Pfosten-Riegel-Fassaden
Bau Campus CISPA St. Ingbert
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Projektbeschreibung Pro­jekt­be­schrei­bung Auf dem ehe­ma­li­gen Neu­mann Are­al in St. Ingbert soll für CISPA – Helmholtz-Zentrum für In­for­ma­ti­ons­si­cher­heit gGmbH eine universitätsnahe For­schungs­ein­rich­tung mit 900 Ar­beitsplät­zen ent­ste­hen. Das Grund­stück wird von den Stra­ßen Am Gü­ter­bahn­hof, Lautzentalstraße und Zur Schnapphahner Dell um­schlos­sen. Das Grund­stück wird durch die Ei­sen­bahn­un­ter­füh­rung von der Saar­brücker Stra­ße aus er­schlos­sen. Die Be­bau­ung un­ter­glie­dert sich in vier Bau­tei­le. Um die Ge­bäu­de her­um ent­steht ein of­fe­ner Cam­pus mit ei­nem ho­hen Grünflächenanteil. Das Bau­vor­ha­ben, ohne Re­chen­zen­trum, er­hält eine Zer­ti­fi­zie­rung nach BNB sil­ber. Als ener­ge­ti­scher Stan­dard wird KfW 40 nach GEG-Berechnung er­reicht. Bau­teil A – Ringgebäude Das Ringgebäude ist 7-­ge­schos­sig (2 Un­ter­ge­schos­se, Erd­ge­schoss und 4 Ober­ge­schos­se) und stellt das Haupt­ge­bäu­de des For­schungs­cam­pus dar. Durch die Hang­la­ge des Grund­stückes kann der Zu­gang von au­ßen in ver­schie­de­nen Eta­gen er­fol­gen. Der Haupt­zu­gang zu dem For­schungs­cam­pus er­folgt durch das groß­zü­gi­ge Por­tal über den In­nen­hof des Rin­ges im Erd­ge­schoss. Der Zu­gang vom Park­haus er­folgt in Ebe­ne UG 2. In die­sem Be­reich er­folgt auch die An­lie­fe­rung der Ca­fe­te­ria. Die Wa­ren­an­lie­fe­rung er­folgt im UG 1 über eine Ram­pe im Be­reich des Werk­statt­ge­bäu­des. Die Ge­schos­se EG (lin­ker Flü­gel) und 1. OG bis 4. OG er­hal­ten Bü­ro­flä­chen für die Wis­sen­schaft­ler. Die Bü­ros sind an der In­nen- und Au­ßen­sei­te des Rin­ges an­ge­ord­net. In der Mit­tel­zo­ne be­fin­den sich die Erschließungskerne, Besprechungs-, So­zial- und Ne­ben­räu­me. Im lin­ken Flü­gel des UG1 be­fin­den sich La­ger und Werkstattflächen. Das UG 2 ent­hält Technikflächen. Das Ge­bäu­de wird als Stahl­be­ton­kon­struk­ti­on mit vor­ge­häng­ter ge­kan­te­ter Me­tall­fassa­de aus­ge­führ­t. Die Fassa­de wird trotz kreis­för­mi­ger Gebäudegeometrie seg­men­tiert aus­ge­führ­t. Die Groß­ge­rä­te der Tech­nik wer­den Groß­teils auf dem Dach an­ge­ord­net. Eine Einhausung der Gerä­te er­folgt nicht. Bau­teil B – Werk­statt­ge­bäu­de Das Werk­statt­ge­bäu­de ist 4-­ge­schos­sig (UG 1, EG und 2 Ober­ge­schos­se) und ent­hält eine Ver­suchs­hal­le mit Hal­len­kran (Trag­kraft 5 to). Die lich­te Höhe der Hal­le un­ter­halb des Kra­nes be­trägt ca. 5m. Im 2. Ober­ge­schoss sind der Si­cher­heits­be­reich mit Büro und Be­spre­chungs­räu­men un­ter­ge­bracht. Im teilunterkellerten Un­ter­ge­schoss wer­den Technikflächen und Mitarbeiterumkleiden an­ge­ord­net. Im EG sind au­ßer der Ver­suchs­hal­le noch ver­schie­de­ne Werk­stät­ten und Ne­ben­flä­chen an­ge­ord­net. Eben­so sind hier Per­so­nal­räu­me und La­ger­flä­chen vor­ge­se­hen. Das 2. OG um­fasst den Si­cher­heits­be­reich mit Büro und Be­spre­chungs­räu­men und den da­zu­ge­hö­ri­gen Ne­ben­räu­men. Das Ge­bäu­de wird als Stahl­be­ton­kon­struk­ti­on mit vor­ge­häng­ter Me­tall­fassa­de aus­ge­führ­t. Bau­teil C – HUB Das Bau­teil C – HUB ist drei­ge­schos­sig (UG1, EG und 1. OG) und stellt die hangseitige Ver­bin­dungs­span­ge zwi­schen Bau­teil A und Bau­teil B dar. Im Zen­trum ist der zen­tra­le Empfangs­be­reich für die For­schungs­ein­rich­tung, teil­wei­se zwei­ge­schos­sig, aus­ge­bil­det. An die­sen an­ge­glie­dert sind im EG zwei groß­zü­gi­ge Showrooms, die Ca­fe­te­ria, das Cysec Lab und der Hör­saal. Im Über­gangs­be­reich zu Bau­teil B sind Bü­ro­flä­chen an­ge­ord­net. Über eine im Ein­gangs­be­reich In­te­grier­te skulpturale Stahltreppenkonstruktion mit Natursteinbelag wird das 1. OG di­rekt an­ge­bun­den. Dort be­fin­den sich meh­re­re Be­spre­chungs­räu­me und im Über­gangs­be­reich zu Bau­teil B wei­te­re Bü­ro­flä­chen. Im UG 1 sind die bei­den Re­chen­zen­tren so­wie Technikräume an­ge­ord­net. Das Ge­bäu­de wird als Stahl­be­ton­kon­struk­ti­on mit vor­ge­häng­te Me­tall­fassa­de und groß­zü­gi­ger Ver­gla­sung im Ein­gangs­be­reich aus­ge­führ­t. Bau­teil D – Park­haus Das Park­haus wird als frei­ste­hen­des Systemparkhaus er­rich­tet. Die Zu­fahrt er­folgt di­rekt hin­ter der Ei­sen­bahn­un­ter­füh­rung von der Stra­ße Am Gü­ter­bahn­hof. Im Park­haus wer­den im Erd­ge­schoss 178 Fahr­rad­stell­plät­ze an­ge­ord­net. Wei­ter­hin ent­ste­hen 215 PKW-Stell­plät­ze auf 10 Ebe­nen. Das Park­haus er­hält eine be­grün­te Fassa­de.
Projektbeschreibung
Allgemeine Vorbemerkungen zur Leistungsbeschreibung All­ge­mei­ne  Vor­be­mer­kun­gen zur Leis­tungs­be­schrei­bung 1. ALLGEMEINES 1.1 Ab­kür­zun­gen AN = Auf­trag­neh­mer, Nachunternehmer/Su­bun­ter­neh­mer, Bie­ter AG = Auf­trag­ge­ber, Ge­ne­ral­un­ter­neh­mer 1.2 Grund­la­gen Die­se AVL gel­ten als be­son­de­re Ver­trags­be­din­gung, er­gän­zend zu den AGB des Auf­trag­ge­bers und der VOB. Soll­ten ein­zel­ne Be­stim­mun­gen der Leis­tungs­be­schrei­bung un­wirk­sam wer­den, blei­ben die üb­ri­gen ver­bind­lich. 2. KALKULATIONSHINWEISE 2.1 All­ge­mei­nes Die Druck­kos­ten so­wie sons­ti­ge Kos­ten der Er­stel­lung des An­ge­bo­tes sind Sa­che des Bie­ters und wer­den nicht ver­gü­tet. Das An­ge­bot ist vor­ran­gig im Da­ten­aus­tausch-For­mat GAEB 2000 p.84 oder GAEB 90 d.84 bei dem AG ein­zu­rei­chen. Al­ter­na­tiv dazu ist das An­ge­bot im PDF-For­mat oder in Pa­pier­form ein­zu­rei­chen. Zur Wah­rung ei­ner ein­heit­li­chen Verdingungsunterlage darf der Text des Leis­tungs­ver­zeich­nis­ses nicht ver­än­dert wer­den. Bei will­kür­li­chen Än­de­run­gen der Tex­te des Leis­tungs­ver­zeich­nis­ses be­hält sich die aus­schrei­ben­de Stel­le aus­drück­lich vor, der­ar­ti­ge An­ge­bo­te aus­zu­son­dern und vom  Zu­schlag aus­zu­schlie­ßen. Die Bie­ter kön­nen aber nach an­de­ren Aus­füh­rungs­ar­ten oder Stof­fen su­chen, wo­bei die Ge­stal­tungs­ab­sicht so­wie die tech­ni­sche Qua­li­tät der vor­lie­gen­den Pla­nung nicht ver­än­dert wer­den dar­f. Dies ist in ei­ner als Ne­ben­an­ge­bot ge­kenn­zeich­ne­ten, ge­son­der­ten An­la­ge zu tun. Der AN hat sich vor Ab­ga­be des An­ge­bo­tes durch Be­sich­ti­gung des Bau­ge­län­des Klar­heit über die Ört­lich­kei­ten zu ver­schaf­fen. Die Ent­schei­dung zur An­wen­dung der ein­zel­nen Po­si­tio­nen aus der Leis­tungs­be­schrei­bung trifft die ört­li­che Bau­lei­tung des AG, d.h., es be­steht kein An­spruch auf die An­wen­dung der be­schrie­be­nen Po­si­tio­nen und Teil­leis­tun­gen. Die im Leis­tungs­ver­zeich­nis aus­ge­wie­se­nen Mas­sen ba­sie­ren auf ei­ner gro­ben Schät­zung.  Ab­wei­chun­gen von den ge­nann­ten Mas­sen sind zu er­war­ten und be­rech­ti­gen nicht zu Preis­än­de­run­gen, auch für den Fall, dass ein­zel­ne Po­si­tio­nen gänz­lich ent­fal­len. Sämt­li­che Prei­se gel­ten Ab­schnitts- und bauteilübergreifend. Der AG hat einen internetbasierten Pro­jek­traum ein­ge­rich­tet. Die­ser dient der Do­ku­men­ta­ti­on und dem Aus­tausch von Do­ku­men­ten und Planunterlagen. Der AG stellt dem AN die not­wen­di­gen Zu­gän­ge zum Pro­jek­traum zur Ver­fü­gung. Alle zur Aus­füh­rung durch den AG er­stell­ten Planunterlagen sind bzw. wer­den im Pro­jek­traum ab­ge­legt und sind dort ei­gen­ver­ant­wort­lich durch den AN zu ent­neh­men. Die Ver­viel­fäl­ti­gung in Pa­pier­form und die Kos­ten­über­nah­me da­für lie­gen im Verant­wor­tungs­be­reich des AN. Der Auf­trag­neh­mer muss die ihm über­ge­be­nen Aus­füh­rungs­un­ter­la­gen un­ver­züg­lich nach Ein­stel­lung in den Pro­jek­traum auf Voll­stän­dig­keit und Rich­tig­keit prü­fen. Die Pla­nungs­un­ter­la­gen stel­len die for­mal-­ge­stal­te­ri­schen An­for­de­run­gen an die Kon­struk­ti­on und die tech­ni­schen An­la­gen dar. Auch wenn die Un­ter­la­gen vom Auf­trag­ge­ber ge­stellt wer­den, trägt der AN die Verant­wor­tung für die fach­ge­rech­te Aus­füh­rung. Sämt­li­che vom AN er­stel­len Un­ter­la­gen, Mon­ta­ge­plä­ne usw., sind vom AN in den Pro­jek­traum ein­zu­stel­len. Nach Frei­ga­be stellt der AN den ak­tu­ells­ten Stand ggfs. Kor­ri­giert dem AG noch­mals zu Ver­fü­gung. Zur Qua­li­täts­si­che­rung der Gesamtbaumaßnahme und zu de­ren Do­ku­men­ta­ti­on hat der AG ein on­li­ne Ba­sier­tes Tool, Docma MM, zur Män­gel­be­sei­ti­gung und Do­ku­men­ta­ti­on ein­ge­rich­tet. Der AN wird für die Ihm an­ge­kün­dig­ten Män­gel die Do­ku­men­ta­ti­on über das ein­ge­rich­te­te Tool ei­gen­stän­dig vor­neh­men. 2.2 Voll­stän­dig­keit der an­ge­bo­te­nen Leis­tung Der AN muss als Fach­fir­ma bei der Kal­ku­la­ti­on die Be­schrei­bung der ver­lang­ten Leis­tung auf Ihre fach­li­che Rich­tig­keit, Voll­stän­dig­keit und Ein­deu­tig­keit über­prü­fen. Falls er­for­der­lich, muss er auf ei­nem Bei­blatt sei­ne Be­rich­ti­gun­gen, Er­läu­te­run­gen oder Er­gän­zun­gen ein­rei­chen. 2.3 Medienversorgung auf der Bau­stel­le Der AG stellt die Ab­was­ser-, Was­ser- und Strom­ver­sor­gung ab ei­nem zen­tra­len Über­ga­be­punkt zur Ver­fü­gung und sorgt für die er­for­der­li­chen WC-Ein­rich­tun­gen, Be­leuch­tun­gen der Ver­kehrs­we­ge. 2.4 Angebotsinhalte Grund­sätz­lich müs­sen die an­ge­bo­te­nen Prei­se der ein­zel­nen Po­si­tio­nen und Ti­tel, die fer­ti­ge Ver­trags­leis­tung ein­schließ­lich al­ler er­for­der­li­chen Vor-, Ne­ben- und Nachleistungen bein­hal­ten. Die Lie­fe­rung der be­nö­tig­ten Stof­fe so­wie Ma­te­ria­li­en, Antransport- und Ab­trans­port so­wie ho­ri­zon­ta­len und ver­ti­ka­len Trans­por­te auf der Bau­stel­le bis zu Ver­wen­dungs­stel­le ist eben­falls ein­zu­kal­ku­lie­ren. Wei­ter­hin sind die er­for­der­li­chen He­be­zeu­ge, Gerüs­te und Werk­zeug­kos­ten ein­zu­kal­ku­lie­ren. Auch wenn Leis­tun­gen nicht aus­drück­lich oder be­son­ders im Ein­zel­nen nicht er­wähnt wer­den, je­doch zur sach- und fach­ge­rech­ten Her­stel­lung der voll­stän­di­gen Leis­tung er­for­der­lich sind, um die in den AVL, TVL, bzw. all­g. Bau­be­schrei­bung an­ge­führ­ten An­ga­ben und An­for­de­run­gen zu er­fül­len, sind die­se im An­ge­bot ein­zu­kal­ku­lie­ren.. In die An­ge­bots­prei­se sind dar­über hin­aus fol­gen­de Leis­tun­gen ein­zu­rech­nen, so­weit nicht in se­pa­ra­ten Po­si­tio­nen aus­ge­schrie­ben und für die Leis­tungs­er­brin­gung des AN er­for­der­lich sind: Alle er­for­der­li­chen bau- und si­cher­heits­tech­ni­schen Prü­fun­gen, Zu­las­sun­gen, Ge­neh­mi­gun­gen, Nach­wei­se und Ab­nah­men die vom AN ei­gen­ver­ant­wort­lich ver­an­lasst wer­den müs­sen, so­wie de­ren Durch­füh­rung. Ein­hal­ten der Ord­nung auf der Bau­stel­le und den Zu­fahrts­we­gen; hier­zu ge­hört auch die um­ge­hen­de Be­sei­ti­gung von Ve­run­rei­ni­gun­gen. Bau­lei­tung: Die An­we­sen­heit ei­nes deutsch­spra­chi­gen bauführenden In­ge­nieurs,  Meis­ters, Obermonteurs oder Vor­ar­bei­ters, der alle Ar­bei­ten über­wacht und bei Baubesprechungen den AN ver­ant­wort­lich ver­tritt und als LBO-Fachbauleiter be­stellt wird. Bauschuttentsorgung: Die voll­stän­di­ge Ent­sor­gung des en­ste­hen­den Bau­schutts samt al­ler da­für er­for­der­li­chen Auf­wen­dun­gen, Gerä­te, Werk­zeu­ge- und Entsorgungsgebühren in­kl. freie Rück­sen­dung not­wen­di­ger Ver­pa­ckung usw., Um­la­ge­rung: Die Um­la­ge­rung von Bau­stof­fen, Bau­ge­rä­ten bei  Er­for­der­nis sind zu be­rück­sich­ti­gen. Bei zeit­lich ab­schnitts­wei­ser Durch­füh­rung der Leis­tung, ins­be­son­de­re auch bei Leis­tun­gen ge­rin­gen Um­fangs, ent­spre­chend den ört­li­chen Ge­ge­ben­hei­ten oder an­de­ren sich er­ge­ben­den Not­wen­dig­kei­ten, kann vom AN aus Un­ter­bre­chung usw. kein An­spruch auf zu­sätz­li­che Ver­gü­tung ab­ge­lei­tet wer­den. Die Abrech­nung der zeit­lich ver­setz­ten Leis­tun­gen er­folgt ge­mäß der LV-Position ohne Zu­schlag. Die An­ge­bots­prei­se sind grund­sätz­lich Fest­prei­se über die an­ge­ge­be­ne Ver­trags­lauf­zeit. 2.5  Fa­bri­ka­te In der Re­gel gel­ten die im Leis­tungs­ver­zeich­nis an­ge­ge­be­nen Fa­bri­ka­te als Leitfabrikate zur De­fi­ni­ti­on der ge­for­der­ten op­ti­schen und qua­li­ta­ti­ven Ei­gen­schaf­ten. So­weit im LV die Mög­lich­keit be­steht, ein gleich­wer­ti­ges Fa­bri­kat an­zu­bie­ten sind vom Bie­ter die an­ge­bo­te­ne Fa­bri­ka­te aus­zu­fül­len bzw. zu er­gän­zen. Der Nach­weis der Gleich­wer­tig­keit der an­ge­bo­te­nen Fa­bri­ka­te ob­liegt dem AN. Al­ter­na­ti­ven kön­nen nur an­er­kannt wer­den, so­fern die­se for­mal und fachtechnisch mit dem In­halt der Leis­tungs­be­schrei­bung gleich­wer­tig sind und kei­ne zu­sätz­li­chen Kos­ten für den AG nach sich zie­hen. Ge­lingt der Gleichwertigkeitsnachweis dem AN nicht, gel­ten die vom Bie­ter ein­ge­setz­ten Ein­heits­prei­se für die vom Auf­trag­ge­ber ge­for­der­ten Fa­bri­ka­te und Ty­pen. So­fern der AN Be­den­ken ge­gen die vor­ge­se­he­ne und be­schrie­be­ne Art der Aus­füh­rung oder ge­gen zu ver­wen­den­de Ma­te­ria­li­en, Kon­struk­tio­nen usw. hat, ist er ver­pflich­tet die­se mit sei­ner Be­grün­dung und ggf. Al­ter­na­tiv­vor­schlä­gen mit ent­spre­chen­den Kostenangaben bei An­ge­bots­ab­ga­be schrift­lich mit­zu­tei­len oder Den Angebotsunterlagen als ge­son­der­tes Schrift­stück bei­zu­fü­gen. 3. AUSFÜHRUNGSHINWEISE 3.1 Abrechnungshinweise Eine Abrech­nung kann aus­schließ­lich auf der Grund­la­ge der vom AN ge­fer­tig­ten und von der Bau­lei­tung ab­ge­zeich­ne­ten Aufmaße er­fol­gen. Die­se sind stets so recht­zei­tig dem AG zur Ge­neh­mi­gung vor­zu­le­gen, dass die vor­ge­se­he­ne Abrech­nung un­ge­hin­dert er­fol­gen kann. Abrech­nun­gen ohne nach­voll­zieh­ba­re und un­ter­schrie­be­ne Aufmaße wer­den zu­rück­ge­wie­sen. 3.2 Tagelohnarbeiten An die­ser Stel­le wird auf die VOB §15 Nr. 3 ver­wie­sen. Die Taglohnzettel sind un­mit­tel­bar spä­tes­tens am  dar­auf­fol­gen­den Tag bei der Bau­lei­tung ein­zu­rei­chen. Bei ver­spä­tet ein­ge­reich­ten Taglohnzettel fin­det die VOB §15 Nr. 5 An­wen­dung. Die Taglohnzettel müs­sen de­tail­lier­ten An­ga­ben über die Leis­tun­gen und die Lage im Ge­bäu­de ent­hal­ten. Sie müs­sen voll­stän­dig und prüf­bar sein, wo­bei alle Lohn- und Materialanteile er­kenn­bar aus­ge­wie­sen sein müs­sen. Soll­te die Prüf­bar­keit nicht ge­ge­ben sein, be­hält sich der AG das Recht vor,  die Taglohnzettel zu­rück­zu­wei­sen. Bei Ver­gü­tung von Leis­tun­gen, die von der Bau­lei­tung des AG auf Nach­weis in Auf­trag ge­ge­ben wer­den, wer­den  Auf­wen­dun­gen gem. § 15 Nr.1, Abs. 2 VOB/B nicht ge­son­dert ver­gü­tet. Es wird die tat­säch­li­che Ar­beits­zeit auf der Bau­stel­le ohne An- und Ab­fahr­ten ver­gü­tet. Die aus­ge­wie­se­nen Stun­den­sät­ze gel­ten grund­sätz­lich für alle Ge­wer­ke die­ses Leis­tungs­ver­zeich­nis­ses. Bei der Abrech­nung gel­ten die ver­ein­bar­ten Auftragskonditionen (wie z.B.: Nach­lass, Skon­to, usw.).
Allgemeine Vorbemerkungen zur Leistungsbeschreibung
ZVL - 530807 Pfosten-Riegel-Fassaden Zu­sätz­li­che Vor­be­mer­kun­gen zur Leis­tungs­be­schrei­bung Für Pfos­ten-Rie­gel-Fassa­den 1     Gel­tungs­be­reich und Ausführungsgrundlagen Der sach­li­che Gel­tungs­be­reich er­gibt sich aus - ATV/DIN 18357 - Beschlagarbeiten, - ATV/DIN 18360 - Metallbauarbeiten, - ATV/DIN 18361 - Verglasungsarbeiten. Der AG über­trägt dem AN nach­fol­gen­de Teil­leis­tun­gen zur Er­stel­lung des vor­be­zeich­ne­ten Bau­vor­ha­bens un­ter al­lei­ni­ger bau­tech­ni­scher Verant­wor­tung. Mit den im Leis­tungs­ver­zeich­nis ent­hal­te­nen An­ga­ben über Bau­art, Bau­teil, Bau­stoff und Ab­mes­sun­gen gel­ten auch der Her­stel­lungs­vor­gang und -ablauf bis zur fer­ti­gen Leis­tung ein­schließ­lich dem Her­stel­len durch Zu­sam­men­fü­gen der Stof­fe und Bau­tei­le, so­wie dem kom­plet­ten Ein­bau­en und Be­fes­ti­gen am Ge­bäu­de un­ter Zu­grun­de­le­gung der an­er­kann­ten Re­geln der Tech­nik und der ge­setz­li­chen und be­hörd­li­chen Vor­schrif­ten un­ter Be­ach­tung sämt­li­cher Un­fall­ver­hü­tungs­vor­schrif­ten als be­schrie­ben. 2      An­ga­ben zur Aus­füh­rung 2.1      All­ge­mei­nes Die Aus­füh­rungs­zeich­nun­gen wer­den dem AN via Planserver zur Ver­fü­gung ge­stell­t. Die Be­stim­mung der Rei­hen­fol­ge der Her­stel­lung der ein­zel­nen Bau­tei­le er­folgt in Ab­stim­mung mit dem AG. Daraus re­sul­tie­ren­de zu­sätz­lich tech­no­lo­gisch be­ding­te Maß­nah­men gel­ten als Ne­ben­leis­tun­gen. 2.2      Bau­stel­len­ein­rich­tung Baustelleneinrichtungsflächen Den Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen ist als An­la­ge ein BE-Plan bzw. ein Logistikkonzept bei­ge­füg­t. Die dar­in ent­hal­te­ne Leis­tung wird durch den AG er­bracht und be­trie­ben. Ggfs. Zu­sätz­lich vom AN ge­wünsch­te Bau­stel­len­ein­rich­tung be­darf der Zu­stim­mung des AG. Hier­auf hat der AN kei­nen An­spruch. Die Bau­stel­len­ein­rich­tung wie Tagesunterkünfte, Ma­ga­zi­ne, usw. in­kl. Auf- und Ab­bau wer­den vom AN bzw. vom AG zu Las­ten des AN ge­stell­t. Was­ser und Strom wird frei Zapf­stel­le ge­gen ent­spre­chen­der Kos­ten­be­tei­li­gung durch den AG ge­stell­t. Die WC-Con­tai­ner und de­ren wö­chent­li­chen Rei­ni­gung ist Sa­che des AG. Der Trans­port von Ma­te­ria­li­en ist im Leis­tungs­um­fang des AN ent­hal­ten und ist ei­gen­stän­dig mit dem zu­stän­di­gen Bau­lei­ter/Po­lier täg­lich zu ko­or­di­nie­ren und ab­zu­stim­men. Even­tu­ell ent­ste­hen­den Stand­zei­ten aus man­geln­der Koor­di­na­ti­on, Ab­stim­mung, un­vor­her­ge­se­he­nes, usw. liegt im Obliegenheitsbereich des AN. Für die aus­rei­chen­de Be­leuch­tung in sei­nem Ein­satz­be­reich hat der AN auf sei­ne Kos­ten wäh­rend der ge­sam­ten Bau­zeit (Zeit­raum der Er­fül­lung sei­ner Leis­tung) zu sor­gen. Wer­den vom AN be­reits vor­han­de­ne oder vom AG auf­ge­stell­te Schutz-, Leit- und Verkehrssicherungseinrichtungen ent­fernt oder ver­än­dert, ist nach Been­di­gung der Ar­bei­ten der Ar­bei­ten bzw. spä­tes­tens am Ende des Ar­beits­ta­ges der ord­nungs­ge­mä­ße Zu­stand vom AN kos­ten­los wie­der her­zu­stel­len. 2.3 Bau­stel­len­ver­kehr, Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht Der AN ist ver­pflich­tet, auf den durch den Bau­stel­len­ver­kehr be­an­spruch­ten öf­fent­li­chen und pri­va­ten Stra­ßen ein­schließ­lich der Geh­we­ge jeg­li­che Be­schä­di­gun­gen oder Ver­schmut­zun­gen durch ei­ge­ne Leis­tun­gen zu ver­mei­den bzw. auf sei­ne Kos­ten un­ver­züg­lich be­sei­ti­gen zu las­sen. 2.4      Per­so­nal Der AN ver­pflich­tet sich die er­for­der­li­chen Pfosten-Riegel-Fassadenarbeiten in der je­weils be­nö­tig­ten Men­ge und Um­fang ter­min­ge­recht auf der Bau­stel­le aus­zu­füh­ren. Der AN ver­pflich­tet sich, den von der Bau­lei­tung zu er­stel­len­den Ab­ruf- bzw. Ter­min­plan ein­zu­hal­ten. Die Gerä­te- und Per­so­nal­stär­ke ist dem Bau­fort­schritt an­zu­pas­sen. Für die Ab­stim­mung der Leis­tungs­er­brin­gung als auch für die Ent­ge­gen­nah­me von Wei­sun­gen be­nennt der AN einen Vor­ar­bei­ter bzw. Po­lier, der über aus­rei­chen­de deut­sche Sprach­kennt­nis­se ver­fügt und über die ge­sam­te Dau­er der Bau­zeit an­we­send sein muss. Ein Wech­sel der Auf­sicht ist nur im Ein­ver­neh­men mit der Bau­lei­tung von PG zu­läs­sig. Der Auf­trag­neh­mer wird nur sol­che Fach- und Hilfs­kräf­te für die Er­fül­lung des Auf­tra­ges ein­set­zen, die mit den all­ge­mei­nen Bau­vor­schrif­ten, den Un­fall­ver­hü­tungs­vor­schrif­ten ver­traut sind und eine Ge­währ für ihre Ein­hal­tung bie­ten. Wer­den Ar­beit­neh­mer ein­ge­setzt, die der deut­schen Spra­che nicht mäch­tig sind, muss stän­dig eine der deut­schen Spra­che kun­di­ge, fach­lich ge­eig­ne­te, wei­sungs­be­fug­te Per­son als An­sprech­part­ner un­mit­tel­bar vor Ort sein. 2.5      Pfosten-Riegel-Fassadenarbeiten Die Werk­stat­t- und Mon­ta­ge­pla­nung in­kl. sta­ti­scher Be­rech­nung ist vom AN zu er­stel­len und beim AG bzw. Fach­pla­ner zur Durch­sicht vor­zu­le­gen. Die Un­ter­la­gen sind eben­falls vom AN beim Prüfstatiker im not­wen­di­gen Um­fang vor­zu­le­gen. Der AG ist über den Ver­sand zu in­for­mie­ren. Die ver­sen­de­ten Un­ter­la­gen sind dem AG di­gi­tal zu über­mit­teln. Alle er­for­der­li­chen bau- und si­cher­heits­tech­ni­schen Prü­fun­gen, Zu­las­sun­gen, Ge­neh­mi­gun­gen, Nach­wei­se und Ab­nah­men hat der AN ei­gen­ver­ant­wort­lich zu ver­an­las­sen und durch­zu­füh­ren. In­ner­halb des Ge­bäu­des ist bau­seits für alle Ge­wer­ke je Ge­schoss und je Trep­pen­haus ein ver­bind­li­cher Meterriss und je Fassa­de ein Achskreuz an den Bau­tei­len an­ge­bracht. Sind für die Er­brin­gung sei­ner Leis­tun­gen wei­te­re Ver­mes­sungs­ar­bei­ten er­for­der­lich, sind die­se vom AN selbst zu ver­an­las­sen. Die Ar­beits­fol­ge der ein­zel­nen Leis­tun­gen wird durch den AG fest­ge­leg­t. Teil­leis­tun­gen kön­nen in zeit­lich ver­setz­ten Ab­stän­den oder in ver­schie­de­nen Ge­bäu­den/Ge­bäu­de­tei­len/ Ebe­nen zur Aus­füh­rung kom­men. Die brandschutztechnischen Be­stim­mun­gen der zu­stän­di­gen Brandschutzdirektion bzw. des AG so­wie den Vor­ga­ben aus dem Brand­schutz­kon­zept sind zu be­rück­sich­ti­gen. Eti­ket­ten, Kle­be­strei­fen und Schutz­über­zü­ge bzw. -markierungen sind vor der Über­ga­be zu ent­fer­nen. Rei­ni­gung der Fassadenoberflächen vor Gerüstabbau bzw. in Ab­stim­mung mit der Bau­lei­tung; emp­find­li­che Ober­flä­chen von an­de­ren Ge­wer­ken (z. B. Elo­xier­te Aluminiumoberflächen) sind da­bei be­son­ders zu schüt­zen. Der AN ist ver­pflich­tet, in Ab­stim­mung mit dem AG bzw. Bau­her­ren, von die­sen zu be­stim­men­de Per­so­nen in die Be­die­nung und War­tung sei­ner Leis­tung ein­zu­wei­sen. Hier­bei ist zu be­ach­ten, dass die­se Ver­trags­leis­tung evt­l. erst nach Fer­tig­stel­lung bzw. Ab­nah­me fäl­lig wird und vom Bau­her­ren bzw. Nut­zer ab­ge­ru­fen wird. Der AN hat sich die Durch­füh­rung der Ein­wei­sung vom Bau­herrn oder des­sen Ver­tre­tern so­wie dem AG schrift­lich be­stä­ti­gen zu las­sen. Für die Dau­er der ge­plan­ten Mon­ta­ge­leis­tung des AN stellt der AG dem AN ein Fassadengerüst zur Ver­fü­gung. Auf Wunsch des AG sind Mus­ter al­ler ein­zu­bau­en­den Tei­le in aus­rei­chen­der Grö­ße und An­zahl vor­zu­le­gen. An­for­de­run­gen Die Leis­tungs­be­schrei­bung und die bei­ge­füg­ten Übersichts- und De­tail­zeich­nun­gen er­läu­tern das ge­for­der­te Kon­struk­ti­ons­prin­zip. Die tech­ni­schen An­for­de­run­gen der Leis­tungs­be­schrei­bung und die dar­ge­stell­te for­ma­le Ge­stal­tung und äu­ße­re Pro­fi­lie­rung sind ver­bind­lich und durch eine tech­nisch ein­wand­freie Kon­struk­ti­on zu er­fül­len un­ter Be­ach­tung der fol­gen­den An­for­de­run­gen. Die kon­struk­ti­ve Detailausführung ist dem Bie­ter zur An­wen­dung ei­ge­ner Er­fah­run­gen und der be­triebs­ei­ge­nen Ver­fah­rens­wei­se frei­ge­stell­t. Über die auf­ge­führ­ten DIN, Gü­te­be­stim­mun­gen, Richt­li­ni­en, Zu­las­sun­gen hin­aus gel­ten alle ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen, Er­läs­se, usw. die zur Zeit der An­ge­bots­ab­ga­be gül­tig sind, auch wenn sie nicht aus­drück­lich er­wähnt sin­d. Die Nor­men stel­len Min­dest­an­for­de­run­gen dar, die in kei­nem Fal­le un­ter­schrit­ten wer­den dür­fen. Nach Auf­trags­er­tei­lung sind spä­tes­tens zur je­wei­li­gen Zeich­nungs­vor­la­ge Mus­ter, Hand­mus­ter, Ober­flä­chen­mus­ter und Ma­te­ri­al­pro­ben al­ler zur Aus­füh­rung kom­men­den Ma­te­ria­li­en in aus­rei­chen­der Grö­ße und An­zahl ein­zu­rei­chen und dem Bau­herrn bzw. Archi­tek­ten zur Ver­fü­gung zu stel­len, wie z.B. Rah­men­ma­te­ria­li­en, Glas, Pa­nee­le, Verblechungen, Be­schlä­ge und Grif­fe, Oberflächen-Beschichtungsproben, Däm­m- und Dich­tungs­ma­te­ria­li­en je­weils mit An­ga­be der Produktdaten. Aus der Be­mus­te­rung kön­nen sich noch Ab­än­de­run­gen in der Fassadenausführung er­ge­ben. Werk- und Mon­ta­ge­pla­nung Nach Auf­trags­er­tei­lung hat der Auf­trag­neh­mer für sämt­li­che Fens­ter- und Fassadenkonstruktionen in­kl. der Öffnungselemente de­tail­lier­te Pla­nungs­un­ter­la­gen in Form von De­tails im Maß­stab 1:20 und da­zu­ge­hö­ri­ge An­sich­ten im Maß­stab 1:100 zur Prü­fung und Ge­neh­mi­gung vor­zu­le­gen. Aus die­sen Zeich­nun­gen müs­sen alle zur Be­ur­tei­lung der Kon­struk­ti­on not­wen­di­gen Ein­zel­hei­ten wie z.B. Ab­mes­sun­gen der Pro­fi­le, An­schlüs­se an das Bau­werk usw. klar her­vor­ge­hen. Es sind An­sich­ten in­kl. An­ga­ben zu den Glas­ty­pen und Beschlagaufstellung zu er­stel­len. Für die vor­ge­nann­ten Zeich­nun­gen ist ein Planverzeichnis zu füh­ren, je­weils zu ak­tua­li­sie­ren und mit den Planeinreichungen zu über­ge­ben. Da­bei sind die we­sent­li­chen Prinzipdetails vor Er­stel­lung der Aus­füh­rungs­zeich­nun­gen mit dem AG ab­zu­stim­men. Anschlussgewerke, wie z.B. An­schlie­ßen­de Fassa­den, Son­nen­schutz­an­la­gen, Gebäudeanschlüsse, In­nen­aus­bau etc. sind, nach bauseitigen An­ga­ben in die Plä­ne ein­zu­zeich­nen. Die Planvorlage durch den Auf­trag­neh­mer er­folgt in di­gi­ta­ler Form als PDF- und DWG-/DXF-Datei. Prü­fun­gen und Nach­wei­se Die Prüf­zeug­nis­se und Zu­las­sun­gen für die ein­zu­bau­en­den Tei­le sind vor Fer­ti­gungs­be­ginn vor­zu­le­gen. Kön­nen die­se nicht er­bracht wer­den, sind ent­spre­chen­de Prü­fun­gen durch den Auf­trag­neh­mer durch­zu­füh­ren. Die Nach­wei­se der Prü­fun­gen sind für fol­gen­de Funk­tio­nen zu er­brin­gen: Sta­ti­sche Nach­wei­se der Kon­struk­ti­on und Ver­gla­sun­gen zur Vor­la­ge beim Prü­f­in­ge­nieur Som­mer­li­cher Wär­me­schutz ge­mäß DIN 4108 - 2 Schlagregendichtigkeit ge­mäß DIN EN 12208 Luft­durch­läs­sig­keit ge­mäß DIN EN 12207 Wi­der­stand ge­gen Wind­last ge­mäß DIN EN 12210 Prüf­zeug­nis­se ent­spre­chend den ge­stell­ten An­for­de­run­gen für die je­wei­li­gen Fens­ter und Fassa­den in Be­zug auf Schall­schutz ge­gen Außenlärm und Längsschalldämmung Sons­ti­ge Prü­fun­gen (z.B. Einbruchhemmung) so­weit An­for­de­run­gen be­ste­hen Fer­ner sind Be­rech­nun­gen bzw. Nach­wei­se für die Ein­hal­tung der ge­for­der­ten Uw-Werte bei den je­wei­li­gen Fens­ter- und Fassadenkonstruktionen vor­zu­le­gen. Aus­füh­rung/Werk­stof­fe Beim Zu­sam­men­bau un­ter­schied­li­cher Ma­te­ria­li­en muss si­cher­ge­stellt sein, dass kei­ne Kon­takt­kor­ro­si­on und kei­ne an­de­ren un­güns­ti­gen Be­ein­flus­sun­gen auf­tre­ten.  So­fern er­for­der­lich sind Zwi­schen­la­gen aus nicht­lei­ten­den Ma­te­ria­li­en vor­zu­se­hen. Die­se müs­sen eine ge­rin­ge Feuch­tig­keits­auf­nah­me und eine hohe Al­te­rungs­be­stän­dig­keit auf­wei­sen und dür­fen nicht verspröden oder Ris­se bil­den. Bei kraft­schlüs­si­gen Ver­bin­dun­gen ist auf eine aus­rei­chen­de Druck­fes­tig­keit zu ach­ten. Im sicht­ba­ren Be­reich dür­fen vom AN nur Leichtmetallteile ohne Ziehrillen und Krat­zer ver­wen­det wer­den. Schweiß­stel­len dür­fen nach der Eloxierung nicht stö­rend in Er­schei­nung tre­ten. Dichtungsstoffe und Bauabdichtungsfolien dür­fen kei­ne ag­gres­si­ven Be­stand­tei­le bein­hal­ten, müs­sen mit den an­gren­zen­den Stof­fen und Ma­te­ria­li­en ver­träg­lich sein und dür­fen de­ren Kon­sis­tenz und Far­be nicht be­ein­flus­sen. Kom­bi­na­tio­nen von Pro­duk­ten ver­schie­de­ner Her­stel­ler sind nicht zu­ge­las­sen. Bauabdichtungsfolien sind satt an die Ober­flä­che der an­zu­schlie­ßen­den Bau­tei­le an­zu­kle­ben. Die Ver­kle­bung ist vollflächig aus­zu­füh­ren. Der AN hat sich mit Drittgewerken ei­gen­stän­dig hin­sicht­lich der Überputzbarkeit der Bauabdichtungsfolien ab­zu­stim­men und die Ver­träg­lich­keit der von ihm ver­wen­de­ten Fo­li­en einschl. Kle­ber mit be­nach­bar­ten Ma­te­ria­li­en si­cher­zu­stel­len. Die Überputzbarkeit der Fo­li­en ist durch ein Mus­ter si­cher­zu­stel­len. Bei An­schlüs­sen von bauseitigen Dach­dich­tungs­bah­nen an Kon­struk­tio­nen des AN ist die me­cha­ni­sche Si­che­rung der Dachabdichtungsbahnen si­cher­zu­stel­len. An Stel­len, an de­nen die Be­fes­ti­gung der Klemm­leis­te nicht mit selbstschneidenden Schrau­ben mög­lich ist, sind an den Anschlussschienen durch den AN Gewindestehbolzen an­zu­brin­gen. Dich­tun­gen, die aus­schließ­lich aus dauerelastischen oder an­de­ren spritz­ba­ren Verfugungsmassen er­zeugt wer­den, dür­fen nicht ver­deckt oder an Stel­len, die spä­ter nicht mehr zu­gäng­lich sind, aus­ge­führt wer­den. Dicht­stof­fe im Be­reich von Ver­gla­sun­gen müs­sen DIN  52452 ent­spre­chen. Die Ver­träg­lich­keit zu Stof­fen im Isolierglasverbund und zu PVB-Folien von Ver­bund­si­cher­heits­glä­sern ist nach­zu­wei­sen. Die Far­ben der Dicht­stof­fe sind in den Werk­plä­nen an­zu­ge­ben und mit dem AG/Archi­tek­ten ab­zu­stim­men. So­fern für den An­wen­dungs­fall er­for­der­lich, müs­sen Dicht­stof­fe über­streich­bar sein. Vor­kom­pri­mier­te Dicht­bän­der sind nur in Be­rei­chen zu­ge­las­sen, die nicht der frei­en Be­wit­te­rung und ins­be­son­de­re star­ker UV-Strah­lung aus­ge­setzt sin­d. Die Di­men­sio­nie­rung des Fugendichtungsbandes rich­tet sich nach der Fu­gen­brei­te und Fugentiefe. Vor dem Ein­le­gen des Dich­tungs­ban­des in die Fu­gen sind die Haft­flä­chen zu rei­ni­gen. Di­men­sio­nie­rung des Ban­des bei der Ver­le­gung laut Her­stel­ler­vor­schrift. Die Funk­ti­on des Dich­tungs­ban­des muss an je­der Stel­le der Fuge ge­währ­leis­tet sein. Die Dicht­bän­der sind an den Ecken stumpf und dicht zu sto­ßen. Sie dür­fen nicht um die Ecken her­um­ge­zo­gen wer­den, um ihre Funk­ti­on nicht zu be­ein­träch­ti­gen. Sämt­li­che Dämm­stof­fe sind, so­fern in der Leis­tungs­be­schrei­bung oder den bei­lie­gen­den Plä­nen nicht an­ders be­schrie­ben, aus Dämmmaterialien der Bau­stoff­klas­se A1 mit ei­nem Schmelz­punkt von min­des­tens 1000 Grad Cel­si­us aus­zu­füh­ren. Im Sockelbereich sind hier­für ge­eig­ne­te Dämmmaterialien ein­zu­set­zen. Dämm­plat­ten sind dicht zu sto­ßen und prin­zi­pi­ell so zu ver­le­gen, dass sich kei­ne Hohl­räu­me zwi­schen Un­ter­grund und Dämmschicht bil­den und ein Hin­ter­strö­men der Dämmschicht mit kal­ter Au­ßen­luft aus­ge­schlos­sen ist. Dämm­plat­ten, de­ren Stö­ße und die Dämmplattenhalter dür­fen sich an der Fassa­de nicht ab­zeich­nen. Die Dämm­stof­fe sind, ins­be­son­de­re ho­ri­zon­ta­le Ab­schlüs­se und stirnseitige Flä­chen, vor ein­drin­gen­dem Was­ser in oder hin­ter die Däm­mung zu schüt­zen. Hier­für sind Fo­li­en, Ble­che oder an­de­re ge­eig­ne­te Maß­nah­men vor­zu­se­hen. Glei­ches gilt auch für Flä­chen, die nur in der Bau­pha­se Was­ser aus­ge­setzt sin­d. Die Ver­wen­dung von FCKW- und HFCKW-haltigen Dämm­stof­fen ist nicht zu­ge­las­sen. Fal­ze und Profilnuten, in die Nie­der­schlag ein­drin­gen oder in de­nen in Ex­trem­fäl­len Kon­dens­was­ser ent­ste­hen kön­nen, müs­sen nach au­ßen ent­wäs­sert wer­den. Alle Ab­läu­fe in Rah­men- und Kämpferprofilen sind vor di­rek­tem Windanfall zu schüt­zen. Sicht­ba­re Entwässerungsschlitze sind mit Kap­pen im Farb­ton der um­ge­ben­den Fassadenprofile ab­zu­de­cken. Die Pro­fi­le müs­sen zur Auf­nah­me von Be­fes­ti­gungs­mög­lich­kei­ten für z.B. Sonnenschutzeinrichtungen, Be­leuch­tungs­kör­per etc. ge­eig­net sein. Die Pro­fi­le müs­sen dazu ge­eig­net sein, dass die not­wen­di­gen Ver­ka­be­lun­gen für Sonnenschutzeinrichtungen und Elek­tro­in­stal­la­tio­nen (Be­leuch­tung, Einbruchmelder etc.) un­sicht­bar ver­legt wer­den kön­nen. Die an­ge­bo­te­nen Kon­struk­tio­nen müs­sen ge­währ­leis­ten, dass alle Tem­pe­ra­tur­be­we­gun­gen der Außenwandbauteile spannungsfrei und ge­räusch­los aus­ge­gli­chen wer­den kön­nen. Die Glasdicke und -qualität sind für die sta­ti­schen Er­for­der­nis­se und ge­for­der­ten bauphysikalischen Ei­gen­schaf­ten ei­gen­ver­ant­wort­lich durch den AN zu er­mit­teln und ent­spre­chend zu be­rück­sich­ti­gen. Die zu­läs­si­gen Durch­bie­gun­gen sind ent­spre­chend der Vor­schrif­ten der Glas­her­stel­ler ein­zu­hal­ten. Bei der Glasdickenbemessung ist zu be­ach­ten, dass Ver­zer­run­gen aus Durch­bie­gung un­ter Tem­pe­ra­tur- und Luftdruckeinfluss durch ent­spre­chen­de Glaskombinationen ver­mie­den wer­den. Der AN hat ein ein­heit­li­ches Er­schei­nungs­bild der Ver­gla­sun­gen, auch bei un­ter­schied­li­chen Glasaufbauten und An­for­de­run­gen in­ner­halb zu­sam­men­hän­gen­der Fassadenbereiche, si­cher­zu­stel­len. So­fern nicht an­ders be­schrie­ben oder in den Leitdetails dar­ge­stellt, sind Ver­gla­sun­gen im Trockeneinbauverfahren ein­zu­bau­en und ab­zu­dich­ten. Die Außenprofile sind an den Ecken zu ei­nem Rah­men zu vul­ka­ni­sie­ren und in eine Profilnut ein­zu­zie­hen. Die in­ne­ren Dichtungsprofile müs­sen in den Ecken dampfdicht ab­ge­dich­tet wer­den. Die Leis­tun­gen vom AN bein­hal­ten alle zur Er­fül­lung der Leis­tung er­for­der­li­chen Ein­bau­tei­le, Be­fes­ti­gungs­mit­tel, Di­stanz­hal­ter, Klein­ma­te­ri­al, usw. Die Befestigungs- und Ver­bin­dungs­ele­men­te müs­sen bauaufsichtlich zu­ge­las­sen sein und aus nicht­ros­ten­dem Werk­stoff be­ste­hen. Bei Mehrscheibenisoliergläsern mit mehr als ei­nem Randverbund gilt, dass der max. Ebenenversatz der Randverbünde zu­ein­an­der auf 2 mm zu be­gren­zen ist. Eine wel­len­för­mi­ge Aus­füh­rung des Randverbundes ist nicht zu­läs­sig. Die ver­wen­de­te Ver­gla­sung muss ne­ben der vor­ge­schrie­be­nen CE-Kennzeichnung zu­sätz­lich eine dau­er­haf­te Kenn­zeich­nung am Iso­lier­steg auf­wei­sen. In die­ser Kenn­zeich­nung sind In­for­ma­tio­nen wie Fa­bri­kat, Herstelldatum, Glasaufbau mit An­ga­ben zu Sicherheits- oder Funktionsgläsern und -schich­ten, Gas­fül­lung, Schalldämmwert, etc. an­zu­ge­ben, die im Vor­feld mit dem AG ab­zu­stim­men sin­d. Ty­pen­an­ga­ben auf dem Iso­lier­glas-Ab­stand­hal­ter bzw. auf Si­cher­heits­glä­ser sind, vor­be­halt­lich ei­ner nor­ma­tiv ge­for­der­ten Pro­dukt­kenn­zeich­nung, dau­er­haft und im ein­ge­bau­ten Zu­stand sicht­bar zu kenn­zeich­nen. Alle ver­wen­de­ten ESG-Scheiben sind als ESG mit Heißlagerungstest und dem Nach­weis ei­ner bauaufsichtlich an­er­kann­ten Frem­d­über­wa­chung zu fer­ti­gen. So­fern nicht an­ders vor­ge­ge­ben, müs­sen Be­schlä­ge und Sch­lös­ser der Be­nut­zer­ka­te­go­rie 3 der DIN EN  1906 ent­spre­chen. So­fern in den Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen nicht an­de­res an­ge­ge­ben, müs­sen alle Be­schlag­tei­le mit Aus­nah­me der Be­die­nungs­he­bel und Bän­der ver­deckt lie­gend an­ge­ord­net wer­den. Kipp­fens­ter sind grund­sätz­lich mit Putz- und Sicherungsscheren aus­zu­stat­ten. Die Ro­set­ten der Fensterbeschläge sind grund­sätz­lich im glei­chen Ma­te­ri­al wie die Bedienungsgriffe und ohne jeg­li­che Auf­dru­cke oder Ein­gra­vie­run­gen aus­zu­füh­ren. Die Be­schlä­ge müs­sen die An­for­de­run­gen der EN 13126 er­fül­len und den zu er­war­ten­den Be­las­tun­gen Ent­spre­chend aus­ge­bil­det sein. Die ver­wen­de­ten Werk­stof­fe sind ge­gen Kor­ro­si­on zu schüt­zen. Die Be­schlag­tei­le müs­sen nach­jus­tier­bar sein und der Ein­bau hat nach den Vor­ga­ben des Beschlagherstellers zu er­fol­gen. Eine dau­er­haf­te und si­che­re Be­fes­ti­gung von Be­schlag- und Ver­bin­dungs­tei­len muss si­cher­ge­stellt sein, eben­so die Mög­lich­keit zur War­tung und im Be­darfs­fall zum Aus­tausch der Be­schlä­ge. Das Ecklager von Drehkippbeschlägen muss den Flü­gel bei je­der Bewegungsstellung si­cher füh­ren (Ver­wen­dung ei­ner Dreipunktschere bzw. Ein­bau von Fehlbedienungsvorrichtungen). Bei Flügelbreiten über 120 cm sind grund­sätz­lich Zweitscheren vor­zu­se­hen. Eine dau­er­haf­te und si­che­re Be­fes­ti­gung von Be­schlag- und Ver­bin­dungs­tei­len ist si­cher­zu­stel­len. Alle Schließstücke sind scherentlastend zu be­fes­ti­gen. Der Fens­ter­flü­gel muss im ein­ge­bau­ten Zu­stand min­des­tens um 90° ge­öff­net wer­den kön­nen, so­fern die geo­me­tri­schen Rand­be­din­gun­gen der Ein­bau­si­tua­ti­on das zu­las­sen. Bei Stulpfenstern muss der Standflügel durch ent­spre­chen­de Be­schlä­ge im Blen­drah­men fi­xiert wer­den. Nach Wahl des AG er­folgt die Griffmontage zeit­lich ver­setzt und erst nach Auf­for­de­rung durch den AG. Falls Ankerteile zum Ein­bau durch den Roh­bau vor­ge­se­hen sind, so sind die­se ge­mäß ab­ge­stimm­tem Ter­min­plan durch den AN auf die Bau­stel­le zu lie­fern und dem Roh­bau-AN zum Ein­bau zur Ver­fü­gung zu stel­len. Die hier­für er­for­der­li­chen Planunterlagen (Verankerungs- und Verlegepläne) sind vom AN recht­zei­tig, d.h. Un­ter Berück­sich­ti­gung der Lie­fer­zei­ten, zu er­stel­len und dem Roh­bau-AN zu über­ge­ben. Grund­sätz­lich ist das Frei­le­gen der Ein­bau­tei­le Leis­tung des AN. Dem AN ob­liegt die Durch­füh­rung der In­be­trieb­nah­me al­ler von ihm er­brach­ten Leis­tun­gen un­ter rea­lis­ti­schen Be­din­gun­gen, ein­schließ­lich Lie­fe­rung sämt­li­cher Be­triebss­tof­fe, um zur Fest­stel­lung der ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Funk­ti­on al­ler An­la­gen die not­wen­di­gen Prü­fun­gen und Mes­sun­gen so­wie die In­be­trieb­nah­me durch­füh­ren zu kön­nen. Pro­be­läu­fe und Funk­ti­ons­prü­fun­gen sind in aus­rei­chen­der An­zahl und Dau­er durch­zu­füh­ren, Alar­m- und Not­si­tua­tio­nen zu si­mu­lie­ren. Es muss si­cher­ge­stellt sein, dass bis zur Ab­nah­me alle An­la­gen in Be­trieb ge­nom­men und sorg­fäl­tig durch­ge­tes­tet wor­den sin­d. Die Durch­füh­rung hat in Ab­stim­mung mit dem AG und Den an­de­ren be­tei­lig­ten Ge­wer­ken zu er­fol­gen und ist zu pro­to­kol­lie­ren. Schnitt­stel­le Elek­tro: Le­dig­lich die Strom­zu­lei­tung wird bau­seits aus­ge­führ­t. Wer­den Elek­tro-Bau­tei­le vom AN ge­lie­fert und ein­ge­baut hat der AN die er­for­der­li­chen Ka­bel un­sicht­bar im Pro­fil bis zu den Über­ga­be­punk­ten an bauseitigen Ver­tei­ler­do­sen zu ver­le­gen. Die Aufklemmarbeiten der Zu­lei­tung und der ge­lie­fer­ten Bau­tei­le so­wie die ggfs. Er­for­der­li­chen wei­te­re in­ter­ne Ver­ka­be­lung und In­be­trieb­nah­me al­ler Bau­tei­le sind im Leis­tungs­um­fang des AN ent­hal­ten. Maße und Maßtoleranzen Für die Ein­hal­tung der Maße und Maßtoleranzen ist die DIN 18202 To­le­ran­zen im Bau­we­sen / Hoch­bau maß­ge­ben­d. Die Fer­ti­gung der Fens­ter- und Fassadenelemente er­folgt wei­test­ge­hend nach theo­re­ti­schen Ma­ßen. Ent­spre­chen­de Kon­troll­ma­ße sind ge­mäß VOB recht­zei­tig vor Mon­ta­ge am Bau zu neh­men. Lie­gen Rohbautoleranzen über den Vor­ga­ben, ist der Auf­trag­ge­ber un­ver­züg­lich schrift­lich zu in­for­mie­ren. Auf die grund­sätz­li­che Prüf- und Hin­weis­pflicht des Auf­trag­neh­mers ge­mäß § 4 Nr. 3 VOB/B wird aus­drück­lich hin­ge­wie­sen. Schnitt­stel­le Elek­tro: Le­dig­lich die Strom­zu­lei­tung wird bau­seits aus­ge­führ­t. Wer­den Elek­tro-Bau­tei­le vom AN ge­lie­fert und ein­ge­baut hat der AN die er­for­der­li­chen Ka­bel un­sicht­ba­re im Pro­fil bis zu den Über­ga­be­punk­ten an bauseitigen Ver­tei­ler­do­sen zu ver­le­gen. Die Aufklemmarbeiten der Zu­lei­tung und der ge­lie­fer­ten Bau­tei­le so­wie die ggfs. Er­for­der­li­chen weitere in­ter­ne Ver­ka­be­lung und In­be­trieb­nah­me al­ler Bau­tei­le sind im Leis­tungs­um­fang des AN ent­hal­ten. Türflü­gel sind bis zur Über­ga­be mit­tels Holz­ver­klei­dun­gen zu schüt­zen Al­ter­na­tiv kön­nen die Türflü­gel als pro­vi­so­ri­schen Bautüren aus­ge­führt wer­den. In die­sem Fall wer­den die end­gül­ti­gen Türflü­gel kurz vor Über­ga­be auf Ab­ruf der Bauleitung ein­ge­baut. Die pro­vi­so­ri­schen Bautüren sind vom AN zu ent­sor­gen. 3      Preisinhalte So­weit in der Aus­schrei­bung und dem Leis­tungs­ver­zeich­nis nichts an­de­res vor­ge­se­hen ist, gilt in Er­gän­zung der DIN-18357, DIN 18360 und DIN-18361 als Ne­ben­leis­tun­gen: - Alle un­ter 2.5 be­schrie­be­nen Vor­ga­ben. - Ar­beits­un­ter­bre­chun­gen bzw. Mehr­auf­wen­dun­gen bei zeit­lich ge­trenn­ten Ar­beits­gän­gen 4      Abrechnungshinweise 5      Revisionsunterlagen In den Ein­heits­prei­sen ent­hal­ten ist die voll­stän­di­ge Dar­stel­lung der ver­trags­mä­ßig er­stell­ten Leis­tung in Form von Revisionsunterlagen. Die Revisionsunterlagen sind 1-fach di­gi­tal im PDF-For­mat, bei Plä­nen im PDF- und DWG/DXF-Format ab­zu­ge­ben. Die­se müs­sen im Ein­zel­nen ent­hal­ten: - Fachbauleitererklärung - Fachunternehmerbescheinigung - Errichterbescheinigung bei brandschutzrelevanten Bau­tei­len/ Maß­nah­men - Materialnachweise bei Brand­schutz­an­for­de­run­gen - Prüf­zeug­nis­se und Zu­las­sun­gen - Materialnachweise bei Brand­schutz­an­for­de­run­gen - Werk- und Mon­ta­ge­plä­ne - Sta­ti­sche Nach­wei­se - Da­ten­blät­ter - bauaufsichtliche Zu­las­sun­gen, Prüf­zeug­nis­se - Glasliste - Alle vom AN er­stell­ten Nach­wei­se ge­mäß 2.5 - Wartungs-, Bedienungs- und Pfle­gean­wei­sun­gen - Wartungsangebot
ZVL - 530807 Pfosten-Riegel-Fassaden
01 Pfosten-Riegel-Fassaden
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Pfosten-Riegel-Fassaden
1 Leitbeschreibung Pfosten-Riegel-Fassade und Einsatzelemente
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Leitbeschreibung Pfosten-Riegel-Fassade und Einsatzelemente
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01.01 Pfosten-Riegel-Fassade Haupteingang HUB BT C
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Pfosten-Riegel-Fassade Haupteingang HUB BT C
01.02 Pfosten-Riegel-Fassade Hörsaal
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Pfosten-Riegel-Fassade Hörsaal
01.03 Pfosten-Riegel-Fassade linker Flügel
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Pfosten-Riegel-Fassade linker Flügel