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Folgende Planunterlagen sind der Ausschreibung beigefügt: Folgende Planunterlagen sind der Ausschreibung beigefügt:
Gesamtübersicht / Lageplan:
Grundrisse Haus A bis E EQ_LP_ARC_5_ GR_E0X_00_AV_Gesamtübersicht,
Stand 13.05.2026
Anmerkung:
In den Ansichtszeichnungen der Häuser sind die LV-Positionsnummern
zugeordnet.
Haus A:
Ansichten EQ_H_A_ARC_5_ AN_XX_BV_Ansichten Stand 02.10.2026
Grundriss EG EQ_H_A_ARC_5_GR_E0X_DV Stand 28.09.2026
Grundriss 1.OG EQ_H_A_ARC_5_GR_E1X_DV Stand 28.09.2026
Grundriss 2.OG EQ_H_A_ARC_5_GR_E2X_CV Stand 28.09.2026
Haus B:
Ansichten EQ_H_B_ARC_5_ AN_XX_BV_Ansichten Stand 02.10.2026
Grundriss EG EQ_H_B_ARC_5_GR_E0X_DV Stand 02.10.2026
Grundriss 1.OG EQ_H_B_ARC_5_GR_E1X_DV Stand 02.10.2026
Grundriss 2.OG EQ_H_B_ARC_5_GR_E2X_DV Stand 02.10.2026
Haus C:
Ansichten Nord und Süd EQ_H_C_ARC_5_ AN_NS_BV_Ansichten Stand
02.10.2026
Ansichten West und Ost EQ_H_C_ARC_5_ AN_WO_BV_Ansichten Stand
02.10.2026
Grundriss EG EQ_H_C_ARC_5_GR_E0X_FV Stand 02.10.2026
Grundriss 1.OG EQ_H_C_ARC_5_GR_E1X_DV Stand 02.10.2026
Grundriss 2.OG EQ_H_C_ARC_5_GR_E2X_DV Stand 02.10.2026
Haus D/E:
Ansichten West und Ost EQ_H_DE_ARC_5_ AN_WO_BV_Ansichten Stand
06.10.2026
Ansichten Nord und Süd EQ_H_DE_ARC_5_ AN_NS_BV_Ansichten Stand
06.10.2026
Grundriss EG EQ_H_DE_ARC_5_GR_E0X_EV Stand 06.10.2026
Grundriss 1.OG EQ_H_DE_ARC_5_GR_E1X_EV Stand 06.10.2026
Grundriss 2.OG EQ_H_DE_ARC_5_GR_E2X_DV Stand 06.10.2026
Detailschnitte:
Fassadenschnitt EQ_H_E_ARC_5_FS_01_AV_Fassadenschnitt Stand
07.07.2026
Hinweis:
Einbauebene der Fenster wurde in dem Plan noch nicht aktualisiert. Es
gilt die Angabe im LV (Anschlüsse).
Schallschutznachweis:
Schallschutznachweis Außenlärm, Akustikbüro Oldenburg Dr. Christian
Nocke Stand 11.12.2025
Folgende Planunterlagen sind der Ausschreibung beigefügt:
Technische Vertragsbedingungen für die Herstellung , Montage und Technische Vertragsbedingungen für die Herstellung , Montage und
Verglasung von Kunststoff-Elementen.
Art und Umfang der Leistung
Es handelt sich um das Neubauvorhaben "Eichenquartier" in 28870
Ottersberg, Hintzendorf-Stellenfelde 11-13,
bestehend aus 5 Stück 3-geschossigen Wohngebäuden.
Folgende Titel sind ausgeschrieben:
Titel 1: Elemente Haus A
Titel 2: Elemente Haus B
Titel 3: Elemente Haus C
Titel 4: Elemente Haus D und E
Die Leistung umfasst die Herstellung, die Lieferung und die fachgerechte
Montage entsprechend DIN EN 14351-1
von Kunststoff- Fenster- Elementen, einschließlich Verglasungen und
Ausfachungen, inkl. aller Anschlüsse an die Gebäudekonstruktion.
Der Auftraggeber behält sich vor, einzelne Positionen bzw. Titel separat
zu vergeben.
Vereinfachte Schreibweise:
AG = Auftraggeber
AN = Auftragnehmer (Bieter)
Vor einer Angebotsabgabe ist eine Ortsbegehung unbedingt erforderlich.
Das Einrichten und Räumen der Baustelle, Vorhalten der
Baustelleneinrichtung für An- und Abfahrt, Betrieb und Abbau von
Geräten, Werkzeugen, Maschinen, Fahrzeugen usw., wird nicht gesondert
vergütet. Die Kosten sind in die Einheitspreise der Leistungspositionen
einzukalkulieren.
Außerdem sind sämtliche Nebenleistungen für die Erstellung der
nachfolgend ausgeschriebenen Leistungen (Kräne, Transporthilfen,
Auslösungen, Übernachtungen, Schutzmaßnahmen für eingebaute Teile, VA-
Befestigungsmittel usw.) in die Einheitspreise einzukalkulieren.
Bei der Montage kann das bereits stehende Aussengerüst benutzt werden.
Die Sicherheitsvorrichtungen bei absturzgefährdeten Tätigkeiten sind
eigenständig zu erbringen und somit in die Einheitspreise einzurechnen.
Dabei sind die jeweils gültigen Vorschriften der Berufsgenossenschaft zu
beachten.
Falls Positionen des Leistungsverzeichnisses nicht genügend erklärt
erscheinen, ist der Bieter verpflichtet, vor Abgabe des Angebotes
Klärung herbeizuführen. Spätere Einwände werden nicht berücksichtigt.
Kunststoff-Konstruktionen
Der Ausschreibung liegen die Konstruktionsmerkmale der Schüco-
Kunststoff- Konstruktionen zugrunde. Die Profil-, Zubehör- und
Beschlägeauswahl muss nach den gültigen Unterlagen des
System-Herstellers erfolgen.
Angaben zur Leistungsbeschreibung
Grundlage des Angebotes sind die Planungsunterlagen der Architekten und
die Leistungsbeschreibung. Etwaige Unklarheiten sind vor Abgabe des
Angebotes mit der ausschreibenden Stelle zu klären.
Der Bieter ist gehalten, die im Leistungsverzeichnis beschriebenen
Details auf Vollständigkeit, fachgerechte Ausführung und Eignung für den
vorgesehenen Verwendungszweck zu überprüfen. Sinnvoll oder notwendig
erscheinende Änderungen oder Ergänzungen sind mit einer entsprechenden
Begründung dem Angebot beizufügen.
Nebenangebote
Dem Bieter wird freigestellt, zusätzlich zu der ausgeschriebenen
Konstruktion Alternativvorschläge in Form eines Nebenangebotes
auszuarbeiten. Dabei ist die Gleichwertigkeit der angebotenen mit der
vorgegebenen Konstruktion durch Detailzeichnungen, Muster und
System-Prüfzeugnisse nachzuweisen. Die angeführten Unterlagen müssen zum
Eröffnungstermin vorliegen.
Qualitätssicherung
Gemäß der Bauproduktenverordnung muss für jedes nachfolgend beschriebene
Bauprodukt, das von einer harmonisierten Norm erfasst ist oder das einer
Europäisch Technischen Bewertung entspricht, eine Leistungserklärung, in
Bezug auf dessen wesentliche Merkmale (Anhang ZA der harmonisierten
Norm) vorliegen. Alle für den Verwendungszweck im Mitgliedstaat
geforderten wesentlichen Merkmale sind in der Leistungserklärung
anzugeben
Weiterhin bedürfen gemäß der Landesbauordnung Bauprodukte einer
Bestätigung ihrer Übereinstimmung mit den technischen Regeln, den
allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen, den allgemeinen
bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen oder den Zustimmungen im Einzelfall.
Unterlagen für Behörden, öffentl. Stellen sowie Versorgungsunternehmen
Die für die Baugenehmigungsbehörde, für andere öffentliche Stellen und
Versorgungsunternehmen erforderlichen Unterlagen stellt der AN für
seinen Leistungsbereich rechtzeitig auf und holt etwa erforderliche
Genehmigungen
im Einvernehmen mit dem Auftraggeber ein. Dafür anfallende Kosten sind
mit den Angebotspreisen abgegolten. Entstehen dem AG Kosten durch
Verzögerungen, fehlerhafte oder mangelhafte Unterlagen, die zusätzliche
Untersuchungen oder Prüfungen erfordern, so trägt der AN die
entstehenden Kosten.
Technische Vertragsbedingungen für die Herstellung , Montage und
Normen - Richtlinien Normen - Richtlinien
Für die Auftragsabwicklung gelten:
VOB/B (Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von
Bauleistungen).
VOB/C (Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen).
Die für dieses Gewerk und für die Erstellung aller ausgeschriebenen
Maßnahmen aktuellen DIN-Normen, DIN EN-Normen, DIN EN ISO-Normen,
Vorschriften, Richtlinien, Verordnungen, Gesetze, Arbeitsanweisungen,
etc. sind einzuhalten.
Die Verglasungs-Richtlinien der Isolierglas-Hersteller.
Technische Regeln für die Verwendung von linienförmig gelagerten
Verglasungen, DIBt, gültige Fassung.
Die Landesbauordnung des Bundeslandes Niedersachsen, sowie die
Unfallverhütungsvorschriften der Bauberufsgenossenschaft, sind zu
beachten.
Die Konstruktionen müssen nach den Richtlinien des System-Herstellers
geplant und gefertigt werden.
Die Kunststoffelemente müssen den Güte- und Prüfbestimmungen für
Kunststofffenster RAL - GZ 716 (aktuellste Ausgabe) entsprechen.
Normen - Richtlinien
Werkstoff Aluminium Werkstoff Aluminium
Es sind stranggepresste Aluminium-Profile der Legierung EN AW 6060 und
EN AW 6063 in Eloxalqualität nach DIN EN 755 und DIN EN 12020 zu
verwenden.
Für anodisierte Aluminium-Bleche in Eloxalqualität ist die Legierung
AlMg 1, halbhart, (EN AW 5005A) zu verwenden.
Der AN hat sicherzustellen, dass die von ihm angebotenen und
verarbeiteten Aluminiumbauteile von Lieferanten stammen, die der A/U/F
Initiative, Recycling im Bausektor, angehören, oder einen gleichwertigen
schlüssigen produktspezifischen Recyclingprozess (PRP) nachweisen
können. Es ist sicherzustellen dass Produktionsabfälle und demontierte
Elemente (Sanierungsbau) aus Aluminium dem Verwertungsprozess, für die
Herstellung von Fenster- und Fassadenprofilen, zurückgeführt werden.
Werkstoff Kunststoff
Es sind extrudierte PVC-Kunststoff-Profile der Formmasse nach DIN EN ISO
1163-1 mit den kennzeichnenden Eigenschaften PVC-U, EDLP, 082-50-T28 zu
verwenden.
Formmassen und Regenerate unbekannter Zusammensetzung dürfen nicht
verwendet werden.
Die farbliche Gestaltung der Profile erfolgt mit witterungsbeständigen
und lichtechten Folien, die dauerhaft mit dem Profil verbunden sind.
Individuelle farbliche Gestaltungen sind über ein spezielles
Lackierungsverfahren in RAL- oder NCS-Farbtönen möglich.
Alle Dichtungen sind aus hochwertigem EPDM oder TPE hergestellt.
Werkstoff Stahl
Stahlteile für Verankerungen und Aussteifungen sind in feuerverzinkter
Ausführung vorzusehen. Die
Nachbesserung von Fehlstellen und Beschädigungen muss entsprechend DIN
EN ISO 1461 erfolgen.
Werkstoff Edelstahl
Verankerungselemente und -mittel, die einem Korrosionsangriff ausgesetzt
und für Wartungen nicht zugänglich sind, z. B. Befestigungs- und
Verankerungskonstruktionen von vorgehängten Fassaden (Kaltfassaden),
sowie alle Verbindungsteile sind grundsätzlich aus rostfreiem Edelstahl
herzustellen.
Als Verankerungs-, Verbindungs- und Befestigungselemente dürfen, ohne
besonderen Korrosionsschutznachweis gemäß DIN 18516-1, nur nichtrostende
Stähle bzw. Stähle gemäß der allgemeine bauaufsichtlichen Zulassung
"Z-30.3-6" vom 22. April 2014 der Informationsstelle Edelstahl Rostfrei,
verwendet werden.
Weiterhin ist sicherzustellen, dass unter Spannung stehende Bauteile,
besonders wenn sie legiert sind, in
uneingeschränkter Festigkeit zu keiner Spannungskorrosion oder
anderweitiger interkristalliner oder auch anderweitig wirksam werdender
Zersetzung im Alterungsprozess neigen.
Auf Anforderung des AG hat der AN über die Einhaltung der v. g.
Forderungen projektbezogene Bescheinigungen des Herstellers bzw.
Prüfzeugnisse und Nachweise vorzulegen.
Allgemeiner Hinweis
Zur Vermeidung von Kontaktkorrosion bei der Verbindung mit anderen
Metallen unterschiedlicher Spannungsreihen sind Folien- oder
Neoprenzwischenlagen anzubringen. Bei An- und Zusammenschlüssen ist zu
berücksichtigen, dass die Elemente unterschiedlichen Größendehnungen
unterliegen. Einzwängungen sind auszuschalten, Konstruktionen und
Anschlüsse an den Rohbau müssen so ausgeführt werden, dass
Knackgeräusche und Risse an den Anschlüssen aus thermischen Bewegungen,
Windeinflüssen und Verformungen des Rohbaus weitgehendst nicht
auftreten.
Muster
Nach der Auftragserteilung hat der AN dem AG entsprechende Handmuster
über Gläser, Beschläge und ähnliches zur Verfügung zu stellen. Über die
Oberfläche sind ebenfalls Handmuster beizubringen.
Die dafür anfallenden Kosten sind in die Positionen einzukalkulieren.
Werkstoff Aluminium
Baumaße Baumaße
Das Aufmass ist vom Auftragnehmer am Bau zu nehmen. Werden dabei
Rohbautoleranzen außerhalb der in DIN 18202 festgelegten Toleranzen
festgestellt, ist der AG darüber schriftlich zu informieren.
Drehrichtungen sind mit der örtlichen Bauleitung bzw. mit dem
Architekten abzustimmen.
Fordert der Auftraggeber, dass die Konstruktionen schon zu einem
Zeitpunkt zur Montage bereitstehen müssen, der ein vorheriges Aufmaß
unmöglich macht, so sind unter Berücksichtigung der Bautoleranzen nach
DIN 18202 die Fertigungsmaße mit dem Auftraggeber zu vereinbaren.
Ausführungszeichnungen
Vor Fertigungsbeginn hat der Auftragnehmer Zeichnungen und
Beschreibungen zu liefern. Diese bedürfen der Freigabe durch den
Auftraggeber. Aus den Darstellungen müssen Konstruktion, Maße, Einbau,
Befestigung und Bauanschlüsse der Bauteile, Legende, sowie die
Einbaufolge erkennbar sein.
Einbau der Elemente
Die Verankerungen der Elemente sind so auszuführen, dass Bewegungen des
Baukörpers und die der Bauelemente aufgenommen werden können, ohne dass
hieraus Belastungen auf die Elemente übertragen werden.
Die Montage der Elemente muss flucht- und lotrecht erfolgen. Die
horizontalen Einbauebenen sind nach den Meterrissen einzumessen, die in
jedem Geschoss durch den Auftraggeber anzubringen sind.
Die Verankerung der Elemente hat gemäß statischem Nachweis zu erfolgen.
Alle zur Montage erforderlichen Befestigungsmittel sind in die
Einheitspreise mit einzukalkulieren.
Befestigungs- und Verbindungsmittel - wie Schrauben, Bolzen und Dübel -
müssen aus nichtrostendem Stahl bestehen. Sie sind entsprechend dem
jeweiligen Verwendungszweck und gemäß den Anforderungen auszuwählen. Bei
der Auswahl sind die hierfür gültigen Normen und der aktuelle "Stand der
Technik" zu berücksichtigen und zu befolgen.
Abdichtung zum Baukörper
Die bauphysikalischen Einwirkungen durch Raum- und Außenklima sind zu
berücksichtigen. Die Bauanschlüsse müssen die Anforderungen aus Wärme-,
Schall- und Feuchteschutz dauerhaft erfüllen. Mögliche
Bauwerksbewegungen dürfen die entsprechenden Maßnahmen nicht in ihrer
Funktion beeinträchtigen.
Es gilt der Grundsatz 'innen dichter als außen'.
Sämtliche Anschlüsse an angrenzende Bauteile sind in die Einheitspreise
einzukalkulieren.
Für Versiegelungen sind elastisch bleibende Dichtstoffe auf Silikon-
oder Polyurethanbasis zu verwenden. Sie dürfen nach DIN 52460 keine
aggressiven Bestandteile enthalten und müssen mit angrenzenden Stoffen
auch mit den Rahmenprofilen und Anstrichen verträglich sein.
Die Versiegelung muss unter Berücksichtigung der konstruktiven
Gegebenheiten innerhalb der vorkommenden Temperaturbereiche an den
anschließenden Bauteilen so haften, dass sie - unter Berücksichtigung
der zulässigen Dehnungsbewegungen der Bauteile - nicht von den
Haftflächen abreißt. PVC-Profile dürfen nicht mit bitumenhaltigen
Stoffen in Verbindung kommen. Bei der Abdichtung von Anschlussfugen mit
elastischen Dichtstoffen sind die DIN 18540 und die
Verarbeitungs-Richtlinien des Herstellers zu befolgen.
Bei Planung und Ausführung der Abdichtung muß unbedingt beachtet werden,
daß die Trennung von Außen- und Raumklima umlaufend und dauerhaft
dampfdiffusionsdichter ausgeführt wird als der Wetterschutz. Bei
Abdichtung der Fenster und Fassadenelemente zum Baukörper mit
Bauabdichtungsfolien ist DIN 18195 bzw. DIN 18531 bis 18535 zu beachten.
Wird die Bauabdichtungsfolie verklebt, so müssen die Klebeflächen frei
von Verunreinigungen und Fremdstoffen sein. Der Leibungsbereich muß
eben, geschlossen und glatt sein; ist dies nicht gegeben, ist ein
Glattstrich auszuführen. Die Angaben der Folien- und Kleber-Hersteller
sind zu beachten.
Die Einbaurichtlinien der RAL-Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren
e.V., veröffentlicht im "Leitfaden zur Planung und Ausführung der
Montage von Fenstern und Haustüren" sind zu beachten.
Nachweis der Isothermendarstellung
Zur sicheren Beurteilung des Fensteranschlusses dient die
Isothermendarstellung (Temperaturverlauf) im Bereich des
Bauanschlusses. Eine Berechnung für Regelanschlüsse der Fenster ist
durch den AN bei Vorlage der Werkstattzeichnugen vorzulegen.
Alle Flächen der Fassade müssen so entkoppelt, gedämmt und abgedichtet
werden, dass an keiner Stelle (Flächen, Ecken, Randbereiche,
Deckenbereiche und Fußpunkte etc.) unzulässiges Tau- bzw.
Kondensatwasser anfällt.
Zur Vermeidung von Tauwasser- und Schimmelpilzbildung auf raumseitigen
Bauteiloberflächen darf die raumseitige Oberflächentemperatur von 12,6°
C gemäß DIN 4108 bezogen auf 20° C Rauminnentemperatur und -5° C
Außentemperatur, bei einer korrespondierenden Raumluftfeuchte von 50%
nicht unterschritten werden.
Die Mindestforderungen zur Vermeidung von Schimmelpilzbildung im Bereich
von Wärmebrücken sind gemäß DIN 4108 einzuhalten.
Soweit die Anschlussausbildungen entsprechend dem Beiblatt 2 zur DIN
4108 ausgeführt werden, ist kein gesonderter Nachweis erforderlich.
Für alle abweichenden Konstruktionen müssen die Mindestanforderungen
nachgewiesen werden.
Anodische Oxidation
Die anodische Oxidation der Aluminium-Profile und/oder -Bleche muss
entsprechend der DIN 17611 durchgeführt werden. Die Obeflächenbehandlung
und -ausführung erfolgt gemäß den im Leistungsverzeichnis gemachten
Angaben.
Farb-Beschichtung Pulver
Die Haftung des Beschichtungsfilms muss der DIN EN ISO 2409 entsprechen.
Die Prüfung erfolgt mittels Gitterschnitt von 1mm und einem Klebeband
(Scotch 610, Permacell 99 oder gleichwertig). Glanzgrad nach DIN EN ISO
2813.
Der Farbton muss den Vorgaben gemäß RAL- oder NCS-Farbregister
entsprechen.
Alle zu einem Auftrag gehörenden Profile müssen auf ihren Sichtflächen
eine einheitliche Oberflächenstruktur bzw. einen einheitlichen
Oberflächenverlauf aufweisen. Alle im Abstand von 1 m erkennbaren
Abweichungen sind unzulässig. Die Prüfung erfolgt bei diffusem
Tageslicht mittels visueller Begutachtung und normalsichtigem Auge.
Profile und Bauteile, die in Seenähe und/oder in sole-/chloridhaltiger
Atmosphäre eingesetzt werden, sind zum Schutz gegen Filiformkorrosion
vor der Pulverbeschichtung mit einer speziellen Voranodisation zu
versehen. Die Pulverbeschichtung mit Voranodisation (MVA) muss gemäß den
Schüco-Richtlinien oder gleichwertig erfolgen.
Feuerverzinkung + Pulverbeschichtung (Duplex-System) von
Absturzsicherungen aus Stahl
Bei der ausgeschriebenen Feuerverzinkung mit einer zusätzlichen
Pulverbeschichtung (Duplex-System) sind Maßnahmen zur Vermeidung von
visuellen Störungen (Blasen, Kratzer, etc.) vorzusehen (wie z.B. durch
entsprechenden Pulverlack, tempern, sweepen, Beschichtung in 2
Schichten).
Baumaße
Technische Vorgaben und bauphysikalische Anforderungen Technische Vorgaben und bauphysikalische Anforderungen
Soweit in den Leistungsbeschreibungen für einzelne Positionen keine
anderen Angaben erfolgen, gelten die nachstehenden Vorgaben:
Wärmeschutz
KS- Fensterelemente: Uw <= 0,80 W/m²K
Wärmeschutznachweis der Elemente nach EN ISO 10077.
Die größenabhängige Berechnung der Uw- Werte gemäß DIN EN ISO 10077-1
ist im Auftragsfall zusammen mit der Werkplanung vorzulegen. Die Kosten
für die prüffähige Berechnung sind in die Einheitspreise einzurechnen.
Bei der Berechnung der Uw-Werte sind auch sämtliche
Verbreiterungsprofile und Basisprofile zu berücksichtigen.
Schallschutz
Die geforderten Schallschutzwerte sind jeweils in den Positionen
angegeben.
Alle Fensteranschlüsse sind unter Maßgabe des Schallschutzes
auszuführen.
Es ist grundsätzlich sicher zu stellen, dass das Fenster die
schalltechnischen Anforderungen erfüllt.
Es sind je nach Fenstergrößen die Korrekturwerte gem. EN 14351-1
(Übertragung der Schalldämm-Ergebnisse auf andere Größen) zu
berücksichtigen.
Nachweise bzw. Prüfzeugnisse sind im Auftragsfall spätestens mit der
Werkplanung vorzulegen.
BEANSPRUCHUNGSGRUPPEN
Fenster und Türen:
Luftdurchlässigkeit nach DIN EN 12207: 4
Schlagregendichtheit nach DIN EN 12208: 9A
Widerstandsfähigkeit bei Windlast nach DIN EN 12210: B3 (Randbereich:
B4)
Lastannahmen
Haus A:
Gebäudehöhe h: ca. + 10,80 m über OK-Gelände
Einbauhöhe Ze: ca. + 8,60 m über OK-Gelände
Gebäudebreite b: ca. 30,26 m
Gebäudetiefe d: ca. 13,01 m
Haus B:
Gebäudehöhe h: ca. + 10,80 m über OK-Gelände
Einbauhöhe Ze: ca. + 8,60 m über OK-Gelände
Gebäudebreite b: ca. 28,91 m
Gebäudetiefe d: ca. 13,01 m
Haus C:
Gebäudehöhe h: ca. + 11,20 m über OK-Gelände
Einbauhöhe Ze: ca. + 8,60 m über OK-Gelände
Gebäudebreite b: ca. 29,21 m
Gebäudetiefe d: ca. 13,01 m
Haus D / E:
Gebäudehöhe h: ca. + 10,80 m über OK-Gelände
Einbauhöhe Ze: ca. + 8,60 m über OK-Gelände
Gebäudebreite b: ca. 49,50 m
Gebäudetiefe d: ca. 13,01 m
Winddruck auf Außenbauteile nach DIN EN 1991-1-4, incl. der nationalen
Anhänge
Waagerechte Verkehrslast (Seitenkraft) nach DIN EN 1991-1-1 und -2,
incl. der nationalen Anhänge
Zusatzlasten mit: 0,5 kN/m, wirkend in Brüstungshöhe
Technische Vorgaben und bauphysikalische Anforderungen
Systembeschreibungen für Fenster- und Türelemente aus Kunststoffprofilen Systembeschreibungen für Fenster- und Türelemente aus Kunststoffprofilen
Die folgenden Angaben der formalen Profilabmessungen (Bautiefen und
Ansichtsbreiten) und der
Konstruktionsmerkmale sind durch den Bieter zu berücksichtigen.
Abweichungen von den hier gemachten Angaben werden in den jeweiligen
Positionsbeschreibungen aufgeführt. Für alternative Angebote ist der
Nachweis der Gleichwertigkeit zu erbringen.
Gegebenenfalls aus statischen oder formalen Gründen verstärkte Profile
werden an dieser Stelle nicht genannt. Vom Auftraggeber gewünschte
formale Profilabmessungen entbinden den Auftragnehmer nicht von der
Verpflichtung zu einem statischen Nachweis bzw. einer statischen
Vorbemessung.
Die baubaren Größen und Profilgruppenzuordnung in Verbindung mit den
Stahl - Verstärkungen sind aus den Tabellen max. Flügelgrößen zu
entnehmen. (Es ist das max. Flügelgewicht zu beachten)
Profilauswahl
Die erforderlichen Profile sind für den gewünschten Verwendungszweck aus
den Unterlagen des System-Herstellers auszuwählen. Die Querschnitte der
Verstärkungsprofile müssen die Lasten gemäß der zuständigen DIN sicher
abtragen. Die vom System-Hersteller angegebenen wirksamen
Trägheitsmomente der Verstärkungsprofile sind dabei für die statische
Dimensionierung zu berücksichtigen. Die maximale Durchbiegung der Riegel
und Pfosten ist entsprechend Verglasungs- Richtlinien zu begrenzen. Die
Profile müssen die auftretenden Beanspruchungen gemäß der gültigen
DIN-Vorschriften sicher abtragen.
Profilverbindungen
Die geschweißten Rahmenverbindungen müssen gemäß der Gütebestimmungen
RAL -GZ 716/1, ausgeführt werden. Eck- und Stoßverbinder müssen in ihrem
Querschnitt den Profilkonturen entsprechen. Die Flächen der Gehrungen
beziehungsweise T-Stöße sind einwandfrei zu verschweißen. An mechanisch
verbundenen T-Stößen ist durch Abdichtung das Eindringen von Wasser in
die Konstruktion zu verhindern. Geschweißte und mechanisch verbundene
T-Stöße müssen außen optisch identisch sein.
Schüco LivIng 82 MD, hochwärmegedämmtes Kunststoff-Fenstersystem
Fabrikat der Planung: SCHÜCO Living 82 MD
Gewähltes Fabrikat:_________________________________
(vom Bieter auszufüllen)
GewählterTyp:_____________________________________
(vom Bieter auszufüllen)
Ein Produktpass für die CE-Kennzeichnung der Fenster ist vorhanden:
ja ( ) nein ( )
flächenversetztes System mit 82 mm Grundbautiefe
Mitteldichtungssystem mit folgenden Konstruktionsmerkmalen:
Rahmenprofile aus gütegesichertem, hochbelastbarem Hart - PVC
7-Kammer-Konstruktion mit verzinkten Stahlverstärkungen
Verglasungs- und Anschlagdichtungen aus schweißbarem EPDM bündig zum
Profil, UV-strahlen- und witterungsbeständig, Farbe silbergrau oder
schwarz
52 mm Verglasungsstärke ohne Verwendung zusätzlicher
Glasfalzverbreiterungen möglich.
20 mm Flächenversatz raumseitig zwischen Flügelrahmen zur Rahmenebene
Flügelüberschlag 6 mm außen bzw. 8 mm innen, Glaseinstand 20 mm, alle
Profilkanten sind gerundet
Außenseitig flächenversetzter Flügelrahmen.
Standard-Glasleisten innen (keine Design-Glasleisten)
Profilbautiefen:
Blendrahmen, Pfosten, Riegel: 82 mm
Flügelrahmen: 82 mm
Profilansichtsbreiten:
Blendrahmen seitlich: 80 mm
Blendrahmen oben: 80 mm
Blendrahmen unten: 80 mm, zuzüglich Basisprofil gem. Beschreibung
Anschluss
Riegel: mind. 92 mm, bzw. gemäß statischem Erfordernis
Pfosten: mind. 92 mm, bzw. gemäß statischem Erfordernis
Flügelrahmen Fenster (Außenansicht): nach statischem Erfordernis
Gewählte Ansichtsbreiten der Profile (vom Bieter auszufüllen):
Blendrahmen seitlich: ________________________________
Blendrahmen oben: ________________________________
Blendrahmen unten: ________________________________
Riegel: ________________________________
Pfosten: ________________________________
Farbe KS-Fenster
Farbe innen: weiß
Farbe aussen (Foliierung): Der äußere Farbton der Fenster wurde noch
nicht entschieden.
Es ist von einem Anthrazit- Farbton auszugehen.
Aufgrund der teilweise großen Element-bzw. Flügelabmessungen sind Folien
mit reduzierter Wärmeaufnahme einzusetzen. Durch die IR-Reflexion
verringert sich sowohl die Aufheizung der Folie als auch die der
Fensterprofile.
Gewähltes Fabrikat Foliierung:_________________________________
(vom Bieter auszufüllen)
GewählterTyp Foliierung:_____________________________________
(vom Bieter auszufüllen)
Anmerkungen:
Anmerkung: Eventuelle Verbreiterungsprofile bzw. Aufständerungsprofile
(Basisprofile) erhalten
Stahleinschieblinge (nach statischer Erfordernis).
Der Uf-Wert der Verbreiterungsprofile bzw.
Aufständerungsprofile ist gem. Wärmeschutznachweis
auszuführen.
Anmerkung: Statische Verstärkungen sind auf der Rauminnenseite
anzuordnen.
Stahlprofile als statische Verstärkung sind mit KS-Profilen zu
verkleiden.
Der Abstand zwischen statischer Verstärkung und Fenstergriff muss mind
25 mm betragen.
Anmerkung: In den Positionsbeschreibungen sind gekoppelte Pfostenprofile
nicht extra beschrieben.
Sollte aus Gründen der Statik oder der Gesamtelementgröße eine
Elementkopplung notwendig sein,
sind entsprechende Elementkopplungen zu berücksichtigen.
Die maximal zu fertigende Einzelfläche beträgt:______________m²
(vom Bieter auszufüllen)
Systembeschreibungen für Fenster- und Türelemente aus Kunststoffprofilen
Beschläge KS-Fenster Beschläge KS-Fenster
Nachfolgend werden die für die jeweilige Öffnungsart einzusetzenden
Beschläge in ihrer Grundausstattung beschrieben.
Die Beschlagsteile müssen gegen Korrosion geschützt sein
(Korrosionsbeständigkeitsklasse 5 nach DIN EN
1670).
Unter Berücksichtigung der Lastannahmen sind Zusatzteile - zusätzliche
Bänder und Verriegelungen, sowie zusätzliche Scherenbefestigungen - nach
den Bemessungstabellen des System-Herstellers einzusetzen.
Weitere Zusatzteile wie Drehsperren, usw. werden in den Positionen
gesondert beschrieben.
Allgemeine Beschlagsmerkmale:
Beschlag geprüft nach RAL-GZ 607/3
Integrierte Grundsicherheit mit Pilzkopfverriegelungen.
Sicherheitsbauteile aus Metall, Sicherheitskippauflaufbock mit
integrierter Aushebelsperre.
Fehlbedienungssperre.
Justiermöglichkeiten zum Anheben und Absenken des Flügels.
Verstellbare, flügelseitige Schließbolzen zur Anpressdruckregulierung,
Riegelstücke mit Einlaufschräge.
Optisch schmales und zur Flügelkante bündiges Scheren und Ecklager.
Sichtbare Beschlagteile (Eck- und Scherenlager) mit PUR-Beschichtung.
Verdecktliegende Verschraubungen im geschlossenem Zustand des Fensters
(keine Abdeckkappen!).
Es folgt die Beschreibung der in den Einzelpositionen zur Anwendung
kommenden Beschlagstypen:
BF 1 "Dreh-Kipp-Beschlag (DK)"
Verdecktliegender Dreh-Kipp-Beschlag mit Einhandbedienung.
Schere mit 140 mm Ausstellweite, aufliegende Eck- und Scherenlager
Öffnungsbegrenzer sowie Zuschlagsicherung sind einzurechnen.
Bei den DK- Fenstertüren sind entsprechende Verriegelungen einzurechnen.
Bei Ausgängen zu Terrassen bzw. Balkonen sind zusätzlich Rollschnäpper
und Türziehgriff vorzusehen.
Fenstergriff (Anordnung nach Angabe Architekt), Kammergetriebe mit
Fehlbedienungssperre.
Bei Beschlägen mit RC 2 Anforderung (Widerstandsklasse einbruchhemmender
Bauteile gemäß DIN EN 1627) sind die gemäß Prüfzeugnis notwendigen
Beschlagteile zu berücksichtigen.
Beschlag-Farbe: weiss
Gewählter Beschlag:
Fabrikat: ____________________________________
(vom Bieter auszufüllen)
Typ: ____________________________________
(vom Bieter auszufüllen)
BF 2 "Dreh-Beschlag (Dreh)"
Verdecktliegender Dreh-Beschlag mit Einhandbedienung.
Öffnungsbegrenzer sind einzurechnen.
Bei den Dreh- Fenstertüren sind entsprechende Verriegelungen
einzurechnen.
Bei Ausgängen zu Terrassen oder Balkonen sind zusätzlich Rollschnäpper
und Türziehgriff vorzusehen.
Fenstergriff (Anordnung nach Angabe Architekt)
Bei Beschlägen mit RC 2 Anforderung (Widerstandsklasse einbruchhemmender
Bauteile gemäß DIN EN 1627) sind die gemäß Prüfzeugnis notwendigen
Beschlagteile zu berücksichtigen.
Beschlag-Farbe: weiss
Gewählter Beschlag:
Fabrikat: ____________________________________
(vom Bieter auszufüllen)
Typ: ____________________________________
(vom Bieter auszufüllen)
FG 1 "Fenstergriff"
Fenstergriff: "Hoppe Tokyo" oder "Hoppe Amsterdam"
Griff-Farbe: Aluminium
Gewähltes Fabrikat Fenstergriff: _________________________________
(vom Bieter auszufüllen)
Die Fenstergriffhöhe (bezogen auf OKFF) ist in der vorzulegenden
Werkplanung anzugeben und vom Architekten freizugeben.
FG 2 Fenstergriff abschliessbar
Fenstergriff abschliessbar: "Hoppe Tokyo Secu 100" oder "Hoppe Amsterdam
Secu 100", abschliessbar
Griff-Farbe: Aluminium
Gewähltes Fabrikat / Typ Fenstergriff:
____________________________________
(vom Bieter auszufüllen)
Die Fenstergriffhöhe (bezogen auf OKFF) ist in der vorzulegenden
Werkplanung anzugeben und vom Architekten freizugeben.
Beschläge KS-Fenster
Verglasung Verglasung
Die nachfolgende Beschreibung stellt eine allgemeine Regelung für die
Lieferung und das Einsetzen der Verglasung in Kunststoff-Bauelemente
dar.
Die in den Leistungstexten angegebenen Abmessungen beziehen sich auf die
Elemente.
Die Kosten für die Ermittlung der Glasmaße sind in die Angebotspreise
einzurechnen, eine gesonderte Vergütung erfolgt hierfür nicht.
Zum Lieferumfang der Verglasungsarbeiten gehören alle hierfür
erforderlichen Dichtungen und deren Einbau, einschließlich der dicht
auszuführenden Eckausbildungen und Stöße. Weiterhin mitzuliefern sind
alle erforderlichen Dichtstoffe, Glasauflager und Klotzungsbrücken.
Die Dicken der Einzelscheiben sind unter Berücksichtigung der
Scheibengrößen und der Lastannahmen gemäß DIN 18008 zu ermitteln.
Klimalasten sind zu beachten!
Sollte die Temperaturwechselbeständigkeit sowie die Biegezugspannung von
Floatglas nicht ausreichen sind bei den Glasaufbauten thermisch
vorgespannte bzw. teilvorgespannte Gläser einzusetzen.
Absturzsichernde Verglasungen bedürfen grundsätzlich einer allgemeinen
bauaufsichtlichen Zulassung des DIBt "Deutsches Institut für Bautechnik"
oder einer Zustimmung im Einzelfall (ZiE) der jeweiligen
Bauaufsichtsbehörde. Ist eine ZiE (Zustimmung im Einzelfall)
erforderlich, so ist diese durch die Bauherren/Bauherrenvertreter zu
beantragen. Es sind die Auflagen der jeweiligen LBO "Landesbauordnungen"
einzuhalten.
Der Glasaufbau ist so zu wählen, dass das geforderte Schalldämmmaß
erreicht wird (siehe Angabe ,Schallschutz' und Angabe in den
Positionsbeschreibungen).
Falls erforderlich sind VSG-Scheiben bzw. VSG-Scheiben mit einer
Schallschutz-Folie (SI) auszuführen.
Es folgt die Beschreibung der für die Ausführung geplanten Glastypen. In
den Positionsbeschreibungen wird dann jeweils nur die Kurzbezeichnung
des zum Einsatz kommenden Glastyps (GT) genannt.
GT 1 "Sonnenschutz-Isolierglas"
Ug (gem. DIN EN 673): <= 0.6 W/m²K (in Abhängigkeit des geforderten
Uw-Wertes)
g-Wert nach DIN EN 410: 36 % (farbneutral)
Innenscheibe: Float
mittlere Scheibe: Float
Außenscheibe: Float
Abstandshalter: verbesserter Randverbund
SZR: 2x mind. 12 mm
Fabrikat: ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
Typ: ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
Abstandshalter: ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
Ug-Wert: ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
g-Wert (EN 410): ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
Lichtransmissionsgrad: ___________________________ (vom Bieter
einzutragen)
(EN 410)
GT 2 "Sonnenschutz-Isolierglas, absturzsichernd (ehemals TRAV)"
Für Brüstungen und bodengebundene Verglasungen bei Zugangsmöglichkeit
des Personenverkehrs, absturzsichernd.
Ein entsprechendes Prüfzeugnis über den gewählten Glasaufbau ist
vorzulegen.
Ug (gem. DIN EN 673): <= 0.6 W/m²K (in Abhängigkeit des geforderten
Uw-Wertes)
g-Wert nach DIN EN 410: 36 % (farbneutral)
Innenscheibe: VSG bzw. ESG (entsprechend dem Prüfzeugnis)
mittlere Scheibe: Float
Außenscheibe: VSG bzw. ESG (entsprechend dem Prüfzeugnis)
Abstandshalter: verbesserter Randverbund
SZR: 2x mind. 12 mm
Fabrikat: ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
Typ: ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
Abstandshalter: ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
Ug-Wert: ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
g-Wert (EN 410): ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
Lichtransmissionsgrad: ___________________________ (vom Bieter
einzutragen)
(EN 410)
GT 3 "Sonnenschutz-Isolierglas"
Für Türen und bodengebundene Verglasungen.
Ug (gem. DIN EN 673): <= 0.6 W/m²K (in Abhängigkeit des geforderten
Uw-Wertes)
g-Wert nach DIN EN 410: 36 % (farbneutral)
Innenscheibe: VSG
mittlere Scheibe: Float
Außenscheibe: VSG
Abstandshalter: verbesserter Randverbund
SZR: 2x mind. 12 mm
Fabrikat: ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
Typ: ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
Abstandshalter: ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
Ug-Wert: ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
g-Wert (EN 410): ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
Lichtransmissionsgrad: ___________________________ (vom Bieter
einzutragen)
(EN 410)
GT 4 "Sonnenschutz-Isolierglas"
Für bodengebundene Verglasungen (nur von Raumseite begehbar)
Ug (gem. DIN EN 673): <= 0.6 W/m²K (in Abhängigkeit des geforderten
Uw-Wertes)
g-Wert nach DIN EN 410: 36 % (farbneutral)
Innenscheibe: VSG
mittlere Scheibe: Float
Außenscheibe: Float
Abstandshalter: verbesserter Randverbund
SZR: 2x mind. 12 mm
Fabrikat: ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
Typ: ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
Abstandshalter: ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
Ug-Wert: ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
g-Wert (EN 410): ___________________________ (vom Bieter einzutragen)
Lichtransmissionsgrad: ___________________________ (vom Bieter
einzutragen)
(EN 410)
Verglasung
Anschlüsse Anschlüsse
Allgemeine Hinweise:
Die Ausbildung der Fenster- und Fassadenanschlüsse ist gemäß der
nachfolgenden Beschreibungen vorzunehmen.
Die Verankerung von Fensterelementen hat gemäß statischem Nachweis zu
erfolgen.
Bei Elementen mit absturzsichernder Eigenschaft müssen entsprechend DIN
18008-4 die tragenden Teile der Konstruktion einschl. der Verankerung im
Baukörper den einschlägigen Technischen Baubestimmungen entsprechen.
Die Lastableitung muss vom absturzsichernden Bauteil bis in den
tragenden Baugrund nachgewiesen sein.
(Nachweiskette von der Einwirkungsstelle bis in den tragenden Baugrund)
Bei Elementen mit Anforderungen an Einbruchhemmung sind die
Montagehinweise der Systemhersteller und die Vorgaben der Hersteller der
Befestigungsmittel einzuhalten.
Die Anordnung und die Ausbildung der Wärmedämmung im Anschlussbereich
sowie die Abdichtung der Fugen müssen entsprechend den Anforderungen aus
dem Wärmeschutznachweis gemäß dem aktuellen Gebäudeenergiegesetz
(GEG) erfolgen. Es sind die bauphysikalischen und klimatischen
Gegebenheiten sowie die Anforderungen aus Wärmeschutz, Feuchteschutz,
Schallschutz, Brandschutz und Fugenbewegung zu berücksichtigen.
Weiterhin ist für die Ausbildung der Anschlüsse der Abschnitt "Einbau
der Elemente" und "Abdichtung zum Baukörper" (Technische
Vertragsbedingungen) zu berücksichtigen.
Sämtliche Aluminiumblechkantteile, Leibungsverkleidungen, Fensterbänke,
Verleistungen, u.s.w. (auch Schnittkanten) müssen sein:
Im Außenbereich: Pulverbeschichtung, Farbton nach RAL Classic-
Farbkarte, einschl. Voranodisation
(Die endgültige Farbangabe erfolgt durch den Architekten)
Im Innenbereich: Pulverbeschichtung, Farbton passend zu dem Farbton der
Elemente
Die Pulverbeschichtung ist in die Preise der jeweiligen LV.- Positionen
einzurechnen.
Sichtbare Schraubenköpfe und Nieten sind farblich der Oberfläche der
Bleche anzupassen.
Eventuell notwendige Blechstöße sind mit Stoßblechen auszuführen. Die
Anordnung von Blechstößen ist im Auftragsfall mit dem Architekten
abzustimmen. Bei den Eckelementen sind die oberen und unteren
Anschlussbleche in den Eckbereichen auf Gehrung zu schneiden und mit
einem Eckstoß- Verbinder zu hinterlegen.
Hinweis: Bei sämtlichen Anschlussmaterialien ist die Verträglichkeit mit
den Anschlussgewerken
(WDVS, Dachdecker (z.B. Kemperol), usw.) abzustimmen.
Anschlüsse
AS 1 "Anschluss seitlich" AS 1 "Anschluss seitlich"
Die Elemente werden seitlich an Mauerwerkswänden (RDK 2,0) befestigt.
Die inneren Leibungen werden verputzt.
Die Einbauebene der Elemente ist: Vorderkante Element = ca. 40 mm vor
Vorderkante Mauerwerk
Auf der Außenseite des Mauerwerks wird nach dem Einbau der Elemente
bauseits ein Wärmedämmverbundsystem mit Meldorfer Flachverblender
aufgebracht. Die Überdeckung im Leibungsbereich beträgt ca. 60 mm.
Die Befestigung des Elementes erfolgt mit für den jeweiligen Einbaufall
geeigneten Dübeln und Befestigungsmitteln am Baukörper.
Die Abdichtungen zum Baukörper sind mit einer äußeren dampfoffenen und
einer inneren dampfdichten, überputzbaren Dichtungsfolie vorzunehmen.
Die Anschlussfolien sind mit dem Baukörper zu verkleben. Die
Anschlussfuge ist unter Berücksichtigung der Schallschutzes voll zu
dämmen.
Die Wärmedämmung im Anschlussbereich und die Abdichtung der Fugen sind
gemäß der Beschreibung "Anschlüsse" und den "Technischen
Vertragsbedingungen" auszubilden.
AS 1 "Anschluss seitlich"
AO 1 "Anschluss oben" AO 1 "Anschluss oben"
Anschluss sinngemäß wie in AS 1 beschrieben.
Zusätzlich ist der obere Anschluss mit einem Dämmkeil / Gefällekeil als
Auflager für die äußere Folie auszuführen.
AO 1 "Anschluss oben"
AU 1 "Anschluss unten" (Elemente bodengebunden im EG) AU 1 "Anschluss unten" (Elemente bodengebunden im EG)
Das Fensterelement wird auf der Betondecke befestigt. Der Fußbodenaufbau
beträgt ca. 200 mm.
Die Einbauebene der Elemente ist: Vorderkante Element = ca. 40 mm vor
Vorderkante Beton
Unterhalb des Elementes, im Bereich Fußbodenaufbau, ist ein
hochwärmegedämmtes Basisprofil in Höhe des Fußbodenaufbaues (= 200 mm)
vorzusehen.
Die Befestigung des Elementes erfolgt mit für den jeweiligen Einbaufall
geeigneten Dübeln und Befestigungsmitteln am Baukörper.
Die Abdichtungen zum Baukörper sind mit einer äußeren dampfoffenen und
einer inneren dampfdichten Dichtungsfolie vorzunehmen. Die
Anschlussfolien sind mit dem Baukörper zu verkleben.
Die Abdichtung gemäß DIN 18533 ist eine bauseitige Leistung. Die
Ausführung sowie das Material der zu verwendenden äusseren Folie ist in
Bezug auf die Verträglichkeit mit der bauseitigen Abdichtung mit der
Bauleitung abzustimmen.
Auf der Außenseite des Betons bzw. des Basisprofils wird nach dem Einbau
der Elemente bauseits ein Wärmedämmverbundsystem mit Meldorfer
Flachverblender aufgebracht.
Das Basisprofil ist für den Anschluss einer äußeren Aluminium-
Fensterbank (= Gewerk WDVS) vorzurichten.
Im Innenbereich schließt der bauseitige Fußbodenaufbau an das
Basisprofil an.
Die Wärmedämmung im Anschlussbereich und die Abdichtung der Fugen ist
gemäß der Beschreibung "Anschlüsse" und den "Technischen
Vertragsbedingungen" auszubilden.
AU 1 "Anschluss unten" (Elemente bodengebunden im EG)
AU 2 "Anschluss unten" (Elemente bodengebunden, absturzsichernd, im AU 2 "Anschluss unten" (Elemente bodengebunden, absturzsichernd, im
1.+2.OG)
Das Fensterelement wird auf der Betondecke befestigt. Der Fußbodenaufbau
beträgt ca. 200 mm.
Die Einbauebene der Elemente ist: Vorderkante Element = ca. 40 mm vor
Vorderkante Beton
Unterhalb des Elementes, im Bereich Fußbodenaufbau, ist ein
hochwärmegedämmtes Basisprofil in Höhe des Fußbodenaufbaues (= 200 mm)
vorzusehen.
Die Befestigung des Elementes erfolgt mit für den jeweiligen Einbaufall
geeigneten Dübeln und Befestigungsmitteln am Baukörper.
Die Abdichtungen zum Baukörper sind mit einer äußeren dampfoffenen und
einer inneren dampfdichten Dichtungsfolie vorzunehmen. Die
Anschlussfolien sind mit dem Baukörper zu verkleben.
Auf der Außenseite des Betons bzw. des Basisprofils wird nach dem Einbau
der Elemente bauseits ein WDVS mit Meldorfer Flachverblender
aufgebracht.
Das Basisprofil ist für den Anschluss einer äußeren Aluminium-
Fensterbank (= Gewerk WDVS) vorzurichten.
Im Innenbereich schließt der bauseitige Fußbodenaufbau an das
Basisprofil an.
Die Wärmedämmung im Anschlussbereich und die Abdichtung der Fugen ist
gemäß der Beschreibung "Anschlüsse" und den "Technischen
Vertragsbedingungen" auszubilden.
AU 2 "Anschluss unten" (Elemente bodengebunden, absturzsichernd, im
AU 3 "Anschluss unten" (Terrassen- / Balkon- Elemente, bodengebunden, AU 3 "Anschluss unten" (Terrassen- / Balkon- Elemente, bodengebunden,
EG-2.OG)
Die Befestigung des Elementes erfolgt mit für den jeweiligen Einbaufall
geeigneten Dübeln und Befestigungsmitteln am Baukörper.
Der Fußbodenaufbau beträgt ca. 200 mm. Das Fensterelement wird auf der
Betondecke befestigt.
Die Einbauebene der Elemente ist: Vorderkante Element = ca. 40 mm vor
der Vorderkante Beton
Unterhalb des Elementes, im Bereich Fußbodenaufbau, ist ein
hochwärmegedämmtes Basisprofil Höhe ca. 200 mm vorzusehen.
Bei der Ausführung sind die Erläuterungen gem. DIN 4108, Beiblatt 2,
Abschnitt 5.3 zu beachten.
Das Basisprofil ist aussen vorzurichten für den Anschluss eines
bauseitigen Blechkantteils (Im Auftragsfall: Abstimmung mit ausführender
Firma / Dachdecker erforderlich).
Im Innenbereich schließt der bauseitige Fußbodenaufbau an das
Basisprofil an.
Die Abdichtungen zum Baukörper ist mit einer inneren dampfdichten
Dichtungsfolie vorzunehmen. Die Anschlussfolie ist mit dem Baukörper zu
verkleben. Die äußere Abdichtung ist eine bauseitige Leistung.
Elemente im EG:
Die äußere Abdichtung der Elemente im EG gemäß DIN 18533 ist eine
bauseitige Leistung.
Elemente im 1. und 2.OG:
Vor den Elementen in den Obergeschossen sind Betonfertigteile (Balkone)
angeordnet, die mit Isokörben an der Betondecke befestigt sind. Die
erforderliche äußere Abdichtung gem. DIN 18531 ist eine bauseitige
Leistung.
Bei den Fenstertüren ist das untere Rahmenprofil als barrierefreie
Schelle (Höhe max. 20 mm) auszuführen.
Die Wärmedämmung im Anschlussbereich und die Abdichtung der Fugen ist
gemäß der Beschreibung "Anschlüsse" und den "Technischen
Vertragsbedingungen" auszubilden.
AU 3 "Anschluss unten" (Terrassen- / Balkon- Elemente, bodengebunden,
Blower Door Test Blower Door Test
Bei dem Bauvorhaben wird bauseitig ein Blower Door Test durchgeführt.
Blower Door Test
Schutzmaßnahmen Schutzmaßnahmen
Bei den Elementen müssen beidseitig selbstklebende, UV- beständige
Schutzfolien auf die Rahmenprofile aufgebracht werden.
Auf der Elementaussenseite sind bei den unteren Rahmenprofilen nicht nur
die senkrechten Sichtflächen zu schützen, sondern auch die schrägen
Profilflächen des Glas- bzw. Flügelanschlages.
Sämtliche Flügelprofile sind durch Flügelschutzhauben zu schützen.
Insbesondere ist auch die Trittfläche der barrierefreien Schwelle
während der Bauphase mit geeigneten Maßnahmen zu schützen.
Die Folien sind nach Aufforderung der Bauleitung wieder zu entfernen.
Die Herstellerangaben sind dabei zu beachten.
Ebenfalls sind die Verglasungen mit geeigneten Maßnahmen vor den
nachfolgenden Gewerken zu schützen. Auch diese Schutzmaßnahmen sind nach
Aufforderung der Bauleitung wieder zu entfernen. Die Herstellerangaben
sind dabei zu beachten.
Die Kosten für sämtliche Schutzmaßnahmen sind in die jeweiligen
Positionen einzurechnen.
Schutzmaßnahmen
1 Haus A
1
Haus A
1.1 Erdgeschoss
1.1
Erdgeschoss
1.2 1.und 2.Obergeschoss
1.2
1.und 2.Obergeschoss
2 Haus B
2
Haus B
2.1 Erdgeschoss
2.1
Erdgeschoss
2.2 1.und 2.Obergeschoss
2.2
1.und 2.Obergeschoss
3 Haus C
3
Haus C
3.1 Erdgeschoss
3.1
Erdgeschoss
3.2 1.und 2.Obergeschoss
3.2
1.und 2.Obergeschoss
4 Haus D und E
4
Haus D und E
4.1 Erdgeschoss
4.1
Erdgeschoss
4.2 1.und 2.Obergeschoss
4.2
1.und 2.Obergeschoss
5 Sonstiges
5
Sonstiges
5.1
5.1