Trockenbauarbeiten
ALX D3
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03 Trockenbauarbeiten
03
Trockenbauarbeiten
Allgemeine Vorbemerkungen Trockenbauarbeiten Allgemeiner Leistungsumfang Die allgemeine Vorbemerkungen dieses Leistungsverzeichnises sind zu beachten. Der Titel" Trockenbauarbeiten" dieses Leistungsverzeichnisses umfasst im Wesentlichen nichttragende Trennwände und Schachtwände, Vorsatzschalen, Wandbekleidungen sowie Unterdecken. Darüber hinaus sind Deckenschotts auszuführen. Die Leistungen sind in allen Geschossen auszuführen. Maßtoleranzen Für alle Oberflächen gelten erhöhte Anforderungen an die Ebenheit gemäß DIN 18202, Tabelle 3, Zeile 7. Maßabweichungen der Vorgewerke innerhalb der nach DIN 18202  zulässigen Toleranzen sind vom AN ohne besondere Vergütung auszugleichen. Die Maße der Vorgewerke sind vom AN vor Ausführungsbeginn zu prüfen.   Über festgestellte Maßabweichungen der Vorgewerke, die die zulässigen Toleranzen nach DIN 18202 überschreiten, ist die Bauüberwachtung des AG unverzüglich schriftlich zu informieren. Arbeitsabschnitte Die Arbeiten sind in mehreren Abschnitten auszuführen. Im Zusammenhang mit dem Einbau der technischen Installationen sowie dem Einbau von Einbauteilen (z.B. Leuchten, Lautsprecher, Rauch- und Bewegungsmelder, Sprinklerköpfe, Traggerüste für Sanitärobjekte) in die Konstruktionen des AN entstehen die üblichen Arbeitsunterbrechungen. Montagefolge Trennwände/Schachtwände/Vorsatzschalen Die Montage von Wandkonstruktionen erfolgt in zwei zeitlich getrennten Arbeitsabschnitten. Bei Trennwänden darf die zweite Bekleidungsseite erst nach Abschluss der Installationsarbeiten geschlossen werden. Trennwände sind in zwei zeitlich getrennten Arbeitschritten zu errichten: Schritt 1: Unterkonstruktion, Bekleidung einseitig raumhoch und Sockelbekleidung der zweiten Bekleidungsseite bis zu einer Höhe von 30 bis 50cm, unter Beachtung der zulässigen Plattenversatzbreite, Schritt 2: Zweite Bekleidungsseite nach Abschluss der Installationsarbeiten schließen. Bei Vorsatzschalen und Schachtwänden darf die Bekleidung erst nach Abschluss der Installationsarbeiten geschlossen werden. Vorsatzschalen und Schachtwände sind in zwei zeitlich getrennten Arbeitsschritten zu erstellen: Schritt 1: Unterkonstruktion und Bekleidung im Sockelbereich bis zu einer Höhe von  30  bis  50  cm, unter Beachtung der zulässigen Plattenversatzbreite Schritt 2: Bekleidung nach Abschluss der Installationsarbeiten schließen. Die Einhaltung dieser Arbeitsschritte wird nicht gesondert vergütet und ist in die Einheitspreise einzukalkulieren. Montagefolge Bekleidung Fertigbadzellen Die äußere Bekleidung von Fertigbadzellen inklusive Einbau des Schalldämmschotts erfolgt in zwei zeitlich getrennten Arbeitsschritten. Die äußere Bekleidung darf erst nach Abschluss der Installationsarbeiten geschlossen werden. Der genaue Ablauf der Arbeiten unter Schritt 2 ist mit dem Gewerk TGA abzustimmen. Schritt 1: Die Fertigbadzellen werden vom Gewerk Rohbau aufgestellt. Schritt 2: Unterkonstruktion zwischen OK Fertigbadzelle und Rohdecke inkl. gleitenden Deckenanschluss montieren. Einbau Schalldämmschott zwischen OK Fertigbadzelle und Rohdecke, sowie schalltechnisches Schließen aller Fugen zu seitlichen Wänden. Einbau Schalldämmschott unterhalb der Fertigbadzelle. Bekleidung Sockelbereich bis zu einer Höhe von 30 bis 50 cm, unter Beachtung der zulässigen Plattenversatzbreite. Schritt 3: Bekleidung nach Abschluss der Installationsarbeiten schließen. Schnittstelle Durchführung in Trennwänden/Schachtwänden/Vorsatzschalen Herstellen und Schließen von Wandöffnungen Grundlage für Wandöffnungen ist die Ausführungsplanung Objektplanung und die Schlitz- und Durchbruchsplanung des TGA GU. Folgender Ablauf ist bei der Erstellung von Durchführungen umzusetzen: 1. Der AN stellt Trennwände/Schachtwände/Vorsatzschalen wie oben beschrieben einseitig beplankt auf. Bei der Positionierung der Ständer sind sowohl die Ausführungsplanung Objektplanung, als auch die Schlitz- und Durchbruchplanung des TGA GU zu beachten. 2. Durchführungen in Trockenbauwände bis 18x18cm/DN180, die in der Objektplanung nicht dargestellt sind, werden durch den TGA GU angezeichnet und anschließend vom AN Trockenbau hergestellt. Durchführungen größer 18x18cm/DN180 werden gemäß Ausführungsplanung Objektplanung durch den AN Trockenbau hergestellt. Öffnungen, in die Bauteile mit Zulassung eingebaut werden (z. B.: Brandschutzklappen oder Schottungen) sind in den Ausführungsplänen enthalten und entsprechend, gemäß baurechtlicher Zulassung / Einbauanleitung anzulegen und herzustellen. Wenn diese Durchbrüche nicht in den Plänen eingetragen sind, muss das betreffende TGA-Gewerk anzeichnen. Die Einbauvorschriften sind durch den AN eigenverantwortlich beim TGA-GU abzufordern. Die Einhaltung der Einbauvorschriften gemäß der jeweiligen Zulassung ist durch den AN Trockenbau sicherzustellen und zu schriftlich zu bestätigen (Fachunternehmererklärung). 3. Der Einbau der TGA-Komponenten und deren Schottung (z.B. Brandschutzklappen & Verpressen, Conlitschalen, Elektro-Weichschotts etc) sind immer durch das TGA-Gewerk durchzuführen. Bei Rohrdurchführungen sind verbleibende Ringspalte durch den AN Trockenbau fachgerecht und dauerhaft dicht zu verschließen (z.B. Anspachteln). 4. Durchführungen unterhalb der Schottungsgrenze nach MLAR werden durch das betreffende TGA-Gewerk in der einseitig beplankten Trockenbauwand angezeichnet und selbst hergestellt. Nach Abschluss der Installationsarbeiten sind die Durchführungen durch den Trockenbauer dicht zu verspachteln und dauerelastisch zu versiegeln. 5. Bei allen Durchführungen in Wänden mit Schallschutzanforderungen sind Ringspalte fachgerecht und dauerhaft dicht zu verschließen, z.B. durch Anspachteln und dauerelastische Versiegelung. Montagefolge TB-Unterdecken Im Hohlraum über den Unterdecken befinden sich insbesondere in Fluren Installationszonen für haustechnische Installationen.  Bei der Anordnung von Abhängern sind die freizuhaltenden Installationszonen zu berücksichtigen. In Teilbereichen sind hierzu Weitspannträger erforderlich. Diese werden entsprechend der hierfür im Leistungsverzeichnis vorgesehenen Positionen gesondert vergütet. Der AN Trockenbau führt  die Abstimmung mit dem TGA-GU eigenverantwortlich. Diese Leistung ist in der Pos.  1.3.1.10 vergütet. Materialien Sämtliche Materialien müssen, sofern im Leistungsverzeichnis nicht ausdrücklich anders angegeben, der Baustoffklasse A DIN 4102  entsprechen. Dämmschichten in Wandkonstruktionen sind abrutschsicher zu verlegen, so dass ein Setzen des Materials ausgeschlossen ist. Dämmschichten müssen einen längenspezifischen Strömungswiderstand größer gleich  5  kPa x s/m2 aufweisen. Befestigungsuntergrund Der Befestigungsuntergrund für die Konstruktionen des AN besteht im Wesentlichen aus Stahlbeton. Dieser ist im Bereich von Stützen und Unterzügen hochbewehrt. Befestigungen/Unterkonstruktionen Befestigungen und Unterkonstruktionen sind, sofern im Leistungsverzeichnis nicht ausdrücklich abweichend beschrieben, grundsätzlich verdeckt anzuordnen. Sollten keine Dübelsysteme mit bauaufsichtlicher Zulassung für den vorgesehenen Verwendungszweck verfügbar sein, so hat der AN die Gebrauchstauglichkeit der von ihm gewählten Befestigungsmittel im Einzelfall nachzuweisen und die entsprechenden Versuche und Nachweise zu erbringen. Dies ist in die Einheitspreise einzurechnen. Kanten/Außenecken Außenecken sind mit Eckschutzschienen lot- und fluchtgerecht herzustellen.  Profile an Kantenstößen sind auf Gehrung zu schneiden. Tragständer Sanitärobjekte In die Trockenbaukonstruktionen werden auch Tragständer für Sanitärobjekt eingebaut. Die Ausbildung der Unterkonstruktion der Trockenbaukonstruktionen ist auf diese Tragständer abzustimmen. Stahl-Unterkonstruktionen für Türen Bei Türen mit hohen Türblattgewichten kommen Stahl-Unterkonstruktionen in verschiedene Varianten je Einbausituation zum Einsatz. Die Stahl-Unterkonstruktionen sind vom AN statisch zu bemessen und in die Wandkonstruktionen zu integrieren. Die Stahl-Unterkonstruktionen werden in der Türliste und in einer gesonderten Typenliste geführt, sowie in einer Übersichtszeichnung und in den Türdetails dargestellt. Stahl-Unterkonstruktionen für Deckenschotts Im Hohlraum über Unterdecken sind Deckenschottkonstruktionen mit Stahl-Unterkonstruktionen geplant. Die Stahl-Unterkonstruktionen sind vom AN statisch zu bemessen und in die Deckenschottkonstruktionen zu integrieren. Anschlüsse Wandkonstruktionen sind oben an Stahlbetondecken grundsätzlich mit gleitenden Anschlüssen anzuschließen. Die gleitenden Deckenanschlüsse werden entsprechend der hierfür im Leistungsverzeichnis vorgesehenen Positionen vergütet. Eckausbildungen und T-Verbindugen von gleitenden Deckenanschlüssen werden nicht gesondert vergütet und sind sind in die entsprechenden Einheitspreise einzurechnen. Starre Anschlüsse an angrenzende Bauteile, recht-oder schiefwinklig,  werden nicht gesondert vergütet und sind in die jeweiligen Positionen einzurechnen.
Allgemeine Vorbemerkungen Trockenbauarbeiten
03.01 Technische Bearbeitung, Muster
03.01
Technische Bearbeitung, Muster
03.02 Wandsysteme
03.02
Wandsysteme
03.03 Deckensysteme
03.03
Deckensysteme
03.04 Deckenschotts
03.04
Deckenschotts
03.05 Zusätzliche Leistungen
03.05
Zusätzliche Leistungen
03.06 Stundenlohnarbeiten Trockenbauarbeiten
03.06
Stundenlohnarbeiten Trockenbauarbeiten