufbau herstellen;
Höhe Attika bis 52 cm
Aufbau:
Attikadämmung EPS DAA Dh WLG 032
+Innenseite mit 120 mm WD
+Attikakrone im Gefälle, i.M. 120mm WD;
fachgerecht befestigen
Attika: 175mm Stahlbetonwand
Dämmung: 120 mm
Höhe Attika: bis 55 cm
Breite Attika: bis 59 cm incl. Dämmung
Dämmung: EPS WLG 032
Gebäudehöhe: bis 12,50 m
20.__.004
Attikadämmung umlaufend, vertikal/ horizonztal
92.40
m2
20.__.005 erstellen Montageplanung+ Windsog erstellen Werk- und Montageplanung
einschl. Windsogberechnung für
das Hausptdach sowie Laubengangdach,
die Befestigung der Dämmlage und Abdichtung.
Die Flächenauflast darf nicht für die Berechnung angesetzt werden.
20.__.005
erstellen Montageplanung+ Windsog
1.00
psch
20.__.006 Zulage zu Pos. Verdübelung Dämmung Zulage zu Pos. Dämmschicht für die mechan. Befestigung/ Verdübelung im Rand- und Eckbereich mittels Dübelung/ Telleranker.
Randbereich ca. 2,5m von der Attika bzw.
im Eckbereich.
20.__.006
Zulage zu Pos. Verdübelung Dämmung
125.00
m2
20.__.007 Zulage Brandüberschlagsstreifen, A1 Zulage zur Dachabdichtung mit EPS-Dämmung für die Ausbildung eines Brandüberschlagsstreifens aus MW im Bereich von Brandwänden und Durchdringungen.
Die MW-Dämmung muß auch im Bereich der Attika weitergeführt werden.
Dämmung: Mineralwolle (MW) nach
DIN EN 13162, Schmelzpunkt: >= 1.000 °C
Baustoffklasse: A1/A2-s1,d0 nach DIN 4102 bzw. EN 13501
WLS: 035
Streifenbreite: ca. 1,25 m
Einbauort:Hauptdach
20.__.007
Zulage Brandüberschlagsstreifen, A1
17.80
m
20.__.008 FPO-Abdichtungsbahnen FPO-Abdichtungsbahnen
SOPREMA FLAGON Premio Stick 150
FPO-Kunststoffbahn, chlor- weichmacher-
und schwermetallfrei, dämmstoffneutral
und bitumenverträglich. Werkstoffbasis:
hochwertiges Polypropylen (PP),
Einlage aus Spezialglasvlies und unter-
seitiger Polyestervlieskaschierung mit
Kaltselbstklebeschicht nach
EN 13956 / DIN 20000-201 und
EN 13967 / DIN 20000-202
(DE/E1-FPO-BV-E-GV-K-PV-SK-1,5)
auf geprüften, von SOPREMA freigegebenen
oder geeigneten Untergründen verlegen.
Die homogene Verbindung der Längsnähte
erfolgt durch Warmgasschweißen.
Die Längsnahtüberdeckung beträgt 6 cm.
Im Kopfbereich werden die Bahnen
gestoßen und mit FLAGON FPO-
Abdeckstreifen, Dicke 1,5 mm, Zuschnitt-
breite 20 cm materialhomogen gefügt.
Relevante technische Kennwerte:
Geradheit: < 10 mm
Planlage: < 10 mm
Wasserdichtheit: > 400 kPa/72h
Fügenaht:
- Schälwiderstand > 200 N/50 mm
- Scherwiderstand > 400 N/50 mm
Höchstzugkraft: > 650 N/50 mm
Dehnung bei Höchstzugkraft: > 350%
Weiterreißwiderstand: > 250 N
Widerstand gegen stoßartige Belastung:
> 800 mm
Maßhaltigkeit: < 0,1%
Falzverhalten bei tiefer Temperatur:
-30°C
UV - Bestrahlung: Klasse 0
wurzel- und rhizomfest gemäß FLL und
EN 13948
gewähltes Fabrikat:
SOPREMA FLAGON PREMIO STICK 150
o.glw.
20.__.008
FPO-Abdichtungsbahnen
478.00
m2
20.__.009 Dachabdichtung, 2-lagig, Elastomerbitumen-Schweißbahn Dachabdichtung, 2-lagig,
Anwendungskategorie K2,
Beanspruchungsklasse II B,
Anforderungen hinsichtlich Widerstandsfähigkeit gegen Flugfeuer und strahlende Wärme,
Dachneigung größer gleich 2 %,
Untergrund Dämmschicht,
1. Lage aus Elastomerbitumen- Dampfsperrschweißbahn,mit integriertem Durchwurzelschutz, gleichzeitig Dampfdruckausgleichsschicht, oberseitig PP-Vlies und Sicherheitsnaht, unterseitg Power-Therm-Streifen und rote Sytan-Beschichtung, d=4,0mm, Einlage 150g/m² Polyestergewebe-Verbundträger, Eigenschaftsklass E1, Anwendungstyp DO/DU,vollflächig schweißen
Leitprodukt:
Icopal-Grünplast
2.Lage Elastomerbitumen-Schweißbahn,mit integriertem Durchwurzelschutz und
FireSmart-Ausrüstung, oberseitig steingrau bestreut,Sicherheitsnaht und bestreuungsfreier Querstoß, unterseitig Rillen-Vario und Folie, d=5,0mm, Einlagig 260g/m² Polyestergewebe-Verbundträger, Eigenschaftsklass E1, Anwendungstyp DO,vollflächig schweißen
Leitprodukt:
Icopal-Grünplast-Top
20.__.009
Dachabdichtung, 2-lagig, Elastomerbitumen-Schweißbahn
O
478.00
m2
20.__.010 Dachabdichtung Attika Anschluss aller Lagen der Dachabdichtung, gem. Vorpositionen, horizontal und vertikal an der Attika, Abdichtung an Attika fachgerecht hochführen und gem. System fachgerecht befestigen
incl. fachgerechte horiontale und vertikale Eckausbildungen/ Hohlkehle/ Dämmkeile, notwendige Profile bzw. Formteile sind einzurechnen; incl. notwendige mechanische
Befestigung.
Die Fläche des Attika im Grundriss ist bei den Hauptpositionen Dampfsperre und Abdichtung übermessen.
Anschlusshöhe ca. 40cm
Attikabreite bis 68cm
20.__.010
Dachabdichtung Attika
132.00
m
20.__.011 Abdichtung, Flüssigkunststoff Anschlüsse zu angrenzenden Bauteilen der
Loggia mit Flüssigkunststoff abdichten.
Leistungsbestandteile:
Säubern Untergrund,
Abdichtungsbereich überdecken mit Schleppstreifen Hochflexible, 2-lg. Flüssigabdichtung mit Vlieseinlage
Die vorgeschriebene Schichtdicke ist nachzuweisen.
Einbauort:
+Dachdurchdringung
+Aufzug
+Lichtkuppel
Breite der Anschlüsse ca. 75cm
Leitprodukt:
FRANKOSIL® 1K PLUS
FRANKOLON® Polyestervlies
angebotenes Fabrikat:
20.__.011
Abdichtung, Flüssigkunststoff
6.00
m
30 Klempnerarbeiten
30
Klempnerarbeiten
30.01 Blecharbeiten
30.01
Blecharbeiten
30.02 Entwässerung Hauptdach
30.02
Entwässerung Hauptdach
30.03 Entwässerung Loggias
30.03
Entwässerung Loggias
30.04 Entwässerung Laubengang
30.04
Entwässerung Laubengang
30.05 Entwässerung Dach LG
30.05
Entwässerung Dach LG
40 Loggia
40
Loggia
Loggia EG bis DG Vollfertigteil Loggia 2.OG bis DG Vollfertigteil
Loggia EG bis DG Vollfertigteil
40.__.001 Untergrund reinigen, grobe Verschmutzung Vorhandenen Untergrund, waage- oder senkrecht von
groben Verschmutzungen reinigen.
Diese Position gelangt nur nach ausdrücklicher
Leistungsabforderung durch die Bauleitung zur
Ausführung/Abrechnung!
Zweck: Vorbereitung für Abdichtung
Vorleistung: Freilegen der abzudichtenden
Flächen
Folgeleistung: Abdichtung
Untergrund: MW, Beton
40.__.001
Untergrund reinigen, grobe Verschmutzung
117.00
m2
40.__.002 Abdichtung, Flüssigkunststoff Anschlüsse zu angrenzenden Bauteilen der
Loggia mit Flüssigkunststoff abdichten.
Leistungsbestandteile:
Säubern Untergrund,
Fensteranschluss/ Betonaufkantung überdecken mit Schleppstreifen Hochflexible, 2-lg. Flüssigabdichtung mit Vlieseinlage
Die vorgeschriebene Schichtdicke ist nachzuweisen.
Einbauort:
+Wandanschluss/ Isokorb
+Fensteranschluss
+Geländeranschluss
+Einlauf Speier
+Fußplatte Loggiatrennwand
+Trennfuge Loggiaplatten
Breite Anschluss bis 40cm
Leitprodukt:
FRANKOSIL® 1K PLUS
FRANKOLON® Polyestervlies
angebotenes Fabrikat:
40.__.002
Abdichtung, Flüssigkunststoff
107.63
m
40.__.003 ACO Profilline Nullschwellenrinne ACO Profiline Free, Typ geschlitzt, BB 15,5,
L=120cm, V2A (1.4301)
ACO Profiline Free aus V2A für den Bereich
barrierefreier Türschwellen gemäß DIN 18531 für einliegende
Roste.
Ausgelegt für Haus-, Nebeneingangs- und
Balkontüren für das Türschwellensystem:
- Premiplan (10mm Schwelle)
- Premiplan plus (0mm Schwelle)
Schwellenanschluss mit parallel verlaufender
flexiblerDichtung (320699) für eine rückstaufreie Anbindung
an die Schwellensysteme Premiplan und Premiplan
plus.
Offene Rinnenwanne zur Belagsseite mit 4 mm
Dränageschlitzen, Stichkanalanschluss und DN 100
Anschlussmöglichkeit im Boden für Balkone und genutzten Dächern.
Wasserspiegelgefälle,Belastungsklasse K3 nach DIN EN 1253-2 mit
Abdeckrost 30/10
Material: V2A (1.4301)
Bauhöhe: 10 cm
Baulänge: 100 cm
Nennmaß: 15,5 cm
Liefern und nach Einbauanleitung des Herstellers
verlegen / montieren
40.__.003
ACO Profilline Nullschwellenrinne
30.50
St
40.__.004 ACO Profiline Stichkanal ACO ProfiLine 2.0 Stichkanal, geschlitzt, V2A,
B=10cm, H=3cm
ACO ProfiLine 2.0 Stichkanal, beidseitig geschlitzt,
4mm Drainschlitze, begehbar sowie rollstuhlbefahrbar,
liefern und verlegen
Fabrikat: ACO ProfiLine 2.0
Material: V2A (1.4301)
Baubreite:10 cm
Bauhöhe: 3 cm
Baulänge: 200 cm
40.__.004
ACO Profiline Stichkanal
15.00
St
40.__.005 Kiesleiste- Alu Kiesleiste- Alu
L-Profil als Trennschiene zwischen Kies und Substrat liefern und gemäß Herstellerangaben durch Scharnier- und Klickverbindungen miteinander verbinden, auf der Filterlage/Schutzlage/Dränelementen verlegen bzw. an Dränelementen anschließen.
Für Dachneigungen bis 5 Grad
Leitprodukt:
Typ: Optigrün SKL-120-1100,
Breite: 110 mm
Höhe: 120 mm
Nenndicke: 3,5 mm
40.__.005
Kiesleiste- Alu
22.50
m
40.__.006 Randkontrollschacht Randkontrollschacht
für seitlichen Dachablauf/ Speier,
für Rand- und Kiesstreifenentwässerung, begehbar, liefern und versetzen.
Deckel mit Öffnungen zur Oberflächenentwässerung,
Abmessungen: 250/250mm
Höhe, plangleich Plattenbelag.
Aufstockelemente sind mit einzukalkulieren.
40.__.006
Randkontrollschacht
15.00
St
Balkonbelag Balkonbelag
Balkonbelag
40.__.007 Bautenschutz- und Dränelement FKD 10 GF OPTIGRÜN-Bautenschutz- und Dränelement FKD 10 mit aufkaschiertem Filtervlies und Gleitfolie liefern und vor den aufgehenden Bauteilen, zum Schutz der Dachabdichtung und zur Ableitung von Fassadenwasser in die Dränschicht einbauen, einschl. aller Zuschnitte.
Einsatzbereich:
Entwässerung unter Gehbelagsflächen und an senkrechten Bauteilen
Eigenschaften:
Bautenschutz gem. DIN 18531-2
Mit CE-Kennzeichen
Material Kern: HDPE-Recycling-Regenerat
Material Filterschicht: Polypropylen PP
Material Gleitfolie: Polyethylen PE
Festigkeitsklasse Filterschicht: GRK 2
Druckfestigkeit (bei 18% Stauchung): 400 kN/m²
Entwässerungsleistung geprüft bei 2% Gefälle:
0,55 l/(m*s)
Entwässerungsleistung an senkrechten Bauteilen (CMD):
3,34 l(m*s)
Gesamtnenndicke: ca. 10 mm
Gewicht Noppenbahn: ca. 615 g/m²
Gewicht Filterschicht: ca. 135 g/m²
Gewicht Gleitfolie: ca. 100 g/m²
Gesamtgewicht: ca. 850 g/m²
40.__.007
Bautenschutz- und Dränelement FKD 10 GF
117.00
m2
40.__.008 Boden Betonwerkstein 40/40/4 cm, Splittbett Bodenbelag im Außenbereich, aus Betonwerkstein, auf Terrassen auf vorh. Beton bzw. Dämmmung auf Splittbett im Quadratverband mit Kreuzfugen auf
Untergrund mit 2% Gefälle verlegen,
Fugen offen,
Plattenmaße 40/40/4 cm
Farbe FCN bianco geschliffen
Höhe Splittbett ca. 4-10cm
40.__.008
Boden Betonwerkstein 40/40/4 cm, Splittbett
O
117.00
m2
40.__.009 dito, Plattenbelag auf Stelzlager wie Pos. zuvor jedoch als
Plattenbelag 40/40/4cm auf
Stelzlager.
40.__.009
dito, Plattenbelag auf Stelzlager
117.00
m2
40.__.010 Platten schneiden Betonwerksteinbelag der Vorpos.
an Bauteile anpassen / schneiden.
40.__.010
Platten schneiden
110.00
m
45 Laubengang
45
Laubengang
Laubengang Laubengang
mit Gefälleestrich
Laubengang
45.__.001 Untergrund reinigen, abkehren Reinigen des Untergrundes aus Beton/Estrich durch Abkehren, abstoßen grober Verschmutzung,
zur Verbesserung der Haftung, anfallende Stoffe sind zu entsorgen, Untergrund waagerecht,
zu bearbeiten sind über 10 bis 20 % der Gesamtfläche,
abgerechnet wird die Gesamtfläche.
45.__.001
Untergrund reinigen, abkehren
504.00
m2
45.__.002 Voranstrich Flachdach Bitumenemulsion Voranstrich für Laubengang, aus Bitumenemulsion, Auftrag durch Streichen, auf gereinigten Untergrund aus Beton.
45.__.002
Voranstrich Flachdach Bitumenemulsion
504.00
m2
45.__.003 Abdichtung Laubengang 2-lagig Bitumen Abdichtung gegen von außen drückendes Wasser DIN 18533-2 Tab. 14, auf Decken, Untergrund Beton/Estrich,
Eintauchtiefe/Stauhöhe bis 4 m,
Abdichtung aus Bitumenbahnen, 2-lagig, Polymerbitumen- Dachdichtungsbahn DIN EN 13969 - PYE - PV 200 DD
Polyestervlieseinlage 200/250 g/m2, Anwendungstyp DIN V 20000-202 BA (Bahn für Bauwerksabdichtung),
Klebemasse Bitumen gefüllt, im Gieß- und
Einwalzverfahren aufbringen, Deckaufstrich heiß verarbeiten, einlagig, Mindestauftragsmenge 1,5 kg/m2.
einschl. Anarbeiten an Einläufe, Deckendurchbrüche, Stahlwinkel und sonstige Einbauten der Laubengänge.
Einbauort: auf Gefälleestrich der Laubengänge
45.__.003
Abdichtung Laubengang 2-lagig Bitumen
504.00
m2
45.__.004 Zulage für abdichten von Aufkantungen Zulage für eindichten von Versprüngen, Aufkantungen, Schwellen im Bereich Laubengang mit Bitumendichtbahn
oder Flüssigkunststoff
Die Abdichtung ist um/über diese Höhenversprünge zuführen,
einschl. Kanten- und Eckausbildung
Höhe der Aufkantung bis 25cm
Einbauort:
+Betonaufkantungen an freien Deckenrändern
+Aufkantung Vollfertigteile
45.__.004
Zulage für abdichten von Aufkantungen
316.80
m
45.__.005 Abdichtung, Flüssigkunststoff; WA+ Bauteile Anschlüsse zu angrenzenden Bauteilen der
Loggia mit Flüssigkunststoff abdichten.
Leistungsbestandteile:
Säubern Untergrund,
Abdichtungsbereich überdecken mit Schleppstreifen Hochflexible, 2-lg. Flüssigabdichtung mit Vlieseinlage
Die vorgeschriebene Schichtdicke ist nachzuweisen.
Einbauort:
+Einlauf Speier- Deckenabläufe
+Halterung Holzlamellen
+Geländerblende
+Säulen
Breite der Anschlüsse ca. 65cm
Leitprodukt:
FRANKOSIL® 1K PLUS
FRANKOLON® Polyestervlies
angebotenes Fabrikat:
45.__.005
Abdichtung, Flüssigkunststoff; WA+ Bauteile
54.95
m
45.__.006 Untergrundbehandlung Flüssigkunststoff Untergrundbehandlung Flüssigkunststoff
reinigen und abspachteln vom nicht verträglichen Untergründen/Oberflächen wie Iso-Körbe vor aufbringen der Flüssigabdichtung.
der Untergrund ist ggf. mit einer mineralischen Spachtelung vorzubereiten;
lose Teile, Kunststoffabdeckung sind zu entfernen und zu entsorgen.
Breite bis 40cm/m
45.__.006
Untergrundbehandlung Flüssigkunststoff
46.50
m
45.__.007 Abdichtung, Flüssigkunststoff WE-Türen Anschlüsse zu angrenzenden Bauteilen der
Loggia mit Flüssigkunststoff abdichten.
Leistungsbestandteile:
Säubern Untergrund,
Türanschluss/ Dämmung überdecken mit Schleppstreifen Hochflexible, 2-lg. Flüssigabdichtung mit Vlieseinlage
Die vorgeschriebene Schichtdicke ist nachzuweisen.
Einbauort:
+Wohnungstüren Laubengang
und EG
+Treppenhaus
Breite Anschluss bis 60cm
Leitprodukt:
FRANKOSIL® 1K PLUS
FRANKOLON® Polyestervlies
angebotenes Fabrikat:
45.__.007
Abdichtung, Flüssigkunststoff WE-Türen
68.50
m
45.__.008 Dränrinne Laubengang Dränrinne Laubengang, wannenförmige
Ausbildung. Aufgestelzt auf druckfester Unterlage aus dämmenden Konstruktionswerkstoff
/ Gefälleestrich zum freien Ablauf Entwässerungsebene, Gitterrost 30/10 aus feuerverzinktes Stahlblech, einschl. Rinnenenddeckel, Rinnenverbinder,
Gitterrost 30/10.
Der Gitterrost ist mehrteilig, revisionsgeeignet einzubauen.
Einlaufbreite 155 mm
Aufständerhöhe 40-140 mm
Leitprodukt:
Rinne ACO profiline o.glw.
angebotenes Fabrikat:
45.__.008
Dränrinne Laubengang
159.20
m
45.__.009 ACO Profilline Nullschwellenrinne ACO Profiline Free, Typ geschlitzt, BB 15,5,
L=120cm, V2A (1.4301)
ACO Profiline Free aus V2A für den Bereich
barrierefreier Türschwellen gemäß DIN 18531 für einliegende
Roste.
Ausgelegt für Haus-, Nebeneingangs- und
Balkontüren für das Türschwellensystem:
- Premiplan (10mm Schwelle)
- Premiplan plus (0mm Schwelle)
Schwellenanschluss mit parallel verlaufender
flexiblerDichtung (320699) für eine rückstaufreie Anbindung
an die Schwellensysteme Premiplan und Premiplan
plus.
Offene Rinnenwanne zur Belagsseite mit 4 mm
Dränageschlitzen, Stichkanalanschluss und DN 100
Anschlussmöglichkeit im Boden für Balkone und genutzten Dächern.
Wasserspiegelgefälle,Belastungsklasse K3 nach DIN EN 1253-2 mit
Abdeckrost 30/10
Material: V2A (1.4301)
Bauhöhe: 10 cm
Baulänge: 100 cm
Nennmaß: 15,5 cm
Liefern und nach Einbauanleitung des Herstellers
verlegen / montieren
45.__.009
ACO Profilline Nullschwellenrinne
56.00
St
45.__.010 ACO Profiline Stichkanal ACO ProfiLine 2.0 Stichkanal, beidseitig geschlitzt,
4mm Drainschlitze, begehbar sowie rollstuhlbefahrbar,
liefern und verlegen
Fabrikat: ACO ProfiLine 2.0
Material: V2A (1.4301)
Baubreite:10 cm
Bauhöhe: 3 cm
Baulänge: bis 200 cm
45.__.010
ACO Profiline Stichkanal
40.00
St
45.__.011 Randwinkel Stahl verzinkt Randwinkel Stahl 6mm verzinkt
zur Einfassung der Dämmung auf den Laubengangplatten;
Maße ca. 16x6cm
Befestigung mittels Schrauben auf der
Laubengangplatte.
einschl. Abdeckprofil zur Sicherung/ Schutz der Adichtung.
45.__.011
Randwinkel Stahl verzinkt
O
10.00
m
45.__.012 Laubengangstoß verfugen, 1-K-PU-Dichtstoff Laubengangstoß verfugen
DI 701 Bewegungsfugen,
1-k PU-Dichtstoff, hochflexibel;
Bewegungsfugen gem. den anerkannten Regeln der Technik mit schnell erhärtendem, hochflexiblen, 1-komponentigem Dichtstoff auf Polyurethanharzbasis (EN 15654-1 und -4 F und PW-EXT-INT-CC, class 20 HM)
elastisch schließen, einschließlich aller Nebenarbeiten.
Farbton: betongrau
Fugenbreite 10-15 mm
Einbauort: Laubengangstoß
Leitprodukt:
Mapeflex PU45 FT
45.__.012
Laubengangstoß verfugen, 1-K-PU-Dichtstoff
O
60.00
m
Laubengangbelag Plattenbelag
Farbe FCN bianco geschliffen
Laubengangbelag
45.__.013 Bautenschutz- und Dränelement FKD 10 GF OPTIGRÜN-Bautenschutz- und Dränelement FKD 10 mit aufkaschiertem Filtervlies und Gleitfolie liefern und vor den aufgehenden Bauteilen, zum Schutz der Dachabdichtung und zur Ableitung von Fassadenwasser in die Dränschicht einbauen, einschl. aller Zuschnitte.
Einsatzbereich:
Entwässerung unter Gehbelagsflächen und an senkrechten Bauteilen
Eigenschaften:
Bautenschutz gem. DIN 18531-2
Mit CE-Kennzeichen
Material Kern: HDPE-Recycling-Regenerat
Material Filterschicht: Polypropylen PP
Material Gleitfolie: Polyethylen PE
Festigkeitsklasse Filterschicht: GRK 2
Druckfestigkeit (bei 18% Stauchung): 400 kN/m²
Entwässerungsleistung geprüft bei 2% Gefälle:
0,55 l/(m*s)
Entwässerungsleistung an senkrechten Bauteilen (CMD):
3,34 l(m*s)
Gesamtnenndicke: ca. 10 mm
Gewicht Noppenbahn: ca. 615 g/m²
Gewicht Filterschicht: ca. 135 g/m²
Gewicht Gleitfolie: ca. 100 g/m²
Gesamtgewicht: ca. 850 g/m²
45.__.013
Bautenschutz- und Dränelement FKD 10 GF
504.00
m2
45.__.014 Boden Betonwerkstein 40/40/4 cm, Splittbett Bodenbelag im Außenbereich, aus Betonwerkstein, auf Terrassen auf vorh. Beton bzw. Dämmmung auf Splittbett im Quadratverband mit Kreuzfugen auf
Untergrund mit 2% Gefälle verlegen,
Fugen offen,
Plattenmaße 40/40/4 cm
Farbe FCN bianco geschliffen
Höhe Splittbett ca. 4-10cm
45.__.014
Boden Betonwerkstein 40/40/4 cm, Splittbett
504.00
m2
45.__.015 Anarbeitung Pflaster Säulen Anarbeitung Säulen mit
Kleinformatpflastersteinen
ca. 40x40cm um die Säule
45.__.015
Anarbeitung Pflaster Säulen
5.76
m2
45.__.016 Anarbeitung 2K Pflastersand Anarbeitung Rinnen-, Wand- und Türanschlüße
mit 2K Sand zum Fugenverschluß.
einschl. Pflasterband zu aufgehenden Bauteilen
45.__.016
Anarbeitung 2K Pflastersand
360.00
m
45.__.017 dito, Plattenbelag auf Stelzlager wie Pos. zuvor jedoch als
Plattenbelag 40/40/4cm auf
Stelzlager.
45.__.017
dito, Plattenbelag auf Stelzlager
O
504.00
m2
45.__.018 Platten schneiden Betonwerksteinbelag der Vorpos.
an Bauteile anpassen / schneiden.
einlegen von Pflasterband zum Schutz
angrenzender Bauteile.
45.__.018
Platten schneiden
592.40
m
Dach Laubengang Vollfertigteil Dach Laubengang Vollfertigteil
Dach Laubengang Vollfertigteil
45.__.019 Untergrund reinigen, grobe Verschmutzung Vorhandenen Untergrund, waage- oder senkrecht von
groben Verschmutzungen reinigen.
Diese Position gelangt nur nach ausdrücklicher
Leistungsabforderung durch die Bauleitung zur
Ausführung/Abrechnung!
Zweck: Vorbereitung für Abdichtung
Vorleistung: Freilegen der abzudichtenden
Flächen
Folgeleistung: Abdichtung
Untergrund: MW, Beton
45.__.019
Untergrund reinigen, grobe Verschmutzung
132.00
m2
45.__.020 FPO-Abdichtungsbahnen FPO-Abdichtungsbahnen
SOPREMA FLAGON Premio Stick 150
FPO-Kunststoffbahn, chlor- weichmacher-
und schwermetallfrei, dämmstoffneutral
und bitumenverträglich. Werkstoffbasis:
hochwertiges Polypropylen (PP),
Einlage aus Spezialglasvlies und unter-
seitiger Polyestervlieskaschierung mit
Kaltselbstklebeschicht nach
EN 13956 / DIN 20000-201 und
EN 13967 / DIN 20000-202
(DE/E1-FPO-BV-E-GV-K-PV-SK-1,5)
auf geprüften, von SOPREMA freigegebenen
oder geeigneten Untergründen verlegen.
Die homogene Verbindung der Längsnähte
erfolgt durch Warmgasschweißen.
Die Längsnahtüberdeckung beträgt 6 cm.
Im Kopfbereich werden die Bahnen
gestoßen und mit FLAGON FPO-
Abdeckstreifen, Dicke 1,5 mm, Zuschnitt-
breite 20 cm materialhomogen gefügt.
Relevante technische Kennwerte:
Geradheit: < 10 mm
Planlage: < 10 mm
Wasserdichtheit: > 400 kPa/72h
Fügenaht:
- Schälwiderstand > 200 N/50 mm
- Scherwiderstand > 400 N/50 mm
Höchstzugkraft: > 650 N/50 mm
Dehnung bei Höchstzugkraft: > 350%
Weiterreißwiderstand: > 250 N
Widerstand gegen stoßartige Belastung:
> 800 mm
Maßhaltigkeit: < 0,1%
Falzverhalten bei tiefer Temperatur:
-30°C
UV - Bestrahlung: Klasse 0
wurzel- und rhizomfest gemäß FLL und
EN 13948
gewähltes Fabrikat:
SOPREMA FLAGON PREMIO STICK 150
o.glw.
45.__.020
FPO-Abdichtungsbahnen
132.00
m2
45.__.021 Abdichtung nach m, Flüssigkunststoff Anschlüsse zu angrenzenden Bauteilen der
Loggia mit Flüssigkunststoff abdichten.
Leistungsbestandteile:
Säubern Untergrund,
Fensteranschluss/ Betonaufkantung überdecken mit Schleppstreifen Hochflexible, 2-lg. Flüssigabdichtung mit Vlieseinlage
Die vorgeschriebene Schichtdicke ist nachzuweisen.
Einbauort:
+Wandanschluss + freier Deckenrand
+Einlauf /Speier
+Trennfuge Laubengangplatten
Breite Anschluss bis 40cm
Leitprodukt:
FRANKOSIL® 1K PLUS
FRANKOLON® Polyestervlies
angebotenes Fabrikat:
45.__.021
Abdichtung nach m, Flüssigkunststoff
120.00
m
45.__.022 Laubengangstoß abdichten, Triflex JWS Triflex JWS-5101,
Variante 1 (Fläche)
Abdichten des Fugenbereichs mit
Triflex ProDetail bzw. Triflex ProTect,
jeweils inkl. Triflex Spezialvlies.
Im Fugenbereich wird mittig ein Triflex Steinklebeband, 10 cm breit eingeklebt.
Eine Anbindung von mindestens 10 cm auf Fremdmaterialien ist links und rechts der Fuge sicherzustellen.
Zum Abschluss erfolgt eine zusätzliche Schutzlage mit Triflex ProDetail bzw. Triflex ProTect.
Die Ausführung erfolgt nach den technischen Richtlinien des Materialherstellers.
einschl. aller Systemkomponenten wie:
+Grundierung bzw. anschleifen
+Rundschnur bis 30mm
+Abdichtung
+Versiegelung
Triflex Spezialvlies: 30 cm.
Einbauort: Laubengangdecke
45.__.022
Laubengangstoß abdichten, Triflex JWS
16.40
m
45.__.023 Abdichtung nach m², Flüssigkunststoff Anschlüsse zu angrenzenden Bauteilen der
Loggia mit Flüssigkunststoff abdichten.
Leistungsbestandteile:
Säubern Untergrund,
Fensteranschluss/ Betonaufkantung überdecken mit Schleppstreifen Hochflexible, 2-lg. Flüssigabdichtung mit Vlieseinlage
Die vorgeschriebene Schichtdicke ist nachzuweisen.
Einbauort:
+Vergusstaschen
+Anker- und Transportlöcher
Breite Anschluss bis 90cm
Leitprodukt:
FRANKOSIL® 1K PLUS
FRANKOLON® Polyestervlies
angebotenes Fabrikat:
45.__.023
Abdichtung nach m², Flüssigkunststoff
O
132.00
m2
50 Einbauteile
50
Einbauteile
RWA Haus G RWA Haus G
RWA Haus G
50.__.001 Treppenhaus-RWA/Dachausstieg - Kombi-Lichtkuppel, 1,20 x1,50m Liefern und Montieren einer kompletten
Kombi-Lichtkuppel für RWA und Dachausstieg im
Warmdachaufbau einschließlich Andichtung an beide Dichtebenen, bestehend aus:
Aufsatzkranzerhöhung:
Lichtkuppelbohle aus Purenit
Dämmstoffstärke des Dachaufbaus an der Lichtkuppel ca.30cm, Höhe und Stärke der Bohle gem. Bemessung durch AG
Aufsatzkranz:
hochwärmegedämmer Aufsatzkranz: U-Wert max. 1,0 W/m²K
Höhe: 60cm bzw. oberer Rand des Aufsetzkranzes muss mind. 25cm über Dachhaut sein für Anschluss mit Dachbahn aus den Vorpositionen
Lichtkuppel:
2-schalig plus PC-Stegplatte, opal, z.B. Jet-Top 90 plus, U-Wert max 1,2 W/m²K
Öffnungswinkel: 165°
Öffnung/Motor:
verstärkter 24V-RWA-Motoröffner für Rauch- und Wärmeabzug (1000 N) und verstärkte Konsole für Einsatz in Schneelastzone 3
Steuerung als zu lieferndes Material für Gewerk Elektro(Lichtkuppel und Steuerung müssen aus dem gleichen Herstellersystem stammen und nachweisbar als RWA
zugelassen sein):
1x RWA-Motor- und Steuerzentrale 24V (inkl. Haupttaster)
2x RWA-DIN-Nebentaster
1x Rauchmelder
weitere Ausstattungsmerkmale:
Ab- und Durchsturzsicher nach GS-BAU-18
Leiterhalterung für Leiter
Abstursicherungsöse (PAS) am Aufsatzkranz
Anforderungen und Randbedingungen:
Rohbauöffnung: 1,20x1,50m
Der Elektroanschluss erfolgt bauseits.
aerodynamische Rauchabzugfläche mind. 1,00m²
Schneelastzone 3
Leistungen:
werkseitig montiert, einbauen, inkl.
aller erforderlichen Nebenarbeiten.
Einbau auf Stahlbetondecke, Flachdach,
(gedämmt, ca. 2% Gefälle)
inkl. Transport auf das Dach und zum Einbauort.
Einbauort: Lichtkuppel über Treppenhaus
Richtprodukte:
Jet Kombi Lichtkuppel (mit Ausstattung Jet-Top 90 plus, Jet Aufsatzkranz AK (PVC oder GFK)
Jet 24-V-RWA Set oder entsprechend Essmann mit Aufsetzkranz und Lichtkuppel
plus PC-st und der Steuerung oder gleichwertig
angeb. Fabrikat:
50.__.001
Treppenhaus-RWA/Dachausstieg - Kombi-Lichtkuppel, 1,20 x1,50m
1.00
St
50.__.002 Ausstiegsleitern für Lichtkuppeln liefern, einschl. abschließbaren
Leiterhalter im Treppenhaus.
50.__.002
Ausstiegsleitern für Lichtkuppeln
1.00
St
50.__.003 Steuerzentrale Lichtkuppeln Steuerzentrale bestehend aus:
- Steuer- und Überwachungselektronik
- Netzteil 230 V/50 Hz
- wartungsfreien Batterien 24 V, 2 A,
zur Notstromversorgung (72 h),
für die Ansteuerung von bis zu 4 Motoren
liefern.
Die Montage und der Elektroanschluss
erfolgen bauseits. Die Leistung bezieht sich
ausschließlich
auf die Lieferung.
angeb. Fabrikat:
50.__.003
Steuerzentrale Lichtkuppeln
O
1.00
St
50.__.004 Auslösetaster DIN 14 655 Auslösetaster DIN 14 655 mit optischer Auslöse-
und Netzkontrollanzeige und Taste "ZU" liefern.
Die Montage und der Elektroanschluss erfolgen
bauseits. Die Leistung bezieht sich ausschließlich
auf die Lieferung.
Taster pro Etage nutzbar für 2*RWA
angeb. Fabrikat:
50.__.004
Auslösetaster DIN 14 655
O
2.00
St
50.__.005 Wind- und Regenwächter Elektronischer Wind- Regenwächter für Motoröffner und
Raffstoreanlage (230 Volt), einschließlich Standrohr
liefern.
Standrohr auf Rohbetondecke befestigen und mit
Dampfsperre und Dachabddichtung andichten
Die Montage und der Elektroanschluss der Wächter
erfolgen bauseits. Der Umfang der Leistung bezieht sich
ausschließlich auf die Lieferung und die Montage des
Standrohres.
Nutzbar für 2*RWA; 1*Ausstieg; 6*Belichtungskuppeln
angeb. Fabrikat:
50.__.005
Wind- und Regenwächter
O
1.00
St
50.__.006 Ab- und Durchsturzsicherung Ab- und Durchsturzsicherung für Lichtkuppeln aus den Positionen wie vor Montage im Werk liefern Nenngröße 150/150 cm,
gelasert und sendzimirverzinkte Ausführung aus
Feinblech mit Ausstanzungen im Raster von 200/200 mm.
Vormontiert im Standard Aufsetzkranz und vorbereitet für die tägliche Be- und Entlüftung.
Die netzförmige Struktur und das IFS (Innovatives
Falldämpfungs-System) sorgen für eine gedämpfte Aufnahme der entstehenden Last in die Konstruktion.
Durchsturzsicher gemäß GS-BAU-18 (Stand 1/2015) bis zu einer Aufprallkraft von 600J (Fallhöhe 1,2m).
Montage ausschließlich durch autorisierten Fachbetrieb.
50.__.006
Ab- und Durchsturzsicherung
O
1.00
St
50.__.007 Lichtkuppel-Verdunkelungsanlage 120/120cm Verdunkelungsanlage für den Einbau zwischen
Aufsetzkranz und Lichtkuppel, mit elektromotorischem
Antrieb, gruppenschaltungsgeeignet, Größe 120/120 cm,
elektrische Schalter und Steuergeräte sind in den
Einheitspreis einzurechnen.
50.__.007
Lichtkuppel-Verdunkelungsanlage 120/120cm
O
1.00
St
50.__.008 Lichtkuppel einfassen, FPO Lichtkuppel einfassen mit Dachabdichtung
Lichtkuppel, bis 150x 150 cm aus GFK
mit werkseitig hergestellten FPO-
Anschlussstreifen und Formteilen
auf der Abdichtung einbauen und einfassen.
gewähltes Fabrikat:
50.__.008
Lichtkuppel einfassen, FPO
1.00
St
Flachdach-Entlüfter Flachdach-Entlüfter
Flachdach-Entlüfter
50.__.009 Rohrdurchführungen FDL baus. gel., rund, eindichten Rohrdurchführungsbauteile
gebavent FDL 125 bis 250;
bauseitig geliefert, auf das Dach verbringen und nach Herstellervorschrift einbauen/eindichten
Durchdringung: Strangentlüfter,
Abgang senkrecht
Nennweite: DN 100-250
50.__.009
Rohrdurchführungen FDL baus. gel., rund, eindichten
4.00
St
50.__.010 Rohrdurchführungskasten, baus.gel., eindichten, Rohrdurchführungsbauteile gebvent-Kombi
530x310 mm; bauseits geliefert
auf das Dach verbringen und nach Herstellervorschrift einbauen/ eindichten
Durchdringung: 2x Strangentlüfter, Abgang senkrecht
Nennweite: 530x310x650mm
50.__.010
Rohrdurchführungskasten, baus.gel., eindichten,
10.00
St
50.__.011 Flachdachhaube, Schmutzwasser, FDS 100/650 gebavent-Flachdachhaube FDS 100/650
zweiteilig, zur Schmutzwasserentlüftung
liefern und einbauen.
Bestehend aus:
Dachhaubenkopf aus Stahlblech mit
Spezial-Aluminium-Zinkbeschichtung,
außen und innen pulverbeschichtet mit
Regenhaube zur Abdeckung von
Dachdichtungsbahn und Spannband.
Standrohr: doppelwandig mit einge-
schlossener PUR-Isolierung und Flansch
mit Mörteleinfüllöffnung.
Rohranschlusslänge: unter Flansch 300 mm
zum direkten Anschluss von HT-Rohr
und SML-Rohr.
Material: außen Stahlblech mit Spezial-
Aluminium-Zinkbeschichtung, innen
Kunststoffrohr (HT).
Qualitätsmerkmale: korrosions- und
UV-beständig.
Taupunkt-Prüfung: FIW, München
Befestigung: ausschließlich vom Dach
Farbe: schwarz
Standrohrlänge: 650 mm
liefern und fachgerecht nach Herstellervorschrift
montieren und eindichten
Richtprodukt:
Herstellung und Vertrieb:
Bartholomäus GmbH
Bachstr. 10
89607 Emerkingen
Fon 07393/95190
Fax 07393/951940
Deutschland,
50.__.011
Flachdachhaube, Schmutzwasser, FDS 100/650
O
4.00
St
50.__.012 Schwanenhals Dachdurchführung PV SHDD 100/2F+L - Fest- Losflansch + 2.
Abdichtungsebene mit Fest- Losflansch
Schwanenhals-Dachdurchführung mit
Abtropfhaube, für all
e gängigen Flachdachaufbauten mit
Aufdachdämmung geeignet, mit Fest-Losflansch und 2. Abdichtebene mit integrierter Fest- und Losflanschkonstruktion nach DIN
18533 gegen nicht drückendes Wasser ausgeführt. Die 2.
Abdichtebene ist in der Höhe der Dämmstärke bis 300 mm
variabel anpassbar. Das Grundelement (Höhe 500 mm)
und die Flanschkonstruktionen sind aus A2 Edelstahl, alle
weiteren Metallbauteile aus Stahl feuerverzinkt. Der
Schwanenhals kann auch nach der Montage durch die
Modulbauweise in Höhe angepasst und im Schwenkbereich von
360° ausgerichtet werden.
Werkstoff: Standardmäßig aus verzinktem Stahl
Gummidichtungen: EPDM
Innendurchmesser: 100 mm
liefern und einbauen
Leitprodukt:
UGA
SHDD 100/2F+L - Fest- Losflansch + 2.
Abdichtungsebene mit Fest- Losflansch
50.__.012
Schwanenhals Dachdurchführung PV
1.00
St
Sicherung Sicherung
Sicherung
50.__.013 Einzelsekuranten, wärmegedämmt Flachdachabsturzsicherung, bestehend aus
Einzelanschlagpunkten (Sekuranten), wärmegedämmt gem.
DIN EN 795 und Bau-BG.
Zweck: Absturzsicherungspunkt zum
Einhängen des Sicherungsseils
der persönlichen Schutzausrüstung
Vorleistung: Stahlbetondach
Folgeleistung: fertige Leistung
Dachaufbauhöhe: bis ca. 30 cm
Abstand d. Sekuranten: max. 6,50 m untereinander,
2,50 m zum Dachrand
Einbauort: I1+I2
50.__.013
Einzelsekuranten, wärmegedämmt
16.00
St
50.__.014 Anschlageinrichtung mit horizontalem Führungsseil Absturzsicherung Führungsseil:
Anschlageinrichtung mit horizontalem Führungsseil,System und Ausführung gem. DIN EN 795 Kl. C,
bestehend aus:
- Mittel- und Eckpfosten, wärmegedämmt
- Einzelanschlagpunkt
- Edelstahlseil V4A D= 8-10 mm,
- Spannungsmessern
- Zwischenbeschlägen für Mittelpfosten
- Eckbeschlägen
- Gleitern
- in überfahrbarer Ausführung
Komplettleistung incl. Bemessung, Lieferung, Montage,
Dichtarbeiten und Kennzeichnung.
Leitprodukt:
Soprasafe Anchor Pro-FX
50.__.014
Anschlageinrichtung mit horizontalem Führungsseil
O
115.00
m
50.__.015 persönliche Schutzausrüstung Persönliche Schutzausrüstung zur Sicherung bei
Begehungen oder Arbeiten auf dem Dach gem. DIN EN 795 und Bau-BG.
Leistungsbestandteile
Sicherheitsseil, kantengeschütztes Kernmantelseil mit 2 freilaufenden Karabinerhaken und Seilkürzer zur Befestigung an den Anschlagpunkten
Verbindungsseil bis 15,00 m mit Seilkürzer und Falldämpfer zum Arbeiten an den Absturzkanten, Auffanggurt
50.__.015
persönliche Schutzausrüstung
O
1.00
St
60 Dach - Gründachaufbau
60
Dach - Gründachaufbau
60.__.001 extensive Leichtdachbegrünung, komplett, 8cm, 80kg/m2 Extensive Leichtdachbegrünung, für Flachdächer bis 5°
Dachneigung, als Komplettaufbau ab Oberkante
Dachdichtung.
Leistungsbestandteile
Schutz- und Speichervlies
Festkörperdränagematte
Kombikontrollschacht über den Dacheinläufen
Extensivsubstrat als Drän- und Vegetationstragschicht,
Dicke ca. 5 cm
Extensivbegrünung mit Vegetationsmatte
Vorleistung: durchwurzelungsfeste
Dachabdichtung
Folgeleistung: endfertig
Schutz-/Speichervlies: Kunststoff PP/PET, ca. 300 g/m2
Dränagematte: Kunststoff HDPE, d ca. 2,50 cm,
ca. 1,35 kg/m2
Kontrollschacht: Aluminium, Höhe 50 mm, Querschnitt
ca. 45x45 cm
Extensivsubstrat: Leichtsubstrat gem. FLL-Richtlinie, aus Bims
Vegetationsmatte: Gewebeträger mit vorkultivierter Moos-Sedumvegetation, Dicke ca. 1,5-2,5 cm
Gesamtaufbauhöhe: ca. 8 cm
Gewicht: ca. 80 kg/m2
Einbauort: Hauptdach
60.__.001
extensive Leichtdachbegrünung, komplett, 8cm, 80kg/m2
395.00
m2
60.__.002 Randausbildung, Kies, Fangleiste, B=40cm Randausbildung mit Kiesschüttung aus Grobkies auf Schutzlage, Trennung durch Kiesfangleiste.
Zweck: Trennung Dachbegrünung zu
Dachrändern/ Attika, Brandwänden,
Lichtkuppeln, Aufzug und sonstigen
Durchdringungen
Körnung: 16-32 mm
Einbaustärke: ca. 8 cm
Breite: bis ca. 50 cm
Kiesfangleiste: L-Winkel aus verzinktem Stahlblech, gelocht, L-Profil, H= 100 mm
geschlossenen Winkel
Einbauort: Hauptdach
60.__.002
Randausbildung, Kies, Fangleiste, B=40cm
83.10
m2
60.__.003 Fertigstellungspflege für Extensivbegrünung Fertigstellungspflege für Extensivbegrünung bei Ansaat nach den Richtlinien der FLL / ÖNORM L 1131 bis zur Abnahme der Flächen.
Ausreichend anwässern, Kahlstellen sind nachzusäen,
Fremdaufwuchs von Gehölzen beseitigen, nach der
Samenreife der meisten Pflanzen mähen, Mähgut aufnehmen
und abfahren, Kontrolle und Reinigung der
Entwässerungseinrichtungen.
Zu Beginn der Vegetationsperiode einmalig mit 50 g/m²
OPTIGRÜN-Langzeitdünger Typ düngen. ' Opticote '
Die Abnahme erfolgt nach den Richtlinien der FLL /
ÖNORM L 1131 bei einem projektiven Deckungsgrad von
60 %.
Düngerart:
OPTIGRÜN-Langzeitdünger Typ ' Opticote '
NPK-Langzeitdünger 18-6-8
Farbe: grau-grün
Korngröße: 4-6 mm
Aufwandmenge: 50 g/m²
60.__.003
Fertigstellungspflege für Extensivbegrünung
395.00
m2
60.__.004 Auflast Kiesschüttung D 50mm Oberflächenschutz/Auflast als Schüttung aus
gewaschenem Kies, Körnung 16/32,
Schüttdicke 50 mm,
Einbauort:
Dach Technikraum
60.__.004
Auflast Kiesschüttung D 50mm
O
25.00
m2
60.__.005 Betonplatten für Wartungwege, 40x40x4cm Betonplatten für Wartungswege einschl. Unterbau.
Zweck: Begehung der Dachfläche zu
Wartungszwecken bei nicht
begehbaren Dachflächen
Vorleistung: Dachabdichtung
Folgeleistung: endfertig
Plattengröße: ca. 40x40x4 cm
Unterbau: Kies-/Splittbett auf Trennlage
Rutschfestigkeit: R11
Max. zulässige Nutzlast: 1 KN gem. DIN 1055-3
Einbauhöhe: bis 15 m über OK Gelände
Einbauort: Hauptdach
60.__.005
Betonplatten für Wartungwege, 40x40x4cm
O
30.00
m2
65 PV Vorbereitung
65
PV Vorbereitung
65.__.001 Solarbasis® SB 200 Solarbasis® SB 200
aus ABS-Kunststoff, Maße ca. 100 x 200 cm, Höhe ca. 43 mm, Gewicht ca. 7 kg, mit Wasserspeicher- und Verfüllmulden (Verfüllvolumen ca. 16 l/m²) sowie unterseitigem Mehrrichtungskanalsystem, geprüft nach DIN EN ISO 12958, inkl. integrierten Konter- und Aussteifungsprofilen aus Aluminium und statisch geprüfter Befestigungsmöglichkeit für Solargrundrahmen, liefern und nach Herstellervorschrift auf Schutzmatte oder durchgehender Dränageschicht verlegen.
Die Solarbasis SB 200 ist ganzflächig immer mit Schüttgut, entsprechend der erforderlichen Auflast, zu überdecken.
Fabrikat: Zinco Solarbasis® "SB 200"
65.__.001
Solarbasis® SB 200
O
96.00
St
65.__.002 Solar-Grundrahmen SGR 15 statisch geprüfter Rahmenträger aus Aluminium zur Aufnahme einer Photovoltaik-/Solar-Anlage liefern und auf der Zinco Solarbasis® SB 200 verschrauben. Länge ca. 950 mm, Höhe ca. 350 bzw. 610 mm, Neigung 15°, vorgelocht für die Befestigung des Solar-Montageprofils SMP.
Für das System Ost-West werden zwei SGR 15 auf der Zinco Solarbasis® SB 200-4 für System Ost-West mit passendem Schraubensatz verschraubt.
Fabrikat: Zinco Solar-Grundrahmen "SGR 15"
Hinweis: Nach Montage der Solar-Grundrahmen sind umgehend die Windverbände und das Solar-Montageprofil zu montieren!
65.__.002
Solar-Grundrahmen SGR 15
O
96.00
St
65.__.003 Windverband WV 15/20 Windverband WV 15/20
Länge 116 cm, bestehend aus zwei vorgelochten Aluminiumprofilen für 1 m Rahmenabstand, passend für Solargrundrahmen SGR 15 und SGR 20, inkl. Befestigungsmittel aus Edelstahl liefern und nach Herstellerangaben verlegen.
Fabrikat: Zinco "Windverband WV 15/20"
65.__.003
Windverband WV 15/20
O
40.00
St
65.__.004 Zinco Montageprofil SMP 38/33 Zinco Montageprofil SMP 38/33
Liefern und montieren eines Montageprofils aus Aluminium, Farbe Alu Natur AlMgSi 0.5 pressblank, B x H 38 x 33 mm, Gewicht ca. 0,75 kg/m, Länge 6000 mm, einschl. Stoßverbinder und Schraubmittel für die Befestigung auf den Solar-Grundrahmen SGR.
Fabrikat: Zinco "Montageprofil SMP 38/33"
inkl. Verbinder, Schraubmittel und Endkappen
65.__.004
Zinco Montageprofil SMP 38/33
O
32.00
St
65.__.005 Zinco Koppelungsprofil KP 40/40 Zinco Koppelungsprofil KP 40/40
Liefern und montieren eines Kopplungsprofils zur Verbindung einzelner SB 200, aus Alu-Natur AlMgSi 0,5, pressblank,
B x H = 40 x 40 mm, Gewicht ca. 1,0 kg/m, Länge 6000 mm,
einschl. Stoßverbinder (Bedarf 2 Stück pro Stoß) und Schraubmittel
Fabrikat: Zinco "Kopplungsprofil KP 40/40"
inkl. Verbinder und Schraubmittel
65.__.005
Zinco Koppelungsprofil KP 40/40
O
20.00
St
65.__.006 Zinco PV-Modul-Randklemme Zinco PV-Modul-Randklemme
Modul-Randklemme variabel, vormontiert mit Gewindeplatte und Schraube, für gerahmte Module von 30 bis 40 mm Rahmenhöhe, schnelle Montage durch einfaches einrasten in Montageprofil.
Fabrikat: Zinco PV-Modul-Randklemme
65.__.006
Zinco PV-Modul-Randklemme
O
172.00
St
65.__.007 Zinco PV-Modul-Mittelklemme Modul-Mittelklemme variabel, vormontiert mit Gewindeplatte und Schraube, für gerahmte Module von 30 bis 40 mm Rahmenhöhe, schnelle Montage durch einfaches einrasten in das Montageprofil.
Fabrikat: Zinco PV-Modul-Mittelklemme
65.__.007
Zinco PV-Modul-Mittelklemme
O
102.00
St
65.__.008 Statischer Nachweis Windsog Statischer Nachweis Windsog
Objektbezogener statischer Nachweis der Auflast für die Windsogsicherung der Photovoltaik-bzw. Solarthermieanlage.
65.__.008
Statischer Nachweis Windsog
O
1.00
psch
65.__.009 Flachdach-Anschlageinrichtung Fallnet® SB 200-Rail Flachdach-Anschlageinrichtung Fallnet® SB 200-Rail
gemäß DIN EN 795, Klasse E, als dachdurchdringungsfreie Anschlageinrichtung für Sicherheitsgeschirre zur Absturzsicherung bei Pflege- und Wartungsarbeiten, als parallel zum Dachrand verlaufende Schiene aus einer hochfesten Aluminiumlegierung und frei durchlaufender sowie um 360° drehbarer Anschlagöse in Verbindung mit der Zinco Solarbasis "SB 200",
liefern und nach Vorgabe des Herstellers montieren; einschl. sämtlicher Systembauteile aus Edelstahl. Die Sicherung des Systems erfolgt durch vom Hersteller freigegebene Schüttgüter.
Die Lageplanung ist vom Hersteller freizugeben.
Gesamtschienenlänge: 115 m,
einschl. sämtlicher Systembauteile
Fabrikat: Zinco "Fallnet® SB 200-Rail"
65.__.009
Flachdach-Anschlageinrichtung Fallnet® SB 200-Rail
O
1.00
psch
70 Feuchtesensoren
70
Feuchtesensoren
Für die Ermittlung der Menge der Sensoren für Dächer Für die Ermittlung der Menge der Sensoren für Dächer wird ein 1,00m x 1,00m oder 1,00 x 2,00m Raster zugrunde gelegt. Jeder Sensor kann auch individuell in anderen Rastermaßen verlegt werden!
Einbau (Warmdach):
Es wird ein Schnitt von ca. 30x100mm mit dem
Klingenmesser in die Unterseite der Wärmedämmung geschnitten, die Kanten werden angefast und der Sensor wird in Pfeilrichtung bündig in die Unterseite der Dämmplatten eingeschoben.
Die Wärmedämmung wird dann wie üblich verlegt.
Bei Kalt- und Umkehrdach werden die Sensoren auf Polyestervlies verlegt. Der jeweilige Sensortyp ist beim Hersteller anzufragen.
Hinweis: Für die Dachkontrollen können Sie den
Dachscanner mieten, erwerben oder die Hum-ID GmbH mit
der Durchführung beauftragen.
HUM-ID GmbH
Chausseestraße 107
10115 Berlin
Tel. +49 (0)30 683204170
Mail: info@hum-id.com
oder gleichwertig
Für die Ermittlung der Menge der Sensoren für Dächer
70.__.001 Kabellose Feuchtesensoren Lieferung und Einbau kabel- und batterieloser, passiver
Feuchtesensoren mit RFID-Übertragungstechnik.
Verlegung der Sensoren im Rasterabstand von 1,00 m x 1,00 m, 1,00 m x 2,00 m oder nach Vorgabe des Planers.
Jeder Sensor kann auch individuell in anderen
Rastermaßen verlegt werden.
Die Abrechnung erfolgt nach Anzahl der eingebauten
Sensoren.
Angeb. Fabrikat : HUM-ID oder gleichwertig
70.__.001
Kabellose Feuchtesensoren
O
400.00
St
70.__.002 Elektronische Dichtigkeitsprobe / Leckageortung Dichtigkeitsprobe / Leckageortung der Dachfläche wie
folgt:
- Visuelle Kontrolle
- Einlesen / Registrieren der Feuchtesensoren
- Auslesen / Kontrolle der Feuchtesensoren
Auswertung der Daten (erfolgt mit dem Dachscanner).
Nach Abschluss der Arbeiten ist ein Protokoll zu
erstellen und an den Auftraggeber zu übergeben.
Bereiche, in denen eine Leckage festgestellt wurde,
sind zu markieren.
Die Abrechnung erfolgt nach der Größe der Dachfläche.
70.__.002
Elektronische Dichtigkeitsprobe / Leckageortung
O
478.00
m2
70.__.003 Planung Feuchtesensoren erstellen von Berechnung und Planung
sowie Verleg-, Anschluss- und Wartungsplänen für den Einbau und die Inbetriebnahme der Feuchtesensoren.
70.__.003
Planung Feuchtesensoren
O
1.00
psch
80 Regiearbeiten
80
Regiearbeiten
80.__.001 Vorarbeiter Vorarbeiter
Lohnarbeit zum Nachweis auf besondere
Anordnung des Auftraggebers mit schriftlichem
Nachweis.
80.__.001
Vorarbeiter
O
10.00
h
80.__.002 Facharbeiter Facharbeiter
Lohnarbeit zum Nachweis auf besondere
Anordnung des Auftraggebers mit schriftlichem
Nachweis.
80.__.002
Facharbeiter
O
20.00
h
80.__.003 Bauhelfer Bauhelfer
Lohnarbeit zum Nachweis auf besondere
Anordnung des Auftraggebers mit schriftlichem
Nachweis.
80.__.003
Bauhelfer
O
30.00
h
90 FD-Wartung
90
FD-Wartung
90.__.001 Wartung Dachflächen Wartung von Flachdachflächen
nach DIN 18.531-4.
Leistungsumfang:
+Sichtprüfung
+Beseitigung von Verunreinigung und Bewuchs
+Beseitigung Kiesverwehungen
+Reinigung Abläufe und Rinnen
+Reinigung von Be- und Entlüftungsöffnungen
+Prüfung und ggf. Erneuerung dauerelastischer Fugen
+Wartungsdokumentation zum Erhalt der Gewährleistung
Wartungszyklus: 1-mal jährlich
Abrechnung: jährlich, zu wartende Fläche ca. 827m²
90.__.001
Wartung Dachflächen
O
1.00
psch
90.__.002 Wartung extensiv begrünte Dachflächen Wartung von extensiv begrünten Flachdachflächen
Leistungsumfang:
+Sichtprüfung
+Beseitigung Verunreinigungen und Laub
+Durcharbeiten Bewuchs, Entfernen nicht erwünschter Aussamungen
+Mähen, Düngen, Nachsaat/Nachpflanzung bei Fehlstellen
Einschl. Wartungsdokumentation zum Erhalt der Gewährleistung.
Wartungszyklen: 1 mal jährlich
Abrechnung: jährlich nach m2 Grünfläche
90.__.002
Wartung extensiv begrünte Dachflächen
O
395.00
m2
90.__.003 Wartung RWA Prüfung und Wartung von RWA-Anlagen einschl. aller Anbauteile und Funktionsbestandteile nach GUV/ASR/BGV und zum Erhalt der Gewährleistung.
Fehlerbericht und Prüfbuchdokumentation durch
anerkannten Sachverständigen.
Wartungszyklus: 1-mal jährlich
Abrechnung: je St RWA pro Jahr
90.__.003
Wartung RWA
O
1.00
St
90.__.004 Prüfung und Wartung des Sicherungssystems Prüfung und Wartung der Securanten
oder Seilsicherungssystem
einschl. aller Funktionsbestandteile nach GUV/ASR/BGV. einschl. Wartungsdokumentation zum Erhalt der Gewährleistung.
Wartungszyklus: 1-mal jährlich
Abrechnung je Hausdach
90.__.004
Prüfung und Wartung des Sicherungssystems
O
1.00
psch